[Abgrenzung von der politischen Welt] - German Gothic Board

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Abgrenzung von der politischen Welt

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geschrieben von: FallenSisko

Politik ist Geschichte die jeden Tag geschrieben wird. Das macht sie so fazinierend. Aber ich habe genug von ihr.

Die letzten Jahre über habe ich immer mehr Abneigung gegenüber der Spaßgesellschaft und dem Kapitalismus, mit seinem streben nach Geld entwickelt. Diese Abneigung und Abspaltung hat mir sehr gut getan. Ich bin zufrieden damit.

Und genau dieses Gefühl entwickle ich zurzeit gegenüber der Politik und dem Weltgeschehen. Es kotzt mich dermassen an das ein paar korrupte Richter in Florida dafür gesorgt haben das ein Idiot die USA führt. Und dieser Idiot führt die Welt ins Verderben. Es ist ekelhaft mit welcher Geldgier die Ölmultis sich einen Präsidenten angeschafft haben, der für sie Ölresourcen erobert. Und wer wehrt sich dagegen? Niemand. Oder so gut wie niemand. Jeder dumme Mensch glaubt was im Fernsehen oder in der Zeitung steht und läßt sich so BILDen.

Es nervt mich einfach an wie die Leute auf den Staat schimpfen das er ihnen immer mehr Geld aus der Tasche zieht. Aber der Staat sind wir alle. Der Staat ist jeder Bürger. Wir sind der Staat! Aber das kapiert niemand.

Ich hab genug davon das alle nur an ihr Geld oder an ihre Macht denken und deswegen jede notwendige Reform verhindern.

Ich habe genug von den dummen Menschen.

Politik ist zum großen Teil auf dem Kapitalismus und der Spaßgesellschaft begründet. Und die wenigen "Guten" idealisten haben keine Chance in der Politik.

Ich habe keinen Bock mehr. Und stelle deswegen die Frage an euch. Ich weiß das einige von euch ihren Fernseher abgeschafft haben und einfach nur ihr Leben leben ohne Neuigkeiten aus der Welt.

Ohne sich mit dem Zeug was da draussen passiert abzugeben. Ich frage mich wie ist das? Wie fühlt ihr euch? Würdet ihr es weiterempfehlen?

Es ist doch viel wichtiger sein Leben zu leben anstatt sich mit den Irren da draussen zu beschäftigen.

P.S.
Mittwoch 21.55 ARD. Ein Videobericht über das Massaker in Kandahar. Bei dem US-Soldaten zugesehen haben.

P.P.S.
Entschudligt die konfuse Schreibweise. Aber ich hab einfach genug von der politischen Welt da draussen und ihren dummen "Wählern".



geschrieben von: CryingAngel666

Hey du!

Ja sicher, die Politik ist nicht einfach...

Aber du musst ihr anrechnen, dass die Politiker für 80Mio Menschen entscheiden müssen - da ist eine Reform, so gut sie auch gemeint ist - nicht so einfach!

Politik zu machen heißt die Wahl zwischen einem kleinen und einem großen Übel zu haben...

Es herrscht Arbeitsteilung, weil der Mensch sich nicht in allem bilden kann... Willst du diese Menschen verurteilen, nur weil sie, wenn sie von der Arbeit kommen um für ihre Familie sorgen zu können, nichts mehr davon wissen wollen und es sich auf diese Art und Weise bequem gemacht haben? (Komischer Satzbau *g*)

Vielleicht haben diese Menschen es nicht anders gelernt!
Vielleicht kennen und können sie es nicht anders!
Vielleicht sind sie einfach - genetisch bedingt - nicht klug genug, um da durchzublicken...
Jeder Mensch hat gewisse Vorurteile - das muss einfach so sein!
Aber bitte maße dir nicht an zu verurteilen, denn dazu hast du kein Recht! Du kannst dir eine Meinung bilden - aber du darfst nicht verurteilen, denn ein Mensch wird die Vollständdigkeit einer Situationen, einer Gegebenheit, eines Menschen nie komplett erfassen können...

