[Religionsunterricht -- Ja oder nein ?] - German Gothic Board

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Religionsunterricht -- Ja oder nein ?

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Andrej Delàny

Seid gegrüßt,

Meine Tochter ist in diesem Jahr eingeschult worden und nimmt am Religionsunterricht teil. Nun ist es so, das wir selbst nicht gläubig sind. Es ist für uns dementsprechend befremdlich wenn sie durch die Wohnung läuft und singt: "Gott hat alle Kinder lieb", oder wenn sie in die Kirche gehen möchte.

Nun würde ich gerne eure Meinung zu dem Thema wissen, habt ihr Religionsunterricht in der Schule "genossen" http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif
bzw. würdet ihr eure Kinder daran teilnehmen lassen?

Dunkle Grüße
Andrej

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Dornen reißen tiefe Wunden,
Lassen Raum und Zeit verschwinden
(ISC)

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geschrieben von: DJ Darkseed

Ich hab Religion gehasst... ich kann aber nicht beurteilen, ob Ethik sinnvoller ist, da ich den Unterricht nie anschauen konnte...

Nachdem sie jetz schonmal drin ist, würd ich sie an eurer Stelle auch drin lassen, bis sie sich selbst dafür oder dagegen entscheiden kann...

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Carpe Mortem

: : : Seed : : :

Vive la guerre

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geschrieben von: Isabeau

Ich "durfte" meine Realschulzeit sogar auf einer Nonnenschule "geniessen"!
Ethikunterricht, wenn er denn angeboten wird, würde ich als das sinnvollste ansehen, da dort meist allemöglichen Religionen und Glaubensrichtungen erörtert werden. Und somit kann man sich eher ein eigenes Bild machen und das für sich als Richtig erscheinende raussuchen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dir dein Kind sehr fremd vorkommt, wenn es so singend zu Hause rumläuft. Aber wenn sie in die Kirche gehen will, würde ich sie machen lassen. Sie (oder war es er? entschuldige bitte ) muss ihren Weg selbst finden. Vielleicht gibt es sogar jemandem deines Vertrauens, der sie begleiten könnte. Den ob du ihre Fragen beantworten kannst?

nicht im Sinne der katholischen Kirche gläubige Isabeau

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^-^...und wenn doch nur nicht wäre die Versuchung...^-^



geschrieben von:

Glück auf!
Wie ihr ja an meiner Signatur sehen könnt, halt ich nicht viel von Religion, aber ich versuch mal trotzdem meien Senf dazu zu geben! http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif
Also, wenn deiner Tochter der Unterricht Spaß macht, und es dich nicht stört, wenn sie singend durchs Haus rennt ( http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif ) dann würd ich die Sache auf sich beruhen lassen. Viel Glück dann noch dabei! http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif
Alles Gute!
MFG Zarathustra

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Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz.



geschrieben von: Julya

Lieber Andrej.

Ich persönlich finde es nicht gut, wenn man Kinder in eine religiöse Ecke drängt und das tut man zwangsläufig, wenn man die Kinder über viele Jahre dazu zwingt (sogar in der Berufsschule muß man noch Reli machen), einen Glauben anzunehmen. Ich meine, daß der Religionsunterricht erst ab 15 oder 16 Jahren erteilt werden sollte, denn erst dann weiß man in etwa, wer man selbst ist und was man will....
Allerdings wurde ich selbst auch sehr christlich erzogen, war jeden Sonntag im Kindergottesdienst und habe schon sehr früh die Bibel gelesen, dennoch habe ich "meine" Religion für mich gefunden und mich völlig von der Kirche entfernt. Also, ich denke, wenn die Erziehung zu Hause das freie Denken lehrt und in keine Richtung drängt, wird jedes Kind seinen Glauben früher oder später für sich selbst entdecken...


Liebe Grüße und alles Gute mit Deinem Zwerg


Julya

[Dieser Beitrag wurde von Julya am 08. November 2001 editiert.]



geschrieben von: Blackadder

Hm, ich selber habe den Religinsunterricht mit 14 abgewählt, aber mehr aus Gründen zwischenmenschlicher Schwierigkeiten zwischen mir und meiner sturen Lehrerin, die einfach keine Fragen hören konnte...an und für sich finde ich das Thema "Religion" überaus faszinierend, solange man den Kindern nicht den Stempel aufdrückt und zwingt, vor einem allmächtigen Gott zu katzbuckeln.
Ich glaube, das Prinzip "Religionsunterricht" hat sich mittlerweile überholt, wie auch teilweise die Kirche.
Er sollte freiwillig sein, von Anfang an.

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.



geschrieben von: new model No.15

Religionsunterricht, wie er in unserem Schulsystem praktiziert wird, sollte es überhaupt nicht geben. Ich habe nichts gegen das Christentum im eigentlichen Sinne (na ja, das ist so auch nicht ganz richtig, aber jeder sollte seine Wege gehen dürfen). Doch die Schule müsste sich auf den Ethikunterricht beschränken, weil dort neben der Information über alle religiösen Gruppen (unbedingtes Muss) auch Wert auf zwischenmenschliche Kontakte und das Diskutieren auf weltlicher Ebene gelegt wird. Wer christlich ist, kann sich außerunterrichtlich belehren lassen. Wozu gibt es die Junge Gemeinde?

Und was ich an dieser Stelle unbedingt noch loswerden möchte: Ethik war mein Lieblingsfach, weil dort jeder gezwungen war, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äußern. Darauf basierte der Unterricht. Und ist das nicht das wichtigste, was Kinder und Jugendliche zu lernen haben? Warum hat man also Ethik/Religion nur zwei Jahre lang zu je einer Wochenstunde? Es ist so unsinnig, Schüler mit Matheformeln und Lateinvokabeln vollzustopfen, wenn diese nach der 12. Klasse nicht in der Lage sind, eine ernsthafte und sinnvolle Diskussion über menschliche Werte und gesellschaftliche Probleme zu führen! Und das ist unser Schulsystem, na vielen Dank auch...

