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Thema: Schwarz/Klappe die Zweite
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Michaela Nachtwesen Beiträge: 715 aus: aus der tiefsten Hölle,zurückgekehrt zu mir Registriert: Nov 2001
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erstellt am 24. November 2001 um 05:38 Uhr
Okay,okay der erste Versuch ging etwas daneben.Ich versuche immer zwanghaft mich auf das Wesentliche zu beschränken,diesmal bin ich damit am meinem Thema vorbeigeschrammt.Das Schwarz was ich meinte hat nur oberflächlich mit Kleidung,Auftreten und Gruppenzugehörigkeit zu tun. Mein Schwarz ist die Dunkelheit,die Kälte in meiner Seele.Wie bereits erwähnt habe ich lange Zeit Psychotherapie machen müssen ,um mit mir ins Reine kommen zu können.nur dadurch kam etwas Hoffnung,etwas Farbe zurück. Als ich diese Seite zum ersten Mal besuchte ging ich ins Hospital der Traurigkeit und las dort einen Beitrag über Missbrauch,das brachte mich dazu mich anzumelden um zu antworten.Heute lebe ich recht glücklich mit drei Katzen und dem besten Mann der mir passieren konnte,aber manchmal kommt das Schwarz/die Dunkelheit zurück.Wenn ich Beiträge lese und soviel Trauer und Einsamkeit darin spüre,Verbitterung und Hilflosigkeit,dann könnte ich schreien.DAS IST DIE FRAGE-WARUM SCHWARZ!! Ich wünsche mir dann,Hoffnung geben zu können,ein bisschen Wärme in der Kälte,der Erstarrung,dem Schmerz,der Wut,der Trauer. Ich kenne schwarz so gut,zu gut.Ein alter Dämon mit tausend Gesichtern der in der Ecke hockt,nur darauf wartend mich anzuspringen,mir Schmerz zuzufügen.Alte Geister sind begraben aber noch längst nicht tot,niemals tot,tiefschwarz. WARUM SCHWARZ?!I hope you´ll understand me now! michaela ------------------
[Dieser Beitrag wurde von Michaela am 24. November 2001 editiert.]
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Daimon Nachtwesen Beiträge: 154 aus: Nimmerland Registriert: Apr 2001
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erstellt am 24. November 2001 um 07:48 Uhr
Hallo Michaela.Mit dieser Frage wirst Du wohl (wie bei so vielen anderen) verschiedene Ansichten lesen - das ist auch gut so. Ich beginne einmal mit MEINER Definition von Schwarz: Erstens schließe ich mich Kaiki an: Ich verbinde 'Schwarz' mit wohlbefinden. Warum MUSS Schwarz das Böse, Schlechte und Abstoßende sein? Ein Kind lebt bis zur Geburt in Dunkelheit und fühlt sich geborgen und warm. Vielleicht ist es das, was ich mit Schwarz verbinde. Schwarz ist für mich aber auch eine kleine Rebellion, gerade weil es für viele Menschen für Trauer und Tod steht. Ich zeige damit nach aussen hin, wie es in mir vorgeht und was ich von der Gesellschaft/Welt halte. Mein Schwarz ist ganz anders als das Deinige. Ich hoffe ich konnte Dir vermitteln, das schwarz nicht nur diese eine Definition hat und Dein Verständnis für andere Nuancen des Schwarzen gemehrt hat. Es geht nicht nur num Kleidung, Accessoires, Musik, etc. - sondern auch ein Zusammenspiel von Lebensgeschichte, Gefühlen, Ansichten, Glauben und allem was uns Menschen als Individuum ausmacht. Ich habe schon einige Beiträge mit Erinnerungen aus meinem (jungen) Leben (wie ich hoffe) bereichert. Meine beste Freundin hat sich vor einigen