Ich glaube dir, dass du enttäuscht bist von den Menschen. Ich bin es ja auch! Aber es ist so und man kann es nicht ändern. Dafür ist das alles viel zu aufwendig... Wirksam ist, was kurz. bündig und einleuchtend ist... lange Parolen kommen nun mal bei dem Volke - bei dem großteil - nicht an.

Sicher, wir sind das Volk. Viele sind unwissend - und so sind auch die Reformen: unwissend und unvollständig - denn sie sind genau wie das Volk...

Der Kapitalismus ist einfach eine Erscheinung der Moderne, unseres Reichtums... Und das Gericht musst zwischen ihm und einem anderen entscheiden. Woher maßest du dir an, zu entscheiden ob der andere Anwärter besser gewesen wäre? Vielleicht hättest du jetzt noch viel schlimmer über ihn geredet und würdest dir jetzt Bush wünschen ... Könntest du es denn besser? Ich nicht.

Zum Thema keinen Fernseher: ich schaue ganz wenig Fernsehen, denn ich habe einfach keinen Bock mich andauernd beeinflussen zu lassen...

Also dann, denk' mal drüber nach und reg' dich nicht um etwas auf, was du sowieso nicht ändern kannst ...
ändern kannst du nur die Menschen, die sich ändern lassen wollen und die sind rar...
Aber gib niemals auf!



geschrieben von: FallenSisko

Vielleicht denk ich nur ein bißchen an mich selbst. An mein eigenes Leben und mein eigenes Glück.

Und ich habe keine Lust mich noch mehr in Depressionen zu stürzen, nur weil da draußen jemand Strategiepapiere veröffentlicht, die Atombomben als Erstschlagsinstrument, erlauben.

Ich denke darüber nach ob mich diese Dinge überhaupt noch interessieren sollten, da ich persönlich mein Leben und damit meine Interessen, selbst gestalten kann.

Wie eine kluge Frau in diesem Forum mal sinngemäß sagte und mir im Gedächtniss blieb. "Wenn die Welt untergeht bekomme ich es halt 2 Tage später erst mit... na und"



geschrieben von: CryingAngel666

Hey!

Mmmh... Vielleicht - vielleicht auch nicht...

Vielleicht solltest du dich etwas dafür interessieren, aber ddu kannst nichts tun - wir alle sind hilflos als einzelne undd unfähig wirksame Bewegungen zu bilden... du solltest dich da einfach nicht so emotional reinsteigern, denn dann verfällst du wirklich in Depressionen!

Es kommt mir so vor, als seist du eine starke Persönlichkeit, eine Kämpfernatur - und das musst du zurückstellen, denn es wäre sonst zu schade um dich! Lass dich davon nicht kaputtmachen, dass ist es nicht wert...

Also dann ... schöne Nacht noch!



geschrieben von: Selian

Zitat:
Original geschrieben von FallenSisko
Es nervt mich einfach an wie die Leute auf den Staat schimpfen das er ihnen immer mehr Geld aus der Tasche zieht. Aber der Staat sind wir alle. Der Staat ist jeder Bürger. Wir sind der Staat! Aber das kapiert niemand.



