[Gothic (Alltag & schwarz)] - German Gothic Board

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Gothic (Alltag & schwarz)

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geschrieben von: Scheol

Zitat:
Waschechte Metal-Fanzines[...]


Ja, es ging immer nur ums Posen. Es ging nie um die Musik. Ein kleiner elitärer Kreis wusste immer, was echter Metal ist und was nicht. So werden Burzum zu Helden (Underground muß scheiße klingen, so war's ja auch bei den Punks) und Nightwish zu Kommerz. ^^

Komplexe Rhythmen, durchdachtes Arrangement, anspruchsvolle Melodien treten da in den Hintergrund. Man will nämlich "waschecht" sein. :D



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Komplexe Rhythmen, durchdachtes Arrangement, anspruchsvolle Melodien

Und sowas soll auf Samsas Traum zutreffen? Ich schmeiß mich weg.

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Ein kleiner elitärer Kreis wusste immer, was echter Metal ist und was nicht.

Umgekehrt. Irgendwelche zu spät gekommenen Kacknasen können sich nicht mit dem anfreunden, was sich unter den Etiketten tatsächlich tummelt. Die wollen keinen Black Metal. Die wollen Pop zum Mitwippen. Die wollen keinen Gothic. Die wollen Schlager zum Mitschunkeln, usw. Von einem kleinen elitären Kreis kann zudem keine Rede sein. Ich verweise einmal auf die unzähligen Fans von NWoBHM, Power-, Speed-/Thrash-, Death-, Black- und weiß der Teufel was Metal.

Keller-Sound-Geböller ist, wie hier schon erwähnt, eines der Hauptmerkmale des Black Metal. Das soll so sein und niemand erwartet dort aalglatte Produktionen. Der Vergleich mit dem Punk ist also gar nicht so weit hergeholt. Selbiges gilt für klassische Thrash-Metal- oder Grindcore-Produktionen. Vielleicht solltest du dir ein wenig mehr Wissen aneignen und dieses Umfeld nicht auf drei Bands reduzieren, von denen du mal in irgendeinem Wurstblatt gelesen hast. So kommt mir das nämlich vor, wenn ich sehe, was für Bands du ansprichst (Nightwish, Samsas Traum etc. Liest sich wie das Who-Is-Who der Pseudo-Gruft-Gazetten). ;)

Hätte nie gedacht, dass ich mich noch mal für den Metal-Bereich einsetze. :D



geschrieben von: MephistoX

Statt hier alles in Kategorien zu schieben und nach Klang und Stil zu sortieren könnte man sich auch mal auf die inhaltlichen Aspekte beziehen.

So gibt es im Black Metal oft Lieder, die Christen niedermachen und die Freiheit des eigenen Geistes betonen.
Das spricht mich dann inhaltlich auch sehr an, da ich das Kreuz aus Überzeugung falschrum trage.

Zum Thema Satanismus im Black Metal:
Satanistische Lieder höre ich auch gerne, obwohl ich kein Satanist bin, aber weil grade die Gutmenschen davor zusammenzucken als wäre es die Aidspest (''Satan = böse, ich hab Angst''), was mich dann wieder sehr belustigt, weil es zeigt wie verbohrt der Durchschnittsmensch heutzutage ist.
Pop-und-Rock-Radiosender hören, Hemden bügeln und dem Alltag nachgehen; was anderes können die heute nicht mehr.



geschrieben von: Scheol

Zitat:
Und sowas soll auf Samsas Traum zutreffen? Ich schmeiß mich weg.


Gut festhalten! Das tut es. :)

Zitat:
Umgekehrt. Irgendwelche zu spät gekommenen Kacknasen können sich nicht mit dem anfreunden, was sich unter den Etiketten tatsächlich tummelt.


Ah, die sind zu spät geboren. Also unerwünscht. (<--Elitäre Hirnschiss)


Zitat:
Die wollen keinen Black Metal. Die wollen Pop zum Mitwippen. Die wollen keinen Gothic. Die wollen Schlager zum Mitschunkeln, usw. Von einem kleinen elitären Kreis kann zudem keine Rede sein.


