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Thema: Bibel- Märchenbuch
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Nienna Hexenwesen Beiträge: 437 aus: 88371 Middle of Nowhere Registriert: Jun 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 16:02 Uhr
Hallo zusammen,ich lese ja eifrig im Board rum und manchaml habe ich schon gelesen, dass die Bibel als Märchenbuch tituiert wird. Warum? An die die das schreiben, ist diese Frage gerichtet. Ist es so, dass ihr vielleicht so von der Kirche vergiftet seid, dass alles was drumrum ist, genauso verlogen und Schwachsinn ist? Seid ihr Ateisten? Dann würde ich diese Ignoranz verstehen, glaubt ihr aber an Wunder, an etwas, dass man nicht sehen kann, aber trotzdem da ist, dann kann ich die Meinung Bibel = Märchenbuch nicht verstehen. Grüße, Nienna
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Julya Grauhexe Beiträge: 326 aus: Göttingen Registriert: Okt 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 17:39 Uhr
Hallo Nienna!Ich würde die Bibel auch als Märchenbuch betiteln. Und zwar, weil Märchen erfundene Geschichten sind. Sie wurden mündlich immer weiter und weiter gegeben und es wurde sicher auch ne Menge hinzugefügt und erfunden. Wenn man sich wissenschaftlich oder einfach nur mit gesundem Menschenverstand an das Verständnis der Bibel heranwagt, dann müßte man sehen, daß die meisten Geschichten einfach nur abschrecken, Mut machen, oder unterhalten sollen. Genauso wie es gruselige Märchen gibt, gibt es auch ähnliche Geschichten in der Bibel... Von daher: die Bibel ist ein altes dickes Märchenbuch! =) Liebe Grüße Julya
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Nienna Hexenwesen Beiträge: 437 aus: 88371 Middle of Nowhere Registriert: Jun 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 18:48 Uhr
und woher willst du wissen, dass das alles erfundene Geschichten sind? Im übrigen sind sie nicht mündlich immer weiter geführt worden...es sind Abschriften, gut und vielleicht ist öfters mal was weggelassen worden oder hinzugedichtet worden...aber die Bibel ist kein SagenbuchNienna
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Julya Grauhexe Beiträge: 326 aus: Göttingen Registriert: Okt 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 19:42 Uhr
märchen sind geschichten, in denen immer ein fünkchen wahrheit steckt. dieses "fünkchen" spreche ich der bibel auch nicht ab.das neue testament ist erst viele jahre nach "jesus' tod" (oder auferstehung, oder was auch immer...) geschrieben worden, in der zeit wurde es nur mündlich weitergegeben. über das alte testament weiß ich nciht besonders viel, aber da damals nicht grade viele menschen des schreibens mächtig waren, konnten die, die schreiben und lesen konnten (die kirchenleute allen voran) diese geschichten, ich nenne es mal, stark beeinflussen...
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DieKraehe Nachtwesen Beiträge: 33 aus: Deutschland, 53639 Königswinter Registriert: Nov 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 20:11 Uhr
Ich denke die Bibel ist zum grössten Teil dazu da, die Menschen durch den Glauben und durch die Furcht (zBsp die Furcht nicht in den Himmel zu kommen) an die Kirche zu binden, und deshalb schätze ich dass auch eine ganze Menge dazugedichtet wurde. Ich glaube eigentlich an nichts was in der Bibel steht, ich bin Atheist, aber ich kann (auch wenn ich selbst nicht dazu fähig wäre) verstehen, wenn Menschen versuchen, sich an etwas zu klammern, damit sie das Leben verstehen bzw. sie ihrem Leben einen Sinn zusprechen können. Insofern stehe ich der Bibel nicht nur negativ gegenüber. Ich glaube halt nur nicht daran und halte vieles für "Lüge".Die Kraehe. _____________________________________________ Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.
