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seine Grenzen finden?

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geschrieben von: Weltenbummler

shalom!

jeder hat seine eigenen grenzen,
jeder mus seine eigenen gerzen finden.

schmerzgrenze, angstgrenze...

ich finde es wichtig seine grenzen zu kennen, weil man sich selber dann besser kennt.
weil man dann irgendwann weiss, soweit geh ich und da hörts auf.

aber, was wenn es irgendwann gefährlich wird? wenn die grenzenfindúng gefährliche formen annimmt?

neulich besuchte ich meinen freund,
fand ihn aber im haus nicht. ich ging um das haus herum,
und in die scheune,
und rief nach ihm.

naja, er war gerad dabei in ca. 8,5 m höhe über einen ca. 15 m langen balken unter der decke lengs zu balancieren.
musste mich erstmal setzten.
er is dann auch da runter gekommen, und zu mir hin, und meinte nur, er wolle nur schauen ob er sich das traute, und ob er das könne.

ich weiss abslut nicht was ich davon halten soll,
er gillt in unserem freundeskreis als leichtsinnig, aber So leichtsinnig?

er fand das nicht leichtsinnig, leichtsinnig sagte er fände er es nciht zu wissen ob man das könnte.

was meint ihr? ist es sooo wichtig seine grezen zu finden?
wie kann man seine grenzen finden?
vorallem:
warum braucht man grenzen?

weltenbummler



geschrieben von: jade

Ich denke, es ist ganz gut, wenn man seine Grenzen erahnen kann, ohne sie wirklich ausgetestet haben zu müssen.
Ich ahne, wo meine Schmerzgrenze liegt, oder wo meine Angstgrenze liegt, aber wirklich kennen, d.h. auch erlebt haben, möchte ich es nicht gerade.

Die Grenzen, die der Verstand oder Körper uns setzt, sind zum persönlichen Schutz da, denke ich mal. Wenn es sich jemand als Hobby macht, ständig seine eigenen Grenzen zu überwinden, kann es ja nur irgendwann schief gehen, da sich die Grenze, wenn sie einmal erreicht wurde, wohl immer weiter nach hinten verschiebt. So werden es bei deinem Freund demnächst nicht mehr 8,5 Meter, sondern 10 Meter sein...



geschrieben von: Scheol

Ich denke es ist für jeden wichtig seine Grenzen zu kennen.
Wie du sagtest....man kennt sich besser und weiß was man sich zutrauen kann.
Aber niemals sollte man sich in Lebensgefahr begeben....so wichtig ist es auch wieder nicht.


bb
Scheol



geschrieben von: Leamas

Hm, ich brauche definitiv Grenzen, um sie überschreiten zu können. Ich kann deinen Freund sehr gut verstehen. Ist es nicht eher eine Suche nach Lebensgefühl und eine Mutprobe für einen selber? Aber es ist nicht gut, was er da macht. Ist er so unsicher mit sich selbst, so im Unreinen, daß er sein Leben riskiert, um sich besser zu fühlen? Ein Ansporn ist wichtig, ebenso das Gefühl der Lebendigkeit und ein wenig Leichtsinn und Mut gehört auch dazu. Wenn jdm. das Leben dabei zu wichtig wird, kann es gefährlich werden...



geschrieben von: Yukikaze

Also ich finde, dass es schon wichtig ist seine Grenzen zu kennen aber meiner Ansicht nach braucht man nicht erst solche Tests "nur um zu wissen ob man etwas kann" oder ob der Koerper und auch der Geist dazu in der Lage ist...ich glaube vielmehr, dass man seine Grenzen dadurch erkennt, dass man sein Leben einfach lebt und moeglicherweise an bestimmten Aufgaben scheitert oder nicht...ich weiss momentan zwar selbst nicht ob ich kurz davor bin meine Grenzen zu erreichen oder ob es noch ein Stueck ist aber das werde ich wohl merken, oder?



geschrieben von: mizu

seine grenzen zu kennen ist sicherlich nicht das unnötigste, was es so gibt im leben... schließlich ist es in gewisser weise ja auch sehr interessant und gibt einem ein gefühl von einzigartigkeit, wenn man weiß, was man kann und was man ganz einfach nicht kann.

ich halte es allerdings für quatsch, mit aller gewalt zu versuchen, seine grenzen JETZT SOFORT herauszufinden, womöglich noch zu manipulieren und sich damit auch ein wenig selbst zu belügen.

es kommt, so wie es kommt. und wenn es kommt, dann ist es ok.



geschrieben von: LaChatte

Grenzen kennen lernen ist schon toll, aber ich würde da schon auf etwas Sicherheit achten... Ich möchte mal, wenn ich die Gelegenheit dazu habe, mal auf eine Baukran (wenn möglich den höchsten, dens in der Region gibt) steigen. Einfach um zu wissen, ob ichs kann... Aber so Balanceakte, nein danke!



