[Tolkien Gut oder schlecht?] - German Gothic Board

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Tolkien Gut oder schlecht?

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geschrieben von: Elodia21

mich würde mal eure Meinung zu Tolkiens Schreibweise interessieren. Ich für meinen Teil habe nur den kleinen Hobbit und Herr der Ringe gelesen. Und ich muß sagen ich habe mich regelrecht durchgequält. Ich finde es alles ziemlich langatmig aber auch nicht direkt schlecht. Denn diese Phantasie die dieser Mensch hat, ist schon fast unübertrefflich....;-)



geschrieben von: LichtSchatten

Ich hab nur den kleinen Hobbit angefangen gehabt, aber auch aus dem Grund der Langatmigkeit wieder zur Seite gelegt. Obwohl ich eigentlich viel lese und auch an mal nicht so spannenden Stellen nicht gleich das Handtuch werfe - den Hobbit wollt ich mir nicht mehr antun. Aber angeblich soll HDR selber ja bissel besser zu lesen sein - hab ich noch nicht versucht. Aber ich halt mich ausnahmsweise wohl lieber an die Filme und les erstmal meine anderen Bücher die nur darauf warten ;)



geschrieben von: Scheherazade

Ich fand der kleine Hobbit und der Herr der Ringe total genial, sowohl von der Geschichte, als auch vom Schreibstil (ich muss allerdings gestehen, dass ich die Gesänge meistens ausgelassen hab...)!



geschrieben von: TwilightSun

also ich finde Tolkien absolut genial...sowohl seine Phantasie als auch seinen Schreibstil...die Gesänge überspringe ich zwar auch meistens aber sonst...ich liebe seine Bücher...*schwärm*

Liebe Grüße
Twi



geschrieben von: Scheherazade

Wobei ich meine Liebe zu den Büchern wegen der ganzen Manie eher etwas unter den Schefel stelle. Ich kenne soooo viele, die nie das Buch lesen wollten, bisher nur die Filme gesehen haben und sich als größte Tolkienfans und -kenner schimpfen...:mad:



geschrieben von: Albionus

*gg* Also, ich finde Tolkien auch sehr interessant.
Von den Geschichten her und von der Mühe, die er sich gegeben hat, eine komplexe Welt in jedem Detail zu schildern, mit Geschichte etc.
Aber da liegt auch sein Problem. Durch diese Art zu schreiben ist alles sehr langatmig und wirkt streckenweise langweilig (wobei ich sagen muss, dass ich den Kleinen Hobbit da noch besser fand als den Herrn der Ringe). Aber das liegt auch an der Tradiotion, in der er schreibt. Er versuchte mit seinen Werken zu Mittelerde einen englischen Nationalmythos zu schaffen, ähnlich der Edda bei den Wikingern. Und an deren Stil orientiert er sich. Wobei solch Werke wie die Edda noch schlimmer sind als alles, was er so schreibt - da kann z.B. eine seitenlange Namensauflistung vorkommen, wie auch in der Bibel :-)
Aber, alles in allem, wenn man die langatmigen PAssagen durchsteht, hat man vom Sprachlichen, von den Ideen und vom Schreibstil her ein einmaliges Werk der Phatasie-Literatur durchgelesen (oder gearbeitet?)



geschrieben von: Pitch-Black

Ich finde seine Bücher brilliant, ob es nun das Standard Werk "Herr der Ringe" oder "Der kleine Hobbit" ist, sie sind einmalig. Diese geschichtlichen Tiefen, das er sogar die verschiedenen Sprachen der Völker Mittelerdes alle aufgeschrieben hat, mit Vergangenheit, Abstammung, etc. finde ich einmalig. Ich kann die Bücher nur empfehlen und finde sie keinesfalls langatmig. Auch die Gesänge gehören einfach dazu.

Wer die Gesänge gut findet und im ersten Film "Die Gefährten" Tom Bombadils Gesangskunst vermißt hat, der bekommt jetzt bei der 2. Extended Edition von "Die zwei Türme" die Gelegenheit "Baumbart" singen zu hören.



geschrieben von: Hastur

hm, ich finde tolkin recht langweilig und einseitig, HDR gelesen aber andere werke von ihm werde ich mir nicht antun.. und ich lese seeeehr viel :-).

zu dem film(en) kann ich nur sagen: hat nicht wirklich was mit dem buch zu tun, gell?



geschrieben von: Valraven

Als ich Tolkiens LoTR das erste mal im Unterstufenalter gelesen habe, fand ich auch, dass es so einige schleppende Passagen hat. Aber mit zunehmenden Jahren und natürlich sehr viel weiterer Literatur...ändert sich das irgendwie. Und beim 4. Mal vor nem Jahr oder so fand ich darinnen keine einzige langatmige Stelle, sondern alles sehr schön und stimmig geschrieben (war allerdings dann auch das 1. Mal in Englisch, also der Genuss der Originalsprache) und es machte Lust auf mehr, wobei ich dann auch das SIMARILLION gelesen habe, von dem ich bisher dachte, es wäre sehr fragmentarisch und schwer zu lesen....und ich war begeistert, wie stimmig auch dieses Buch war.