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weisse Krähe Nachtwesen Beiträge: 614 aus: Ba-Wü, dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten... Registriert: Sep 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 20:18 Uhr
Ich denke ähnlich wie Julya, die Bibel kann man eigentlich auch als "Sagenbuch" bezeichnen, weil jede Sage einen wahren Kern besitzt. Irgendwas muss damals ja geschehen sein, dass die Menschen dazu veranlasst haben, dieses Buch zu schreiben (ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass z.B. die Existenz von Jesus als bewiesen gilt...). Aber vieles wird weggelassen oder dazugedichtet worden sein, dass steht für mich völlig außer Frage. Wenn eine Geschichte von so vielen Generationen weitergegeben wird, kann es dann nicht auch sein, dass sie von der "wirklichen" Geschichte stark abweicht? Man lässt hier eine Kleinigkeit weg, dichtet an anderer Stelle noch ein wenig dazu... Insofern scheint es mir gar nicht so absurd, die Bibel mit einem Märchen- bzw. Sagenbucn zu vergleichen, wie gesagt, einen wahren Kern muss es wohl geben...weisse Krähe
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Dein_Heiland Es kann nur einen geben Beiträge: 178 aus: dem heiligen Mainz Registriert: Okt 2001
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erstellt am 27. Dezember 2001 um 21:18 Uhr
Würde die Bibel nicht Märchenbuch nennen. Dann könnte man ja gleich jedes Buch als Märchenbuch bezeichnen, denn jedes Buch (ob fiktional oder nicht) hat irgendwo wahre Kerne und einen Anteil an Erdichtetem (sicherlich selbst das Telefonbuch, da steht bestimmt auch die eine oder andere Person oder Firma drin, die es eigentlich gar nicht gibt, bin ich mir sicher).Die Bibel ist ja auch eher eine Textsammlung als ein richtiges zusammenhängendes Werk, es gibt Geschichtsbücher (der Pentateuch usw.), Bücher die der Erbauung dienen sollen (Kohelet) und reine mystische Poesie (Hohelied des Salomo), tatsächlich von irgendjemand abgeschickte Briefe (im neuen Testament), politisch-religiöse Schriften (Offenbahrung des Johannes), Gesetzestexte und so vieles mehr. Sicherlich auch Sagen und Märchen. Ich denke, die Bibel ist wirklich zu vielschichtig um sie auf einen Begriff zu reduzieren, genauso wie sie sicherlich weder ein rein böses Werk zur Menschenkontrolle, noch das einzig wahre Wort Gottes ist. ------------------ Vereinigte Christen und Atheisten gegen den schleichenden Agnostizismus!
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Sunbeam Lichtgestalt Beiträge: 1019 aus: dem Zentrum unseres Sonnensystems Registriert: Dez 2001
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erstellt am 28. Dezember 2001 um 00:52 Uhr
Ich sehe die Bibel ähnlich wie 'Dein_Heiland'. Allerdings habe ich in dem, was ich von der Bibel kenne noch einen weiteren Aspekt entdeckt, der hier noch nicht erwähnt wurde. Und zwar scheint mir in den meisten Bibeltexten eine ordentliche Portion Lebenserfahrung zu stecken. Meiner Meinung nach ist das die positive Seite des bereits erwähnten 'hinzufügens und weglassens'. Jeder der 'Bearbeiter' hat ein wenig von seiner Lebenserfahrung einfließen lassen und hat dem jeweiligen Text einerseits ein (weiteres) Stück Authentizität genommen, aber andererseits u.U. den 'Nutzen' für den Leser erhöht.Ich selbst bin zwar (noch) nicht aus der Kirche ausgetreten, betrachte mich aber eher als Atheist. Dennoch halte ich die Bibel aus den genannten Gründen nicht für völligen Schrott.Außerdem stellt sie eine der Grundlagen unserer heutigen moralischen Grundwerte dar und sollte schon deshalb nicht als reines Märchenbuch abgetan werden.
