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Thema: Nacht in die Ewigkeit... und anderes...
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Sensus Moriendi Hüterin des Traumgartens Beiträge: 682 aus: der nacht in die ewigkeit des dunklen seins Registriert: Okt 2001
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erstellt am 27. Oktober 2001 um 11:36 Uhr
Nacht in die EwigkeitLeise zieht sie die Tür hinter sich ins Schloss... keiner soll aufwachen him Haus, keiner soll Fragen stellen, wo sie hingeht um diese Zeit, was sie machen wird, wann sie heimkommen wird... lauter Fragen, auf die sie selber keine wirkliche Antwort weiß und vor allem keine, die die anderen wirklich hören wollen würden... sie lauscht einen Moment, doch im Haus bleibt alles still, nicht einmal der Hund ist aufgewacht... Die Häuser sind allesamt dunkel, alles hier schläft schon längst.... keiner sieht sie, als sie langsam die Strasse hinuntergeht, aus dem Licht der Laternen verschwindet und mit der Dunkelheit verschmilzt... Leise, ausgestorben, liegt der Park vor ihr, von dem geschäftigen lärmenden Treiben am Tag ist nicht mal mehr eine Ahnung vorhanden... eine wundervolle Stille breitet sich aus, selbst die Seevögel, die tagsüber unentwegt schreien, sind nun verstummt... nur das leise Rascheln der Blätter im Wind ist zu hören und in der Ferne das Rauschen der Wellen, die an den Felsen zerschellen... die Luft, der Wind ist warm und trägt den salzigen Duft des Meeres zu ihr... sanft spielt er mit ihrem roten Haar, sanfter als jede Menschenhand es könnte, streicht er sanft darüber, zärtlich fast tröstend fühlt es sich an... alles hier ist so wunderschön und friedlich... sie möchte am liebsten lachen und weinen und schreien, alles auf einmal... sie möchte die Schönheit dieses Moments in sich aufnehmen, tief in sich erfassen, sie mit allen Sinnen fühlen und ein Stück davon für immer in sich behalten... sie möchte es fühlen, möchte endlich fühlen... weinen... lachen... doch ihr Gesicht ist versteinert und ihre Gefühle und ihre Seele ebenso... Den ganzen Tag über hat sie gelacht und gelächelt, hat Spass gemacht mit ihren Kameraden, hat sich mit ihren Lehrern unterhalten und den Leuten bei denen sie wohnt... Immer höflich, lieb und zuvorkommend, wie man es von ihr gewohnt ist und erwartet... bloss nicht mehr auffallen, den Leuten bloss nicht noch mehr Grund zum tuscheln geben, darüber wie sie aussieht, was sie hört, was sie sagt, was sie denkt... Das Lächeln ist schon längst auf ihrem Gesicht festgefroern, sie setzt es schon automatisch auf, wenn jemand anderes anwesend ist, nur nicht mehr auffallen, keine angriffsfläche mehr geben... und je grösser der Drang in ihr ist, einfach loszuschreien, desto mehr lächelt sie, in der Hoffnung, das Lächeln wird alles verdecken... und wirklich, das Lächeln beginnt den Schmerz zu verdecken, es versteckt ihn und mit ihm alle Gefühle, Gedanken... und jetzt, da sie das Lächeln endlich ablegen durfte, ist nichts mehr da... sie ist einfach nur leer, nichts ist mehr da, wenn sie die maske ablegt... sie ist nichts... sie ist wie betäubt, keine Gefühle, nicht mal sich selbst fühlt sie mehr... doch ihre Füsse bewegen sich wie von selbst mit unglaublicher Sicherheit auf das Ende des Parks zu und steigen bedächtig die alten, ausgetretenen Stufen zum Strand hinunter... auch hier ist alles leer und still und die Dunkelheit ist überall... in der Ferne brennt noch Licht in einem Haus und vom Festland strahlt ein helles Licht über das Meer hierher, wie ein verlockendes Verpsrechen... Leiste knirscht der Kies unter ihren nackten Füssen, als sie über den Strand geht, das Knirschen und das unentwegte Rauschen der Wellen sind die einzigen Geräusche, die sie wahrnimmt... sie hört nicht mal mehr sich selber... schlägt ihr Herz noch? Atmet sie noch? Sie hört es nicht, weiß es nicht und es ist ihr egal... Die Flut hat eingesetzt und die Wellen reichen hoch an den den Strand. Sie lässt sich zu Boden fallen, sitzt einfach da und sieht zu, wie das Wasser den Weg zu ihr bahnt, sie schliesslich erreicht und ihre Füsse umspielt... das Wasser findet immer einen Weg, lässt sich durch nichts aufhalten... sie wollte so gerne