Was Langatmigkeit anbetrifft, gibt es Autoren, die da weitaus....heftiger sind.



geschrieben von: Seraphia

Also, ich habe Herr Der Ringe sowie andere Tolkien-Werke inwzischen unzählige male gelesen und finde seinen Schreib-Stil nach wie vor genial, habe es an keiner stelle als langweilend empfunden.....ich kann darin auch immer wieder interessante neue details entdecken und, ehrlich gesagt: die Frage "Tolkien - gut oder schlecht" grenzt ja schon fast an Blaspemie *g*, es mag nicht jedermanns Fall sein, aber wer z.B. HdR schlichtweg als "schlecht" bezeichnet, mangelt es meiner Ansicht nach an dem nötigen Literatur-Verständnis ;)

greetz~
Sera



geschrieben von: weiße Krähe

Sagen wir´s mal so - die Tolkien-Werke sind etwas für Genießer, in sprachlicher Hinsicht..... und etwas für Leser mit genügend "Lese-Erfahrung", abseits von einfacher, relativ anspruchsloser Fantasy wie z.B. Hohlbein sie liefert. Es liegen wirklich Welten dazwischen.
Von daher würde ich sagen, der "Herr der Ringe" beispielsweise ist keinesfalls für jeden Leser geeignet oder ganz allgemein zu empfehlen, ich kann mir durchaus vorstellen, dass nicht jeder damit zurechtkommt.
Über die deutsche Version kann man sich ja streiten - aber wenn man das Werk in der Originalsprache gelesen hat, erübrigt sich das. Es ist nichts anderes als Kunst, so mit Worten umgehen zu können - und das schließt die Gesänge mit ein.



geschrieben von: Sternenstaub

Ich habe zuerst "Herr der Ringe" gelesen...und war ebenfalls begeistert von Tolkiens sprachlicher Präzision und seiner Phantasie. Jedoch hat der große Meiseter auch bewirkt dass ich mir keine "Billig Fantasy" Bücher antun konnte...weil sie zu oberflächlich waren. Von daher schließe ich mich in meiner Meinung weiße Krähe an..

Liebe Grüße,

Sterni



geschrieben von: MyDyingDream

Zur "Der Hobbit" muss man ja sagen das es als Kinderbuch konzipiert war, und das merkt man ihm ganz klar an.

Herr der Ringe ist natürlich ein Monumentales mehr, aber es nimmt einen einfach gefangen. Und wenn man sich dann noch das Silmarillion zu Gemüte führt wird Mittelerde lebendig ... die Geschichte von Luthien und Beren, Hurin und Turin etc ... einfach genial.

Bin gerade dabei noch "Nachrichten aus Mittelerde" zu lesen um alles etwas zu vertiefen ...

Also Freunde, auf nach Gondolin :-)



geschrieben von: immerLicht

Ich les eigentlich total ungern Fantasy Romane. Aber Herr Der Ringe von Tolkien, waren die Bücher die ich wirklich schnurrstracks durch hatte, weil die so genial sind. Ich find ja den Film auch so super, weicht natürlich vom Buch ab, aber der ist so gut, dass man das verzeihen kann. :)



geschrieben von: Cinnamon

Mae govannen!

Ich lese Tolkiens Werke seit meiner Kindheit immer wieder und ich bin jedes mal von neuem fasziniert. Meiner Meinung nach hat niemand auch nur annähernd etwas ähnliches geschaffen.

Kann es kaum erwarten den 3. Teil im Kino zu sehen!



geschrieben von: Pitch-Black

Bin vor allem drauf gespannt, wie sie das Ende gestalten, ob sie auch noch zeigen, was im Auenland sich so verändert hat?? Müssen sie ja, denn schon in Teil 1 sieht Frodo ja bei den Elben, was in ihrer Abwesenheit geschehen ist. Dort werden doch Merry und Pippin zu Helden. Sam heiratet seine Rose und Frodo, zieht es wieder fort.

Naja, warten wir mal ab, ist ja nicht mehr lange hin. Auch bin ich gespannt, auf die Krönung von Aragorn zum König von Gondor. Und die Vernichtung des Ringes.



geschrieben von: Talianna

Ich denke Tolkien ist ein Thema für sich. Ich selbst bin absolute Tolkienliebhaberin, kann es aber auch verstehen wenn man nach 20 Seiten keine Lust mehr hat. Ist halt schon ziemlich langatmig zum Teil.
Ich finde alle Bücher rund um Mittelerde absolut genial, weil ich bisher noch keine Fantasywelt kennen gelernt habe, die so detailliert beschrieben ist.
Aber auch andere Bücher, wie z.B. Roverandom (ist ja eigentlich ein Kinderbuch) mag ich sehr gerne, die sind einfach so.. naja... süß... :rolleyes: ;)

Zum Film... Ich weiß nicht so recht, ob das Auenland am schluss nochmal vorkommt. Saruman wird ja auch schon vorher getötet. Außerdem gehört das ja rein theoretisch nicht mehr zur eigentlichen Handlung des Filmes, denn die ist es ja, den Ring zu zerstören.
Und Sam hat von Galadriel keine Erde aus Lórien bekommen, die er ja dann am schluss überall im Auenland verteilt...



geschrieben von: Sathana

Ich hab eigentlich auch nur den Hobbit und Herr der Ringe gelesen, aber diese Bücher sind absolut genial. Ich habe mit Herr der Ringe angefangen, die ersten Seiten hatte ich auch so meine Probleme mich erst einmal reinzulesen, ist am Anfang alles etwas kompliziert, wenn man die Namen und Völker nicht kennt. Zumindest weil eine Person oft drei Namen hat.

