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geschrieben von: Homunculus

Ich brauche Hilfe, Meinungen, Erfahrungen, Gedanken. Wie ich anfangen soll, weiß ich nicht. Aber irgendiwe muss es doch gehen.
Ich verstehe mich nicht.
Wie viele Abründe, wie viele unterschiedliche Zimmer und Gänge, wie viele dunkle Ecken und helle Lichtungen kann eine Seele haben? Kann ein Mensch haben, bevor er daran zerbricht? Was ist Hoffnung, und warum habe ich Angst? Es gibt Augenblicke, da verstehe ich mich selbst nicht. Ich sage Dinge, die ich nicht so meine - oder doch? Menschen stellen mir Fragen, die ich nicht beantworten will, weil ich selbst mir noch keine Antwort darauf weiß. Dinge, über die ich nicht nachdenken will. Die mich verrückt machen, wenn ich genauer darüber nachdenke.
Warum gibt es Momente des puren Glücks, und warum solche, in denen ich am liebsten einen Hechtsprung aus dem Fenster machen würde?
Und warum habe ich in solchen Momenten nie die Kraft, zu springen? Und warum kann ich kein Glück genießen, ohne darüber nachzudenken, dass es nicht für immer sein wird? Warum zerstöre ich Hoffnung mit Angst?
Warum suche ich nach Nähe, und habe doch Angst, zuviel von mir preiszugeben, oder zurückgestoßen zu werden?
Warum mache ich immer dieselben Fehler?
Warum muss ich mich immer wieder all diese Dinge fragen? Warum kann ich nicht einfach nur leben?
Und was ist mit Liebe?
Bin ich fähig, zu lieben? Kann mich jemand lieben, wie ich bin? Werde ich wieder flüchten, wenn jemand mehr über mich wissen will? Warum fühle ich mich stets in die Enge getrieben?
Warum sehe ich all die Dinge, Fantasien, Vorstellungen in meinem Kopf, die ich ausleben möchte, und doch nicht möchte. Weil sie nicht den Regeln entsprechen, nicht der Moral. Liebe ich Schmerzen? Oder hasse ich nur mich selbst? Aber wenn ich vorm Spiegel steh, dann mag ich mich eigentlich ganz gern.
Warum trage ich Masken und Unnahbarkeit vor mir wie einen Schild?
Warum lüge ich, ohne es zu wollen?
Wird es jemals einen Menschen geben, der mich versteht, bis in die hintersten Winkel meines Ichs?
Wenn ich mich selbst nicht verstehe?
Kann man sich selbst überhaupt jemals ganz begreifen? Oder muss das so sein?
Geht es mir allein so? Oder auch anderen? Was habt ihr für Gedanken dazu, für Ehrfahrungen? Ich schreibe das hier nicht ins Hospital der Traurigkeit, weil ich nicht traurig bin. Sondern nur auf der Suche. Nach Antworten, Leidensgenossen, Kritikern, Gesprächen.
Ich möchte disskutieren.
Irgendwo zwischen der Dunkelheit
und dem Licht.
Es dankt und wartet auf Antworten
Homunculus





geschrieben von: belly.white

du wirst dich verstehen lernen !!!!
ha ,kein guruspruch
nur mut




geschrieben von: Apistos

dann diskutieren wir.
was möchtest du denn anfangen?

(du mußt immer diese Dinge fragen um Antworten zu finden, die zu dir passen. Es müssen nicht die richitgen, vollendeten Antworten sein, doch dir müssen sie Genugtuhung bieten)



geschrieben von: Homunculus

Gut, anfangen würde ich gern damit:
Glaubst du, dass man jemals ein abolut passendes Gegenstück finden kann, jemanden, mit dem man wirklich alles teilen kann, und der einen so akzeptiert, wie man ist?



geschrieben von: C.Lin

Hallo,

Deine Fragen berühren mich. Ich sehe mich selbst, meine Seele bis ins Tiefste ausgelotet, hungrig nach Wahrheit, die überall wo ich sie gefunden zu haben vermeinte, nur eine Fata Morgana war.

Vielleicht heulen jetzt wieder irgendwelche Leute auf, ich wolle nur missionieren oder sowas, aber das ist mir wurscht, ich will Dir nicht verschweigen was ich zu sagen habe.

Ich durfte die gewaltige, liebende Hand Gottes in meinem Leben spüren, ich durfte Antworten auf diese Fragen erfahren, und zwar keine philosophischen, sondern lebendige, die Liebe und Güte Gottes in meinem Herzen, die keine Worte braucht, ja die die Macht der Worte übersteigt.

Dennoch will ich versuchen, mit meiner spärlichen Sprache die Dinge kurz anzuschneiden ;-)


#Ich verstehe mich nicht.
Wie viele Abründe, wie viele unterschiedliche Zimmer und Gänge, wie viele dunkle Ecken und helle Lichtungen kann eine Seele haben? Kann ein Mensch haben, bevor er daran zerbricht?#

Ich kenne das. Wenn Du wirklich tief in Dich gehst, wird Dir bewußt, welch tiefer Abgrund in Deinem Innern ist. Das kommt nicht von ungefähr. "Denn ihr wart einst Finsternis" mahnt Paulus im Epheserbrief. In uns wohnt Finsternis. Gott kann diese Finsternis erhellen.

#Was ist Hoffnung, und warum habe ich Angst? Es gibt Augenblicke, da verstehe ich mich selbst nicht. Ich sage Dinge, die ich nicht so meine - oder doch?#

Hoffnung ist die Gewißheit eines in der Zukunft eintretenden Ereignisses, auf dessen Eintreten hin man lebt und leben kann; Hoffnung ist
"Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit" (Kol 1,27)

#Menschen stellen mir Fragen, die ich nicht beantworten will, weil ich selbst mir noch keine Antwort darauf weiß. Dinge, über die ich nicht nachdenken will. Die mich verrückt machen, wenn ich genauer darüber nachdenke.#

Zum Beispiel...die Frage was nach dem Tod kommt!?!
Lies Johannes 5,24...

#Warum gibt es Momente des puren Glücks, und warum solche, in denen ich am liebsten einen Hechtsprung aus dem Fenster machen würde?
Und warum habe ich in solchen Momenten nie die Kraft, zu springen? Und warum kann ich kein Glück genießen, ohne darüber nachzudenken, dass es nicht für immer sein wird? Warum zerstöre ich Hoffnung mit Angst?#

"Alles ist eitel und ein Haschen nach Wind" wußte schon König Salomo (Prediger 1,14). Du weißt es genau: in diesem Rad der Welt, in der wir uns wie Mäuse drehen, ist nichts gewiß, deswegen kann es hier auch keine bleibende Hoffnung geben. Aber wenn dieses Leben hier nicht alles ist, gibt es eine, die Bestand hat!

"Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen" sagt Jesus...