wie das Wasser sein, versuchte es so oft... doch sie kam nie an den Steinen vorbei, die in ihrem Weg standen... sie konnte nicht einfach einen anderen Weg suchen... sie liess sich in gesicherte Becken lenken, von ihrem Weg abbringen... sie liess sich anpassen und verändern, so wie die andern sie haben wollten... und mit jeder Anpassung, jeder Veränderung starb ein Teil mehr von ihr, versiegte ein Teil mehr von ihr in der trockenen Erde... jetzt ist sie angepasst und so wie sie sein soll, wie alle es für rictig halten... immer höflich und lieb, stets ein Lächeln auf den Lippen... sie spricht den ganzen Tag über, all die nichtigen Dinge, die andere für wichtig halten... sie redet und redet, doch sie sagt nichts mehr... in ihr ist es still geworden, ist nichts mehr vorhanden... sie hat sich leergeredet und leergelächelt... Das Licht vom Festland strahlt immer heller zu ihr... wie ein fernes Versprechen, eine Verlockung für sie... lange sitzt sie da, starrt nur auf das Meer hinaus, auf das Licht... es kümmert sie nicht, dass die Wellen höher kommen, sie längst schon erreicht haben, ihre Kleider durchnässen... der Wind ist stärker geworden... zerrt an ihrem roten Haar, an ihrer Kleidung... er wird härter, nicht mehr so sanft und zärtlich... in dem Haus in der Ferne ist auch das letzte Licht verloschen... nur noch das Licht dort am Festland leuchtet ihr... lockt sie... Die Stille in ihr breitet sich aus... verbindet sich mit der Stille um sie herum... sie ist eins mit dem Wasser das sie umspült, eins mit dem Wind, der an ihr zerrt, eins mit der Dunkelheit um sie, in ihr... es scheint ihr als würde auch ihre letzte Kraft jetzt noch aus ihr fliessen, ins Wasser, in den Wind und in die Dunkelheit... jetzt ist wirklich nicht mehr da... die vielen Fragen, die sie oft quälten, nach einem Sinn, einer Regel... die vielen ungehörten Schreie, als die Zweifel... jetzt verhallt es für immer in der Leere und Stille in ihr... sie ist eins mit dem Wasser und will für immer dort sein... Langsam steht sie auf, die Wellen reichen ihr bereits weit über die Füsse hinauf, ihre nassen Kleider kleben schwer an ihr... Schritt für Schritt geht sie weiter... weiter auf das helle Licht zu, dass ihr vom Festland entgegenstrahlt... immer höher steigt das Wasser, doch sie kümmert es nicht... sie ist das Wasser und zum ersten Mal fühlt sie sich wirklich frei, als sie Schritt für Schritt, langsam, bedächtig immer weiter dem Licht entgegen geht... Langsam verlieren ihre Füsse den Halt am Boden... doch sie kümmert es nicht mehr, sie ist endlich frei... je weiter draussen sie ist, desto höher die Wellen, sie schlagen in ihr Gesicht... Doch sie kümmert es nicht mehr, sie ist endlich frei... keine Qual mehr... nie wieder Lächeln, nie wieder Lachen, nie wieder diese aufgesetzte Höflichkeit... nie wieder lächeln um nicht zu schreien... keine der Fragen wie jemals sie wieder quälen... es kümmert sie nicht mehr, sie ist frei, bereit für die Ewigkeit... Und im nächsten Moment ist ihr die Ewigkeit ganz nahe, sie ist bei ihr, umschliesst sie sanft, hält sie und wiegt sie, zeigt ihr all die Antworten, die sie stets suchte und doch nie fand. Für diesen Moment sind all die Fragen geklärt, alle Mysterien dieses Lebens legen sich ihr offen dar, alle Unwissenheit, die jemals sie quälte, jede Unwissenheit, jeder ihrer verzweifelten Schreie nach einer Antwort, einer Regel, einer Ordnung in all diesem Chaos um sie, einem Sinn hinter all diesem Leid und der Traurigkeit, die sie fühlte, die andere fühlten, durch ihre Schuld... all dies hat plötzlich Sinn, ist so klar und verständlich, warum hat sie es nur früher nie gesehen, verstanden, es wäre so vieles einfacher gewesen... sollte es wirklich so sein, so geschehn? Und die Ewigkeit, die Erkenntnis öffnet sich ihr in Gestalt einer schwarzen Welle, die über ihrem Kopf zusammenschlägt und sie fortträgt in die Tiefen allen Seins, wo nichts ist und doch alles bis in die Ewigkeit bleibt... kein Atem, kein Licht, keine Tränen, kein Leid... nur Dunkelheit, die sich umschliesst, ihre Tränen stillt und sie sanft in die ewigen Träume wiegt... nie wieder lächeln, nie wieder weinen... gefühllose Dunkelheit für die Ewigkeit...