Aber wenn man sich erst mal die ersten hundert Seiten durchgekämpft hat, dann ist das Buch schon richtig genial...
Der kleine Hobbit ist da schon wieder was anderes, ist zwar auch sehr schön geschrieben aber bei weitem kein Vergleich zu Herr der Ringe. Ist halt die Vorgeschichte, und recht interessant, wenn man Herr der Ringe gut fand...



geschrieben von: Sensus Moriendi

Zitat:
Original geschrieben von Talianna
Und Sam hat von Galadriel keine Erde aus Lórien bekommen, die er ja dann am schluss überall im Auenland verteilt...


hat er nicht?
hat er doch, oder? aber in der extended version...



geschrieben von: MyDyingDream

Nein, hat er nicht ... aber ich fand es cool das in der Extended Version wenigstens "Morgoth" (Melkor) erwähnt wird ... hehe.

Wenn die ganzen Kinogänger wüssten das Sauron eigentlich nur ein Diener war .... *g*

Und das Gandalf ein Maia ist ... und das es 5 Zauberer und nicht nur zwei gibt ...


Das liesse sich unendlich weiter fortsetzen ... man sollte richtig nach Mittelerde abtauchen :-)



geschrieben von: BleedingHeart

Manchmal ist es wirklich etwas schwer,
das Buch nicht zur Seite zu legen.
Dann hat man nur den Eindruck sowas zu lesen wie
"Und sie wandern. Links n Berg, rechts n Wald, zwischendurch ne Fußspur. Und sie wandern weiter."



geschrieben von: SoFi

Also mir persönlich haben Tolkiens Bücher (ich habe den Hobbit und den Herrn Der Ringe gelesen) weniger gefallen, sie waren tatsächlich etwas langatmig, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich kein besonders großer Fantasy-Fan bin, was Bücher angeht, bei Filmen ist das was anderes... Was jetzt nicht heißen soll, dass ich kaum lese, sondern nur Fernseh schaue, im Gegenteil!!!

Bis dann

Sophia



geschrieben von: Valraven

*hm*
Ein paar Probleme mit dieser Meinung "ich habe nichts vergleichbares gelesen" habe ich persönlich ab und an, wenn ich dergleichen lese....mir scheint, es gibt bei vielen dieser Kultbücher wie Harry Potter / LotR immer Leute, die jene Bücher für das ein und alles halten - aber dann auch kaum andere vergleichbare Bücher gelesen haben.

Oder mir fehlt das Verständnis dafür, EIN Buch ganz oben anzusetzen. Genausowenig wie ich eine Lieblingsspeise haben kann - es gibt so viele kulinarische Genüsse, genau wie die literarischen....;)

Ich will keinem der oben genannten Titel die Genialität absprechen, aber für den interessierten Leser kann ich versichern, das es wirklich UNMENGEN an guten Fantasyromanen gibt :D



geschrieben von: Andramelech

es is halb 4 uhr morgens..ich hab nich alle einträge meiner vorredner gelesen man verzeihe es mir..ich kipp beinah vom stuhl und werd wohl auch gleich mal pennen gehn ;D
aber vorher geb ich meinen senf dazu *g*
also ich find tolkien genial..ich habe nicht alle bücher gelesen aber so einige
angefangen hab ich mit dem kleinen hobbit..meine mutter hatte mir empfohlen das vor hdr zu lesen wegen der story
dann hab ich hdr gelesen..und später das silmarillon(weiss nich mehr genau wie mans schreibt sry)
also ich finde tolkien genial..ok..teilweise ist es ein bisschen langatmig..aber das ist kein grund es nicht trotzdem zu lesen
aber wer sagt der hobbit wär langweilig..naja..da kann ich nur lachen *g* lest mal besagtes silmarillon..das ist die entstehungsgeschichte von mittelerde..praktisch ne bibel für tolkienfans ;D
das is absolut geil...teilweise ein bisschen merkwürdig geschrieben und es is schwer durchzusteigen weil da teilweise krasse zeitsprünge sind aber absolut lesenswert (wei so ziemlich alles von tokien ;D )



geschrieben von: LordKnolan

Ich denke, dass man es mit Tolkien leichter hat, wenn man sich sowieso schon mit der klassischen Fantasy auskennt. Ich persönlich spiele Rollenspiele und versuche auch sonst alles in mich reinzusaugen, wo es Elfen (ich glaube übrigens, dass das Wort "Elben" ein Übersetzungsfehler ist, weil es im englischen die "elbs" sind. Ich bleibe bei "Elfen"), Zwerge, Magie usw. gibt.
Für solche Leute sollte Tolkien (jedenfals HdR und der Hobbit) ein Genuss sein. Weil ich Teile wo er einfach nur beschreibt, wie schön grün die Wiesen sind und welcher Onkel eines Hobbits gerne auf Reisen ging auch schön finde. Doch wenn das für einen eben nur Geschwätz ist, dass nicht interessiert, dann ist klar, dass man die Bücher langatmig findet.
Doch beim Silmarillion ist es wirklich heftig... Ich habe es vor kurzem angefangen und muss gestehen, dass es für mich wirklich ein "durchkämpfen" ist.