Ich sehe das etwas anders. Wir Bürger sind nicht der Staat, sondern wir unterstehen ihm, dienen ihm. Der Staat ist für mich nur noch ein pseudodemokratisches Machtkonstrukt das zum reinen Selbstzweck geworden ist. Pseudodemokratisch deswegen, weil man zwar wählen darf, aber eigentlich keine Wahl hat. Wir sind Sklaven die mitreden dürfen an wen sie verkauft werden. Es geht nicht darum auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen, sondern es geht darum eine sich immer weiter aufblähende Machtstruktur am laufen zu halten. Parteien sind nur noch damit beschäftigt sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen und runterzumachen, konstruktive Arbeit ist da nicht mehr drin. Zudem sind die Parteien auch wieder nur eins der vielen Zahnräder die ineinandergreifen mit den Rädern der Gewerkschaften, Lobbyisten usw.
So gesehen ist es fast schon lächerlich von einem so komplexen und selbst für die Beteiligten undurchschaubaren Interessensystem zu verlangen die Probleme eines Landes zu lösen.
Doch halt, ich weiß...jeder in Deutschland kann ja Bundeskanzler werden. Das ist mir wohl bekannt, man muß sich nur an den Zaun des Bundestages stellen und rufen "Ich will hier rein" . Naja und man muß einer der beiden "Volks"parteien beitreten, dort jedem nach dem Mund reden, Verrenkungen machen das man im chinesichen Staatszirkus auftreten könnte. Dann müßte man noch den diversen Lobbyisten und Parteifreunden das blaue vom Himmel Versprechen und zuletzt darauf hoffen das man in der Partei gelandet ist, die gerade des Volkes Gunst erhascht. Wenn man das alles hinter sich gebracht hat, dann geht es nicht etwa fleißig ans regieren, sondern dann heißt es Versprechen einzulösen die man gemacht hat und zwar nicht an die Wähler sondern an die Lobbyisten und Parteifreunde. Dann Beginnen die Räder sich wieder zu drehen, sie drehen sich wieder um ihrer selbstwillen...

Das ist mein bescheidenes Politikverständnis und aus diesem Verständnis herraus verfolge ich zwar das politische Geschehen mit einem Auge aber eher um mich darüber zu amüsieren denn mich darüber aufzuregen. Depressionen sollte wegen der Politik heutzutage niemand bekommen, das ist es wahrlich nicht Wert!
Ändern können wir sie eh nicht



geschrieben von: FallenSisko

eigentlich sollte der Thread mehr in diese Richtung gehen.

Zitat:
Original geschrieben von FallenSisko
.. und einfach nur ihr Leben leben ohne Neuigkeiten aus der Welt.

Ohne sich mit dem Zeug was da draussen passiert abzugeben. Ich frage mich wie ist das? Wie fühlt ihr euch? Würdet ihr es weiterempfehlen?





geschrieben von: FallenSisko

Zitat:
Original geschrieben von CryingAngel666
... du solltest dich da einfach nicht so emotional reinsteigern, denn dann verfällst du wirklich in Depressionen!



Stimmt. Aber die Realität ist schwer ignorierbar. Und ich kann so schlecht weghören und wegsehen.



geschrieben von: gin'iro

vergesst es: Ich lebe schon reichlich weltfremd - doch um dem ganzen Drumherum zu entgehen ist schon ein gutes Stück mehr zu tun, als nur den Fernseher und die Zeitung, sowie das Radio abzuschaffen.

Ja, bei uns gibt es keinen Fernseher, kein Radio und auch keine Tageszeitung. Na und? Ich lebe immer noch in dem Staat und dem Gefüge, das mich nervt und für mich als nicht erträglich eingestuft ist.

Ob man es nun weiss oder nicht - in die Mühlen dieser "Gesellschaft" gerät man trotzdem - solange man sich in ihrer Reichweite befindet.....



geschrieben von: FallenSisko

Wenn ich schon wieder das hier lese...

http://www.spiegel.de/politik/ausla...,227384,00.html

Das Pentagon will die Deutschen durch insgeheime Beeinflussung/Propaganda auf den Krieg einschwören.