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Sensus Moriendi Hüterin des Traumgartens Beiträge: 682 aus: der nacht in die ewigkeit des dunklen seins Registriert: Okt 2001
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erstellt am 27. Oktober 2001 um 11:39 Uhr
Die Engel... sie weinen kannst du sie hören? Sie flehen um hilfe die sie niemals erreichen wird... das himmlische feuer es verbrennt ihre haut wenn sie versuchen von dort zu entkommen flammende narben, die niemals vergehn... das licht der erleuchtung es blendet sie tote augen, blind und leer versuchen nach uns menschen zu sehn... das göttliche glühn es verkohlt ihre flügel einst weisse schwingen, jetzt schwarz und zerlumpt keine chance zu entkommen keine chance zu fliehn die engel... sie weinen sie singen nicht mehr die worte der göttlichen erleuchtung die sie uns predigen mussten verbrannten auch ihre zungen... ihre worte verstummen kein flehen, kein singen kein weinen... nur stille im himmel...
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Sensus Moriendi Hüterin des Traumgartens Beiträge: 682 aus: der nacht in die ewigkeit des dunklen seins Registriert: Okt 2001
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erstellt am 29. Oktober 2001 um 18:36 Uhr
Ein Märchen... Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit ein Mädchen. Das Mädchen lebte, seit es denken konnte - und das konnte es schon lange - ganz alleine in einer kleinen dunklen Pappschachtel... Und weil es ganz alleine dort war, hatte es viel Zeit zum Nachdenken, und das tat es auch. Doch die meisten ihrer Gedanken machten sie traurig und sie fühlte sich einsam und begann deshalb laut zu reden, obwohl doch wie sie glaubte, niemand da war. Sie sprach sehr viel und sehr lange, sie sprach über alle Sachen die sie berührten und bewegten. Sie sprach immer mehr, sie warf mit Gedichten und Liedern und Zitaten nur so um sich, nur um sich nicht so alleine zu fühlen, die Stille um sich herum nicht so laut zu hören und um ihre Gedanken zu übertönen. Und trotzdem fühlte sie sich so allein... Doch draußen vor der Schachtel standen ganz viele Leute und lauschten gespannt jedem Wort das sie sprach. Sie standen dort ganz starr und mucksmäuschenstill, um ja kein Wort von ihr zu überhören. Und niemals sagte jemand ein Wort zu ihr, denn sie schien so beschäftigt mit ihren Gedanken und vor allem wollte keiner sie stören in ihren Gedanken, denn es war interessant was sie sagte und sie wollten noch so viel mehr von ihr hören. Und so standen sie da, tag aus und tag ein und lauschten ihren Gedanken, ihren Geschichten, ihren Gedichten und Liedern, die mit jedem Tag trauriger und verzweifelter wurden. Sie lauschten ihrem Weinen, ihrem leisen Schluchzen, ihren verzweifelten Hilfeschreien, den leisen Seufzern und schließlich... Stille. Kein Laut drang mehr aus der Schachtel. Lange standen die Leute weiter still da, sie rührten sich nicht, denn sie könnten ja etwas verpassen, wenn das Mädchen wieder zu sprechen anfangen würde. Aber es kam weiterhin nur Stille aus der Schachtel, laut und bedrohlich. Die Leute konnten es einfach nicht glauben. Es hatte noch nie Stille in der Schachtel geherrscht und jetzt war es plötzlich so. Noch lange standen sie da und lauschten und warteten und lauschten, aber die Stille blieb. Schließlich beschlossen die Leute, die Schachtel zu öffnen - das erste mal, seit das Mädchen da drin war, und das war sie schon lange - und nachzusehen, was denn da los war. Und in der offenen Schachtel fanden sie das Mädchen, tot am Boden liegend, erstickt an ihrer Einsamkeit. Die Leute waren erschrocken, entsetzt und fassungslos über den Tod des Mädchens. Wie konnte sie nur einsam gewesen sein? Es waren doch immer so viele Menschen um sie herum gewesen und sie alle hatten ihr doch stets zugehört. Jedes einzelne Wort, jeder Schrei, jeder