[emily bronte - sturmhöhe] - German Gothic Board

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emily bronte - sturmhöhe

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geschrieben von: lady_katharina

grüsst euch,
hat jemand von euch schon mal jemand etwas von emily bronte oder ihrer schwester gelesen?
was für gedanken hattet ihr?
wie seid ihr zu dem buch gekommen?
...
freue mich auf eure antworten



geschrieben von: daleth

...sturmhöhen...wunderschönes buch...dramatisch.....eine liebesgeschichte die nahe am wahnsinn.......
bronte--jane ere.....hoffentlcih habe ichs richtig geschreiben.....fand es auch ganz schön...aber sturmhöhen gefiel mir besser....
gruß
daleth



geschrieben von: lunatrist

hab es auch gelesen...
bin draufgekommen weil ich mich in letzter zeit sehr für englische literatur interessiere....nachdem ich also virginia woolf und oscar wilde gelesen hatte kam ich dann irgendwie auf emily bronte...

zu dem buch hab ich irgendwie eine gespaltene meinung...
ich fand es sehr gut geschrieben,ihre erzählsprache fand ich interessant,auch der aufbau des buches war meiner meinung nach sehr gelungen (obwohl ich es manchmal sehr verwirrend fand-->immer die "ich" form...hab immer ne weile gebraucht um zu registrieren wer jetzt eigentlich redet)
die geschichte an sich ist auch interessant,nur hab ich davor direkt 3 romane von virginia woolf gelesen und dagegen fiel "sturmhöhe" vom "psychologisch-emotionalen" tiefgang etwas flach aus....
aber es ist halt ein klassiker und man sollte es doch gelesen haben....für kuschelige stunden vor dem kamin auf jedenfall weiter zu empfehlen
gedanken kamen mir wie gesagt nicht viele...ich fand es ist halt ein buch das man so hinnimmt und mit spannung liest...es hat bei mir jetzt nicht unbedingt irgendwelche fragen aufgeworfen.



geschrieben von: lady_katharina

hmm , interessant:
ich hatte etwa die gleichen gefühle zu dem buch.
der aufbau und die erzählweise gefällt mir sehr gut, aber man wusste oft nicht mehr , wer wer ist, und um wen es jetzt eigentlich geht.
ich hatte das buch gelesen, weil es mir empfohlen wurde zum thema "schwarze romantik". bezüglich dessen hat es mich nicht viel weiter gebracht, viele gedankengänge , die dieser epoche als typisch zugesprochen werden, enthält es wohl nicht und weckt es auch nicht, oder?



geschrieben von: Sconsolato

"Sturmhöhe" habe ich vor Jahren auch mal gelesen und fand es von der ganzen Grundstimmung und der teils hohen Emotionalität her durchaus faszinierend. Interessante Frage am Rande: Ist sowas nicht eher "Frauenlektüre" (falls es sowas überhaupt gibt)?

Drauf gekommen bin ich übrigens durch Kate Bush - von der gibt es den Song "Wuthering Heights", dessen Titel wie Inhalt mir absolut rätselhaft war, bis ich mehr oder weniger zufällig auf das Buch der Brontë gestoßen bin.



geschrieben von: lady_katharina

frauenlektüre?
hmm, ich weiss nicht.vielleicht könntest du recht haben, weil männer sich meist nicht für solche zwischenmenschliche beziehungen interessieren und auch keinen wert auf grosse emotionalität legen?



geschrieben von: Lady Frances

Sturmhöhe ist vielleicht nicht so schnell zum reinlesen, aber doch irgendwie faszinierend- so düster und leidenschaftlich :-)



geschrieben von: Clytie

Ich habe mal "Jane Eyre" gelesen - und mich ehrlich gesagt gefragt, warum das zur Weltliteratur zählt - schließlich hätte man a) daraus locker drei Romane machen können und b) unterscheidet sich dieser Roman nicht wesentlich von dem Schmonz von Victoria Holt oder Barbara Cartland (den ich übrigens ab und zu ganz gerne mal lese *g* - weder im Inhalt noch in der Sprache. Auch einige Handlungsteile fand ich recht an den Haaren herbeigezogen, z.B. die Stelle, an der sie zwei, drei Tage durch das schottische Hochland irrt und dann "völlig entkräftet" auf der Schwelle eines Hauses zusammenbricht, in dem - O Wunder! - Leute wohnen, die sich später als ihre Geschwister herausstellen. Oder dass sie genau im richtigen Moment einen Haufen Geld erbt und nie wieder arbeiten muss, sondern ihren reichen Hansel heiraten kann - was vorher ja nicht geklappt hat, weil der schon verheiratet war :rolleyes: :rolleyes:

Später hab ich dann herausgefunden, dass die Brontes deswegen so bekannt geworden sind, weil sie Romane geschrieben haben, in denen zum ersten Mal überhaupt eine Frau die wahre Heldin ist, die klug und entschlossen ihr eignes Schicksal in die Hand nimmt und handelt - natürlich gab es schon immer Heldinnen, aber die waren meines Wissens immer in der Rolle der Hausfrau und Mutter oder des Hausmädchens zu finden, dem vom bösen Dienstherrn nachgestellt wurde; sie waren also immer sehr abhängig von ihrer Lebensumgebung.

Naja - also ist es weniger der Roman selber als die Rolle, die er in der Literaturgeschichte spielt...

Clytie.



geschrieben von: Odessa

Sturmhöhe (Wuthering heights) - einer der besten Romane für mich nach wie vor und das was mich eigentlich wirklich an Schwarzromantik und Gotentum fasziniert: die Abgründe in der menschlichen Seele, vor allem die Abgründe an Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Raserei, Hass-Liebe, Rache...

Heutige Literaturstudenten haben sich das Buch oft zur Vorlage genommen für Gesprächsrunden, es gibt einige Diplomarbeiten darüber und in Psychologie-Kreisen wurde es auch gerne genommen als Musterbeispiel einer der ersten Roman-Schilderungen einer (vermuteten) Borderlinerin (Cathy) und eines manischen oder zumindest reichlich schizoiden männlichen Hauptparts (Heathcliff).

Die Liebe über den Tod hinaus, die Heathcliff für Cathy empfindet, gepaart mit seinem gleichzeitigen Haß auf sie weil sie so von seinem Geist Besitz ergriffen hatte, die Schilderung von Cathys Hin- und Hergerissenheit zwischen den extremen Leidenschaften die Heathcliff nur durch seinen Anblick in ihr weckt und dem Wissen, daß die Kraft und Urgewalt dieses Mannes und auch die ihrer eigenen heftigen Gefühle sie beide töten würde, würden sie ihr nachgeben... unglaublich gut geschildert, gerade durch die vielen Metaphern und auch durch das, was "weggelassen" wurde, was zwischen den Zeilen steht und was man sich denken muß.

Heathcliff ist für mich einer der faszinierendsten Literaturcharaktere und ein Prototyp des verzweifelten, leidenschaftlichst liebenden und in der Enttäuschung dann rachsüchtig, grausam und kaltherzig (nach außen) seiend, während er nach innen verbrennt an seiner Liebe und Besessenheit zu/von der dann schon längst toten Cathy.

"true gothic dark-romantic", gotischer gehts schon gar nimma ;-)



geschrieben von: paranoya

Was Odessa gesagt hat kann ich nur noch unterstreichen!
Interessant ist vielleicht zu wissen, dass der Roman unter einem männlichen Pseudonym veröffentlicht wurde (ebenso wie die beiden Romane der beiden anderen Bronte-Schwestern, die hab ich aber nicht gelesen, kan auf Sturmhöhe auch durch die Beschäftigung mit der Schwarzen Romantik in der Englischen Literaturgeschichte) und als bekannt wurde dass drei Frauen die Romane geschrieben hatten, kam das so gar nicht gut an im viktorianischen England, Sturmhöhe kam von den drei Büchern am schlechtesten weg, erntete aber auch ein paar enthusiastische Kritiken, extrem eben.
Literaturforscher vermuten dass die Züge von Heathcliff teilweise autoboiographisch gefärbt sind, Emily muss eine starrsinnige und oft ihre Umwelt schockierende Person gesesen sein.

