[christentum und glauben] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1



christentum und glauben

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: andersrum

was war es für ein mensch, der all dies in die wege leitete?
er muss tief verzweifelt gewesen sein, denn was für einen
grund sollte man sonst haben, etwas zu erschaffen, wenn man sich nicht daran festhalten oder darauf zurückgreifen will?
natürlich hängt das auch von den verschiedenen definitionen von
"glauben" ab: für mich bedeutet das wort glauben, etwas nicht zu wissen, aber denken oder hoffen, das es existiert.

ich denke, dieser mensch konnte nicht wissen, wieviele menschen sich an seiner idee festhalten würden, und wozu es benutzt wird.

im grunde genommen war es also eine gute sache´, aber wird nicht alles gute zu etwas bösem genutzt?!



geschrieben von: Exekutor

ich verstehe zwar net genau was du meinst.... aber, es war sicher nicht ein einziger.....

Ciao Exe



geschrieben von: Ianus

schau dir doch an, was die kirche aus dem ursprung des christentums gemacht hat:
die masche zieht doch hervorragend: wenn du nicht wie jesus bist, bist du ein sünder. und wenn du ein sünder bist, wirst du später ganz schlimm bestraft. und weil du das nicht willst, zahlst du an die kirche nen ablass. das mittelalter war doch die glanzzeit des katholizismus.
und was ist aus dem einen großen gott geworden?
erstmal die sog. dreieinigkeit. also jetzt drei? und dann noch die ganzen heiligen... maria, petrus, paulus, noch ne maria, ja fast der gesammte deutsche namenskatalog. inzwischen weit über tausend. und der papst hat noch nicht genug und macht weiter.
und wenn jetzt jemand in der kirche vor der heiligen maria ne kerze anzündet... wie weit sind die katholiken dann noch vom verbotenen götzen entfernt? um genau zu sein, haben sie den grad bereits überschritten. aber was sie ja nicht zeigen dürfen. also deklarieren sie das alles als symbole...
... waren die damaligen götterabbildungen denn keine symbole? was unterscheidet einen götzen von einem gekreuzigtem jesus mit einem kollekten-körbchen zu seinen füßen? oder die bereits erwähnte maria mit ihren kerzen?

sorry, aber ich kann die katholische kirche nicht mehr ernst nehmen.

euer ianus



geschrieben von: hitokori

mmh ich würde sagen das eher das geld einen götzen darstellt, zwar auch die heiligen syboel bzw götzen! aber geld ist ja wohl quasi der gott dieses zeitalter! bzw macht ist der gott und geld der götze!



geschrieben von: Dorniel

hm hm hm... Nein der katholischen Kirche gegenüber empfinde ich auch Aversion. Der Unterschied zwischen einem Götzen und einem Symbol liegt wohl in der Intensität der Verehrung. Ein Symbol kann in den Religionen als heilig gelten etwas charakterisieren, Götzen hingegen wurden angebetet. Ob man jetzt davon reden kann, dass für die katholische Kirche die Mutter Maria ein Symbol ist und kein Götze möchte ich mir nicht anmaßen.
Der Umgang mit ihr lässt wohl eher auf zweiteres schließen, da gebe ich dir recht. Was jedoch für die Christen den Unterschied zwischen einem Jesus am Kreuz und einem Götzen ausmacht kann ich sagen:
Weil Gott den Menschen schon als sein Ebenbild determiniert hat.
Und demnach alle Bildnisse von Gott nur irreführen würden und falsch wären.
Wenn vor einem Jesus ein Opferstock liegt, dann nicht weil sie Jesus huldigen und anbeten sollen, sondern weil Jesus durch das Kreuz den Weg zu Gott symbolisiert.
Das kann man sich bildlich auch ganz gut vorstellen:
Du stehst auf einem Berg und schaust auf einen anderen Berg, dazwischen ist eine Schlucht. Auf dem anderen Berg steht Gott.
Die Schlucht symbolisiert die Sünde(besteht in der Hybris, der Anmaßung an Gott, kannst auch Erbschuld sagen)
Jetzt verläuft zwischen deinem Berg und dem Gottes eine Brücke.
Diese stellt Jesus dar, (sagt dir der Satz: Keiner kommt zum Vater denn durch mich etwas?).
Naja... jedenfalls wird im Christentum nicht Jesus direkt angebetet.