Grüße
new model No.15



geschrieben von: Sensus Moriendi

ich hatte immer und habe auch jetzt noch religions unterricht... ich bin katholisch erzogen worden, glaube jedoch nicht wirklich daran...

den religions unterricht besuche ich eigentlich nur wegen unserem lehrer... er ist noch ziemlich jung (lebt in wilder ehe und hat zwei uneheliche kinder... DAS sind vorbilder! http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif )
er leitet den unterricht nicht auf der 'du darfst nur an einen gott glauben und wir lesen in der bibel' schiene... wir machen bei ihm im unterricht sehr viele verschiedene sachen... viel über toleranz, persönlichkeit, familie etc.
und er ist der erste religionslehrer, den ich jemals hatte, der mir nicht sofort den mund gestopft hat, wenn ich ihn mal stundenlang mit meinen fragen über widersprüche und unsinnigkeiten in der bibel löcherte...

ich glaube nicht, dass religionsunterricht eurem kind schaden würde, bis sie alt genug ist, selbst zu entscheiden ob sie es will oder nicht... ein bisschen wissen über religionen schadet meiner meinung nach nie...

stille grüße, sensus moriendi



geschrieben von: myhna

oh, reliunterricht *graus*
gerade in der grundschule... bei uns sah das so aus: beim örtlichen pfarrer (meistens) bildchen ausmalen (wer das besonders toll gemacht hat bekam einen "brot für die welt"-aufkleber), ab und zu fromme liedchen singen, bibel-bildergeschichten abmalen.
in der unter/mittelstufe hatte ich dann (leider) ne lehrerin, die meinte alles über uns wissen zu müssen und anscheinend am schreinemarkers-syndrom lit... grausam...
in der oberstufe hat sich dsa dann gebessert, (ich konnte reli nicht abwählen) wir haben wirklich mit unsrem lehrer diskutieren können... allerdings brauchte man wirklich eine fundierte begründung... aber das war auch gut so... den "christen" in unsrem kurs gings eher schlecht http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif

das problem am reliunterricht in der grundschule is wohl, das den kindern etwas kindgerecht toll vorgespielt wird, oder? hm, und wenn euer kind "gott hat alle kinderlieb"-singend durch die wohnung läuft, hat es am ende noch das gefühl ihr hättet ihm etwas vorenthalten hättet, was jetzt der religions lehrer aber tolles und gutes erzählt im unterricht... udn vor allen dingen neues..
klar, ihr solltet die wünsche eures kindes respektieren, aber mit ihr auch drüber reden, dem eitel-sonnenschein-gerede in der schule (wahrscheinlich, aber ich kann mir in der grundschule nix andres vorstellen)was entgegensetzen, denn wenn es ihr gefällt, wie werdet ihr erkläten das ihr nicht in die kirche geht, und nicht an das glaubt was der lehrer so toll findet...?
is schon problematisch...und ich bin dagegen... und ich wünsch euch viel glück,...
mýhna

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<<<NO HOPE-NO FEAR>>>



geschrieben von: Angelus Noctis

Hi Ihrs!

Ich bin in der glücklichen Lage, um Religionsunterricht herumgekommen zu sein, weil es den in unserer Klassenstufe (noch) nicht gab. Ethik aber leider auch nicht. http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif
Sollte ich mal Kinder in die Welt setzen, würde ich sie in DEM Alter auf keinen Fall zum Religionsunterricht schicken. Wenn sie später den Wunsch danach äußern, würde ich wahrscheinlich erstmal vom Stuhl fallen, aber letztendlich ist es ihre Entscheidung. Wenn sie wollen, sollen sie gehen.

Stille Grüße

Angelus



geschrieben von: Andrej Delàny

Seid gegrüßt,
danke an euch alle erstmal für die zahlreichen Beiträge.

Es geht uns eigentlich nicht so um das singen oder so einen Kram, es ist nur so, das wir versucht haben sie einigermaßen
neutral (gedanklich) aufwachsen zu lassen, damit sie sich ihre eigene Meinung bilden kann. Nun haben wir aber das Gefühl das sie durch den Reliuntericht doch in eine Ecke gedrängt wird. Wennn sie sich diese Meinung selber bilden würde, kein Problem, wir sehen nur das Problem da, das Kinder immer alles Glauben was andere Erwachsene (nicht bei den Eltern, ist es nicht seltsam?) erzählen.
Wenn beispielsweise der Lehrer erzählt das Jesus zu Lazarus gesagt hat: "Steh auf" obwohl dieser Tot ist, was denken Kinder wenn dann in der Familie jemand stirbt? Das Gott die Person wieder lebendig machen kann, oder was. Sicher können wir versuchen ihr unsere Ansichten zu dem Thema zu vermitteln.
Nur scheint es in diesem Alter wirklich so zu sein das alle anderen die Wahrheit sagen, nur die Eltern haben Unrecht. Wer Kinder hat wird wissen was ich meine.

Eigendlich finde ich die Grundschule noch viel zu früh für Religionsunterricht. Aber nun wo sie schon mal drin ist, kann man sie auch schlecht wieder da abmelden. Man denke nur an das Gehänsel nach so einem Fall. Da sie leicht behindert ist würde das die Sache auch nicht erleichtern.

Das mit den Vorwürfen, das wir ihr etwas vorenthalten hätten, das kann in jedem Fall passieren. Egal was wir tun...

Dunkle grüße
Andrej

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geschrieben von: Fee

Ich bin ehrlich gesagt froh, daß ich erst mit 14 vor die Entscheidung gestellt wurde, ob Religions- oder Ethikunterricht. In dem Alter kann man einen nicht mehr mit Sprüchen, wie "Gott hat uns alle lieb" ködern und irgendwelche Begeisterung hervorrufen. In jungen Jahren sind die Kinder noch manipulierbar. Ich persönlich wäre bestürzt, wenn mein Kind auf einmal anfängt von Gott zu plappern und zu singen. Ich weiß gar nicht wie das ist: Ist es Pflicht sein Kind am Religionsunterricht teilnehmen zu lassen?

