Seit gegrüßt
Das ist das erste Thema ,das ich eröffne , also versuche ich mich kurz zufassen :
Was für Geschichten haben Gothics denn so zu erzählen ? Man hört normalerweise nur so Sachen wir (Bin ich ein Goth oder nicht?) oder (Was ist Schwarz) . Diese Dinge interessieren mich eher weniger . Was für mich zählt , sind Eindrücke und Geschehnisse , die einem von uns passiert sind bzw. die er gemacht hat .
Bloody Kisses
geschrieben von: ir:ma
grüss Dich Azrael ... was ich gerne mache? ... *lächelt* ... leben ...
Was ist das Leben?Auf der Welt rumzuwandeln , und auf den Tod zu warten?
geschrieben von: BlackBeauty
Grüß dich Azrael,
Du fragst was das Leben sei, also nach dem Sinn des Lebens. Sicherlich gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort, geschweige denn DIE wahre Antwort.
Aber eine Möglichkeit wäre zum Beispiel:
(ganz einfach ausgedrückt und einfach mal zum nachdenken)
"Der Sinn des Lebens", sagte einst ein weiser Mensch "ist, dem Leben einen Sinn zu geben."
Wie das geht?!
Der Sinn des Lebens
ist einfach - anderen Menschen
das zu geben,
was wir für uns wünschen.
So gibt jeder
dem Leben einen Sinn.
geschrieben von: Sarcan
Leben bedeuted ein anhaltendes Sterben. Wir haben nur sehr wenig Zeit, um etwas zu suchen, daß wir nie finden werden...
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And every prayer we pray at night
has somehow lost it's meaning
geschrieben von: lady_tarja
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Sarcan:
daß wir nie finden werden...
[/B][/quote]
@S:
ich denke es kommt nur darauf an, was man in seinem leben such, oder?
wenn man geborgenheit, nähe und wärme eines guten freundes oder lebenspartners such, so denke ich kann man sein ziel schon erreichen und den sinn im leben finden! http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif
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- mögen engel deinen schlaf bewachen -
geschrieben von: ancient
ich teile die meinung von lady tarja.
leben heißt in erster linie viel spaß haben !! und versuchen negative erfahrungen wegzustecken und daraus zu lernen. nicht wie es fast alle goth's machen, laufend rumheulen und den kopf in den sand stecken.
wenn man genug freunde und interessen hat ist das leben super ! kommt eben nur drauf an was man daraus macht.wenn man ständig nen depri hat bringt das gar nix.logisch ist dann das leben schlecht und man sieht keinen sinn darin.
über das thema könnte man tagelang rum philosophieren ohne ergebnis.
geschrieben von: Azrael
Aber was ist der Sinn des Lebens , wenn man von der Gesellschaft und seiner Umgebung nicht akzeptiet wird ? was ist der Sinn des Lebens , wenn man keine wahren Freunde hat ? Was ist der Sinn des Lebens , wenn man den Sinn sucht , aber nach so langer Zeit immernoch nicht gefunden hat? Das macht doch keinen Sinn !!!
geschrieben von: lady_daphne
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Azrael: Was ist der Sinn des Lebens , wenn man den Sinn sucht , aber nach so langer Zeit immernoch nicht gefunden hat? [/quote]
Blöder Spruch, aber vielleicht ist der Weg das Ziel...
Vielleicht ist der Sinn gerade darin nicht zu verzweifeln, weil es andere Dinge gibt und auch irgendwann Deine als Sinn genannten Dinge wieder da sein werden (Spreche aus Erfahrung).
Also bitte nicht den Kopf hängen lassen - es kann nicht immer alles so sinnlos "aussehen" - schließlich ist vieles eine Sache der Betrachtung...
geschrieben von: Azrael
Also , wenn alles eine Sache der Betrachtung ist , wo liegt dann der Sinn des Lebens , wenn man alles von zwei Seiten aus Betrachten kann ? Das macht irgentwie auch keinen Sinn . Dennes ist egal , auch wenn ich alles drehe und wende , kommt doch die gleiche scheisse raus . Ichhabe bisher immer versucht , alles aus dem Ying-Yang-Prinzip aus zusehen , aber irgentwie kam immer nur die leidige Erkenntnis , das es doch keinen Sinn macht .
geschrieben von: lady_daphne
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Azrael: Ich habe bisher immer versucht , alles aus dem Ying-Yang-Prinzip aus zusehen , aber irgendwie kam immer nur die leidige Erkenntnis , das es doch keinen Sinn macht . [/quote]
Dann also doch der Weg und die dabei empfundende Qual als Sinn, sonst könnt ich mir jetzt wahrscheinlich auch den Strick nehmen...
geschrieben von: sputnikkid
... zu lieben .... zu verlangen ... das ist's wohl, was man leben nennt...
