... genau das sind Gedichte für mich. Ich verarbeite in ihnen Gefühle, Erlebnisse, Gedanken. Ich hoffe, einigen gefallen sie.
Falkenträume
Jede Nacht wünsch ich mir eine Reise
auf eine ganz und gar magische Weise.
Jede lange Minute träume ich von Freiheit,
doch der Weg dorthin ist für mich zu weit.
Jeden Tag sehne ich mich an einen Ort,
doch er ist viel zu weit von mir fort.
Ich wünsch mir grenzenlose Freiheit,
zu fliegen durch Zeit und Raum,
das ist die einzig wahre Wahrheit,
das ist mein Wunsch und Lebenstraum!
Ich träum immer den Traum vom fliegen,
wenn ich flöge, es wäre mehr als siegen,
doch dass das für mich nicht ist möglich,
als Erkenntnis früh in mein Herz einschlich.
Noch habe ich den Traum nicht ausgeträumt,
bisher nicht die kleinste Chance versäumt.
Ich wünsch mir grenzenlose Freiheit,
zu fliegen durch Zeit und Raum,
das ist die einzig wahre Wahrheit,
das ist mein Wunsch und Lebenstraum!
Ich vermisse den Blick nach unten in die Tiefe,
es ist, als ob der Himmel lau nach mir riefe.
Fliegen ist für mich das höchste der Gefühle,
zu spüren den Wind, die Wolken, die Kühle.
Fest am Boden fühle ich mich ganz schwach,
erst in der Luft bin ich glücklich und wach.
Ich wünsch mir grenzenlose Freiheit,
zu fliegen durch Zeit und Raum,
das ist die einzig wahre Wahrheit,
das ist mein Wunsch und Lebenstraum!
Fliegen bedeutet für mich sicher zu sein,
der Rest des Lebens verblasst zum Schein.
Von unten in den blauen Himmel zu blicken,
ist, wie meine Seele nach Hause zu schicken...
Doch leider bin ich gebunden an die Erde,
statt frei zu fliegen, trotte ich in der Herde.
Ich wünsch mir grenzenlose Freiheit,
zu fliegen durch Zeit und Raum,
das ist die einzig wahre Wahrheit,
das ist mein Wunsch und Lebenstraum!
Der Falke hat das Ziel der Freiheit erreicht,
er fliegt durch die Luft voller Eleganz und leicht.
Er spürt die warme Luft unter seinem Flügel,
betrachtet von sehr weit oben jeden Hügel.
Ich habe einen Wunsch für’s nächste Leben:
Möge man mir die Freiheit des Falken geben...
Ich wünsch mir grenzenlose Freiheit,
zu fliegen durch Zeit und Raum,
das ist die einzig wahre Wahrheit,
das ist mein Wunsch und Lebenstraum!
geschrieben von: Silberträne
Ich liege geborgen unterm Blätterzelt,
geschützt vor Menschen, Fragen, Blicken,
Wünsche ich wär in einer andren Welt,
in einer Welt in der alle Lachen schicken.
Wund’re mich über die schmerzende Leere,
die mich eisern in ihrem kalten Griff hat.
Hilft es, wenn ich mich doch noch wehre?
Ich habe dieses Gefühl so unendlich satt!
Diese Leere ist schlimmer als alles andere,
sie zerstört restlos Liebe, Hass, Freundschaft.
Ich fühl mich, als ob ich einsam wandere.
Das was ich am meisten brauche fehlt: Kraft.
Wer gibt mir neue Kraft weiter zu gehen?
Wer durchbricht die Dunkelheit die mich umhüllt?
Wer kann mich in dieser Finsternis sehen?
Wer ist die eine einzig wahre Person die mich erfüllt?
geschrieben von: Silberträne
Sinnloses Lächeln
Ein Lächeln strahlt in meinem Gesicht,
doch ich weiß,, ehrlich ist es sicher nicht.
Ich wirke stets freundlich und lieb,
doch eine Umarmung ist wie ein Hieb.
Meine Worte sind „Mir geht es gut.“
Doch in mir wühlen Trauer und Wut.
Trauer, weil ich eine Maske trage,
es ist eine fast hoffnungslose Lage.
Ich leide und leide immer mehr,
zu leben ohne Maske ist zu schwer.
So zieht die Trauer ihre Kreise,
ich sterbe hinter der Fassade leise.
Wut, weil ich das Leben nicht verstehe,
weil ich den schwersten der Wege gehe.
Wieso war ich an dem Tag im Zug?
Waren meine Probleme nicht genug?
So zieht meine Wut ihre weiten Kreise,
daran werde ich sterben langsam und leise.
Masken halten nicht für immer,
wird dann alles noch schlimmer?
Vielleicht ist es auch das Richtige,
das mir zeigt das im Leben wichtige.
Werde ich neu lernen zu lachen?
Werden Sachen wieder Freude machen?