Ich finde es sollte nur Ethikunterricht geben, und zwar sollten dann dort in einem ausgewogenen Verhältnis alle Religionen/Weltanschauungen usw. vorgestellt/gelehrt werden. Allein die Bezeichnung Religionsunterricht ist ja im Grunde irreführend - es sollte Christentumunterricht oder so heißen, denn das wird ja primär gelehrt (andere Religionen werden doch nur angerissen).



geschrieben von: Other Voice

sei gegrüsst,

da ich aus den neuen bundesländern komme, hatte ich religonsunterricht, was mir damals egal war finde ich heute schade. ich finde die "geschichte" sehr interessant, doch leider fehlt mir häufig das hintergrundwissen und die "allgemeine" interpretation (ich hoffe, du weisst was ich meine). ich versuche die bibel zu lesen, habe aber oft sehr viele fragen, welche ich leider nicht beantwortet bekomme, ich denke, dass es anders wäre, hätte ich diesen unterricht gehabt. ich habe meinen eigenen glauben und der hat mit der kirche und mit gott, wie ihn die kirche für uns glauben machen will, nichts zu tun.

ich denke, dass es in ordnung ist, wenn deine kleine den unterricht besucht. irgendwann wird sie alt genug sein, um selbst entscheiden zu können und das wird sie dann auch tun.

liebe grüsse, o.v.

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Die Hoffnung ist wie ein Stern und so lange dieser leuchtet, gibt es einen Pfad dem man folgen kann. . .



geschrieben von: Other Voice

sorry, wollte natürlich schreiben:
hatte -KEINEN- religionsunterricht.

o.v.



geschrieben von: Stonehenge

Glück auf!

In der DDR gab es keinen Religionsunterricht,
dafür die "Christenlehre" von der Kirche organisiert.
Bei uns in der Schule gab es ab der 8.Klasse Religions/Ethik - Unterricht, man hatte die Auswahl. Wir hatten erst bei einem Pfarrer Unterricht, der ziemlich locker drauf war, auch ab und zu mal nen trockenen Witz gemacht hat und mit der Bewertung sehr lasch war. Später in der 11./12. Klasse hatten wir einen anderen Lehrer, der aber auch und gerade gern mit den überzeugten Nicht-Christen im Kurs diskutiert hat, er meinte daß andere Meinungen immer eine Bereicherung für Diskussion darstellen.

Daß in Religion einseitig das Christentum behandelt wurde kann ich nicht bestätigen, z.B. wurden relativ ausführlich Judentum und Islam, weniger tiefschürfend auch Hinduismus, Buddhismus, neuartige Vereinigungen und Sekten und Okkultismus im allgemeinen vorgestellt.

Rückblickend kann ich sagen, daß Religion eines der interressanteren Fächer in der Schule war, von den Leuten die Ethik besucht haben habe ich meist nur gehört daß es stinklangweilig wäre, was natürlich auch immer am Lehrer liegen kann.

@Andrej:
Ich kann mir schon vorstellen daß eure Tochter auf euch befremdlich wirkt, so ähnlich wirds wohl den meisten Eltern gehen wenn ihre Kinder sich auf einmal nur noch schwarz anziehen wollen, sei es nun durch Freunde, Musik, Literatur, was weiß ich. Letztenendes sollte jeder Mensch für sich herausfinden, was ihm am Leben wichtig ist.

Gruß,
Stonehenge



geschrieben von: GreenMilan

Meine Güte, hatte ich Glück.
1.: ich bin evangelisch. Da sieht man das ganze eh nicht ganz so eng.
2.: mein Relilehrer ab der 5. war auch Ethiklehrer, konnte das jedoch nicht lehren, da es kein Ethikfach gab, also unterrichtete er Ethik im Reliunterricht.
So haben wir viel über die anderen Religionen gelernt und auch, dass nicht alles in der Bibel wortwörtlich zu nehmen ist.
Aber das kam wie gesagt erst in der 5.

Grundschul-Reli war grausam. (Die zwei Jahre in dem wir ne Lehrerin hatten. Ev.-Lehrer waren sehr rar. http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif)
Ein Ausschluß aus dem Unterricht wäre sicher schade, wenn dadurch Hänseleien entstehen. Und Kinder können sehr grausam sein.

Viel Glück mit den Lehrern (manche sollen sogar mit sich reden lassen, hab ich gehört)
GreenMilan



geschrieben von: GothicGirl

Hallöchen!
Also, ich bin jetzt in der 11. Klasse und habe immer noch Reliunterricht! Ich könnte auch genausogut Philosophie nehmen, aber Reli bei uns ist eigentlich ganz gut! Bei uns ist es so, dass wir eigentlich nicht über Gott und sowas reden, sondern eher über Ethik usw! Zudem scheint es mir, dass es bei uns ganz gut ist, dass auch jemand im reli Kurs ist, der nciht gläubig ist! Ich glaube nämlich ganz und gar nicht, dass es sowas wie einen Gott gibt, aber das soll jetzt mal Nebensache sein! Ich weiß nicht, ob ich es, wenn ich nicht an Gott glaube meinem Kind erlauben würde, Reli mitzumachen! Vielleicht kann es aber nichts schaden! Jeder sollte sich seine eigene Meinung zum Thema Gott und Glauben bilden und ich denke, dass ein paar Jahre Reli deinem Kind nicht schaden werden. Vielleicht ändert sie ja in ein paar Jahren auch ihre Meinung, oder sie glaubt halt an Gott!!??? Mir haben die knapp 10 Jahre Reli nicht geschadet!!! *ggg*! (wers glaubt!);-)



