[Death In June, Of The Wand And The Moon etc...] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1 2 3 4 5



Death In June, Of The Wand And The Moon etc...

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Hellvis

Hi!
Hab´ eig. schon seit längerem mehrere MP3´s der oben genannten Bands auf meinem Rechner und neulich endlich das 2te
Album von OTWATM in einem Laden gesichtet und gleich zu einem erschwinglichen Preis eingesackt!

Mich würde interessiern, wie ihr über diese Bands, bzw. die Musikrichtung denkt und ob ihr mir vieleicht ein paar andere Bands
in dieser Stilrichtung empfehlen könntet?!



geschrieben von: MyDyingDream

Dieselbe Stilrichtung ist schwierig, aber ich empfehle dir TENHI, die waren auch damals auf der Akkustik Tour mit OTWATM und Dornenreich .... hör einfach mal rein. Ansonsten vielleicht noch das neueste Werk vom Empyrium ...



geschrieben von: Phx.Schneefeld

Ich mag beide Bands sehr (über den Pseudo-ideologischen Hintergrund von DIJ lässt sich bekanntlich gut streiten oder Tourbusse anzünden) ... wenn Du die beiden Bands magst, wird Dir Backworld sehr zu sagen. Meine geheimen Lieblinge aus dem Bereich :)

Liebe Grüße,
Phelix



geschrieben von: Great White Death

Ich mag sowohl beide Bands, als auch die Musik im allgemeinen...

Empfehlungen:
Current 93, The moon lay hidden beneath a cloud, Blood Axis, Fire & Ice, Ordo Rosarius Equilibrio, Arcana, Argine, Camerata Mediolanense, Aurum Nostrum, Dies Natalis, Sol Invictus, Gae Bolg and the Church of Fand, In my rosary, Nature and Organisation, Sophia, Noosfera, Stalingrad, Ostara, Strength through joy, ...

Mehr fallen mir spontan nicht ein, dürfte für den Anfang aber reichen ;)



geschrieben von: Hellvis

Danke!
Ich denke, das ist ja schon mal `ne ganze Menge von Bands!:)



geschrieben von: Winterkaelte

Tach!

Empfehle:

Ordo Equilibrio Rosarius , Death in June (DIE GÖTTER!), Current 93, No Festival Of Light, Blood Axis, Les Joyaux de la Princesse, Der Blutharsch, Runes Order, Kirlian Camera, Hekate, Laibach, Ordo Equitum Solis, Raison Dètre, Von Thronstahl, Wappenbund, Turbund Sturmwerk, Allerseelen..

Current93+Nurse with wound
Death in June+Current93
Boyd Rice+Death in June
Death in June+Les Joyaux de la Princesse...

Gruss Winterk.



geschrieben von: Winterkaelte

Öhm, ich liebe Neofolk und Industrial. Vor allem beides gemischt *g*. Find es super entspannend zwischen Krach mal n bissl aukustik Gitarre zu hören.. *hach* auch wenn die Sachen nich immer politisch korrekt sind, mir gefällts. Schade das es so wenig Partys gibt auf denen diese Richtung aufgelegt wird :(

Gruss Winterk.



geschrieben von: daucus carota

@ Winterkaelte

Was heißt politisch korrekt? Letztendlich kommt es darauf an
wie „korrekt“ und konsequent man selbst ist!!!



geschrieben von: Sayeret

Ich muss schon sagen: allein die paar Zeilen,die ich hier lesen durfte,erklären,was mich an der schwarzen Szene stört.

Introvertiert sein;schön und gut. Aber deshlab jeden Unfug dulden? Deshalb alles stillschweigend hinnehmen und tollerieren?
Ich rede ja nicht davon,die gesamte Szene zu politisieren,aber rechten oder gar neofaschistischen Bands eine Plattform geben? Nein.

So Sätze wie "auch wenn sie nicht politisch korrekt sind"...so ein Dreck.
Wir reden hier nicht von kleinen Spinnern,sondern von Bands,die über ihre Musik eine Menschenverachtende Ideolgie verbreiten.
Death in June,Blutharsch,Blood Axis oder Strenght through joy...alles das selbe braune Pack.

cheers



geschrieben von: Great White Death

Zurück zur endlosen NeoFolk/Politik-Diskussion *gähn*...

Erstens kann ein außenstehender NIE genau wissen, welche politischen Ansichten jemand vertritt, teilweise ist es einfach eine Verkaufsstrategie.
Zweitens muß ein Rechter nicht gezwungenermaßen rechte Musik machen.

Death in June -> Douglas Pearce war vor DiJ Mitglied in der Punkband Crisis, deren Texte definitiv links waren

Blutharsch -> Als Albin noch zusammen mit Alzbeth TMHLBAC gemacht hat, haben sie Konzerte abgesagt, wenn sie dachten, daß eine der anderen Bands politisch in der Rechten Ecke angesiedelt sein könnte

Strength through Joy -> Einer der beiden ist Jude

Ich kann mich daucus carota nur anschließen, was zählt ist der Mensch, nicht die Musik, die er hört.



geschrieben von: Berzerk

Darkwood, The Blue Hour und Pilori sind - glaube ich zumindest -noch nicht genannt worden. Und waren Sonne Hagal, Forseti und Orplid schon dabei?



geschrieben von: Der Gote

Zitat:
Original geschrieben von Great White Death
Zurück zur endlosen NeoFolk/Politik-Diskussion *gähn*...


Okay, ich weiß, sie ist endlos, aber ich klinke mich nun auch mal ein ....
abgesehen sollte man NICHT ignorieren, welche Dinge politischer Natur gerade in der schwarzen Szene vor sich gehen ... möchte aber auch klarstellen, daß ich den Neofolk an sich nicht verteufle ... ich bin nur alles andere als unkritisch!

Zitat:

teilweise ist es einfach eine Verkaufsstrategie.


DAs ist ja noch viel verachtungswürdiger. Eine Band, wenn sie auf der Bühne steht, hat eine gewisse Vorbildsfunktion. Selbst wenn sie "nur" mit den entsprechenden Symbolen und Ästhetik spielt,
müßte sich sich im klaren sein, was sie u.U. damit anrichten kann - oder soe will gar das entsprechende Klientel ziehen, auch wenn sie nicht hinter der Ideologie steht ....

Zitat:

Zweitens muß ein Rechter nicht gezwungenermaßen rechte Musik machen.

Nun, mir persönlich reicht schon die rechte Gesinnung, um von einer Person Abstand zu nehmen. Ich kann das auch nicht trennen von der Musik, mag sie auch unpolitisch sein ...

Zitat:
Death in June -> Douglas Pearce war vor DiJ Mitglied in der Punkband Crisis, deren Texte definitiv links waren

Richtig, er WAR !!! Und Menschen ändern sich nie, richtig? ;-)


Zitat:

Strength through Joy -> Einer der beiden ist Jude


Verstehe ... und das soll damit gleichsetzen, daß ein Jude nicht hinter rechtsextremen Gedankengut stehen kann? Rechstextemismus fängt schon VOR den Greultaten des dritten Reiches an! Vor dem dritten Reich haben sich auch Juden den Tendenzen angeschlossen ..

Aber ich kann aber auch ganz platt dem Argument entgegnen:
ich bin schwul, aber (leider) "durfte" ich mich auch schon mit schwulen Faschos auseinandersetzen. Schwule Faschos wären auch der Widerspruch ins sich ... dumme Menschen gibt es überall ;-)

Zitat:

Ich kann mich daucus carota nur anschließen, was zählt ist der Mensch, nicht die Musik, die er hört.


Ist halt die Frage, inwieweit ich mich von den Hintergründen und den Ideologien der Musik distanziere, und inwieweit man überhaupt solche Bands (alleine durch Kauf der Platten) unterstützen MÖCHTE ...

CU,
der Gote



geschrieben von: Sayeret

Ich kann mich dem Goten nur anschließen.
Im Übrigen entscheidet nicht die Herkunft eines Menschen über seine politische Gesinnung. Juden können rechtsextrem sein ,genauso wie Schwule und Leute,die früher in einer Punkband waren. Und der Unsinn mit der Verkaufsstrategie und der Provokation: alles hat Grenzen. Punks haben früher provoziert,indem sie Hakenkreuzshirts anzogen oder sich den Judenstern an die Brust hefteten. Dies hat aber auch jeder so verstanden.
Keiner von den Leuten verheimlicht seine Heroen,die allesamt in der extremen Rechten zu finden sind. Das Arbeiten mit leicht veränderten SS-Totenköpfen oder der SIG-Rune lassen meiner Meinung nach für Interpretationen auch nicht allzuviel Freiraum. Dazu kommt dann noch das ein oder andere Interview von Pearce,in denen er auf seine Gesinnung eingeht...

Ich will hier ja auch keine Diskussion vom Zaun brechen.Ich verstehe bloß nicht,wie man so lapidar von Trennung der Muisk und des Interpreten sprechen kann,das ist alles...

Cheers



geschrieben von: Winterkaelte

@


Daucus:
Was heißt politisch korrekt? Letztendlich kommt es darauf an
wie „korrekt“ und konsequent man selbst ist!!!

Wie darf ich das verstehen?

Das kann jetzt zweierlei bedeuten:

a) Man ist konsequent und hört die Musik nicht oder,

b) Man kann es trennen und trotzdem die Musik geniessen.

Bei mir triff definitiv letzteres zu.



geschrieben von: Der Gote

Zitat:
Original geschrieben von Winterkaelte

Was heißt politisch korrekt? Letztendlich kommt es darauf an
wie "korrekt" und konsequent man selbst ist!!!



Naja, ich kann's nicht trennen; mir wird mehr als mulmig. Für mich ist wegschauen bzw. trennen eben fast schon Zustimmung.

Aber weil Du weiter oben geschrieben hast, daß es kaum Parties gibt:

es gibt sie, allerdings hier in Mannheim und in Karlsruhe ...

CU,
der Gote



geschrieben von: Sconsolato

Oje...eine altbekannte Diskussion, wegen der ich mir auch schon mal Ärger eingehandelt habe...

