Verloren hab ich ihn, den letzten Kampf,
Den gegen das eigene Gefühl.
Ich werde mich selbst in meinem Kummer ertränken,
Und versuchen nicht mehr an sie zu denken.
Was sie tut und wen sie liebt,
Seis ehrlich oder nur gespielt.
Ich werde wohl nicht mehr auf der "Liste" sein,
Denn zum Abschied,
Da war ihr letztes wort:
"Du schwein".
Ich Idiot,
Ich dummer Hans,
Soll sie doch gehen,
Die blöde Gans!
Nein, ich kann sie nicht verschwinden lassen,
Ich werd mich wohl auf ewig dafür hassen.
Dafür das ich zerstörte meine Chance,
Auf erwiederte Liebe und leben wie in Trance.
Doch nun,
Es ist vorbei.
Der Dinge sind es vielerlei,
Derer die geblieben und derer die vergangen sind.
Geblieben ist der Schmerz,
Doch nun ist er nicht mehr die süsse Pain,
Sondern er zerreisst förmlich mein Herz.
Die Sehnsucht ist es auch,
Geblieben meine ich.
Nach ihr, der wärme ihres Körpers,
Und dem Charakter ihrer Seele.
Oh könnt ich blos mehr tun,
Als nur meine Fehler eingestehen.
Ich wünscht ich könnt die Zeit in ihrem Laufe zurückdrehen.
Doch so, kann ich nur hoffen,
Und bitten das sie mir verzeiht.
geschrieben von: Seraphim
Eines Nachts erschien sie mir,
Ein Engelsgleiches Geschöpf,
So dachte ich.
Doch dürfen Engel sprechen?
Fragt ich mich.
Die Nacht mit ihr,
War wunderschön,
Obwohl nicht ein einzges Wort,
in ihr gesprochen ward.
Der Worte wenig,
Der Gefühle viel.
So war es damals,
Ein schönes Spiel.
Ich kann es immernoch kaum fassen,
Eine ganze nacht haben wir nur die andern,
Reden lassen.
Es war ein wunderbares Gefühl,
Allein mit ihr.
Ich genoss es, das sie schwieg mit mir,
Und die Gedanken allein uns zu reichen schienen,
Denn es schien als wär die Sprache allzu wirr.
Nicht genau genug,
Um zu sagen,
Was wir dachten.
Doch plötzlich dann,
Da brach sie den schönen Bann.
Sie sprach und ich fühlte mich so glücklich,
wie man nur irgendwie kann.
Die Worte die sie verlauten lies,
Die Sprache die sie nutzte,
Lies mich fast zerspringen.
Die Freude sie war so gross,
Fast grösser als die Erleichterung
Die ich empfand.
Denn was hätte sie auch sagen können?
Das ich zu seltsam bin,
Das sie mich hasst,
Das ich verschwinden soll,
Das ich blos ein Zeitvertreib gewesen bin!
Doch nichts von alledem.
Sie sprach von tieferem Gefühl,
Das die Nacht so schön gewesen sei,
Und doch so voll kühlem Kalkül.
Ich fragte sie was sie meine,
Sie sagte nur:
Es tut mir leid,
Ich kann nicht leben,
Mit dieser Form
Der Freiheit.
Nun war ich vollends durch den Wind,
Was war nur los?
War sie der Verrücktheit schönes Kind?
Nun, begann sie zu erklären,
Du bist zu frei für mich,
Wir würden nicht lange währen.
Du redest wirr! Was ist mit dir?
Ich verstehe dein Worte nicht,
bin ich zu schlicht?
Nein, mein Liebster,
Zu schlicht nun wirklich nicht!
Es ist nur so,
Ich bin ein Engel und du nicht.
Ich dacht mein Herz explodierte in Stücken,
Durch Bauch und Brust
Kopf und Rücken.
Was sagte sie da?
Ich verstand es noch immer nicht.
Ich kann mich nicht an dich binden,
Es würde dich verzehren,
Du würdest schwinden!
Oh Liebste,
Es wäre kein Opfer für mich,
Den noch so kurzen Rest meines Lebens
Mit dir zu verbringen!
Es wäre etwas, das ich gerne täte,
Für dich!
Sie sagte sie könne es nicht,
Und warum?
Der "Himmel" sei nicht auf solche Bindungen erpicht!
Lass uns die Regeln brechen!
Was interressieren uns die andern,
Und was sie denken?
Oh ich hoffte du würdest mir so antworten,
Mit diesem Feuer,
In deinen Worten!
Du bist so frei,
Doch unbescholten.
Und doch,
Ich kann es nicht.
Der Tod wäre dir sicher,
Hier und gleich,
Sofort und auf der Stelle,
Wenn ich dich mitnähme,
In mein Reich!
Ich flehte, und bettelte sie an,
Ihr standen die Tränen in den Augen,
Oh bitte erlöse mich von diesen Qualen!
Die Wut, die Trauer und Verzweiflung des Augenblicks,
Sie reichten nicht,
Zu ändern des Himmels in Stein gemeisseltes Gesetz.
Dies war der Zeitpunkt an dem ich meinen Glauben verlor,
Und sie wieder in den Himmel stieg empor.