... versuch es zu ertragen....
- nicht von mir, sondern ein rostenstolz-text, aber ich denke es gibt durchaus momente, in denen das paßt, auch wenn's mir auf dauer glaub ich auch nicht wirklich gefallen würde...
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Should I lie, should I cry, should I fly or die?
I think it's time to stop pretending pain.
~And One
geschrieben von: Dante
hi
seit wann hat das leben einen sinn? *lol*
ich glaube da nicht dran...
ich glaube da eigentlich nur an das gesetz vom zufall
nicht mehr, nicht weniger...
so long
geschrieben von: ir:ma
grüss Dich Azrael ...
... wenn Du nur auf der welt herumwandelst und auf den tod wartest ... so nenne ich das eine existenz ... leben heisst spuren zu hinterlassen ... jeden tag geniessen ... erkennen was wichtig ist und sich um solches kümmern ... sich selbst verwirklichen ... in dem maße in dem es möglich ist ... die gesellschaft nicht als hindernis betrachten ... sondern den weg auch gegen die konventionen gehen ... wenn es sein muss ... erkenne Dich selbst und Du wirst leben ... leben heisst auch sich mit dem tod zu befassen ... denn nur wer den tod zulässt ... wer um die endlichkeit seines seins weiss ... und dies verinnerlicht ... nur der kann leben, weil er die welt viel klarer sieht ... und die angst vor dem tode ihn nicht am leben hindert ... "wir haben nur einen berater im leben ... das ist der tod ... und er, er rät uns zum leben" ...
[Dieser Beitrag wurde von ir:ma am 20. März 2001 editiert.]
geschrieben von: ir:ma
@Sarcan ...
... jeder tag des lebens ist ein zugehen auf unseren tod ... leider verschwenden die meisten menschen ihre zeit damit etwas zu suchen was sie möglicherweise nicht finden ... würden sie allerdigns insich lauschen wüssten sie, dass der sinn nur in ihnen liegt ... und dann gibt es nochetwas ... das verbinden zweier welten ... der eigenen mit dem teil, der zu uns gehört ... manche ... wenige ... treffen auf diesen teil ... vielleicht weil sie irgendwann aufgegeben haben zu suchen ...
[Dieser Beitrag wurde von ir:ma am 20. März 2001 editiert.]
geschrieben von: Azrael
Ok , ich glaube ich bleibe ein suchender , der nicht weiss , was er sucht . Den wenn ich den Sinn des Lebens suche , kann ich ihn nicht finden , da jeder eine andere auffassung davon hat . Und andere Ziele setzte ich mir erst garnicht , weil bisher alles was ich angefangen habe , ein tragisches ende gefunden hat , ich habe keine Lust mehr , meine Mitmenschen zu belästigen , und glaube , ich sollte mich zurückziehen aus der Zivilisation
geschrieben von: Kriegerin
der sinn des lebens dürfte wohl kaum sein,über die sinnfrage an sich zu denken!
der sinn des lebens liegt wohl auch kaum im tod!(sonst wärs ja nicht der sinn des "lebens")
der sinn des lebens ist doch wohl das leben an sich und es auch zu "leben"
glück zu leben,traurigkeit zu leben und liebe zu leben!
ALLES LIEBE
die kriegerin
die das leben trotz seiner tragik unheimlich spaßig findet!
