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Nach 3 Jahrn wieder Schreiben können ist eine Erleichterung.ich habe sie wiederfunden

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geschrieben von: Rafael

Hier gibt es Lieder für diesen Zyklus:

www.apkallu.de.vu

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Und berauscht vom Wein der Weisheit lege ich hier nieder diese Worte
Vom Getränk der Weisheit betrunken lege ich hier nieder diese Worte
Und vom Wein der Weisheit in Nebel gehüllt mein Geist lege ich hier nieder diese Worte.

Kein Sterblicher kann vernehmen das Gleiche.
Es ist sinnlos zu versuchen zu sehen eine Sache wie ein anderer
Und kein Mensch kann schauen das Gleiche,
denn nur durch Einfühlung.
Lediglich durch Einfühlung vermag er näher kommen der Erkenntnis
Welche hatte seine Schwester oder sein Bruder.
Lediglich durch Einfühlung vermag er näher kommen der Erkenntnis
Welche hatte seine Mutter oder sein Vater.
Lediglich durch Einfühlung vermag er näher kommen der Erkenntnis
Welche hatte seine Tochter oder sein Sohn.

Und von einer Tochter soll hier weiter die Rede sein.
Von Inanna soll hier weiter die Rede sein.
Die Rede mag geben Kund von der Himmelskönigin.

Zwischen Morgenstern und Abendstern spannt sie ihren Schleier
Und schläft nicht und wacht nie, denn verklärt gibt sie sich.
Wer Nebel durchdringen möchte
Wird bald erkennen dass er sich dem Rausch hingeben muss.
Und wer durch undurchsichtige Länder gehen möchte
Wird bald erkennen dass er sich dem Rausch hingeben muss.

Und berauscht vom Wein der Weisheit legt sie daneben diese Worte
Vom Getränk der Weisheit betrunken legt er dann nieder diese Worte
Und vom Wein der Weisheit in Nebel gehüllt ihr Geist legen sie nieder diese Worte.

So liegen sie – die Worte wie Ziegel nebeneinander.
Und wie Ziegel liegen die Worte nebeneinander und bilden ein Haus.
Und ein Haus wird gebaut durch diese Ziegel.
Ein Haus wird geschaffen durch ihrer Worte Weisheit.

Eine Eule kam herbeigeflogen und landete auf dem Ast eines Baumes der da stand.
Die Eule machte zum Reden den Schnabel auf und sprach:
Welch schönes Haus dies geworden ist.
Welch schönes Haus dies geworden ist.
Welch schönes Haus dies geworden ist.

Wißt ihr auch, dass jegliches Starre nur von Dauer ist?
Und wißt ihr auch weshalb?
Weil Starres auch in Bewegung ist
In Bewegung um sich selbst
In Bewegung des sich selbst Wieder Holens.

Kra Kra!
Nichts besitzt allzu lange Zeit die gleiche Form.
Nichts besitzt allzu lange Zeit die gleiche Form.
Nichts besitzt allzu lange Zeit die gleiche Form.

Und so hob sich die Eule wieder hoch.
Der Ast brach unter ihrem Gewicht ab, fiel auf den Sand, Blumen blühten auf dem Ast.
Und als die Blumen so am Boden lagen, da wurden sie zu Sand, der verflog.

Wenn die Wandlung direkt erfolgt wundert man sich.
Und man wundert sich, jedoch anders, ob der Vielfalt der Dinge in der Natur.
Und man wundert sich ob der Vielfalt der Dinge in der Natur.
Und man wundert sich, jedoch anders, ob der Vielfalt der Dinge in der Natur.
Wenn die Wandlung direkt erfolgt wundert man sich.

Das große Geheimnis der Erkenntnis ist nicht die Erkenntnis.
Sondern der Weg Schritt für Schritt bis zur Erkenntnis.
Das große Geheimnis der Erkenntnis ist nicht die Erkenntnis.
Sondern der Weg von jedem unterschiedlich beginnend bis zur Erkenntnis.
Und dann wird die Erkenntnis auch nicht gleichsam genommen.
DAS GEHEIMNIS DER ERKENNTNIS IST DER WEG ZUR ERKENNTNIS.

Das Land welches ich sehe ist ein Land der Vielfältigkeit.
Das Land welches ich sehe ist ein Land der Länder neben Ländern.
Das Land welches ich sehe ist ein Land der Länder darniedergelegt neben Ländern.

Und vom Wein der Weisheit berauscht legt sie daneben ihr Opfer.
Und vom Wein der Weisheit berauscht legt er daneben sein Opfer.
Und vom Wein der Weisheit berauscht legen sie daneben ihr Opfer.

Die Himmelskönigin mag lächeln, denn ich wähnte sie tot.
Die Himmelskönigin schenkt mir ein Lächeln, denn ich sah sie in anderem Gewand.
Die Himmelskönigin gibt mir ein Lächeln

Als ich ihr in Tränen träumend hinterher blicke
Und rufe wie ein Kind.
Wie ein Kind rufe ich.
Wie ein kleiner Mensch rufe ich.
Ich rufe der Himmelskönigin hinterher und weine als sie mich nicht bemerken scheint.