geschrieben von: Yami no Matsuei

nun ja, es ist schon wichtig, irgendwo seine grenzen zu kennen, aber wer legt die fest?
ich persönlich bin ein grenzgänger, überschreite ständig (klingt übertrieben, häufiger passt wohl besser)
meine grenzen, aber trotzdem stürze ich nirgendwo ab oder so, also ist hinter den grenzen immer noch was, also kann man sich die grenzen sparen, man kann sich vielleicht dafür entscheiden, innerhalb eines bestimmten gebietes zu bleiben, und dieses nciht zu verlassen, was vielleicht sicherer ict, oder einem das gefühl von sicherheit vermittelt



geschrieben von: hitokori

grenzen? hört sich für mich nach gefängniss an!
wer seine grenzen überschreitet - will die freiheit
wer sie anerkennt - lebt vor sich hin ohne zu ahnen was "dahinter" liegt

aber hinter jeder grenze liegt eine neue sowohl psychisch als auch physisch....

der mensch wird durch sein grenzen die er sich selbst setzt und gesetzt bekommt definiert!



geschrieben von: Yukikaze

@hitokori

Also seine Grenzen zu kennen, bedeutet doch nicht gleich seine freiheit einzuschraenken...man kann sie ueberschreiten wenn man sich in der Lage dazu fuehlt und auch wirklich wissen will was dahinter ist und irgendwo tut man das in gewisser Hinsicht fast jeden Tag (seine Grenzen ueberschreiten mein ich...)...und Grenzen ueberschreiten bedeutet ja nicht nur Mut zu irgendwelchen "Dummheiten" (um das mal so auszudruecken) zu zeigen...ich zum Beispiel konnnte mir nie vorstellen ziemlich weit von meiner Heimat zu sein (und das fuer ziemlich lange Zeit...) und jetzt bin ich schon seit 2 Monaten hier allein in Irland...es mag nicht gross erscheinen aber fuer mich war es ziemlich schwer ^^



geschrieben von: LaChatte

Wir haben doch alle unsere Grenzen - körperliche, geistige, moralische, intellektuelle - und diese Grenzen immer weiter hinauszuschieben, zu erforschen, ist doch auch etwas, das uns erst zu Menschen macht.

Wo wären wir denn, wenn nie einer einmal seine Angst vor dem Feuer überwunden hätte?



geschrieben von: hitokori

@Yukikaze

mmh aber dadruch das du nach irland gegangen bist hast du die selbst mehr möglichkeiten gegeben, weil jetzt könntest du wahrscheinlich genauso gut nach spanien gehen oder so. also hast du in gewissen sinne doch die freiheit gewonnen mehr zu tun als du vorher gedacht hattest.



geschrieben von: Yukikaze

@hitokori

Ich will ja nur damit sagen, dass Grenzen, die man sich selbst auferlegt zwar eine Einschraenkung der Freiheit sind aber man das nicht unbedingt bemerken muss und sich selbst sagen kann, dass man auch so frei ist...ohne seine Grenzen zu ueberschreiten...

@LaChatte

ja, ich glaube, dass die Grenzen sich von selbst erweitern... unbemerkbar...



geschrieben von: hitokori

natürlich muss man seine grenzen nicht bemerken wenn sie weit genug gesetckt sind. aber letztendlich sind sie irgendwo vorhanden und schränken uns ein.
ob wir sie nun sehen oder nicht
aber frie sind wir noch lagne nicht
in dem sinne: free at least, free!



geschrieben von: Yukikaze

naja, ich glaube richtig frei im Sinne von frei werden wir wirklich nie...es sei denn du kannst jetzt alles herzzaubern was du willst und bist in der Lage die Gravitation nur durch deine eigenen Energien zu ueberwinden...aber es ist ja auch schon genug wenn man im Geiste frei ist...und sich nicht durch Konventionen einengen laesst...aber das ist nicht einfach ^^



geschrieben von: hitokori

ich denke das man eh nie frei sein weil ein menschliches wesen nicht in der lage ist, meinem erkenntnisstand zufolge nicht in der lage ist sich von seinem körper und der räumlichen zeitlichen welt zu trennen. und solange man einen körper eine masse etc. hat unterliegt man allen naturgesetztne und ist demzufolge unfrei.
selbst die freihiet der gednake zweifle ich in unserer gesellschaft an da man eh recht weit durch die medein in seienr eigenen meinunng beeinflusst wird!



geschrieben von: Menedemos

Ich glaube, es ging Weltenbummler nicht so sehr darum, ob der Mensch einen beschränkten Willen hat (dazu hatten wir schon ein paar Threads), sondern wie man mit seinen Grenzen umgeht, wie man sie findet, wie man mit ihnen lebt etc...



geschrieben von: hitokori

aso kk
wie man mit den grenzen umgeht?
kommt halt sehr auf den charakter des menschen an. wenn man zufrieden ist mit dem was man hat kann man seine grenzen als seine grenzen statisch festsetzen und muss nicht versuchen diese zu überschreiten und dabei evtl zu scheitern und weiter zurrückzufallen.
man kann natürlcih immer weiter kämpfen und solange seine grenzen überschreiten bis man glücklich ist. mir gehts hauptsächlich darum spass zu haben. deshalb überreize ich halt auch manchmal grenzen die mir andere setzten...
die eigenen grenzen zu überschreiten ist ja ok, aber bei denen von anderen ist es schon was anderes, da man sei dadruch auch verltzen kann
(vor allem psychisch...)
also werden deine grenzen nicht nur von dir gemacht sondern auch von deiner umwelt!





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