Ich schätze die Musik etlicher der genannten Bands sehr und bin mir der Tatsache bewußt, daß vieles, was mit der Neofolk-Szene zusammenhängt, mit teilweise berechtigtem Argwohn betrachtet wird. Es liegt mir nun fern, aus diesem Thread ein Politforum zu machen, trotzdem lege ich aber großen Wert auf die Feststellung, daß ich mit jeglichem ultrarechten, faschistoiden Gedankengut absolut nichts zu tun habe noch jemals zu tun haben will.

Ich bedauere es sehr, daß manche Bands bewußt oder unbewußt eine einschlägig vorbelastete Ästhetik und Symbolik verwenden, ohne sich von den hierdurch mehr oder weniger unterschwellig verbreiteten Botschaften zu distanzieren, und auf diese Weise ein Publikum anziehen, das von der überwältigenden Mehrheit der schwarzen Szene und auch der Neofolk-Anhänger weder gewünscht noch akzeptiert wird.

Auf der anderen Seite halte ich es allerdings auch für wenig sinnvoll, daß jegliche Rückbesinnung auf Wurzeln deutscher oder europäischer Kultur a priori als faschistisch verurteilt wird. Vieles solcherart Gebrandmarkte ist weit älter als jene Nazis, die es für ihre verbrecherischen Zwecke mißbraucht haben.

Wachsamkeit ist wichtig, richtig und notwendig, übertriebene Vorsicht oder gar falsche Hysterie halte ich allerdings der eigentlich guten Sache für wenig dienlich. Im übrigen denke ich, die schwarze Szene ist stark genug, um einigen wenigen braunen Wirrköpfen zu widerstehen...



geschrieben von: aurora borealis

Vielleicht gesteht ihr den Hörern/Fans mancher Bands auch etwas Reife zu, die Fähigkeit, zu differenzieren?
Dieses Gelaber von Unterwanderung und all dem ist echt endlos und nur noch nervig. Teilweise endet es auch in Rufmord.

Was Douglas Pearce persönlich denkt - wer weiss es und wer will es fast aus ihm herausprügeln?
Wer weiss schon, was ein Sänger einer "normalen" Darkwave-Band denkt, seine persönliche individuelle Meinung?
Niemand.

Natürlich gibt es hirnlose Affen, die bei Blutharsch-Konzerten den Arm erheben. Oder Veranstalter, die 5mal erzählen, die Antifa hätte Wind bekommen und es gäbe bestimmt totalen Ärger - alles nur, um so viel Leute wie möglich zur Veranstaltung zu locken. Dadurch kommen andere Bands in Verruf.

Dieser ewige Drang, alles und jeden mit einem Schildchen zu versehen, damit man ruhiger schlafen kann, ist nun wirklich ausgelutscht.

@ GWD
Über seine politische Gesinnung machte Albin noch nie einen Hehl und seine Tendenz zum faschistoiden war einer der Gründe, warum Elisabeth sich von ihm trennte.

Soviel zu diesem Thema.

Ansonsten: hat jemand schon Alben der Band Neutral getestet?
Ich kenne bisher nur ein Lied und will nicht blind ein Album kaufen...



geschrieben von: starfish

faschismus != nationalsozialismus
crisis == trotzkistischer punk
punk != links
trotzkisten != links
d. pearce == trotzkist
d. pearce == antihumanist
d.pearce != nationalsozialist

p(d.pearce != rechts) == 0
p(d.pearce != faschist) << 0.3


d.pearce != neofolk
di6 != neofolk

p(neofolk==antihumanistisch) >> 0.8

p(neofolk==faschistisch) >> 0.5



geschrieben von: KonsumTerrorist

immer wieder spannend wie unglaublich faschistoid, intolerant, undemokratisch und verketzernd es in unserer tollen unglaublich freigeistigen und toleranten szene doch zugehen kann wenn man das scheingebilde politik ins spiel bringt (und leider nicht nur dann). sorry aber ich könnt echt jedesmal das kotzen kriegen wenn selbsterklärte moralapostel anfangen bestimmen zu wollen was gut und was böse ist... man man man packt euch doch mal an die eigene nase und schaut man wie es bei den "linken" in der vergangenheit (und gegenwart) abging/geht! abgesehen davon sollte es in einer demokratischen grundordnung bzw. in einer angeblich freigeistigen toleranten szene ja wohl alle möglichen meinungen geben dürfen ohne das man von vornherein bestimmtes denken und gedankengut verdammt und in den schmutz zieht. nur aus geistiger vielfalt und weitsicht (über den tellerrand der vermeintlich eigenen politischen/philosophischen/gesellschaftlichen meinung hinaus) kann wahre größe entstehen und nur aus dem konstruktiven konsens einheit. abgesehen davon wird sowieso immer heißer gekocht als gegessen [bezogen auf etwaige "mernschenverachtende" texte etc. (die gibts bei den linken sowie einigen nicht politischen bands schließlich auch ;))]. vielen dank...und einen wundervollen guten morgen.... KT



geschrieben von: Mahsheed

Mir geht es wie dem Goten; mir hat das Wissen darüber, dass DIJ, Blood Axis rechte Texte schreiben, dazu geführt, dass ich sie nicht mehr hören kann, obwohl ich die Musik, vermittelte Atmosphäre an sich sehr, sehr geschätzt hatte.

Wer behauptet eigentlich immer noch, "die Szene" sei tolerant?

Wer an das Märchen von einer einheitlichen Szene glaubt, ist selbst schuld. Und Toleranz ? Ich habe nie feststellen können, dass sich Menschen mit schwarzem Musikgeschmack toleranter verhalten als Menschen ohne schwarzen Musikgeschmack.

Und zweitens wäre ich schön blöd, wenn ich alles tolerieren würde.

Was ich eindeutig nicht toleriere sind rechte Gedanken.
Noch weniger, rechte Gedanken unters Volk bringen zu wollen.

~~~

Es nervt die ewige Diskussion um das Rechtssein von DIJ?

Und was mich nervt?

Dass man immer wieder anfangen muss, verantwortlicherweise zu versuchen, mitzuteilen, warum rechte Gedanken scheiße sind und bleiben. Soll man sowas auch noch unkommentiert stehen lassen?

Irgendwen überzeugen zu wollen, fällt mir nicht ein, sowieso sinnlos. Die Leute sind erwachsen und wissen längst schon, was rechte Denkweisen vollumfänglich beinhalten. Sie wissen das und akzeptieren trotzdem inhumane Sichtweisen. Deshalb bemerke ich immer wieder, dass ich mit Leuten, die mit "rechts" sympathisieren, nichts anfangen kann. Ich registriere neben dieser Einstellung oder damit verbunden andere gravierende Charakter"macken", so dass es auf der humanen Ebene meist nicht so stimmt und zum Auseinanderdriften der Wellenlängen führt.

Wenn diese Art von Themen auftauchen, braucht sich bestimmt keiner zu wundern, dass auch Gegenstimmen laut werden. Das liegt in der Natur der Sache.

~~~

Naja, es ist tatsächlich wichtig zu differenzieren.
Nicht alles aus dem Bereich Neofolk ist gleich ideologisch verseucht. Und es soll auch Leute geben, die wie schon oben geschrieben, die Musik hören, wohl aber die Texte ignorieren können bzw. deren Sinn trotzdem ablehnen und damit zum Glück nicht rechts sind.

