[Wer schreibt denn heute noch Gedichte??] - German Gothic Board

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Wer schreibt denn heute noch Gedichte??

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geschrieben von: Pitch-Black

Ich bekenne mich dazu. Ich schreibe schon seit Ewigkeiten Gedichte. Habe mit 7 Jahren angefangen und mache es heute noch. Mittlerweile sind sie allerdings doch ein klein wenig anders geworden. Verarbeite viel Alltagsgeschehen da hinein. Politik, Liebe, Hass, Frust, Gefühlswelten halt.

Wem gehts denn auch so?? Was bringt euch das Schreiben von Gedichten?? Über was schreibt ihr so??



geschrieben von: paganeyes

Ich schreibe auch gedichte.
Angefangen hab ich damit als ich vierzehn war.
Ich schreibe über alles was mich bewegt, egal was es ist.
Ich verarbeite Gefühle und Gedanken,manchmal auch erinnerungen, die wieder hoch kommen, positiv wie negativ.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, es anders zu machen.
Es ergeben sich im schreiben Lösungen für mich und mir werden neue wege aufgezeigt.
ich versuche auch mit Gedichten zu kommunizieren, es ist leichter für mich jemandem ein gedicht zu zeigen, als mit ihm wirklich über ein Problem zu reden.
Und wenn ich etwas festhalten will, dann schreibe ich es auch in einem Gedicht nieder.
Obwohl es seltsam ist, das habe ich grad auch zu jemandem anders gesagt, ich fange an zu schreiben und es fließt einfach raus, ohne Nachzudenken, kommen die Worte aus mir raus, als hätten sie nur darauf gewartet.
Manchmal wunder ich mich, das das was ich da grad geschrieben habe, von mir ist.
Kennt ihr das?



geschrieben von: Pitch-Black

Oh ja, das kenn ich gut. Wenn ich alte Gedichte von mir lese, dann kann ich immer gar nicht glauben, das ich das mal geschrieben habe. Ich schreibe immer das Datum dazu, damit ich sehen kann, wann ich was geschrieben habe und wann sich der Stil von mir geändert hat.

Ich finde auch, das Gedichte eine tolle Form sind, um Gefühle, Ängste, Sorgen und Nöte zu verarbeiten. Man kann sich da alles von der Seele schreiben, was einen so belastet.

Wenn ich Gedichte schreibe, schreibt sich das auch von ganz allein. Ist herrlich.



geschrieben von: HerrSamsa

ein kleiner berg, an seiner seite liegt ein see.
ein kleines mädchen auf dem eis, so rosig ihre wangen,
so schuldlos ihre augen, nein, sie kennt kein bangen.
nur fast ist alles still, nur leise fällt der schnee.

ein friedvoll anblick, beinah weckt es mein verlangen.
das junge ding, in seiner anmut wie ein reh,
so schön, so hübsch, so zauberhaft wie eine fee.
doch sieht man nun eis auf lippen, welche einst sangen.

doch wer hat sie getötet? der winter?
odersteckt ein wenig mehr dahinter
als das teilnahmslose auge sieht?

nun, wer hat sie getötet? mein gedicht?
ich hoffe es, wenn damit ein brett zerbricht
und die blindheit vor ihm flieht!


schreiben wir nicht alle gedicht, immer und immer wieder? es liegt nur an uns zu erkennen, was ein gedicht ist und es liegt an uns den mut zu finden diese mit anderen zu teilen.



geschrieben von: lizard

Ich ziehe schweigend durch die Nacht
Und sinne um des Lebens Sinn.
Der Weg ist weit, er zieht sich hin.
Schon Manches habe ich bedacht.

Der Staub der letzten großen Schlacht
Auf meinem Denken bleiern liegt.
Der Tod auf Flammenflügeln fliegt;
Verbrennt die Welt mit seiner Macht.

Es knallt ein Schuss, die Kugel singt.
Ich fühle Schmerz, ich sinke hin
Und meine Sinne schwinden sacht.

Der kalte Wind mein Ende bringt.
Ich finde meine Ruhe in
der nuklearen Winternacht.