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verwirrter Wanderer Nachtwesen Beiträge: 199 aus: nähe Mannheim Registriert: Jul 2001
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erstellt am 02. Januar 2002 um 13:35 Uhr
Hallo,ich halte die Bibel aus verschiedenen Gründen für ein Märchenbuch/kein "realistisches" Buch. 1. Zu oft wird von dem allmächtigen Gott gesprochen, der alles kann (überspitzt formuliert)... das deckt sich einfach nicht mit meinen Glaubensvorstellungen, Sorry. 2. Es gibt viel zu viele Widersprüche! Zuerst der Rachsüchtige, Eifersüchtige, auch brutale Gott, der Israel auf dem Blut seiner Untertanen gründet (Fall von Jericho usw.) und plötzlich schickt er seinen Sohn, der für uns in den Tod geht! 3. Wunder in socher Häufigkeit und vor allem Größe, wie sie angeblich geschehen sind... möglich? ja! wahrscheinlich? nein! Und da ich eigentlich ein recht naturwissenschaftlich orientierter Mensch bin will ich nicht an Froschregen (10 Plagen) und krasse göttliche Erscheinungen (Saulus->Paulus) glauben. 4. Die Bibel ist das Machtinstrument der Kirche. Ich mag religionen allgemein nicht, denn aus Religion entsteht irgendwann fanatismus (Kreuzigung Jesu von den Juden, Christenverfolgung in Rom, Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Terroranschläge) und zum Machtmißbrauch der "religiösen Führer"! Erst als die kath. Kirche entmachtet wurde haben die "Spinnereien" des Papsts aufgehört ->er wollte das letzte bisschen macht nicht auch noch verlieren, indem er sie aufs spiel setzt um weitere irrsinnige "Befehle" zu geben, die von den heutigen Staaten UNTER KEINEN UMSTÄNDEN geduldet werden würden (zum Glück) 5. Ja, klar, die Texte muss man interpretieren usw., ja, die Texte sind symbolisch gemeint... ja, die Texte haben teilweise politischen Hintergrund, NEIN, genau deshalb sind sie auch größtenteils nicht mehr zeitgemäß! 6. Es wurde auch der Einfluss der Bibel auf unsere heutigen moralischen Grundsätze angesprochen. Gut, einige dinge wurden übernommen! Bsp. 10 Gebote: viele Gebote wurden sogar ins Grundgesetz übernommen... dafür widersprechen andere dem Grundgesetz (1. Gebot und Religionsfreiheit)! oder werden einfach ignoriert (Ehebrechen ist ja heute auch gesetzlich erlaubt und Neid war nie in irgendein gesetz gebunden... tztztz das Verbot eines Gefühls... komme mir vor, wie im 3. Reich...) 7. Wenn das in der Bibel alles wahr sein soll, dann kann ich auch sagen Grimms märchen sind auch alle wahr  danke im vorraus für antworten
dunkle Grüße, verwirrter Wanderer
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Sunbeam Lichtgestalt Beiträge: 1019 aus: dem Zentrum unseres Sonnensystems Registriert: Dez 2001
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erstellt am 04. Januar 2002 um 23:26 Uhr
Ich glaube (bzw. auf atheistisch: 'ich meine' ), wir haben hier ein grundsätzliches Definitionsproblem.Wenn man 'Märchenbuch' gleichsetzt mit einem Buch, dessen Inhalt sich nicht 100%ig mit der Realität deckt, dann wird sicherlich jeder zustimmen, dass die Bibel ein Märchenbuch ist. Dann blieben allerdings beinahe nur noch Fachbücher außerhalb dieser Kategorie, weil Literatur davon lebt die Realität in veränderter Form darzustellen und die Phantasie sowie die Meinung des Autors zum Zuge kommen zu lassen. Daher denke ich, dass wir erstmal klären sollten, unter welcher Definition des Begriffes 'Märchenbuch' wir die Bibel hier überhaupt betrachten.
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myhna Nachtwesen Beiträge: 593 aus: dem dunklen wald Registriert: Mai 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 00:22 Uhr
nun... die bibel gilt/galt ja nun mal als eine art anleitung zur "richtigen" lebensweise, durch geschichten die andre erlebt haben, geprägt von dem was sie letztenendes vermitteln will, bzw was die unterschiedlichen autoren uns übermitteln wollen: gottesfürchtiges leben oder was auch immer... ähnlich verhält es sich doch auch mit märchen , zumindest im ursprung, denn eigentlich waren sie ja für erwachsene gedacht... sicherlich haben märchen nicht den hintergrund den die bibel haben mag, aber vom prinzip her denke ich schon das man das so sagen kann, zumindest sehe ich das so @nienna als was würdest du die bibel bezeichnen???
mýhna ------------------ ...so gnadenlos ist nun die Nacht am Ende bleib ich doch allein die Zeit steht still und mir ist Kalt...