Jahren umgebracht, Mißbrauch und Gewalt habe ich auch in meinem Freundeskreis miterlebt. Eine Freundin wurde als Kind mißbraucht - von ihrem Vater. Ihr Leben ist, wie das von vielen nicht sehr rosig. Psychotherapie, Schuldgefühle ("Ich bin schuld an dem was geschehen ist") und tiefe Depressionen sind die Folge. Schwarz ist also auch eine Form meiner Ohnmacht und meines Hasses. Ich denke, das ich ohne mein Schwarz nicht leben könnte. Es ist für mich ebenso auch Hoffnung. Ich schreibe wieder einen Roman... das passiert selten. Das passiert meist nur wenn mich etwas bewegt. Schwarz ist eine Empfindung, beizeiten eine Philosophie. Hochachtungsvoll, Daimon
------------------ ---Signatur--- Ein Engel bin ich und ein Dämon; gespalten und verwirrt. Ich besitze Macht, und dennoch: bin ich ein Nichts. Daimon
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Apistos Nachtwesen Beiträge: 90 aus: 44287 Registriert: Nov 2001
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erstellt am 24. November 2001 um 09:28 Uhr
Ohne Licht kein Schatten, ohne Leid kein Glück, ohne Verzweiflung keine Hoffnung, ohne 'Weiß' kein 'Schwarz'...Da hat doch mal ein weiser Mann gesagt: 'Auf Glück folgt immer Leid, und wenn es das Leiden ist das Glück verloren zu haben.' ------------------ <Nichts ist in sich selbst widersprüchlicher als einen nicht existenten Herrscher über die bestrittene Tatsache unserer Existenz zu stellen.> <glaubenslos.>
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beteigeuze Nachtwesen Beiträge: 314 aus: 0 Registriert: Okt 2001
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erstellt am 24. November 2001 um 10:34 Uhr
so, nu weiss gar keiner mehr, was gemint ist... aber ich will mal... ich glaube nicht an schwarz... nicht mehr, weil das äusserst ungesund ist und zu nix führt, und denne gibts ja auch gar kein schwarz so richtig, doch? keine ahnung anders weiss soll ja im allgemeinen wohl das licht sein (schwarz die dunkelheit) und nu is lich energie weiss wäre dann pure energie, was müsste schwarz sein... die absolute (nicht existente) abwesenheit von energie... wie kann ich mich damit identifizieren??? verhältnisgleichung populärsatanisten... wie kann ich an einen gott (satan...) glauben, der mich hasst??? nun ja wird bestimmt richtig heiss hier  ja und deshalb grau... ( ) weil, irgendwo hab ich das hier auch schon mal gelesen, es gibt halt kein schwarz und kein weiss, nur tausende shades of grey... nee, das erzähl mir keiner, dass etwas so schwarz ist, dass da kein weiss mehr reinschimmert, der hat sich mit dem ding noch nicht ganz genau auseinandergesetzt oder erkennt ein eindeutiges grau nicht als solches... ja, man könnte auch stahlblau dazusagen dann klingt dat nichso ...grau kan damit einer was anfang?
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Michaela Nachtwesen Beiträge: 715 aus: aus der tiefsten Hölle,zurückgekehrt zu mir Registriert: Nov 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 01:59 Uhr
Irgendwie nicht!!!Michaela ------------------ Suchende Erklärs mir,ich bin neugierig.Mit grau komme ich ja noch zurecht,aber wie wird daraus stahlblau?(übrigens eine tolle Farbe!) [Dieser Beitrag wurde von Michaela am 25. November 2001 editiert.]