Wenn man angesprochene Discos besucht, in der Neofolk gespielt wird, sieht man allerdings überwiegend nazikostümierte Hampelmänner, bei denen ich nicht erst fragen würde, ob sie sich nur so kleiden, weil ihnen der Schnitt oder das Abzeichen optisch so gut gefällt. In meinen intoleranten und ignoranten Augen sind die einfach rechts.

~~~

P.S.
Warum wurde gerade "Neofolk" als Bezeichnung gewählt? Und was ist das benennenswerte Charakteristikum der darunter gefassten Musik?



geschrieben von: aurora borealis

@ mahsheed

Die Frage ist nur, warum es für Dich nur rechts, mitte, links oder was auch immer gibt. Ein ziemlich kleines Spektrum, aber sicherlich will ich jetzt nur alles schön reden, nicht wahr?

Niemand ignoriert Texte, ich denke sogar, dass die meisten sich sehr gut damit beschäftigen, auch was die Geschichte betrifft. Warum ist man bei diesen Interessen automatisch rechts?
Warum ist alles böse?
Das fatale ist nur, dass eben die meisten Bands in einen Topf geschmissen werden.
Militia - uhhh, das hört sich ganz schlimm an.
Dabei sind diese quasi Anhänger der Anarchie. Aber dafür muss man sich mit den Texten beschäftigen. Und ich möchte gern wissen, wieviel das von diversen Schmutzfinken, ähm Schreiberlingen überhaupt tun.

Das Hauptproblem ist, sich damit auseinander zu setzen.
Aber das erfordert Zeit. Und die will kaum einer aufbringen.
Meinungen und Behauptungen von anderen zu übernehmen, ist doch viel bequemer.

Und Dir jetzt den Sinn von Ästhetik zu erklären, ist wahrlich sinnlos, wenn die Träger von Hemden und Krawatten dennoch automatisch rechts sind.
Traurig traurig.

Ps.: dass es immer schwarze Schafe gibt, ist selbstredend.



geschrieben von: KonsumTerrorist

@Unity

Netter Beitrag, etwas versöhnlicher als meiner *g*

@masheed

definier mir doch mal bitte "rechts", und vorallem definier mir "links" :)

---------

Ich für meinen Teil hab gemerkt das da irgendwie oftmals vollkommen falsche Vorstellungen vorherrschen! Mein bester Freund iss ne total überzeugte "Zecke" und ging ne zeitlang auch so ab das er mir wat von brauner scheisse erzählt hat. mittlerweile spielen politische ansichten für unsere freundschaft absolut keine rolle mehr! vorallem auch weil wir gemerkt haben das unsere ansichten in vielen dingen gar nicht soweit auseinandergehen, sich teilweise sogar gleichen (oh schreck). ich will mich hier natürlich nicht als vorzeige nazi profilieren, denn vom durchschnittsrechten bin ich weit entfernt und das man saufende und prügelnde skins am besten in die nächste tonne kloppt darüber brauchen wir auch net streiten, seh ich genauso. aber die geistige auseinandersetzung mit nationalem gedankengut sowie der nationale gedanke an sich gehen nun mal weit über das spektrum asylantenheime abfackelnder idioten hinaus!!!! (wobei diese leute meiner meinung nach eh nichts verstanden haben und im endeffetk somit auch rein gar nichts mit dem zu tun haben was man als "nationale gesinnung" bezeichnet...)

was ich einfach, wie schon erwähnt, bei dieser ganzen diskussion, seis nun szene intern oder allgemein betrachtet, vermisse ist der vernüftige konsens, die möglichkeit sich hinzusetzen und über ansichten, gedankengänge etc. KONSTRUKTIV zu diskutieren! Anstatt, wie meistens, einfach nur aufeinanderrumzutrampeln und dem jeweils anderen den buhmann sowie die kollektivschuld zuzuschieben.

was ist denn verdammt nochmal so falsch an dem wunsch ein geeintes europa als gegenpol zum us-amerikanischen radikalkapitalismus aufbauen zu wollen? was ist so flasch und/oder schlimm daran in einem land (das halt zufälligerweise nunmal unsere heimat ist) leben zu wollen das von interner stabilität und äusserer stärke geprägt ist???

klar ist die vision einer ONE WORLD (im Hippie Sinne, nicht im Sinne der WirtschaftsGlobalisierer) eine nette Sache, realistisch betrachtet aber leider unmöglich!

na ja wie auch immer....bis dahin... KT



geschrieben von: Mahsheed

Zitat:
Original geschrieben von Unity
Die Frage ist nur, warum es für Dich nur rechts, mitte, links oder was auch immer gibt.


"Ein bisschen" rechts ist nicht besser ist als "ein bisschen mehr" rechts. Ein bisschen Auschwitzlüge gibt es nicht; auch nicht ein bisschen Ausländerhass und ein bisschen elitären Nationalstolz. Trotzdem gibt es für mich nicht "nur rechts, mitte, links" ... Frag mich, woher du das nimmst, da es nirgendwo steht?

Zitat:
Warum ist man bei diesen Interessen automatisch rechts?


Bei welchen Interessen meinst du, ist man automatisch rechts?

Habe ich behauptet, dass ein jeder, der sich für germanische Mythologie, Runen, Krieg und seine Ästhetik, Strategie interessiert, rechts ist? Zeige mir die Stelle und ich werde mich augenblicklich entschuldigen.

Zitat:
Das fatale ist nur, dass eben die meisten Bands in einen Topf geschmissen werden.


Ich weiß nicht, ob du das auf meinen Beitrag beziehst, rein vorsorglich teile ich mit, dass ich dort zum Ausdruck bringen wollte, dass man sehr wohl differenzieren muss und nicht jede Band aus dem Bereich des Neofolk ideologisch verseucht ist.

Zitat:
Und ich möchte gern wissen, wieviel das von diversen Schmutzfinken, ähm Schreiberlingen überhaupt tun.


Nun, das ist wohl etwas anmaßend zu glauben, nur wer den Textinhalten gut gesonnen gegenüber steht, war in der Lage, sich mit den Texten zu befassen und dieselben zu verstehen. Mir hingegen tut sich die Frage auf, ob jener die Texte (Blood Axis, DIJ) verstanden haben kann, der frank und frei immer noch behauptet, die seien völlig neutral, hätten nichts mit rechten Ideen am Hut.

Aber gehen wir mal von deiner Annahme aus, die besagten Schmutzfinken hätten gar keine Ahnung von dem Sinn der Texte ... So gab es genügend Gelegenheiten, wo besagte Bands auf Unklarheiten sehr direkt angesprochen wurden. Ihnen wurde im Interview mitgeteilt, dass Verwirrung hinsichtlich der gemeinten Aussagen bestehe; sinngemäß wurden sie gefragt: "Seid ihr rechts?"

An dieser Stelle hätten DIJ die Gelegenheit nutzen können, den dummen Pöbel davon zu überzeugen, sich von rechten Inhalten zu distanzieren. Darauf aber legten dieselben keinen Wert.

An dieser Stelle mit der Erhabenheit über den Rechtfertigungsdruck gegenüber des gemeinen und unverständigen Pöbels oder gar von "Provokation" zu seuseln , ist etwas stickluftig, meines Empfindens nach.

Denn das Thema ist zu problematisch, als dass man sich an dieser Stelle der Ästhetik wegen mit fremden (braunen) Federn schmücken könnte.

Zitat:
Und Dir jetzt den Sinn von Ästhetik zu erklären, ist wahrlich sinnlos


Ja, und zwar deshalb, weil mir selbst bewusst ist, mit welcher Magie Elemente aus dem III. Reich behaftet waren. Man verweise auf die Kunst Leni Riefenstahls, die ein wenig eingefangen hat, welchen gigantischen bombastischen Ideen sich kein Auge entziehen können musste. Als Liebhaber alles Schönen kann ich nicht ignorieren, dass diese Zeit auch die Epoche eines ganz eigenen Stils wurde.

Jedoch ... ist es doch nicht möglich, mir aus dem Matschekuchen, die besten Krümel herauszupicken, wenn der Restkuchen insgesamt für einen großen Haufen Kot steht. Indem ich diese Krümelchen zelebriere, setze ich Signale, Zeichen ...

(Zumal das nicht nur ein fahrlässiges Spiel mit den Emotionen derer bedeutet, die direkt von den Auswirkungen dieser Zeit betroffen waren und sind, sondern auch in brisanter Weise eine Zuarbeit für Leute bedeutet, die gern wieder nazionalsozialistische Strukturen in das deutsche Land verpflanzen würden.)

Die einzig richtige Interpretation ist nun mal die, dass der Träger eindeutig wiedererkennbarer Frisur oder Kleidung/Uniform mit dem sympathisiert, womit jeder dieselben sofort assoziiert ... bestenfalls schätzt man den heutigen Träger solcher Uniformen noch als zu dumm ein, zu überblicken, was er da tut.



geschrieben von: Schmerzsucht

Hallo,

ich sage nur soviel dazu: Mich haben bei einem WGT Rotsternträger angemacht weil ich einen Totenkopf 6 Aufnäher auf meiner Jacke hatte. Sie meinten, ich würde das Synonym für 6 Millionen Tote tragen. Da konnte ich nur darauf herzlich lachen, da der jenige der mich ansprach wie gesagt einen Roten Stern und eine Leninanstecknadel trug. Ich fragte ihn, wieviele Menschen er mit seiner Ideologie auf dem Gewissen habe? Er endgegnete mir das ich nicht Gleiches mit Gleichem setzten könne.
Es gab eine ewige Diskusion. Die unendschieden ausging, wir gingen uns schließlich aus dem Weg. Aber, davon bin ich überzeugt, hätte das Ganze auch ander aus gehen können.

Ebenso finde ich es verwunderlich, wieviele Leute mit Mao Tse-tungs oder Che Guevara T-Shirts Flaggen usw. umeinander laufen. Die sollten sich mal erkundigen was das für Verbrecher gewesen sind.

Mit freundlichen Grüßen



geschrieben von: aurora borealis

Zeig mir den schwarzen Mann, bitte bitte.
Ok.
Lenken wir vom Inhalt ab und kullern Korinthen durch die Gegend.

Mahsheed,

Zitat:
Original geschrieben von Mahsheed
[B]"Ein bisschen" rechts ist nicht besser ist als "ein bisschen mehr" rechts. Ein bisschen Auschwitzlüge gibt es nicht; auch nicht ein bisschen Ausländerhass und ein bisschen elitären Nationalstolz. Trotzdem gibt es für mich nicht "nur rechts, mitte, links" ... Frag mich, woher du das nimmst, da es nirgendwo steht?


wo hab ich was von "ein bisschen" geschrieben?
Hat sich damit erledigt.