Und als sie sich umdreht,
schenkt sie mir ein Lächeln.
Ein warmes Lächeln schenkt sie mir.
Und die Tränen wärmen mich in dem Augenblick.

In warmen Tränen und Lächeln der Himmelskönigin fühle ich mich geborgen.
Ein kleiner Mensch fühlt sich geborgen in ihrem stetigen Lächeln,
welches mich führt in blauen Nächten.
Die Himmelskönigin kennt die blauen Nächte ihres Verehrers
Und sie schenkt ihm ein Lächeln und macht seine Tränen zur Wärme.

Vom Wein der Weisheit berauscht lege ich nieder diese Worte.
In bröseligen Ton senke ich meine Worte vom Wein der Weisheit berauscht.

Ich möchte mitteilen meine Worte und im bröseligen Ton gesenkt dauert an meine Weisheit.
Ich lege meine Worte daneben, neben ihre, seine, deine Worte.
Sie alle reichen hin zur Erkenntnis
Doch treffen nie die gleiche.
Wie Lichtstrahlen fallen sie auf eine Fläche und malen ein Bild.
Wie Lichtstrahlen treffen sie nicht auf der gleichen Stelle auf
Sie malen so ein Bild auf schwarzem Grund
Und Sterne beginnen zu leuchten am Großen Oben, wo noch nichts passierte.
An den Tagen der Schöpfung passierte am Großen Oben nichts.
Und am Großen Oben geschah nichts,
bis die Worte nach Oben schossen und Punkte brannten in den schwarzen Grund.

So blicken auf die kleinen Menschen nach oben
So erstarren sie ob der sie in Bann legenden Schönheit
So blicken auf die kleinen Menschen nach oben
So erstaunen sie ob der sie in Bann legenden Schönheit
Welche große Weisheit ist
Und ein Haus und ein Ziegel und eine Wand und viele Lichtstrahlen.
Darüber erstaunen die kleinen Menschen und streben danach,
doch zunächst erfreuen sie sich
danach erfreuen sie sich daran es zu erreichen
bis sie selbst zu dem Großen Oben schießen.
Ihre Fußabdrücke zerbröseln in Tonscherben
Doch ihr Augenlicht glitzert in Schönheit.

Eine Schlange raschelt wie ein sich öffnender und schließender Vorhang
Eine Schlange raschelt herbei
Und die Schlange macht zum Reden ihr Maul auf und sie sagt zwischen ihren Zähnen:
Wenn die Punkte so zahlreich sind,
dass der Nachthimmel erleuchtet wie der Tag,
dann wird alles Oben und alles Unten
an dem Tag wo alle Punkte so nah beieinander sind
wird der Nachthimmel leuchten wie der Tag
und dann wird alles Große Oben und alles Große Unten
ein Licht
Sein.

Denn die Punkte sind dann so zahlreich, wie die Punkte des Tages,
drum nennen wir die eine Zeit Tag und die andere Nacht,
denn die Punkte sind am Tag so zahlreich dass sie leuchten
und die Versammlung der Seelen heißt Sonne
und der Platz wo sich die Seelen treffen heißt Sonne
und er wandert und nimmt mit seiner Bahn Platz bei anderen Punkten
und von Punkt zum Punkt wandert die große sich bauschende Scheibe
und nimmt mit jedem Augenblick andere Punkte auf
und sie leuchtet
so leuchtet am Tage die Versammlung der Seelen die genannt wird auch Sonne.
Denn die Punkte sind am Tage so zahlreich, dass das ganze Große Oben leuchtet.

So sprach die Schlange zu mir und sie häutete sich.
Ich nahm ihre Haut behutsam auf und nähte sie auf den Rücken meines Hemdes,
denn als ich die Schlangenhaut nähte auf die Rückseite meines Hemdes,
da spürte ich eine Wärme
und der Tod war nicht schlimm für mich
denn die Schlange brannte an meinem Rücken
und die Wirbel hinab fraßen ihre beiden Zähne und es verschlang mich ihr großes Maul
und dann stieg sie wieder hoch und verschlang mich erneut
und ich war nicht weniger dadurch.
Der Tod war nicht schlimm für mich.



geschrieben von: Rafael

Teil 2/2


Sodann rannte ich los und folgte den Fußspuren meiner Geliebten.
Sodann rannte ich los und lächelte als ich die zarten Spuren meiner Geliebten sah.
Sodann rannte ich los und mein Herz war warm als ich die Fährte meiner Geliebten nicht verlor.

Und ich wußte um den Verlust ihrer Gunst Bescheid.
Und ich wußte um den Verlust ihres Blickes nun Bescheid.
Und ich wußte um den Verlust ihrer Zuwendung nun Bescheid.

Bescheid wußte ich um den Verlust der dauerte
Bescheid wußte ich um den Verlust der dauerte dass das in Händenhalten ebenso dauert
Bescheid wußte ich um den Verlust der dauerte

Verlassen war ich von meiner Geliebten.
Verlassen war ich von der Himmelskönigin.
Verlassen war ich von meiner Geliebte.

Trostlos leuchtete die Welt in meine Augen.
Trostlos schwach leuchtete die Welt in meine Augen.
Trostlos waren die Strahlen und Bilder der Welt welche in meine Augen strahlten.