#Warum suche ich nach Nähe, und habe doch Angst, zuviel von mir preiszugeben, oder zurückgestoßen zu werden?
Warum mache ich immer dieselben Fehler?
Warum muss ich mich immer wieder all diese Dinge fragen? Warum kann ich nicht einfach nur leben?
Und was ist mit Liebe?
Bin ich fähig, zu lieben? Kann mich jemand lieben, wie ich bin?#

Wir Menschen heutzutage sind verletzte Wesen, wir haben Angst vor Nähe, die meisten flüchten sich in die Anonymität (wo sie natürlich auch nicht glücklicher sind). Wir wissen schon gar nicht mehr, wie Beziehungen funktionieren, deshalb läuft es auch dauernd schief. Ich wäre deshalb fast gestorben.

Aber es gibt jemanden, der Dich so liebt wie Du bist! Ganz genauso, mit Deinen Fehlern und Schwächen, Er will Dir alles schenken, Dich mit einer Liebe überschütten die wir uns schon gar nicht mehr vorstellen können!Ok, Du kannst Ihn nicht sehen...brauchst Du aber auch gar nicht.

"Niemand hat Gott je gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden...Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat; Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." (1.Johannes 4,12.16)

Er schenkt uns auch die Fähigkeit zu lieben:
"Darin besteht die Liebe, nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß Er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsre Sünden." (1.Johannes 4,10)


#Werde ich wieder flüchten, wenn jemand mehr über mich wissen will? Warum fühle ich mich stets in die Enge getrieben?
Warum sehe ich all die Dinge, Fantasien, Vorstellungen in meinem Kopf, die ich ausleben möchte, und doch nicht möchte. Weil sie nicht den Regeln entsprechen, nicht der Moral. Liebe ich Schmerzen? Oder hasse ich nur mich selbst? Aber wenn ich vorm Spiegel steh, dann mag ich mich eigentlich ganz gern.
Warum trage ich Masken und Unnahbarkeit vor mir wie einen Schild?
Warum lüge ich, ohne es zu wollen?#

Wir haben unsere Identität verloren, und weil wir in uns keine haben, suchen wir eine. Deswegen tragen wir dauernd Masken mit uns rum und wissen doch, dass das nicht unser wahres Ich ist. Dieses kennt nur Gott allein, Er kann einem die richtige und passende Identität geben. Ja, Er IST meine Identität:
"...denn ihr habt alles völlig in ihm" (Kol 2,10)

Was das ungewollte Lügen angeht...
"Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, das über ich aus" (Römer 7,19). Paulus wußte es...die Finsternis (in der Bibel auch Sünde genannt) in unseren Herzen macht den guten Willen zunichte.

#Wird es jemals einen Menschen geben, der mich versteht, bis in die hintersten Winkel meines Ichs?
Wenn ich mich selbst nicht verstehe?
Kann man sich selbst überhaupt jemals ganz begreifen? Oder muss das so sein?#

Wer versucht, sich selbst zu begreifen, wird irgendwann gar nichts mehr begreifen. Wer Gott ergreift (für das BEgreifen reicht die Ewigkeit nicht hin), wird sich zusehends selber begreifen.
Jesus kennt Dich! Besser als Du selbst.

Liebe Grüße,

C.Lin





geschrieben von: myhna

hmm... also ich glaube nicht wie mein vorredner (äh, schreiber) das jesus dich versteht oder dir die bibel dir dabei helfen könnte dich zu verstehen...
sich selber verstehen,... das muß man wohl lernen und kann es doch nie ganz...
ich denke das wichtigstes was man sich selber geben muss ist zeit, viel zeit, und die möglichkeit, wenn man meint etwas mal verstanden zu haben, es auch wieder verändern zu können...
ein grosser schritt dahin ist es, so meine ich, die eigene angst zu akzeptieren, sie ist da, und sie macht dir deine eigene zerbrechlichkeit bewusst, was auch gut so ist, so gibst du mehr acht auf dich, dich selber zu achten, dich selber anzunehmen, so wie du bist, inklusive aller ängste und gedanken...
(*wirrklingt* sorry...)
das passende gegenstück??? ob es das gibt?
nciht so, denke ich.... ich halte es für falsch so zu denken, man fängt an in kategorien zu denken, zu überlegen, ob und was jetzt passt, und ich denke dabei übersieht man das was man letztlich sucht ...


------------------
This is me
It's me and my
Reality of mine

[Dieser Beitrag wurde von myhna am 05. März 2002 editiert.]



geschrieben von: Hoffnung

Leben ist veränderung, möchtest du wirklich stehen bleiben um dich kurz erkennen zu können?

Und wozu dann, du veränderst dich mit jeder Minute, somit kannst du auch kein absolut passendes Gegenstück finden.

Und wenn du es finden würdest, wielange würdest du dich daran erfreuen können?
Wie lange würde es dauern bis es langweilt?
Der Mensch will Leiden, wie wären sonst Kriege zu erklären?

Nimm dich wie du bist, mit all deinen Nuancen, veränder dich und erfreu dich an deinen Masken, es zeigt Vielfalt und Inteligenz.

Jede Maske bedeutet eine Erfahrung mehr, willst du wirklich stehen bleiben?

Und Hoffnung kann das Grausamste und das Schönste in dir sein........Du musst nur wählen.





geschrieben von: FallenSisko

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von C.Lin:
Wer versucht, sich selbst zu begreifen, wird irgendwann gar nichts mehr begreifen. Wer Gott ergreift (für das BEgreifen reicht die Ewigkeit nicht hin), wird sich zusehends selber begreifen.
Jesus kennt Dich! Besser als Du selbst.

Liebe Grüße,

C.Lin

[/quote]

Ohh das ist ja scheußlich. Endlich mal jemand der Fragen stellt und versucht über seine Handlungsweisen nachzudenken, um damit in zukunft vielleicht noch vernünftiger als jetzt schon zu handeln und die Bibel sagt uns: Hör auf zu denken, sondern glaub an große tolle ding das noch niemand gesehn hat. Das große tolle ding das sich nur die guten dinge zuschreiben läßt aber der Scheiß der auf der Welt passiert jemand anderen in die Schuhe schiebt. Wirklich das schlimmste das ich seit Monaten gelesen habe. *würg*

Homunculus sei froh! Du hast den ersten Schritt auf dem langen Weg zur Selbsterkenntniss getan! Und laß dich bloß nicht davon abbringen von irgendwelchen Wegelagerern.

------------------
anders als glücklich



geschrieben von: Homunculus

Sisko, ich hab ja nach Antworten und Meinungen gesucht. Mit der Bibel hab ich aber schon vor einer Weile abgeschlossen, ich kann an keinen Gott glauben, der mich lenkt, der alle lenkt - und so viele falsch lenkt. Ich glaube an keinen rettenden Engel, der mir die Hand reicht, wenn ich all die Menschen sehe, denen es beschissen geht, und denen keiner hilft. Aber das gehört hier nicht her.
Mit dem "passenden Gegenstück" - der Ausdruck war vielleicht falsch gewählt. Ich meine es in dem Sinne, ob ich jemals einen Menschen finden werde, dem ich mich vollständig öffnenen kann, der mit mir alles teilen möchte. Gibt es sojemanden, oder werde ich immer einen Teil von mir verstecken müssen, um den anderen nicht zu verlieren?
Kann ich lieben, auch wenn ich stets Angst habe, alles wieder zu verlieren?



geschrieben von: Apistos

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Glaubst du, dass man jemals ein abolut passendes Gegenstück finden kann, jemanden, mit dem man wirklich alles teilen kann, und der einen so akzeptiert, wie man ist?
[/quote]

Nein, das glaube ich nicht. Du musst dich immer ändern, wenn du mit jemanden zusammenleben willst; was, so meine ich, doch das Ziel deiner Frage war.
Somit könnte man nun fragen woher ich das so genau wissen will. Nun dies ist ganz einfach, so klein der Teil auch sein mag den du ändern mußt, hier Beispiele für meist unwesentliches: Zeiteinteilung, Wortwahl in dessen Gegenwart, die Art Anderen gegenüber.

Was du bekämst, wenn du deine genannten Wünsche in einen Menschen umsetzen würdest, nennt man Sklave. Dieser aktzepiert dich so wie du bist, mit diesem kannst du auch alles Teilen; er wird sich nie beschweren.

Du wirst nie einen Menschen finden der die ganz versteht, keinen mit dem du ALLES teilen kannst, aber so einen brauchst du auch nicht. Finde zu dir selbst, und tue dies so wie du möchtest. Nehme nur Rücksicht darauf das du in einer Welt ohne Rücksicht lebst, dann darfst du dich weniger Mensch nennen, denn Menschen sind rücksichtlos.

Ich für meinen Teil schäme mich jeden Tag erneut ein Mensch zu sein, doch dies ist mein Weg, mit Gedanken und eine endlosen Suche mich durch das Leben zu schieben, es sollte denoch nicht dein Weg sein; denn er wird nicht aktzepiert.

Mache es dir einfach, wie der/die gute C.Lin in dem sehr ausführlichen Post geschieben hat. Suche dir einen Glauben. Denk dir das kommt alles von einem Gott und lebe glücklich dein Leben bis zum Tod. Oder denk dir das wird schon alles irgendwo her kommen, und lebe glücklich bis du dann nicht mehr bist. Vielleicht denkst du auch besser gar nicht darüber nach, denn es macht traurig. Denke immer nur an den nächsten Tag, plane in einer Welt aus Geld und Macht dein Leben von mir aus und lebe glücklich bis du dann, nach vielen Jahren stirbst. Oder was viele Leute sagen, such dir ein Hobby das dich auslaste, beginne eine Ausbildung im Einzelhandel oder als Kaufmann, denn dies sind 2 sehr auslastende Dinge und du hast nie wieder Zeit zum denken. Fange auf einer Sozialhilfe Station an, schau dir täglich das Elend an; du wirst aufhören zu denken, denn es geht dir ja 'so gut'.

Du brauchst keine Hilfe, glaube mir. Menschen die sich von einer Brücke werfen wegen anderen Menschen, die hätten Hilfe gebraucht; Menschen die unter Schmerzen leiden und sich jeden Tag darauf freuen das sie am nächsten vielleicht Tod sind, die brauchen Hilfe.

Du brauchst nur Antworten. Antworten die dir keiner geben kann. KEIN GOTT, KEIN MENSCH, KEIN BUCH, und auch nicht ich.

Es wird dir keiner in diesenm Forum Antworten geben können, da diese immer unvollständig wären.

Nun,
wenn du mit Menschen, draußen, auf der Straße über deine Probleme diskutieren kannst, dann werden sie verschwinden.

Eine sinnlose Lösung oder? Wie doch eigendlich dieser Text auch, denn sein Inhalt wir in diesem Forum verhallen, vielleicht wird er dir noch nicht mal helfen, aber wie sollte er doch, so ist er doch nicht lebendig.



geschrieben von: C.Lin

Kennt ihr "The Matrix"? Ja?

Was wenn ihr auch in einer Matrix lebt? In einer vorgetäuschten Realität?
In der Mathematik ist eine Matrix eine Art Filter, durch den ein Element nach einer bestimmten Vorschrift auf ein anderes abgebildet wird...

Ich will euch ein Geheimnis verraten: ihr seid betrogene Sehnsüchtige, beraubt der Hoffnung und des Lichts, belogen über die Identität des Messias...

Ein Filter ist auf euren Herzen und Verstand, der euch nur das hören lässt was ihr hören wollt.

"Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen!"
(Matthäus 13,14)





geschrieben von: fluchtraum

Zwei Fragen an dich, C.Lin:

1. Wenn wir 'betrogene Sehnsüchtige' sind, wer hat uns dann betrogen und belogen?

2. Woher willst du Wissen, daß du nicht ebenfalls einen 'Filter auf Herz und Verstand' hast, nur daß dein Filter halt anders arbeitet als unsrer?

der fluchtraum



geschrieben von: gin'iro

Hinweis an C.Lin: Du bist auch ein .........-Vertreter (meinetwegen auch weiblich) - sollen wir Dir jetzt die Argumente Deine Kameraden "an den Kopf" werfen oder beteiligst Du Dich auch den Diskussionen.

Dein Gott ist nicht nur der Gott der Liebe er duldete das Töten und Erschlagen von vielen. Das zitiert wohl keiner von euch!

Muss es denn jetzt schon wieder sein?


------------------
---&gt; Kaiki &lt;---



geschrieben von: matrix

C.Lin,

kennst du "the matrix" ja?

was, wenn du in einer matrix lebst?
in einem vorgetäuschten glauben?

ich will dir ein geheimnis verraten:
ihr nennt eure matrix gott
betrogene betrüger...
beraubt des klaren blickes, des freien denkens
belogen, klein gehalten
euer gott gab euch verstand mit...warum nutzt ihr ihn nicht?

die matrix lässt grüssen...


------------------
die matrix

wenn visionen wahr und alpträume lebendig werden



geschrieben von: Apistos

C.Lin,

doch
ich bin ein sehr ruhiger Mensch,
doch ich lasse andere sein was sie sein wollen,
ich lasse andere glauben was sie glauben wollen.

Aber,
so nicht.
Dir mag es geholfen haben, das Buch; doch deine Argumente für diese Buch klingen so löchrig wie jenes selbst. Kein anderes Buch ist besser, sie sind alle genau so schlecht, aufgebaut auf Fitkion, der Hoffnung nach einem Sinn in der Sinnlosigkeit, dem erblinden, dem erblinden vor der Wirklichkeit. Doch was ist schon die Wirklichkeit.
Nun darfst du gerne alles über deinen Glauben schreiben, warum er dir hilft, und wieso du der Meinung bist das er Homunculus helfen kann; davon will und kann ich dich nicht abhalten, doch denke vielleicht noch einmal gründlich über deinen Glauben nach und schreibe dies dann nieder.




geschrieben von: darkpainsc

Ach je, hab das grad zum ersten Mal gelesen hier.....
Hallo C.Lin...
Einbildung ist auch `ne Bildung, nur keine besonders Gute.
Bei mir hat noch nie Dein sogenannter "Gott" die innere Finsternis erhellt, das schafft auch eher eine Glühlampe als diese Illusion.

Ich habe mal diese komische Seite gelesen *jetzt noch lachen muß*, ich meine kommt Ihr Euch alle nicht ein bißchen sehr blöd vor??????

Die Glatzen haben sich die Haare abgeschnitten, weil diese bei Schlägereien gestört haben, griiiiiiiiins, ich hatt 2 Jahre ne Glatze, muß mich ja dann ständig geprügelt haben.

Mama mia, mir fehlen echt die Worte bei sovielem Schwachsinn, aber naja, is ja jetzt eh eher im Kaisers angebracht, dazu etwas zu sagen.



geschrieben von: C.Lin

Cool, auf die Fragen hab ich gewartet ;-)

@ the matrix

Ich weiß zuverlässig dass Gott keine Einbildung ist und was ich glaube keine Fantasie. Das beginnt mit der Wissenschaft (ich weiß wovon ich rede, ich studiere Biochemie), geht über die Geschichte (Jesus hat genauso gelebt wie in der Bibel beschrieben, das ist historisch äußerst gut belegt) und endet mit dem Alltäglichen: fast jeden Tag sehe ich beim Streetworking wie Menschen zum Glauben kommen und Gott eine gewaltige Veränderung in ihnen schafft, die sich qualitativ um Welten von der Veränderung anderer Hilfsmittel (Religionen, Psychologie etc.) unterscheidet (auch diese Methoden sind mir bekannt).
Ich weiß übrigens meinen Verstand sehr wohl zu nutzen, sonst könnte ich nicht studieren ;-)
Auch bin ich nicht kleingehalten oder sonstwie unfrei. Ich habe mich freiwillig für Jesus Christus entschieden, ich habe geprüft und gefragt. Ich bin auch nicht gefangen in einem engen Glaubenssystem, ganz im Gegenteil fühle ich mich JETZT völlig frei. ("...die Wahrheit wird euch frei machen...")

@Kaiki Antei

Doch, ich bin männlich ;-)
Ja, die alte Frage nach dem Leid...ich kann auch nicht zufriedenstellend beantworten warum Gott hier oder da Leid zugelassen hat, aber ich weiß

1.Es nicht sein ursprünglicher Wunsch für uns Menschen war
2.Es dennoch stattfindet, weil wir frei entscheidende, verantwortliche Wesen und keine Marionetten sind
3.Es trotz allem einen Sinn hat (ich habe das in meiner Familie erlebt)
4.Gott dem Leid nicht ferngeblieben ist. In Jesus Christus ist er uns Menschen ganz nahe gekommen und sich einer der extremste Formen von Leid ausgesetzt.

Von der Vorstellung, ......... sei ein "Bauernfänger" für irgendeinen religiösen Verein und ich wolle platte Werbung für sowas machen, kannst du dich übrigens getrost verabschieden. Die Seite ist wie meine Worte nur ein Wegweiser auf den lebendigen Retter-Gott.

@fluchtraum

Zu deiner 1.Frage:
Hm, tja, wer hat euch bloß betrogen? Kennst du die Geschichte von Adam und Eva im Paradies? Du musst nicht mal daran glauben, der Trick aber ist der gleiche geblieben: Satan verbreitet nach wie vor die Lüge dass ein Leben ohne Gott genauso gut oder noch besser sei. Das stimmt einfach nicht, das können dir viele Menschen bezeugen und außerdem sehen wir das ziemlich klar an der weltgeschichtlichen Entwicklung (nein, die Inquisitoren und Co. hatten mit dem HERRN echt nix am Hut und werden sich eines Tages verantworten müssen).

Zur 2. Frage s.o.

@Apistos
Die Bibel unterscheidet sich gewaltig von allen anderen Büchern dieser Welt. Aber darauf gehe ich nur auf Wunsch ein, weil das sonst einfach zu lang wird hier :P
Über meinen Glauben denke ich sehr viel nach, warum ich überzeugt bin dass Jesus die einzige Antwort auf die Fragen von Homunculus ist hab ich bereits geschrieben. Fragen? Nur zu!

@darkpainsc
Du solltest mal das Seminar "Überprüfbarkeit von syntaktischen Aussagen" besuchen:

Glatzen -&gt; vorteilhaft bei Schlägerei o.k.
Glatze -&gt; Schläger falsche Schlußfolgerung
d'accord?
;-)





geschrieben von: myhna

das größte hindernis einer weiterentwicklung ist die absolute überzeugung...

mýhna...
...zweifler (aus überzeugung http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif)

------------------
This is me
It's me and my
Reality of mine

ps: c.lin wo bleibt eigentlich der "szene"-bericht über die Schwarze Szene???
nebenbei: bei body-mod. der link "weg zu gott"-&gt; seite nicht gefunden... funny, isn't it?

[Dieser Beitrag wurde von myhna am 09. März 2002 editiert.]



geschrieben von: C.Lin

Hi myhna

vielen Dank für dein Feedback. Ein Szene-Bericht über die "Schwarze" Szene ist eine sehr gute Idee, ich werd das mal anregen. Danke auch für den Hinweis mit dem Link, das muss wirklich behoben werden *peinlich*

Übrigens ist es unmöglich zu diskutieren ("erörtern") wenn die Teilnehmer keinen festen Standpunkt haben und wissen warum(daran scheitert ein Großteil der politischen Meinungsbildung). Jesus ist auch keine bloße Überzeugung, sondern eine Person, der ich nachfolge.


P.S.: "Mein, meiner, mir" waren die von den 68ern verhaßten Werte des Wohlstandsbürgertums ;-)




geschrieben von: Hrefnadis


Gut dass es nur eine Person gibt, der ich nachfolge ... mir selbst und meinem eigenen Gewissen.



------------------
Hrefnadis
Rabenfee

Bedenke wohl, was Du Dir wünschest, es könnte in Erfüllung gehen.



geschrieben von: TobeMental

Homunculus:

Du machst dir Gedanken über das unvermeidlich schmerzhafte Leben. Nein, so kann man der Hoffnungslosigkeit kein Vertrauen schenken. Jeder befindet sich einmal in tiefen Sümpfen, um einen Ausweg, einen rettenden Ast zu finden. Es geht darum, die eigenen Werte zu finden und zu analysieren. Sich selbst zu verstehen ist in mancher Hinsicht sehr schwer. Doch es zeugt somit von einer komplexen Persönlichkeit - Melancholie ist jenes wichtige Schlagwort. Sei froh, so zu sein.



geschrieben von: Homunculus

Danke Tobe, vielleicht hast du recht. Vielleicht muss es ja so sein.



geschrieben von: Kikai Chokushin

Ich grüsse Dich ...

"...Ich weiß zuverlässig dass Gott keine Einbildung ist und was ich glaube keine Fantasie. Das beginnt mit der Wissenschaft (ich weiß wovon ich rede, ich studiere Biochemie), ..."

Nur weil man ein Studium der Biochemie absolviert, muss man nicht zwangsläufig etwas davon verstehen ...

"...geht über die Geschichte (Jesus hat genauso gelebt wie in der Bibel beschrieben, das ist historisch äußerst gut belegt)..."

Und was ist mit den Zeiten davor ..., die Agypter z.b., die Menschen hatten andere Götter, andere Heilige und vieles hat die Christenheit übernommen und für Ihre eigene Mythologie ausgegeben ...,

" ...und endet mit dem Alltäglichen: fast jeden Tag sehe ich beim Streetworking wie Menschen zum Glauben kommen und Gott eine gewaltige Veränderung in ihnen schafft,..."

Der Glauben an etwas Externes ist der einfache Weg wieder etwas zu finden in der Inhaltslosigkeit, wenn man in sich nichte mehr findet. Jeder nimmt gerne in der Schwäche die Hand eines vom traumhaften redenen Menschen. Deine Argumentation ist austauschbar ...

"...Ich weiß übrigens meinen Verstand sehr wohl zu nutzen, sonst könnte ich nicht studieren ;-)..."

Was hat die Nutzung des Verstandes mit der Fähigkeit zu Studieren gemein?

Kikai Chokushin





geschrieben von: gin'iro

@C.Lin,

meine Antworten findest Du im Kaiser. Du weisst schon, wo...

Gottes Hand, gewaltig und liebend (Deine Aussage) liess gewaltig töten und leiden!

------------------
---&gt; Kaiki &lt;---



geschrieben von: Harlekin

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von C.Lin:
Cool, auf die Fragen hab ich gewartet ;-)


Ich weiß zuverlässig dass Gott keine Einbildung ist und was ich glaube keine Fantasie.
[/quote]

Na dann bitte mal Nägel mit Köpfen, wenn du das "zuverlässig" weisst, dann hast du Gott bewiesen *wow/Applaus* haben schon viele versucht, also lass uns mal teilhaben an deinem "Zuverlässigen" Gottesbeweis..

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von C.Lin:

(*schnipp*)

(...) geht über die Geschichte (Jesus hat genauso gelebt wie in der Bibel beschrieben, das ist historisch äußerst gut belegt)
[/quote]

Uh Oh, sehr viel weisst du anscheinend nicht über "historische Belege", selbst Dinge , die in der Geschichte noch lange nicht so weit zurückreichen, sind nur sehr schwer nachzuprüfen und zu belegen , geschweige denn etwas das 3600 jahre und mehr zurückliegt. Des weiteren werden vom christlichen Glauben immer wieder Dinge "abgeschnitten" oder verdreht die ein Gesamtbild ergeben würden. Ich verweise nur auf die identischen personen aus diversen Kulturkreisen, wie zum Beispiel :
der biblische NOAH = griechischer Gott Janus

biblischer Sohn Adam & Evas, Seth = ägyptischer Gott Seth.

etc.
(wer wissen will woher das ist, der soll einfach mal danach suchen, es findet sich weitaus mehr als genug)

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von C.Lin:

und endet mit dem Alltäglichen: fast jeden Tag sehe ich beim Streetworking wie Menschen zum Glauben kommen und Gott eine gewaltige Veränderung in ihnen schafft, die sich qualitativ um Welten von der Veränderung anderer Hilfsmittel (Religionen, Psychologie etc.) unterscheidet (auch diese Methoden sind mir bekannt).
[/quote]


*leichtlächel*
gehört irgendwiedazu gleich nochmal einen Seitenhieb auf "alternative" Methoden zu geben, gelle? Nunja , es ist *welch Wunder* DEINE MEINUNG.. was sonst, ich kenne das ebenso andersrum.. durch eigene Mittel, Einsichten und Ehrlichkeit zu sich selbst und zu seinen Neigungen und Sehnsüchten eine gewaltige Veränderung zu erfahren, wie sie ein simpler Glauben (spitz gesprochen *lächel*) nicht geschafft hat. Im Extremfall war es sogar so das diese Menschen am Glauben blind geworden sind, und immer tiefer in Verzweiflung gerieten. Aber das sind andere Geschichten..

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von C.Lin:

Ich weiß übrigens meinen Verstand sehr wohl zu nutzen, sonst könnte ich nicht studieren ;-)
Zitat:



Öhm , naja ich hab auch studiert und dabei viele Torfschädel gesehen. Auch leute die kaum Fähig waren Kaffe zu kochen ohne das Wasser anbrennen zu lassen..*g*


[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

Auch bin ich nicht kleingehalten oder sonstwie unfrei. Ich habe mich freiwillig für Jesus Christus entschieden, ich habe geprüft und gefragt. Ich bin auch nicht gefangen in einem engen Glaubenssystem, ganz im Gegenteil fühle ich mich JETZT völlig frei. ("...die Wahrheit wird euch frei machen...")
[QUOTE]

hmm *grinsenverkeif* SM-ler kommen sich auch nicht unfrei vor..und empfinden das ganze als unheimlich bereiend. *mbmlmbmll-lippebeiss* :-D

*BIGSCHNIPP*

über Gott und das zulassen von Leid lasse ich mich jetzt nicht wieder aus..


[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

Von der Vorstellung, ......... sei ein "Bauernfänger" für irgendeinen religiösen Verein und ich wolle platte Werbung für sowas machen, kannst du dich übrigens getrost verabschieden. Die Seite ist wie meine Worte nur ein Wegweiser auf den lebendigen Retter-Gott.
[QUOTE]

naja weisst du ? Das, was viele vermissen ist einfach mal in dem Arm genommen zu werden, ganz profan eine Hand auf der Stirn zu fühlen, eine Hand auf die Augen gelegt zu bekommen, KÖRPER-Wärme, einen Herzschlag, Atem zu spüren. Oder einfach mal einen einzelnen Finger der eine einzelne Träne wegwischt.. Ein Gesicht in das sie sehen können wenn sie sich den Schmerz von der Seele reden. Ein Lächeln sehen wenn sie verzweifeln. Eine echte, warme Hand , real ergreifen zu können, Muskeln anspannen und loslassen.

alles das kann dein Gott schlicht und ergreifend ---&gt; NICHT! &lt;---


[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

Hm, tja, wer hat euch bloß betrogen? Kennst du die Geschichte von Adam und Eva im Paradies? Du musst nicht mal daran glauben, der Trick aber ist der gleiche geblieben: Satan verbreitet nach wie vor die Lüge dass ein Leben ohne Gott genauso gut oder noch besser sei.
[QUOTE]


hmm das Kapitel "Gottes erste Lüge " kenn ich nun zu gut *fg* WER hat denn gelogen ??

Die Schlange (nicht mit Satan gleichsetzen bitte.): "(...)und ihr werdet Gut und Böse erkennen(...)"

oder Der Gott: "(...) Solbald ihr davon esst werdet ihr sterben (...)"

hmm blieben sie dumm und starben sie, als sie die äpfel aßen?? *grübel*

drei rateversuche sind frei, dannach gibt ewige Verdammniss *düsteremusikeinspiel*


[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

Das stimmt einfach nicht, das können dir viele Menschen bezeugen und außerdem sehen wir das ziemlich klar an der weltgeschichtlichen Entwicklung
[QUOTE]

Hmm... es stimmt, und genausoviele Menschen können das Gegenteil bezeugen , so was nun ? Patt?
Weltgeschichtliche Entwicklung und Christentum lasse ich mal aussen vor sonst wird der Thread zu lang (vgl. Karl der Große, ein schlächter im Namen des Wahn/Herrn")

[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

(nein, die Inquisitoren und Co. hatten mit dem HERRN echt nix am Hut und werden sich eines Tages verantworten müssen).
[QUOTE]


ach ja ich vergaß nur ein christ dem man nichts vorwerfen kann ist ein echter christ..
die sache mit dem fisch ..
(alles ist ein fisch ausser den dingen die kein fisch sind..ist doch logisch oder ?)

(*schnipp*)


[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

@darkpainsc
Du solltest mal das Seminar "Überprüfbarkeit von syntaktischen Aussagen" besuchen:

Glatzen -&gt; vorteilhaft bei Schlägerei o.k.
Glatze -&gt; Schläger falsche Schlußfolgerung
d'accord?
;-)



hmm na abgesehen davon das (wie ich schon an ..........de geschrieben habe ) die "unpolitische Punkbewegung" nicht etwa, wie geschrieben, verschwand, sondern das die Gothic Szene durchaus als legitimer Nachfolger des zweigs gesehen werden kann.


[QUOTE]Original erstellt von C.Lin:

Ein Szene-Bericht über die "Schwarze" Szene ist eine sehr gute Idee, ich werd das mal anregen.
[QUOTE]


UH.. OH... O_o


ids.*ddd*



[Dieser Beitrag wurde von Harlekin am 11. März 2002 editiert.]



geschrieben von: Mordur

Hm,

Antworten auf Fragen der Seele, dem Sein, des Herzens kann ich nicht geben. Ich kann nur schreiben wie ich es in mir erlebe, vielleicht hilft Dir das ein kleines bisschen weiter.

Ich stoße die die ich liebe zurück, ziehe sie wieder so nah an mich ran wie es geht nur um sie dann wieder und stärker denn ja zurückzustoßen. Aber warum???
Nähe ist etwas fantastisches, wenn man sie annehmen kann; ich kann es nicht, dadurch ist es schwer einen Menschen an sich ranlassen zu können. Wenn ich Nähe brauche nehme ich sie mir, aber wenn ich sie nicht ertragen kann stoße ich den Menschen ab.

Mir geht es scheiße doch niemand weiß es; die Maske sitzt perfekt.
Diesen Schutzfaktor setze ich stetig vor mein Gesicht; wenn niemand weiß wie es mir geht, was ich empfinde oder fühle, wenn niemand sieht dass er mich verletzt oder wütend macht, dann kann er es nicht nutzen um mich weiter zu verletzen oder um mein Verhalten zu lenken.

Ich mag jemanden, lüge ihn an und weiß es ist falsch, doch ich tue es immer wieder.
Niemand kann sich davon freisprechen je gelogen zu haben aber warum tun wir es? Meißt doch wenn wir etwas falschen getan haben oder wir etwas verheimlichen wollen, das der andere nicht wissen soll. Ich will nicht wieder abgelehnt werden, der außenseiter sein, der böse, und ich will anerkannt werden. Ich weiß dass ich nicht meine besten Freunde anlügen soll, doch tue ich es um sie nicht zu verlieren; acuh wenn es falsch ist und es mich zerfrisst es zu tun

es gibt viele Verhaltensweisen, die man gar nicht oder nur schwer versteht, alle diese Aufzuzählen, die mich betreffen würde dazu führen, dass ich ein gesammtes Buch als Antwort schreiben würde. Nun mag es sein, dass mein Verhalten krankhaft und Zwanghaft ist, wie es auch in meiner Diagnose steht, und es mag auch sein, dass es dein Verhalten nicht ist, aber eines solltest du wissen:

Zu wissen warum man es tut, was man tut, heißt noch lange nicht das man es ändern kann.
Und alles zu wissen heißt nicht, sich damit besser zu fühlen, im Gegenteil.


SIR Pascal Mordur Ludewig

________60.3 Borderline



geschrieben von: Daydreamer

@harlekin
*lächel*
dein beitrag ist echt klasse.gefällt mir.
*lächel immer noch*
aber hilft so ein beitrag homunculus wirklich?ich meine,sie schreibt über ihre innersten ängste und öffnet sich und hier wird fast nur über glaube oder nichtglaube diskutiert...
das war jetzt keine kritik an dir persönlich...ist mir nur allgemein mal aufgefallen...
aber wie gesagt:dein beitrag hatte echt was.
*mich ehrerbietig vor dir verneig*

viele grüße
Daydreamer




geschrieben von: Daydreamer

@mordur
wenn du krankhaftes verhalten an den tag legst,dann tue ich es wohl auch.
ich belüge auch alle menschen um mich herum.
und aus den selben gründen.ich möchte halt nicht,dass sie sich sorgen um mich machen oder dass sie mich noch mehr ausgrenzen.
nähe ist ein ähnliches problem bei mir.
nur kann ich mir auch nicht einfach nähe nehmen,wenn mir danach ist.
aber wie du schon sagtest:
die masken sitzt perfekt.
wie immer...schließlich hat man auch lange an ihnen gearbeitet...
du bist nicht allein...
viele grüße
Daydreamer




geschrieben von: gin'iro

Bitte bleibt ON TOPIC ...

------------------
---&gt; Kaiki &lt;---



geschrieben von: Harlekin

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Daydreamer:
@harlekin
*lächel*
dein beitrag ist echt klasse.gefällt mir.
*lächel immer noch*
aber hilft so ein beitrag homunculus wirklich?ich meine,sie schreibt über ihre innersten ängste und öffnet sich und hier wird fast nur über glaube oder nichtglaube diskutiert...
das war jetzt keine kritik an dir persönlich...ist mir nur allgemein mal aufgefallen...
aber wie gesagt:dein beitrag hatte echt was.
*mich ehrerbietig vor dir verneig*

viele grüße
Daydreamer
[/quote]

Danke @ daydreamer, aber Verbeugungen sind wirklich nicht Nötig. *sanftlächel*

zu Homunculus:

wenn eine Beziehung, oder ein Wesen perfekt wäre, dann wäre er wieder Fehlerhaft, denn dann würden ihm die Fehler Fehlen, und die braucht er um sich selbst sehen zu können.
Jeder egal ob er es glaubt oder nicht, hat einen Punkt in sich, den Teilt er mit NIEMANDEN!.
Nenn ihn "Das Innerste Geheimniss" oder "Wunder Punkt", es ist eine Sache, eine Neigung, jemanden auch nur in die Nähe zu lassen ist eine Meisterleistung. Um jemanden von dort fernzuhalten wirst du alles tun. Lügen , versprechen , oder irreführen. Jeder braucht aber auch soetwas, denn es macht "Wertvoll". wie ein kleines Stück Gold Im Innern. manchmal nur manchmal möchtest du dieses Stück Gold jemanden zeigen. Aber spätestens wenn dir eine Erinnerung an einen Dieb kommt, dann wird dieser Punkt wieder versteckt. und so geht es Vor und Zurück Vor und Zurück.
Komm her aber nicht zu nahe... Halt mich fest , alss mich nie wieder los, aber klammer mich nicht und lass mir raum zum atmen.
all das ist, man glaubt es kaum ,Machbar, aber sehr schwer.

Je Seelenverwandter du mit einem Wesen bist, desto gefährlicher wird das spiel..
desto höher ist der einsatz desto höher sind die verlusste wenn du verlierst.. umso größer ist die angst..

wie willst du ein geheimniss bewahren wenn deine Augen erzählen wollen. wenn dein Blick "plapppert" und dein Lächeln das Lied singt?

ich habe 2 beispiel für Seelenverwandtschaft :
Ein Schlechtes (Es tut mir immer noch Leid das ich sie nicht davon abhalten konnte sich selbst zu zerstören..)
und ein Gutes..(das dauert grade an..*lächel*)

ids*ddd*



geschrieben von: Mordur

@daydreamer

Der Junge und der Igel; die Nähe und die Unnahbarkeit (komisches Wort); vereint in mir, entzweit in mir

Der Witz war gut, der Tod war grausam, die Sünde zürnt, das Mädchen zückt;
Mein Gesicht jedoch ist kalt
Meine Seele weint

Mordur



geschrieben von: Harlekin

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Kaiki Antei:
Bitte bleibt ON TOPIC ...
[/quote]

sind gerade dorthin zurückgekehrt..

ach ja noch etwas, ein Zitat von meinem Seelenwesen :

"Der Anfang bleibt immer das Selbst, wie verlogen es auch sein mag..."


ids*ddd*



geschrieben von: Camouflage

So,

ich wil erst einmal dem Gründer des Threads meine Anerkennung aussprechen, weil er da eine Menschenmenge beschreibt, die es wirklich nicht sehr leicht hat. Mag sein, dass der Autor noch jung ist und inmitten einer spätpubertären Fase steckt. Aber ich möchte mich da nicht festbeißen. Ich will eher die Hand hinhalten und einmal sagen, dass ich genauso unter der Anzahl von Personen in mir zu leiden habe, wie ich sie auch lieben kann.

Man ist immer hin- und hergerissen, weil man einerseits endlich einmal nur ein Wesen sein möchte, aber eben dann so nicht sein darf. Ständig wechseln sich die Ansichten, die Emotionen, die Wünsche. Man hat das Geschick eines Chamäleons und die Gabe eines Beo's aber man möchte einfach nur sein, wie eine Raupe. Man frißt, man verpuppt sich und man wird zu einem Menschen (mit ein klein wenig Geltungsdrang, auch Einzigartigkeit genannt), der ein Schmetterling sein soll. Hängt bitte die Spiegel ab und zerschlagt die Schaufensterscheiben und es wird so sein. Ich kann nur sagen, dass ich bis heute noch nicht weiß, wer ich bin. Man sollte das jetzt bitte nicht mit dem Streben nach dem Sinn des Lebens verwechseln, der ist nämlich schon vorgegeben.

Wie, vorgegeben?

Ja, man sagt aus filosofischer Sicht, dass eben der Weg und das Sich-auf-den-Weg-machen schon sozusagen als der Sinn zu betrachten ist. Fragt mich bitte nicht weiter, aber ich finde diese Deutung wunderbar weit und neutral gegliedert.

Nun, wo war ich, ach ja, danke, ich will nur sagen, dass es durchaus sein kann, dass wir multiplen Persönlichkeiten eben auch einen wertvolen Schatz in uns tragen. Ja, ich denke nämlich, dass es dem guten Pubertätszyklus nicht gelungen ist uns zu einer dieser "fertigen" Maschinen zu machen.

Wir haben vielmehr alle Eindrücke und Wahrnehmungen noch nicht in die Schubladen gesteckt, sondern eben diese noch frei auf dem Tisch rumliegen und betrachten sie ein wenig länger, als die fertigen Bilder unserer Mitmenschen, die nur noch im Album kleben und verblassen, wie ihr Leben so oft.

Ich entferne mich schon wieder, aber ich könnte Stunden den Menschen erzählen, was ich schon für Rollen gespielt habe, ohne zu wissen, dass es Teile von und an mir sind, die eben rauskommen können, wann sie wollen.

Thema Liebe ist auch noch sehr interessant, weil ich nicht denke, dass es mit der Vielvölkerei in dem Autor zu tun hat, sondern mit der Mauer aus Komplexen und Angst. Fällt auch von selbst, wenn eine Madame kommt und den Burschen mit Karacho einnimmt. Yeah, da wird man noch einmal rosige Backen bekommen.

Ja, ich sage Euch, wenn ich so überlege, so sind die Menschen doch ein nettes Völkchen. Da gibt es multiple Persönlichkieten, die einfach sein wollen und eben die grauen Ameisen, die eben alles andere als Ibizadeppen sein möchten.

Was willst Du machen? Kochen lernen? Auch gut.

Also, ich stehe gerne per pm bereit, weil ich meine Finger nicht ruhig halten kann
und wieder die Threads von ahnungslosen Mitschwarzen vollschreibe.

Bis dahin

Camou




geschrieben von: myhna

@c.lin
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von C.Lin:
Hi myhna

vielen Dank für dein Feedback. Ein Szene-Bericht über die "Schwarze" Szene ist eine sehr gute Idee, ich werd das mal anregen. Danke auch für den Hinweis mit dem Link, das muss wirklich behoben werden *peinlich*


ja, schliesslich möchte auch ich mein düsteres gemüt hin und wieder aufheitern---

Übrigens ist es unmöglich zu diskutieren ("erörtern") wenn die Teilnehmer keinen festen Standpunkt haben und wissen warum(daran scheitert ein Großteil der politischen Meinungsbildung). Jesus ist auch keine bloße Überzeugung, sondern eine Person, der ich nachfolge.

ich nehme an du möchtest auf mein zweifeln hindeuten... des leben/die zeit/der planet bewegt sich nun mal unentweg weiter... jeder feste standpunkt ist pure illusion... *lächel* das hält mich nicht davon ab meine ansichten zu haben, jedoch bin ich bereit sie zu ändern(jedoch nicht mit dem wind wehend) ohne das mein leben/kartenhaus zusammenfällt, durch über-denken... über-legen... zweifel sind nicht meine unsicherheit sonder meine stärke...


P.S.: "Mein, meiner, mir" waren die von den 68ern verhaßten Werte des Wohlstandsbürgertums ;-)
[/quote]

das mag sein... aber... was kümmert MICH das was jahre vor MEINER geburt die überzeugung einiger menschen gewesen ist? mal abgesehen davon sollte man vllt den zusammenhang sehen/lesen... *l*
jesus hat gelebt? vielleicht, vielleicht auch nicht... *s* da du nicht dabei warst.. woher willst du das wissen? aus den büchern? ("bücher lügen nicht" http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif ) naja, wer weiss was in jahrhundert für vergangenheit gehalten wird, wenn bücher aus dieser zeit erhalten bleiben sollten...

...
ICH, ICH & ICH
MÝHNA

------------------
This is me
It's me and my
Reality of mine



geschrieben von: DarkShadows

@ Homunculus

Hab jetzt nur deinen Eingangstext gelesen und den Rest überflogen. Der Text könnte von mir sein. Beschäftige mich seit meinem 15 Lebensjahr mal mehr mal weniger mit der Frage nach dem Sinn... versuche darauf meine eigenen Antworten zu finden.

Manche habe ich schon und mache müssen sich halt noch im Leben entwickeln. Ich empfinde das Leben als einen Prozess, eine Entwicklung seiner selbst. Ist ein ganz schwieriges Thema, aber ich glaube eben daran dass man sich geistig immer weiter entwickelt, seine Seiten schwarz und weiss... kennenlernt und dass man Abstufungen darin entdeckt. Ich habe zeitweise sehr viel Angst vor meinen persönlichen Abgründen, weil ich nicht weiss, was sich da alles hinter verbirgt. Manchmal wäre es mir lieber, wenn ich sie nicht hätte... aber sie sind halt da, auch wenn sie zeitweise sehr wehtun.

Persönlich fällt es mir sehr schwer dieses Schwarz-weiss Gefüge - was jeder hat- zu differenzieren und zusammenzufügen, wenn Du verstehst was ich meine...
Andere Mnschen verstehen mich meist nicht, jedenfalls nicht meinen Urkern, dazu muss ich sagen, dass ich mich auch noch nicht ganz verstehe und es manchmal auch nicht will.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

DarkShadows



geschrieben von: Curzon

Zitat:
Original geschrieben von Homunculus
Gut, anfangen würde ich gern damit:
Glaubst du, dass man jemals ein abolut passendes Gegenstück finden kann, jemanden, mit dem man wirklich alles teilen kann, und der einen so akzeptiert, wie man ist?



Darauf würde ich gerne mal antworten :)

Ich denke nämlich, daß ich mein Gegenstück gefunden habe.

Wir haben uns einfach so gefunden, in einer Vorlesung, sind uns beim Sehen schon aufgefallen, und haben usn dann irgendwann einfach kennengelernt, und kurz darauf waren wir ein Paar :)
Inzwischen denken wir schon dermaßen gleich, wir sagen dieselben Dinge zur selben Zeit, oder einer sagt genau das, was der andere in dem Moment denkt.
Wir können im Grunde alles teilen, da wir gleich denken und unsere Vorlieben und Geschmäcker sehr nahe aneinander liegen. Natürlich gibt es trotzdem kleine Unterschiede von Dingen die sie mag und ich nicht so, aber ohne das wäre es langweilig.

ABER, ich möchte hier mit einer vielleicht vorhandenen Traumvorstellung aufräumen, nämlich, daß es in einer solchen Beziehung keinen Streit oder Probleme gibt. Denn so etwas gibt es wirklich nicht, und gerade von meiner Seite ist viel Arbeit erforderlich, denn es geht nicht nur darum, daß man sich so akzeptiert, wie man ist, sondern auch, daß man erst WIRD, was man ist. Und ncihts kann einen dermaßen schnell zu dem machen, was man ist, als eine Frau, der man vertraut...aber es kostet Mut zu vertrauen, zu stark ist nämlich dann auch das Bedürfnis abzublocken, aus Angst, man würde von ihr verbogen oder so. Aber das ist Unsinn, wäre die Richtung in die ich durch sie gehe nicht die richtige, würde ich sie gar nicht gehen.

Es würde eine Beziehung aber im Extremfall zerstören, wenn man sie als "Flucht" ansieht, also, wenn man sich an die Freundin "klammert", damit sie einen beschützt. Das ist tödlich. Man muß in einer Beziehung ebenbürtig sein, also man muß auf eigenen Beinen stehen, seine eigenen Entscheidungen treffen und seine eigene Meinung haben, und das alles muß man vor dem Partner rechtfertigen können.

Ich kann nur sagen, man entwickelt sich nirgends so schnell weiter, wie in einer Beziehung, selbst wenn sie scheitert.

Also, die wahre Liebe zu finden, ist durchaus möglich, aber wenn man sie dann hat, muß man sehr viel tun, um sie zu behalten. Aber das ist es wirklich wert. :)

In diesem Sinne, Kopf hoch, und zu dem ganzen, was du geschrieben hast (vor einem Jahr hätte das auch von mir stammen können ;)): Der Kern von allem liegt in Deiner Angst. Probier es man aus, jemandem oder etwas einfach mal so zu vertrauen, ohne zu fragen.
Es gibt keine Antworten auf alle Fragen, aber du kannst lernen zu vertrauen, dann lernst du auch zu lieben, und zu glauben, und dann werden dich die Fragen nicht mehr nerven, weil sie sich nicht mehr für Dich stellen.
Und wenn Du vertrauen kannst, dann verlierst Du auch keine Angst mehr vor Schmerzen.





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