Seufzer... nichts war ungehört verhallt. Alle hatten sich für das Mädchen interessiert und ihr deshalb so gespannt zugehört. Doch eines hatten die Leute vergessen... Sie waren zwar immer da gewesen, sie hatten dem Mädchen zugehört, aber sie hatten ihr das niemals gezeigt oder gesagt. Sie waren immer nur still dagestanden und hatten gelauscht. Niemals hatten sie ein tröstendes Wort für sie, wenn sie weinte... niemals gab es eine Antwort auf ihre zahllosen Fragen, ihre verzweifelten Schreie... niemals sagte ihr jemand einfach nur: ich bin da, ich interessier mich für dich, ich höre dir zu... immer waren die vielen Leute, durch die Wände der Schachtel für das Mädchen unsichtbar, ganz still gewesen und nur die Stille schlug ihr entgegen... Und einsam war sie schließlich gestorben, während draußen die vielen Leute standen und lauschten gespannt ihren letzten Atemzügen... Und weil die Leute niemals sterben, stehen sie heute schon vor der nächsten Pappschachtel, aus der verzweifelte Schreie dringen. Sie stehen dort, still und leise und hören zu, so lange bis auch aus dieser Schachtel nur noch die Stille dröhnt, laut und bedrohlich...
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Sensus Moriendi Hüterin des Traumgartens Beiträge: 682 aus: der nacht in die ewigkeit des dunklen seins Registriert: Okt 2001
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erstellt am 29. Oktober 2001 um 18:39 Uhr
ein engel, mit gebrochenen flügeln die federn zerlumpt und vergraut... vor langer zeit schon fiel er vom himmel sein leuchten ist schon lange verblasst zu lang schon ist er getrennt vom himmlischen Feuer so lang schon ist er gezwungen unter menschen zu leben als mensch zu leben er sehnt sich zurück nach der zarten umarmung der wolkenihm ist kalt und er friert innerlich zu lang schon entfernt vom himmlischen Feuer und doch muss da irgendwo noch ein funke in ihm sein denn manchmal kommen menschen zu ihm und finden wärme und schutz und licht durch ihn er fühlt sich leer und ausgehöhlt doch etwas muss da anscheinend in ihm sein denn manche Menschen suchen seine Nähe weil sie durch ihn etwas finden dass sie erfüllt... er fühlt sich tot und abgestorben doch ein bisschen leben scheint da noch zu sein, denn manchmal kommen menschen zu ihm und suchen und finden neue lebenskraft durch ihn... er fühlt keine hoffnung mehr in sich doch ein bisschen hoffnung muss da noch sein denn manchmal kommen menschen zu ihm und finden durch ihn neue hoffnung zu leben und das leben auch wirklich zu leben... er glaubt nichts mehr fühlen zu können keinen hass, keine freude und schon gar keine liebe und doch scheint noch irgendetwas davon in ihm zu sein denn er gibt manchen menschen das gefühl, geliebt zu werden und stärkt sie dadurch und manche machen sogar den fehler und lieben ihn... er glaubt, nicht mehr alleine denken zu können... jeder seiner gedanken wurde schon von hunderten vorher gedacht ausgesprochen und verwirklicht und doch scheint eine interessante wahrheit in seinen worten und geschichen zu liegen obwohl er doch nur all den schrott aus seinem kopf wegkriegen will denn manchmal kommen menschen und loben und bewundern ihn für seine Worte und Geschichten, als wären sie etwas besonderes... Manche menschen finden wärme und licht bei ihm Erfüllung und Nähe Lebenskraft und Hoffnung und leben gefühle und liebe und eine neue wahrheit sie finden das alles durch ihn und doch fühlt er nichts davon in sich... doch wenn sie das alles durch ihn finden muss dann nicht auch etwas davon in ihm sein? warum fühlt er es nicht mehr? warum hilft ihm keiner seine flügel zu heilen? warum lassen sie ihn frieren, so weit weg von seiner wolke und dem himmlischen feuer? warum halten sie ihn hier fest und lassen ihn nicht endlich in den himmel fliehn? weil er ihnen all diese dinge gibt, muss er hier auf der erde langsam zu grunde gehn...