geschrieben von: AsheCorven

ich selbst war immer im Ev Religionsunterricht. ich muss sagen das ganze war recht Trocken und langweilig bis zu der ITSEL Berufsschule. Ich konnte mich äussern zu allem was ich dachte und bekam dann sogar im Zeugnis die Note 1!!!.
Der Religionslehrer begründete das, weil er der meinung war er darf nicht den Glauben der leute benoten sondern die Mitarbeit an dne Themen und das sinnvolle einbringen und weil ich einen für ihn recht Interessanten Vortrag über alternative Glaubensrichtungen gehalten habe hatte ich eben meine Note.
In dne Schulen davor sah das alles ziemlich anders aus. Wenn der lehrer dich nicht sonntags in der kirche sah konntest du schonmal keine 2 bekommen mehr und dann waren da ständig solche dinge wie lieder auswendig lernen und Texte und so ein Zeug. Ich habe mich immer geweigert und habe auch die Schule da abgebrochen weil ich der Meinung bin das dass was die Schule mir vermittelt allgemein nicht richtig ist für mich.
Ich selbst würde das Kind nun im Unterricht lassen bei Religion. den mitten im Jahr rausnehmen ist nicht so toll.
Für meine eigenen Kinder habe ich mir vorgenommen ihnen von geburt an eine Art Glauben mitzugeben. Er soll nicht christlich sein er soll auch nicht in irgendeine Sekte gehen sondern ich will ihnen einen Grundglauben mitgeben -ideale welche sie leiten sollen bis sie später in der lage sind sich anzuschliessen.
ja, ideale sind dinge die heute kaum noch jemand kennt, denen kaum noch jemand folgen will. Ich habe sie damals vor 3 jahren gelernt und ich versuche danach zu leben so gut es geht auch wenn es schwer ist. Aber ich kann dann danach sagen das ich ein guter und gerechter Mensch war auch wenn das nicht immer geht.
Ich habe damals den christlichen glauben als einen sehr Vorbildlichen glauben gesehen aber das hat sich nach einigen Intensiven Gesprächen geändert. Ich weis nicht ob ich da nur mit sonderfällen gesprochen hatte aber auf mich wirkten diese Leute Intolerant da sie mich und andere mit ihrem glauben nicht akzeptieren wollten. Sie wirkten auf mich schwach den es kam mir so einfach rüber alles. Man kann alles tun und muss sich dann nur in einem gebet vor Jesus dafür entschuldigen (ziemlich zusammengekürzt nun) das war mir zu einfach. ich hatte auch mal versucht mit einem Wirklichen Christ über einige meiner Probleme zu reden auch bezüglich einsamkeit und er sagte zu mir ich sollte doch einen Besuch im Rotlichtviertel machen. Er meinte das ziemlich ernst und konnte dann nicht verstehen warum ich mich aufgeregt habe. Ich sehe es als eine Schande soetwas überhaupt nur zu denken. Es ist ein beflecken der Ehre der Frau und auch mir selbst wenn ich sowas tun würde.
Ich könnte nun noch seiten weiterschreiben aber ich denke der sinn kam rüber. Ich sehe Christen nicht als Feinde ich sehe sie eben als andere Leute als wir an.




geschrieben von: herbstliebe

Andrej,

ich bin mir sicher, wenn der lehrer den kindern etwas beibringt, wird er es mit entsprechender sorgfalt tun und auch die hintergründe genau erklären.

sieh den unterricht nicht nur als gerede über gott. es ist viel mehr! es ist geschichte, wie other voice schon sagte.

wenn deine tochter singt "gott hat alle kinder lieb", so lernt sie unvoreingenommen fremden/andersaussehenden gegenüber zu sein. toleranz anderen gegenüber. etwas, was wir immer öfter vermissen.

@Celtvis

meine familie gehörte nicht gerade zu den gläubigen. und weil ich aus diesem grund nicht getauft wurde, blieb mir nur die freiwillige teilnahme am religions- und konfirmandenunterricht. und ich war wirklich gern dort!

herbstliebe






geschrieben von: Lucas de Vil

Also, in frühester Schulzeit bin ich von dem Mist verschont worden. Kam erst ran, als ich aus der 'kritischen Phase' raus war (4. und 5. Klasse, ich war 8te http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif)

In der Berufsschule gibs den Schwachsinn noch, aber unser Reli-Lehrer is ganz locker drauf.

Hat zwar n bissl komisch geschaut, als er in die Klasse kam, aber naja http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif

Ehrlich gesagt ist selbst er der Meinung, dass Reli abgeschafft gehört (jedenfalls in der Berufsschule), da jeder Mensch, der sich da hinschleppt, sich schon ausgiebig mit dem Thema 'Glauben' beschäftigt hat/haben sollte http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif.

Jedenfalls besteht unser Unterricht immer darin, sich über die Weltreligionen zu unterhalten. Scheinbar interessiert ihn unser 'Glaube', weil er jedes mal darauf kommt, ob ich weiß, wies mit dem Atheismus in diesem Land aussieht...

Hab ich Gras aufm Kopp, Moos inne Taschen und kann übers Wasser gehn? http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif

Und so richtig gut bin ich im Kristall-Kugel-bedienen auch nicht http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif

Scherz beiseite:
Wenn deine Tochter drin ist, bin ich der Meinung von DJ Dark: Lass sie drin.
Hat keinen Sinn sie rauszuholen.

Die Lehrer glauben sonst, ihr seid nicht ganz dicht, die MitschülerInnen lästern über deine Tochter, alles Scheiße!

Falls deine Tochter mal Fragen stellen sollte, warum ihr nicht an Gott glaubt (mit 'an ihn glauben' meine ich, zu ihm beten und son Keks), weißt du ja hoffentlich, was du zu sagen hast.

Vielleicht gestaltet der Lehrer den Unterricht ja so langweilig, dass sie sich aus Protest auf deine Seite schlägt, wer weiß!

Wenn sie in nem halbwegs erträglichen Alter ist, kannst du ihr ja mal Mythologie und Geschichte ans Herz legen.

