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...und die Kluft reißt weiter

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geschrieben von: entropie

Umschlungen von deinen Armen, trägt uns der funkelnde Drache in den scheinbar endlosen Sonnenuntergang.
Unter letzten Sonnenstrahlen verwandelt sich die Welt in einen goldenen warmen See.
Der sanfte Wind ergreift uns und wir fliegen umher, wie die Blätter im lauer Herbstwind, langsam nähern wir uns dem feuerroten Dach der Waldes, dort sitzen wir auf einem Moosbewachsen Ast, und schauen den Nebelschwaden beim ihrem Tanz zu, während um uns herum die blutroten Herbstblätter zu Boden sinken um sich bald mit den Glitzern des Morgentaus schmücken zu können .

Langsam entschwindet das Gold der Sonne, silbern überzieht der Mond die Landschaften und den Himmel mit unendlich vielen glitzernden Sternen.
Leise wie die Feen schweben wir durch den schlafenden Wald und die gewunden knorrigen Bäume zaubern die seltsamsten Gestalten herbei.

Wir reisen weiter, unser Drache trägt uns. Seen in allen Farben umsäumt von tiefgrünen Moorlandschaften, Höhlen, die sich zu eigenen bizarren Welten aus kaltem Stein entwickeln, Wälder deren samtiger Boden unsere Schritte verstummen lässt. Wir rennen auf blühenden Sommerwiesen mit Schmetterlingen um die Wette, am Strand verwischt das aufgewühlte Meer unsere Spuren und in der Wüste lässt der scharfe Wind unsere Stimmen ersticken.

Sanft trägst du mich,wie ein schlafendes Kind auf dem Arm, wenn ich zu erschöpf bin um weiter zu laufen.

Mal sind wir in Ägypten um auf dem Rücken der Sphinx Gummibärchen zu essen, dann lachen wir die alten griechischen Philosophen aus wie sie über die Welt diskutieren , dann klauen wir von Caesars Tafel das gesamte Obst, dann liegen wir faul in der Mittagsonne in einem Schlossgarten und lauschen, wie die Tauben in den Dachgiebeln gurren

dann

dann wache ich auf und grau fällt der Regen aus dem tristen Himmel herunter… das Kopfkissen mit beiden Armen umschlungen, frage ich mich was das alles soll …
und die Kluft zwischen kitschiger Träumerei und Realität reißt weiter und weiter



geschrieben von: Sternenstaub

....sehjr schön geschrieben, liebe Enthro...*seufz* Ich kenne diese Kluft...doch bewahre Dir diese Träume...sie sind etwas Wunderbar-Kostbares...

Liebe Grüsse

Sterni



geschrieben von: hopeless_dream

...genieße diese "kitschiger Träumerei" wie Du es selbst nennst... Zu viele Menschen haben es schon verlernt zu träumen und manchmal sind es doch gerade die Träume, die einem am Leben halten... Bewahre Dir diese Träume, schreibe sie auf und blätter immer mal wieder nach , wenn es Dir schlecht geht...



geschrieben von: JoAnn

wirklich schön geschrieben. Und es stimmt, das Träumen sollte man nicht verlernen...:)





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