Und stumpf erschien ihnen der Glanz meiner Augen.
Verschleiert erschien ihnen die Farbe meiner Augen.
Und stumpf erschien ihnen der Blick meiner Augen.

Nicht hinein und nicht hinaus.
Nichts hinein und nichts hinaus.
Nichts und taube Leere wie über einer großen grauen Ebene war in mir.

Ich war trostlos und verlassen.
In einer Wüste befand ich mich, die da bestand aus einer großen Ebene
Und grauen Staub und Sand und Scherben.
Denn ich befand mich in dieser Welt, die da war in mir.

Und jeder der hinein trat in diese Welt wurde zu nichts
Und jede die hinein trat in diese Welt wurde zu nichts
Und jegliche Freude, Gefälligkeit, Aufgabe, Spiel und Freude wurde zu nichts.

Und ebenso kam nichts hinaus aus mir
Und ebenso kam nichts hinaus denn ich war nur eine große graue Ebene
Und ebenso kam nichts hinaus aus mir

Verlassen war ich von meiner Geliebten.
Verlassen war ich von der Himmelskönigin.
Verlassen war ich von meiner Geliebten.

Nicht mehr froh konnte ich werden.
Grauer Sand knirschte zwischen meinen Zähnen,
als ich sie zusammenbiß und bittere Tränen blauweißlicher Granatäpfel schluckte.

Und nichts mehr konnte mich mehr froh machen,
denn ich war verlassen und trostlos
in einer grauen Ebene.

Müde war ich und zu nichts zustande.
Die Leute schimpften mich zu nichts fähig.
Und verurteilt wurde ich als Nichtsnutz und so war ich müde.

Ich legte mich schlafen.

Die Himmelskönigin mag lächeln, denn ich wähnte sie tot.
Die Himmelskönigin schenkt mir ein Lächeln, denn ich sah sie in anderem Gewand.
Die Himmelskönigin gibt mir ein Lächeln

Als ich ihr in Tränen träumend hinterher blicke
Und rufe wie ein Kind.
Wie ein Kind nach seiner Mutter rufe ich.
Wie ein kleiner Mensch rufe ich.
Ich rufe der Himmelskönigin hinterher und weine als sie mich nicht bemerken scheint.

Und als sie sich umdreht,
schenkt sie mir ein Lächeln.
Ein warmes Lächeln schenkt sie mir.
Und die Tränen wärmen mich in dem Augenblick.

Und die Zeit wird gesprengt.
Und als die Zeit gesprengt wird, da schwebe ich in einem Zustand der Zeitlosigkeit.
Und in diesem rauschhaften Zustand schwebe ich zeitlos.

Vom Wein der Weisheit berauscht erkenne ich ihr Lächeln im Traum.
Und vom Wein der Weisheit berauscht sehe ich all die geistesscharfen Fäden nebeneinander
Vom Wein der Weisheit berauscht erkenne ich ihr Lächeln im Truam.

Und das ist das Wichtigste.
Sie kommt auf mich zu und umarmt mich.
Und ich weine
Und sie weint
Sie umarmt mich und das ist das Wichtigste.

Ich habe sie wieder gefunden.
Ich habe dich wiedergefunden.
Ich liebe dich.



geschrieben von: Rafael

„Mein Freund, meiner lieber lieber Freund,
Bist fort, bist fort bist weg, im Schneesturm verschwunden
Mein Freund, weshalb kehrst du nicht zurück
Die Gewalt hat dich mir genommen,
mein Lieber,
ich spähe mit schmerzenden Augen
hoffe eine Silhouette von dir zu erkennen,
doch nur noch mehr Schnee und Kälte in meine Augen.“
Der Schnee stürmt um die Blüte einer glänzenden Blume, welche zwischen zwei Wurzeln eines Baumes wuchs. Nun ist sie vergangen, ein letzter Mal und danach vergeht sie. Die Asche schon zerbröckelt und dem Boden entgegen.

Am schimmernden Himmelsamt leuchtet der zunehmende Mond. Sein Licht fällt durch die Sporen und Pollen und den Staub, so dass er dem Erdboden entgegen bauscht, denn tatsächlich fällt. Ich liebe vor allem den Anblick des kleinen Punktes links unter ihm, der ebenso entsteht, wie sein Licht. Meine Liebe fließt ohne Halt und ohne Versiegen dort hin und mischt die Wolken und formt die Blätter der Bäume. So ist zu nennen der Wahn, doch der Wahn ist der Streifen Nuance in meinem Leben, die andere Farbe hier. Ein Band, ein Strahl, und der Mond der Schein. Doch die Sonne leuchtet hinter uns und es scheint, als ob ...