Weiterentwicklung der Musik ausgeschlossen. Immer dieselben Lieder, immer derselbe Sound. Morbid und tot, wie Gothic einmal war. (<-- Romantisierter Bullshit)

Zitat:
Ich verweise einmal auf die unzähligen Fans von NWoBHM, Power-, Speed-/Thrash-, Death-, Black- und weiß der Teufel was Metal.


Jeder Stil hat seine eigene Charakteristik. Und seine Daseinsberechtigung. Opeth klingt halt nicht nach Avantasia.


Zitat:
Keller-Sound-Geböller ist, wie hier schon erwähnt, eines der Hauptmerkmale des Black Metal. Das soll so sein und niemand erwartet dort aalglatte Produktionen.


Double-Base, 16tel angeschlagene Powerchords, hohes Geschrei und inhaltlich spottende Texte über die Menschheit und das Christentum sind die Hauptmerkmale. Der Keller-Sound ergibt sich aus der Geldarmut der Bands. Die würde, wenn sie könnten.


Zitat:
Der Vergleich mit dem Punk ist also gar nicht so weit hergeholt.


Beim Punk ging es eher um das ideal: Jeder kann, keiner braucht Geld, Bier ist alles!
Wer gut klang, war doof und Verräter. Das ist beim Blackmetal anders. Die Fans hingegen brauchen den Keller-Sound ums Ego zu pushen. (<-- Ich bin waschecht, verstehe zwar kein Wort, aber ich bin sooo true)

Zitat:
Selbiges gilt für klassische Thrash-Metal- oder Grindcore-Produktionen.


Zu Grindcore kann ich wenig sagen. Bei Trash war es eher der Garagensound. Es war auch die stolz auf die Arbeiterklasse, der man angehörte. Bands, die damit erfolgreich wurden, haben ihren Sound kontinuierlich verbessert. Weil einfach das Geld da war.

Zitat:
Vielleicht solltest du dir ein wenig mehr Wissen aneignen und dieses Umfeld nicht auf drei Bands reduzieren, von denen du mal in irgendeinem Wurstblatt gelesen hast.


Ja, vermutlich...*kicher*

Zitat:
So kommt mir das nämlich vor, wenn ich sehe, was für Bands du ansprichst (Nightwish, Samsas Traum etc. Liest sich wie das Who-Is-Who der Pseudo-Gruft-Gazetten).


Ich kann mich nicht erinnern, das Nightwish sich irgendwann als Gothic-Band beschrieben hat. Samsas-Traum hat sich immer schon gegen alle Konventionen gesträubt. Nightwish hat hoch komplexe Kompositionen. Das soll mal so ein waschechter Grufti-Held nachmachen.

Alles was irgendwie nach Musik klingt ist also scheiße. Habe verstanden.

Vielleicht ist das der Grund, warum die wenigsten Porcupine Tree kennen. Aber bei ASP und Subway to Sally die Tanzfläche stürmen.

Geil ist, was scheiße ist.

Zitat:
So gibt es im Black Metal oft Lieder, die Christen niedermachen und die Freiheit des eigenen Geistes betonen. Das spricht mich dann inhaltlich auch sehr an,[...]


Solange man sich tatsächlich mit den Texten beschäftigt, oder zumindest Ansatzweise weiß worum es geht, ist das ja durchaus ok.

Zitat:
[...]da ich das Kreuz aus Überzeugung falschrum trage.


Das rumgedrehte Kreuz ist ein hoch christliches Symbol welches Demut vor Jesus bezeugt. Das hat eine ganze Generation scheinbar falsch verstanden.

Zitat:
Satanistische Lieder höre ich auch gerne, obwohl ich kein Satanist bin, aber weil grade die Gutmenschen davor zusammenzucken als wäre es die Aidspest (''Satan = böse, ich hab Angst''), was mich dann wieder sehr belustigt, weil es zeigt wie verbohrt der Durchschnittsmensch heutzutage ist.


Naja, einen Hund zu treten und wenn er schreit und bellt dann als "weich" zu bezeichnen zeigt in erster Linie gar nix.

Zitat:
Pop-und-Rock-Radiosender hören, Hemden bügeln und dem Alltag nachgehen; was anderes können die heute nicht mehr.