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Sensus Moriendi Hüterin des Traumgartens Beiträge: 682 aus: der nacht in die ewigkeit des dunklen seins Registriert: Okt 2001
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erstellt am 29. Oktober 2001 um 18:41 Uhr
dunkle wolken überziehen die welt vertreiben alles licht vom himmel die menschen sie laufen sie flüchten sich in die häuser der erste regen fällt regentropfen explodieren auf den strassen die menschen sie rennen flüchten vor dem sturm der ihnen den regen ins gesicht peitscht nach wenigen augenblicken sind dir strassen verlassen kein mensch mehr zu sehn sie verkriechen sich in den häusern schließen die fenster schließen aus den sturm alles menschenleer... alles menschenleer? nein... mitten im park da steht sie der sturm zerrt an ihrem schwarzen kleid reisst an ihrem schwarzen haar er zerrt an ihr als wollte er sie mit sich reissen als suchte er eine neue braut... der wind umstürmt ihre zarte gestalt sie wirkt so zerbrechlich man glaubt, jeder windstoß könnte sie für immer verwehn der regen peitscht in ihr gesicht mit unglaublicher kraft scharf wie ein messer... doch sie versteckt ihr gesicht nicht... sie blickt starr nach oben das gesicht dem wind und dem regen trotzig entgegen gestreckt sie wirkt so zerbrechlich als müsste der nächste windstoss sie verwehen der nächste regentropfen sie erschlagen und doch bleibt sie trotzig und reglos stehen die hände weit von sie gestreckt ihre lippen flüstern seltsame unverständliche worte ihre augen weit aufgerissen starren in die dunklen wolken eine frau eilt vorbei, sieht sie dort stehen sie zögert kurz ruft zu ihr hinüber doch sie regt sich nicht, sie bewegt sich nicht die frau sie eilt weiter sie steht reglos da und der regen malt schwarze tränen auf ihre wangen so blass wie der wind der sie umfängt sie umarmt und wiegt ihr die sicherheit gibt die sie nie fühlte zuvor der regen läuft über ihr haar über ihr gesicht er wäscht hinfort alle gedanken alle ängste alle tränen all die blicke der menschen die auf ihr ruhen und an ihr kleben gierig und schmerzhaft an ihrem blassen gesicht und dem dunklen kleid er wäscht hinfort all die tränen die sie weinte alleine eingesperrt in sich selbst in diesem verhassten körper er wäscht hinfort all die zerbrochenen träume die ihre seele so schwer belasteten er wäscht hinfort all das blut das an ihr klebte unsichtbar und all ihre schuld sie steht dort im sturm steht dort die arme weit von sich gestreckt und möchte für immer dort bleiben mit dem wind der an ihr zerrt und ihre gedanken verweht sie möchte für immer dort bleiben den blick gegen den drohenden himmel gerichtet und für immer vergessen dass es sie noch gibt die tränen die schmerzen die blicke das leid all das was dort auf sie wartet jenseits des windes und der dunkelheit...
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Diodatis Zwischen Träumen und Hoffen - ein Vampir Beiträge: 875 aus: Diodatis Registriert: Sep 2001
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erstellt am 03. November 2001 um 15:35 Uhr
@Violet, --------------------------------------------- ZITAT:An Swan de SadeKein Schmerz, kein Leid hab ich erfahren in der Umarmung finstern Samt, hab nur gerochen , den unsterblichen Hauch der Euch umgibt, der mich bezirzt.Oh, ewig mag dieser Augenblick sein, halt ein,rasche Zeit , halt ein. Die zarten blassen Wangen möcht ich küssen und erwärmen, doch wird mein Herzblut das vermögen? Und wenn ich denn erstanden bin aus Tod und Lebensqual, bin ich deine Schwester , deine Geliebte, deine Gefährtin, gebettet für immer in Rosenglanz. Nun schlägt auch dein Herz in meiner Brust, wir sind nun eins.Doch wenn die Nacht uns verschlingen mag sind wir allein, die Herzen entzweit? Ich möcht nicht warten auf diese Stund und möcht auch keine Silb von Euch davon hören, lass mich die alten Narben küssen, lass mich die alten Tränen trocknen und Euch blutige Küsse schenken. In tiefer Verbundenheit Violet -------------------------------------------- Steh auf