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"...und du wirst nicht wiederkehren ohne wunden!"
geschrieben von: Azrael
Aber was ist , wenn das leben nicht lebenswert ist ,weil man alles verloren hat , wofür man sein ganzes leben lange gelebt , gekämpft und gelitten hat?was macht das leben dann noch für einen Sinn ,wenn der eigentliche sinn des lebens verloren wurde?
geschrieben von: Cecelina Archangel
Hallo Azrael,
wenn man deine Zeilen so ließt kann man richtig Angst bekommen.Du erweckst den Eindruck als würde dein bisheriges Leben einzig und allein aus Qual und Leid bestehen und das kann ich dir ehrlich gesagt nicht ganz glauben, hattest du niemals schöne Momente??Wenn du diese Frage jetzt verneints, dann möchte ich dir auch einmal diese stellen:Wenn du so dermaßen mit dem Leben abgeschlossen hast,warum stehst du dann eigentlich noch jeden morgen auf?Das klingt jetzt vielleicht hart aber das interessiert mich,du scheinst mir tiefdepressiv und lehnst die positiven Lebenseistellungen der anderen ab,aber irgentwo in dir drin muß doch noch HOFFNUNG auf etwas sein, sonst würdest du nicht dein Problem hier niederschreiben und andere um Rat bitten.Bitte beantworte es mir.
Versuch doch einmal mit einer aufgeschlosseneren Einstellung an das Leben zu gehen, es wird nicht besser wenn du von vorherein alles verneinst und nichst und niemanden eine Chance gibst.
Und glau mir eins es ist nicht der Sinn unseres Daseins uns mit der theoretischen Sinnsuche zu quälen und zu zerstören.Den Sinn des Daseins findet man nur wenn man sich selbst in den Hintern tritt und etwas tut.Ich bin auch der Meinung,daß es keinen universellverbindlichen Sinn gibt,das ist etwas ganz persönliches und ich denke auch das sich der Lebenssinn im Laufe eines Lebens ändert,schließlich etwickelt man sich ja auch weiter(oder sollte es zumindest).
Also dann ich bin gespannt auf deine Antwort,
Gruß Cecelina
geschrieben von: Azrael
Erstmal will ich Cecelina Archangel danken , sie scheint sich wirklich mit meinen Problemen auseinandergestzt zu haben , und darum will ich sie jetzt direkt ansprechen :
Ich will nicht sagen , das mein komplettes Leben nur ein Haufen negativer Erfahrungen ist , obwohl , wenn ich mal scharf nachdenke ..... muss ich es doch sagen .
Es kam irgentwie immer ganz toll , immer wenn etwas positives geschah , kam durekt etwas negatives dazu . Hurra , was für ein Leben . Hier sind ein paar Beispiele :
Ich habe das erste Mal nach Zehn Jahren meinen Vater wiedergesehen und meine Mutter schmeisst mich wegen einer Religionsfrage raus . Ich sitze auf der Strasse , schlug mich so durch und zog dann zu meinem Vater .
Meine Freundin wurde ungewollt schwanger , wir freuten uns dennoch uaf das Kind , weil wir einfach nur das perfekte paar waren . Sie war meine erste große Liebe . 4wochen später hat sie einen schweren Autounfall und stirbt , das Kind auch .
Ich habe endlich wieder festen Boden unter den Füssen , habe Arbeit , eine Wohnung . Dann wird mein bester Freund von ein paar Satanisten , die es eigentlich auf mich abgesehen hatten , zusammengeschlagen . Er sitzt jetzt für den rest seines Lebens im Rollstuhl , und gibt mir die Schuld daran [womit er wohl recht hat] und redet seitdem kein Wort mehr mít mir .
Das war nur ein kleiner Auschnitt aus meinem Leben . Das mit der aufgeschlossenen Einstellung zum Leben , ich glaube durch meine Aufgeschlossenheit und Naivität habe ich mir sehr viel Ärger eingehandelt , aber vielleicht bin ich auch nur an die falschen Leute geraten , wer weiß?
geschrieben von: Cecelina Archangel
Zuallererst vielen Dank für die Blumen,nachdem ich dein Zeilen laß, mußte ich schlucken, Du hast wirklich viel Scheiße erlebt und mir wird jetzt auch klarer warum du teilweise so satt vom Leben bist. Ich muß zugeben, daß ich Dich bewundere, ich möchte nicht daran denken wie ich in einigen Deiner Lebenssituationen reagiert hätte.
Vielleicht hast du recht, wenn du sagst du bist an die falschen Leute geraten...
Ich weiß das klingt jetzt abgetroschen; aber ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel mehr Schönes in deinem weiteren Dasein.
