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  Des Kaisers Bart
  Erziehung (Page 1)

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Autor Thema:   Erziehung
Curzon
Nachtwesen

Beiträge: 205
aus: zwischen Licht und Schatten auf ewig im Zwielicht wandelnd
Registriert: Nov 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 09:13 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Curzon anzusehen!     sende eine private Nachricht an Curzon Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ein Thema, über das ich mir in letzter Zeit viel Gedanken mache, Erziehung.

Mir ist nämlich klar geworden, daß sich viele meiner Probleme durch meine Erziehung bedingt sind.
Nicht daß ich irgendwie schlecht erzogen wurde oder so, eher war ich ein Einzelkind und bin eher verzogen worden...leider.

Jetzt würde mich mal interessieren, wie würdet ihr eure Kinder erziehen?

Gibt es die Perfekte Erziehung?

Ist das erste Kind notwendigerweise ein "Versuchsobjekt" in Sachen Erziehung?

Braucht man Geschwister? (ich sage JA!)

Wie stark prägt einen die Erziehung?

Denkt ihr, daß ihr falsch erzogen wurdet?

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IT IS MY FIRM BELIEF THAT IT IS A MISTAKE TO HOLD FIRM BELIEFS.


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TwilightSun
ein kleines Licht ohne Kraft zum Leuchten

Beiträge: 160
aus: einem kleinen Fleck in der Unendlichkeit
Registriert: Aug 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 09:47 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von TwilightSun anzusehen!     sende eine private Nachricht an TwilightSun Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich denke, man sollte einem Kind viel Freiraum lassen und ihm gleichzeitig die Gewissheit geben, dass immer jemand für ihn da ist.
Und am besten erzieht man es ohne dieses ganzen Nintendo etc. Zeug. Und ohne Fernseher. Dann hat es vielleicht den hauch eier Chance, ein intelligenter, selbstständiger Jugendliher und auch Erwachsener zu werden...

Und ich denke, ein Kind braucht nicht unbedingt Geschwister. Wenn ich keinen Bruder haben würde, hätte ich heute...ach, egal, ist bescheuert, so etwas zu verallgemeinern.
Aber meine Tochter wird definitiv keinen großen bruder haben...und wenn ich dann nur ein Kind habe...

nachdenkliche Grüße
Twi

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Der Tod ist eine Tür die öffnet, keine, die schließt


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Colonaell
auf der Suche nach Wärme, um verlorene Seelen kämpfend

Beiträge: 70
aus: 80799 München
Registriert: Sep 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 10:05 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Colonaell anzusehen!     sende eine private Nachricht an Colonaell Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Erziehung ist eine sehr zweischneidige Sache...
Ist zwar ein guter Gedankenansatz von wegen ohen Nintendokram und so, aber seien wir doch mal ehrlich, der markt erzieht die Kinder...
Wenn Twi jetzt beschliesst das Kind ohne Elektronikkram und TV grosszuziehen ist es durchaus wahrscheinlich, daß das Kind es in der Schule SEHR schwer haben wird, und gar ausgegrenzt wird, weils halt nie weiß, worums bei den Fernsehsendungen geht, wie das neueste Spiel so aussieht etc etc....
Inidividualität ist ein Luxus den man sich heutzutage nur im Verborgenen leisten kann.

Wer ein Kind erzieht, muß meiner Meinung nach SEHR viel Verantwortungsgefühl besitzen, und Feingefühl, weil der Grat auf dem man wandert wird immer schmaler...
Ich unterstelle zumindest, daß ein glückliches Kind das Ziel ist...

Ich selbst kann nicht unbedingt von einer berauschenden Erziehung berichten. Und ich werde wahrscheinlich auch nie Kinder haben, weil ich die Fehler die ich selbst habe, und die meine Eltern vielleicht gemacht haben nicht wiederholen möchte...

Ein Kind ist Verantwortungssache, und kein lebendig gewordener Wunsch...

Grüße
Col O'Naell


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l'ange obscur
Nachtwesen

Beiträge: 499
aus: Deutschland; München
Registriert: Nov 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 15:10 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von l'ange obscur anzusehen!     sende eine private Nachricht an l'ange obscur Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich selber hatte eine eher strenge Erziehung. Und ich denke, es war gut so.
Und so versuche ich auch mein Engelchen zu erziehen.