Es ist bitter bedeckt die Zunge von der Bürde. Verzweifelt sein – dies ist fein gesprochen, oft gesprochen, wiederholt, bis es vergessen ist, doch. ---- verzweifelt ist leicht gesprochen ---- kannst du dich noch gut erinnern an dein letztes Mal? Bestimmt. Nur mußt du dich öffnen, denn leicht zwar nicht, doch gern wird es vergessen. Nun. Schmeckst du es? Dann ist gut. Du kannst weiter lesen.
Es ist bitter bedeckt die Zunge von der Bürde.
Mag sein, dass der Freund nicht wiederkehrt, doch die Hoffnung belebt. Sie hält am Leben. Drum nehme ich es auf mich und tue mir weh, denn dadurch weiß ich, dass ich noch hoffe, und da ich hoffe, tut es weh. Es tut weh, weil der Wunsch nicht erfüllt ist.
Mein Freund, komm doch endlich zurück, dass wir aus diesen Verhältnissen fliehen können.
Doch ich merke schon, du liegst am Stamm des starken Baumes gelehnt und genießt seine Früchte, während deine Hand durch das duftende Gras und die wunderbaren, nichtweißen bunten Feldblumen greift. Du hast mich vergessen!! Du hast mich zurück gelassen!! In meiner Trauer um dich dachte ich, ich würde die Freundschaft aufrechterhalten, du aber, du Scheusal bist weg! Läßt mir keine Nachricht zukommen, geschweige denn deine starke Hand, die mich herauszieht!!!
Du kannst wandeln, du kannst zwischen den Bäumen schreiten, während ich hier zwischen Wurzeln und Blütenasche hingeworfen bin. Nur ein Verdacht eines Gedankens an mich hast du! Ich aber fordere, dass du es erkennst, dich dann an mich erinnerst und mit heißen Tränen kommst. Aber ... wie ... ich teile mein Empfinden. Doch es ist kein Gespräch, sondern ein Monolog, welcher gegen den peitschenden Wind und die Striemen von Eis ist.

Erinnere dich bitte.



geschrieben von: Rafael

Auch wenn es mich reizt... ich würde so gerne mehr reinposten, doch habe ich die Erfahrung gemacht: weniger isss besser. Und wer mehr lesen wollen würde, der kann sich immer noch melden. Meinen sumerisch angehauchten Text führe ich momentan fort. Danke für eure Zeit, die ihr mit meinen Worten verbringt, ich hoffe es hinterläßt einen guten Eindruck. Wünsch euch was!



geschrieben von: Rafael

Ich nahm Enki die Weisheit
Ich nahm Enki die Autorität
Enki besaß die Weisheit
Enki und ich besitzen die Weisheit

Es wird dunkel auf der Welt
Die Vögel ziehen nach Hause
Grau bedeckt den Himmel
Am Horizont ein Streif metallenen Schimmers
Weiß ist der Untergang der Sonne
Es wird dunkel

Und Wind fegt durch die vereinzelten Bäume
Die Äste beugen sich
Und jedes Wesen sucht nach Schutz und Wärme

Das Wissen um Schutz und Wärme tröstet mich nicht
Es beherrscht mich
Es zerreißt mich
Es macht mich unglücklich

Wind fegt durch vereinzelte Bäume
Die Gräser nicht mehr einzeln sichtbar im letzten Licht
Ein wogendes duftendes
Der Geschmack von zu lange nicht mehr getrunken in meinem Mund

Es beißt ein Atem
Er möchte verschlingen
Er möchte jagen und niederwerfen
Er möchte zwingen
Es beißt ein Atem

Doch in mir ein tiefes Nichts
Eine Innere Leere in mir
Offen für jeden Wind bin ich
Eine Innere Leere offen für jeden Wind

In mir wohnt niemand mehr
Während das Licht grau und blau wird
In meinem Inneren ist es leer
Wenn sich jeder der Heimstätte freut

Nicht erfahren werde ich jemals eine Heimstätte
Nicht freuen wird mich ein Zuhause
Es freut mich die Heimstätte
Es freut mich mein Zuhause
Ich möchte die Geborgenheit nicht missen
Ich möchte den Schutz nicht missen
Ich möchte die Wärme nicht missen
Nicht erfahren werde ich jemals meine Heimstätte
Nicht freuen wird mich mein Zuhause

Wenn ich nicht erfahre die Wüste
Wenn ich nicht spüre den kalten Wind meine Haut ab und an wandern
Meine kalte Haut drängt mich zu gehen
Meine zerzausten Haare drängen mich zu gehen
Meine tränenden Augen drängen mich zu gehen

Ich bin ein treibender Ast im Fluß
Ich bin wie ein abgebrochener Ast im Fluß
Wirft er mich nach oben – freue ich mich
Wirft er mich nach unten – verzweifle ich
Und ich kann nichts tun
Und ich kann nichts dagegen tun
Damit ich mich beherrsche kann ich nichts tun
Denn für den kalten Wind bin ich geöffnet mit meiner Inneren Leere

So werde ich weiter fort gespült
Und wenn es nach oben geht – reiße ich mich nach oben weiter und weiter
Und wenn es nach unten geht – reiße ich mich nach unten weiter und weiter
So bin ich blind zu nennen
Meine Kraft kann ich nicht nutzen um mich nach Oben zu steuern
Meine Kraft kann ich nicht nutzen um mich nach Unten zu steuern
So bin ich blind zu nennen
Denn wenn ich meine Kraft nutze, dann nur um den Weg weiter zu gehen
Den Weg des Wassers gehe ich mit größerer Stärke weiter
Ich mache den kräftigen Zug nach vorn
In die Strömung geht mein Weg

Und so werden Blumen zu Sand
Wenn der Weg in die Strömung geht und man forttreibt vom ersehnten Ufer
Werden so die Wüsten
Und nicht mehr trösten vermag die Silhouette dort wartend am Ufer


Rauben Rauben will ich!
Jeden Fetzen Sand will ich nehmen vom Ufer!
Hin Hin Hin gehen will ich!
Soll doch der Fluß versanden
Denn ich nehme jedes Körnchen mit welches Mir mir mir gehört!