Da stimme ich zu. Wenn im Auto mal wieder die CD spinnt, führe ich lieber Selbstgespräche als mich nur eine Sekunde einer Lady Gaga auszusetzen. Hier findet wahre Aggression statt. :D



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Zitat:
Original geschrieben von MephistoX
Statt hier alles in Kategorien zu schieben und nach Klang und Stil zu sortieren könnte man sich auch mal auf die inhaltlichen Aspekte beziehen.

So gibt es im Black Metal oft Lieder, die Christen niedermachen und die Freiheit des eigenen Geistes betonen.
Das spricht mich dann inhaltlich auch sehr an, da ich das Kreuz aus Überzeugung falschrum trage.


Sowas interessiert mich zum Beispiel überhaupt nicht. Im Gegenteil, wirkt der Black Metal gerade dadurch ziemlich flach und infantil. Wesentlich interessanter finde ich die Kraft, die Rohheit und Energie, die dort freigesetzt wird (funktioniert sogar mit erkennbarer Melodie - siehe Darkthrones "Natassja in Eternal Sleep" oder "Transilvanian Hunger"). Die Texte und das Pandabären-Image sind eher belächelbar.



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Ah, die sind zu spät geboren. Also unerwünscht. (<--Elitäre Hirnschiss)

Lies mal richtig, verstehe ein bisschen. Dann komme wieder. Es ging nicht um die Kacknasen an sich, sondern um die Kacknasen, die sich gerne alles so auslegen, wie sie es gerade brauchen.

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Weiterentwicklung der Musik ausgeschlossen.

Ja, darauf hatte ich schon gewartet. Wenn man nicht mehr weiter weiß, kommt immer dieses Weiterentwicklungsgesülze. Ich dachte, das sei vorrangig symptomatisch für heutige Hobby-Goten. Wenn Keller-Sound ein Merkmal des Black Metal ist, dann ist das so. Wer etwas Bombastisches mit schmalzigen Melodien sucht, soll den Scheiß halt Dark Metal nennen. In diese Sparte passen dann auch alle rein, die der gemeine Black-Metal- und Metal-Fan nicht in seinem Umkreis duldet.

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Jeder Stil hat seine eigene Charakteristik. Und seine Daseinsberechtigung. Opeth klingt halt nicht nach Avantasia.

Und weiter? Darum ging es gar nicht.

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Der Keller-Sound ergibt sich aus der Geldarmut der Bands. Die würde, wenn sie könnten.

Ach bitte. Als hätte sich damals keiner ein herkömmliches Metal-Studio à la Morrisound oder Sunlight leisten können. Darkthrones Alben erschienen zudem bei Peaceville.

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Alles was irgendwie nach Musik klingt ist also scheiße. Habe verstanden.

Nein, hast du nicht. Und was Musik ist, hast nicht unbedingt du zu entscheiden.



geschrieben von: Holy Diver

Bevor ich hier mühselig alles zitiere, folgt hier eine Zusammenfassung meiner Ansicht zu der Black-Metal-Debatte:

@Scheol

Ich hab nun mal in "Die Liebe Gottes" von ST reingehört und das hat mit Black Metal leider rein gar nichts am Hut, abgesehen vom Untertitel Black-Metal-Operette, den ich als eher willkürlich empfinde.

"Komplexe Rhythmen, durchdachtes Arrangement, anspruchsvolle Melodien" findest du im Metalbereich auch zuhauf. Aber ob einem alles davon gefallen muss, um sich über das sonstige Gerumpel und Gepolter zu erheben, diese Frage halte ich doch für eher unangebracht.

Ich bezweifle auch nicht, dass sich ST da einiges gedacht haben, aber einfach willkürlich das "Uuuuuuuuh, wir sind so böööööse!"-Black-Metal-Label spazierenzutragen, so etwas macht eben noch lange keinen richtigen Black Metal.

"Nostalgia" im Black Metal klingt auch eher so:
http://www.youtube.com/watch?v=RTcFWZh9aCE

Wir hören auch hier eine deutliche Melodie, allerdings hat das Gesamtkonzept wenig mit dem von ST gemein. Und nach schlecht produziertem Kellersound klingt es wohl auch nicht mehr.

"Alles was irgendwie nach Musik klingt ist also scheiße."
Und wer definiert, was Musik ist und was nicht? Ich krieg zum Beispiel Zustände bei diversen elektronischen Soundcollagen, die in meinen Ohren so klingen, als wäre ein alter Gameboy in eine Häkselmaschine geraten, aber das läuft für viele Leute auch unter Musik.