Zitat:
Original geschrieben von Valraven
Ich will keinem der oben genannten Titel die Genialität absprechen, aber für den interessierten Leser kann ich versichern, das es wirklich UNMENGEN an guten Fantasyromanen gibt

Würde mich sehr freuen, wenn du ein paar Titel mit uns teilst, weil ich wirklich mal wieder Lust auf sowas hab :)

Grüße, Paul



geschrieben von: Sternenregen

Also ich find Tolkien eigentlich gut
Aber mit dem kleinen Hobbit konnte ich gar nichts anfangen. Da bin ich nicht mal 20 Seiten weit gekommen, weil ich es total langwelig war

HDR hat mich aber total gefesselt und in den Bann gezogen. Eine gute Geschichte, die mich zum entspannen gebracht hat, so dass ich richtig abspannen konnte.
Nicht vergleichbar mit Krimis oder so, wo ich meistens nicht abschalte:-)
Deshalb find ich Tolkien richtig gut und die Verfilmung ist meiner Meinung nach auch nicht von schlechten Eltern :.-)

Greetz, Sabse



geschrieben von: MyDyingDream

Es heisst nicht ELFEN .... Tolkien hat an der Deutschen Übersetzung selbst mitgearbeitet und auf ELBEN bestanden. Er war im Englischen sehr unglücklich das er das "kindische" Elves benutzen musste ... es sind KEINE Elfen. (siehe Anmerkungen zur neuen Übersetzung)



geschrieben von: anima malata

ich fand das alles toll , gut manches erscheit lang atmig aber dadurch wird auch viel erklärt , gut die reime hab ich fast alle auch nicht gelesen , aber ich finde eigendlich alles toll , der kleine hobbit , die hdr bücher und die Silmarillion sage ...

grütziii :q



geschrieben von: Kappabani

Na Gut - bin ich mal böse.
Persönlich empfinde ich den HDR als schönes Buch - von denen es hunderte gibt - womit ich gleich sagen will das DHDR das überbewertetste Buch des Jahrhunderts ist.
Als Schriftsteller war Tolkien ein Stümper.
Großartig phantasievoll ist er auch nicht da so gut wie alles aus dem HDR aus Gotischer Historie oder Mittelleuropäischer Mythologie besteht. Er hat sich also im Grunde gar nicht soviel selbst ausgedacht.
Allerdings hat er sehr viel Liebe in die Neu-Sortirung und Umschreibung der bekannten Mythen gesteckt was durchaus Respekt verdient.

@ Lord Knolan
Zitat: ..........mit der klassischen Fantasy auskennt.......
Entschuldige wenn ich relativ harsch schreibe - aber DHDR hat NICHTS mit Klassischer Fantasy zu tun. Das ist ein Mythos! DHDR erschien ca. 1956, da war die Äre der "golden Age" der Fantasy Literatur schon lange vorbei.
Es entsteht der Eindruck Tolkien sei klassische Fantasy weil nach Tolkien nur noch Tolkien erschien oder die kopierte Kopie der kopierten Kopie der Kpoie von der kopierten Kopie der.......... von Tolkien. Tja, DHDR verkauft sich eben gut!
Übersetzungsfehler: Orcs heißen eigentlich auch Goblins.......aber die Elben kommen schon in Felix Dahns "Ein Kampf um Rom" vor und ich denke Tolkien meinte diese das es im englischen kein Wort für diese gibt.



geschrieben von: chrisu

ich liebe tolkien, da mich seine art zu schreiben fasziniert...
"shakespeare schuf nur charktäre, tolkien hingegen schuf eine ganz welt, mit ihren völkern,sprachen, geschichten..."
(zitat vom guardian)



geschrieben von: Sybill

Hallo!

Ich stimme Kappabani zu 100% zu. Und ich habe bislang kein Tolkien-Werk gelesen, das spannend und fesselnd gewesen wäre. Nicht einmal die Schicksale einzelner Figuren konnten mich zum Lesen anhalten - ich brauchte drei Anläufe, um den HDR durchzulesen.
Ich finde durchaus, das viele Bilder aus den Teilen im Köpfchen geblieben sind, mehr aber leider nicht. Auch für mich ein überbewertetes Werk, das mich sehr an den Geschichtsunterricht erinnert - durchaus interessant, aber laaaaaaaangaaaaaatmig....

Grüße
Sybill



geschrieben von: Nightingale

Entweder man mag Tolkien, oder man mag ihn nicht.

Wenn Du Dich durch die Buecher quälen musstest, warum hast Du sie dann gelesen?? Nur weil alle das machen??