Ruhig geglättet ist die Stunde des Bewußtseins um mich und mich und das Jetzt
Ruhig geglättet ist die Stunde des Bewußtseins um mich
Und ich bin hier im Jetzt
Und ich bin gestraft
Verstoßen Angezogen und weg geworfen
Ruhig bis der
Raub wieder über mich fällt und ich reißen will

Eine graue und eine grüne Perle aus meinem Blick
Eine Perle aus jedem Blick
In diesem Augenblick bin ich ruhig geglättet
Bis der nächste Raub mich verzerrt
Mich unzufrieden macht
Und ich mehr will
Bin geglättet und gekettet an den Boden
Über mir sehe ich das Wasser und die Schimmer
Der großen Sterne und Planeten
Und ruhig geglättet ist die Stunde meines Bewußtseins
Dass ich unzufrieden bin und auch unglücklich
Denn ich sehne mich nach dem Anderen
Und auch vermag ich zu ahnen dass im Anderen wieder

[...]

Und in der dritten Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah:
Eine große Höhle sah sie
Hohe Wände sah sie
Getreide schmückte diese Wände
Reliefe von Weizen schmückten sie
Bilder von Weizen schmückten sie
Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen

Das große Unten ist wie ein Wind
Ein Wind fegt durch die Höhlen des großen Unten
Die Brust klappt zusammen
Im großen Unten klappt die Brust zusammen
Der Wind erzeugt ein Vakuum
Und die Wände des großen Unten
Die Mauern die die Welt tragen
Klappen zusammen

Du mußt verstehen dass Abwesenheit von Freude
Gleichsam der Freude dient wie ihre Anwesenheit

Ja, spricht Inanna.

Verstehen ist gut. Es öffnet die Erfahrung
Aber die Erfahrung und das Bewußtwerden ist nötig wichtig
Und dann siehst du den Sinn
Auch wenn du davon sprichst dass Abwesenheit sinnlos ist

Der erste Schlüssel mag sein dass
Abwesenheit nicht das Gegenteil ist
Im Sinne von Nicht-Existent
Denn durch Abwesenheit merkst du die Existenz
Nicht-Existent ist etwas anderes
Denke nicht in solch falschen Bahnen!

[...]

(Und in der fünften Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah:
Eine große Höhle sah sie
Hohe Wände sah sie
Getreide schmückte diese Wände
Reliefe von Weizen schmückten sie
Bilder von Weizen schmückten sie
Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen)

Es ist gut seinen Wünschen und Neigungen zu folgen
Sie zeigen uns die Quelle reinen Wassers
Jedoch ihnen nicht zu folgen um etwas anderes zu tun
Jedoch ihnen nicht zu folgen um ihre Abwesenheit zu erkennen
[...] vortreffliche Erfahrungen
Und große Aufgaben als Frucht tragen.

Neigungen und Wünsche sind Programme die automatisch laufen
Neigungen und Wünsche sind Programme die auf einer Ebene laufen
Doch erkennen die vielen Schichten
Öffne dich und betrete sie alle

[...]

(Und in der sechsten Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah:
Eine große Höhle sah sie
Hohe Wände sah sie
Getreide schmückte diese Wände
Reliefe von Weizen schmückten sie
Bilder von Weizen schmückten sie
Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen)

Das Zerteilen Zerstückeln des Korn
Seine Aufgabe der alten Form
Beerdigung, Sprengung seines Rahmens
Schmerz
Diene der Fruchtbarkeit
Öffnen sich für Neues.
So soll mich mein Schmerz um den Verlust
Mich fruchtbar machen für neuen Besitz
Denn so zeige ich, dass ich den Besitz halte und schätze
Es ist dem Besitz solch Haltung attraktiv!

Der Schmerz ist das Fehlen
Der Schmerz ist der Schrei wegen dem Fehlen
Der Schmerz läßt hoffen auf die Erlösung
Der Schmerz verspricht die Erlösung


[...]

Und in der siebten Höhle machte Inanna die Augen auf um zu schauen und sie sah:
Eine große Höhle sah sie
Hohe Wände sah sie
Getreide schmückte diese Wände
Reliefe von Weizen schmückten sie
Bilder von Weizen schmückten sie
Das große Unten war im Schatten beschmückt mit Weizen

Das Leben ist ein Ablauf
Das Leben ist ein Fluß
Verharre nicht in Sicherheit
Sondern erkenne in stetigem Neuen
Reagieren, Erfassen, Erblicken des Neuen
Verharre nicht in Sicherheit, Stein und Wiederholung
Das Leben ist ein Fluß
Springe in die Flut und schwimme in kräftigen Zügen mit
Liebe es nicht dadurch dass du ein Schiff baust
Ein Floß nützt dir als Ruhe
Das Ufer nützt dir als Ruhe
Liebe es nicht dadurch dass du ein Haus am Ufer baust
Das Leben ist ein Fluß
Springe in die Flut und schwimme
So lenkst und liebst und erfährst die Kraft des Lebens

[...]