Außerdem möchte ich den Moderator bitten, zu Protokoll zu nehmen, dass das böse Wort Auschwitzlüge NICHT von einem Neofolker kam.
Hat kein Mensch davon was gesagt, aber peng, muss hier rein. Scheinbar. Weil wir leben mit Klischees. Klischees sind toll.
Du bist schon wieder im Schwarz-Weiss-Braun-Fieber.
Wir sind hier nicht an einem Billard-Kugel-Stammtisch.
Hier geht es um Neofolk-Bands.

Zitat:
Habe ich behauptet, dass ein jeder, der sich für germanische Mythologie, Runen, Krieg und seine Ästhetik, Strategie interessiert, rechts ist? Zeige mir die Stelle und ich werde mich augenblicklich entschuldigen.


In Deinem Posting hast Du die Hörerschaft auf Musikrichtung und Äußeres Erscheinungsbild (Hampelmänner, Kleidung) reduziert.
Selektive Wahrnehmung?

Zitat:
Ich weiß nicht, ob du das auf meinen Beitrag beziehst, rein vorsorglich teile ich mit, dass ich dort zum Ausdruck bringen wollte, dass man sehr wohl differenzieren muss und nicht jede Band aus dem Bereich des Neofolk ideologisch verseucht ist.


*Schweißtuch auswring*
Dennoch würde mich ja mal interessieren, inwiefern Du Dich mit Douglas Pearce und Umfeld beschäftigt hast. Und ob man nach Beschäftigung automatisch Ideologien übernimmt oder nicht vielmehr nachdenkt. "nur"

Zitat:
Nun, das ist wohl etwas anmaßend zu glauben, nur wer den Textinhalten gut gesonnen gegenüber steht, war in der Lage, sich mit den Texten zu befassen und dieselben zu verstehen. Mir hingegen tut sich die Frage auf, ob jener die Texte (Blood Axis, DIJ) verstanden haben kann, der frank und frei immer noch behauptet, die seien völlig neutral, hätten nichts mit rechten Ideen am Hut.


ich halte es für anmaßend, alle Leute, die jene Musik hören, als Sympathisanten rechten Gedankenguts zu bezeichnen.
Warum hat man dann gleich was mit rechten Ideen am Hut?
Worauf ist Deine vermeintlich logische Schlußfolgerung begründet?
Du kommst immer nur mit Mr. Blood Axis oder DIJ an.

Zitat:
Aber gehen wir mal von deiner Annahme aus, die besagten Schmutzfinken hätten gar keine Ahnung von dem Sinn der Texte ...


... oder den Personen.
wer ist Kollaborateur, wer hat mit wem schon mal eine Platte aufgenommen, wem den Hintern getätschelt, Gitarre oder anderes gehalten...

Zitat:
So gab es genügend Gelegenheiten, wo besagte Bands auf Unklarheiten sehr direkt angesprochen wurden. Ihnen wurde im Interview mitgeteilt, dass Verwirrung hinsichtlich der gemeinten Aussagen bestehe; sinngemäß wurden sie gefragt: "Seid ihr rechts?"


oh, nicht mal sinngemäß!
Nein, es wurde ständig verlangt, dass alles und jeder auf die Bühne geht und ein politisches STatement abgibt.
Ja wo kommen wir denn dahin?
Wo liegt die Berechtigung, immer alles mit einem Etikett zu versehen? Fühlst Du Dich dann besser?
Selbst wenn ein Herr Pearce oder andere sagen würden, sie sind nicht rechts, würde jemand es glauben, der schon mit der vorgefaßten Überzeugung hingeht, er wäre rechts?

Zitat:
An dieser Stelle hätten DIJ die Gelegenheit nutzen können, den dummen Pöbel davon zu überzeugen, sich von rechten Inhalten zu distanzieren. Darauf aber legten dieselben keinen Wert.


dumb is such a simplifying word.
Aber davon mal abgesehen, hat ein Herr Pearce sich jahrelang den Mund fusselig gesprochen und was hat es genützt?
Meinst Du, er hat noch Bock, darüber zu diskutieren?
Der Mann ist langsam wirklich alt und hat darauf gewiss keinen Bock mehr.

Zitat:
An dieser Stelle mit der Erhabenheit über den Rechtfertigungsdruck gegenüber des gemeinen und unverständigen Pöbels oder gar von "Provokation" zu seuseln , ist etwas stickluftig, meines Empfindens nach.


Und wieder frage ich Dich: hast Du Dich damit beschäftigt?
Mit Aussagen.
Stöbere bei Bands wie Militia, The Moon Lay Hidden Beneath A Cloud; geh auf ein Konzert von Genocide Organ (ist jetzt kein Neofolk), und vielleicht wirst Du das drum und dran, was auf der Bühne geschieht, etwas verstehen.
Dass es nicht um sinnlose Provocation geht (Herrn Albin Julius kannste da raus nehmen, auch wenn er das sicher anders sieht).

Zitat:
Denn das Thema ist zu problematisch, als dass man sich an dieser Stelle der Ästhetik wegen mit fremden (braunen) Federn schmücken könnte.


ich hab kein einziges braunes Hemd an.
Aber ich mag schwarze Hemden und Krawatten.
Der "klassische" Look ist ausgelutscht.
Andere rennen mit Stachelhalsband rum, was bei mir wiederum Magenschmerzen verursacht.
Geschmäcker halt.

Zitat:
Jedoch ... ist es doch nicht möglich, mir aus dem Matschekuchen, die besten Krümel herauszupicken, wenn der Restkuchen insgesamt für einen großen Haufen Kot steht. Indem ich diese Krümelchen zelebriere, setze ich Signale, Zeichen ...


Warum?
Wo steht das geschrieben?
Warum wird immer nur etwas verteufelt?
Warum gibt es so viele Anhänger des Mittelalters und wieviele Morde sind da passiert, welche negativen Facetten gab es da nicht alles?
Alles bubuh?

Zitat:
(Zumal das nicht nur ein fahrlässiges Spiel mit den Emotionen derer bedeutet, die direkt von den Auswirkungen dieser Zeit betroffen waren und sind, sondern auch in brisanter Weise eine Zuarbeit für Leute bedeutet, die gern wieder nazionalsozialistische Strukturen in das deutsche Land verpflanzen würden.)


Herr Friedmann?
Wer bitte hat hier was von Verherrlichung und Fahrlässigkeit gesprochen. Du.
Deine Aso-Ketten sind echt erstaunlich.
Wenn jemand mit Judenhass und dergleichen ankommt, lass ich ihn stehen, weil das grundloses Geseier ist. Aber ich weiss nicht, warum das ausgerechnet ein Neofolker sein soll.
Es gibt weder einen Lebenslauf noch eine Sammlung an Prämissen, die jeder erfüllen muss, um derartige Musik gut zu finden.
Und zudem finde ich, hat jede Kultur/Religion gehaltvolle Rituale, Werte und Ziele, man kann keine einzige verteufeln.

Warum gibt es in England eigentlich Schuluniformen?

Zitat:

Die einzig richtige Interpretation ist nun mal die, dass der Träger eindeutig wiedererkennbarer Frisur oder Kleidung/Uniform mit dem sympathisiert, womit jeder dieselben sofort assoziiert ... bestenfalls schätzt man den heutigen Träger solcher Uniformen noch als zu dumm ein, zu überblicken, was er da tut.


falsch, denn demnach müsste jeder, der die 20er Jahre toll findet, ein nazi sein.
Ich liebe STummfilme und die Frisuren waren damals nun mal so.
Du würdest nach Deinen Worten aber schon von der Frisur auf die politische Gesinnung schliessen.

Soll verstehen, wer will.



geschrieben von: Mahsheed

Zitat:
Original geschrieben von Mahsheed

Irgendwen überzeugen zu wollen, fällt mir nicht ein





geschrieben von: aurora borealis

überzeugen von was?
Von Deiner vermeintlichen Wahrheit?
Ich bin mir sicher, einige können sich was aus Deinem Geschriebenen etwas rausnehmen, nur um nicht nachdenken zu müssen.



geschrieben von: Mahsheed

Zitat:
Original geschrieben von Unity
überzeugen von was?
Von Deiner vermeintlichen Wahrheit?



Von meiner Meinung.



geschrieben von: KonsumTerrorist

hmmm nett das meine meinung einfach mal so ignoriert wird....das sagt irgendwie mehr aus als all eure worte...will euch als letzten beitrag zu dieser mehr als armseligen diskussion mal das buch "DAS ENDE DER TABUS - Aufbruch in der Zeitgeschichte" von Rudolf Czernin (erschienen im Leopold Stocker Verlag) empfehlen!!! Wollte hier eigentlich noch einen Auszug der Rede von Dr. Goldstein einfügen, welche er 1962 kurz vorm seinem Tod vor einigen hundert studenten in bonn abgehalten hat....aber welchen sinn hätte das....die "ewig neunmalklugen" sind ja eh unbelehrbar *haha*

in diesem sinne... KT



geschrieben von: GenocideMachine

um noch ein wenig öl ins feuer zu schütten: feindflug war mal bei VAWS (ein label, das vom verfassungsschutz wegen verbreitung von rechtem gedankengut beobachtet wird)... und in jedem club, in dem feindflug gespielt wird sind die tanzflächen bei entsprechenden songs rammelvoll...

diskussionen darüber über dieses nützen leider nicht viel, weil es immer im selben streit endet... jeder sollte sich selber seine meinung darüber bilden... und das bitte nachdem man sich mit neofolk beschäftigt hat...



geschrieben von: Zillo

Hi

ein paar Bands die ich dir noch empfelen kann, sind zB: SIXTH COMM, MOTHER DESTRUCTION, L`ORCHESTRE NIOR, FIRE & ICE, NON (Boyd Rice).



geschrieben von: Mahsheed

Nun, nachdem so entsetzliches Öl ins Feuer gegossen wurde

[Die Bemerkung lässt sich sehr simpel aufklären:


"Jede Form der Verherrlichung/Verharmlosung des Zweiten Weltkrieges widerspricht der Intention des Projektes“ ... die Leute sollen durch die Musik von Feindflug zum Nachdenken angeregt werden. Es geht bestimmt nicht darum, rechte Ideologie zu verbreiten."
"Ich möchte hier also nochmals zu Protokoll geben, dass die Musiker von Feindflug keinerlei faschistoides Gedankengut vertreten und auch nicht propagieren."

(Zitat : Feindflug).]

zu guter Letzt die gewünschte fundiertere Stellungnahme (des bisher von mir Gesagten. Womit ich es auch belassen werde, da meines Erachtens alles Sagenswerte gesagt wurde.


„Es nervt die ewige Diskussion um das Rechtssein von DIJ?
Und was mich nervt? Dass man immer wieder anfangen muss, verantwortlicherweise zu versuchen, mitzuteilen, warum rechte Gedanken scheiße sind und bleiben. Soll man sowas auch noch unkommentiert stehen lassen? [...] Wenn diese Art von Themen auftauchen, braucht sich bestimmt keiner zu wundern, dass auch Gegenstimmen laut werden. Das liegt in der Natur der Sache."