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Exitus Nachtwesen Beiträge: 33 aus: Den Welten zwischen dem Sein Registriert: Okt 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 12:49 Uhr
Seiht gegrüsst ihr alle.Doch muss ich mich nun an "Beteigeuze" wenden. Ich habe ehrlich gesagt, deine Ansichten nicht ganz nachvollziehen können. Es gibt (meiner Meinung nach) ein wirkliches Schwarz, ein perfektes Schwarz, die unendliche Dunkelheit, und kein Weiß (oder Grau) hätte in ihr Platz, es würde sofort verschlugen werden, erstickt an der Dunkelheit. Ich erkenne Grau für mich selber nicht als Farbe an, wenngleich ich damals auch anfing mit Grau, erkannte ich bald, das es doch Schwarz ist, in dem ich mich wohl fühle. Grau ist dreckiges Weiß, und verblichenes Schwarz, nicht mehr und nicht weniger, zumindest in meinen Augen. Ich hoffe, ich habe dich nicht vollkommen falsch verstanden, wenn ja, so berichtige mich bitte. Weiß steht tatsächlich oft für Energie, für die Weiße Energie (logischer Weise) Schwarz heißt dann aber nicht, es sei das Gegenteil von Energie, sondern Schwarz ist einfach die Dunkle, meiner Meinung stärkere Energie! @ Michaela Du stellst wahrlich eine schwierige Frage, auf die es keine wirkliche Antwort geben kann, denn es liegt alles in den Augen des Betrachters. Für mich bedeutet Schwarz Geborgenheit, ich fühle mich wie in einem Mantel umhüllt, und geschützt vor allem anderen. Man kann sich in ihr verstecken, und wird nicht beobachtet, sondern hat seine Ruhe. Ausserdem Spiegelt Schwarz für mich auch meinen Hass wieder, den ich hege. Aber warum gerade Schwarz so oft mit all diesen Dingen gleich gesetzt wird, kann ich dir nicht verraten, ich kann nur sagen, das ich es für mich so empfinde. Vielleicht konnte ich in Ansätzen erklären, was ich meine, ansonsten nehme ich gerne Stellung zu meinen Worten. ------------------ Carpe Noctem Die Dunkelheit ist unser stetiger Begleiter, man hat die Wahl, ob man sie zu einem Freund macht, oder nicht. [Dieser Beitrag wurde von Exitus am 25. November 2001 editiert.]
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darkshine Nachtwesen Beiträge: 88 aus: Frankfurt Registriert: Okt 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 13:04 Uhr
@Michaelaauch ich bin dabei nach Antworten zu suchen auf diese Frage(n). Auch ich bin davon überzeugt, dass Kleidung, Musik, etc... lediglich Ausdrucksformen sind. Sie sprechen oft von Gefühlen die man in sich trägt aber nicht selten sind sie auch nur das oberflächliche Bedürfnis einem Trend zu folgen... “Wieso gerade Schwarz?”, ist eine Frage die ich mir so noch nicht gestellt habe und deren Antwort bestimmt nicht sein kann: “Es ist eine Überschrift, genauso gut könnte es Neongrün heissen...” Ich sehe das so: Schwarz sind die Verliese unserer Seele wo wir die schmerzlichen Erinnerungen hin verdrängen. Es ist die Dunkelheit aus der die Fratzen derer erscheinen, die uns weh getan haben, die Dunkelheit als Quelle der Alpträumen. Schwarz ist auch die Ungewissheit wenn bisherige Erfahrungen - so oft schon - noch mehr Schmerz gebracht haben als man ohnehin schon verarbeiten musste. Dunkel sind Erwartungen die man haben kann wenn diese von anderen Menschen erfüllt werden sollen, die nicht dem kleinen Kreises der Vertrauten angehören. Dunkelheit umgibt die Lieben die auf einem anderen Ufer mussten und uns deshalb verlassen haben und schwarz ist manchmal der Abgrund in dem wir stürzen, ohne deren Unterstützung. Schwarz ist die Verlassenheit die uns kalt umhüllt, je mehr Antworten wir auf Fragen finden die unseres ICH betreffen, vor allem wenn diese Antworten ganz anders lauten als das Negative das uns ständig aus unserem Umfeld