Der Tod,
Er war mir sicher,
Das wusste ich jetzt.
Die einzige Frage war nur
Wann?
Und wie oft werde ich bis dahin noch verletzt!
Der Schmerz,
Er nagt noch heute an mir,
Und wüsst ichs nicht besser,
So wäre ich schon lange bei ihr.
Doch Freitod ist eine der Todsünden,
Welche Ironie,
Als wären wir zu schlecht über unser eigenes Leben zu bestimmen,
als wären wir nur Vieh.
So liegt nun diese Barriere zwischen uns,
Und wieder schweigen wir,
Doch ich weiss,
Das sie mich hört.
geschrieben von: Seraphim
Zwigespräch
So weit weg
Nicht weit genug
Das Böse findet dich noch immer
Oh die Menschen sind so schlecht
All das Übel
All der Schmerz
Es geschieht ihnen nur Recht.
Doch nicht alle sind so
Nein, es gibt der "anderen" viele
Und auch sie sollen leiden?
Die Strafe der anderen mit abbüßen?
Ja ich will sie quälen
Ihnen die Leiber schinden
Und die Seelen vergiften
Ich will das das sie leiden,
Und es nicht merken,
dass sie dem eigenen Abgrund immer näher kommen!
Du bist das böse in Person -
Halt ein du kleiner Wicht,
Mich bedarf es deines Rates nicht!
Ich werde sie töten und ihre Qual auf ewig verlängern!
Dich bedarf es meines Rates nicht?
Wer war es der dich aus der Hölle holte?
Der dich aufzog und versorgte?
Und nun wendest du dich gegen mich?
Das tue ich mit stolzer Brust,
Und ausserdem
mit grosser Lust!
Du bist der Schwache von uns beiden,
Du bist wie sie, ein Mensch
Vielleicht solltest du mit ihnen leiden!
Ich werde dir schon zeigen wer hier hat,
Die Wahre macht!
Ach schweig,
Du Machtloses Geschöpf!
Die Macht die du besessen,
Sie war der Menschheit angemessen!
Doch ich,
Ich bin ein Gott!
Das waren seine letzten Worte,
Denn der wahre Gott,
Der kennt sie alle,
Engel seiner Sorte...
geschrieben von: Seraphim
Du ranntest durch die kalte Nacht,
Deine Schritte wurden immer langsamer,
Und der Nebel umfing dich sacht.
Auch das Gefühl,
Es schwand.
Es war nicht kühl,
Sondern bitterkalt.
Das Blut
Es rann aus deinen Wunden,
Welche sie in dich geschlagen hatten.
Er war gleich hinter dir
Und du wusstest das du ihm nicht entkommen würdest
Doch trotzdem kämpftest du,
Als hättest du noch etwas zu verlieren.
Ich habe nur beobachtet,
Wie deinem Leib langsam die Kräfte schwanden,
Und fragte mich,
Woher du noch den Geist zum Kämpfen nahmst,
Obwohl der Tod schon längst auf deiner Schwelle stand.
Das Leuchten in deinen Augen,
Es erlosch zuletzt.
Nun bist du nicht mehr,
Und er muss büßen!
geschrieben von: Seraphim
Die Menschen reden zu gut über dich - du musst tot sein.
geschrieben von: Seraphim
Du liegst in meinen Armen,
Doch Tränen rinnen über mein Gesicht.
Du streichelst meinen Körper,
Doch spürst du meinen nicht.
Die Farbe, sie weicht aus deinem Antlitz,
Und so auch das Leben mit dem Blut aus deinen Wunden.
Ich kann nichts tun,
Meine Wut ist grenzenlos.
Ich bin so machtlos,
Während du dahinsiechst.
Ich bin so verzweifelt, und doch bittest du mich,
Mit deinem letzten Wunsch,
Dir nicht nachzukommen,
Sondern hier zu verweilen,
Auf bis der Tod uns wieder vereint.
geschrieben von: Seraphim
Schwerer, weisser Schnee fällt,
Er bedeckt die Verbrannte schwarze Landschaft
Mit einem Jungfräulichen Kleid.
Er bedeckt jeden,
Ob Mann oder Frau
Ob Kind oder Tier
Sklave oder Herr.
Sie alle werden aufgenommen in die Barmherzige Kälte,
Und die Verzeihende Dunkelheit.
Ein jeder ist nun gleich,
Obschon wir das im Tode alle sind.
Die Furcht,
Sie ist nun vergangen.
Was bleibt ist die Erinnerung.
geschrieben von: Seraphim
Du bist so hell,
Ich so dunkel.
Du bist so gut,
Und ich so schlecht.
Ich werde dich zerstören,
Warum glaubst du mir blos nicht?
Sieh doch nur!
Dein Licht,
Es flackert.
Und bald wird es erloschen sein.
Warum gehst du nicht?
Ich kann nicht von dir lassen,
verschwinde doch!
Ich muss mich selber hassen.
Ich kann nicht ohne dich leben,
Doch trotzdem muss du gehen.
Ich hasse dich, geh!
Komm her ich liebe dich!
Warum musst du sterben für mich?