"Seit Anfang der 90er Jahre intellektuelle Vordenker der sog. “Neuen Rechten” einen “Kulturkampf” in der schwarzen Szene ausgerufen haben, sind wir zunehmend an die Präsenz rechten bis rechtsextremen Gedankenguts in unserer Szene “gewöhnt” worden - sei es in Form von Werbeanzeigen, von Plattencovern, Texten, Interviewaussagen, Fanzines, Verlagen oder Künstlern, die solches Gedankengut von innen oder außen in die Szene hineintragen.

Auch mußten wir lernen, daß es in der rechtsextremen Szene von der rechts“intellektuellen” Junge Freiheit (kurz JF) bis in die Reihen der NPD üblich geworden ist, die lange “vermißte” rechte “Subkultur” zu suchen (und teilweise leider auch zu finden [Einfügung von Mahsheed:] "Neuvölkische Musik vom feinsten” (die NPD-Zeitung “Deutsche Stimme”, Ausgabe 8 / 99)]); da sie bemerkt haben, daß der baseballkeulenschwingende Nazi-Skinhead auf der Straße nicht ausreicht, um höhergestellte gesellschaftliche Positionen einzunehmen und einen Machtwechsel zu bewirken."

www.geister-bremen.de
(Vereinigung Gruftis gegen rechts)

hierzu auch folgendes Zitat:

"Rechtsextreme Strategie: »Das Feld von Kunst und Kultur ist alles andere als unpolitisch«, bemerkte der österreichische Neonazi Jürgen Hatzenbichler in Nation & Europa bereits 1991 und rief gleichzeitig zur Herausbildung einer rechten »Gegenkultur und Alternativkultur« auf. »Kultur« wurde kurzerhand zur »Machtfrage« erklärt, man machte die Popkultur als Kampfterrain aus. Dort würden sich »reaktionäre Ästhetik und Lebensauffassungen« (Roland Bubik in der Jungen Freiheit, 10/93) am besten unter die Leute bringen lassen. "

"Mir geht es wie dem Goten; mir hat das Wissen darüber, dass DIJ, Blood Axis rechte Texte schreiben, dazu geführt, dass ich sie nicht mehr hören kann ..."

Zitat:
Und wieder frage ich Dich: hast Du Dich damit beschäftigt? (nr. 1)[...] Dennoch würde mich ja mal interessieren, inwiefern Du Dich mit Douglas Pearce und Umfeld beschäftigt hast. (nr. 2)


Ausführlicher als du es dir vorstellen kannst, weil du leider davon ausgehst, dass jemand, der eine andere Sicht und Interpretation der Dinge beherrscht, nicht an deinen Wissens- und Intelligenzreichtum heranragen kann.
Hierzu einige beispielhafte Zitate, die meinen Gedanken die beste Form geben:


DIJ:
„So erstaunt es kaum noch, daß auf der LP "Brown Book" das "Horst WesselLied", die Hymne der SA, als a capellaGesang erschallt. Allerdings handelt es sich in diesem Fall nicht um einen Marsch, gedacht zur Einschüchterung der Gegner, sondern um einen Sakralgesang, der den Verlust der gefallenen Kameraden betrauert.“
(Jean Cremet in analyse & kritik (389, 04/1996, Seite 11)

BLOOD AXIS
"Prophecy Productions veröffentlichte auch im Februar d. J. die deutsche Übersetzung des Buches “Lords Of Chaos” des us-amerikanischen Holocaust Befürworters Michael Moynihan, Kopf der Gruppe Blood Axis."

(www.geister-bremen.de)

"Wer behauptet eigentlich immer noch, "die Szene" sei tolerant? Wer an das Märchen von einer einheitlichen Szene glaubt, ist selbst schuld. [...] Und zweitens wäre ich schön blöd, wenn ich alles tolerieren würde.

Was ich eindeutig nicht toleriere sind rechte Gedanken.
Noch weniger, rechte Gedanken unters Volk bringen zu wollen."

Mit meiner Meinung deckt sich auch die Aussage, die ich hier finden konnte:

www.mila-mar.de


"- Wir lehnen jede Form und Darstellung faschistischer und rechtsradikaler Ideologien entschieden ab weil sie unmenschlich sind und ein friedliches und kultiviertes Zusammenleben von Menschen unmöglich machen.

- Der vermeindlich "spielerische Umgang" mit faschistischer Ästhetik des 3. Reiches, wie er unverkennbar bei einigen Bands im Umfeld der "schwarzen Szene" zu finden ist, ganz nach dem Motto: "Wir wollten doch nur mal provozieren", ekelt uns an, weil die Realität und Konsequenz faschistischer Ideologien hier vollkommen ausgeblendet wird.

- [...] faschistisch orientierten Bands und solchen, die sich im Umfeld rechtsradikaler und faschistischer Gruppierungen aufhalten, vor dem Hintergrund künstlerischer Freiheit, ein Forum zu bieten, ist keine Nebensächlichkeit, sondern ein Zeichen von Ignoranz und falsch verstandener Toleranz.“

"Ein bisschen" rechts ist nicht besser ist als "ein bisschen mehr" rechts. Ein bisschen Auschwitzlüge gibt es nicht; auch nicht ein bisschen Ausländerhass und ein bisschen elitären Nationalstolz.
Zitat:
„Außerdem möchte ich den Moderator bitten, zu Protokoll zu nehmen, dass das böse Wort Auschwitzlüge NICHT von einem Neofolker kam. Hat kein Mensch davon was gesagt, aber peng, muss hier rein. Scheinbar. Weil wir leben mit Klischees. Klischees sind toll.
Du bist schon wieder im Schwarz-Weiss-Braun-Fieber. Wir sind hier nicht an einem Billard-Kugel-Stammtisch. Hier geht es um Neofolk-Bands.“


Genau davon rede ich auch und ebenfalls Fire & Ice(Neofolk-Band)-Frontmann Ian Read:
"Deutsche Magier sollten sich wirklich von den Meinungen darüber, was korrekt ist und was nicht, die ihnen andere aufgedrängt haben, befreien. Ich biete dir folgendes als Stoff zum Nachdenken an: Konzentrationslager sollte wohl KL abgekürzt werden, man führte jedoch KZ ein, weil das Z es viel schrecklicher klingen ließ."

"Ian Read: "Übermenschen denken für sich selbst ohne Angst (obgleich sie sich manchmal listig verhalten müssen). Ihre Willen sind stark und unabhängig. (...) Solche Männer werden nicht solchen Trends wie political correctness folgen. (...) Untermenschen mangelt es an all diesen Qualitäten."

Wie ich der Vorsorglichkeit lieber noch miterkläre, kann man durch obige Aussage erkennen, dass READ meint, dass man das Nachdenken bezüglich Konzentrationslager „befreien“ sollte, denn, schließlich seien die halb so schlimm gewesen, wie sie künstlich hochstilisiert wurden, zum Beispiel durch dieses verräterische Z statt L.



geschrieben von: Mahsheed

"Wenn man angesprochene Discos besucht, in der Neofolk gespielt wird, sieht man allerdings überwiegend nazikostümierte Hampelmänner, bei denen ich nicht erst fragen würde, ob sie sich nur so kleiden, weil ihnen der Schnitt oder das Abzeichen optisch so gut gefällt. In meinen intoleranten und ignoranten Augen sind die einfach rechts.

Denn das Thema ist zu problematisch, als dass man sich an dieser Stelle der Ästhetik wegen mit fremden (braunen) Federn schmücken könnte."


Zitat:
Und Dir jetzt den Sinn von Ästhetik zu erklären, ist wahrlich sinnlos


Sinn von Ästhetik ist weniger die Frage, eher die Funktion:

Mann nennt das nämlich „faschistische Ästhetik in Deutschland repopularisieren" und dabei ist es unerheblich, ob sich der Benutzer der Symbolik, der Träger von Uniformen etc. darüber bewusst ist, was er tut.

„[Es ist] nicht möglich, mir aus dem Matschekuchen, die besten Krümel herauszupicken, wenn der Restkuchen insgesamt für einen großen Haufen Kot steht. Indem ich diese Krümelchen zelebriere, setze ich Signale, Zeichen ...

(Zumal das nicht nur ein fahrlässiges Spiel mit den Emotionen derer bedeutet, die direkt von den Auswirkungen dieser Zeit betroffen waren und sind, sondern auch in brisanter Weise eine Zuarbeit für Leute bedeutet, die gern wieder nazionalsozialistische Strukturen in das deutsche Land verpflanzen würden.)

Die einzig richtige Interpretation ist nun mal die, dass der Träger eindeutig wiedererkennbarer Frisur oder Kleidung/Uniform mit dem sympathisiert, womit jeder dieselben sofort assoziiert ... bestenfalls schätzt man den heutigen Träger solcher Uniformen noch als zu dumm ein, zu überblicken, was er da tut. (Was allerdings an der Funktion der Ästhetik nichts ändert.)"


"Death In June spielten jahrelang das Mimikry-Spiel der »Rückkehr des Verdrängten als Travestie« (Bax/Rapp)."

Und ein Teil der Neofolk-Szene ahmt diese Verhaltensweise nach. Entweder aus reiner Dummheit oder aus dem Willen, die Funktion dieser Ästhetik zu stützen.

„Selbstverständlich weisen "Death in June" jeden Faschismusvorwurf gegen sich weit zurück.Bei "Death in June" [...]ist es in keinem Fall eine ausformulierte Ideologie, die wirksam wird. Entscheidend ist vielmehr in jedem Fall das Transportmittel der Ideologie: der Stil.„

(Jean Cremet in analyse & kritik (389, 04/1996, Seite 11)

Der Stil, die Ästhetik, die viele Deppen zum Mitmachen veranlasst und dazu verhilft, zu Recht Verdrängtes zu repopularisieren.

Zitat:
ich halte es für anmaßend, alle Leute, die jene Musik hören, als Sympathisanten rechten Gedankenguts zu bezeichnen.
Warum hat man dann gleich was mit rechten Ideen am Hut?
Worauf ist Deine vermeintlich logische Schlußfolgerung begründet?
Du kommst immer nur mit Mr. Blood Axis oder DIJ an.


Wenn du die Texte benannter Interpreten genauso „gut“ (über)liest wie meine, ist es kein Wunder, dass du nicht wahrnimmst, was ganz leicht wahrzunehmen ist, und zwar nicht für Leser dieses Threads, die aus deiner Befürchtung heraus an meinen Gedanken etwas Wahres zu erkennen, weil sie zu faul wären, sich selbst Gedanken zu machen ... Nein, weil sie einfach merken, wie wenig Hand und Fu8 deine Argumentationskette ... die nicht mal eine ist, sondern aus lauter beleidigt anmutenden Sarkasmus- und Polemikparolen besteht, besitzt.