Aber ich wollte ja damit aufhören... ;)

Kaiki erzähl doch mal mehr wie dein Leben so etwas "weltfremder" abläuft. Die größten Sorgen würden mir da die Kinder, und deren Konsequenzen in der Schule, durch Mitschüler machen.



geschrieben von: TheTurningPoint

Dazu noch ein Link:
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/auf/13798/1.html

Übrigens habe ich den Gebrauch von Fernsehen, Radio und Zeitungen auch stark reduziert. Aber wie Kaiki Antei schon schrieb, in den Mühlen der Gesellschaft ist man trotzdem. Mitunter trifft einen das Geschehen härter, als es das wohl bei alltäglicher Medienberieselung tun würde.

Was tun? "Stetes Wasser höhlt den Stein" -
Jeden Tag aufs Neue durch Beispiele zeigen, daß die Kriegspropaganda Lüge ist, daß die meisten Menschen, egal welcher Religion oder Hautfarbe, sich nichts anderes wünschen, als in Ruhe und Frieden glücklich zu leben.

Bin ich deswegen ein Anti-Amerikaner? Kann ich das denn sein als Crüxshadows- und Cinema-Strange-Fan?



geschrieben von: SIG- TIU

die Idee halte ich für gut, auch ich will weg von all dem Informationstrash, mag das innen- und aussenpolitische Theater nicht mehr sehen, die ewig gleichen Rituale, der geschauspielerte Ernst der News- Sprecher...

Mein TV Gerät ist uralt und kleiner als mein 17'' Monitor, er läuft selten, Radio höre ich nie und Tageszeitungen je nach Lust und Laune.

Katastrophen aller Art erfahre ich einen Tag später auf Arbeit, aus zweitem Munde ist das völlig ausreichend.
Gänzlich ohne geht es nicht, soll es auch nicht, es gibt Themen, die mich noch immer interessieren, aber ich möchte mir die zu konsumierenden Informationen aussuchen können.



geschrieben von: Raven

Ich befasse mich oft und gern mit Politik. Die Regierung ist ein Haufen Bekloppter, soviel steht fest. Bisauf wenige Ausnahmen sind die alle der Amerikanisierung, dem Kapitalismus und der Kriegstreiberei verfallen.
Das muss natürlich geändert werden. Und wem die Regierung so auf den Senkel geht, der soll auch bitteschön versuchen, etwas zu ändern. In einer indirekten Demokratie, die unsere nunmal dastellt, dauert das zwar lang und ist nicht gerade einfach, aber man kann sich ja einer Partei anschließen und mit 21 wählen lassen.
Einfach nur sich aus allem herauszuhalten finde ich falsch. Schließlich betrifft das, was hier im Staat abgeht jeden Bürger dieses Staates. Im antiken Griechenland war es die Pflicht der Bürger, an der Demokratie teilzunehmen, heute, wo der Bürgerbegriff nicht mehr so strengen Auflagen unterliegt, wo eigentlich jeder Bürger werden kann, sollte es doch einfacher sein, sich zusammenzuschließen und an der Demokratie teilzunehmen.
Das ist besser als die Ignoranz, die man an den Tag legt, indem man einfach mal abschaltet und die Dinge laufen lässt.

Raven



geschrieben von: FallenSisko

Jedes Jahr das vergeht, werden einem andere Dinge wichtiger. Dann sind einem die Idioten da draussen egal und man kümmert sich mehr um sich selbst, Freunde, Fanatasie und dem Sinn. Wozu Energie für etwas verschwenden, das ehh 100e von Jahre dauert sich zu ändern.

Außerdem bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Art wie man lebt, mehr bewirkt als wenn man jedem auf die Nase bindet, was falsch läuft.

Die Leute stehen auf Talkshows? Ich nicht.
Die Leute streben nach Geld? Ich nicht.
Die Leute wollen Karriere und Macht? Ich nicht.
Die Leute wollen Statussymbole wie Autos? Ich nicht.