Ich fuer meinen Teil mag seine Buecher sehr und musste mich an keiner Stelle damit quälen. Lesen soll immerhin Spass machen...



geschrieben von: BlackOne

schlichtweg genial - hab leider auch nur kleiner Hobbit und LOTR gelesen; für mehr hatte ich bis jetzt noch keine Zeit.... aber habe selten ein Buch erlebt, dass mich so gefesselt hat wie LOTR!



geschrieben von: Kappabani

@ Nightingale
Ich finde Mozart scheiße! Aber dennoch war er ein großartiger Musiker! Klar worauf ich hinaus will?
Man kann etwas mögen oder auch nicht - das hat aber keinerlei Aussagekraft über die Qualität der Sache.
Darüber hinaus ist es bei mir so, und ich vermute by Sybill einen ähnlichen Grund, das ich die Erfahrung gemacht habe das manche Bücher sich steigern also - als Beispiel - ab der Mitte oder gegen Ende doch noch sehr gut werden und deshalb lese ich JEDES Buch das ich begonnen habe zuende um dem Autor fair gegenüber zu sein.
Ich habe schon bei Schwarzes Leipzig eine lange Diskussion über das Werk Tolkiens geführt die ich hier nicht wiederholen möchte.
Kurz möchte ich sagen: bei aller Liebe zur phantastischen Literatur, und ich kann mit Fug und Recht behaupten ein totaler Freak zu sein (guckst du hier: www.wanderingplanet.com diese Bücher habe ich), nicht nur weil ich John Clutes Enzyclodedie of Fantasy im Regal habe, sondern weil ich seit über 20 Jahren Fantasy lese und immer versuche Bücher zu verbreiten.
Aber DHDR muß man echt nicht mehr vorschlagen da man ihn ÜBERALL um die Ohren und Augen bekommt und dieser ganze Boom höllisch nervt.
Mein Betsreben ist es DHDR etwas "zurecht" zu rücken und deutlich zu machen das er nicht das Buch des Jahrhunderts ist. Es gibt kein Buch des Jahrhunderts und das wird es auch nie geben - von niemandem!
Ich rde lieber über andere Bücher, über DHDR ist genug gesagt worden.



geschrieben von: Sybill

Hallo!

@Nightingale / Kappabani

Von meiner Seite möchte ich anmerken, das ich immer wieder mal Bücher habe, bei denen ich nach den ersten Seiten aufgebe. In 1 oder 2 Jahren kann das dann schon mal ganz anders aussehen.

Ich zitiere mal einen von mir verehrten Autoren: "Jedes Buch hat seine Zeit."

Deshalb habe ich es auch mit dem HdR wieder und wieder versucht und auch wenn ich weniger didaktisch an Literatur herangehe und einfach "nur" Leser bin, lese ich schon seit über 30 Jahren in diesem Genre und habe schon einiges verschlungen. So sehr ich Tolkiens Arbeit auch schätze, sein literarisches Können stelle ich auch weiter in Zweifel.

Grüße
Sybill



geschrieben von: BlackElvenTear

ich hab herr der ringe und der kleine hobbit gelesen und bin jedesmal auf's neue fasziniert. es tut sich eine welt für sich auf, in die man so richtig "eintauchen" kann, wo das, was sich im "normalen" (was ist schon normal ?!) leben abspielt wenigstens für ein paar stunden in den hintergrund tritt...
aber ich vermute auch, dass man tolkien entweder mag oder nicht mag...jedem das seine:)



geschrieben von: Vicious circle

Fand Herr der Ringe und Der kleine Hobbit gut. Obwohl ich zugeben muss , dass sie wirklich teilweise etwas zu sehr in die länge gezogen waren. Habe im dritten Buch meistens auch die Kapitel mit Frodo und Sam etwas überlesen , weil ich viel lieber wissen wollte , wie es bei den anderen weiterging.

Aber der kleine Hobbit war meiner Meinung nach überhaupt nicht in die länge gezogen. Das Buch hatte eine gute länge und war auch ziemlich leicht zu lesen.

Die Filme fand ich allerdings nicht sooo berauschend. Sie waren zwar dafür , dass sie als Filme gemacht wurden nicht schlecht , aber meiner Meinung nach fehlten da auch Dinge , die unbedingt rein gehören! Aber weiß ja selber , dass man nicht alles rein nehmen kann...



geschrieben von: asamandra

Ich weiß nicht recht. Jeder, den ich kenne, schwärmt mir von der Genialität von Tolkien vor... ich kann mich allerdings nicht so recht damit anfreunden. Hab mich mit Mühe und Not durch den kleinen Hobbit gequält und dann mit dem eigentlichen Machwerk begonnen, dass ich aber dann in die Ecke gefetzt hab, als ich bei Tom Bombadil angelangt bin. Hab mich mittlerweile mehr darauf verlegt, die Filme zu gucken.
Der Stil Tolkiens is... ich weiß nicht... etwas zäh und irgendwie lahmarschig. Is nciht wirklich mein Ding.



geschrieben von: BlackElvenTear

Ich hab mir die Filme bewusst nicht angesehen, weil ich die Bilder, die beim Lesen in mir entstanden sind nicht überlagern wollte...es kann ja nicht sein, dass im Film alles so ist, wie es in meiner Vorstellung besteht.
Allerdings wurde in der Schule mal in einer Vertretungsstunde der Anfang vom 1. Teil gezeigt und da war ich schon beeindruckt, wie weit das mit "meinem" Mittelerde übereingestimmt hat...