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Sunbeam Lichtgestalt Beiträge: 1019 aus: dem Zentrum unseres Sonnensystems Registriert: Dez 2001
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erstellt am 07. Januar 2002 um 11:04 Uhr
Nur sind Märchen eben von vornherein nur erdachte Geschichten, während die Bibeltexte meist erst im Laufe der Geschichte aus authentischen Berichten entstanden sind.Man bedenke nur, dass Historiker und Archäologen sehr viel mit Bibeltexten arbeiten und dabei teils Wahrheit teils Dichtung entdecken. Ich jedenfalls tendiere aus diesen Gründen dazu, die Bibel nicht als 'Märchenbuch' zu bezeichnen. Es gibt zwar durchaus auch Argumente für eine solche Bezeichnung, aber in meinen Augen ist es eine Vereinfachung, die der Bibel nicht gerecht wird.
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Nienna Hexenwesen Beiträge: 437 aus: 88371 Middle of Nowhere Registriert: Jun 2001
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erstellt am 07. Januar 2002 um 16:32 Uhr
Als was ich die Bibel bezeichnen würde? Nun als ein Buch voller Gleichnisse, d.h. keine Sagen oder Geschichten (also keine Märchen) sondern ein Buch, dass einem Tipps (nee, das ist das falsche Wort, mir fällt aber gerade kein anderes ein) für den gerechten Umgang mit der Umwelt gibt.Was mich eben stört, aber man kanns nicht ändern, bin ja selber nicht besser , ist die Auslegung der Bibel...allein schon die Protestanten haben ne andere Auslegung wie die Katholiken. Dasselbe gilt ja auch beim Koran und all den anderen "großen Büchern". Ich finde es eben doof, wenn man aufgrund einer Auslegung, die wir von der achso doofen Kirche bekommen, als DIE Interpretation verstanden wird und wir dann ein Märchenbuch haben. Vielleicht regt es mich ja auch nur auf oder nervt es mich, weil ich an Gott glaube und die Bibel teilweise nicht für soo schlecht empfinde, aber jedem seine Meinung, ich will ja niemand bekehren....
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myhna Nachtwesen Beiträge: 593 aus: dem dunklen wald Registriert: Mai 2001
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erstellt am 07. Januar 2002 um 17:31 Uhr
sind märchen wirklich frei erfunden? manche sicherlich, aber irgenwo haben einige sicher einen "wahren kern" mal abgesehen von erzieherischen unterton den sie mal haben sollten/hatten...
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Sunbeam Lichtgestalt Beiträge: 1019 aus: dem Zentrum unseres Sonnensystems Registriert: Dez 2001
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erstellt am 08. Januar 2002 um 00:32 Uhr
@myhna: Selbstverfreilich haben Märchen (fast) immer einen wahren Kern. Was ich meinte ist, dass ein Märchen von vornherein von einem Autor erfunden wird und dass dieser auch definiert welches Maß an Wahrheit er in sein Werk einbringt. Im Gegensatz dazu entstanden (so vermutet man zumindest) viele Bibeltexte als Berichte über wahre Begebenheiten und wurden erst später so weit verfremdet, dass nur noch eine gewisser 'Kern' an Wahrheit übrigblieb.Im Ergebnis sind Märchen und die so entstandenen Bibeltexte also sehr ähnlich, aber der Weg auf dem sie entstanden ist ein anderer. @Nienna: Auch wenn ich nicht an Gott glaube, stimme ich Deiner Einschätzung zu. Bei einem so komplexen Werk wie der Bibel / dem Koran / ... bleibt nunmal fast immer jede Menge Interpretationsspielraum und meistens fehlen uns die Informationen um bewerten zu können, welche Interpretation richtig und welche falsch ist. Im Falle der Bibel könnte man leicht glauben, dass die Interpretation(en) der Kirche(n) die Wahrheit ist/sind, wenn man aber unvoreingenommen an die Sache herangeht, wird man feststellen, dass es auch eine ganze Menge anderer Interpretationsmöglichkeiten gibt, die einem evtl. sogar eher einleuchten, als die 'kirchliche(n)'.
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