@samsa: ein schönes sonett, auch wenn das versmaß teilweise nicht ganz sauber ist. ist dir das eben gerade eingefallen oder hast du schon früher daran gearbeitet? oder hast du es irgendwo abgeschrieben du böser bube?



geschrieben von: verlorene_Seele

ich schreibe auch Gedichte.
In Gedichten kann ich über Dinge reden über die ich es sonst nie könnte.
Meinen ganzen Ärger schreib ich darein usw.



geschrieben von: roddy

ich schreibe seid etwa 3 monaten gedichte, bis jetzt habe ich nur meine traurigen gefühle in gedichte geschrieben, um sie zu verarbeiten und auch um damit zu kommunizieren, weil es mir leichter fällt und ich das gefühl habe, meine gedichte können meine gefühle besser wiedergeben, als ich es könnte mit "normalen" worten.

allerdings sind meine gedichte eindeutig dafür da, meine gefühle wiederzuspiegeln und sonst nichts. ich habe weder eine ahnung von stilfiguren, versmaß usw. noch halte ich mich daran.



geschrieben von: HerrSamsa

@ snapman
nein es ist von mir geschrieben. mein erster versuch eines sonetts, drum die kleine schwäche mit dem versmaß, aber versuch mal den alexandriner länger durchzuhalten:p



geschrieben von: Aleanthus

hmm... manchmal schon, aber meistens wenn ich mies drauf bin... und wirklich ahnung davon hab ich auch nit, wie amn sowas 'professionell' macht, mit richtigem versmaß und allem. aber ich muss sagen dass ich da acuh nicht viel drauf gebe, so in gedicht muss meine gefühle ausdrücken, eine stimmung verbreiten, und mir gefallen... und da geb ich weniger auf versmaß und anderen kram aus der 'hohen dichtkunst'...
hab grad nix 'digital' hier (wer gedichte am pc schreib ist irgendwie komisch... das passt nciht, oder?), aber aich werd dran denken, mal was zu posten...



geschrieben von: Aleanthus

äääh.... aha... äh.
HÄ???



geschrieben von: lizard

Zitat:
Original geschrieben von HerrSamsa
@ snapman
nein es ist von mir geschrieben. mein erster versuch eines sonetts, drum die kleine schwäche mit dem versmaß, aber versuch mal den alexandriner länger durchzuhalten:p



man muss sich ja nicht gleich an eines der klassischen versmaße halten, ein sonett ist von sich aus schön genug. ein zu enges regelkorsett schnürt dich nicht nur beim schreiben ein, es lässt das gedicht am ende auch ziemlich gestempelt aussehen... viel schöner ist es, wenn man die these und antithese gut trifft, also auf inhaltlicher ebene etwas leistet. das ist imho eines der wichtigsten bestandteile eines sonetts, ansonsten ist es halt nur ein gedicht mit 14 zeilen und nem komischen reimschema.
wenn du es dann noch schaffst, den jambus oder noch besser daktylus durchzuhalten, ist es schon fast automatisch wunderschön.


achja, zum alexandriner:


#2 (Für Laura)


Wenn Deiner großen braunen Augen süßer Schein
In meine Richtung zarte Zuckersterne sendet
Und Dein Gesicht sich freudestrahlend zu mir wendet;
Mein totes Leben könnte kaum noch schöner sein!

Und wenn in Deinen Augen bitt're Tränen stehen
Und wenn Dein reines, blasses Antlitz schmerzverzerrt,
Dann ist die große weite Welt für mich nichts wert;
Ich sehe sie in meiner Hand zu Staub zergehen.

Ich könnte weiter faulig süße Verse dichten
Und Deine Schönheit ins Unendliche verehren,
Am besten schließlich meine Liebe noch gestehen.

Ich könnte es ganz gut, doch möchte ich verzichten;
Sonst glaubst Du vielleicht noch, ich würde dich begehren.
Und sollte dem so sein, so war das ein Versehen.