geschrieben von: Nightingale

@Kappa

Dieser Thread befasst sich allerdings nicht mit dem Thema der allg. Qualitaet der Tolkien-Werke.
Die Frage bezog sich auf den Schreibstil und die eigene Meinung.
Ob ein Kuenstler nun ein Meister seines Faches gewesen ist oder oder nicht, ist doch wohl zweitrangig in Sachen eigener Meinung.
Egal womit ich mich befasse, es muss mir gefallen.
Wenn mir Mozart nicht gefaellt (nur um mal Dein Beispiel aufzugreifen) und er von allen anderen als grosser Kuenstler gefeiert wird, so schliesse ich mich der allg. Meinung nicht an (in meinen Augen ist das charkaterlos).
Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich liebe Mozart....



geschrieben von: Kappabani

@ Nightingale
Zitat: so schliesse ich mich der allg. Meinung nicht an (in meinen Augen ist das charkaterlos).
In diesem Punkt teile ich deine Meinung nicht sonst wären ja alle Tokinisten Charakterlos. ;)
Ich hatte den Thread durchaus so aufgefasst das Pro und Kontra von Tolkiens Werk zu betrachten - immerhin heist es ja "Tolkien Gut oder Schlecht" und ich finde man kann etwas technisch sehen und persönlich und das muß nicht das gleiche ergebnis geben.
Toliens Schreibstiel war mies. Er ist nicht spannend, er übertreibt mit seinen Landschaftsbeschreibzungen, er hat höllisch von anderen Werken abgeschrieben und Handlung gibts auch keine nennenswerte.
Tolkien hat literarischen Schrott fabriziert aber dennoch verzaubert er viele Menschen mit seinen Geschichten. :)
Und diese Zweischneidigkeit ist meine persönliche Meinung. Tut mir leid wenn ich nicht schwarz/weiß denken kann und du von mir ein "Ja, gut!" oder "Nein, schlecht!" erwartest . Für solche Dinge gibt es aussagelose Umfragen.
Einer der Gründe warum ich versuche mir eine detailierte Meinung über etwas zu bilden ist auch das ich anderen Künstlern gegenüber Gerecht sein will.
Gerade diese blinde Verehrung DHDR, die fast dem Tanz ums goldene Kalb gleicht, verursacht mehr Schaden als vielen Bewußt ist denn wenn ständig gepredigt wird wie über geniel und Großartig und Jahuhundertmäßig und überhaupt und der beste und hastenichgesehen Mr.Allgewaltiger Literaturgott Tolkien doch ist werden die Menschen über kurz oder lang genau das glauben und sich auch keine eigene Meinung mehr bilden können weil alle Kritik erstickt wird mit dem Argument: Ja, aber letzten Endes ist doch alles Geschmacksache!
Mag schon sein aber mein Geschmack beinhaltet immer auch eine "nüchterne" Betrachtung der Sache. Aber damit jetzt kein falsches Bild entsteht, ich bin kein Intellektueller sondern kann auch anspruchslose Dinge supertoll finden.
Wie eine Sache geartet ist ist eins, was mir diese Sache persönlich gibt etwas anderes.



geschrieben von: Namayah

"Tolkiens Schreibstiel war mies. Er ist nicht spannend, er übertreibt mit seinen Landschaftsbeschreibungen, er hat höllisch von anderen Werken abgeschrieben und Handlung gibts auch keine nennenswerte.
Tolkien hat literarischen Schrott fabriziert aber dennoch verzaubert er viele Menschen mit seinen Geschichten. "

Ok, deine Meinung. Die teile ich allerdings nicht, ich mag das Buch. Ok, es ist vielleicht nicht sonderlich actiongeladen, er hat auch sehr viel, nennen wir es mal, Liebe zum Detail eingebracht usw usf, was durchaus auch alles Kriterien für seinen Schreibstil sind, keine Frage.

Aber findest du nicht den "Tanz ums goldene Kalb" ein bisschen zu hoch gegriffen? Ich denke, das ist auf die Hey-ich-hab-dieFilme-gesehen-Menschen zurückzuführen. Und es ist verdammt einseitig. Schöne Bilder machen kein gutes Buch.

PS: Von welchen Werken hat er abgeschrieben? Ich kenne keins, aber das muss ja nicht zwangsläufig etwas heißen.



geschrieben von: Nightingale

@Kappa

Ich glaube Du hast mich einfach nur falsch verstanden, denn im Grunde sind wir der gleichen Meinung.
Schwarz/Weiss-Denken lehne ich ebenso ab; es gibt fuer mich nicht nur ein "Ja, super" oder "Nein, total zum kotzen"...da sind bei mir noch ne Menge Grauzonen :) .
Ich finde es nur einfach Zeitverschwendung ein Buch zu lesen, was ich eigentlich nicht lesen mag, weils langweilig oder sonstwas ist.
Das hat nichts mit Respekt vor dem Autor zu tun, das ist Selbstverarschung. Warum sollte man/frau ;) sich mit minderwertigen Zeugs abgeben (auch fuer manche mag Tolkien Schrott sein), wenn es noch so viele gute Buecher (nach meinem Geschmack) gibt, die gelesen werden wollen??