Mal sehen, ob sie sich fragt, warum damals sooo viele Menschen hingerichtet wurden, wo doch alle vor Gott gleich sind? Und warum das Christentum so arm ist, dass es sich nur einen Gott leisten kann http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif
und warum er es zulässt, das Menschen ungerechterweise getötet werden und so weiter...

Wenn sie selbst nicht drauf kommt, frag sie später mal danach...(weder unser Reli-Lehrer noch unser Dorf-Pastor konnte mir die Fragen vernünftig beantworten http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif)

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geschrieben von: traenenstaub

hallo andrej

ich persönlich denke, dass eltern den besuch des religionsunterrichtes abhängig machen sollten von dem vermögen ihres kindes, diesen hinreichend objektiv bewerten zu können sowie von der art und weise der unterrichtsführung durch den lehrer. so gibt es kinder, die bereits in diesem alter gut begreifen können, dass religionen nur glaubensweisen sind, die sie für sich jedoch nicht annehmen brauchen und werden. problematisch wird es meiner meinung nach, wenn sich die kinder derart involvieren, dass sie den nötigen abstand verlieren.
die art und weise der vermittlung des stoffes ist ein weiterer aspekt, den man sich genauer betrachten sollte; es gibt (nur wenige) lehrer, die einen einblick ähnlich des ehtikunterrichts geben und den kindern in ihrer meinungsfreiheit mehr freiraum lassen.
grundsätzlich bin ich aber der meinung, dass man die kinder in diesen frühen lebensjahren nicht in den religionsunterricht gehen lassen sollte. ich denke dabei jedoch eher an den hier ganz eigenen umgang mit diesbezüglichen themen wie eben tod etc., was sich dem vorstellungsvermögen der kinder zu diesem zeitpunkt auf alle fälle entzieht.
was hat euch denn dazu bewegt, eure tochter in den religionsunterricht gehen zu lassen? wieso meinst du, dass sie gehänselt werden würde, wenn sie das fach wechselt? und wieso denkst du, dass ihre behinderung einen weiteren konfliktpunkt darstellen könnte? (verzeih, wenn ich zu persönlich war) besteht vielleicht die möglichkeit, dass sie ab dem zweiten schuljahr den ethikunterricht besuchen kann? habt ihr mit eurer tochter eventuell schon einmal darüber gesprochen? vielleicht könnt ihr ihr ja vermitteln, dass der ethikunterricht auch diese themen beinhaltet, diese ihr dort also nicht vorenthalten blieben würden?
darf ich dir noch eine frage stellen, die mich interessiert, jetzt aber nicht mehr zum thema passt: wieso meinst du denn, dass kinder anderen erwachsenen mehr glauben schenken als den eigenen eltern? http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif

mit nachdenklichen grüßen
traenenstaub



geschrieben von: Andrej Delàny

Seid gegrüßt,

@ Traenenstaub, ich nehme jetzt einfach mal an das du selbst keine Kinder hast, oder?

Warum sie anderen Erwachsenen (und nicht nur Erwachsenen, was das angeht)mehr glauben als den eigenen Eltern weiss ich auch nicht. Ich bin mir auch keineswegs sicher ob man das verallgemeinern kann, bei unserer Tochter ist es jedenfalls oftmals (auch nicht immer!)
der Fall.
Man könnte nun sagen, "Kinder sind so". Aber ich werde ich hüten das zu tun. Ich weiss halt nur das es bei ihr der Fall ist.
Es gibt halt in dem Alter (6) andere Respektspersonen als die Eltern, vielleicht kommt das dadurch das sie gerade die Welt entdecken, und auch mit anderen Erwachsenen zusammenkommen, die ihnen was beibringen wollen.
Dunkle grüße
Andrej

P.S.: Kinder in dem alter sehen nichts objektiv, sie nehmen das meiste was Erwachsene sagen für bare Münze.

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geschrieben von: traenenstaub

@andrej delàny

doch; ich habe kinder http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif
auch meine große ist dieses jahr eingeschult worden, daher war das thema greifbar. ehrlich gesagt ist mir aber bereits schon bei diversen elternversammlungen oder persönlichen gesprächen mit dem zuständigen lehrer jegliches interesse genommen worden, meine süße in diesen unterricht zu schicken.
was die objektivität der kinder betrifft - ich denke schon, dass sie es vermögen, die dinge relativ gut bewerten zu können, wenn man sie ihnen kindgerecht verständlich vermitteln kann - kann dabei aber natürlich immer nur von meinen eigenen erfahrungen ausgehen und wird auch von kind zu kind verschieden sein.
wenn ich meine kinder anschaue, dann kann ich nicht sagen, dass sie anderen erwachsenen mehr glaubwürdigkeit schenken; eher das gegenteil ist der fall. bevor sie etwas für sich annehmen, was ihnen ein anderer mensch (egal ob erwachsener oder kind) erzählt, kommen sie zu mir und hinterfragen erst einmal gründlich - worüber ich auch ganz froh bin.
was die anderen respektspersonen betrifft gebe ich dir gerne recht; sollten diese meiner meinung nach die kompetenz der eltern zu diesem frühen zeitpunkt niemals überschreiten dürfen.

unbekannte grüße
traenenstaub



geschrieben von: myhna

@herbstliebe glaubst du ernsthaft im grundschul-reliunterricht werden hintergründe vermittelt? also das ist wohl eher selten... (meiner erfahrung nach)...
manche relilehrer haben da eher den hang zum "bekehren/retten" der armen, armen kinder ...