Cecelina
geschrieben von: gin'iro
@Azrael:
Ich bin bei meinen Eltern zwar auch nicht rausgeflogen, aber ich "musste" gehen, weil ich es sonst nicht geschafft hätte. Jetzt, da ich mir eine Immobilie gekauft habe und dort erstmal für ich einrichten werde (allein!), versucht meine Mutter mich wieder dazu zu zwingen ihren Vorstellungen zu entsprechen. Sie kündigte an, daß sie sich weigern würde mich zu besuchen, wenn ich dies oder jenes in der Einrichtung machen würde. Das ist keine Mutter, das ist eine Zumutung! Und wenn ich ihr nicht soviel als Mensch wert bin, dann kann sie meinetwegen zum Mond! Egal, wie meine Einstellung zur Religion aussehen mag, ich akzeptiere meine Freunde und andere Menschen, so wie sie sind und das erwarte ich von meinem Umfeld ebenfalls. Das Recht haben alle. Auch Du.
Mein Vater ist ein Pantoffelheld. Der sagt gar nix und lässt sich lieber rumtyrannisieren. Da habe ich nicht viel zu erwarten.
Ich bin das "schwarze" Schaf der Familie (nicht nur im Aussehen) und habe es trotzdem soweit gebracht, daß ich sagen kann, daß ich mein Leben in den Griff gekriegt habe. Ich bin finanziell unabhängig, trotz der Tatsache, daß ich alleinerziehende Mutter bin! Wer's wissen will: Der Vater ist auf und davon, nachdem wir uns getrennt hatten (da war sie knapp ein Jahr alt). Ich habe es geschafft alleine durchzukommen und habe gekämpft, wie es nur ging. Ich habe liebende und liebe Menschen verloren (Tod - Unfall) und lebe immer noch. Es muß und wird weitergehen.
Es hat mir mein Leben bestätigt und ich werde bleiben, wer ich bin: Kaiki, die lebt und kämpft - um ihr Recht glücklich zu werden und glücklich zu leben.
Daß Dein Freund zusammengeschlagen wurde, kannst Du nicht verantworten. Egal, wie sehr er oder Du Dir Vorwürfe macht, es wird das Geschehen nicht rückgängig machen. Es wird Dich auffressen und Dir den Rest nehmen. Irgendwann mal wirst Du verbittert als alternder (alter) Mensch feststellen, daß nichts geblieben ist, was Du als "Würde" bezeichnen könntest.
Aufgeschlossenheit und Naivität haben mir ebenfalls schon reichlich Ärger eingebrockt. Ich laufe nun mal auch nicht alltäglich durch die Gegend und ich falle schon mal auf. Ich habe - wer mich in "natura" kennt, kann es bestätigen - eine "große" Klappe und ich bin nicht gerade einfach. Ich gehe jedoch offen auf die Menschen zu und die Erfahrung zeigt mir, daß es das wert ist. Die Bestätigung und positiven Reaktionen, die Resonanz auf mein Verhalten zeigt mir, daß ich es richtig mache. Obwohl ich mich schon oft "verbrannt" habe, werde ich - vorsichtiger als andere vielleicht - weiterhin offen sein und so bleiben.
Nur soll ich jetzt mich in meinen 4 Wänden verkriechen und nichts tun - aus Angst, daß es wieder schiefgehen könnte oder soll ich fallen und wieder aufstehen?
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---> Kaiki <---
geschrieben von: Schattentroll
Ich muss sagen ,dass mann es, wenn man sich eher bedeckt gibt es besser im Leben hat, als wenn man sich alles und jedem preisgibt. Habe nämlich mit zu viel aufgeschlossenheit und naivität schon verdammt harte Zeiten durchleben müssen.und daraus gelernt ,dass man echt besser dran ist wenn man sich leuten anvertraut denen man zu hundert prozent vertrauen kann. weil die einen so nehmen wie man ist .es tut mir echt leid und es brennt regelrecht in meiner seele wenn ich lese was dir widerfahren ist. dennoch denke ich dass du ein verdammt starker mensch bist , da du sonst nicht hier deine sorgen posten würdest . du verdienst meine vollste hochachtung und sollst sie auch kriegen. denn ich weiß aus eigener erfahrung wie es ist und sich anfühlt so dazustehn.
ich habe einen menschen kennengelernt der mir das leben wieder lebenswert gemacht hat ,durch den ich huete wieder voller elan durchs leben schreite ,und sollte dieser mensch nicht mehr sein oder aus meinem leben treten, so will ich nur noch sterben und meiner seele die ewige freiheit schenken