@Provokative Satanismustexte

Sehe ich als reines Resultat der Tatsache, dass sich Anfang der 90er desillusionierte norwegische Jugendliche mal pauschal gegen alles, von Christentum bis Kommerz, auflehnen wollten. Inzwischen ist die lyrische Bandbreite im BM auch um einiges ausgefeilter.
Man muss wohl auch selbst entscheiden, ob man die Stimme eher als weiteres Instrument erachtet oder genauer auf Texte hören will.

Hemden kann man übrigens auch wunderbar zu Satyricon bügeln.



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Zitat:
Original geschrieben von Holy Diver
"Nostalgia" im Black Metal klingt auch eher so:
http://www.youtube.com/watch?v=RTcFWZh9aCE


Inzwischen kann ich nachvollziehen, was MephistoX Seiten zuvor ansprach. Ich hatte vorhin auch in einen neueren Titel von Immortal reingehört, da ist es fast ähnlich: Black Metal in Reinform ist das nicht mehr. Die Gitarren, die da durchschimmern, erinnern vielmehr stark an Gothic Rock und Shoegazing. ;)



geschrieben von: MephistoX

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Das rumgedrehte Kreuz ist ein hoch christliches Symbol welches Demut vor Jesus bezeugt. Das hat eine ganze Generation scheinbar falsch verstanden.



Schon seit dem Mittelalter und den Hexenverbrennungen gilt das rumgedrehte Kreuz (auch früher Petruskreuz genannt) als 'Inversion' christlicher Werte. Dafür hat die Inquisition schon gesorgt, indem sie all jene gefoltert und getötet haben, die es trugen- auch wenn sie Christen waren. Heutzutage weiß dass aber eh kein Mensch mehr und die Allgemeinheit hat das Petruskreuz quasi durch ein unausgesprochenes consensum omnium als 'antichristlich' definiert. Demnach ist es auch so zu werten.



geschrieben von: Scheol

Ich bevorzuge den Ursprung. Du kannst zwar Etiketten drüber kleben, aber das erste Etikett wird immer da sein.

Warum erfindet man nicht einfach was Neues? Zweckentfremdung ist doch wirklich phantasiearm. ;)



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Zitat:
Original geschrieben von Scheol
Ich bevorzuge den Ursprung. Du kannst zwar Etiketten drüber kleben, aber das erste Etikett wird immer da sein.

Warum erfindet man nicht einfach was Neues? Zweckentfremdung ist doch wirklich phantasiearm. ;)


Womit wir wieder einen Bezug zur Musik und zur Zweckentfremdung des Etiketts "Black Metal" durch Leute wie dich hergestellt hätten. :D



geschrieben von: Holy Diver

Zitat:
Original geschrieben von Vorwärts FDJ!
Black Metal in Reinform ist das nicht mehr. Die Gitarren, die da durchschimmern, erinnern vielmehr stark an Gothic Rock und Shoegazing. ;)


Das liegt daran, dass es französischer Suicidal Black Metal ist.
Ja, auch wir können für jeden anders gespielten Ton eine neue Sparte aufmachen ;)



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Da hätte ich eher auf Shoegazer Metal getippt. Sowas soll es ja auch geben. Alcest? Amesoeurs? :D



geschrieben von: Holy Diver

Zitat:
Original geschrieben von Vorwärts FDJ!
Alcest? Amesoeurs? :D


Sag bloß, du hörst das? :eek: Ich weiß nicht, ob ich überrascht oder entsetzt sein soll.



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

Jetzt lass mich doch auch mal untrve sein. Das fällt auf diesem Board sowieso nicht mehr ins Gewicht.

http://www.youtube.com/watch?v=tEbzfpc9IDI

http://image-upload.de/image/IYb6A8/4fd4681aa7.gif



geschrieben von: MephistoX

Man sollte sich, bevor man über Black Metal redet, mal die Anfänge des Black Metal ansehen:

Venom - Burn in Hell

Welten Unterschied zu dem Black Metal von heute, aber trotzdem geil.



geschrieben von: Vorwärts FDJ!