@andrej ich wüde euch raten euch das anzuschaun was sie im unterricht machen und mit ihr darüber sprechen...

mýhna ( die gerade von ihrer katze aufgefressen wird ... versucht mal so zu schreiben! )

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geschrieben von: Halfsoul

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geschrieben von: herbstliebe

@ myhna

ja natürlich bin ich mir sicher. ich war auch mal in der grundschule.

meine kleine hat eine kinderbibel. für mein verständnis *g* ist alles sehr gut erklärt. und bei fragen, gibt es ja immer noch die guten alten pfarrerInnen.

herbstliebe






geschrieben von: myhna

wie schon gesagt@herbstliebe ich kenn eher das gegenteil...



geschrieben von: Blackadder

Ich glaube, es hängt immer nur vom jeweiligen Lehrer ab, der Religion unterrichtet...die beste Lösung ist vielleicht, sich mal in ruhe mit dem mann/der Frau zusammenzusetzen und völlig unvoreingenommen ein Gespräch über dieses und jenes religiöse Thema zu führen und zu hinterfragen, was genau denn vermittelt werden soll.
Wie gesagt, für schlecht oder unnütz halte ich Religionsunterricht eigentlich nicht, und in der Grundaschule habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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geschrieben von: Aine

Ich denke auch, es hängt viel von der individuellen Kompetenz des Lehrers ab; ich kann mich in dieser Hinsicht nur Blackadder anschließen: in einem Gespräch wird der Religionslehrer Deiner Tochter Dir bestimmt sagen können, was der Lehrplan vorsieht und wie er diese Inhalte zu vermitteln gedenkt.
Ich habe während meiner gesamten Schulzeit Religionsunterricht gehabt, kann mich aber an die Grundschulzeit kaum erinnern. Später wurden durchaus auch andere Religionen besprochen und es war möglich, bestimmte Themen zu diskutieren, ohne daß eine kritische Einstellung zum Thema Christentum Einfluß auf die Notenvergabe gehabt hätte. Zudem bin ich gleich mit zwei Religionslehrern als Eltern "gesegnet"; man könnte also sagen, ich habe eine erzkatholische Erziehung in hochdosierter Form genossen... und trotzdem habe ich irgendwann angefangen, zu hinterfragen, zu kritisieren und meinen eigenen Weg zu gehen. Allerdings muß ich auch sagen, daß mir dieser Prozeß der Auseinadersetzung mit meinem Glauben durch dieses vorgefertigte, starre Weltbild, das mir vermittelt worden ist, recht schwer gefallen ist... aus dieser Erfahrung heraus teile ich die Auffassung, daß es nicht gut ist, Kinder so früh so stark zu prägen. Grundsätzlich sehe ich den Religionsunterricht aber auch nicht als etwas Negatives an... durch Gespräche mit meiner Mutter habe ich den Eindruck gewonnen, daß die primäre Intention des Unterrichts in der Grundschule darin besteht, den Kindern anhand eines personifizierten "Lieben Gottes" und kindgemäß gestalteter biblischer Geschichten nahezu allgemeingültige Werte menschlichen Miteinanders zu vermitteln und daß zunehmend Wert auf Interkulturalität gelegt wird; es wird z.B. auf den Glauben ausländischer Kinder in der Klasse eingegangen etc.

~Aine~



geschrieben von: herbstelfe

ich hatte keinen reli-unterricht. bei uns konnte man zwischen religion und ethik wählen. hab ethik genommen, war aber ziemlicher schwachsinn (lag auch am lehrer). aber die reli-leute hatten immer was zu tun (wochenlang ausfall, eis-ess-orgien, unterricht im freien, exkursionen etc.).
mich hat man immer im ehtikunterricht komisch angeguckt, weil ich getauft und auch konfirmiert wurde( was ich mittlerweile bereuhe....da muss ich nämlich kirchensteuer bezahlen, obwohl ich lange nicht mehr dort war *argl*)

aber religionsstunde schon in der grundschule???? das finde ich furchtbar. man sollte das die kinder erst viel später entscheiden lassen, was sie wollen.

liebe grüße,
elfchen



geschrieben von: Lucas de Vil

Ich schließe mich der Meinung aller an:
Es liegt definitiv an den Methoden des Lehrers, ob dem Kind Reli schadet oder nicht.

~~~dummenspruchablass~~~
Sorgen würd ich mir erst machen, wenn deine Tochter deinen Sohn auf ein Kruzifix nagelt und ihm nen Dornenkranz auf den Schädel presst
~~~dummenspruchablass Ende~~~

@Andrej Delàny
Tja, also ich hab lange und ausgiebig über deine Frage nachgegrübelt...

Warum glauben Kindern anderen Erwachsenen mehr als ihren Eltern...

Tja, meine Kindheit liegt noch nicht allzu lange zurück http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif deshalb kann ich dir die Frage (nach meinem Ermessen treffend) beantworten:

Ihr seid die Eltern, ihr tut alles für die lieben Kleinen... das sehen/sahen wir nicht.

Ihr lobt uns, wenn wir was toll gemacht haben, gut hinbekommen, uns entwickeln...
auch das sehen/sahen wir nicht...

Ihr habt uns drauf hingewiesen, dass wir was falsch gemacht haben, dass das Mist war, was wir getan haben, dass das beinah hätte ins Auge gehen können, dass ihr euch Sorgen macht.
DAS sehen/sahen wir, aber ANDERS: In unseren Augen habt ihr uns runtergemacht, gemeckert, geschimpft, wir sind traurig deswegen und sauer!

Andere Erwachsene meckern auch, auf die hören wir auch nicht! (fällt unter anderem in die Rubrik 'Lehrer', also keine Sorge, dass sie auf den hört... http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif)

Ganz andere sind nett, freundlich, brüllen nie (weil sie nicht mitbekommen, wenn man Fehler macht {auch das sehen/sahen wir nicht}) und deshalb hören wir mehr auf sie.

Das ist die Pupertätsversion http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif

Ansonsten würde ich mir das folgendermaßen denken:

Ihr habt eure Ansichten, eure Vorstellungen.
Andere Erwachsene haben ihre eigenen Ansichten und Vorstellungen.
Kinder sind nicht in der Lage zu verstehen, dass alle Ansichten/Vorstellungen akzeptiert werden müssen.
Deshalb haben sie mehr Respekt vor Leuten, die ihre Ansichten/Vorstellungen teilen.