Aber mach dir keine Sorgen, es wird immer genug Leute geben, die dich unterstützen werden, denn der „echte“ Neofolkblock ist schließlich eine eingeschworene Gemeinde, die davon lebt, dass man sich mal wieder über sich erdreistende „Schmierfinken“ aufregen kann und zwar nicht anders als in Billiardtischgesprächsmanier.




geschrieben von: aurora borealis

Mahsheed,

warum sollte man sich überhaupt die Mühe einer Diskussion machen, die eh keine ist, weil sie schon unzählige Male geführt wurde und nichts bringt.

Sich damit beschäftigen, bedeutet NICHT, dass man einseitige Seiten anzapft, und daraus zitiert.
Stöber weiter auf der fast nie aktualisierten Seite der Geister und pflege weiter Deine engstirnigen Vorurteile, die nicht wenige zu unrecht verurteilen.
Mit Naziuniformen hab ich noch niemanden gesehen, Deine Wahrnehmung ist wirklich erschreckend.
Aber wie gesagt, dümpel weiter im Sumpf des Grauens, auch dies wird einen Sinn haben.
Nur lass Anfeindungen und Beschuldigungen, die Du nicht wirklich belegen kannst (Geister sind KEINE Belege).



geschrieben von: Mahsheed

Das ist ja mal abenteuerlich ... Geister um die Vereinigung Gruftis gegen Rechts liefern/ "sind" keine Belege ... Und Weihnachten ist im Sommer ...

... no comment ...



geschrieben von: Basilius

Nun ja, dass die Wahrheit immer irgendwo zwischen den Statements liegt, halte ich schon fast für überflüssig zu erwähnen, das weiß eigentlich jeder denkende Mensch, ansonsten:

Schreie, dass etwas schlecht oder gut ist, und Du wirst immer ein paar finden, die mit Dir schreien, wenn Du nur gut genug brüllen kannst - versuche etwas im Stillen anders zu tun, und Du wirst sehr alleine sein.

In diesem Zusammenhang gibt es mir auch ein wenig zu denken, dass es mir ein wenig scheint, dass die Neofolk/ Industrial / "Kulturavantgarde"-Szene zu einem nicht unbeträchtlichen Teil von Leuten zu leben scheint, die von der Wave-Gothic-Szene enttäuscht worden sind. Sehe nur ich das so?



geschrieben von: Sconsolato

Eins irritiert mich immer wieder: Die GGR sagen von sich, daß sie selbstverständlich weder die Konzerte der von ihnen kritisierten Bands besuchen noch deren Platten kaufen oder hören. Trotzdem wissen sie immer ganz genau, was dort wieder alles geschehen bzw. zu hören ist... Ebenfalls irgendwie verblüffend: Laibach wirken auf mich persönlich nicht weniger faschistoid als so manche Neofolk-Band, bei ihnen ist das aber laut GGR Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts.

Nichts gegen die GGR, die prinzipiell ein wichtiges Ziel verfolgen (siehe hierzu auch meine Anmerkungen weiter oben im Thread), vieles von dem, was sie verbreiten, wirkt nur leider etwas unreflektiert und nicht gerade vorurteilsfrei, was gerade deswegen schade ist, weil hierdurch die wirklich korrekten und berechtigten Kritikpunkte unterzugehen drohen.

Und noch was: Beim WGT 2000 war eine Podiumsdiskussion zum Thema "Rechte Strömungen in der schwarzen Szene" geplant, doch leider haben die GGR ihre Teilnahme daran abgesagt, als sie hörten, daß auch Josef Klumb (der meines Erachtens wirklich einen mächtigen Riß in seiner braunen Schüssel hat) anwesend sein würde - Begründung: Mit solchen Leuten würden sie sich nicht an einen Tisch setzen. Traurig, traurig, sich aus falsch verstandenem, politisch korrekten Gutmenschentum solchen Diskussionen zu entziehen anstatt durch direkte Konfrontation mit dem Gegner wichtige Punkte für die eigene Sache zu sammeln...



geschrieben von: Hirogen

sodale,


ich hab mir das mal hier lange genug angeschaut.


gleich im voraus, ich hab keinen schimmer wer oder was death in june ist, bin mir auch nicht bewusst nur ein lied von denen zu kennen, noch kann ich viel mit den begriffen neofolk usw anfangen....weil ich mir deswegen einfach keinen grossen kopf mache...solche unterscheidungen sind nebensächlich (im gegensatz zu irgendwelchen kranken ideologien, ganz allgemein gehalten)



was mir auffällt ist, dass einige sagen, mahsheed hat keine ahnung, würde nur einseitig recherchieren, sagt falsches zeug, ist ignorant usw.....

gehe ich also mal davon aus, dass ihr bezüglich mahsi recht habt:

ich nehm mir fest vor, ihr zu misstrauen.


wo bleiben die gegenbeweise?

warum widerlegen die mahsigegner nicht einfach mahsis aussagen und zwar fundamentiert bitte, möglichst mit quellen zum nachlesen, dass kann doch nicht so schwer sein?


was die gegenpartei hier abliefert, ist einfach nicht zufriedenstellend, da kommt doch nur nen lauwarmes lüftchen?

ich weiss nicht was ich glauben soll.

***

was ich übrigens für bedenklich halte ist, wenn es leute gibt, die sich militant kostümieren, sich mit zeichen und symbolen schmücken, die man auch nur entfernt der faschistoidennazirechtsecke zuordnen könnte.

solche leute hab ich sogar schon mal auf so gruftiveranstaltungen gesehen...war das zufall?




mfG



Hirohito - fragend im mai



geschrieben von: shizzo

Zitat:
Original geschrieben von Hirogen

warum widerlegen die mahsigegner nicht einfach mahsis aussagen und zwar fundamentiert bitte, möglichst mit quellen zum nachlesen, dass kann doch nicht so schwer sein?



was ich übrigens für bedenklich halte ist, wenn es leute gibt, die sich militant kostümieren, sich mit zeichen und symbolen schmücken, die man auch nur entfernt der faschistoidennazirechtsecke zuordnen könnte.

solche leute hab ich sogar schon mal auf so gruftiveranstaltungen gesehen...war das zufall?








diese "Beweise" zu widerlegen ist schier unmöglich, da Herr Pearce sich öffentlich nie vom Vorwurf politischer Unkorrektheit distanzierte oder dazu stand.
Ein sehr interessantes Interview geführt von Stefan Pockrandt im Sigill (oder schon Zinnober?) finde ich leider nicht mehr im Netz.

Somit bleiben nur Vermutungen Dritter, die natürlich genau wissen, was sich im Kopf des DiJ Frontmannes so alles abspielt.
Vermutungen, die den Songtexten zugrunde liegen, welche Interpretationsspielräume in alle möglichen Richtungen geben.

Da vertont jemand das Wessel Lied, benutzt den SS Totenkopf auf den Covern seiner Platten und was, ja was wäre hier die naheliegendste Schlußfolgerung?? Er ist ein Nazi!!
Das ist am einfachsten und einfache Erklärungsmuster werden nun mal gern genommen.


Als jemand, dem die Musik dieser Band mal sehr viel bedeutete, war ich nie glücklich mit den unwidersprochenen Vorwürfen gegenüber DiJ.
Als meine Mitbewohner im in den 90ern noch besetzten Haus eines Abends zum Überfall auf einen Jugendlub aufriefen, in dem die Band auftreten sollte, hat diskutieren schon nix mehr gebracht. Die sind Rechts, also böse.

Als dann Rammstein der selbe Vorwurf ereilte, konnte ich schon wieder lachen...



geschrieben von: Mahsheed

Es hilft doch nun aber mal nicht, das Lamentieren um die große Ungerechtigkeit ...

Die ist nicht da ...

Es ist ganz klar, dass es logische, sehr gut nachvollziehbar, auf der Hand liegende Gründe dafür gibt, dass man Symbole aus der Nazizeit nicht einfach so verwenden kann. Wenn du noch mal nachliest, fällt dir auf, dass an mehreren Stellen ganz genau beschrieben wurde, weshalb.

Deshalb braucht sich keiner zu wundern, der diese Erklärung ignoriert und immer noch damit ankommt, dass die anderen, die das nicht toll finden, ja alle so unverständig und gemein intolerant sind.

Und nur, weil ich diese Auffassung vertrete, braucht ihr nun nicht dauernd mit Beispielen aus der ganz bösen linksextremen Ecke kommen. Ich bemühe mich um meinen logischen Verstand und um Sachlichkeit und hege keinerlei Interesse daran, aus Prinzip bei irgendeiner Band Rufmord zu betreiben.

Für mich bedeutete das Einsehen dessen, was ich hier jetzt schreibe, das schmerzliche Loslassen von dem, was mir gefallen hat. Das war ein hoher Preis, den ich erst nicht zahlen wollte, habe mich anfangs quer gestellt und versucht, ebenfalls Partei für meine Bands zu ergreifen.

Da ich allerdings zu den Leuten zähle, die sich nicht dauerhaft selbst belügen können, konnte ich nicht anders als Abstand gewinnen.

Das erwarte ich nicht von anderen. Jeder muss mit sich, seinem Bewusstsein, seinem Gewissen selbst klar kommen. Dass es unter der Hörerschaft nur Rechte, rechts Gesinnte gibt, verneine ich, ich denke aber, es gibt viele, die nicht auf ihre Vorteile (Musik und drumrum) verzichten wollen ...

Und da es in dieser Gesellschaft eh keinen mehr stört, wenn man Arsch ist, kommt es dann eben auf diese weitere kleine ethische Abweichung, die man sich mit einem bisschen guten Willen und der moralischen Unterstützung der anderen Neofolkhörerschaft noch schön reden kann, auch nicht mehr an.

Und übrigens:

Es ist nicht der Fall, dass die Wahrheit prinzipiell immer in der Mitte liegt. Wenn Schnee vom Himmel fiel, der weiß war, war der weiß und nicht grau, nur weil jemand behauptet hat, er seie schwarz gewesen!

Was die Zitate betrifft:

Ich weiß nicht, wie ihr darauf kommt, dass Gruftis gegen Rechts keine gültigen Quellen wären.

Dass diese Vereinigung ein Haufen von linksextemen Spinnern sei, können nur Leute behaupten, denen es nicht passt, dass sich da intelligente Leute auf intelligente Weise analytisch und sachlich! mit Tatbeständen auseinander gesetzt haben.

So viele Bands, DJs, Labels, Veranstalter unterstützen diese Initiative ... und das werden sie nicht tun, weil sie "Rufmord" betreiben wollen. Den Leuten absprechen zu wollen, dass sie selbst denken können, kommt ganz ganz schlecht. Auch dann, wenn man keine ernsthaften Gegenargumente bringen, sondern sich allenfalls mit Polemik über Wasser halten kann.