entgegenschlägt. Schwarz ist aber auch Wärme, Geborgenheit, Linderung, Wohlbefinden, weil Schwarz Schutz ist und uns die Flucht ermöglicht vor der alltäglichen Dummheit, Gemeinheit, Scheinheiligkeit, Verlogenheit, Gier, Rücksichtslosigkeit...etc... unter denen wir leiden müssen. Schwarz ist die Angst dass der Schmerz nie ein Ende nehmen wird aber Schwarz ist auch die Farbe die unsere Träume gebärt, die schönen Träume die durch das Aufwachen so oft zerstört werden... Schwarz ist lachen bei Höhen und Weinen bei Tiefen die man durchlebt und sich dessen nicht schämen zu müssen. Und Schwarz ist auch die Selbsterkenntnis welche es uns ermöglicht unsere Individualität zu erkennen und nicht zu verbergen... Letztendlich birgt Schwarz aber auch die Gefahr in ein Teufelskreis zu geraten: Schwarz zu sein weil man anders ist und immer mehr anders sein weil man schwarz ist. Wenn dadurch Isolation durch Kompromislosigkeit entsteht und die eigene Kompromislosigkeit sich immer mehr durch die Isolation steigert, dann kann es Gefährlich werden, weil die Wege nach Aussen, zunehmend weniger werden, genauso wie die Wege die denjenigen den Zugang zu einem selbst ermöglichen, die es wirklich gut meinen (so wenige wie es auch sein mögen...) @beteigeuze Stahlblau - finde ich - ist eine sehr spannende Idee. Sie ist für mich ausserdem neu, deshalb werde ich versuchen, sie mir ein wenig zu erklären. Sorry wenn es nicht gelingt...:-( Stahlblau besteht im Grunde aus Blau und Stahl. Blau hat seine Wurzeln im Schwarzen. Im Kontrast dazu steht - künstlich und verlogen - diese “wundervolle” Buntheit die auf mich im Alltag einprasselt und welche mich zu Kompromisse zwingt die ich nicht will, auf die ich aber eingehen muss solange ich nicht völlig unabhängig bin ... Das infiltriert das Schwarz und dadurch entsteht Blau... Stahl ist kalt. Die Art von Kälte die mir - ebenfalls im Alltag - ins Gesicht schlägt und eine Starre bewirkt die aus meinem Gesicht ein Schutzschild macht, auf das ich ein Lächeln gemalt habe damit es einigermassen begreiflich wird für das Umfeld... Wie gesagt: Sorry wenn es nicht klappt...:-) darkshine ------------------ "...dies über alles: Dir selber sei treu !..." Hamlet
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beteigeuze Nachtwesen Beiträge: 314 aus: 0 Registriert: Okt 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 13:12 Uhr
@michaela stahlblau is die edlere variante von grau 
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Michaela Nachtwesen Beiträge: 715 aus: aus der tiefsten Hölle,zurückgekehrt zu mir Registriert: Nov 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 14:30 Uhr
Exitus,Darkshine,Beteigeuze, erstmal vielen Dank für das Feedback! Ich habe alles mit Interesse gelesen und dann ist mir auch noch etwas dazu eingefallen. Der Weltraum ist schwarz,nur durchbrochen von einigen Punkten des Lichts,aber Die sind es,die die Sache für mich interessant machen.Liegt also die Lösung all meiner Fragen in der unendlichen Schwärze verborgen?Kommt das eigentliche Licht,das Licht der Sonnen,das Lebenslicht, aus tiefster Dunkelheit und bedeutet das wiederum,das Leben ohne schwarz nicht möglich ist?Kommt vieleicht alles leben aus der Schwärze,kommt aus dem Leid die Freude,aus dem Hass die Liebe.Erkennen wir das Gute nur weil es das Schlechte gibt?Würde es und umbringen wenn es kein Leid auf dieser Welt gäbe?Noch mehr Fragen,keine Antwort,oder doch?@beteigeuze Deine Antwort ist stahlblau,aber warum verweigerst Du schwarz derartig verbissen?Macht schwarz Dir Angst? Mir mach es manchmal rasende Angst! Michaela ------------------ Suchende [Dieser Beitrag wurde von Michaela am 25. November 2001 editiert.]