Spielt spielt daher!
Die Stadt ist in Aufruhr, die Massen singen!
Spielt spielt noch ein Lied!
Laßt die Tamburine erzittern, die Trommeln dröhnen!
Das Fest darf beginnen!
Dumuzi bittet zum Tanze!

Wie im Dunkeln
So auch im Hellen
[...] weise ist wer findet die Erkenntnis
Nicht Müßiggang sollst du es nennen
Nicht Abstieg in die Weisheit sollst du es nennen
Beides birgt den Samen der Weisheit
Wie im Dunkeln
So auch im Hellen
Alles geflochten
Alles in einander gewoben
Nur die Augen öffnen mußt du

Spielt also daher!
Die Königin ist gestorben
Doch laßt euch nicht in Trauer fallen
Sie soll angerufen werden mit der Freude ihrer Stadt
Spielt daher!
Seht den trunkenen König!
Gar manch schlechtes Wort fließt über seine Lippen!
Spielt auf und ab!



geschrieben von: Rafael

Asdf

Immer wieder der Kokon. Eingesponnen, umrankt von Flechten, weißlich schimmelig, fest, bewegungslos. Immer das gleiche Bild von Neuem. Dies ist der Ausgang. Dies ist der Beginn, die Einstellung, die ich vertreiben muss.
Mittlerweile bin ich fähig mich etwas zu bewegen, ich erfreue mich so an diesem kleinen Spielraum, jedoch vermittelt dies nicht einmal die Ahnung dessen, was ich haben könnte. Das Nutzen der Vorstellungskraft beschränkt die Dimension der Ziele, die ich jemals erreichen könnte. Und halt! Ich erreiche. Wozu alles in die Zukunft werfen, wenn nicht denken, dass ich jetzt lebe und es jetzt erreiche. In diesem Augenblick.
Ich werde angeschaut, ich ducke mich, hilfesuchend nach Worten ringen,... dies alles noch in meinem Kopf. Die Tür, so empfinde ich es, ist geschlossen. Verklebte müde Augen, ein weißer Nebel wie bei einem Iritiskranken. Er möchte sehen, doch starr und weit aufgerissen. Wie im Moment der Angst. Wie im Moment der Unbeweglichkeit. Nicht einmal klar und deutlich die Worte, die er formuliert... wie graue Buchstaben auf Elefantenpapier. Scharfe Kanten, scharfe Worte, eingeritzt und eingemeißelt in das Blatt seines Lebens.
Nicht, dass dies die Möglichkeit zur Möglichkeit erlaubt. Nicht: Ungebundensein und Handlungsfrei. Eher unfähig etwas zu tun. Gebundene Hände. Nicht möglich Abdrücke zu schaffen, die Tat durchzuführen. Der Nagel bleibt im Gewölle stecken, statt hineinzustoßen in das urige Warme.
Verkleistert Fädenhalten Auch nicht die Kraft dazu gegeben, da nicht entwickelt, da nicht erprobt, nicht erfahren, Kindesunmündigkeit. Verdammte immer verfluchte Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, die Medikamente jagen durch die Lider, die Venen, hinab ins Herz – hinauf ins Hirn. Leichte Übelkeit, schwanken, verschleierter Blick – die können alles mit mir tun, was sie wollen. Die können alles von mir bekommen, was sie sich erträumen. Denn sie müssen es nicht einmal durchführen, ihre Gedanken werden durch mich Wirklichkeit, da ich ... für sie denke. Und deshalb mich bücke, mich entschuldige. Ich kenne nur diese Bewegung. Fest eingefahren, eingeübt, wiederholt, es kreist der Kreis in seiner festen Bahn.
Ein Lied.
Singen.
Ein Lied lange nicht mehr gehört.
Den Text kenne ich gut, ich kenne die Worte.
Die Melodie kenne ich gut, ich bin dennoch mitgerissen.
Ein Lied singe ich nun.
Ein Lied welches ich lange nicht mehr gehört habe.
Einen Text singe ich nun.
Einen Text welchen ich gut kenne.
Eine Melodie reite ich.
Eine Melodie die mich mitreißt.
Jetzt – Früher – Jetzt – Woanders.
Ich habe die Tür aufgerissen zum Stolzen Woanders!
Zur Quelle meiner Vorstellung!
Zum vorgestellten Heim meiner Worte.
Dort – Hier – Hier – Ein Lächeln und die Augen leuchten.

Eine große Katze geht vorbei.
An Türen geht sie vorbei.
Die Spinnweben verkleistern die halb geöffneten Türen, durch welche das Licht leuchtet.
Eine große Katze geht vorbei.
Ihr Fell streift die Weben,
ihr Feuer schmelzt sie.



geschrieben von: Rafael

Gesunde Konfrontation
Gesunder Konsens


CREDE BIENIA



geschrieben von: Rafael

Die erste Rose zweimal Rosen dreimal Rosen viermal Rosen fünfmal Rosen sechsmal Rosen siebenmal Rosen eintausendfünfzehnhundertzehnundeins Rosen

Die Rose von Gestern ist die Rose von Heute die die Rose von Morgen ist wenn sie ihre Blüten öffnet ist es genauso wie jede Rose es tut jede Rose aller Rosenfelder Straßenränder Blumengärten mannigfaltig an der Zahl


Und wenn man rennt dadurch hat man schon verloren genauso gut könnt man nun kriechen, es würde nichts ändern, der Blick würde dennoch hastig huschen und nichts erkennen, als die ewige Schrift, die Schublade, die Gattung, die Rose.
Sie bleibt doch ewig das Gleiche. Niemals mit Bedeutung ausgefüllt. Schon gar nicht jedes Mal neu beseelt.