mein Herz in neuem Leben die Zeit ist da, die Nacht beginnt. Laß uns fortan gemeinsam streben wonach das Blut in uns so sinnt. Vampire sehen mit anderen Augen, fühlen anders in ihrem Sein. Intensiver auszusaugen, Lebensglück und Lebenspein. So will ich mich mit Dir erheben mit Dir liebend jagen gehn. In dekadentem Spiel erleben was nur Wir in uns verstehn. Teste sie die schwarzen Schwingen die fortan zu Dir gehörn. Jage mit mir in den Dingen die wir lieben und zerstörn. In Leidenschaft will ich Dich kosen so wie es nie ein Mensch gekonnt. Neue Sinnesrausche tosen. Nun in Dir die Nacht sich sonnt. Schmecke dieses neue Leben, dieses Glück Vampir zu sein in Dekadenz uns hinzugeben, darin zu leben, Schwester mein. (de Sade) Mit tiefsten dunklen Grüßen an Dich Swan de Sade
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Violet Nachtwesen Beiträge: 79 aus: Deutschland,69412 Eberbach Registriert: Sep 2001
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erstellt am 04. November 2001 um 18:19 Uhr
An meinen BruderBrausende Nächte in Blutrausch verbracht,gejagt und sinniert und philosophiert , so besreiten wir unser Dasein. Das Blut getrunken aus kristallen Gläsern , geschmaust bis der Tod die Quellen versiegen ließ, getanzt zu infernalischen Klängen bis die Welt aus den Fugen geriet, wir haben gesungen und Spiele gerieben mit unserer Beute die wir nicht verschlungen. Gebadet in fliessenden, rubinernen Strömen, unser Elexier des Lebens gekostet, nein wir werden niemals davon überdrüssig sein. Wir haben uns geliebt, unendliche Male und wiegten uns sanft in den bleichen Armen, doch auch Tränen vergossen, tausende male, um die sterbende Nacht die weichen musste dem Tag. Aber wenn der Tag zu sterben geruhte und die Nacht die Herrschaft wieder errang , gaben wir uns hin in rauschenden Festen und hüllten und in kinsternde Kleider um diesen Sieg zu preisen, und den Mond , unseren Gott. Und immer war die liebliche Nacht schöner als die andere , denn der Hunger nach Leben auch im Tode war stets unser Begleiter , unser Schatten und unsere Not. Und auch heute soll die Nacht uns begehren und wir sie, die wir ihre Kinder sind.Ewig soll sie für uns nun währen, für Euch und für mich , und für unsere Taten. Mit dunklen Grüssen und blutigem Kuss Violet
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Diodatis Zwischen Träumen und Hoffen - ein Vampir Beiträge: 875 aus: Diodatis Registriert: Sep 2001
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erstellt am 05. November 2001 um 18:50 Uhr
Meiner Schwester Violet,Wir sind nicht böse. Wir sind Eigen. Wir sind die Kinder uns`rer Nacht. Unser Leben, ein Todesreigen hat uns erst zu dem gemacht. Wir lieben unsere Dekadenzen. Exzesse leben wir erst aus. Den Liebessaft und Blut kredenzen wir uns selbst am Leichenschmaus. Wir warten nicht bis Hüllen fallen. Wir nehmen uns, was uns gehört. Wenn Welten aufeinander prallen, hat uns das noch nie gestört. Doch neigen auch wir unser Haupte vor der Mondnacht Silberschein. Wir ehren das von uns Geraubte und tauchen in die Nacht hinein. Kultur erst haben wir geschaffen. Niemand je was größeres sah, in Sinnesfreuden nie erschlaffen wir - Nein wir sind immer da. So lasst uns unseren Tanz beginnen. Einvernehmlich zugetan. In wilder Jagd das blutige Sinnen wie ehedem von Anfang an. Schwester nur Ihr könnt so lieben. Euch zuzusehn ist mir Genuß. Vom Opfer - nicht ist mehr geblieben nach Eurem ersten Todeskuss. Glück erfährt mich nach den Jahren wenn ich Euch so jagen seh. Mehr noch werden wir erfahren Totenglück und Liebeshöh. In Liebe meiner Schwester Violet (Swan de Sade)
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Violet Nachtwesen Beiträge: 79 aus: Deutschland,69412 Eberbach Registriert: Sep 2001
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erstellt am 05. November 2001 um 19:59 Uhr