Doch gleichzeitig versuche ich immer, ihre Individualität zu födern.
Ich hab genaue Vorstellungen, wie sie mals ein soll. ( Klingt fürchtbar, ich weiß)
Ich möchte, dass sie selbstbewußt durch's Leben geht. Deshalb hat sie früh Dinge selber tun dürfen.
Und tolerant soll sie mal werden. Leben und leben lassen. Aber dafür ist sie noch zu klein. Aber immerhin haut sie niemals von sich aus zuerst. Lässt sich aber auch nichts gefallen von anderen.

ICh versuche einfach, ihr die Grundwerte zu vermittel, die ich für wertvoll erachte.

Manchmal bin ich wohl auch egoistisch. ICh hab sie von ganz klein an an Pferde gewöhnt. ( Ich reite auch von klein auf) Aber ich würde sie niemals zwingen.

ICh könnte noch soooo viel schreiben.

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herbstelfe
dunkelelfenkriegerin auf orkjagd

Beiträge: 523
aus: leipzig
Registriert: Feb 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 15:46 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von herbstelfe anzusehen!     sende eine private Nachricht an herbstelfe Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ich hab mir, als ich noch jünger war, immer gesagt, dass ich meine kinder (falls ich je welche haben werde) nie und nimmer so erziehen werde, wie es meine eltern mit mir getan haben. in der zwischenzeit hat sich da einiges geändert. es ist doch nicht alles so verkehrt, wie ich immer glaubte. kinder müssen ihre grenzen haben, sie können ja nicht alles tun, was sie wollen, bzw. nicht alles haben, was sie wollen. ich möchte meine kinder nicht verziehen. sie sollen nur wissen, dass sie geliebt werden und die eltern immer für sie da sind.
geschwister finde ich sehr, sehr wichtig.
ich hab mich sehr oft mit meinem bruder rumgeprügelt und gestritten. im laufe der jahre kamen wir immer besser miteinander aus, weil wir es langsam lernten, wie man wieder heil aus einem streit herauskommt (ausserdem macht es schlagfertiger ).
also, wenn kinder, dann zwei.

elfe


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Medievalla
Schattenwesen

Beiträge: 4
aus: Deutschland, 13189 Berlin
Registriert: Okt 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 15:57 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Medievalla anzusehen!     sende eine private Nachricht an Medievalla Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Auf jeden Fall wird man sehr stark von der Erziehung beeinflußt, von Anfang an. Viele Leute scheinen aber zu vergessen dass Kinder weder ein Spielzeug, noch Eigentum sind. Man sollte ihnen meiner Meinung nach eine Stütze auf ihrem Lebensweg sein ohne sie in ein Korsett zu zwängen. (im übertragenen sinne).
Ich selbst habe im großen und ganzen immer noch dieselben Wertvorstellungen, wie sie mir von klein auf vermittelt wurden. In einigen Punkten habe ich inzwischen eine andere Meinung, aber es war unheimlich schwer sich davon zu befreien.....


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Seneca
der Graue

Beiträge: 517
aus: 34134 hessisch Sibirskaja
Registriert: Jul 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 16:43 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Seneca anzusehen!     sende eine private Nachricht an Seneca Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich weiß garnicht, ob Eltern überhaupt in der lage sind, Kinder zu erziehen.
Eltern neigen einfach zu sehr dazu, es dem Nachwuch recht zu machen.

Wie ein altes afrikanischen Sprichwort schon sagt: Es braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen.

Ich bin mit 11 Jahren aus diesem Grund Internatsschüler geworden, weil meine Eltern wohl auch eingesehen hatten, das ich mir als verzogenes Einzelkind einfach zu viele macken angewöhnt habe.
Die beste erziehung ist es wohl, wenn man mit anderen aneinander gerät, die eine die eigenen Grenzen aufzeigen.
Solange dann jemand da ist, der das in Grenzen hält, ist es das beste was es gibt.
So lernt man sehr schnell, das man von den andern nur erwarten kann, was man selbst gibt.
Ich glaube das Verhätschelung wohl auf lange Sicht das schlimmste ist, was einem Kind wiederfahren kann.

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>>> Pulvis et Umbra sumus <<<


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TheSadness
Nachtwesen

Beiträge: 120
aus:
Registriert: Okt 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 17:46 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von TheSadness anzusehen!     sende eine private Nachricht an TheSadness Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
...erziehung???...ich will die erziehung meiner mutter/eltern nicht missen...hat aus mir ein selbstständig handelndes und denkendes wesen geschaffen...

...habe geschwister und bin dennoch schwierig...naja, mein vater verstarb als ich 11 war...das machte wohl aus mir einen trauerkloß...

...zum thema kinder nun...ich will eigentlich keine...ich will die verantwortung für ein anderes leben nicht übernehmen...so seltsam es klingen mag...

...ich habe angst davor, dass sie so werden könnten wie ich...das ich ihnen einst das gefühl vermitteln könnte, dass das leben nicht lebenswert sei, weil ich selbst so fühle...

...ich will auch nicht am eigenen leib erfahren was ich so bisher meiner mutter angetan habe...trotz, dass sie der liebste mensch ist und mir vieles bedeutet...

...erziehung ist schon eine schwierige sache...die umwelt, das schicksal prägen im grunde das kind was zu beginn von den eltern geformt wurde...

...ich bin nicht so seltsam, weil meine eltern mich verzogen haben...

TheSad

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Custos Noctis
Schattenwesen

Beiträge: 23
aus:
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erstellt am 04. Januar 2002 um 19:05 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Custos Noctis anzusehen!     sende eine private Nachricht an Custos Noctis Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Oh man ...
"Mir ist nämlich klar geworden, daß sich viele meiner Probleme durch meine Erziehung bedingt sind."

Selbstmitleid ? Seine Schwächen und Fehler auf andere abschieben ? Zu faul sein, sich selbst zu entwickeln und dafür eine Ausrede suchen ?
Jetzt kommt bestimmt ein Hammerwiderspruch zu dem oben Genannten. Nein, weil genau sowas wie in den 3 Beispielen ist hier der Fall, und nichts Gegenteiliges.

"Ich hab genaue Vorstellungen, wie sie mals ein soll."
Jo klingt wirklich furchtbar, und zwar weil das unverantwortlich ist.
So einen Satz würd ich nochnicht einmal bei einem Haustier sagen und du sprichst so von deinem Kind...

"Und am besten erzieht man es ohne dieses ganzen Nintendo etc. Zeug. Und ohne Fernseher. Dann hat es vielleicht den hauch eier Chance, ein intelligenter, selbstständiger Jugendliher und auch Erwachsener zu werden..."
Die Chance, dass dieses Kind in der Pubertät von einem Arzt bestätigt bekommt, dass es geistig weit hinter Gleichaltrigen ist, ist dann aber weitaus höher.
Durch ein solches Verhalten wird sie das Kind von den anderen abgrenzen, wenige Freunde haben und später evt. einmal beziehungsunfähig.
Ich übertreibe ? Nein. Hab es an 2 Fällen mitbekommen. Da dachten die Eltern auch, dass sie ihrem Kind damit einen Gefallen tun.
Intelligenz hat damit nichts zu tun.
Und durch soziale Abgrenzung wird man nicht selbstständig.
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Erziehen ist lenken.
Lenken ist ein Nehmen der Individualität.
Sowas sollte man nur tun um Extreme zu vermeinden. Extreme auf beiden Seiten (da das vielen nicht in den Sinn kommt).
Und das sollte man schon möglichst vorher. Bevor die Richtung in ein Extrem nur annähernd eingeschlagen ist.

Hier haben allerdings manche eine ziemlich seltsame Vorstellung von "Erziehung".
Das klingt für mich schon, als ob man sein Kind wie ein Bonsaibaum in ganz genaue Formen pressen will.
Und ab der Schule werden die Eltern nurnoch eine Nebenrolle in der Erziehung spielen.
Ab der Pubertät praktisch garkeine mehr.

Geht doch bitte mal alle Diskussionen tiefsinniger und objektiver an und nicht immer nur so subjektiv und seltsam.




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Curzon
Nachtwesen

Beiträge: 205
aus: zwischen Licht und Schatten auf ewig im Zwielicht wandelnd
Registriert: Nov 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 22:08 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Curzon anzusehen!     sende eine private Nachricht an Curzon Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von Custos Noctis:
Oh man ...
"Mir ist nämlich klar geworden, daß sich viele meiner Probleme durch meine Erziehung bedingt sind."