Natuerlich ist Tolkien kein wirklich grosser Literat, aber wer sich fuer Fantasy interessiert, wird frueher oder spaeter mal auf Tolkien stossen (schon alleine wegen der Film-Hysterie) und mal ganz ehrlich: So schlimm ist er doch gar nicht.
Ich hab schon ne Menge Buecher in meinem bisher relativ kurzen Leben gelesen und er gehoert FUER MICH zum oberen Drittel (Brecht, Boell, Kafka und Marquez eingeschlossen ;) ). Es ist halt Trivial-Literatur erster Guete, so sollte er auch gesehen/gelesen werden.

Zum dem momentanen Trubel um HDR:
Sicherlich ist es schade, wenn eine schoene Geschichte (auch wenn er Teile irgendwo abgekupfert hat) so vermarktet wird, allerdings ist es mir lieber wenns mit einem Buch passiert, anstelle eines absoluten "no brain, no pain" - Quatschs ala Teletubbies.

Zum Abkupfern:
Saemtliche Autoren der Fantasy-Literatur (die sich mit den Themen Elfen, Zwerge, bla befassen) haben abgekupfert. Ausnahmslos!
Der Ursprung liegt in alten Maerchen vorrangig aus Irland, Island, Schottland, Finnland, Schweden, Norwegen (sogar noch aus der Ecke Weiss-Russland).

Ich moechte hier keine Werbung fuer Tolkien machen.
Herr der Ringe ist eine Frage des Geschmacks. Dabei bleib ich. Und wenn 100.000 andere Leute sagen: "Der ist voll scheisse!", aendere ich nichts an meiner Meinung. Ich weiss (in Bezug auf Tolkien) wovon ich rede, da interessieren mich andere Meinungen nicht wirklich.
Anders sieht es bei Dingen aus, mit denen ich mich nicht auskenne. Da hoere ich mir erst mal n paar Aussagen an, strecke generell "die Fuehler" aus und komme dann irgendwann zu einem Resumee.



geschrieben von: Kappabani

@ Nightingale
Jop, ich hab mir auch schon sowas gedacht; das unsere Auffassungen gar nicht so unterschiedlich sind. :p
Leider bleibt einem bei all der Hysterie um DHDR nichts als relativ barsche Worte zu gebrauchen - alles andere erreicht den Verstand der Leute nicht.
Das mit der Selbstverarsche ist ein gutes Argument.
Die beiden grausigsten Bücher die ich gelesen habe waren Frank Rehfeld (kommt aus dem Umfeld W.Holbein) äh - Titel weis ich nicht mehr und Frederik Hettmann - Die Freuden der Fantasy. Rehfeld war einfach nur voller dummer Klischees der meinte *hust* erotische Momente einbringen zu müsse - sorry aber da les ich lieber Anis Nin - und Hettmann ist ein arroganter, selbstherrlicher Arsch der anderen Leuten seine Meinung unterschieben will in dem er glaubt er könne unterschwellig Beeinflussen.
Unglaublich was der für Thesen vertritt. :mad:
Wenn ich den jemals treffe mach ich ein Furz-Mobile aus ihm. :q


@ Namayah
Nein! Der Rummel um DHDR gleicht dem goldenen Kalb!
Ich sag mal: DAS BUCH DES JAHRHUNDERTS
Ein Slogan der vor den Filmen schon überall zu lesen war.
Um nur ein Beispiel für die maßlose Überschätzung DHDR zu zitieren.
Abgeschrieben hat er aus der EDDA und von Felix Dahn's "Ein Kampf um Rom". Felix Dahn schrieb seinen Roman - man horche - unter der Prämisse seine Wissenschaftliche Arbeit in Form eines Romans zu veröffentlichen. Kommt das irgendwie bekannt vor? :rolleyes: Was ich persönlich dabei interessant finde ist das "Ein Kampf um Rom" 12 Jahre vor Tolkins GEBURT erschien.
Auch das sind nur zwei Beispiele von vielen.
Ich finde es immer sehr spannend das es bei der Lobpreisung DHDR gar nicht überschwenglich genug sein kann aber äusert man Kritik ist diese doch meist "nicht vielleicht etwas übertrieben".
Ne, ist sie nicht.
Als Beispiel: er übertreibt mit seinen Landschaftsbeschreibungen < Meine Version
nennen wir es mal, Liebe zum Detail eingebracht < Deine Version.
Tolkien ist dann nicht "schlecht" sondern "doppelplusungut".
Naja, das Thema ist ein Faß ohne Boden. ;)



geschrieben von: Valraven

Ich denke, dieses bodenlose Faß sollte trotzdem einen Deckel bekommen - habt ihr nicht eigentlich alles dazu gesagt? Eine solche Diskussion führt wohl zu nichts...und ist irgendwie platt :/



geschrieben von: Nightingale

@Valraven

Was ,bitte schoen, soll Dein Kommentar??

Ueberfluessig ist hier nur Dein unkonstruktiver Beitrag. Der Sinn eines Forums liegt darin, dass sich die Leute hier zu den unterschiedlichsten Themen aeussern duerfen. Wenn Du Dich nicht daran beteiligen moechtest: Lass es einfach! Egal in welcher Form.



geschrieben von: Valraven

@Nightingale: Ich habe mir auch bei der Formulierung schon überlegt, dass es wahrscheinlich ein relativ unglücklicher Post ist - aber an diesem Threadhabe ich mich bereits vorher beteiligt - und aus der Diskussion der letzten Poster, unter denen du ja auch warst/bist habe ich lediglich die Aussage von Kappabani übernommen, dass dieses ein Fass ohne Boden ist ...