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darkshine Nachtwesen Beiträge: 88 aus: Frankfurt Registriert: Okt 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 15:47 Uhr
@Michaelanach meiner Überzeugung, kann ich die Zahl der "Punkten des Lichts" vergrössern, indem ich mir bewusst werde über die Schwärze des Weltraumes, meines Weltraumes... Im Übrigen, gäbe es kein Plus ohne Minus, kein Antrieb ohne Gegensätzen... Ich sehe es in etwa so wie Du auch... Darüber hinaus, glaube ich dass ein Leben ohne Schwarz zwar möglich ist, aber dass Schwarz eine unheimliche Bereicherung und Hilfe sein kann. Dazu muss man veranlagt sein - und Willig - hinter dem Offensichtlichen zu sehen, durch das Oberflächliche zu dringen und sich - als Individuum - wiederzufinden und zu akkzeptieren in einer Welt von Gleichgesinnten, die - wie ich - erkannt haben dass Schwarz eine Farbe IST aber auch viel mehr sein KANN... Die Gegensätze die Du aufgezählt hast, sind - wie ich glaube - deshalb wahr, weil je intensiver ich das Negative erleben musste umso intensiver sind meine positiven Gefühle wenn ich ein Hoch durchlebe, desto mehr kann ich das Plus in meinem Weltraum schätzen, desto wertvoller werden meine Erkenntnisse über mich selbst und - in Relation - die über meinem Umfeld... Das hat wiederum Auswirkungen auf mein Selbstbewusstsein, auf die Bedeutung die ich dem Erlebten beimesse und dem Grad der Veränderung meines ICHs, den ich zulasse... Soll nicht heissen dass man zuerst leiden muss bevor man glücklich sein DARF ! Ich denke, die Intensität der Gefühlen ist ausschlaggebend... Ich glaube nicht dass es uns umbringen würde wenn es kein Leid auf der Welt gäbe. Aber ich denke dass die Gefühle dann kein Minus kennen würden, wir würden uns zwischen unterschiedlichen Ebenen einer omnipräsenten Harmonie bewegen... Wäre das erstrebenswert ? Allerdings könnten die negativen Auswüchsen weniger - und weniger schmerzverursachend - sein, der Leid weniger und das Glück etwas leichter zu finden. Das wäre nicht schlecht, oder ? darkshine ------------------ "...dies über alles: Dir selber sei treu !..." Hamlet
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Michaela Nachtwesen Beiträge: 715 aus: aus der tiefsten Hölle,zurückgekehrt zu mir Registriert: Nov 2001
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erstellt am 25. November 2001 um 23:55 Uhr
darkshine, ich kann Dir nicht ganz zustimmen.  Du sagst,umso negativer die Erfahrungen vorher,umso intensiver die positiven Hochs danach. Grundsätzlich erst mal richtig.Aber wie überall gibt es die berühmte Ausnahme. Wenn nämlich schwarz(oder die Dunkelheit) zum Dauerzustand wird.Just to heavy,you know what I mean! Dann hat man erstmal richtig zu tun um überhaupt wieder irgendwas erleben und fühlen zu können.Darum schrecke ich auch vor diesem Eintauchen,sich einlassen auf die Schwärze,so oft zürck. Ich habe sowas erlebt und weiß wie furchtbar das ist. Weißt Du was ich mir wünschen würde,-das es nicht geschehen könnte in dieser Dunkelheit unterzugehen.Dann wäre für mich vieles leichter. Aber dadurch das ich viel Dunkelheit erlebt habe,weiß ich auch das Licht zu schätzen und liebe es mehr als alles Andere.Gruß Michaela 
------------------ Suchende
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darkshine Nachtwesen Beiträge: 88 aus: Frankfurt Registriert: Okt 2001
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erstellt am 26. November 2001 um 01:02 Uhr
Michaelagenau das habe ich im ersten Beitrag gemeint, mit: "Wenn dadurch Isolation durch Kompromislosigkeit entsteht und die eigene Kompromislosigkeit sich immer mehr durch die Isolation steigert, dann kann es Gefährlich werden, weil die Wege nach Aussen, zunehmend weniger werden, genauso wie die Wege die denjenigen den Zugang zu einem selbst ermöglichen, die es wirklich gut meinen (so wenige wie es auch sein mögen...)" Vielleicht habe ich es nicht richtig ausgedrückt, aber genau das habe ich gemeint...:-) darkshine
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Michaela Nachtwesen Beiträge: 715 aus: aus der tiefsten Hölle,zurückgekehrt zu mir Registriert: Nov 2001
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erstellt am 26. November 2001 um 01:09 Uhr
Na dann sind wir uns ja einig  Du kennst es also auch!_? Mir gefällt dieses Board immer mehr,ein gutes Gefühl nicht allein dazustehen mit seinem ganze Kram! Dank an Euch alle Michaela
------------------ Suchende
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Michaela Nachtwesen Beiträge: 715 aus: aus der tiefsten Hölle,zurückgekehrt zu mir Registriert: Nov 2001
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erstellt am 03. Januar 2002 um 03:14 Uhr
Liebe Administration, Ich bitte um Schließung von "Warum Schwarz" und "Schwarz-Klappe die zweite"Danke Michaela ------------------ Und was ich erblickte und hörte ließ mich schaudern und die Kälte wohnt in mir
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