P.S.: ich bin nicht snapman :p



geschrieben von: Crysania

Zitat:
Original geschrieben von HerrSamsa
@ snapman
nein es ist von mir geschrieben. mein erster versuch eines sonetts, drum die kleine schwäche mit dem versmaß, aber versuch mal den alexandriner länger durchzuhalten:p



@ lizard

Ich habe seinen Beitrag rauseditiert - um der momentanen Verwirrung mal entgegen zu wirken, der Beitrag exestiert nicht mehr.



geschrieben von: lizard

lol... und er hat sich über die gleichen dinge geäußert wie ich zuvor? was hat er denn böses geschrieben, das man gleich editieren musste?

@snap: lass dir gefälligst eigene kritik einfallen! :P



geschrieben von: Phyrexia

Ich habe jetzt auch angefangen, Gedichte zu schreiben. Sie handeln bis jetzt alle und meine Liebe zu einer Person, die, wie ich glaube, noch nicht einmal weiß, dass es mich gibt.

Meine Gedicht habe ich bis jetzt alle ins Forum hier Gestellt (Thema: "Liebe, Leid und Leben..." obwohl ich glaube, dass "Liebe, Leid und Tod..." eine eher zutreffende Überschrift wäre).

Phyrexia



geschrieben von: Lady Diabolus

schreibe Gedichte,und das seit nun mehr als 10 Jahren.... :)

Meistens schreibe ich das nieder,was grad in meiner Seele tobt und stürmt.

Seit knapp zwei Jahren schreibe ich auch Songtexte,Kurzgeschichten - und auf Wunsch einiger Freunde auch erotische Gedichte sowie Erzählungen. ;)


Regards,
Lady D.



geschrieben von: Anesca

Also ich schreibe auf drei verschiedenen Ebenen,
Einmal schreibe ich Gedichte, die sehr persönlich sind und mit denen ich etwas verarbeiten kann.
Dann schreibe ich über Dige, die mich irgendwie faszinieren oder beschäftigen. Diese Gedichte schreibe ich dann aber ganz lösgelöst von mir.Die haben kaum was mit mir zu tun.(Bis auf den Schreibstil )
Dann Gedichte, die ich Jemanden witme...Als Zeichen dafür, wie bedeutend mir diese Person ist, die schreibe ich meistens dann zu einem bestimmten Anlass oder weil sie mich einfach bewegt hat.

Angefangen habe ich damit so mit 12. Warum kann ih nicht sagen, aber für mich sind Gedichte sehr wichtig, ich lese auch sehr gern, je mehr unterschiedliche Stile ich lese, Gefühle zu Papier zu bringen, desto faszinierter bin ich.
Es ist die wundervollste Art sich auszudrücken...

Ich wünsche euch was



geschrieben von: Traumfängerin

Ich schreibe Gedichte seit über fünf Jahren... (Jetzt bin ich 15) In diesen Gedichten verarbeitete ich, und ich tu es immer noch, meist Schmerz. Vorallem wenn ich mich allein und verlassen gefühlt habe.. Schon als kleines Kind (mit sieben, acht) reimte ich vieles, was ich nicht so einfach über die Lippen bekam. Ich würde nicht sagen, dass meine Gedichte besonders gut sind, doch es hilft mir, mit etwas fertig zu werden. Vorallem bei Liebeskummer und Schmerz. Ich schreibe selten glückliche Gedichte, und wenn doch, dann über Liebe, über einen Typen oder über ein Gefühl, dass ich momentan besitze...
Genau wie bei Euch, fließt es einfach über meine Lippen. Zumindest ziemlich oft! Es kann auch vorkommen, dass ich einfach nicht mehr weiter weiss, oder Schrott schreibe.
Doch das geht Euch sicherlicht auch öfters so?
Wie wär es denn, wenn ihr ALLE einmal ein Gedicht hier hinein schreibt? Ich eröffne einfach jetzt mal ein neues Thema, und ich hoffe doch sehr bald über Antworten!



geschrieben von: smerles

Ich schreibe ebenfalls Gedichte... Irgendwie krieg ich damit wieder den Kopf frei... Banne sozuagen die Gedanken aufs Papier. Sie spiegeln dabei eigentlich immerm einen jeweiligen Gemütszustand wieder...
Lieblingsort: Ein mit Klee überwachsener alter Baumstamm mitten im Wald in einer Senke verborgen...