Und wer aufgepasst hat, aber der Running Gag in diesem Thread scheint eher das volkssportliche Ignorieren zu sein, hat bemerkt, dass meine Quellenangaben (ich habe wenigstens welche) nicht hauptsächlich von dieser Seite stammen.

Seid mal so frei, tut euch den Gefallen, und googelt ein wenig. Ich verspreche euch, ihr werdet fündig.

Die Zitate, die ich benutzt habe, sind in keiner Weise entstellt oder verfremdet. Und was spricht besser für sich selbst als so ein Zitat:

"Deutsche Magier sollten sich wirklich von den Meinungen darüber, was korrekt ist und was nicht, die ihnen andere aufgedrängt haben, befreien. Ich biete dir folgendes als Stoff zum Nachdenken an: Konzentrationslager sollte wohl KL abgekürzt werden, man führte jedoch KZ ein, weil das Z es viel schrecklicher klingen ließ."

"Ian Read: "Übermenschen denken für sich selbst ohne Angst (obgleich sie sich manchmal listig verhalten müssen). Ihre Willen sind stark und unabhängig. (...) Solche Männer werden nicht solchen Trends wie political correctness folgen. (...) Untermenschen mangelt es an all diesen Qualitäten."

Da wird doch alles klar ... Und wenn nicht ... wenn ihr mir dann immer noch erzählen wollt, der meint peace on earth ... und ich würde nur Rufmord betreiben, dann bin ich mir ganz sicher, dass es gewaltig hackt.



geschrieben von: Hirogen

Zitat:
Original geschrieben von shizzo
diese "Beweise" zu widerlegen ist schier unmöglich, da Herr Pearce sich öffentlich nie vom Vorwurf politischer Unkorrektheit distanzierte oder dazu stand.
Ein sehr interessantes Interview geführt von Stefan Pockrandt im Sigill (oder schon Zinnober?) finde ich leider nicht mehr im Netz.

Somit bleiben nur Vermutungen Dritter, die natürlich genau wissen, was sich im Kopf des DiJ Frontmannes so alles abspielt.
Vermutungen, die den Songtexten zugrunde liegen, welche Interpretationsspielräume in alle möglichen Richtungen geben.

Da vertont jemand das Wessel Lied, benutzt den SS Totenkopf auf den Covern seiner Platten und was, ja was wäre hier die naheliegendste Schlußfolgerung?? Er ist ein Nazi!!
Das ist am einfachsten und einfache Erklärungsmuster werden nun mal gern genommen.


Als jemand, dem die Musik dieser Band mal sehr viel bedeutete, war ich nie glücklich mit den unwidersprochenen Vorwürfen gegenüber DiJ.
Als meine Mitbewohner im in den 90ern noch besetzten Haus eines Abends zum Überfall auf einen Jugendlub aufriefen, in dem die Band auftreten sollte, hat diskutieren schon nix mehr gebracht. Die sind Rechts, also böse.

Als dann Rammstein der selbe Vorwurf ereilte, konnte ich schon wieder lachen...




also mit verlaub, jetzt wird mahsis erklärungsmuster als einfach, undurchdacht geradezu primitiv abgewertet und es soll wohl viel wahrscheinlicher sein, dass dij nicht zur faschistoidennazirechtsecke gehören, dass die eindeutig eine gute gesinnung haben und derart nur zum nachdenken anregen wollen?


na das ist genau das gegenteil von mahsis interpretation, klingt nicht gerade mehr durchdacht, ist im grunde das zweite einfache erklärungsmuster, mit welcher begründung soll das jetzt stimmen?

aber angenommen, genau das würde zutreffen, dij will ne verschleierte message verbreiten, die eindeutig und grob gegen die faschistoidennazirechtsecke geht, dann halt ich diese art und weise mal wieder für sehr bedenklich, ausserdem recht uneffizient....


für mich wäre genau das eine schwache vorstellung von dij, oder widerspricht mir hier jemand, dass jeder normale, vernünftige mensch sich eindeutig gegen die faschistoidennazirechtsecke zu bekennen hat, damit selbst das dumme volk richtig "das gute" interpretieren kann?


okay, jetzt kann dij ja seltsame und fragwürdige sachen machen, die musik aber trotzdem gut sein, so dass manche sie trotzdem hören, weil denen das einfach egaler ist. das kann man denen auch nicht direkt vorwerfen. nur müssen die sich auch dazu bekennen, dass es ihnen trotz der beschriebenen fragwürdigkeit einfach egal ist und es ihnen hauptsächlich nur um die klänge der musik geht...


aber zu sagen:

wir denken ja weiter, entdecken da einen tieferen sinn und basteln uns ein komplizierteres erklärungsmuster (was es gar nicht ist...) klingt für mich einfach nur nach der einfachsten , direktesten rechtfertigung dij problemlos hören zu dürfen, eine einfache art sein gewissen zu beruhigen vielleicht?


mir ist das alles zu fragwürdig ich glaub nicht, dass ich mich mit dij identifizieren will und kann, auch wenn die ordentliche musik machen sollten...


****


warum schreibt eigentlich jemand mit einem 2 jahre alten, sehr unbekannten 2. nick, bei diesem heiklen thema???

gibt mir ja zu denken auf...




mfG



Hirohito



geschrieben von: Great White Death

Zitat:
Original geschrieben von Mahsheed
Und nur, weil ich diese Auffassung vertrete, braucht ihr nun nicht dauernd mit Beispielen aus der ganz bösen linksextremen Ecke kommen. Ich bemühe mich um meinen logischen Verstand und um Sachlichkeit und hege keinerlei Interesse daran, aus Prinzip bei irgendeiner Band Rufmord zu betreiben.

Jetzt schimpfst du über linksextreme Beispiele und benutzt selbst linksextreme Quellen... irgendwie ist das doch leicht widersprüchlich :rolleyes:

Die "Geister Bremen", oder auch GGR, sind definitv ein Ableger der Bremer Antifa... ein Ex-Mitglied, das sich aufgrund des angestiegenen Gewaltpotentials von ihnen getrennt hat, bestätigt außerdem, daß die Gründungsmitglieder der Geister auf ihren Partys früher auch NeoFolk gespielt haben (inkl. Di6, Blood Axis, etc.).
BTW ist o.g. Person seit ca. 2 Jahren ein persönlicher Bekannter und keine zweifelhafte Quelle aus dem Internet.



geschrieben von: aurora borealis

Zitat:
Deshalb braucht sich keiner zu wundern, der diese Erklärung ignoriert und immer noch damit ankommt, dass die anderen, die das nicht toll finden, ja alle so unverständig und gemein intolerant sind.


ich weiss nicht, ob man "Hurz" schreien muss, damit Du den Unterschied erkennst, aber vielleicht verstehen es andere Leser, dass es feine Unterschiede gibt.
Du wirfst Neofolk-Hörern Ignoranz vor und trampelst weiterhin auf der gleichen Stelle.
Du bedienst Dich der Seite von den GGR, deren AKTIVitäten darin bestehen, immer mal wieder Flyer zu drucken und in Diskos DJs auflegen zu lassen, die es für politisch unkorrekt halten, sich mit Geschichte zu beschäftigen. (Vorsicht, Übertreibung!)
Unter AKTIV verstehe ich etwas anderes, aber vielleicht erzählt Dir einer mal, was die Begründer heute machen.
Alles weitere hatte GWD schon geschrieben.

"gemeine Intoleranz" hat Dir sicher keiner vorgeworfen, sehe auch keinen Anlaß dazu.
Es wäre allerdings schön, wenn Du Dich nicht nur auf Google verlässt, denn da ist es kein Wunder, wenn Du auf die DIS-Wurzelrevolutions-Seiten gelangst.
Wenn Du denn schon so sehr nach Belegen suchst, warum ersparst Du Dir nicht etwas Zeit und fängst am Ursprung an - den Künstlern selbst und deren Texte. Und nicht, was Vierte und Fünfte über irgendwen mitbekommen haben oder Plagiate von GGR-Veröffentlichungen aus "Gründer"zeit.

Keiner hält sich die Augen zu und malt schön.
Es gibt immer braune Schafe, aber man sollte schon wissen, wie weit man übertreiben und beschuldigen darf.

Zitat:
Für mich bedeutete das Einsehen dessen, was ich hier jetzt schreibe, das schmerzliche Loslassen von dem, was mir gefallen hat. Das war ein hoher Preis, den ich erst nicht zahlen wollte, habe mich anfangs quer gestellt und versucht, ebenfalls Partei für meine Bands zu ergreifen.
Da ich allerdings zu den Leuten zähle, die sich nicht dauerhaft selbst belügen können, konnte ich nicht anders als Abstand gewinnen.


sich als "Erleuchtete" hinzustellen, ist sicherlich sehr schick, beweist aber noch lange nicht, dass es richtig ist - dass Beschuldigungen und Behauptungen der Wahrheit entsprechen.

Es bleibt weiterhin ungeklärt, wie weit Du Dich beschäftigt hast, zu welchen Schlußfolgerungen Du kamst, in welch einem Umfeld Du Dich befindest und so weiter.

Du kannst deswegen nicht behaupten, dass andere alles schön reden.
Du hast für Dich DEINE Wahrheit gefunden.
Fein.
Aber deswegen kannst Du nicht die Rolläden runterziehen.

Zitat:
Dass diese Vereinigung ein Haufen von linksextemen Spinnern sei, können nur Leute behaupten, denen es nicht passt, dass sich da intelligente Leute auf intelligente Weise analytisch und sachlich! mit Tatbeständen auseinander gesetzt haben.


das wage ich zu bezweifeln, denn solche Dinge sind IMMER subjektiv geschrieben. Das trifft ebenso auf dem Buch "Ästhetische Mobilmachung" zu. Sehr gut recherchiert, aber da sind Schlußfolgerungen drin, die so abstrus sind, dass sich schon wieder Respekt verdienen.
Und eine öffentliche Lesung hat auch gezeigt, dass sich die Schreiberlinge mit "angeprangerten" Künstlern gar nicht persönlich auseinandersetzen wollen, denn einer war dort anwesend. Einer der Schreiberlinge hat sich mit ihm unterhalten (und musste Meinungen revidieren, sehr schlimm), ein andere weigerte sich.
Ein ähnliches Beispiel wie beim WGT mit JK. Allerdings hat sich Herr Klumb schon öffentlich als Individualfaschisten bezeichnet und kann sich auch nicht mehr beschweren.

Deine Google-Recherche mit dem KZ versteh ich nicht wirklich, aber schön, dass Du uns gezeigt hast, was alles rauskommen kann.