An sich ist der Venom-Track stinknormaler Thrash Metal. Bathorys Songs von anno 1984 kommen der Sache da schon näher.

http://www.youtube.com/watch?v=WGVuQhDAhRw



geschrieben von: MephistoX

Es zählt halt zu den Anfängen des Black Metal, auch wenn es noch sehr nach Trash Metal klingt.



geschrieben von: Holy Diver

@FDJ!

Für weitere Momente der gotischen Untrueness empfehle ich dir noch Agrypnie:
http://www.youtube.com/watch?v=gHucfDmdtJY



geschrieben von: Nathan666

Ich habe leider noch zu wenige schwarze klamotten um jeden Tag in ganz Schwarz rum zu laufen. aber bald wird sich das ändern denn ich hab mir vor genommen nur noch schwarze Klamotten zu kaufen.^^ ich werde mir auch bald die haare Schwarz färben und mich schminken also augen schwarz um randen und schwarze lippen ;) . Ich möchte aus der Maße von normalos heraus stechen ich möchte einfach anders sein. :) Werde mir auch noch nen Mantel zu legen nur da ich 16 bin und ich noch nicht so viel geld hab dauert das mit dem mantel noch etwas da ich das geld erst mal zusammen bekommen muss. Ohne Schwarz geht gar nix mehr für mich.

Finstere Grüße Nathan ;)



geschrieben von: Namenlos

Hollo
Ich habe mir gerade die Beiträge durchgelesen und ich muss sagen mir geht es auch so ich bin schwarz ich trage Schwarz und Höre Gothic .
Bei mir ist das so das ich mit dieser Welt nicht zurecht komme und die welt kommt mit mir nicht zurecht .
Die Menschen sehen mich und gehen weg

weil meine einstelung zum Leben anders ist
weil meine sichtweisen anders sind und weil ich erlich bin und das wiederum macht mich zu feinde für die anderen.

und Feinde muss man ja vernichten nur viel übersehen was
auch ich bin ein Mensch nur anders .

Und ganz erlich irgendwie kann ich das schon verstehn wer Unterhält sich gerne Mit eine Mensch der nicht mehr so Lachen kann so wie die anderen Die so Witze reissen sich über dinge so uberzogen Lustig machen das kann ich nicht .

Ich denke zu tief nach über die Welt über das Leben Über die Menschen ich weis nicht meine welt ist Dunkel und niemand sitz neben mir eher im gegenteil sie laufen alle weg und wollen mir erzählen was das leben heiß
nähmlich Bund aber meine Nicht

deshalb schreibe ich hir mal hin
das was ihr hir schreib ist schon Interesand viele Sätze die ich Hir Lese könnte meine sein
Liebe Grüße



geschrieben von: kleine Eule

Zitat:
Original geschrieben von Falcon

Ich war mit einer Bekannten auf der Ami-Mess in MA. Hatte an diesem Tag ganz normale Klamotten an, Jeans,Pulli,Ledermantel, alles in schwarz, wie ich halt immer rumlaufe.Ich schlendere so vor mich hin, als mir zwei vielleicht 3-jährige Plagen entgegenkommen. Als sie fast vor mir standen, kommt (wohl deren Mutter?) eine Frau angesprungen und reisst die beiden von mir weg, als müsste sie sie vor einem vorbeifahrenden Zug retten! Mir ist vor Lachen bald die Brat wurst aus der Hand gefallen. Was diese Frau sich wohl gedacht hat??? Vielleicht hat sie zu oft "Spiegel" oder "Blöd" gelesen. Wer weiss? http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif



*grins* Find ich total gut.................:D Muss auch immer lachen wenn sich in der S-Bahn oder im Bus niemand traut sich in die Nähe zu setzen und mache dann einen Spaß daraus und kucke absichtlich grimmig und missmutig.......gg

In der Firma reichen die Reaktionen von "Du....? Du bist doch eh Goth......" (NEIN, so würde ich das NICHT sehn....) bis "Du machst mir richtig Angst" (Nur weil ich anders rumlaufe???). Dabei bin ich nicht sonderlich spektakulär gekleidet. Nun ja, meine Vorgesetzten sind sehr sehr tollerant so dass ich es auch im Job leben kann.



geschrieben von: kleine Eule

Zitat:
Original geschrieben von lady_tarja

ein beispiel: http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif
ich hab´s manchmal drauf, mich stundenlag zu stylen, mit schminken und richtig allem was dazu gehört, um dann doch nicht wegzugehen, weil es mir eigentlich nur darum ging mich mal wieder im spiegel in voller montur zu sehen. dann kann ich meiner seele endlich mal wieder ihre passende hülle geben. ich genieße den anblick, fühle mich ruhig und ganz im reinen mit mir selber. dabei drönt meine muke in den boxen, kerzen brennen und irgend ein räucherwerk schwängert die luft mit einem alles betörenden duft. und wenn ich fertig bin und ich genug habe, lege ich wieder das normale dress an und gut is.