In der Handgrube liegen Blütenblätter, er weiß nicht mehr welche Pflanze dies ist, und betrachtet sie mit den Augen aus Milch. Ein Geräusch dringt in sein Bewusstsein, er hebt den Kopf und sein Auge erspäht ein weißes Plakat, riesengroß an eine Wand genagelt, mit einer Pflanze : rot, nicht ganz in der Mitte der Werbetafel, aber
Er wird angerempelt von .......


***** Der Rest ist zu lesen auf meiner Homepage unter www.apkallu.de.vu ***** unter der Word-Datei "Vielfalt ist Apathie".



geschrieben von: Rafael

Wiederkehrend
Bis zum Neubeginn
Wird nicht enden
Bleibe hier obwohl ich weiter weiter weiter

Weiter in der Zeit
Weiter in die Länder
Weiter in Gedanken

Beine sind mir schwer
Bis in den Bauch reißt es das Herz hinunter

Brauche
Blaugrau und schwer die Augen gleichartig hinuntergedrückt

Wieder haben wollen
Wieso ist es nicht zu Ende
Weil ich es doch auch wollte
Bevor es geschah
Bevor man es wegnahm
Bevor wieder Beine einknickten und ich nicht mehr den Mut noch den
Willen hatte aufzustehen
Wozu denn auch
Weißt du dass man mir alles weggenommen hat?



geschrieben von: Rafael

Ich laufe durch die Ich-Straße, Regen zur Erde gefallen sammelt sich zwischen den Pflastersteinen, die scheinen und wiederspiegeln die Laternen, kaltes-weißes Licht, ich nehme deinen Kopf und schlage ihn gegen die Wand, deine Haare zwischen den Fingern, pressen sich in meine Finger und ich spüre wie ob ich ein Teil deines Schädels wäre dass du gegen die Reklametafel knallst, Blut? Das ha! Interessiert mich herzlich wenig, ich will das du schreist und du schreist, deine Brille verbogen fällt zu Boden und ich trete zu, ja du bist gebückt und gibst ein gutes Ziel ab, fängst die ganze Wucht auf.
Keuchst den letzten Rest Luft aus deinen sich füllenden Lungen aus, denn einige Rippen sind in diesem nassen Sack schon gesplittert. Greife deinen blonden Zopf und reiße deinen Kopf hoch. Deine Nackenmuskeln spannen sich und reißen, Nackenwirbel knirschen. Ich hole aus und ramme die Weinflasche, die du so gierig mit glitzernden unerfahrenen Augen genommen hast, zwischen deine Zähne, mein Gesicht ... die Augen so aufgerissen, die Haare wild ... ich sehe plötzlich, wie du mich siehst, durch deine Augen und ich schlage noch einmal zu, die Zähne brechen, Glas berstet in deinen Mund, mit dem Flaschenhals zerschneide ich den Gürtel deiner Hose, reiße dich zu Boden, entkleide dich, deine harten Augen sind jetzt rotbefilmt und ich mache mich an dir zu schaffen.
Wie ein Hund schreist du. Wie deine Katze, die ich gestern mit einem Pflock malträtiert habe, Vaselin hängt mir noch an der Lippe.
Ich schleife dich hinter mir, während ich die Du-Strasse weiter laufe, Regen zur Erde ist gesammelt im Gefallen, nur die Pflastersteine habe ich vergessen... gegen deine Schläfe zu hauen, durch deinen Schädel, in deinen Brustkorb, so weit bis sich in dir der Platz dafür findet.




geschrieben von: Rafael

Oh Herrin
Oh meine Herrin
Himmelskönigin große
Königin der Morgensterne und des Abendssterns

Du, die du mit lächelnden Augen die Mondfinsternis betrachtest
Du, die du mit fröhlichen Ohren den Seeadlern zuhörst
Du, die du mit lächelnden Augen die Sterne zwischen Wolken betrachtest
Du, die du mit großen Nasenlöchern die wunderbare Sonnenaufgangszeit einatmest
Du, die du mit fröhlichen Ohren dem Gesang lauschst
Du, die du mit großen Nasenlöchern den Duft deiner Rose schnupperst

Königin des Morgen- und des Abendsterns
Himmelskönigin gewaltige
Oh meine Geliebte
Oh Schatz des Himmels und der Erde

DICH RUFE ICH AN!

Siehst du nicht deinen Freund in Kummer sich winden?
In schlangengleicher Haltung siehst du nicht deinen Freund da unten?
Hat dein Freund dir nicht in der letzten Zeit Worte zugestöhnt eines bestraften Diebes?