Natürlich spielt Neugierde auch eine beträchtliche Rolle dabei.

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http://lucasdevil.50g.com/firedevil.gif



geschrieben von: Trinity Goth

Hallo!

Habe das Thema gerade erst gesehen..Tz...ich würde es bevorzugen, wenn die Schulen das alte Relikt Religionsunterricht endlich streichen würden und stattdessen eine Art Ethik oder Moral Unterricht anbieten würden.

Unter jetztigen Umständen:
Meine Kinder würde ich erst einmal wechselnd katholische oder evangelische mit Religionsunterricht belässtigen und sie dann mit 14 entscheiden lassen, ob sie eine Religion annehmen wollen. Ich würde den Kinder allerdings nebenbei auch andere Religionen nahe bringen.

Gruss
Trinity Goth


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...Greater than the death of flesh is the death of hope, the death of dreams.....
G'Kar/Babylon 5
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geschrieben von: Peepingtom84

Also ich muss sagen das ich den Religionsunterricht in Sachsen Anhalt (da komm ich her) echt zum kotzen finde. Ich werde seit über 2 Jahren mit dem Scheiß belästigt (Ja, belästigt...da sich bei uns echt alles aufs Christetum bezieht...ich kanns echt nicht mehr hören).

Ethim sehe ich da als sehr viel sinnvoller an, da auch über Themen gesprochen wird die das tägliche Leben betreffen (Schwangerschaft, Abtreibung...).

Ausserdem hab ich seitdem ich Religionsunterricht mache noch kein einziges Mal etwas über Buddhismus, Hinduismus o.ä gelernt...echt schade, dass Religion an unseren Schulen mit Christentum gleichgesetzt wird.

Also ich bereue es im nachhinein total das ich nicht Ethik gewählt habe :-(.



geschrieben von: Tiberon

Zitat:
Original geschrieben von Andrej Delàny
... Es ist für uns dementsprechend befremdlich wenn sie durch die Wohnung läuft und singt: "Gott hat alle Kinder lieb", oder wenn sie in die Kirche gehen möchte.
das würde ich meinem kind nicht antun ...
Es gibt auch hier schon eine Disskusion zu dieser Thematik.



geschrieben von: antrophia

Ich habe nichts gegen Religionsunterricht an der Schule.Es kommt nur darauf an wer ihn unterrichtet und wie er es den Kindern rüberbringt.Gerade in der Grundschule sind Kinder ja noch sehr beeinflussbar.Ich würde mir erstmal den Lehrer anschauen.
Du musst auch dran denken,wenn du dein Kind vom Religionsunterricht abmeldest,dass es dann vielleicht von anderen Kindern blöd angemacht oder vielleicht ausgeschlossen wird.



geschrieben von: Tiberon

Also sollte mein Kind dereinst "Gott hat alle Kinder lieb" singen möchte ich nicht garantieren müssen, daß mir meine Hand nicht ausrutscht ..



geschrieben von: Elbenblatt

Reliunterricht....Ich "genieße" ihn immernoch. Naja, an meiner Schule kann man auch praktische Philosophie wählen, aber meine Eltern würden mich lynchen wenn cih das machen würde.
ich fänd Philosophoie viel interessanter. OK, Reli ist auhc nciht soo schlimm, aber ich finde, da wird einem die meinung richtig aufgezwungen. Mit vielen Dingen die mein Relilehrer von sich gibt kann ich mich nicht oder nur schwer identifizieren.



geschrieben von: bloodflower7

Also ich geh in die 13, habe Reliunterricht (ev.) und bin Atheistin. Ich persönlich finde das der Reliunterricht nicht unbedingt notwendig ist und auf keinen Fall Pflicht sein sollte. Bei uns an der Schule ist es nur erlaubt dem Reliunterricht fern zu bleiben, wenn man nicht getauft ist, d.h. keiner Religion zugehörig ist. Und für alle anderen Schüler gibt es die Wahl Philosophie ab der 12 zu wählen. Diese Regelung finde ich ganz okay, aber trotzdem denke ich das es keinen Reliunterricht geben sollte. Denn was ist mit den ganzen Kindern, die beispielsweise dem Buddhismus, Hinduismus etc. angehören ? Die sind ja dann auch gezwungen den christlichen Reliunterricht zu besuchen. Ich denke Religion ist ein ganz persönliches und individuelles Thema zu dem sich jeder selbst und ohne Einfluss anderer seine Meinung bilden sollte und da ist pflichtmäßiger Unterricht in der Schule einfach fehl am Platz. Denn es ist ja wirklich so, dass manche Lehrer(inen) den Kindern einhämmern an Gott zu glauben und das ist nicht in Ordnung. Denn dieses Verhalten begrenzt die eigene Meinung.