Daumen hoch, find ich eine schöne Sache - denn letztendlich macht man das ja nur für sich und nicht für die Anderen :)



geschrieben von: Lord_Fallerton

Ich hab jetzt immer noch nicht begriffen, warum schwarz etwas besonderes ist für dich, da es doch alltäglich ist (laut thread-titel) sich in schwarz zu kleiden. "Alltäglich" heisst für mich, dass ich bei der Farbe meiner Kleidung keine Wahl habe:
Es gibt nur schwarz.
Punkt.



geschrieben von: Julya

Zitat:
Original geschrieben von Lord_Fallerton
Es gibt nur schwarz.
Punkt.

*unterschreib* Doppelpunkt . . :D



geschrieben von: kleine Eule

Zitat:
Original geschrieben von Lord_Fallerton
Ich hab jetzt immer noch nicht begriffen, warum schwarz etwas besonderes ist für dich, da es doch alltäglich ist (laut thread-titel) sich in schwarz zu kleiden. "Alltäglich" heisst für mich, dass ich bei der Farbe meiner Kleidung keine Wahl habe:
Es gibt nur schwarz.
Punkt.



Eine Wahl hat im Prinzip jeder.
Viel zu lange habe ich mich versteckt, versucht wie alle anderen zu sein, habe mal die spießige Variante des Lebens versucht...versucht jemand anders zu sein......fast 9 Jahre lang........aus Liebe zu einem Mann. Der größte Fehler meines Lebens.
Manchmal muss man man-selbst-sein, oder man explodiert..........
Ich habe mich wiedergefunden. Das alte Paar Schuhe stand noch am Weg wo ich es verlassen hatte..........darum ist es etwas besonderes für mich wieder in diesen gehen zu dürfen. Darum ist schwarz etwas besonderes für mich. Weil es das ist was ich bin und weil ich zu lange darauf verzichtet-/n habe? musste? ... und ich würde es niemals wieder hergeben. Nicht für einen Mann und nicht für den Rest des Universums. ........Versteht Ihr?



geschrieben von: Lord_Fallerton

Versteh ich - natürlich. Ich war schon in ähnlicher Situation. Die Sache ist nur die, dass sich dein voriger Beitrag im Kontext zum thread-Titel etwas seltsam las.
Nur wenn du Du selbst bist, tragen dich deine Schuhe mühelos dorthin wo immer du willst.



geschrieben von: kleine Eule

Hätte mich vielleicht direkt erklären müssen.......... ;)

...und vor allem schadet es der Seele nicht man selbst zu sein und sich zu verstecken.......das macht krank und niemand hält es dauerhaft aus.
Es ist wie eine Erlösung dann wieder man selbst zu sein. :)



geschrieben von: Carol_Skeletons

Alltag und Gothic ist so eine Sache...
auch wenn meine Kleidung in ihrer Form recht gewöhnlich ausfällt (einer meiner Mäntel + Bandshirt + Stoffhose mit harmlosem Nietengürtel +...Schuhe eben...) ich bin immer und ausschließlich schwarz gekleidet.
Und das wirkt, muss ich leider sagen, auf die meisten Menschen recht seltsam.
Es ist möglich, dass dieser Eindruck noch durch lange Haare, (zufällig) bleiche Haut, geformte Augenbrauen und Eyeliner verstärkt wird (ja, ich bin männlich), aber wenn ich so darüber nachdenke was derzeit als "normaler Stil" gilt weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Viele Leute schauen schnell weg wenn ich in der Nähe bin, im Zug setzten sich viele nur dann neben mich wenns unbedingt sein muss und tun dann immer ganz beiläufig.
Auch in meinem Betrieb (dem ich glücklicherweise alsbald den Rücken kehren werde) war ich schon zu etlichen Rücksprachen mit den Vorgesetzten gezwungen...und da musste ich mir dann Gülle von "Haare schneiden" über "nicht der Geschlechterrolle entsprechend" bis hin zu "Sie machen Kindern Angst" anhören.
Auf meinen Musikgeschmack reagiert die Spaßnation natürlich auch entsprechend affektiert...bis ich den Leuten erklärt habe, dass ich keinen "Metal" (und/oder Metallica) höre sondern intelligentes bevorzuge ist das Interesse leider schon erloschen.
Es ist natürlich möglich dass ich mich in einem besonders engstirnigen Fleck unseres Landes befinde...wenn ich aber die Erlebnisse anderer hier lese wohl eher nicht.

