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Autor
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Thema: eine andere Existenz
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AngelofDeath Nachtwesen Beiträge: 71 aus: 34123 Kassel Registriert: Mrz 2001
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erstellt am 29. Mai 2001 um 03:12 Uhr
Sterben um zu leben… Wieder einer dieser Momente in denen mein Herz so laut schreit, dass ich mir wünschte ich wäre taub. Taub für Gefühle, abgestumpft gegenüber jeglichen Empfindungen die sich immer wieder aufs neue in meine Seele fressen wie Säure. Die mein Herz zersetzen, bis nichts mehr davon übrig ist. Nur der Schmerz bleibt. Wie ein schwarzes Loch sitzt er tief in mir und saugt alle guten Gedanken auf. Mir bleibt nichts, nur dieser immerwährende Schmerz. Lange habe ich mich damit zufrieden gegeben mein Leben in stiller Trauer zu fristen, in scheinbarer Gleichgültigkeit habe ich mich von allen um mich herum distanziert, jedoch nicht vollständig getrennt. Aber jetzt will ich nicht mehr! Jetzt hab ich genug! Wann wache ich endlich auf aus diesem Alptraum? Wann höre ich endlich das sonst so verhasste Klingeln eines Weckers der mich ein für alle mal aus diese Illusion reißt? Ich kann so nicht leben, das weiß ich. Das Leben ist für mich nicht mehr als ein weiteres Hologramm in diesem Schauspiel, das man uns Tag für Tag vorgaukelt. Kein Ziel. Keine Richtung. Keine Antwort auf das Warum. Also wozu sich noch weiter quälen lassen? Die Realität hörte in dem Moment auf zu existieren, als die Enttäuschungen sich häuften und mir keine Wahl blieb, als mir selbts eine Hintertür zu anderen Dimensionen zu öffnen. Da merkte ich wie verkehrt mein Bild von dieser Welt bisher gewesen war. Alles woran ich je geglaubt hatte war eine Lüge. Ein Netzwerk aus Lügen in dem ich mich, wie alle andern auch, verstrickt hatte. Ich hasste sie, diese gigantische Spinne die dieses Netz gewoben hatte. Ich hasste sie von ganzem Herzen. Meine Hintertür war das einzige, was mich am Leben hielt. Das einzige, das mich noch dazu zwang zu atmen, war die Vorfreude auf den nächsten Trip ins Jenseits dieses Universums. Was weiss die Welt schon? Was wissen die Menschen schon? Sie wissen nichts von dem was sie umgibt und belügt, nehmen an, dass alles was ihnen auf dem Silbertablett serviert wird bahre Münze ist, ohne zu fragen wer diese Münze geprägt hat. Sie leben ihre glücklichen kleinen Leben, und freuen sich wenn die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgeht. Ich freue mich wenn sie untergeht, die radioaktive Sonne, denn in der Nacht zeigt sich, was tagsüber lieber verborgen bleibt. Sie sind gefangen in ihrer eigenen Ignoranz und verwerfen alles was anders ist. Ich kann sie nicht mehr sehen! Ich will sie nicht mehr sehen! Menschen, erbärmliche Kreaturen die wie eine Krankheit über diesen Planeten kriechen und ihn verpesten. Sie sind vergiftet. Alle von ihnen. Einschließlich mich. Doch ist das Gift nicht das einzige, was meine Sinne verwirrt. Der Schmerz läßt mich alles andere vergessen. Wer bin ich? Woher komme ich? Der Schmerz legt sich über mich, wie eine tröstende, eiskalte Hand. Er fährt mir sanft mit einem Finger über die Wange, und wischt meine blutigen Tränen fort. Dann umfässt er zärtlich meinen Hals und presst das Leben aus meinem Körper. Meine Existenz geht weiter. Endlich…
[Dieser Beitrag wurde von AngelofDeath am 29. Mai 2001 editiert.]
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lestat der Boardvampir Beiträge: 2742 aus: den stunden der nacht, die zwischen traum und realität liegen - in denen alles möglich ist! Registriert: Mrz 2001
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erstellt am 29. Mai 2001 um 07:38 Uhr
Angel, wo bist du?lestat
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Namida Nachtwesen Beiträge: 56 aus: Registriert: Mrz 2001
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erstellt am 29. Mai 2001 um 15:37 Uhr
Deine Worte haben mich berührt, aus dem wohl simpelsten und zugleich am schwersten zu beschreibenden Grund dieser Erde: Du hast genau das hier in Worte gefasst, was ich täglich durchlebe. Denselben nicht enden wollenden Alptraum. Deine Worte haben mir gezeigt, dass ich damit nicht alleine bin. Dass andere fühlen und erleben wie ich.Danke Nami(da)
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Chaoslady Nachtwesen Beiträge: 56 aus: Ein dunkler Ort, in einem grausamen Land. Registriert: Mai 2001
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erstellt am 30. Mai 2001 um 16:07 Uhr
Ein anderes LebenImmer die selben stumpfsinnigen Leute und Wesen um einen herrum! Immer das Gefühl, allein zu sein in einer Masse von Menschen. Ich schreie auf, so laut ich kann, doch niemand hört es, niemand will es hören. Sie verschliesen ihre Augen vor dem was wirklich ist. Die Erlösung? Gibt es die? Ich glaube nicht daran. Sie ist zu weit weg. Jeder glaubt zu wissen was du denkst, wer du bist, was du fühlst und JEDER KANN ES NACHVOLLZIEHEN! Das kann niemand. Ich bin allein, ganz allein auf dieser Welt. Niemand hört mich, niemand sieht mich, über all ist stille. Ignoranz umgibt und der Kontrast blendet! Dunkelheit umhülle und vertreibe dieses blendende grelle Licht, was mich jeden Tag aufs neue Quält und das immer da zu sein scheint. Nacht verbanne den Tag, er bringt nichts gutes. Untertänigst Chaoslady
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lestat der Boardvampir Beiträge: 2742 aus: den stunden der nacht, die zwischen traum und realität liegen - in denen alles möglich ist! Registriert: Mrz 2001
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erstellt am 30. Mai 2001 um 17:47 Uhr
Chaoslady,"...niemand hört es, niemand will es hören" ich will es hören! lestat ------------------ Erfolg verführt. Ehrgeiz verblendet. Eitelkeit vernichtet. Erkenntnis kann die Hölle sein.
