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Autor
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Thema: Angst
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verwirrter Wanderer Nachtwesen Beiträge: 199 aus: nähe Mannheim Registriert: Jul 2001
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erstellt am 04. Januar 2002 um 22:35 Uhr
ist es schlimm keine Angst zu haben? Was soll mir schon furcht einjagen? Warum Angst? Mir fehlt sie trotzdem! Ich misse sie! ich brauche sie, denn an ihre stelle tritt die Wut! 
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Persephone Nachtwesen Beiträge: 55 aus: Österreich, 4020 Linz Registriert: Sep 2001
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erstellt am 04. Januar 2002 um 23:31 Uhr
Mut ist oft Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht.Peter Ustinov - man könnte auch Feigheit auf die Angst beziehen. sie bewahrt einem schon vor einigen Sachen. warum vermisst du die Angst? ist es nicht schön unbeschwert in die Welt zu schreiten? aber die Wut,... irgendwann deprimiert sie. was ist dir passiert? warum kommt Wut anstelle von Angst? liebe Grüße,
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GreenFairy Nebelfee der Nacht Beiträge: 60 aus: Mondinsel, irgendwo im Nebel Registriert: Jan 2002
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erstellt am 04. Januar 2002 um 23:58 Uhr
hallo verwirrter wanderer, was schlimm ist oder nicht definiert meiner ansicht nach erst mal jeder für sich selbst. wenn es für dich ok ist keine angst zu haben (wobei ich mich - aus eigener erfahrung - frage, ist die angst nicht nur verdrängt ?) dann ist es ok. in deinen worten klingt aber durch, daß es für dich nicht ganz so ok ist keine angst (mehr ?) zu haben.angst kann vor gewissen situationen bewahren, kann aber auch lähmen, wenn sie zu stark ist. wut zerstört. ich schließe mich persephones frage an: was ist geschehen ? dunkelgrüne grüße green fairy ------------------ living's mostly wasting time
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myhna Nachtwesen Beiträge: 593 aus: dem dunklen wald Registriert: Mai 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 00:00 Uhr
-no hope - no fear-mit der angst verliert man die vorsicht, und den respekt vorm leben, vor sich selber... angst ist notwendig, ich glaube kaum das du sie vollkommen verloren hast... worauf bezieht sich deine angst/wut wanderer? fragend mýhna ------------------ ...so gnadenlos ist nun die Nacht am Ende bleib ich doch allein die Zeit steht still und mir ist Kalt...
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crying_child Nachtwesen Beiträge: 53 aus: Deutschland , 58710Menden Registriert: Dez 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 00:07 Uhr
Nein , Ich zeige meine Angst immer offen ! Ich habe allerdings auch kaum noch Ängste ! Die verschwinden mit der Zeit ! Ich grusel mich trodzdem noch gerne! Ich glaube nicht das an ihre stelle bei mir die Wut getreten ist , ehr etwas wie ausgleich oder sowas!
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verwirrter Wanderer Nachtwesen Beiträge: 199 aus: nähe Mannheim Registriert: Jul 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 00:38 Uhr
Nein Feigheit und Angst sind nicht miteinander zu vergleichen!!!Feigheit ist nur eine Verhaltensweise, mit der man sich z.B. vor bedrohlichen Situationen schützen will! Angst hingegen ist ein Gefühl! Ich meinte hier auch nicht die Angst davor, eine schlechte Bewertung zu erhalten oder so, nein, ich meine diese tiefe innere Angst, dieses tiefe, geradezu lähmende Gefühl, dass man spüren muss, wenn.... ja wann??? ob es ok ist keine Angst zu haben? Ist es ok keinen Schmerz zu empfinden? Ich glaube diese beiden Fragen für mich selbst mit nein beantworten zu können, denn dies sind dinge, die einem Zeigen das man lebt! Ob ich meine Angst nur verdrängt habe weiß ich nicht... aber ich sehe keinen Grund Angst zu haben? vor was verdammt? Bei mir ist es so... ich spüre eine starke innere Wut in mir... gerichtet gegen alle und gegen nichts... wortlos, tatenlos akzeptiert, da es sie nicht geben dürfte! Hingenommen, weil sie nicht logisch ist  Aber habt keine Angst... mit dieser Wut könnte ich nie jemanden/etwas zerstören, denn ich würde sie nie gegen einen Unschuldigen richten! Niemals! Und für meine Situation kann niemand was. Was bei mir geschehen ist... hmmm ich weiß nicht genau... ich glaube es war gestern, gegen... hmmm 3 Uhr Morgens, als ich drausen stand und mir den Mond angesehen habe... ich fühlte mich klein... unbedeutend... *lach* unbeachtet... Ich habe plötzlich gewußt, dass alles was ich hier auf dieser Erde mache unbedeutend und nichtig ist... das ich nichts verändere außer vielleicht den unwichtigen Leben anderer Menschen... das ich nichts schaffe was wichtig oder auch nur von dauer wäre... dunkle Grüße, verwirrter Wanderer ------------------ Wir sind nur kleine Funken in diesem gigantischen Universum! Nur zusammen sind wir ein großes Feuer, doch wenn ein einziger Funke erlischt hört das Feuer nicht auf zu lodern!