Ich möchte noch ein schönes Zitat aus Sturmhöhe anfügen:

"Catherine Earnshaw, may you not rest, as long as I am living. You said I killed you - haunt me, then! (...)
Be with me always - take any form - only do not leave me in this abyss where I cannot find you!"



geschrieben von: Odessa

Ah, ich mag diese Stelle so gerne. Wobei ich gestehen muß daß ich vom Film "Stürmische Leidenschaft" mit Ralph Fiennes als Heatchliff dahingehend auch sehr beeinflußt bin. Unglaublich, mit welcher Mimik, Gestik und Leidenschaft er gerade diese Stelle im Film rüberbringt. :)



geschrieben von: paranoya

Leo, du bist unproduktiv.



geschrieben von: Mac

Leo ist gesperrt und so mancher Beitrag von ihm ist, *huch* auf einmal verschwunden.



geschrieben von: autumnnight

mein gott.. fängt es hier jetzt auch schon an?!
danke mac.. kaum verbringt man einen tag am rheinhafen beim paddelboote anfeuern, legt es los mit beleidigungen..

aber wie dem auch sei: zurück zum eigentlichen thema..



geschrieben von: Odessa

Liebe auti, das seh ich jetzt erst... mach Dir keinen Kopf, Mac war ja da :-).

On topic: Ich habe neulich wieder gemerkt, wie das Buch an wenigen Stellen in der Übersetzung verliert, vielleicht empfinde ich das auch nur so weil mir gerade in den Dialogen von Heathcliff die Wortgewalt im Englischen etwas intensiver erscheint als im Deutschen. Es ist ein bißchen blutleer an manchen Stellen im Deutschen, aber trotzdem immer noch und immer wieder bewegend.

An der Volkshochschule hier im Landkreis war erst kürzlich wieder ein Abend, an dem im Rahmen einer psychiatrischen Vorveranstaltung über die Charaktere des Buches als "klassische" Prototypen für Persönlichkeiten mit emotionalen Persönlichkeitsstörungen gesprochen wurde. Dabei wurde Cathy als "vermutete" Borderlinepersönlichkeit, auf jeden Fall als emotional-instabil, und Heathcliff als schizoid und wahnhaft klassifiziert. Wer hätte das gedacht .. :D



geschrieben von: Desengano

ich hab das buch eben fertig gelesen und fand es super. ich bin zufällig in einem 2nd hand buchladen über das buch gestolpert udn dachte: naja.. eins sollte man doch zumindest mal von einer bronte gelesen haben. *g*
zwischendurch hab ich dann doch immer wieder gedacht: die haben doch alle ziemlich einen an der waffel. aber ich glaube wenn ich dort in der pampa aufwachsen würde, würde ich auch durchdrehen. *lach*
die schreibweise fand ich super. ich bin ja eh fan des realismus. ich konne mir einfahc alles super vorstellen und gut in die figuren eintauchen.
und bei dem gesichtsaudruck von heathcliff gegen ende musste ich immer an bilder von shell-shock opfern denken.. *schauder*

ich würds auf jeden fall weiterempfehlen *g*



geschrieben von: Tjorven

Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Jane Eyre" von
Charlotte Brontë. Wunderschönes Buch!

Ist ausserdem gerade neu verfilmt worden - BBC-Produktion, einfach GENIAL!!



geschrieben von: Odessa

Desengano: Shell-shock-Opfer? :eek: - das mußt Du mir bitte erklären ;-)

Du mußt Dir den Film ansehen, wenn Du das Buch schon so mochtest... "Stürmische Leidenschaft" (jaja bescheuerter Titel...) mit Ralph Fiennes & Juliette Binoche als Heathcliff und Cathy. Wunderbar. Niemand konnte den manischen, von seiner Liebe so besessenen Heathcliff besser spielen als er...

http://members.aol.com/isisdawn/RFHeath.jpg

(foto:members.aol.com-isisdawn). Unter dem Suchbegriff "Wuthering Heights + Fiennes" oder "Stürmische Leidenschaft +dvd" zeigts Dir weitere Bilder bzw. Kaufquellen des Films. Und daß Kate Bush ein Lied gleichen Namens hat, hatte ich glaub ich auch schon erwähnt ;-) ....



geschrieben von: herbstliebe

"Jane Eyre" hatte ich in kürzester Zeit durch. Wenn ich hier so eure Kritiken lese, werde ich wohl auch das Buch der Schwester lesen.



geschrieben von: paranoya

Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Desengano: Shell-shock-Opfer? :eek: - das mußt Du mir bitte erklären ;-)




s. auch hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Shell_shock

Vielleicht meint sie so wie der Mann links auf den Foto...?
Desengano? Any comments?

Ich selber hab mir Hethcliffs Gesichtsausdruck etwas anders vorgestellt.