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jekura
Beiträge: 1274 aus: Registriert: Okt 2000
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erstellt am 31. Mai 2001 um 14:18 Uhr
ich habe die titelzeile des themas editiert... danke für euer verständnisjekura
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Chaoslady Nachtwesen Beiträge: 56 aus: Ein dunkler Ort, in einem grausamen Land. Registriert: Mai 2001
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erstellt am 31. Mai 2001 um 16:21 Uhr
lestat,"du willst es hören", wirklich? Das, das Leben keinen Sinn mehr hat, das man den morgigen Tag nicht mehr erleben will? Du willst hören das man das Gefühl hat zu platzen, zu schreien, alle Welt zu verachten, die einen nicht verstehen? Das ist schwer vorstellbar. Du schaffst es raus, das wird schon wieder. Man hört es jeden Tag. Mein Weg ist lang. Stille, Ruhe, keinen Laut. Dunkel, finster, schwarze Nacht. Hell, Licht, greller Tag, Laute, Schreien, Kreischen, alles viel zu viel Hilfe, Hilfe, man sucht dich. Halt fest, umarme, kette an. Paß auf, passe auf, horche. Laß nicht los, bitte, man bittet dich. Dunkelheit greift um sich, vertreibt das Licht, aus allem. Der Gedanke geht zurück, in die Vergangenheit, schon fast erlöst. Es tat nicht weh, machte Glücklich und zufrieden. Keine Qualen, keine Hölle, nur nach Erlösung suchend, raus aus dieser Welt Untertänigst Chaoslady ------------------ Ich war dem Tod nahe aber er wollte mich nicht!
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lestat der Boardvampir Beiträge: 2742 aus: den stunden der nacht, die zwischen traum und realität liegen - in denen alles möglich ist! Registriert: Mrz 2001
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erstellt am 31. Mai 2001 um 17:11 Uhr
ich will DEINE gründe hören!lestat
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Chaoslady Nachtwesen Beiträge: 56 aus: Ein dunkler Ort, in einem grausamen Land. Registriert: Mai 2001
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erstellt am 31. Mai 2001 um 17:23 Uhr
lestat,das zu verstehen was ich schreibe ist vieleicht nicht leicht und auch ganz und gar nicht so, ich weiß nicht wie. Ich hab viel mit gemacht die letzte Zeit. Mein Freund, mein Seelenverwanter starb, vor nicht all zu langer Zeit und ich hab das Gefühl ohne ihn nicht zu können. Jeder redet, jeder will helfen aber es bringt nichts. Ich sehe mich mit ihm wieder vereint, IM TOT! Die Welt geht weiter, achtet nicht auf mich, alle vergessen ihn aber ich bin zu jeder Zeit bei ihm. Ich wollte mich schon umbringen, versuchte es. Sprang vom Haus und was war? Ich überlebte und das wollte ich nicht. Ich will nicht leben, wenn das heist allein zu sein und so fühle ich mich ohne ihn. Er war der halt in meinem auch so schon vom Chaos geprägten Leben aber wer kann solches verstehen? Wer will solches verstehen?! Ich fühle das ich ihn nicht verloren habe aber der Tot bringt mich wieder zu ihm. So mindest hoffe ich das, denn ich weiß nicht wie der Tot ist. Schmerzen hatte ich genug, nun will ich erlösung. Du wolltest es hören, jetzt hast du es gehört! Verstehst du mich besser oder denkst du das es einen Sinn hat das alles zu verlassen. Untertänigst Chaoslady ------------------ Ich war dem Tod nahe aber er wollte mich nicht!
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lestat der Boardvampir Beiträge: 2742 aus: den stunden der nacht, die zwischen traum und realität liegen - in denen alles möglich ist! Registriert: Mrz 2001
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erstellt am 31. Mai 2001 um 18:08 Uhr
Chaoslady,das ist noch nicht alles! und, selbst wenn du es nicht glaubst, verstehen kann ich dich. ich halte nur deinen weg für die falsche lösung...er wird dich nicht an dein erhofftes ziel bringen. lestat
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jekura
Beiträge: 1274 aus: Registriert: Okt 2000
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erstellt am 31. Mai 2001 um 18:37 Uhr
ich bin leider im moment nicht fähig zum themeninhalt selbst zu antworten. somit könnten die nachfolgenden worte etwas hart klingen und wie ein kliener neuer tot gewertet werden.... dem sollte nich so seindennoch... ich bin gezwungen dieses thema in einigen tagen komplett zu löschen. bitte verwendet künftig keine personalisierten textzeilen folgender art: "...Ich fühle das ich ihn nicht verloren habe aber der Tot bringt mich wieder zu ihm. So mindest hoffe ich das, denn ich weiß nicht wie der Tot ist. Schmerzen hatte ich genug, nun will ich erlösung."
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