So und jetzt höre ich auf bevor ich mir in meiner selbstmitleidigen Opferrolle noch zu gefallen beginne.:D



geschrieben von: Lord_Fallerton

Ich kann euch nur raten allen Chefs, die euch anpissen wollen diesen Videolink zu schicken, damit sie sehen, dass nicht die Frisur oder Alltagskleidung einen Menschen ausmachen. Der Im Video gezeigte Herr trägt privat ein Outfit, dass man bei seiner Frisur einfach erwartet.



geschrieben von: Intoxicated

In manchen bereichen sind iros, ausgefallen große tattoos sowie extremes piercing (deutlich mehr als die 2-3 üblich sichtbaren & extremer bodymod wie gespaltene zunge, implantate usw) einfach unpassend. Während man bei der frisur spätestens nach 1-2 monaten was normales haben kann, lassen sich bodymods net auf die schnelle wegzaubern.

Mir persönlich ist es egal ob die person mit der ich rede nen iro, ne glatze oder ne normalo-frisur hat und ich freue mich auch wenn ich ausnahmen treffe die trotzdem erfolgreich im berufsleben sind, dennoch bleiben es NOCH ausnahmen und man sollte sich dran halten.
Dasselbe kann man in diversen szeneläden beobachten - im tattoostudio arbeiten auch keine leute ohne piercings und/oder tattoos, sie suchen auch entsprechende mitarbeiter - es entsteht einfach der falsche eindruck bei den kunden.
Es wird aber alles lockerer, vor allem weil die ältere generation der chefs langsam in rente geht und die jüngeren nachkommen, die offener sind weil sie es zum teil selbst mitgemacht haben. Wer in den 80er als jugendlicher mitmischte, ist heute genau in dem alter wo man die positionen erreicht um bewerber zu sortieren und leute einzustellen.
Hängt auch sehr von der gegend ab. Je größer die stadt, desto offener wird damit umgegangen - einfach weil die leute mehr mit subkulturen zu tun haben und ihre erfahrungen haben - die meist positiv sind. Aufm dorf dauert das entsprechend länger, bis es auch da ankommt. In leipzig haben sich die leute zum großteil dran gewöhnt - es kommen zwar kommentare, aber so was wie "WGT ist vorbei, blah" hört man eben nur dort. Fährt man aus der stadt raus, fängt das übliche an xDD



geschrieben von: Carol_Skeletons

Ich finde eine ungewöhnliche Erscheinung in keinem Bereich unangebracht, im Gegenteil.
Ein Laden, beispielsweise, könnte sich gerade dadurch weltoffen und progressiv präsentieren wenn er neben Normalos auch Szenemenschen oder Menschen mit ungewöhnlichem Erscheinen einstellt.
Natürlich wird es immer Leute geben die damit nicht zurechtkommen, aber gerade diese könnten so umerzogen werden, dass es auch noch anderes gibt.



geschrieben von: Intoxicated

Äähm in diversen bereichen wird das "umerziehen" länger dauern als manche subkulturen existieren. Klar findet man es gut, wenn der laden etwas weltoffener ist usw, aber solange normalos die hauptzielgruppe der firma sind, sucht sich der arbeitgeber auch entsprechend aussehendes personal^^



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Carol_Skeletons
Ein Laden, beispielsweise, könnte sich gerade dadurch weltoffen und progressiv präsentieren wenn er neben Normalos auch Szenemenschen oder Menschen mit ungewöhnlichem Erscheinen einstellt.


Es kommt auf das Publikum an, daß Du ansprechen möchtest.





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