Aber traumatisiert ist er vielleicht schon auch, ja...



geschrieben von: Odessa

Danke, paranoya:)

Es gibt, wenn Du als Suchbegriff "Wuthering Heights +Fiennes" eingibst, eine Fanseite mit ein paar weiteren Fotos aus dem Film, leider hab ich die url auch nicht als bookmark gespeichert aber es zeigt eine Art schwarz-weiß-collage als erstes, und dann folgen einige Fotos aus dem Film... falls es Dich interessiert :)



geschrieben von: herbstliebe

Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Sturmhöhe (Wuthering heights) - einer der besten Romane für mich nach wie vor und das was mich eigentlich wirklich an Schwarzromantik und Gotentum fasziniert: die Abgründe in der menschlichen Seele, vor allem die Abgründe an Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Raserei, Hass-Liebe, Rache...
/von der dann schon längst toten Cathy.

"true gothic dark-romantic", gotischer gehts schon gar nimma ;-)



Absolute Zustimmung. Ich habe es innerhalb einer Woche durchgelesen. Es hat mich gefesselt und ich war über jedes neue Ereignis überrascht. Ich bewundere die komplexen Zusammenhänge, sowie den gesamten Aufbau des Buches. Es ist eines der besten Bücher, das ich gelesen habe.

Mein Freund hat es mir, ohne meine Absicht zu kennen es lesen zu wollen, gekauft. Er ist ein Bücherwurm und kann mich genau beraten, welches Buch ich lesen könnte oder mich damit überraschen.



geschrieben von: da.sublime

Ich kann nur zustimmen. Wutherin Heights ist eines der besten je geschriebenen Bücher. Ich hab alle Bronte Romane gelesen auch die der beiden Schwestern. Charlotte schreibt noch ganz gut, leider ist nur Jane Eyre bekannter aber sie hat auch noch eher autobiographische Sachen gemacht.
Emily hat ja nur das eine Werk veröffentlicht, bevor sie gestorben ist. Wer hat eigenlich eine Meinung zu der These, dass Cathy Magersüchtig war und sich aktiv zu Tode gehungert hat? Ich habs jetzt schon so oft gelesen und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das aus dem Buch rauslesen kann. Wäre nett wenn mir noch einer dazu eine Meinung abgäbe...



geschrieben von: herbstliebe

Sicher war sie maßgeblich beteiligt, aber da Cathy zu diesem Zeitpunkt psychisch krank war, kann man nicht unbedingt von "aktiv zu Tode hungern" reden.



geschrieben von: Odessa

Seh ich wie Du, Herbsti. Es gibt in div. Diskussionsthemen zu diesem Buch immer wieder die Meinung, daß Cathy das war was man heute mit dem schwammigen "Borderline" bezeichnen würde, ich würde nicht mal da mittlerweile mehr zustimmen. Aber Magersucht - würde ich persönlich so gar nicht unterstellen. Cathy war besessen von Heathcliff, war abhängig von ihm aber nur der Art, wie er auch von ihr abhängig und besessen war. Sie waren ja auch immer - selbst wenn sie sich Monatelang nicht sahen/nicht sprachen - geistig miteinander verbunden, waren wie ein Hirn und eine Seele. In solchen Zuständen sind Menschen ohnehin nicht mehr mit irgendeinem "normalem" Maßstab, was ihre physischen und psychischen Funktionen betrifft, beurteilbar.



geschrieben von: cobweb666

Ich denke auch, dass Cathy eher ein psychisches Problem hatte, aber mit ihrer Nahrungsverweigerung konnte sie auf sich aufmerksam machen und sie wollte vielleicht ihren Heathcliff im Jenseits wiedertreffen, da sie ihn im Diesseits nicht haben konnte. Wer kennt eigentlich den Song zum Buch von Kate Bush?



geschrieben von: Odessa

Kenn ich, klar doch ;-)

Kathy war sicherlich hochgradig gestört, ich denke sie war auf jeden Fall sehr narzisstisch und egomanisch (geht eh meist Hand in Hand) und gleichzeitig auch sehr unsicher. Die einzigen Gefühle die sie hatte für einen Menschen waren die für Heathcliff, aber sie konnte sie nicht ausleben weil ihr die eigene psych. Befindlichkeit dabei hinderlich war, sie zerbrach daran.