„In mir wohnt niemand mehr
Während das Licht grau und blau wird
In meinem Inneren ist es leer
Wenn sich jeder der Heimstätte freut

Nicht erfahren werde ich jemals eine Heimstätte
Nicht freuen wird mich ein Zuhause
Es freut mich die Heimstätte
Es freut mich mein Zuhause
Ich möchte die Geborgenheit nicht missen
Ich möchte den Schutz nicht missen
Ich möchte die Wärme nicht missen
Nicht erfahren werde ich jemals meine Heimstätte
Nicht freuen wird mich mein Zuhause“

Dies schrieb ich dir!
Dies habe ich dir geschrieben!
Erinnerst du dich, dass ich dir dies geschrieben habe?

Und nun? Und nun? Und nun?
Sagt dir denn nicht die Eule in der Nacht jedes Mal das gleiche?
Raschelt die Schlange nicht genauso eifrig wie am frühen Morgen zur Abendstunde?
Heißt dich nicht der Tiger warnend willkommen zwischen seinen zwei Jungen zuhause?

Dies schrieb ich dir!
Du hast mich aber nur ausgelacht
Und mit bitteren Lippen schicktest du mich in die Verdammnis!
Sie schicktest du mir! Die unerfüllte Liebe schicktest du mir!
Meinen Kuss den unkussenden Gegenhauch und warmlosen Blick gabst du mir.

UND ICH NÄHRTE MICH DAVON!
JA!! Ich habe mich davon genährt.
Lange Zeit war dies meine einzige Nahrung.

Doch dann
Doch dann
Doch dann

Geschah das Wunder
Das Wunder geschah und
Ich erlebte das Wunder

Die große Katze streifte zu mir.

Traurig wird mir mein Gemüt,
wenn nicht auch nicht mehr zerstört und vernichtet
mit einem klaffendem Herzen und hohlen zerschossenen Kopf.

Und nun bin ich verwüstet wieder.
Alleine bin ich
Ohne jemanden bin ich
Nur ich bin hier
Und nun bin ich verwüstet wieder.

Nihil nihil est
Tabula Rasa
Das weiße Blatt Papier



geschrieben von: Rafael

Teil 2/2


Verlassen von allen
Von allen verlassen
Alle haben mich verlassen
Ich habe alle verlassen
Keinen lasse ich zu mir kommen
Niemandem bin ich mehr Gastgeber
Kein einziges Wesen bekommt eine Einladung
Von keinem einzigen Wesen bekomme ich eine Einladung
Niemand ist mir mehr ein Gastgeber
Keiner lässt mich zu sich kommen
Sie haben mich alle verlassen
Alle haben mich verlassen
Von allen verlassen
Verlassen von allen

Aber spüren kann ich
Ich bin fähig zu spüren
Dass das Boot aus Birkenholz
Umdonnert und umgischt von den Wellen
Doch stabil ist und fest und nicht bersten wird
Dass ich stark und gefestigt bin und eine Basis habe
Nicht mehr alleine auf dem Wasser stehe
Nicht abhängig bin von der mich haltenden Hand

ABER ICH WILL NICHT DEN FALL WIEDER ERLEBEN
Ich habe Angst vor dem Sturz
Ich fürchte mich vor dem tiefen Wasser
Welches die Gedanken hinabzieht
Jeden Hoffnungsgedanken hinabzieht
Kein fruchtbarer Grund ist den Hoffnungsgefühlen.


Ich stehe auf der Ebene
Schwarz ist der Himmel
Schwarzblau sind die Winde der Handlungen die um mich
Stroboskoplicht kinematografiert
Noizige Schläge und Teppiche zerren einen Teil in von mir ins Glück
Die Wärme spüre ich nicht
Und sehe mich da stehen,
Und ich sitze dabei
Die Wärme spüre ich nicht
Ich stehe auf der Ebene
Schwarz ist der Himmel
Schwarzblau sind die Winde der Handlungen die um mich
Eine Leere – ich weiß jetzt dass sie da ist
Eine Leere kann ich in mir erkennen
Eine Leere saugt ihre Füllung an

Von weit spüre ich Bewegung
Der Ruf ist aus mir gefahren
Von weit spüre ich Bewegung
Von weit spüre ich Bewegung
Von weit spüre ich Bewegung
Von weit spüre ich Bewegung
Von weit spüre ich Bewegung
Von weit her spüre ich Bewegung
Mein Ruf zieht sie heran



geschrieben von: Rafael

Hör mir zu
mir zu
du!
hör mir zu
dumirzu
dummuzi

Auf der Schwelle stehend und sich nicht bewegend
fegen die langen Ellbogenknochen das Grau fort über die Schwelle
und es poltern Steine, Bücher und Materialien
und auf der Schwelle stehend soll Balance das Ergebnis sein
die Balance zu erlernen aus dem Bewußtsein am Abgrund

Aus der panischen Hektik entsteht keine Bewegung
nur ein Stampfen am gleichen Platz

Und so erhebt sich die Balance zu mir empor und durchbricht die klare Linie

Ich habe gelernt, was mir Reisende erzählten
Bücher schrieben gezogen an ewigen Linien

Verstehst du?
Und jetzt?
Die Panik genug Panik zu haben
oder endlich die rechte Hand ganz ausstrecken?





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