Habt ihr auch 'spezielle' Plätze, oder schreibt ihr sozusagen 'ganz normal' Zuhause am Schreibtisch?



geschrieben von: Pitch-Black

Ich schreibe über alles, was mich bewegt, was mich umgibt, was mich was angeht. Meine Gedichte sind sehr schwer zu lesen, da sie sehr abgehackt sind, das ist so meine Art. Schreibe seit nun mehr 23 Jahren und hab schon so manchen Stil probiert. Das Abgehackte liegt mir. Dadurch kann man sehr gefühlvoll, brutal und genau zugleich sein. Werde demnächst mal ein zwei Gedichte von mir hier rein setzen, damit ihr seht was ich damit meine.



geschrieben von: Sin of the Wind

Mh vielleicht solte man sagen: "Wer schreibt eigentlich keine Gedichte."

Gerade in der heutigen Zeit denke ich werden mehr geschrieben den je (was sicherlich auch am Bildungsstandart der Gesellschaft liegt).
Ich persönlich mag Gedichte sehr denn sie entführen einen immer in eine so ganz andere Welt..............



geschrieben von: afterlife

Zitat:
Original geschrieben von Sin of the Wind
Gerade in der heutigen Zeit denke ich werden mehr geschrieben den je (was sicherlich auch am Bildungsstandart der Gesellschaft liegt).


Is der Bildungsstandard nicht laut Pisa so schlecht wie nie? Man sollte doch eigentlich denken das die meisten Leute das Wort Gedicht nichmal buchstabieren können...

Ich schreib Gedichte seitdem ich 17 war (also seit 5 Jahren) und kann mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Manchmal hab ich auch Pausen im Schreiben, aber in anderen Zeiten sinds 2, 3 Stück am Tag.



geschrieben von: ~DarkSinistra~

Ich schreibe auch noch sehr oft gedichte.. eigentlich hab ich angefangen damit liedtexte zu schreiben ...bzw ich habs versucht.. doch für melodien waren meine "lyrischen werke" nicht geeignet...
in meinen gedichten verarbeite ich meistens themen wie Angst und Schmerz.. und grundsätzlich versuch ich meine sichtweise des lebens zu beschreiben .. und die farben wiederzugeben die ich tag für tag seh.. schwarz und grau :)



geschrieben von: °°PosienGirl°°

Auch ich schreibe gerne Gedichte , in den verschiedensten Situationen . Ich finde es einfach schön etwas zu verfassen ,
das sich wunderbar anhört und mag es auch Gedichte zu lesen !
:eek:



geschrieben von: l'averse

Ich kann nur Gedichte schreiben, wenn ich depressiv bin. Dementsprechend werden alle auch depressiv...



geschrieben von: BlackPoint

Ich finde dass Gedichte etwas wunderbares sind.
Manchmal, wenn ich denke kommen mir Gedanken die ich einfach festhalten will und schreib sie auf und wenn ich einmal mit dem Schreiben angefangen habe kann ich nicht mehr aufhören. So entstehen bei mir kurze Gedichte.



geschrieben von: chayenna

ich hab vor ca. 5 oder 6 jahren angefangen zu schreiben. anfangs kam da nich viel dolles bei rum, hab irgendwann festgestellt, dass ichs mit reimen nich so hab und hab dann nen anderen stil entwickelt. den hab ich in groben zügen bis heute beibehalten. schreibe zwar selten, meistens dann, wenn ich in trauriger stimmung bin - es hilft mir meistens, etwas zu verarbeiten, was mich berührt hat. ganz selten schreib ich mal was positives, das liegt mir nicht so...