Weiterhin ist jeder, der Nietzsche liest, laut Google-Zitat von Dir, ein Nazi.
Sehr fesch. Sehr sachlich. Ich muss schon sagen.

Wenn jemand sich mit heikleren Themen beschäftigt, und zwar nicht in der einfachsten Form "der und das ist schlecht, weil...", sind dann manche überfordert und wissen nicht, wie sie mit Widersprüchen umgehen müssen?
Seine eigene Meinung haben, sich mit Gesellschaft und Weltgeschehen auseinandersetzen, ist wirklich ganz schlimm.
Denn nichts trocknet den Körper so sehr aus wie das Denken.



geschrieben von: Hirogen

ich hab mich mal etwas schlau gemacht und mit leuten geredet, die mehr mit der thematik neofolk, besonders dij vertraut sind wie ich.


kann man sagen, das dij bzw d. p. mit so nazirechtsfaschistoidischem gedankengut , symboliken, historie usw. "SPIELT", damit provoziert und aufsehen erregt usw. ?

oder verrichtet er bzw dij liebgemeinte mahnende aufklärungsarbeit?


(die, die meinen, man sollte dij/d. p. fragen, könnten, wenn das alles so einfach ist und wenn sicher ist, dass dij/d. p. dann endlich mal ne korrekte, eindeutige aussage machen, dass ja mal tun)

***
erbitte mir hiermit aber ausdrücklich, nicht von uni belehrt zu werden, denn ihr auftreten schüchtert mich ein

(und erinnert mich auch zu arg an ein gar garst'ges herrisches kindergartenweib , welches mir im vorschulalter auf militantepolemische oberfeldwebelunteroffizierartigeweise zucht und ordnung beibringen wollte)

***


@GWD: wenn ich mir den threadverlauf, besonders uni's statements so durchlese, frag ich mich, wie weit wir hier vom kaiser's bart entfernt sind?



mfG


Hirohito - beängstigt



geschrieben von: Great White Death

Hiro, weit weg sind wir nicht...

Auch "Spielen" kann man auf unterschiedliche Weise auslegen, die Provokation mit solcher Symbolik hatte ja bei diversen Punkbands in den 80ern schon Tradition... natürlich mit dem Unterschied, daß diese größtenteils deutlich linksorientierte Texte hatten und die Texte von Douglas imho reine Auslegungssache sind...

Man könnte ihn sicherlich selbst fragen, wie er selbst politisch orientiert ist und warum er mit der Symbolik spielt, eine ehrliche Antwort darauf wird man aber wohl nur erhalten, wenn man ihn persönlich kennt und er einem vertraut... was in Interviews steht ist grundsätzlich anzuzweifeln, fast wie in der Politik...



geschrieben von: Mahsheed

"Gruftis gegen rechts" sind keine Mitglieder der Anti-Fa. Weiterhin werben sie auch nicht mit RAF-Symbolen, rennen nicht maskiert und bewaffnet in Diskotheken (erst Recht nicht aus Gründen der Provokation, des stylischem Chics) oder sind bemüht, die Szene mit Ideologien zu verquicken.

Was mir dabei wichtig ist. Sind die Darstellungen so sachlich, dass ich damit was anfangen kann? Wie gesagt, ich mag mich nicht selbst belügen. Und die Artikel dort sind unpolemisch, glaubwürdig, gut recherchiert, basieren auf keinerlei Lügen. Deshalb habe ich ihre Seite selbstverständlich mitbenutzt.

Texte anderer Links, Zeitschriften, Bücher waren wesentlich emotionaler verfasst, dort ereiferte man sich beinahe verbittert gegen rechte Tendenzen (und das nicht von links-extremistischer Seite aus), so dass ich sie der Sachlichkeit zu Liebe außen vor ließ.

@ Unity

Bevor du Forderungen stellen kannst, ich solle mehr suchen, mehr "Beweise" vorlegen, raffe deinen Allerwertesten auf und zeige dich erst mal von der befleißigten Seite und liefere DU Interviews, die was anderes belegen.

Da wirst du allerdings lange suchen können. Solche eindeutigen Aussagen wie von "Feindflug" weiter oben angegeben, wirst du niemals finden. Und zum zweiten könnte kein einziges Interview rechtfertigen, dass zu Recht verdrängte Naziästhetik repopularisiert wird.

„[Es ist] nicht möglich, mir aus dem Matschekuchen, die besten Krümel herauszupicken, wenn der Restkuchen insgesamt für einen großen Haufen Kot steht. Indem ich diese Krümelchen zelebriere, setze ich Signale, Zeichen ...

[...]

Die einzig richtige Interpretation ist nun mal die, dass der Träger eindeutig wiedererkennbarer Frisur oder Kleidung/Uniform mit dem sympathisiert, womit jeder dieselben sofort assoziiert"




geschrieben von: Mahsheed

Wenn jemand diese Symbolik benutzt und nicht rechts ist, weil er zu dumm ist, zu verstehen, wie sowas nach außen wirken und dass man dies nicht als spätpubertären Ausdruck seiner "Provokationen" einfach mal so benutzen kann, verhält es sich mit ihm nicht anders als bei jemanden, der ohne Führerschein gefahren ist und einen fetten Unfall geliefert hat. Der kann zwar sagen: "Ich hab ja nicht gewusst, dass man bei Rot anhalten muss!", wird aber nicht umhin kommen, sich genauso, wenn nicht noch mehr verantworten zu müssen.

Die Frage, wer der größere Idiot sei;
ein Idiot oder der Idiot, der dem Idioten folgt,

würde ich so beantworten:
Der Idot, der dem Idioten folgt.



geschrieben von: aurora borealis

Zitat:
Da wirst du allerdings lange suchen können. Solche eindeutigen Aussagen wie von "Feindflug" weiter oben angegeben, wirst du niemals finden. Und zum zweiten könnte kein einziges Interview rechtfertigen, dass zu Recht verdrängte Naziästhetik repopularisiert wird.


Wenn Du vielleicht alle meine Beiträge gelesen hast, wüßtest Du, dass manche es eben leid sind, ständig "eineindeutige" Aussagen machen zu müssen und warum.
Es gibt hierzu ein bereits angesprochenes Interview mit Douglas aus der Sigill (von welcher ich persönlich nichts halte), die ich allerdings nur in Print Version vorliegen habe.
Wenn Du magst, kann ich Sie dir mal einscannen und zuschicken (mail-addi per PN). Hier wurde auch die Sache mit Ex-Jugoslawien etc. erklärt.
Ich hab auch schon überlegt, ob wir lieber mal zu anderen Bands umschwenken, vielleicht hat man da mehr Spielraum, ich weiss es nicht. Aber wenn man Konzepte z.B. von Con-Dom hernimmt, vielleicht ergibt sich dann eher ein Zugang dazu?

Ich finde dieses Thema sowieso zu komplex (und wichtig), als in ein paar Zeilen sich hier ständig anzukeifen und mangelnde Beweisführung vorzuwerfen. (noch dazu mit Leuten, die DIJ nicht kennen, irgendwelche Bekannte fragen und wieder mitreden wollen)

Ich persönlich halte weder was von den GGR (Douglas P. meinte selbst, warum ständig jemand GEGEN etwas sein will anstatt FÜR etwas), noch von BDM-Schlampen, die sich im Chat Schwarze Sonne nennen und auch so nur Phrasen von sich geben.

Wer jemanden kennenlernt, der andere Sichtweisen von Gesellschaft, Politik und Co hat, wird immer entscheiden, inwiefern er weiter damit zu tun haben will.
Aber dass es einige gibt, die sich als Moralapostel hinstellen und mit dem Finger auf andere zeigen und Bekenntnisse verlangen, lenkt so herrlich vom eigenen Starrsinn und Scheuklappendenken ab.

Dieses Thema ist halt schon sehr oft durchgekaut worden und ich hab gemerkt, dass es in einem Forum an sich keinen Sinn hat.
Persönlicher geht besser, Mißverständnisse schrumpfen deutlich.

Und so tätschel ich Hirogen gern noch mal das Köpfchen und reiche Wattebällchen mit Schokoglasur.



geschrieben von: aurora borealis

Zitat:
Wenn jemand diese Symbolik benutzt und nicht rechts ist, weil er zu dumm ist, zu verstehen, wie sowas nach außen wirken und dass man dies nicht als spätpubertären Ausdruck seiner "Provokationen" einfach mal so benutzen kann, verhält es sich mit ihm nicht anders als bei jemanden, der ohne Führerschein gefahren ist und einen fetten Unfall geliefert hat. Der kann zwar sagen: "Ich hab ja nicht gewusst, dass man bei Rot anhalten muss!", wird aber nicht umhin kommen, sich genauso, wenn nicht noch mehr verantworten zu müssen.


jetzt rutschen wir ja noch tiefer, wenn wir uns hier gegenseitig den Idioten-Joker zuschieben.

Bitte sieh doch mal, dass es Idioten gibt, die wirklich nur provozieren wollen (und mit Provokation verkauft sich dummerweise manches Konzert viel besser, ätzend) und welche, die bestimmte Symboliken oder andere Mittel benutzen, um zum aktiven Denken anzuregen. Auf gewisse Zustände hinweisen wollen.
Meist geht es auch eher in Richtung Schwächung Europas etc.



geschrieben von: Mahsheed

@ Unity

Das ist doch paradox:

Du sagst, Douglas Pearce hätte sich schon so oft dazu geäußert, nicht rechts zu sein, keine rechten Interessen zu vertreten ...

Aber seltsamerweise gäbe es nur dieses eine Interview in der Sigill.

Wenn sich eine Band so klipp und klar äußert wie beispielsweise Feindflug, wird auch keine Spekulation weiter betrieben, die seien rechts.

Wenn sich eine Band so klipp und klar nicht äußert, spricht das seine eigene und unmissverständliche Sprache. Die Band scheint sich im Licht, in welchem sie erstrahlt, nicht unwohl, vielleicht sogar wohl zu fühlen. Ihr Verantwortungsbewusstsein liegt bei 0.
Und das zu akzeptieren gelingt mir nicht.

Der Fairnis halber und des Threadverlaufs wegen würde ich dich bitten, das Interview hier drin abzudrucken (Das dürfte über eine Verlinkung zur hiesigen Bilddatenbank funktionieren) Es sollen sich alle Leser ein eigenes Bild von dem Interview machen können, nicht nur ich allein.

Zitat:
Ich hab auch schon überlegt, ob wir lieber mal zu anderen Bands umschwenken, vielleicht hat man da mehr Spielraum, ich weiss es nicht. Aber wenn man Konzepte z.B. von Con-Dom hernimmt, vielleicht ergibt sich dann eher ein Zugang dazu?


Was meist du damit?





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker