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Gothic (Gothic & Wandel)

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geschrieben von: Seneca

Diese Szene unterwirft sich derzeit ständig neuen Trends.
Aber auch früher gab es immer wieder gewisse Trends in der Szene, die sich in vorherrschenden stereotypen Stilrichtungen niederschlugen.
Vor den Samt & Rüschengruftis war es der androgyne Schlabberlook.
Allerdings muss man dabei auch bedenken, das es den Gothic Stil nicht gibt, vielmehr gibt es derer viele, wobei der Goth-Punk oder Lack-Fetisch Stil derzeit wohl überwiegt...
Allerdings gibt es auch hioer wieder starke regionale Unterschiede.
So gibt es nach wie vor auch Enklaven des Mittelalter-Gotik oder auch Barock-Neoromantic Stils.
Gerade die Leute die sich den ausgefalleneren Stilrichtungen widmen, zeien sich dem Trend gegenüber resistenter, wei es mitunter Jahre dauert, bis man eine komplette Kreation zusammen hat....



geschrieben von: Thalion_Drayan

Okay, dass es viele Gothic-Richtungen gibt ist klar, ich bin nur immer wieder erstaunt (oder besser gesagt enttäuscht) das die Szene zwar in gewisser Weise momentan mehr in die Normalität gezerrt wird (siehe Bandvideos auf diversen Musiksendern), darauf aber damit zu reagieren scheint das sie alles macht um nicht einen Moment lang menschlich zu erscheinen.
Naja, aber während ich das hier schreibe fällt mir schon auf wo der Fehler in meinem Gedankengang liegt, denn wahrscheinlich ist es wirklich so das nicht die Szene zu etwas anderem wird, sondern das sich in meinem Kopf einfach ein anderes Bild von etwas geformt hat, was es in dieser Form einfach kaum noch gibt.
Naja, trotzdem Danke für die Antwort.



geschrieben von: Seneca

Irgenwann wächst man aus der Clubszene auch heraus...!
Wer möchte schon als Mensch von Mitte 30 von lauter kreischenden Teens umgeben sein.



geschrieben von: ashipisburning

Eine Veränderung des Kleidungsstils kann auch ich in den letzten Jahren konstatieren. Und es hat auch in der "Szene" schon immer Trends gegeben, da stimme ich also Seneca zu.
Meines Erachtens gehen die Kleidungsstile aber oft mit den favorisierten Musikstilen einher, und da die sich auch ändern und gewissen Trends unterworfen sind, wirkt sich das eben auch meistens auf die Kleidung aus. Wichtig scheint dabei aber auch zu sein, wo man hingeht, denn auch die Örtlichkeit ( bestimmte Disco oder Konzert einer bestimmten Band) spielt eine Rolle.

Obwohl ich dir also zustimme in dem Punkt, daß sich die "Szene" ständig verändert, Thalion_Drayan, wünsche ich dir doch etwas weniger Oberflächlichkeit. ;) Schließlich sind Klamotten ja nicht alles, oder?

@Seneca
Aber nicht nur "derzeit", das war schon immer so und nie anders oder besser.



geschrieben von: Valraven

Ich möchte allerdings zu Seneca hinzufügen, dass in einigen Clubs auch noch ein beachtlicher Anteil von Leuten umhertollt, die die Mitte 30 auch schon hinter sich gelassen haben :)
Solange die Freude an solcherartigem Ausgehen und an der Musik vorhanden ist, warum nicht....und solange die kreischenden Teens sich dem nicht entgegenstellen....würd ich auch aktiv bleiben.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von ashipisburning
@Seneca
Aber nicht nur "derzeit", das war schon immer so und nie anders oder besser.


In einer Zeit in der es noch keine Medien wie Internetforen, Gothic Musikvideos auf Viva, Printmedien wie Zillo und Co, und vor allem noch nicht die Ellenrieder & Steffelbauer GbR gab, waren neue Trends noch sehr langsam unterwegs...



geschrieben von: ashipisburning

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
In einer Zeit in der es noch keine Medien wie Internetforen, Gothic Musikvideos auf Viva, Printmedien wie Zillo und Co, und vor allem noch nicht die Ellenrieder & Steffelbauer GbR gab, waren neue Trends noch sehr langsam unterwegs...

Langsamer - ja, da gebe ich dir recht. Aber beim Weggehen hat man die anderen ja gesehen und die Musik, die gespielt wurde, gehört. Und daran wurde sich ja orientiert; und es gab andere Mittel und Wege. Gab es zum Beispiel keine Läden, in denen man sich entsprechende Kleidung kaufen konnte, mußte man eben mindestens ein mal im Jahr nach London fliegen, um sich entsprechende Klamotten zu kaufen etc.
Vielleicht war alles kleiner, aber ich bezweifle eben, daß es besser war.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von ashipisburning
Gab es zum Beispiel keine Läden, in denen man sich entsprechende Kleidung kaufen konnte, mußte man eben mindestens ein mal im Jahr nach London fliegen, um sich entsprechende Klamotten zu kaufen etc.

Ach was, dafür gab es Auflösungsverkäufe des Theaterfundus, 2nd hand Läden, und vor allem die begnadeten Damen an ihren Nähmaschinen...!
Ich bin nur einmal in London gewesen, da gab es doch garnichts gescheites...
Ob es besser war...?
Auf jeden Fall erträglicher...!
Ab einem gewissen Zeitpunkt fehlte einfach der Geist, und das liegt nicht immer daran, das man sich verändert, sondern daran, das sich der Charakter einer Subkultur verändert hat.

Ich würde nur zu gerne wieder so wie früher ausgehen können....aber es gibt diese Veranstaltungskonzepte nicht mehr...wurden durch gothic floors in Großdiskos ersetzt...

Reanimationsversuche scheitern zu oft wegen der niedrigen Besucherzahlen...

Fakt ist:
Wenn die schwarzen Veranstaltungen noch immer den Charakter der frühen 90er hätten, würde die Mehrzahl der heutigen Clubbesucher "dort" nicht hingehen wollen.

die währen eher im Techno Club zu finden...!



geschrieben von: ashipisburning

Das mit London war natürlich nur ein Beispiel...
Aber dennoch zeigt es, daß sich "deine" Subkultur scheinbar von "meiner" unterschieden hat/unterscheidet, obwohl wir vordergründig derselben angehören.

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
Ich würde nur zu gerne wieder so wie früher ausgehen können....aber es gibt diese Vernatsaltungskonzepte nicht mehr...wurden durch gothic floors in Großdikos ersetzt...

Reanimationsversuche scheitern zu oft wegen der niedrigen Besucherzahlen...

Fakt ist:
Wenn die schwarzen Veranstaltungen noch immer den Charakter der frühen 90er hätten, würde die Mehrzahl der heutigen Clubbesucher "dort" nicht hingehen wollen.

die währen eher im Techno Club zu finden...!


Auch da stimme ich dir zu.
Viele wären tatsächlich eher in Techno Clubs zu finden.

Es stellt sich mir aber die Frage, ob nicht einfach die Idealisten, die früher Veranstaltungen gemacht haben, fehlen. Und deshalb auch die Reanimationsversuche scheitern, weil man plötzlich Geld damit verdienen will, wohingegen es sich früher einfach nur rechnen mußte, und die Leute froh waren "ihre" Musik überhaupt zu hören.
Warum soll man etwas exklusives veranstalten, sich vielleicht ein Konzept überlegen etc., wenn man mit viel weniger Aufwand (Ich leg' immer wieder dieselben dummen (Sampler-)Stücke auf und habe damit Erfolg) noch Geld verdienen kann?

Man kann nur mit zwei Dingen dagegen angehen:
1) selbst eine Alternative schaffen (machst du das?)
2) Veranstaltungen, die einem nicht gefallen, boykottieren (das mach ich). Denn wegzugehen und dann so etwas zu sagen, wie: Ist zwar scheiße hier, aber es gibt nichts besseres, ändert ja auch nichts.



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von ashipisburning
1) selbst eine Alternative schaffen (machst du das?)



Das erwähnte Scheitern der Reanimationsversuche stammt aus solchen Versuchen.
Man kann eine Vernanstaltung bei nicht gerade niedrigen Kosten auf Dauer bestreiten, wenn nur 30 Leute pro abend kommen...!
Ich hab aber noch nicht aufgegeben, der nächste Sturz auf die Nase ist in Arbeit...!

Ich habe leider schon einige Leute an solch Versuchen pleite gehen sehen.
Denen, welche es schaffen, gelingt das zum einen meist nur durch Promotionsarbeit und Beziehungen zu angesagten Acts, landen zum andern aber früher oder später doch wieder beim heute üblichen Programm:...Charts auflegen ohne untermalendes "Zusatzprogramm".

Der moderne Besucher einer Gothic Party ist nicht mehr daran gewöhnt sich selbst in eine Veranstaltung einzubringen, man ist diese strikte Trennung von Veranstalter und Besucher offenbar schon zu sehr gewohnt...

PS: Siehe meine Signatur...!



geschrieben von: BlackDragon

Zitat:
Ich hab aber noch nicht aufgegeben, der nächste Sturz auf die Nase ist in Arbeit...!

Gib doch mal bitte bescheid, wenn es soweit ist. Würde mich nämlich wirklich mal interessieren...
EDIT: Ich meine natürlich die Veranstaltung, die du aufziehen möchtest, nicht das Jemand auf den Gedanken kommt, ich möchte erleben, wie Seneca auf die Nase fällt ;)

Zitat:
PS: Siehe meine Signatur...!

Na, was hat denn jetzt das Nachtweltentreffen damit zu tun? ;)

Aus der Diskussion, ob es früher wirklich besser war, halte ich mich lieber mal raus, da ich an die frühen 90er nicht gerade viele Erinnerungen habe.

Aber soviel: Der bei vielen Veranstaltungen aufgelegte "Techno in Moll" regt mich genauso auf - das hat nichts mehr damit zu tun, womit ich das Ganze eigentlich verbinde.
Aber bevor ich Offtopic werde verkrümele ich mich dann lieber...



geschrieben von: Lunar Light

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
Ich würde nur zu gerne wieder so wie früher ausgehen können....aber es gibt diese Vernatsaltungskonzepte nicht mehr...wurden durch gothic floors in Großdikos ersetzt...



was wohl einer der hauptgründe ist, warum man dann aus der clubszene "rauswächst"... :(



geschrieben von: Thalion_Drayan

@ashipisburning
Zitat:
Obwohl ich dir also zustimme in dem Punkt, daß sich die "Szene" ständig verändert, Thalion_Drayan, wünsche ich dir doch etwas weniger Oberflächlichkeit. Schließlich sind Klamotten ja nicht alles, oder?

Natürlich sind Klamotten nicht alles und es ist mal ganz logisch das in einer Disco Menschen nicht nur so gekleidet rumrennen werden wie ich das gut finden würde - wäre ja auch irgendwo langweilig, nur wenn man irgendwann feststellt das man sich in seiner Stammdisco absolut nicht mehr wohl fühlt, weil es da einfach fast keine schön anzusehenden Menschen mehr gibt, dann finde ich das persönlich schon traurig, denn seien wir ml ehrlich, wenn ich jetzt anfange und mir sage das ich nicht so oberflächlich sein soll auf Klamotten und vielleicht auch auf die Musik zu achten, ja dann kann ich ja auch gleich in eine Techno-Disco gehen (wobei die Unterschiede da ja eh schon immer mehr verschwimmen).
Letzten Endes finde ich das Gerede darüber man solle weniger oberflächlich sein eh für nicht mehr zeitgemäß.
Das war mal ein Gedanke der existierte, aber ich habe für mich selbst festgestellt das ich nur ein Mensch bin, mit all den Fehlern die dazu gehören, ich bin kein Vampir und kein Wesen der Nacht, sondern nur ein Mensch der sich jeden Tag Mühe gibt etwas an sich zu verbessern, wobei das doch im Endeffekt sehr oft eh nur zu lasten von einem selbst geht, aber das ist ein anderes Thema, also lassen wir das.



geschrieben von: die Aversion

Zitat:
Wenn die schwarzen Veranstaltungen noch immer den Charakter der frühen 90er hätten, würde die Mehrzahl der heutigen Clubbesucher "dort" nicht hingehen wollen.


Nun ja, in Marburg ist einmal versucht worden, eine Alternative zu dem hiesigen mehr oder minder großen Gothicfloor zu schaffen, mit dem Resultat, dass es auf Grund fehlender Besucher kein zweites Mal gab – und das trotz einer solch entspannten Stimmung, wie ich sie selten im Rahmen einer Tanz- und Treffveranstaltung erlebt habe. Einfach nur traurig, dass sich so etwas nicht durchsetzen kann :(

Grüße,
Eure Aversion



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von ashipisburning
Es stellt sich mir aber die Frage, ob nicht einfach die Idealisten, die früher Veranstaltungen gemacht haben, fehlen. Und deshalb auch die Reanimationsversuche scheitern, weil man plötzlich Geld damit verdienen will, wohingegen es sich früher einfach nur rechnen mußte, und die Leute froh waren "ihre" Musik überhaupt zu hören.
Ja, es gibt noch solche Idealisten, wenn auch vielleicht nur noch wenige. Aber ich kann die Worte von Seneca nur bestätigen. Es ist heute schon schwer, etwas zu organisieren, ohne übermäßig viel an Geld zuschießen zu müssen. Von einer "schwarzen Null" kann man fast nur noch träumen, und verdienen kann man eigentlich nur noch, wenn man seine Ideale aufgibt und die Besucher mit Alkohol vollfüllt und abzockt.

Zitat:
Man kann nur mit zwei Dingen dagegen angehen:
1) selbst eine Alternative schaffen (machst du das?)

( @ BlackDragon: )
Das Burgtreffen ist ein Versuch ...

Zitat:
2) Veranstaltungen, die einem nicht gefallen, boykottieren (das mach ich).
Mache ich auch. Das Ergebnis ist aber dann das "Zurückziehen", wenn es kaum noch Veranstaltungen gibt, die einem gefallen.



geschrieben von: ashipisburning

Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
Ja, es gibt noch solche Idealisten, wenn auch vielleicht nur noch wenige. Aber ich kann die Worte von Seneca nur bestätigen. Es ist heute schon schwer, etwas zu organisieren, ohne übermäßig viel an Geld zuschießen zu müssen. Von einer "schwarzen Null" kann man fast nur noch träumen, und verdienen kann man eigentlich nur noch, wenn man seine Ideale aufgibt und die Besucher mit Alkohol vollfüllt und abzockt.


Ich weiß...
Aber das ist vielleicht auch so ein Problem, daß heutzutage eine Party nicht mehr reicht. Es muß schon ein Event sein. Je mehr und je größer, desto besser. Qualität spielt dabei leider oft keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Und wichtig ist oft auch nur noch, ob man dabei war.
Ich stimme dir und Seneca also natürlich zu, was mich jedoch etwas stört, ist das allgemeine Gejammer und dieses "früher war alles besser". Früher waren die "Schwarzen" eben zum Beispiel auch schon oberflächlich und es war oft auch sehr wichtig, was man anhatte, welche Musik man hörte oder wen man kannte etc.

Und da ich Idealismus und Alternativen ja schätze, so auch eure/n, komme ich auch zum Burgtreffen... ;)



geschrieben von: BlackDragon

Zitat:
( @ BlackDragon: )
Das Burgtreffen ist ein Versuch

Achso. Schade, ich dachte Seneca plant die ultimative "Weg-Vom-Dark-Techno-und-zurück-zu-den-Wurzeln"-Veranstaltung. :confused:
NaJa, da war wohl der berühmte Wunsch Vater des Gedanken...



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von BlackDragon
Achso. Schade, ich dachte Seneca plant die ultimative "Weg-Vom-Dark-Techno-und-zurück-zu-den-Wurzeln"-Veranstaltung. :confused:
NaJa, da war wohl der berühmte Wunsch Vater des Gedanken...


Das plane ich auch mal wieder, allerdings bin ich selbst kein Fan der "back to the roots" Schiene, da ich Anhänger der neoromantik bin...
Habe auch schon eine schicke aber dennoch bezahlbare Burg aufgetan, brauche nur noch einen Mann oder eine Frau zum auflegen, die nicht völlig Technobessenen sind, und die nötige Technik beschaffen kann...

Der Rest ist Werbung....wie überall...und kaum ultimativ...
Im Prinzip habe ich mir das von den Leipzigern abgeschaut, speziell von der blauen Stunde....

Unsere vorherige Alternative starb leider mit der Besitzerin des alten Fachwerkgasthauses, in dem wir für "carpe noctem" ein Heim gefunden hatten.



geschrieben von: Gothfried

Zitat:
Original geschrieben von Thalion_Drayan
....nur wenn man irgendwann feststellt das man sich in seiner Stammdisco absolut nicht mehr wohl fühlt, weil es da einfach fast keine schön anzusehenden Menschen mehr gibt, dann finde ich das persönlich schon traurig, .....


Deine Einstellung ist ganz schön traurig!

Zitat:
....
Letzten Endes finde ich das Gerede darüber man solle weniger oberflächlich sein eh für nicht mehr zeitgemäß.



Und was ist zeitgemäß?
Was meinst Du, warum so viele Beziehungen um einen herum kaputt gehen? Weil die meisten nur auf das Äußere schauen und früher oder später merken, dass der Rest doch nicht so gut passt.



geschrieben von: LittleLenore

hallo, wenn äußerlichkeiten völlig, absolut und total egal wären, wozu bräuchten wir dann schwarze kleidung, schminke und schmuck?????tut mir leid, ich *finde dieses toleranz über alles*-gequatsche albern.wenn wir alle ach so tolerent sind, natürlich nur auf grund unserer einstellung und weltansicht, warum tragen wir dann nicht,sagen wir mal, pinke stiefel, vokuhilas,baggyhosen und tonnenschweren goldschmuck in form von panthern und nackten frauen? ist doch eh alles nur äußerlich, nicht wahr?warum wird dann die ganze zeit davon geredet, dass wir ach so anders sind? warum zählen wir uns zu einer lebenskultur, die auf abgrenzung basiert, und zwar nicht nur abgrenzung durch denken und fühlen, sondern auch durch musik, lifestyle und eben äußeres?ich bezweifle ja nicht, dass es sehr viele interessante menschen gibt, denen man ihre eigenschaften nicht sofort ansehen kann.aber dafür hat die natur so was wie sprachkommunikation erfunden, oder?ausserdem, ich bekomme jedesmal einen totalen agress, wenn ich, wie letztens , von einem hippen him-girlie total taxiert werde, von oben bis unten,und mir dann den spruch anhören darf:* ja, so haben die gruftis früher ausgesehen, die muss ja total alt sein.wie altmodisch. lange samtröcke zieht ja heute keiner an.sieht ja auch scheiße aus.*na danke!!ich finde das schön, erstens, und zweites bin ich erst anfang 20!!also versucht mir nicht zu erzählen, dass toleranz und akzeptanz unser höchstes gebot sein soll!noch ein paar worte an Thalion_Drayan: leider hast du total recht.ich vermisse die schönen männer der 90-jahre.die in engen hosen mit sakkos oder halblangen mänteln,mit schönen,langen haaren.deshalb habe ich mein glück bei den goth aufgegeben und bin nun mit einem metalmenschen zusammen:D



geschrieben von: BlackDragon

Zitat:
Das plane ich auch mal wieder, allerdings bin ich selbst kein Fan der "back to the roots" Schiene, da ich Anhänger der neoromantik bin...

Umso besser...

Zitat:
brauche nur noch einen Mann oder eine Frau zum auflegen, die nicht völlig Technobessenen sind, und die nötige Technik beschaffen kann

Hmm... Ich kenne da einige, die genau deshalb in kaum einem Club auflegen können / dürfen.
Wenn du willst hör ich mich mal um.
Müsstest halt nur mal schreiben, was du dir genau vorstellst.



geschrieben von: TheTurningPoint

Zitat:
Original geschrieben von BlackDragon
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( @ BlackDragon: )
Das Burgtreffen ist ein Versuch
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Achso. Schade, ich dachte Seneca plant die ultimative "Weg-Vom-Dark-Techno-und-zurück-zu-den-Wurzeln"-Veranstaltung. :confused:

@ BlackDragon:
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es der einzige Versuch ist. :rolleyes:

Du hast ja auch gut Lachen, mit ein bissel gutem Willen kannst du nach Z-Dorf und zurück laufen ...



geschrieben von: Trauerwesen

Sooooooooooo....

ich sag mal so, Veränderung kann gut sein, und das, was früher war, sieht man immer als positiver an, ist eine schutzfunktion des menschen ;)

schlimm wird es, wenn die szene, zu der man sich eigentlich nicht zugehörig betrachten dürfte, oberflächlich wird, und der eigentliche grundgedanke verlorengeht. mir sind die klamotten egal in dem sinne, wenn die leute in dem sinne den geist bebehalten würden. aber das tun sie ja leider nicht.
aber was tun wir denn bitte, wir schimpfen auf alles, aber wieso machen wir dann nicht etwas, um uns selbst erhalten zu können? Ich denke, dieser Trend, der auch einiges dazu beiträgt, dass nun jede disse nen gothic floor hat (wo dann oomph und him laufen), geht vorbei. des weiteren haben wir diese vermischung zwischen den wavern und den grufts, währenddessen es früher eine differenzierung gab.
und hey, ich weiss wo ich hingehen kann und was mich dort erwartet. und auf einige veranstaltungen kann ich immer noch im klassischen Stil hingehen.

macht das beste draus, veränderung eröffnet auch neue möglichkeiten. und vor allem behaltet euren geist.



geschrieben von: BlackDragon

Zitat:
@ BlackDragon:
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es der einzige Versuch ist.

Ja - habs gemerkt...
Ich sollte wohl aufhören so spät noch zu posten. :rolleyes:

Zitat:
Du hast ja auch gut Lachen, mit ein bissel gutem Willen kannst du nach Z-Dorf und zurück laufen ...

Oh, das bräuchte dann aber viiieeel guten Willen.
Btw.: wann bist du überhaupt mal wieder da?

Aber genug Offtopic...



geschrieben von: Aliset

@Thalion_Drayan: Ich interessiere mich erst seit einpaar Jahren für Gothic, bin erst 18 und trage trotzdem lange Haare und Röcke!;)
Irgendwie schein ich mal wieder vollkommen aus dem Rahmen zu fallen.

Übrigens bin ich auch durch HIM dazu gekommen!;) ***bittenichthauen***

Ich kann es schon verstehen, dass viele Leute sauer sind über diesen "Gothic - Trend". Andererseits kommen so vielleicht Leute mit dieser Musik - und Lebensart in Berührung, die sie sonst nie kennengelernt hätten, die aber genau ihrem Lebensgefühl entspricht!
Und: Vielleicht merken ein paar Leute, dass man auch schwarz rumlaufen kann, ohne Satanist zu sein! ;)



geschrieben von: rosenkind

erstmal vorab: schade, dass du deine Partnerwahl so auf Kleidung festlegst.

Was mich angeht: ich habe in meinem schrank ein Barockes Oberteil hängen, nebst Zipfelrock und Ledermantel, darüber im Schrank Armstulpen aus alten Stropfhosen und Netzhandschuhe, etwas weiter rechts: Samtoberteile in hülle und Fülle, einen schönen langen Stufenrock, eine simple Stoffhose, ein Minikleid aus Pannesamt mit Magierarm (selbst genäht *stolz sei), ein Corsagentop, ein Kapuzenpulli mit Tribals drauf und ein weites schwarzes T-shirt sowie eine Bondagehose nebst hübschen Samtrock und Spitzenhandschuhen. Und unter allem im Schrank liegen meine heißgeliebten 16-Loch-Stiefel mit Glöckchen in den Schnürsenkeln

Was ich damit sagen will: man kann auch unterschiedliche Stile tragen :p



geschrieben von: Aratarya

Sicherlich: es gibt solche und solche. Aber sollte man denn alles aufs Äußere beziehen? Jeder trägt das, was ihm gefällt und das ist doch auch gut so, denn wäre es nicht langweilig? Wenn wir alle gleich rumlaufen würden? Ich denke schon!
Goth sein heißt für mich auf eine Art und Weise auch, nicht vordergündig auf Äuerlichkeiten zu achten, sondern den Menschen nach seinem Charakter, nach seinen "ich" zu beurteilen...



geschrieben von: Sathana

Tja, ich habe mir auch schon eine ähnliche Frage gestellt. Früher, vor ca. 8 Jahren war ich immer von den Gothics so fasziniert, ich muss zugeben, ich achte auch sehr auf Äußeres, liegt wohl daran, dass ich Designer bin. Nicht, dass ich jetzt total oberflächlich bin, was vielleicht einige von mir denken mögen und ich nicht mit weniger gut gekleideten reden würde.
Aber früher waren die Leute im KUZ halt irgendwie alle, naja zumindest größtenteils so einzigartig. Viele hatte enge Lackklamotten an, oder irgendwelche extrem langen Stacheln um den Hals. Keine Ahnung, ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, nur heutzutage tragen viele diese 0/8/15-XTRA-Klamotten, alle die gleichen Halsbänder. Mehrere Gürtel übereinander und Handstulpen und darüber nochmal Armbänder. Das ist erstens zu viel des guten und sieht bei weitem nicht schön aus. Ich weiss nicht, ob die Leute das wirklich schön finden, oder ob sie einfach nur auffallen wollen, was sie ja eigentlich gar nicht tun, weil ja so viele so rumlaufen. Ich fand der Individualismus früher viel schöner als dieses wir gehören zusammen, weil wir komplett schwarz angezogen sind und alle schwarze Haare haben und mit Nieten behangen sind.
Ich meine eine gewisse Zusammengehörigkeit ist schon nett. Ich freue mich irgendwie schon einen Goth auf der Straße zu sehen und man wirft sich irgendwie immer einen netten Blick zu zwischen den ganzen anderen Leuten, aber trotzdem finde ich ist die Szene innerhalb der letzten zehn Jahren schon anders geworden.
Vielleicht auch, weil sie größer geworden ist und man inzwischen Netzstulpen auch schon im Kaufhaus findet, ich weiss es nicht... Vielleicht sind auch nur die Ansprüche der Goths, die schon länger dabei sind höher geworden... Auch das mag sein.



geschrieben von: Scuanor

Zitat:
Original geschrieben von Seneca
Ach was, dafür gab es Auflösungsverkäufe des Theaterfundus, 2nd hand Läden, und vor allem die begnadeten Damen an ihren Nähmaschinen...!
Ich bin nur einmal in London gewesen, da gab es doch garnichts gescheites...
Ob es besser war...?
Auf jeden Fall erträglicher...!
Ab einem gewissen Zeitpunkt fehlt einfach der Geist, und das liegt nicht immer daran, das man sich verändert, sondern daran, das sich der Charakter einer Subkultur verändert hat.

Ich würde nur zu gerne wieder so wie früher ausgehen können....aber es gibt diese Vernatsaltungskonzepte nicht mehr...wurden durch gothic floors in Großdikos ersetzt...

Reanimationsversuche scheitern zu oft wegen der niedrigen Besucherzahlen...

Fakt ist:
Wenn die schwarzen Veranstaltungen noch immer den Charakter der frühen 90er hätten, würde die Mehrzahl der heutigen Clubbesucher "dort" nicht hingehen wollen.

die währen eher im Techno Club zu finden...!



Bezüglich deines Textes nach "erträglicher" :
So empfinde ich auch, selbst in einer Grossstadt wie Hamburg scheint es zu
wenige zu geben, die nicht bei "Telekommander" und dergleichen sich
aufhalten wollen, um damit eine Berechtigung für einen Club zu haben,
denke ich.

Frage ich nach "The Mission" etc. ernte ich entweder nur Kopfschütteln oder
warte dann 8 stunden hoffend, naiv darauf, dass derartige Musik gespielt
wird.

Für mich ist die Gruppe Menschen, zu denen ich mich hingezogen fühle,
mittlerweile eine ganz kleine Sub-Sub-Kultur. Eine verschwindende (?) Gruppe
Menschen, die nicht hinterherlaufen und Techno mit bösen, gekreischten oder
gegrollten Texten, Lack, Latex, Neon, zerrissene Strumpfhosen überall,
ausgrenzendes "wir tolerieren jeden" für sich zu einem ... Trend,
Lebensstil (?) zusammenbasteln.

Diese Sehnsucht nach dem, was mal verbreitet war, mischt sich bei mir oft mit
der Unverständlichkeit und Abneigung gegenüber dem, was heute als
Schwarze Szene zu gelten scheint.

Lieber schlicht im Kleid und hochgeschlossen als rumlaufen wie eine
Dragqueen. (wobei dies natürlich nun extra recht extrem geschrieben war)

Grüsse an alle



geschrieben von: oskadis

Zitat:
Original geschrieben von Sathana
[snip] Aber früher waren die Leute im KUZ halt irgendwie alle, naja zumindest größtenteils so einzigartig. Viele hatte enge Lackklamotten an, oder irgendwelche extrem langen Stacheln um den Hals. Keine Ahnung, ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, nur heutzutage tragen viele diese 0/8/15-XTRA-Klamotten, alle die gleichen Halsbänder. Mehrere Gürtel übereinander und Handstulpen und darüber nochmal Armbänder. Das ist erstens zu viel des guten und sieht bei weitem nicht schön aus. Ich weiss nicht, ob die Leute das wirklich schön finden, oder ob sie einfach nur auffallen wollen, was sie ja eigentlich gar nicht tun, weil ja so viele so rumlaufen. Ich fand der Individualismus früher viel schöner als dieses wir gehören zusammen, weil wir komplett schwarz angezogen sind und alle schwarze Haare haben und mit Nieten behangen sind.
Ich meine eine gewisse Zusammengehörigkeit ist schon nett. Ich freue mich irgendwie schon einen Goth auf der Straße zu sehen und man wirft sich irgendwie immer einen netten Blick zu zwischen den ganzen anderen Leuten, aber trotzdem finde ich ist die Szene innerhalb der letzten zehn Jahren schon anders geworden.
Vielleicht auch, weil sie größer geworden ist und man inzwischen Netzstulpen auch schon im Kaufhaus findet, ich weiss es nicht... Vielleicht sind auch nur die Ansprüche der Goths, die schon länger dabei sind höher geworden... Auch das mag sein.



Also ich muß dir in vielen Punkten recht geben. Ich frage mich auch die ganze Zeit, warum auf der einen Seite ständig nach Individuellen Klamotten, Schmuck usw geschrien wird, aber auf der anderen Seite viele wie aus Katalogen entsprunge Varianten aussehen... XtraX ist nur ein Beispiel.

Was Netzstulpen angeht - die gab es schon immer im Kaufhaus ;) Einfach Netzstrümpfe ummodeln - tadaa :D



geschrieben von: VenusOfDarkness

[COLOR=crimson]Hier habe ich nicht so mitbekommen, dass sich die ganze szene verändert, eher dass es mehrere Gothic~Stilarten gibt! Ich persönlich bevorzuge die , welchen man den barocken, romatischen Vampirlstil nennen könnte! Dazu gehören für mich u.a. auch volles sehr langes Haar und schöne lange Röcke und Kleider. Eher selten lauf ich als "Metallerin" (klingt irgendwie komisch, aber ich meine damit, dass es nicht unbedingt auf den ersten Blick nach (über?)goth aussieht)
achte dabei aber doch sehr darauf, dass es so feminin wie möglich aussieht, zumindest, was Haare, Make~Up und figurbetonte Oberteile angeht.



geschrieben von: Procyon

Ich häng mich auch mal rein, obwohl ich des alles gar nicht beurteilen kann... so. ich würde lieber mal so weggehen, dass ich mir nicht irgend ein Techno,HipHüpf oder Pop Zeug antun muss, sondern einmal richtig schöne Musik hören kann. Einmal hab ichs bisher geschafft... Da war aber unser Lädchen in der Stadt noch auf (eh blöd, dass die zugemacht haben, so!) und wir haben da glaube am Nachmittag den Flyer für den Abend bekommen... ich formulier es mal so... es war extrem wenig los und ab 23 oder 24 Uhr wurde irgend ein anderer Mist aufgelegt (*schauder*). Tja... ich komme auch leider an zu wenig Infos ran und selbst wenn etwas in einer anderen Stadt ist komm ich da net wirklich hin, weil ich hab ka Auto und Buse fahren meistens total scheiße und Züge sind nicht so mein Ding... Keine gute Sache das... Also, ich frage mal (wieder) einfach so an, wenn was in Suhl + Umgebung geplant is, ich würd mich riesig freun! Japp, Thema verfehlt, aber macht ja nix, oder? ;)

Ach, hab ich ganz vergessen:
@ Thalion_Drayan
Lange Haare? Kleider? Die Leute gibts sehr wohl, ich kenne eine, japp, in einer Woche seh ich sie wieder *freu wie Keks*



geschrieben von: Schattentroll

Seid gegrüßt Freunde

Es ist mir immerwieder aufgefallen, dassselbst die Gothicszene Gefahr läuft in eine Modeschublade zu sinken. ohne aber das es von uns (ich bezeichne es mal so...) , den "Echten" so gewollt ist. Ich muss nur feststellen das es immer mehr hauptsächlich relativ junge Leute sind ( aber nicht als Vorurteil vertehen) die meinen mit irgendwelchen schwarzen Fummeln einen auf goth zu machen und dadurch der mit Vorurteilen behafteten Meinung, die es ja nunmal gibt, nur nochmehr Bestätigung zukommen zu lassen.das ist eine sache die mich doch sehr nachdenklich stimmt. Zumal es die besagte Gruppe von Leuten oft nur macht um vor irgendeiner Clique Cool dazustehen. Ohne wirklich Ahnung von dem zu haben was diese leute eigentlich zu sein glauben. Wobei ich eigentlich bei meinem grössten Problem stehe. Aber vieleicht hängt es ja einfach von den geographischen gegebenheiten ab. Um es kurz zu sagen, rede ich von der Bayerischen Landeshaupstadt. Wenn ich da von vermeindlichen Goth höre da kommst du sowieso net rein, und du musst prüfungen machen, ect. Hallo , gehts noch!!! ich will doch nicht in die damenumkleide einer klosterschule oder dem abschluss eines Dipl. Ingeneur nach 8 Semestern . Ich lebe genau wie der großteil von uns in einer vor über 20Jahren enstandenen Subkultur die eigentlivh nur eine Ablehnung gegen genau diesen Mainstream Mist, sowie diesen ganzen Kommerziellen Kram und dieses ständige konkurrenzgetue a`la- ich bin besser ,bin schöner,bin toller alsdu darstellt .
Ich will damit Ausdrücken das wir mit unserer Lebensphilosophie niemanden in auch nur irgendeiner Art und wiese irgendwie gefallen, geschweige denn beeindrucken müssen.
Und um eines noch ganz klar zum ausdruck zu bringen: Goth zu sein ist nicht gleich Anti-christ zu sein. Ich selbst bin Konfessionslos also ein Atheist und
verurteile niemanden der auch nur irgendeiner religion angehört obwohl er ein Goth ist. ( wird von einigen immer falsch interpretiert)

Vertraut auf euch selbst denn so wird die Seele stark

Gruß vom Schattentroll


Für Rechtschreibefehler haftet die tastatur und deren hersteller

__________________
kein Meer so tief wie die Seele
Kein Glas so zerbrechlich wie das Herz
Und kein Stein so hart wie die Wahrheit!



geschrieben von: Nachtmaus

Diese Szene wird nie ganz aussterben......und ich bin mir da ganz sicher ...!!!



geschrieben von: Seneca

Natürlich nicht...wie könnte sie auch, schließlich gibt es ja sogar schon so etwas:

http://www.gothicbeauty.com/images/f2.jpg

Es geht hierbei aber nicht um das bloße Fortbestehen einer Moderichtung, um die Aufrechterhaltung einer hübschen Fassadde ohne Hintergrund...!!!



geschrieben von: Schattentroll

Sei gegrüßt Nachtmaus.

Natürlich wird unsere Szene nie aussterben. Da gibt es für mich überhaupt keine zweifel. Es ist nur Schade , dass zur Zeit so´n haufen Pseudo -Goth rumluafen. Das stört mich. Aber dagegen kann man wohl nix machen. Das wichtigste ist eh, dass wir "Echten" uns treu bleiben. Ich grüße somit alle schwarzen Seelen auf diesem Planeten.... !



geschrieben von: Sternenwolf

okey, ich schreib mal meinen senf:
Ihr schreibt alle von wegen kleidung ist nicht wichtig, gothic ist keine modeströmung, es ist so auf kleidung fixiert (inzwischen)......
Aber gerade zu kleidung möchte ich och einen kleinen denkanstoß geben. Kleidnug ist nicht wichtig in der szene. aha, warum findet man als unscheinbares "bunt" gekleidetes mädel keinen anschluß? weil man nicht als Goth/gruftie erkannt gewertet wird. ich weiß wovon ich rede. erst jetzt, seit dem ich für mich beschlossen habe, dass ich ich kein goth bin und dadurch vielmehr meinen "neigungen" nachgebe, werde ich hin und wieder darauf angesprochen.
Also ist kleidung nicht wichtig?
(mir kanns egal sein, aber naja, wollt das nur mal gesagt haben)

was ich euch zustimme: es gibt den verfall, aber die "szene" besteht weiterhin. denen es wichtig ist bleiben, für die es nur ein modetrend ist gehen und jene die vorübergehend schutz gefunden haben, werden tief in ihrem herzen immer etwas wie sympathie tragen.



geschrieben von: Krypteria

Zitat:
Original geschrieben von Mentheus
Grüßet euch,

Ich weiß nicht wie es in anderen Städten oder Teilen von Deutschland ausschaut aber bei uns (Oberfranken) waren früher sehr viel mehr aus unserer Szene unterwegs doch in den letzen 2 Jahren ist das sehr stark zurückgegangen.

Ok es wird einem Heutzutage auch sehr schwer Gemacht in dieser Szene (Vorurteile bis zum Umfallen). Gerade jetzt wo dieser Prozess des Satanistenpaars läuft und die Presse verücktspielt haben wir es schwer und werden kaum anerkannt und respektiert.

Ich sage nichts gegen andere Szenen doch ich denke sie überwiegen sehr stark.

Deshalb frage ich mich ob wie lange die schwarze Szene noch lebt.

C ya Mentheus




also ich sehe bei uns in dder gegend um flensburg immer und immer mehr und auch punks werde mehr.... leider auch die nazis.... das is aber das kleinere problem.... unsere szene ist bei und sehr populär und wenig verkannt



geschrieben von: Nnordy

Kleidung war früher wesentlich unwichtiger als heute. Allerdings gab es damals einen einzigen Konsens: Die Klamotten waren SCHWARZ. Ob es dann schwarze Jeans oder schwarze Samtleggings waren war egal, aber irgendworan mußte man einander ja erkennen - davon abgesehen, daß schwarz alles in sich vereinte, was zu unserem Credo gehörte, und daß wir 'den anderen' damit zeigen wollten, daß wir uns mit Dingen beschäftigen, die von der Gesellschaft bewußt ausgeklammert und totgeschwiegen werden, an aller erster Stelle nämlich der Tod.
Und wirklich, heute ist es nun beileibe nicht mehr so daß man buntgekleidet 'keine Chance' hat. Wenn ich sehe, was so mancher 'Goth' am Leibe trägt...



geschrieben von: Seschat

ich war schon 97 kurzzeitig in der Szene und bin danach leider dank meinem damaligen "Freund" wieder raus....
Erst in letzter Zeit kam ich langsam wieder da rein. Das diesjährige WGT brachte den Stein ins rollen :D

Aber mir ist auch aufgefallen, wie sich die Szene verändert hat. Ich fand, das dieses Jahr der Punk-Goth und Fetisch-Stil sehr stark das WGT dominiert hat. Es waren auffällig wenige Gothics in aufwendigen und äußerst schönen Barrock-Kleidern und/oder Schleiern dabei.
Klar, mag bei dem einen an Geschick und Geld hapern... Aber genauso selten fand man die Gruftis, die einfach ihren Stil in schwarzem T-Shirt und schwarzer Hose auslebten.

Überall blitzendes Lack, jeder versuchte irgendwie auffälliger als der andere zu sein, was meiner Meinung totaler Schwachsinn ist.
Die Szene ist nicht dafür da um sich gegenseitig in Sachen bester und abgefahrenster Kleidung zu überbieten. :rolleyes:

Wenn ich mir Kleidung kaufe, dann keine, die ich nur habe um sie auf Festivals anzuziehen und damit anzugeben. Dafür ist mir das Geld zu schade und ich komm mir vor wie nen Modepüppchen, dass versucht das Ego zu puschen.

Ich geb zu, ich liebe Ketten, Schnallen und Schnüre :D Und ich liebe es damit auf der Straße herum zu laufen. Ich fühle mich darin wohl und ich will MIR gefallen und nicht den anderen.
Habe so das Gefühl, dass das ein wenig verloren gegangen ist.

Zitat:
Und wirklich, heute ist es nun beileibe nicht mehr so daß man buntgekleidet 'keine Chance' hat. Wenn ich sehe, was so mancher 'Goth' am Leibe trägt...
man siehe diesen grausigen Modestil, der sich "Gothic Lolitha" nennt *kotz*
Also bitte, was soll denn das? Ein Phänomen, bei dem ich mir wünsche den Urheber möge man damit erschlagen.

*seufz* die Szene wird zwar nie aussterben, aber sie wird sich weiter verändern... durch diese neue trend-sekte...
der wahre Grund Grufti zu sein - in erster Linie die Lebenseinstellung - rückt in den Hintergrund und macht der Mode Platz... oder dem "ich bin cool, weil ich schwarz trage."

Ich muss daher auch leider sagen, das ich kaum die Gelegenheit hatte mich mit "echten" Gruftis mal zu treffen und zu unterhalten *seufz*
Es gibt in meiner Gegend einfach keine.... :(



geschrieben von: ReinGarNichts

Modestil,Musik,Denkweise.
Ich denke Gothic definiert sich durch die Denkweise.
Das kritische Auseinandersetzen mit dem Leben, dem Tod, der Gesellschaft genauso wie das hinterfragen der Werte und Normen.
Musik und Modestil, drücken nur dieses Hinterfragen aus, die daraus resultierende "dunkle" Lebensart, und die Unabhängigkeit vom Rest der Gesellschaft.
Ich halte viele der "schwarzen Szene" für überdurchschnittlich intelligente Menschen. Es gibt ja sonst wenige Szenen, die sich dermaßen mit Philosophie, Lebenssinn, usw. beschäftigt. Bei den "Pseudos" bleibt das dummerweise aus.

Was sind Pseudogoths?
Jene "Kiddies", die "böse" Musik hören und sich schwarz kleiden um cool zu sein? Also wohl jene Medienkinder, die gerade dieses hinterfragen nie angefangen haben...

Seitdem ich wirklich denken kann(das hat recht spät angefangen bei mir. Ungefähr als ich anfing mich ernsthaft für Musik zu interessieren...) ist mir klar, dass ich die Gesellschaft an sich nicht nötig habe.
Ich hatte mich "immer" schon abgekapselt und gemacht was ich will.
Dann kamen irgendwann Depressionen (Einsamkeit,etc), Freitodgedanken, usw. (Die Phase die jeder in seiner Jugend mal durchlebt.).
Da fand ich dann auch zur düsteren Musik, weil sie ein Lebensgefühl von mir ausdrückt, allerdings bin ich auch der schwarzen Szene nicht angepasst.
Kleidungsstill trag ich alles was mir gefällt (generell die Farben schwarz und rot, Schlaghosen und Jacketts+lange Haarmähne) und mein Musikgeschmack reicht von 17-Hippies zu Frank Zappa(mit einer Menge schwarzem Zeug dazwischen Stellts euch einfach vor)
Mittlerweile ist mir klar, dass ich aus dieser Phase eigentlich garnicht herauskommen will.
Ich möchte nicht aufhören zu fragen, sonst lande ich im Alltag.



geschrieben von: khaos

Zitat:

Ich geb zu, ich liebe Ketten, Schnallen und Schnüre Und ich liebe es damit auf der Straße herum zu laufen. Ich fühle mich darin wohl und ich will MIR gefallen und nicht den anderen.
Habe so das Gefühl, dass das ein wenig verloren gegangen ist.



Zitat:

Ich hatte mich "immer" schon abgekapselt und gemacht was ich will.


Ich denke damit habt Ihr den Nagel auf den Kopf getroffen. Als ich in die Szene gekommen bin (vor ca. 10 Jahren) hat jeder gelebt wie er wollte. Die Meinung der Anderen war zweitrangig oder gar egal. Man hat sich von niemandem sagen lassen, was man denken soll. Und jedwede Handlung ist nur eine Folge der eigenen Gedanken.
Um also wirklich zur Szene zu gehören ist es essentiell, dass man sich in seinen Gedanken nicht einschränken lässt und zu seiner Einstellung steht. Bei vielen der "Jüngeren" habe ich allerdings oft das Gefühl, dass Sie nur in der Szene rumlaufen weil irgendwer gesagt hat, dass es toll, cool oder was auch immer sei. Jeder der sagt, er läuft so rum und hängt in den Clubs ab, weil es Ihm/Ihr gefällt ist mir gerne willkommen.
Ich will sagen, dass die "Alten" sich doch bitte zurückhalten sollen zu behaupten, dass philosophische Überlegungen, Beschäftigung mit dem Tod, Mystik, ... dazu gehören würden und die "Jungen" dass nicht mehr tun würden. Das gehört auch gar nicht dazu. Die meisten (wenn nicht alle) die ich zu Anfang kennengelernt habe, haben zwar solche Gedanken gehabt, aber das war eher zufällig. Der Kern war (und ist) dass man seine eigenen Gedanken denkt. Wenn Ihr also versucht, den "Jungen" eure Einstellung zur Szene und der Welt "aufzuzwingen" seid gerade Ihr es, die die Szene kaputt machen.
Und die "Jungen" sagen (hab ich in dem Forum schon ein paar mal gelesen) man würde nicht in die Szene reinkommen. Hey ist doch egal. Wenn ein paar der "alten Säcke" in der Zwischenzeit so borniert geworden sind, dass sie euch vorschreiben wollen wie Ihr sein solltet, vergesst Sie einfach. Entweder sie waren nie der Szene zugehörig (zumindest nicht der die ich kannte) oder sind es zumindest jetzt nicht mehr (auch wenn sie es behaupten). Ich bin gerne zu jedweder Diskussion bereit und ändere vielleicht auch meine Meinung, aber wenn man halt zu einem Thema zwei verschiedene Meinungen hat und man keinen gemeinsamen Nenner findet, dann legt man das Thema beiseite und diskutiert über was anderes oder man beendet die Diskussion. Deshalb kann man sich aber immer noch mögen oder zumindest respektieren.
Insgesamt etwas, was ich sowohl bei den "alten Hasen" als auch bei den "Jünglingen" vermisse. So gesehen würde keiner zu der Szene gehören. Und ich schon gar nicht. Ich sehe Leute und sag aus einem Gefühl heraus und ganz spontan den kann ich nicht ausstehen und dann hat der/die Betreffende von Anfang an keine Chance. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass ich mit derartigen Gefühlen fast immer richtig liege. Daher nehme ich mir das Recht heraus zu denken was ich will und zwar in dem Moment: "Ich kann Dich nicht ausstehen, zieh Leine!".
Von Toleranz ist dabei nicht viel zu sehen. Und das ist mir auch egal. Das ist meine Meinung und nach der handle ich dann. Wenn so einer dann immer wieder ankommt werd ich irgendwann auch patzig. Ich mag ihn nicht, aber ich lass Ihn in Ruhe. Und mehr erwarte ich auch nicht von ihm, nur dass ich dann auch in Ruhe gelassen werde. Es gibt (und gab) halt schon immer mehrere Gruppen in der Szene und jeder sucht sich die Leute, die ihm sympathisch sind und meidet die, die er nicht mag. Man feiert mit denen die man mag und ignoriert den Rest. Was interessiert schon was die machen/denken. Gelegentlich wurde auch über die anderen Gruppen gelästert (haben alle gemacht) aber eher im freundschaftlichen. Wenn man persönlich aneinander geriet gab es kein aufeinander rumgehacke, wie ich es hier im Forum schon ein paar mal gelesen habe.

So gesehen hat sich nicht viel geändert. Als ich anfing gab es auch schon die "alten Hasen", denen wir oft genug auf die Nerven gingen, weil wir andere Musik hören wollten. Und die sich darüber aufgeregt haben, dass wir nur feiern im Sinn hätten. Und wir haben uns drüber aufgeregt, dass die nur das alte Zeug hören wollen und über irgendwelchen Schwachsinn nachdenken, der doch sowieso keinen interessiert. Wir hatten halt andere Probleme und Themen die uns beschäftigten wie die und die heutigen "Jungen" haben wieder andere Probleme und Themen die für sie interessant sind.
Natürlich gab es auch jüngere die sich noch für die Themen der älteren Interessiert haben und auch ältere, die mit den Jungen gut auskamen. Aber oft genug war dem nicht so.
So war es.
So ist es.
Und so wird es hoffentlich auch bleiben.
Denn wenn sich das jemals ändert, dann passt sich entweder die ganze Szene jeder aktuellen Entwicklung an, oder jeder der in die Szene kommt wird gezwungen sich der Szene anzupassen. Und das wäre dann wirklich der Tod der Szene.
Also fleißig weiter gestritten (aber bitte sachlich, ohne beleidigend zu werden und ohne einfach immer wieder ohne neue Argumente dasselbe zu sagen, bis alle anderen es aufgeben Wiederworte zu geben). Im Endeffekt ist nämlich die Freiheit der eigenen Gedanken dass was die Szene ausmacht. Und diese Freiheit sollte niemand opfern nur um zu irgendeiner komischen Clique dazuzugehören.



geschrieben von: Kitty666

Zitat:
Original geschrieben von witchking
Dunkle Grüsse

Also meine Beobachtung ist die folgende: Der Grossteil der Leute lebt (angeblich) in einer "Spassgesellschaft". Fun, Fun, Fun heisst die Devise. Da haben düstere Gedanken, Poesie, Musik einfach keinen Platz mehr. Als Gothic (JA! Ich nenne es so!) gilt man als "Abturner" wenn man nicht ständig einen auf Fun, Fun, Fun macht. Darüber bin ich nicht glücklich...ist aber so.


Carpe noctem



Ich gebe dir recht, dass man nicht mehr traurig sein darf und "I claim the rigtht to be unhappy" (Brave New World)
Aber ich finde es oft in der "szene" (Szene ist voll doof, da gebe ich den Älteren Recht) zu viel gepusht wird unglücklich sein zu müssen.
Ich habe mich schon lange von Szenegedanken distanziert, weil in meinem kleinem Wohnort früher so war, dass du auf Goth-Partys "out" warst wenn du gelacht hast und nicht böse geguckt hast.
Weil es immer so wichtig war evil zu sein.

Aber wozu Party machen wenn ich dabei unglücklich gucken muss, dass mach ich dann doch lieber alleine.

@ Seneca:
*grins*
So alt bist du doch gar nicht!
Aber deine Kommentrare, egal wo ich sie finde, sind immer super...
und sehr amüsant *lol*

Im übrigen denke ich auch, dass ein Lebensgefühl nicht stirbt, sondern sich nur wandeln kann, und viele Menschen die es mal gemocht haben in diesem Treiben mitzumischen werden auch lange später noch Verständniss dafür haben oder es immer wieder mal freudig in sich bemerken.

Ich fand es mit 16 auch toll, schwarz rumzulaufen und über Friedhöfe zu schlendern, habe ein paar Jahre mich in vielen Stilen ausprobiert und denke die Quintessenz aus allem passt mir am besten, weil ich dann nach Stimmung machen kann worauf ich Bock habe und nicht in einer Vorstellung eingeschlossen bin.
Jeder kann diese Szene *grummel* für sich interpretieren.



geschrieben von: Nachtzehrer

Erstmal ein gruseliges, klischeebehaftetes, düsteres Hallo*g*

Ich bin neu hier, also will ich mir nicht direkt den Zorn der "alten Hasen" zuziehen. Seid bitte zärtlich zu mir ;)

Nein, mal ganz im Ernst.
Ich bin begeistert, wie (un-)lebhaft die Diskussion vonstatten geht.
Die Aussage, dass die "Szene" ausstirbt finde ich alles andere als zutreffend. Vielmehr wächst sie (auch wenn die Richtung nicht unbedingt den Vorstellungen aller "Gothics" entspricht). Aber was soll das denn für eine Szene sein, wenn sie sich nicht entwickelt.

Zum Thema Generationskonflikt:
Ich muss jedesmal schmunzeln, wenn ich ein 15jähriges Mädel mit Nietengürtel und schwarzer Tracht auf der Strasse sehe...viele dieser Bravo-Jünger haben wahrscheinlich tatsächlich keine Ahnung, WAS Gothic, Schwarz, Grufti (nennt es, wie Ihr es wollt) tatsächlich ist oder vielmehr sein soll. Aber woher sollen die "Kleinen" das auch wissen, wenn sich bei diesem Thema schon die Geister der "alten Hasen" seit jeher scheiden. Jeder definiert sein Goth-Dasein anders und entwickelt sich. Das hat bei mir beispielsweise mit Nächten auf Friedhöfen angefangen und ist über verschiedene Stile inzwischen da angelangt wo ich jetzt bin. Und wer weiß, was in 10 Jahren für mich persönlich "gothic" ist und was eher nicht.
Die "Goth-Teens" werden sofort in eine Schublade gesteckt und von den "Szene"-Leuten müde belächelt. Das schliesst mich, wie ich leider immer wieder feststellen muss, auch mit ein.
Dabei ist (meiner Auffasung nach) Toleranz genau das, was die Gothic-Szene von vielen anderen unterscheidet.


Was ich eingentlich anstelle dieses verwirrten Textes sagen wollte:
Versuchen wir doch tolerant zu sein. Wenn so ein Kiddie meint, es wäre der Übergoth und der 28-jährige Cure-Anhänger sei nur ein Pseudo...
warum aufregen, warum sich auf das Spiel einlassen und jemandem seine Meinung aufzwingen. Soll doch jeder denken was er will.
Wenn ein 15jähriger HIM-Fan sich als Übergoth darstellt, ist er meiner Meinung nach nicht schlimmer oder besser als ein Urgoth, der seit 15 oder 20 Jahren in der Szene hängt und seine Meinung als Dogma anpreist.

Vielleicht irre ich mich, aber als ich vor ca. 8-9 Jahren meine ersten Schritte in die Szene machte, wurde man noch "warm" empfangen und unterschiedliche Ansichten wurden ausgetauscht ohne jemanden in ein Muster zu pressen.
Irgendwie fehlt mir die Offenheit und die Akzeptanz Andersdenkender. Und damit zeige ich nicht nur auf andere Menschen.*an die eigene Nase fass*
Keine Ahnung ob man mit steigendem Alter (nein, so alt bin ich nun auch nicht) intoleranter und eingefahrener wird...

Ich entschuldige mich jetzt schonmal, wenn mein Text total unverständlich und nicht nachvollziehbar ist.



geschrieben von: rosenkind

auch, wenn der Beitrag schon ein Jahr alt ist (magja durchaus auch für andere stehen):


Zitat:
Es gibt in meiner Gegend einfach keine....


Das halte ich für ein Gerrücht (gut, wenn man natürlich in einer Stadt wohnt, die es gar nicht gibt ;)...). Meiner Erfahrung nach gibt es im Raduis von 50 - 100 Km immer irgendwelche Leute, nur finden muss mansie erst, was manchmal der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht. Aber das Medieum Internet, ist sowas wie eine Heuhaufenwünschelrute. man muss am Ende nur noch wissen, wie man suchen soll. Sich dabei auf die Subkulturberzeichnung zu verlassen, nützt wenig und führt oft zu enttäuschungen, man muss schon genau reinschreiben, was man konkret sucht.



geschrieben von: Phoenix1384

Zitat:
Original geschrieben von rosenkind
auch, wenn der Beitrag schon ein Jahr alt ist (magja durchaus auch für andere stehen):




Das halte ich für ein Gerrücht (gut, wenn man natürlich in einer Stadt wohnt, die es gar nicht gibt ;)...). Meiner Erfahrung nach gibt es im Raduis von 50 - 100 Km immer irgendwelche Leute, nur finden muss mansie erst, was manchmal der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht. Aber das Medieum Internet, ist sowas wie eine Heuhaufenwünschelrute. man muss am Ende nur noch wissen, wie man suchen soll. Sich dabei auf die Subkulturberzeichnung zu verlassen, nützt wenig und führt oft zu enttäuschungen, man muss schon genau reinschreiben, was man konkret sucht.



Wofür sich zum Beispiel vorzüglich dieses Forum hier eignet.

Aber es stimmt, dass man mitunter lange suchen muss, um Leute in der Welt außerhalb der Nullen und Einsen des virtuellen Netzes zu finden. Hier in Hamburg ist es meiner Meinung nach auch nicht gerade einfach. Auf der Straße ist sowas irgendwie schon mal gar nicht möglich, weil einem (mich) schon viele scheinbar mit ihren Blicken töten wollen, bzw. eine Mauer aufbauen, wenn ich interessiert Blickkontakt suche um eine Basis für verbale Komunikation zu schaffen. *mal gesteltzt red* In Clubs ist es irgendwie auch oft ähnlich. Zumindest geht es mir so... Da ist das Internet schon ne prima Sache!



geschrieben von: dragontears667

naja ich denke dass die goth szene im Moment ziemlich boomt. man siehe alleine die Klamottenläden oder Musiksender... Der Vorteil man bekommt die Klamotten endlich mal zu fairen Preisen und besserer Qualität als in den goth stores der nachteil dass so natürlich mehr mode goths rumlaufen. Mich stört das nicht sonderlich, da jeder der spaß an goth hat, auch goth betreiben kann, aber da die toleranz in der szene auf junggrufts und alles neuem (andere musikstile etc) sehr sehr begrenzt ist, wie ich leider immer wieder feststellen muss, braucht man sich nicht wunderen dass die jungen leute in andere szenen abwandern und so die goth szene immer kleiner wird.
ich finde das hat nichts mit den vorurteilen zu tun die von aussen kommen. das hat die szene auch früher schon überlebt...nein es sind die leute die keine toleranz in andere Richtungen zeigen(musik ansichten etc) und den jungen leuten (teens) keine chance geben sich zu integrieren.
theoretisch könnte man froh sein dass es nun den boom gibt dass neue leute so hinzukommen wovon dann vielleicht 10 % in der szene bleiben. Aber das wird dann ja ach so tolerant wieder als kommerzmüll abgetan....Auch in den discos hat man es schwer kontakt zu finden wenn man nicht eh schon alle leute kennt. Na prima...schade eigentlich...ich bin eh halb goth halb in der bikerszene und die besseren partys sind bein den bikern und zum tanzen geh ich dann in die clubs...aber wirklich leute dort kennenlernen kann man meiner meinung nach da nicht da viele einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind...so dann ...





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