Andererseits hast du recht, es geht hier wohl nur um eine Ansammlung subjektiver Empfindungen - wie ich schon sagte, ist das Buch meiner Ansicht nach gut, aber zu sagen, es sei schlecht, da langweilig etc. ist einfach total platt, da z.B. die Stellung und Bedeutung für die Fantasystilrichtung nicht gesehen wird.

Wenn jemand sagt, alle Gothics sind stupide Satanisten o.ä. (Also Thema - Gothics gut oder schlecht) und deshalb fände er sie doof, würde ich genauso dazu anraten, auch noch andere Aspekte zu bedenken oder das Thema anders aufzurollen.



geschrieben von: Nightingale

Sehr weise, Val ;)



geschrieben von: Kappabani

@ Valraven
Falls du dir meine Posts einmal genauer durchgelesen hast hättest du feststellen müssen das ich auf jeden Fall nicht behaupte DHDR sei literarisch Schrott weil ich persönlich diesen langweilig finde sondern weil er Schrott ist aus Gründen die du in meinen Posts findest.
Und was die Stellung DHDR in der Fantasy betrifft möchte ich dir mal sagen das dieser 10.000 mal mehr Zerstört hat als er von Nutzen war denn der Erfolg - und dieser ist untrennbar mit der Stellung verbunden - hat die Vielfalt der Fantasy nahezu ausgelöscht und gäbe es nicht solche Nostalgiker wie mich oder Frank Festa würde man heute Namen wie James Branch Cabell, Abraham Merritt oder Robert Kraft nicht mehr kennen - und das sind wahre Fantasy Klassiker! :q
Wenn dir daran gelegen ist kann ich dir eine lange Liste von Leuten geben die alle vor Tolkien Fantasy geschrieben haben die heute aber niemend mehr liest weil man überall Tolkien vorgesetzt kriegt.
Wenn ich daran denke wie beklopt manche Tolkinisten schon sind wird mir schwindelig. Ich kann gerne einmal aus dem Tolkiana Band 4? rausschreiben welch Wahnsinn da betrieben wird und das unter dem Deckmantel seriöser Literaturbetrachtung. :mad:
Ich sags mal recht unwirsch: Manche Tolkien Fans merken einfach die Einschläge nicht mehr!
Sich für etwas begeistern ist eine Sache - nicht mehr in der Lage sein etwas kritisch zu betrachten etwas anderes.
Darauf bezog sich auch mein Komentar "Faß ohne Boden". Mit 'ner Wand zu quatschen hat mehr Aussicht auf Erfolg, da fällt vielleicht irgendwann der Putz ab.:rolleyes:



geschrieben von: Valraven

@Kappabani: Ich lese immer sorgfältig und habe auch nirgendwo behauptetet, dass du sagtest, LotR sei literarischer Schrott aus welchen Gründen auch immer, sondern geschrieben, dass ich dir zustimme, dass das Thema ein "Fass ohne Boden" ist, wie du es selbst geschrieben hast.

Deinem sehr subjektiven Standpunkt kann ich mich ansonsten allerdings nicht anschließen. Ich bin kein profunder Tolkien-Kenner, weil, obwohl ich das Buch 4x gelesen habe, meine letzte Lesung sicher 100 Bücher oder mehr zurückliegt und ich bisher nicht sagen kann, dass es an vielfältiger Fantasyliteratur irgendwo mangelt. Auch in der neueren Fantasy (letzte 10-20 Jahre?) gibt es viele schöne, innovative oder einfach gute Bücher...*schwelg*

Es geht auch nicht darum, dass andere Leute irgendwann irgendwo was geschrieben haben - was natürlich sehr schön und wichtig ist, aber frühere Stufen und Vorgänger findest du in fast allen Bereichen und überall, nur haben manche eben einen stärkeren Einfluss auf die Zeitgeschichte und andere gehen, vielleicht oft völlig ungerechtfertigt, im Laufe der Geschichte verloren - schade, ist aber so. Wenn man die Rezeptionsgeschichte des Tolkienromanes verfolgt, sieht man ganz eindeutig den Einfluss, den der Roman (sei es zum guten oder zum schlechten) gehabt hat und eventuell immer noch hat (oder von den Tolkienfans übermässig aufgebauscht wird) auch wenn ich persönlich auch dutzende bessere Werke aus meinen Regalen ziehen könnte...

Womit ich dann sagen will, dass Tolkien die Bezeichnung "Schrott" nicht verdient hat, das ewige in-den-Himmel-loben mich aber auch nervt, auch wenn ich das Buch gut oder sogar toll finde.

Und auch wenn ich mit einem besonderen Tolkien-Fan, meiner Nachbarin, wunderbar zurechtkomme und mich immer mit ihr darüber unterhalten kann, würde ich ihr doch gerne mal einen Stapel anderer Werke ausleihen - fürchte aber, bei solchen Extrem-Fans ist das vergebene Liebesmühe, da sie alles andere an "ihrem" Werk messen und sich in gewisser Weise den Zugang zu anderem verbauen.


@Nightingale: Ich bin immer freundlich zu aufgebrachtem Gevögel :)





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