Du hast nur diesen einen Beitrag geschrieben bisher, ich hoffe Du bist noch da. Es gibt nicht viele Bronte-Liebhaber auf diesem Forum. Bitte bitte hab die "Antwort-Benachrichtigung" aktiviert.... ;)



geschrieben von: da.sublime

@ Odessa
Hallo, ich bin ein großer Bronte Fan, wollt ich dir nur mitteilen. Ich hab alle Romane aller Schwestern gelesen und an der Uni einige Seminare sowie Prüfung über die Brontes gemacht. Also hier wäre eine Gleichgesinnte für dich. Was mir am meisten an den Romanen gefällt ist, dass sie von Frauen in einer sehr schweren Zeit geschrieben wurden und soviel Inhalt haben, obwohl die Schwestern nicht wirklich weit gereist sind, in ihrem Leben (außer Charlotte).
Mir gefällt Wuthering Heights allerdings am besten, da man so schön in die Abgründe menschlicher Seelen schauen kann.
Lg, sublime, kannst dich ja auch mal per PN melden, wenn es zu sehr off topic ist ;).



geschrieben von: Viollet

Hallo in die Runde!

Bin gerade mittendrin und habe es vorerst mal weggelegt um in ein paar Tagen weiterzulesen. Es gibt mir zuviel zu denken ..... z. B. Cathy... das Gefühl, sie würde sich in dieser Opferrolle sogar gefallen, lässt mich nicht los.....
Ist kein Buch, das ich in einem Wisch durchlesen kann.
Die intensive Verbindung der beiden über den Tod hinaus ist faszinierend dargestellt.

Übrigens hab ich mir das Buch gezielt gekauft .. ein wenig Weltliteratur schadet nicht ;-)

Viollet



geschrieben von: Odessa

Meine Güte - sorry, ich hab den thread völlig aus den Augen verloren, ich guck hier nur noch selten mal in 2, 3 Subforen außerhalb der FKs rein und da entgeht mir sowas dann schnell mal; tut mir leid da.sublime, das war sehr unhöflich von mir. Natürlich habe ich Interesse daran und Dein Eindruck vom Buch bzw. von den dargestellten Charakteren interessiert mich sehr.

Viollet: stimmt, obwohl es fesselt ist es in "mehreren Etappen" auch einfacher zu verdauen finde ich. Das englische Original bereitete mir ohnehin mehr Schwierigkeiten als die deutsche Ausgabe, weil ich damals beim ersten Lesen immer wieder einige "veraltete" Ausdrücke nachschlagen oder bei native speakern nachfragen mußte. - Viel Spaß weiterhin mit der Lektüre um den faszinierend abgründigen Heathcliff ;-)



geschrieben von: Kelly-Michelle

Hallo

mein 1. Roman -ich war ca. 16 Jahre alt- war Jane Eyre. Nie habe ich mich in einem Buch so wieder gefunden wie in jenem. Seit dem hänge ich sehr an den Bronté schwestern. Nicht, weil ich schon alle Romane las, die erschienen, nein, weil ich sie irgendwie seit jane eyre im herzen habe. sie hat mich so beeindruckt und sicher auch erschüttert, dass es mittler weile sicher zu mir gehört. heute bin ich 35 und lese meinen 2. roman, nachdem ich den film sah "Wunthering hights" von emily. wenn mich jemand nach meiner "Lieblings-Schriftstellerin" fragt, heisst es immer: Die Bronté Schwestern. Lange schon habe ich sämtliche Bücher im regal stehen. Shirley hatte ich mal begonnen, noch nicht fertig gelesen. Von Charlotte habe ich "Jane Eyre", "Der Professor" und "Über die Liebe" gelesen. Alles sehr zu empfehlen. ich habe mich ausgiebig mit den Vitae der Schwestern gefasst und bin eh fasziniert von der Zeit, in der sie lebten und die sie beschreiben. Vergleichend dazu habe ich mich an Jane Austen versucht. Oft werden alle in selbem atemzug erwähnt. Dennoch muss ich eindeutig sagen, dass ich die Bronté's vorziehe.Bei Jane Austen ist es mir an mancher Stelle zu "schmalzig", leicht zu erkennen, dass oft Emma Thomsen die Rollen spielt. (ich mag sie, aber es ist bezeichnend)
Die Bronté's haben mehr Hang zur dark Side of Life :)

Soviel von meiner Seite. Viel Spaß beim Lesen der Brontè Schwestern!

LG
K.-M.





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