An meinen BruderIn der heutgen Nacht sitzen wir zusammen auf einem grossen Eichenbaum.Wir sind schon älter als sein Bestehen und wiegen uns in Mondenschein.Die golddurchwirkten Königskleider wehen sanft im Sternenschein, und unsre Lippen sind immer noch ganz rot und feucht vom Menschenwein. Die Jagt war gut und sinnberauschend , das Blut so köstlich wie nie zuvor.Und meine Hand , elfenbein farbend kost lieblich nun die schwarze Rinde und meine Locken verflechten sich darin.Der Wind lässt Eure Haare wehen und verzücktes Lächeln kräuselt Eure Lippen. So sitzen wir und schaun uns an in unsre schwarzen Pupillen. Die alabasterne Haut Eurer samtigen Wangen phosphorisiert in des Mondes Glanz und aller Hohn ist von Euch genommen mit dem ihr vorher Eure Beute erjagt.Sie sterben nicht in panischen Ängsten, nein , sie sterben in unenlicher Lust, wenn Eure roten Pilgerlippen auf ihren Hälsen sich geruhn. Und immer werde ich Euch lieben, Ihr , mein Bruder der mir das Leben gab, das sich in seiner Schönheit nicht vergleichen lässt mit ander Art. Vielleicht ist es auch um Eurer Schönheit Willen, doch ist das nicht zum verzagen, da sie niemals schwinden wird , und somit auch nicht meine Begiehr. Die Nacht ist jung, komm lass uns jagen, sagst Ihr mit Eurer Glockenstimme, wie könnt ich da wiedersprechen? In schwesterlicher Liebe Eure Violet
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Diodatis Zwischen Träumen und Hoffen - ein Vampir Beiträge: 875 aus: Diodatis Registriert: Sep 2001
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erstellt am 06. November 2001 um 13:28 Uhr
An meine SchwesterManchmal wir so auf Bäumen sitzen unsrer Tatennacht bedacht. Hinunterschaun zu Häuserspitzen, auf zum Mondlicht durch die Nacht, bleibt eines gleich in unseren Augen, unserer Sinne Totenschein: Zum Leben wir weis Gott nicht taugen. Die Nacht soll uns das Leben sein. Ich seh Euch an, erstarr in Liebe. Eure Blässe, mein Genuß. Wärt Ihr nicht Schwester mein, mir bliebe einzig nur ein wahrer Kuß. So betracht ich Eure Schönheit, Locken die durch Winde wehn. Von jetzt für immer, alle Zeiten. Nie wird dieser Glanz vergehn. Er gibt mir Kraft Euch anzuschauen. Sinnlichkeit die ewig währt. So will ich mit Euch darauf bauen Jageslust wo`s Herz begehrt. Fade, welke Menschenlippen. Nahrung die nie ewig bleibt. Was nützt es uns? Kommt lasst uns fliegen, wo nichts als Hunger uns noch treibt. In brüderlicher Liebe Euer Swan de Sade
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Violet Nachtwesen Beiträge: 79 aus: Deutschland,69412 Eberbach Registriert: Sep 2001
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erstellt am 06. November 2001 um 21:23 Uhr
An meinen geliebten BruderOh, Bruder mein , komm halt mich fest und trockne mir die Tränen.Denn heute Nacht umfängt mich kühl die Traurigkeit und macht mich blind ,für die Verlockung die uns treibt aus unseren Gräber. Den Kopf vergraben möchte ich, in deinem Seidenhaar und weinen möcht ich um mein Leid das niemals grösser war.Ich weiss die Worte die Ihr findet mildern meinen Kummer sehr doch Schwere bleibt und lässt mich bleiben auf dem schwarzen Eichenast. Nun fliegt schon fort , ich will hier warten und Euren Namen singen, bis Ihr zu mir zurückgekommen auf Euren schwarzen Schwingen.Dann gib mir einen blutgen Kuss und trag mich zu den Gräbern, die Nacht ist schön doch mich ruft nicht die Jagt,nichts kann mich dazu zwingen .Ich möchte dir den Schmerz besingen auf dass er flieht und nie mehr kommt und dort hin geht wo er gekommen und aufhört mich zu quälen. Nur Ihr , mein Bruder,könnt mich verstehen,ich weiss nicht was mich heut so plagt,doch weiss ich, bin ich in Euren Armen ,dass ich niemals sterben mag. Mit traurigen aber liebevollen Grüssen deine Schwester
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Diodatis Zwischen Träumen und Hoffen - ein Vampir Beiträge: 875 aus: Diodatis Registriert: Sep 2001
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erstellt am 07. November 2001 um 16:49 Uhr