geschrieben von: darkprincess

salve



ich selber schreibe auch noch gedichte
ich brauche zwar immer viel zeit , damit sie wirklich gut klingen!!
ansonsten bringe ich meine ganzen gefühle in ihnen unter und fluche über das was mir zur zeit nicht past



geschrieben von: Devinity

Gedichte?-oh ja..schon lange..obwohl es früher einfach nur das war, was ich dachte..und eigentlich schrieb ich nur in momenten an denen es mir schlecht ging. warscheinlich um das geschehene besser oder überhaupt zu verarbeiten. Swaren es dann schon gedichte, aber eher reimlose. heute schreib ich immer noch aber ich erwische mich selbst dabei, immer nur dann zu schreiben wenns mir schlecht geht, meißt spiegelt sich das dann in ihnen auch wieder. Aber auch liebesgedichte sind manchmal dabei..wenn ich meinen schatz vermisse...entstehen sollche. Ich bin sonst ein künstlerisch veranlagter mensch ich male und entwerfe schon seid ich denken kann..mittlerweile auch professionell . und die poesie..hab ich mit der zeit auch als kunst für mich entdekt.



geschrieben von: Freyja

Ich schreibe ebenfalls Gedichte. Angefangen hab ich vor kurzem aber ich bin auch noch nicht sehr alt :)



geschrieben von: Frozen Hell

Ich schreibe seit etwa 7 Jahren Gedichte, früher wars noch so, dass ich über eine heile Sonnenblumenwelt geschrieben habe, aber heute, nachdem ich viel negatives erlebt habe, schreibe ich ernsthafter und mit mehr Gefühl und nutze Gedichte als Ventil für meine emotionalen Krisen.



geschrieben von: Graf.Zahl

ich schreibe auch gedichte... aber nicht nur ... auch song texte und manchmal einfach nur gedanken gänge....
oder apocalyptische prophezeiungen :D .. das macht irgendwie spass... wobei ich es irgendwie schade finde weil früher habe ich immer gemalt... aber irgendwie mal ich jetzt kaum noch und schreibe dafür... :-( ... die kunst hat mich verlassen... irgendwie und irgendwie auch nicht... nun ich hoffe das kommt wieder



geschrieben von: Eiseskälte

genauso gehts mir auch.
ich habe auch gemalt und bin sozusagen aufs schreiben "umgestiegen".
aber malen verlernt man nicht. das kommt schon wieder.



geschrieben von: Hecke

Wer schreibt, hällt einen Teil seines Lebens und seiner derzeitigen Gefühle fest.
Es erleichtert einen im Inneren, wenn man schreibt.

Ich habe eigendlich noch kein Gedicht geschrieben, sondern einfach nur Gefühlsmomente beibehalten.
Erst gestern bin ich auf den Geschmack von einer Art Gedichten gekommen, welche ihr im Garten von mir sehen könnt.

Es nennt sich "Hoffnung".

ist mein erstes Gedicht, und denke mal ,dass es ein wenig komisch klingen kann.



geschrieben von: VampireMiyu

Gedichte geben das Innerste eines menschen preis, deswegen sollte man vorsichtig sein, wem man seine Gedichte zeigt und man sollte sicher sein, dass dieser einen versteht und ähnlich denkt, sonst kann es verletztend sein...

ich schreibe seit guten drei jahren und habe manche nur auf einer seite der öffentlichkeit preis gegeben, und wenn ich nicht irre liegt eines dogar hier begraben...

Miyu



geschrieben von: John5

also,ich hab angefangen mit dem Gedichteschreibn als ich 11 war.In der Zwit(11,12) is es mir ziemlich beschissn gegangen (ritzn,andre porbleme..)da hab ich auch allen Schmerz verewigt..Heute mit 14 schreib ich nich mehr so viele....es hat sich auch so viel verändert,mir gehts besser,ich hab freunde,und das leben is wieder schöner geworden.Naja...die Zeit verändert ebn alles...



geschrieben von: herz23

Ich bekenne mich auch, ich schreibe auch Gedichte, es ist für mich eine Art ausflucht aus diesem Alltagstrott.
Ich schreibe über meine Gefühle, über Wünsche, Träume und Hoffnungen, darüber wie alles gut oder alles schlecht ist, es tut einfach gut.
Man kann auch über sich selbst schreiben und versteht sich gleich viel besser.
Man erfährt dadurch mehr über sich, Dinge die man oft an sich selbst nicht verstanden hat, werden gleich viel deutlicher.
Deshalb zeichne ich auch gerne, damit ist es fast genauso wie mit den Gedichten.