geschrieben von: thetruegg

hallo erstmal,
kurz zu mir: ich bin nicht getauft und verdammtnochmal glücklich darüber. zu diesem thema ein witz:
Ein mann kommt in die hölle, aber zu seiner verwunderung ist nirgendwo auch nur ein fünkchen feuer zu erkennen. er steht einfach plötzlich auf einem großen grünen golfplatz. er schaut sich um und sieht lauter entspannte menschen, die golf spielen, auf der wiese liegen und sich ausruhen oder an der bar ein paar meter weiter ihre kehlen erfrischen. bei einem 2. blick auf die bar fällt ihm ein großer roter kerl mit hörnern und einem teuflelsschwanz auf. er geht zu ihm und fragt: "bist du satan?" - "ja, der bin ich", antwortet dieser freundlich, von seinem getränk aufschauend. "aber ich verstehe nicht... man hat oben immer gehört, hier sei es fürchterlich und man sähe überall qualen und leid und man würde selber auch gequält..?" stottert der mann voller verwunderung. "Nun," meint Luzifer, "ich will dir etwas zeigen, folge mir." er steht auf, nimmt sein glas und weist dem mann, ihm zu folgen. sie gehen eine weile und der mann kommt aus dem staunen nicht mehr raus. überall sieht er fröhliche menschen, die sich unterhalten oder sonstigen tollen beschäftigungen nachgehen. schliesslich kommen sie an eine grosse wand, mit fenstern, die mit rolläden verschlossen sind. "hier", meint der teufel schliesslich, und öffnet einen der rollläden. Was der mann dort erblickt lässt ihn zurückschrecken. überall ist blut, menschen die von kleinen dämonen gequält und gepeinigt werden, menschen die von flammensprünsten verzehrt werden. Solche grausamkeit hat der mann noch nie gesehen und das bild brennt sich in seinem kopf fest. erschüttert schaut er den teufel an: "was.. wiso..?" stammelt er, doch der rote kerl beantwortet ihm die unausgesprochene frage mit einem vereständnissvollen schulterzucken: "das sind die katholiken, die wollen das so." :p
meine meinung noch: im reli unterricht besteht die grosse gefahr, dass quatsch verzählt wird und da kinder noch recht leichtgläubig sind, lassen sie sich leichter beeinflussen, ich würd dir empfehlen, dein kind nach dem jahr in den ethik unterricht zu setzten, der is zwar auch nicht immer umbedingt gut, aber der fixiert wenigstens nicht nur einen glauben. ich bin froh, dass ich nicht so reli gebunden bin somit kann ich über die anderen lachen, und hey, sollte es wirklich so sein wie in der bibel steht, dann werd ich das eh irgendwann erfahren und gott wird mir alle meine sünden vergeben, weil er das pure gute blablabla etc pp. glauben an sich is was feines, ich selbst glaube auch an bestimmte sachen, aber das is am end meine sache und soll nicht durch n fetzen pergament bestimmt werden, durch den mehr blut geflossen ist, als sonst wo und der über die jahrtausende so oft abgeschrieben wurde, dass der schon absolut verändert is, da man ein buch nicht so oft kopieren kann, ohne fehler zu machen.
joah, keinen bock mehr, nochwas zu schreiben *fg*

gruß aus wisper von mir
thetruegg

<WisperAsos rocken>



geschrieben von: Pagsheep

ich glaube nicht.
ich glaube weder daran, daß kinder durch langjährigen besuch des reli-unterrichtes in eine "religiöse ecke" gezwängt werden, noch hänge ich irgendeinem mir bekanntem glauben an. trotzdem besuchte ich bis zur 13ten klasse den katholischen reli-unterricht. freiwillig. davon kann jetzt jeder halten, was er will. mir hat es dabei geholfen, meine haltung zu untermauern. der lehrer, ein franziskaner mönch, war übrigens ein sehr weltoffener mensch, mit dem ich viele wertvolle diskussionen führte, denn er war kein verbohrter, auf seinen glauben festgefahrener mensch.
leute, die die religion von vornherein verdammen, haben sich oft zu wenig mit ihr beschäftigt. ich habe es getan- ohne zwang- und habe meinen entschluß gefasst.
ob es jetzt gut ist, kinder in den reli-unterricht zu zwingen, halte ich allerdings für fraglich. es kommt wohl auf den unterrichtsinhalt an. ein christen-tuning ist sicher nicht unterstützenswert. allerdings halte ich es für sinnvoll, einen unterricht zu geben, der grundlegende ethische grundsätze (auf)klährt.



geschrieben von: Patchoulia

ich meine immer man soll ethik unterrricht statt religion machen. doch wenn kein religions unterricht, braucht es auch nicht ersätz werden.

an unserer schule gibt es 4 ethik-/reli- gruppen. je nach thema kann man sich aussuchen zu welcher man geht. ich gehe derzeit an eine waldorfschule.
in meiner alten schule, welche eine schein-elite-ahs ist, hatten alle religion und die anderen mussten etik nehmen. für mich war das anfangs ein problem. nicht weil ich den lehrer nicht leiden konnte oder das fach geschissen war. es ging mir darum, dass ich keine wahl hatte. was mancht jemand der nicht getauft ist und nie irgendwas mit gottesdienst ect. zu tun hatte im reli unterricht?

ich bin davon überzeugt, das es keine religion in dem sinne gibt und deshalb hab ich keine ahnung was dafür oder dagegen sprechen könnte.



geschrieben von: Abraxas

warum bitte schiebt hier jemand diesen thread hinauf, der 2001 aktuell war, und das wo wir in einem monat schon 2004 haben!???!!?

nun gut, zum startpost:
ich denke, das ist jedem noch immer selbst überlassen, was er macht und mag. wenn dem kind der religionunterricht spaß macht, wenn es vlt sogar gläubig werden sollte, wieso nicht?
das ist doch sowas von veraltet in unseren breiten (!), dass man von geburt an in ein schema hineingedrängt wird, das man eigentlich gar nicht will.

das ist in etwa so, wie wenn 2 schwarze ein kind bekommen und das fühlt sich aber mit der zeit immer mehr zu -was weiß ich- rave und techno-musik hingezogen oder läuft herum wie ein skater. sicherlich ein schock und nicht leicht für die eltern, aber es ist nunmal nicht jeder gleich wie man selbst. unterschiedliche vorlieben müssen akzeptiert werden, gerade von den eltern!

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ich war damals alles andere als gläubig (atheist eben) und bin trotzdem jedes jahr jede schulstunde zum religionsunterricht gegangen - mit dem ergebnis, dass ich in religion maturiert habe. es hat mich einfach interessiert, was sonst noch in der welt vorgeht usw. und die ganzen ethischen und moralischen themen, total interessant finde ich. muss ich dazu gläubig sein?



geschrieben von: herbstliebe

@Abraxas

wahrscheinlich hat jemand die suchmaschine bedient, so wie es immer erwartet wird. :q





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