Meiner geliebten Schwester Violet,Eure Augen schauen müde, trauend aus dem bleichen Rest Eurer sonst so frohen Züge. Traurigkeit, die trauern lässt. Wie könnte ich denn jetzt von Euch gehen. Jagen und Ihr wärt allein. Niemals würde dies geschehen, will an Eurer Seite sein. Jagen könnten wir noch später. Jetzt wird nur an Euch gedacht. Euch zu schützen und zu wärmen, ist mir höchstes Ziel der Nacht. Traurigkeit auch ohne Gründe zieht bisweilen bei uns ein. Lässt uns erstarren, so als stünde selbst die Zeit für sich allein. Gern nur möchte ich Euch halten. Stumm nur einfach bei Euch sein. Eure Tränen, nie erkalten, sollen meine Nahrung sein. Habt keine Angst, auch keine Trübe. Selbst dies geht von selber fort. Nur ich bleibe, ja ich bliebe jeder Zeit bei Euch am Ort. In geschwisterlicher Liebe Euer Swan de Sade
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Violet Nachtwesen Beiträge: 79 aus: Deutschland,69412 Eberbach Registriert: Sep 2001
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erstellt am 07. November 2001 um 20:45 Uhr
An meinen geliebten BruderSo liegst Ihr nun im Silbergras ganz feucht vom nächtlichen Tau,und ich schwebe über Euch und schau Euch dabei zu,wie Ihr der Nacht Geräusche lauscht mit geschlossenen Lidern. Den warmen Trost den Ihr mir gabt war besser noch als alles Schöne das die Nacht gebären kann, und desshalb blick ich voller Freude auf Euer Gesicht das Geschichten erzählen kann. Der Samt von Feuchtigkeit ganz fleckig , das Haar verwächst fast mit dem Gras und Eure Lippen scheinen fast wie eine nächtliche Rose.Wie sehr erfüllt mich das mit Liebe und schwebe nun hinab zu dir dass einen Kuss auf deine Lippen den Liebesschwur besiegeln mag.Nun schlagt Ihr eure Augen auf und der Rose Knospe öffnet sich zu einem Lächeln das so wild und doch galant nicht besser sein kann für die Jagt.Der Wind braust nun und jagt die toten Blätter vor sich her, die wie tanzend sich im Reigen jagen und wirbelnd drehn als ob der Teufel selbst es währ. Dort wo wir gestanden haben,und die Ewigkeit verspürten, dachten wir an das was lockt; an diesem selben Orte nun, rascheln Blätter über Blätter- versilbert ganz vom Mondenschein... doch wir sind schon längst fort. In schwesterlicher Liebe Violet
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Diodatis Zwischen Träumen und Hoffen - ein Vampir Beiträge: 875 aus: Diodatis Registriert: Sep 2001
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erstellt am 08. November 2001 um 18:54 Uhr
An meine geliebte Schwester,Jede Nacht wird neu geboren, jedes Silbertau im Gras, in dem wir in uns verschworen, Liebe leben in dem Nass. Glücklich sind die Augenblicke da Dich selbst das Glück erfährt. All die Traurigkeit zerpflücke ich Dir in ein Unbeschwert. Es sind magische Momente über diesem nächtgen Sein. Wahrhaft glückliche Talente. Totenglück im Mondenschein. Und so lass ich mich verzaubern immer wieder neu entbrannt. Das zarte Lächeln Deiner Lippen, wie lieb ich es, ist mir bekannt. Laß uns diese Stunde nutzen um zu Jagen und bestehn jeder Trauer stolz zu trotzen. Gemeinsam - oder untergehn. In brüderlicher Liebe Swan de Sade
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Violet Nachtwesen Beiträge: 79 aus: Deutschland,69412 Eberbach Registriert: Sep 2001
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erstellt am 10. November 2001 um 19:06 Uhr
Mein geliebter BruderJa mit dir will ich untergehn, und niemals allein bestehn, denn was kann die Nacht sonst bergen, sie würde an Schönheit verlieren , genauso wie ich dich verlör.Des Mondes Lauf ist unsre Zeit und nichts soll uns sonst lenken als unser Durst nach Leben und Blut und unser Freiheitwille. Komm, ich reich dir meine Hand ich will dich nun entführen , in eine Welt aus Lust und Tand aus Tod und Liebelei.Die Augen verband ich dir mit schwarzem Tuch, damit die Sinne verwirren, und dann wenn das Tuch wird abgenommen soll das Universum neu erklingen in einer süßen Melodie und erstrahlen soll jeder Stern mit doppelt Glanz ,noch schöner als die Sonne. Die Bruderlieb die du mir gabst war mehr als ich erwartete und um dies Geschenk mit Dank zu ehren, schenk ich dir diese Nacht. Deine dich liebende Schwester Violet
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