Vielleicht wenn ich 50 Jahre alt bin. Wird sich jemand ein beispiel an mir nehmen. Und genau so ändert man die Gesellschaft. Langsam aber stetig.



geschrieben von: Nordmann

In den letzten Jahren bin ich auch mehr und mehr zu einem unpolitischen Menschen geworden.
Bei mir ist es jedoch weniger so, dass ich mich dazu zwingen muss (Fernsehen verkaufen, Zeitungsabo abbestellen, etc), sondern sich bei mir ganz von selbst eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der Tagespolitik und dem Weltgeschehen eingestellt hat.
Es ist mir einfach "wurscht", ob in China wieder einmal eine Hafenstadt überflutet worden ist, ob die spanischen und portugiesischen Fischer Probleme haben, weil die ganzen Fische am Öl krepieren, und die Umwelt schaden davonträgt, ob in Afghanistan jetzt wieder Frauen zur Schule gehen dürfen, etc.

Ich habe mit den Betroffenen Leute nichts am Hut, und die Begebenheiten wirken sich nicht direkt auf mein Leben aus, von daher möchte ich davon verschont bleiben.
Versteht mich nicht falsch; Natürlich empfinde ich menschliches Leid als tragisch, und wünsche auch, dass Menschen überall auf der Welt (auch hier in Deutschland) unter möglichst günstigen politischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen Leben können, doch möchte ich weder darüber informiert werden (zumindest nicht in größerem Masse), noch möchte ich mich selbst dafür einbringen, um an politischen Verhältnissen in meinem eigenen Mikrokosmos, und schon gar nicht in einem mir fremden Makrokosmos, etwas zu tun.

Ich möchte mein eigenes Leben angenehm organisieren, und damit habe ich schon genug zu tun. Das mag zwar asozial sein, heisst aber nicht, dass ich deswegen ein schlechter Mensch bin, und mich grundsätzlich nie für "das Gemeinwohl" engagiere.
Ich mache dies jedoch losgelöst von diesem tagespolitischen Rahmen, und lieber auf persönlicher emotionaler Ebene mit bestimmten Menschen.



geschrieben von: belly.white

diese art von neobidermeider wirklich zu leben ist in meinen augen beinah unmöglich - leider ?


>....Und wem die Regierung so auf den Senkel geht, der soll auch >bitteschön versuchen, etwas zu ändern. In einer indirekten >Demokratie, die unsere nunmal dastellt, dauert das zwar lang >und ist nicht gerade einfach, aber man kann sich ja einer Partei >anschließen und mit 21 wählen lassen.
>Einfach nur sich aus allem herauszuhalten finde ich falsch
...

der soll bitteschön versuchen etwas zu ändern ? für wen denn ? müssen wir uns der menschheit gegenüber verpflichtet fühlen, der welt ?
später vielleicht, aber im mom, ohne mich
klar kann man versuchen etwas zu bewegen und es sogar schaffen, trotzdem scheinen positive resultate in weiter ferne zu liegen - wo würdet ihr denn anfangen etwas zu verändern? wie ?
wer ne idee hat, der setzte sie bitte um oder mich davon in kenntniss

so long, cu



geschrieben von: Salome

An unserem politischen System ließe sich nur auf radikale Art und Weise etwas ändern. Veränderungen können nicht wirklich stattfinden - das ist ja die Grundstruktur der Demokratie: die "regierende" Partei kann keine Beschlüsse verabschieden ohne auch das Plazet der Gegenpartei, sprich den "Gegnern" zu haben. Somit werden immer wieder irgendwelche "Dummköpfe" (sorry für den harten Ausdruck) die Ideale eines an und für sich idealistischen, intelligenten und guten Menschen, der in der LAGE WÄRE Dinge zu verändern, beschneiden und diesen Menschen an den Veränderungen hindern - vor allem an den guten und brauchbaren Veränderungen!!!

Desweiteren bin ich der Meinung, dass Ignoranz von Informationen, Zeitungsschlagzeilen, Nachrichten im TV und vor allem von der Politik allgemein der falsche Weg sind!!!
Wenn man Dinge und vorherrschende Gegebenheiten ändern möchte muss man erst einmal die Grundvoraussetzungen kennen, die aktuellen Situationen und Hintergründe.
Sich dem ganzen zu entziehen, weil es einem einfach nur Übelkeit und Depressionen verursacht mag zwar die Symptome lindern aber wird an den Ursachen nichts ändern.