geschrieben von: Frozen Hell

Ich bemerke, das hier viele aus dem gleichen Grund Gedichte schreiben, aber ich finde es schade, dass vielen dieser Gedichte zu wenig Aufmerksamkeit zukommt, denn vielleicht kommt es mir auch nur so vor, aber im Forum/Thread Text-Kritik werden überwiegend immer die gleichen Gärten betreten und kleinere, weniger Bekannte, beginnen zu welken.



geschrieben von: herz23

Es ist nun mal so, das Menschen sich zurück ziehen, wenn sich jemanden treffen, der sie verstehen könnte.
Ich schreibe Gedichte darüber wie scheiße es mir geht, andere lesen sie, schauen traurig und gehen wieder.
Es sind Menschen, die sich mit ihrem eigenen Leben nicht auseinander setzten wollen.
Es geht ihnen doch allen so scheiße, aber sie bleiben lieber alleine, warum?
Deswegen, kommen die wahren Gedichte immer zur kurz, weil sie verstanden werden, weil die Menschen Angst davor haben.



geschrieben von: Frozen Hell

Aber du kannst davor nicht (ewig) weglaufen.
Ich finde es sehr wichtig anderen Bestätigung zu geben, indem ich z.B ihre Gedichte lese und ihnen sage, was ich von diesen halte.
Habe mir vorgenommen, in ner ruhigen Minute mir ma en paar von den kleineren weniger beachteten Gärten anzu sehen und mal dort die Blumen zu gießen.

Denn man sollte keine Blumen welken lassen.

Frozen



geschrieben von: herz23

Ich bin eigentlich bereit für neues, denoch finde ich es sehr erschreckend, wenn es jemanden genau wie mir geht, es zeigt mir dann mal wieder wie elendig diese Welt ist.
Es ist eine Welt voller Trauer und Leid, welches sich leider zu oft in den Gedichten der Menschen wiederspiegelt.
Es ist einfach nur schockierend zu begreifen, wie viel elden es auf diesem ach so hoch gelobten Planeten in wirklichkeit gibt!!!!!!!!!!!!!!



geschrieben von: Hannes

könnte eigentlich mal jemand ein fröhliches gedicht schreiben? oder dichten glückliche menschen nicht?
oder ist das dichten selbst ein unglück?



geschrieben von: GrauerWolf

@Hannes
Dein Wunsch sei mir Befehl, los gehts:

HAVELSOMMER
------------------
Sommerzeit im Havelland
Weit draußen grüßt Dein blaues Band
Im Wasser tanzen Sommerflecken
Schilfrohr, grüne Uferhecken.

Haubentaucher, Mövenschreie
Mädel auf! Denn ich verzeihe
Uns nicht das Zuhausehocken
Denn die Havel will uns locken.

Ruderboote, weiße Flotte
Komm, Du süße kleine Motte
Sonnenhut und Strandbikini
Fahren wir nach Potztupimi.

So hieß Potsdam mal, mein Schatz
Komm, nimm auf dem Sozius Platz
Kuschel Dich an Deinen Mann
Jetzt fängt das Vergnügen an.

Marquardt, Werder und Ketzin
Wo es schön ist, fahr'n wir hin
Obstverkauf am Straßenrand
Bunt ist unser Havelland.

Petzow, Geltow und Ketzür
Alles liegt vor uns'rer Tür
Und dann träume ich, ich wäre
Kapitän der Havelfähre.

Wenn die Leute alle fort sind
Bleiben wir allei an Bord, Kind
Und wir treiben, Hand in Hand
Durchs sommerliche Havelland.
--------------------------------------



geschrieben von: Frozen Hell

Ein schönes Gedicht, aber ich finde es gibt zu viele Gedichte dieser Art.
Deshalb werden auch im Schulunterricht selten Gedichte, mit negativem Inhalt behandelt.
Meistens geht es um Liebe oder andere Sonnenblumengedanken.
Ich finde die Leute hier schreiben sehr schöne negative Gedichte und die meisten davon kommen wirklich von ihrer Seele.