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Persephone Nachtwesen Beiträge: 55 aus: Österreich, 4020 Linz Registriert: Sep 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 01:19 Uhr
ja, verwirrter Wanderer, du bist tatsächlich nur ein kleiner "unwichtiger" Erdenbewohnener auf dieser kleinen unbedeutenden Welt. tatsächlich. wir alle sind klein und nichtig. du, ich das macht die Welt nicht aus. aber du, deine Freunde deine Familie. der zusammenschluss, ich meine Freunde, meine Familie. all die anderen hier. deren Familie, deren Freunde. .... eine Kettenreaktion. die es ausmacht. ein WIR die es ausmacht. dein Wirken hat sehr wohl auswirkung auf diese Welt. du musst nur darauf Vertrauen. deine persönliche Welt mag klein erscheinen. und du magst nur die "unwichtigen" Leben deiner Mitmenschen verändern. aber ist es nicht schön, auf diese Leben auszuwirken. und diese wiederum auf andere... dein Leben ist bedeutsam! mach es bedeutsam! der Mond, auch er ist im kosmischen Sinne, klein und unbedeutsam!
wie groß und bedeutsam bist du zB für eine Ameise. aber was kümmert dich eine Ameise? du nimmst diese Wut an, weil sie nicht logisch ist? das solltest du aber nicht. wenn der grund für diese Wut, dein Zweifel an deiner Bedeutsamkeit, ist. dann, verdammt noch mal, DU BIST BEDEUTSAM! für mich im Moment, gibt es gerade nichts wichtigeres als DIR zu schreiben! du hast genau aus dem selben grund keinen grund angst zu haben, wie wut zu haben! beides sind reaktionen die absolut natürlich. und wichtig sind. ja, solange es mich schmerzt lebe ich noch. und solange ich schmerz empfinden kann, kann ich auch das genaue Gegenteil! ..das mir im Moment nicht einfällt, da ich schon ziemlich müde bin. liebe grüße,
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GreenFairy Nebelfee der Nacht Beiträge: 60 aus: Mondinsel, irgendwo im Nebel Registriert: Jan 2002
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erstellt am 05. Januar 2002 um 01:22 Uhr
unbedeutend ist jeder einzelne. und nichts ist von dauer. ja, wanderer, du hast recht, wenn du sagst, daß du 'nur' etwas im unwichtigen leben anderer menschen ändern kannst (mal abgesehen von deinem eigenen leben). niemand kann alleine 'große' veränderungen herbeiführen. für die menschen, in deren leben du spuren hinterläßt, bist du wichtig. wenn einem nur noch angst und scherz zeigen, daß man lebt, frage ich mich: wozu ? Wozu? Warten. Worauf? Das wieder ein Tag vergeht? Ohne Sinn Ohne Inhalt? Leere. Schmerz. Der Schmerz läßt mich noch fühlen daß ich lebe Wozu? diese tiefe innere angst, die du beschreibst, braucht keinen grund. sie ist unlogisch, wie die wut, die du jetzt empfindest. du sagst, du du würdest mit dieser wut nie jemanden oder etwas zerstören - aber die wut kann dich zerstören. hat sich die angst gestern nacht in wut gewandelt, oder schon länger ? wie gehst du mit der wut um ? kannst du einen auslöser für diese wandlung benennen ? dunkelgrüne grüße green fairy ------------------ living's mostly wasting time
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Menedemos Schattenwesen Beiträge: 11 aus: Registriert: Dez 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 01:31 Uhr
Verirrter Wanderer...Ich glaube nicht, daß du so unbedeutend bist, wie du glaubst. Sind wir nicht alle kleine Götter in unserem kleinen Universum? Beeinflussen wir nicht alle unser - kleines - Umfeld? Und wird sich dieser Einfluß durch die Menschen, die wir beeinflußt haben, nicht fortpflanzen? Jesus zum Beispiel (oder irgend ein anderer Promi)hat die Welt beeinflußt. Aber haben nicht auch irgendwelche Unbekannten Jesus beeinflußt? Und wer weiß, wer es liest, wenn zu beispielsweise hier einen wichtigen Gedanken äußerst oder eine interessante Diskussion anstößt... Sicher bleibt die persönliche Genugtuung aus, wenn man nicht persönlich berühmt wird. Aber letzteres ist doch reine Eitelkeit, oder?
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verwirrter Wanderer Nachtwesen Beiträge: 199 aus: nähe Mannheim Registriert: Jul 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 02:23 Uhr
Hallo,und was wäre, wenn es das "wir" nicht wäre? wäre auch nicht schlimm oder? Dann wären wir halt nicht da... dann würde es keine Freude, kein Kinderlachen, keine Liebe aber auch kein Kinderweinen und auch keinen Hass geben! wäre eigentlich auch egal! Dann wären wir eben nicht da... würde keinen stören... am wenigsten die Ameise... Und ja, ich nehme die wut an, weil ich aufgrund der fehlenden logik und des fehlenden Zusammenhangs keine Möglichkeit sehe, sie zu bekämpfen... aber ich lasse sie nicht ausbrechen. Denn dann würde ich etwas sehr dummes tun... "für mich im Moment, gibt es gerade nichts wichtigeres als DIR zu schreiben!" danke! einfach nur danke für diese Worte eine kleine Träne der Freude möchte ich dir hiermit schenken! @greenFairy: ja, wozu habe ich mich auch schon sehr oft gefragt... aber nicht nur Angst und schmerz weißen einem die eigene Lebendigkeit auf, nein auch Spaß, freude, diese pulsierende Kraft, die man fühlt! Ich weiß nicht richtig... ich denke, die Umwandlung ist ein längerer Prozess, unterbrochen von phasen der Freude... aber die Angst/Wut kehrt zurück... immer wieder... Der Auslößer... hmmm... dazu muss ich die Situation ein wenig erklären: es war eine Party von einer Bekannten. Am Anfang war alles ok, ich hab ein bisschen Musik aufgelegt, es war gute Stimmung. nach einer Zeit hab ich meinen Posten an der Anlage dann aufgegeben und bin ein wenig duch die Party geschländert... mal hier ein gespräch, mal da ein kleiner Scherz... nichts großartiges... bis ich mit einem Satanisten ins Gespräch kam... kein Katzenmordender Teufelsanbeter, nein ein logischer eher atheistischer Satanist... wir haben uns ein wenig über die Kirche usw. unterhalten... dann bin ich mal an die frische Luft gegangen... wie lange ich mit erhobenem Kopf dastand und den Mond "dumm angestarrt" habe weiß ich nicht... aber ich glaube das war der moment, indem noch ein kleines bisschen mehr wut entstanden ist... wut über die Hilflosigkeit... Das war glaube ich der Auslößer für dieses Thema... gut das ich zu der zeit keinen PC hatte, sonst wäre das Hospital um einen beitrag "reicher"
Wie ich mit der Wut umgehe? ich ignoriere sie... ich unterdrücke sie... wie soll ich auch sonst mit Wut umgehen, die ich mir nicht mal selbst erklären kann? auslassen? an wem? an was? vielleicht sollte ich mal joggen gehen... @ Menedemos: Sind wir alle kleine Götter? hmmm vielleicht... aber wir können auch nur die Gesellschaft, die Menschheit verändern... also nichts wichtiges... auf jedenfall für mich nichts wichtiges... natürlich lebe ich in unserer Gesellschaft und ich versuche auch möglichst gut und stark in ihr zu leben... ich glaube ich schaffe das auch ganz gut, aber was bringt mir das? ich lebe und verändere meine kleinen kreise... Eitelkeit? vielleicht bin ich Eitel wenn du das so definiers, nein ganz sicher bin ich eitel... aber was hilft dank/ruhm von anderen menschen? nicht viel... er verlängert nur die Phase der Freude und schiebt die Wut weiter herraus (Bsp: nachdem ich gestern noch ein bisschen geholfen habe aufzuräumen wurde mir gedankt... ich habe mich gefreut, aber ich habe gesehen, dass wir nur den Dreck von anderen entfernt haben... und auf dem nachhauseweg dachte ich über die nächste Party in dem Raum nach... wieder dreck... wieder Leute die aufräumen... wieder leere worte des Danks...) dunkle Grüße, verwirrter Wanderer
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anima nata lacrimans Nachtwesen Beiträge: 52 aus: der dunklen Seite des Lebens Registriert: Dez 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 11:22 Uhr
verwirrter wanderer Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, ohne angst zu leben; ich habe sehr viel Angst!Aber Du kennst dieses gefühl doch sicher noch! Wovor hattest Du früher Angst? Ein gewisses Maß an Angst ist doch natürlich, Angst al Scutz würde ich nicht unbedingt Feigheit nennen. Ohne Angst zu leben, fühlt man sich dann nicht irgendwie stumpf und gleichgültig? Natürlich gewinnt man viele Einsichten, kann seine niedere Existenz anerkennen, die Endlichkeit annehmen, aber verliert ohne Angst nicht alles seinen Wert? Was hat das Leben für einen Wert, wenn ich sein Ende nicht fürchte (damit meine ich nicht Angst vor dem Tod, sondern verlustangst)? Hast Du ohne Angst auch keine Sorgen mehr, keine Probleme? Die meisten Probleme und Sorgen der Menschen resultieren aus irgendeiner, wenn auch noch so geringen Angst. Wenn ich meine Angst nicht hätte, wäre ich dann nicht schon tot? Wahrscheinlich wäre es mir dann ganz egal. Ja, vielleicht wäre das gut so. Aber wieso sollte meinem leben dann ein Ende setzen, eine freudlose Existenz ängstigte mich ja dann auch nicht mehr. Ich kann eigentlich nichts über Angstlosigkeit sagen, ich habe meine Ängste. Ich hätte mir nie gedacht, dass ein Mensch die Angst vermisst, aber wenn ich darüber nachdenke, sie ist ein Teil des Lebens und Du scheinst sie verloren zu haben... ------------------ anima mea lacrimans de profundo clamat ad te, morte amante
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Moonblade Nachtwesen Beiträge: 152 aus: Wahrhaftigkeit Registriert: Nov 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 11:26 Uhr
angst ist selbstschutz..... jedoch ist angst meiner ansicht nach nur ein oberbegriff für viele arten der angst.... scheu, feigheit, schüchternheit(die kann manchmal sehr schön sein, vermisse sie etwas), grauen, verlustangstletztere ist eine angst die sich in vielen dingen manifestiert, immer wenn wir bedroht werden etwas zu verlieren.... das kann für manche idioten geld sein, für andere jemanden zu verlieren in sich, auch angst verletzt zu werden hat etwas mit verlustangst zu tun, denn einem wird ja dadurch etwas genommen. Was das unbedeutend angeht: ich bin realist, idealist und träumer zugleich. doch aus realistischer sichtweise kann ich von mir sagen: kleine ursache - große wirkung und es ist schön zu sehen das man etwas größeres bewirkt hat was sogar überhaupt erst noch in seinen anfängen ist, also noch viel bedeutsamer werden kann. - Moon P.S.: Menschen sterben und ihre ideen werden vielleicht "vergessen", aber manchmal dennoch weiter "gelebt". Schaut euch mal um und macht euch kundig wieviele der dinge die wir tun.... sprache, sprichwörter, bezeichnungen alltäglicher dinge im leben, verhaltensweisen.... alles, wieviele davon ihre wurzeln in der vergangenheit haben..... von wievielen der dinge die wir tun, wir noch immer die vergangenheit leben die hunderte jahre zurückliegt.... und da glaubt ihr das es absolut unmöglich ist, etwas zu bewirken was zumindest kleine auswirkungen in zukunft haben wird?
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verwirrter Wanderer Nachtwesen Beiträge: 199 aus: nähe Mannheim Registriert: Jul 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 15:24 Uhr
Zitat: Original erstellt von anima nata lacrimans: Ohne Angst zu leben, fühlt man sich dann nicht irgendwie stumpf und gleichgültig?