Selbstmitleid ? Seine Schwächen und Fehler auf andere abschieben ? Zu faul sein, sich selbst zu entwickeln und dafür eine Ausrede suchen ?
Jetzt kommt bestimmt ein Hammerwiderspruch zu dem oben Genannten. Nein, weil genau sowas wie in den 3 Beispielen ist hier der Fall, und nichts Gegenteiliges.


Habe ich nicht vor, sicher, Selbstmitleid gehört zu den schlechten Eigenschaften die mir anhängen.
Ich bin aber nicht zu faul mich selbst entwickeln nur weil ich nach Gründen suche, zu erklären, warum eben früher so vieles schief gelaufen ist.
Ich halte es im Gegensatz für ein Stück Selbstentwicklung das zu erkennen. Ich konfrontiere meine Eltern nicht damit was ich denke, ich will keinen Streit.
Nur hat man als Kind wirklich kaum Verantwortung und da kann vieles verbockt werden, was sich dann später in den Fehlern und Schwächen ausdrückt, welche mein Leben irgendwie Jahre lang beherrscht haben und die ich jetzt bekämpfe wo ich kann.

@Seneca: Ich kann dir nur Recht geben. Zuviel Freiheit und Verhätschelung ist fatal!

Meine Erziehung war nie streng. Zumindest nicht von meinem Vater aus, der mich (leider) "erzog", da meine Mutter arbeiten muß. Mein Vater arbeitet auch, aber freiberuflich zu Hause.
Letztendlich hat er mich nicht wirklich erzogen, er hat mich nur meist machen lassen ohne sich groß zu kümmern und hat mich bedient, wenn ich was wollte.

Ich kann nur sagen, an alle die Kinder haben wollen: Das wichtigste ist, daß ihr Verantwortung für eure Kinder übernehmt und sie nicht vernachlässigt oder schleifen laßt!
Kinder brauchen Kontakte, mit Menschen, Tieren, der Natur, der Welt, dem Leben...und Geschwister!!!
Pro Kind höchstens ein Elternteil, weniger ist nicht gut.

@TwilightSun:
Rein idealistisch gesehen würde ich meinen Kindern am liebsten TV, Computer und all den Müll ersparen, aber wo und wie willst du das erreichen? In ner Hippie-Aussteiger-Kommune in Indien höchstens.
Und wenn du dazu nicht bereit bist, dann mußt du deine Kinder in die Richtung erziehen, daß sie glücklich sind, denn das ist das einzige, was zählt.
Wenn du nicht willst, daß deine Kinder zu solchen Junkies werden, dann geh viel mit ihnen in die Natur, gewöhn sie an Tiere und die Freuden der Natur.
Ok, in der Stadt ist das nicht einfach, deshalb würde ich auch nicht direkt mitten in der Stadt wohnen, wenn ich eine Familie hätte.

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Custos Noctis
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erstellt am 05. Januar 2002 um 01:18 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Custos Noctis anzusehen!     sende eine private Nachricht an Custos Noctis Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich habe zwar bewusst provoziert, aber streiten wollte ich auch nicht.

Nur die Erziehung heutzutage ist nurnoch Müll. Früher war es allerdings genauso ...
Fast immer wird versucht, das Kind zu einem Ebenbild von sich selbst zu machen, aber dabei die eigenen Fehler wegzulassen.

Wegen völlig normalen Stufen der Entwicklung ,in der Pubertät zum Beispiel, wird so ein Stress gemacht, obwohl es genauso bei den Eltern zu diesem Zeitpunkt auch war. Und bei allen anderen Menschen auch.

Vorallem, und das regt mich am Meisten auf, werden Kinder und Jugendliche nurnoch auf Erfolg getrimmt.
Unterricht für Instrumente, die das Kind nicht mag, sprachen lernen, die man eigentlich nicht mehr braucht, 10 Nachhilfelehrer und wenn der Sohnemann dann mal ABI hat gehts darum, möglichst einen Beruf zu lernen (studieren), wo man viel Geld verdient.
Klingt evt. übertrieben, aber vergleicht dieses Anliegen der meisten Eltern mal mit ihren Bemühungen um die sozialen Kontakte und den Sport und ect. der Kids...

Könnte echt ein Buch drüber schreiben langsam....
.... mach ich vielleicht auch mal bei Gelegenheit.