geschrieben von: Hecke

Ich finde trotzdem diese altmodische Art der Gedichte mit Kreuzreim und allen Reimarten ein wenig korrupt.
Ich schreibe es so, wie es mir in den Sinn kommt, und auch wenn die anderen nicht wissen, was gerade in deinem Kopf vorgeht, versucht man es trotzdem anhand der Interprätation so auszudrücken, dass man es versteht.



geschrieben von: Frozen Hell

Die ganzen Reimarten stammen aus Zeiten, wo mehr die Form der Gedichte gezählt hat, als ihr Inhalt.
Z.B Andreas Gryphius (Barock) war der beste seiner Zeit, wenn es darum ging ein Gedicht formgemäß zu schreiben, aber er hatte keinen Sinn für den Inhalt.



geschrieben von: GrauerWolf

Dazu kann ich nur sagen, daß ich wenig Interesse für den Inhalt aufbringe, wenn die Form mangelhaft ist.
Ich mag auch kein Cordon Bleu vom Pappteller essen.
Goethe hat seinen Faust in Reimen durchgeschrieben und der Inhalt kann sich durchaus sehen lassen , die Balladen von Schiller ebenfalls.
Mich nerven "moderne" Gedichte ohne Reim und Metrik und ich sehe sie eigentlich als Prosa in Kurzzeilenform.:confused:



geschrieben von: Hecke

Richtig.
Es sind keine Gedichte, dass hat der Author gut erfasst.
Es sind Gedankengänge, Lyriken, welche in eine Gedichtform geschrieben sind.

Es sind einfach nur Zeilen, die die derzeitige Situation des Authors wiederspiegeln.
Meistens sind sie verwirrend, und am Ende gibt es einen kurzen Sinn in dieser Angelegenheit.

Gedichte sind nun mal mit Reim und fast keinem Inhalt.
Lyriken sind Ferse, in welcher der Schreiber seine Gedankengänge verfolgt und wiedergibt.



geschrieben von: GrauerWolf

@Hecke
Finde Deine Feststellung,
daß Gedichte (fast) keinen Inhalt haben, recht kühn.
Wie untermauerst Du das denn?



geschrieben von: Hecke

Es ist einfach nur eine Anreihung von Reimen, welche in jeder Zeile den gleichen Sinn ergeben, wenn es überhaupt einen Sinn hat.

Das heisst die Kunst eines Gedichtes ist es, auf jede Zeile einen Reim zu verstecken, egal ob es logisch oder unlogisch ist.

Bei den Lyriken oder bei einer Poesi gibt es kaum Reime, dafür aber einen abwechselungsreichen Sinn.
Denn die Frage die man sich hier stellt : Was geht gerade in dem Poeten vor ?

Man fängt bei einem Thema an und überträgt es ins nächste.
Und das alles in einer einzigen Lyrik.

Und genau das fasziniert mich irgendwie, dass die Gedankengänge der meisten nur in Reimen erkennbar sind, nicht in der Logik.



geschrieben von: herz23

Was sagt ich einst so voller Stolz:
Ach wär dein Herz so rein wie meines, dann gäbe es die dunkle Lust der Gewalt nicht.
Denn ich die Gewalt so sehr liebe wie mein Bruder Trauer.
Denn der Gewaltensucht ich noch nicht verfiel, seis Glück, seis Abscheu vor warmen, fremden Blut auf meinem rosagülden Menschengewand.
Doch Tod soll mich holen, gewaltvoller Tod, wenn ich mich so sehr irren sollte.
Vielleicht ist Gewalt gut, denn so viel menschliches Elend wünscht Tod und Tod ist einer der Söhne Gevater Gewalts.
Sowie Tod zugleich auch einer der Vater Gewalts ist.
Dies sagte ich einst so voller stolz, doch mehr noch aus Hass ich sprach über Gewalt, Hass auf etwas mir Fremden.
Ich sprach mit Bruder Tod und ich bin Leben.
Das aus Gewalt auch leidvolles Leben entspringt und das Leben nach dem Tod sich sehnt, weil es von Gewalt und Hass und Leid getragen wird.
Das bin ich, Leben!
Doch sag:
Wo ist Liebe nur . . . ?





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