Ja, man fühlt sich stumpf... matt... vielleicht sogar alt (und das in meinen jungen Jahren) Aber ich sehe nicht ein, was ich fürchten soll... Tod? ne, weiß ja nicht, was danach ist! Verlust von Freunden? vielleicht... aber wenn es wahre Freunde sind werden sie immer bei mir sein, in meinem Herzen! Geldsorgen? lächerlich... in D verhungert niemand Einsamkeit? Dann muss ich eben leute suchen! Schmerz? Ihn muss ich versuchen zu verhindern... aber aus selbsterhaltungstrieb! Trauer? süße melancholie... nein vor gefühlen habe ich keine Angst! Veränderung? Sie macht das Leben aus! alles Dinge, vor denen sich viele Menschen fürchten... Aber nein, Tod bin ich ohne Angst noch nicht! Wieso sollte ich den Tod denn suchen? hier fehlt nämlich die Logik! solange ich lebe gibt es Hoffnung... erst wenn die Zeit verstrichen ist, stirbt auch die Hoffnung in mir drin. Scheu, Schüchternheit, feigheit... diese Ängste habe ich nicht gemeint... Ich meinte eher Grauen und Verlustangst, wie d es gesagt hast moonblade. Aber diese Gefühle werden von der Logik erstickt. dunkle Grüße, verwirrter Wanderer
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anima nata lacrimans Nachtwesen Beiträge: 52 aus: der dunklen Seite des Lebens Registriert: Dez 2001
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erstellt am 05. Januar 2002 um 16:40 Uhr
Aber nein, Tod bin ich ohne Angst noch nicht! Wieso sollte ich den Tod denn suchen? hier fehlt nämlich die Logik! solange ich lebe gibt es Hoffnung... erst wenn die Zeit verstrichen ist, stirbt auch die Hoffnung in mir drin.Verwirrter Wanderer Dass ich ohne Angst vielleicht schon Tod wäre, war keine Pauschalisierung, sondern ganz allein auf mich bezogen. Es gab eine Zeit, in der ich das Leben mehr als den tod fürchtete und es beenden wollte, ich hatte mich zwar darauf vorbereitet, aber den letzten Schritt bin ich nicht gegangen. Daran hat mich einzig und allein meine Angst gehindert; ob es Angst vor Schmerzen, der pure selbsterhaltungstrieb, der wieder erwachte, oder sonst etwas war...ich weiß nicht, es war eine Angst, die ich nicht erklären kann. Wie gesagt, ohne diese Angst wäre ich dann tot oder nicht? Vor dem letzte Schritt aus dem leben hätte ich mich dann nicht gefürchtet, aber ich hätte ja auch das leben nicht so gefürchtet, dass es überhaupt soweit gekommen wäre! Du hast gesagt, dass es noch Hoffnung gibt, solange Du lebst! Worauf hoffst Du? Macht es Dir auch keine Angst, dass sich diese hoffnung vielleicht nie erfüllt? Vielleicht sind meine fragen dumm, aber Du musst wissen, dass ich dieses Thema sehr interessant finde, wenn ich auch deine Gedanken und Gefühle nicht ganz nachvollziehe und immer nur spekulieren und von meinem Empfinden ausgehen kann! du fragst, ob es schlimm ist, keine Angst zu haben! Wenn es in Ordnung wäre, dann würdest Du diese frage doch nicht stellen, dann würde Dir die Angst nicht fehlen! Du bist leer ohne Angst und mir scheint, Du durchläufst diesen ewigen Kreislauf von Sinnlosigkeit, Freude, Leere und der daraus entstehenden Wut! Hast Du ein Ziel in Deinem Leben? Wenn ja, dann müsste doch automatisch die Angst (wenn auch schwach), dies nicht zu erreichen, vorhanden sein, oder?! Ich kenne auch das Gefühl, Dank und Lob von anderen zu erhalten, ich aber freue mich nicht darüber, ich habe die Fähigkeit, mich zu freuen, verloren. Daraus ensteht bei mir eine Angst, mein Leben könne bis zum Ende nur aus Schmerz und Leid, nicht aus süßer Melancholie bestehen. Aber ich kann ja leider nicht in Dich hineinsehen, sonst würde ich vielleicht fähig sein, zu begreifen. ...Aber wir sind nunmal alle klein und unbedeutend, also ist mein unbedeutender Geist wohl nicht im Stande, zu verstehen...vielleicht ist es ja manchmal besser so... Entschuldige mein Geschwafel  ------------------ anima mea lacrimans de profundo clamat ad te, morte amante
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GreenFairy Nebelfee der Nacht Beiträge: 60 aus: Mondinsel, irgendwo im Nebel Registriert: Jan 2002
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erstellt am 05. Januar 2002 um 17:53 Uhr
hallo wanderer, ich glaube, ich kann ganz gut nachvollziehen, wie es in dir aussieht. vielleicht sind es auch nur meine erinnerungen, die sich da melden und bei dir ist es ganz anders, wie es bei mir war... auch die wut wird sich eines tages wandeln, so wie sich die angst gewandelt hat. und vielleicht - darauf hoffe ich selbst noch - werden all diese gefühle in einem ausgewogenen verhältnis existieren.dunkelgrüne grüße green fairy ps: vielleicht hilft es, die dinge mit etwas weniger logik zu betrachten... ------------------ living's mostly wasting time
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