Dass die Menschen mit der Politik unseres Landes unzufrieden sind ist besonders in diesem Jahr laut geworden. Ist man aber ehrlich, dann gibt es diese Unzufriedenheit nicht erst seit ein paar Monaten. Die Parteien haben auch früher shcon Wahlversprechen gebrochen - es wurde damals nur leichter hingenommen.
Dass die Menschen in diesem Jahr schon mal den Mund aufgemacht haben und deutlich zum Ausdruck bringen, dass ihnen die Politik nicht gefällt, dass sie sich verarscht fühlen, das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.
Veränderungen beginnen mit einem Gedanken, setzen sich in Worten fort und aus diesen Worten werden irgendwann Taten!!!

Das wirklich einzige Problem ist, dass der Mensch die Veränderung viel zu schnell möchte.
(BEISPIEL: Man erinnere sich daran, dass der Fall der Mauer auch nicht über Nacht passiert ist. Gewünscht haben es sich viele Menschen schon seit Jahrzehnten!!!)
Und oft sieht dann das Endprodukt gar nicht so aus, wie man es gern gehabt hätte. Nur sich in die Ecke zu setzen und zu warten, bis die Veränderung kommt, und dann später auch noch drüber zu meckern, das bringt nix.
Tut was, redet drüber und ignoriert vor allem nicht die Zeichen der bereits beginnenden Veränderung. Nicht alles ist schlecht in Deutschland, auf der Welt. :D

Schönen Abend wünscht Salomé



geschrieben von: deadsoul

hm.. hab mir jetzt nich alles durchgelesen, aber ich sehe mich selbst auch eher als "Unterworfener" eines Systems.

Ich gehe noch wählen. entweder ich mache meine Stimme ungültig (um einige extrem-parteien nicht zu unterstützten) oder ich wähle das für mich persönlich kleinere Übel. Verbunden fühle ich mich mit den evt. Gewählten dann noch lange nicht. Ich denke es geht vielen so.

Ich hab mich lange von der Politik abgewunden, das Problem war nur, dass ich dabei mit der Zeit meinen eigenen Standpunkt zu einigen Themen nicht mehr richtig erörtern konnte.. weil der politische Teil eben fehlte.

Heute ist es so..
Ich interessiere mich für Politik und ihre Themen... für den Kindergarten hingegen nicht. Ich versuche Politik im grösseren Umfang wahrzunehmen.. Einzelschicksale sind nur bei der Wahl von höheren Ämtern interessant.
(ich wähle "meinen" kanzler, von Zielen der Partei abgesehn, auch anhand eigener Verhaltensanalysen)

...wenn ich mich der poltik vollkommen abwende, kann ich eben auch nur schlecht kritik üben, da man irgendwann nicht mehr über den aktuellen Stand bescheid weiss.

Ausserdem ist es gut zu wissen, was einen in Zukunft noch blüht/was geplant ist.. und auch wie die Regierung auf zukünftige, unvermeidliche Situationen reagieren wird. Sonst ist es einem nämlich kaum möglich irgendetwas zu planen. die Politik hat überall ihre fingerchen drin... sei es auf lokaler oder globaler Ebene.

Ich mag hundekot auch nicht, aber wenn ich mich nicht mit dem thema beschäftige, trete ich womöglich nochmal drauf ohne es zu wissen. (und poltik fluptuiert schnell, wenn auch nicht in ihrem grundwesen)



geschrieben von: Firerom

Zitat:
Ich hab genug davon das alle nur an ihr Geld oder an ihre Macht denken und deswegen jede notwendige Reform verhindern.


Revisionismus bringt nichts.





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