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Custos Noctis
Schattenwesen

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erstellt am 05. Januar 2002 um 01:34 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Custos Noctis anzusehen!     sende eine private Nachricht an Custos Noctis Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Weil ich es immerwieder lesen:

Seid ihr so überzeugt davon, dass ein Kind automatisch "verdorben" wird, wenn es moderne Unterhaltungsmedien nutzt ?
Warum soll sowas einem Kind schaden, wenn es in vernünftiger Form als Freizeit- beschäftigung genutzt wird und nicht um den Eltern Erziehungsarbeit zu ersparen oder zum Lebensinhalt des Kindes wird ?

Die Dosis machts.

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Curzon
Nachtwesen

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erstellt am 05. Januar 2002 um 09:25 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Curzon anzusehen!     sende eine private Nachricht an Curzon Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
@Custos Noctis:
Es war früher so, daß die Leute viele Kinder in die Welt setzten, da die Sterblichkeitsrate hoch war, aber zumindest einige überleben mußten, um die Eltern im Alter zu versorgen. Kinderkriegen war damals schon ein egoistisches Motiv.
Heute kriegen die Leute wenig Kinder und schenken ihnen umso mehr Aufmerksamkeit und wollen jetzt erst recht, daß sie "was anständiges werden". Und der Hintergedanke mit der Altersversorgung ist trotz staatlicher Rente sicher noch vorhanden.
Ich find´s auch zum Kotzen, daß Eltern ihren Kindern immer ihr eigenes Bild von ihnen aufdrücken wollen. Das ist Macht, pure Macht. Eltern haben die Möglichkeit, wirksam Macht und Einfluß auf ihre Kinder zu üben, und Macht korrumpiert bekanntermaßen sofort.

Eine interessante Beobachtung nebenbei:

TIERE bekommen in Zeiten des Mangels wenig Nachkommen, weil sie nur wenig ernähren können, und in Zeiten des Überflusses viele Nachkommen.

MENSCHEN bekommen in Zeiten des Mangels viele Nachkommen, denn wenn einer stirbt, gibt es genug "Ersatz", und in Zeiten des Überflusses wenig Nachkommen...warum??

Wenn der Mensch sich in etwas vom Tier unterscheidet, dann darin.

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Jaddy
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Beiträge: 136
aus: 02625 Bautzen, Sachsen
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erstellt am 05. Januar 2002 um 11:51 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Jaddy anzusehen!     sende eine private Nachricht an Jaddy Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich glaube nich das ich falsch erzogen wurde in Bezug auf meine Meinung, da eine meinung durch erziehung entsteht in erster linie...

Das ich mit meiner Mutter über nichts reden kann (sex, partnerschaften, liebe und all die wichtigen sachen für mich), das empfinde ich als schlechte erziehung, ich werde es nie können weiss aber nicht warum nicht...
Das liegt an der erziehung denk ich mal.
Keiner weiss wie man es richtig machen soll, ich glaube das kommt ganz auf das schicksal drauf an was amn als kind so alles erlebt und mitbekommt....
ich bin auch einzelkind, fühle mich aber nicht verzogen...wieder sache der erziehung

Wenn ich einmal Kinder haben sollte, was ich natürlich nicht will da ich sowas grausam find, dann würde ich versuchen sie zu tolerant zu erziehen, ihnen das geben was sie brauchen nicht zuviel nicht zuwenig
keine strafen <>lieber drüber reden leise aber...dann sollen sie selbst entscheiden was sie tun wollen und wenn sie es falsch enstscheiden-ihrer meinung nach egal wie alt sie sind- dann werde ich keine mühe scheuen ihnen den neuen wünsch zu erfüllen

jaddy

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l'ange obscur
Nachtwesen

Beiträge: 499
aus: Deutschland; München
Registriert: Nov 2001

erstellt am 07. Januar 2002 um 09:52 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von l'ange obscur anzusehen!     sende eine private Nachricht an l'ange obscur Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Vielleicht sollte ich erklären, wie ich es meine mit meiner Vorstellung, wie mein Kind später mals ein soll. ( Ich glaube, es ist ein bischen missverstanden worden)

Wenn sie irgendwann mal alt ist, soll sie sagen können, dass sie glücklich war und froh ist, geboren worden zu sein.

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