Ach ja nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht ich bin kein Christ. Komme nur aus christlichem Hause...:confused:

Ich halte Gott ehrlich gesagt für eine intelligente Erfindung,
nicht nur für die jenigen die ihn erschaffen haben, sondern für die Menschheit allgemein. Erstmal sind streng gläubige Christen die perfekten Untertanen(Begehre niemals auf, gebt dem Kaiser was des Kaisers ist usw.).
Aber die Idee Gott bietet dem Menschen auch Entschuldigungen für sein Darsein, löscht Fragen aus, bietet Orientierung.
Wer konnte den ahnen, das es mal etwas wie ein Grundgesetz geben würde.



geschrieben von: Randy81

genau diese fragestellung "glauben=nicht wissen?" hatten wir in der oberstufe im reli-unterricht.....
was du gesagt hast...mit hoffen finde ich sehr gut......ich persönlich verbinde sehr viel mit hoffnung und glaube

aber das wort glauben wird nicht nur im zusaamenhang mit "nicht-wissen" benutzt....
man benutzt es z B so:"ich glaube jemandem"...im sinne von "ich vertraue jemandem"
man spricht ja auch von einem gottvertrauen.....
und so ist das für mich ganz stimmig......
"ich glaube an gott"....im sinne von "ich vertraue ihm ...dass alles gut wird" (oder auch ich vertraue mich ihm an)
und da wird dann auch die brücke gebaut zu hoffnung...."ich hoffe, dass alles gut wird"


hoffe, dass ich mich einigermassen verständlich äussern konnte

gruss randy



geschrieben von: Randy81

Zitat:
Original geschrieben von Dorniel

Ich halte Gott ehrlich gesagt für eine intelligente Erfindung,
nicht nur für die jenigen die ihn erschaffen haben, sondern für die Menschheit allgemein.



ich philosophiere jetzt mal weiter.....(is jetzt off-topic aber wir sind ja hier bei den philosophen)
also:
man kann nur erfinden, was es gibt.....also was schon da ist
es steckt ja auch schon das "finden" im wort....(ich denke viele heutztage vergessen die bedeutung der wörter...oder was man aus ihnen lernen oder herleiten kann)
man kann auch nur etwas rausfinden, was es gibt....rausfinden=erkennen
ein "erfinder" im klassischen sinne findet etwas heraus (z B ein physikalisches gesetz) und wendet es an----er erfindet etwas......jetzt kommt der punkt: die physikalischen gesetze gab es schon vorher....aber erst der erfinder hat sie erkannt....
versteht jemand meine philospohie? esa gibt schon alles....man muss es nur erkennen...ERFINDEN....dnach gibt es also gar nichts neues...man kann nichts neues erschaffen...es ist alles schon vorhanden......genug gequatscht

gruss randy



geschrieben von: Dorniel

Dieser Beitrag war sicher nicht nur semantisch wertvoll, sondern ich denke, er hat auch seine Richtigkeit.
Man kann sich ja auch nichts vorstellen was nicht existent ist. Man verwendet dabei immer bekannte Gegenstände.
Warum sollte man dann etwas erschaffen können?



geschrieben von: pascal

Habt ihr mal darüber nachgedacht, Jesus 'starb' nicht für die Menschen! Laut der Kirchen erlitt er jeden Schmerz für unsere Erlösung... Doch welchen Schmerz???
Er starb wissentlich als Sohn Gottes, welcher Schmerz, welche Angst erwartet einen, weiß man des Lebens Ende?
Er war vielmehr ein Delinquent! Ein Betrüger (Betrogener?)

Wenn ich wüßte, dass mich der Himmel (im christlichen Sinne des Paradieses) erwartet, und ich müsste mit den Schmerz dieser Exekution zahlen... ist es dann noch Schmerz? Er wusste doch alles schon vorher...
Und endloses Glück (...) im Himmel für so vergänglichen, physischen Schmerz...



geschrieben von: Dorniel

Die ganze Geschichte der Sünde ist sowieso von vorne bis hinten unlogisch. Angenommen ich wäre allwissend und allmächtig (wobei der begriff ohnehin nicht existent sein kann, weil man nichts definieren kann was einem nicht möglich ist)
warum mache ich dann einen ersten Bund mit den Menschen, wenn ich doch im voraus schon weiß, das sie ihn nicht einhalten können?
Wenn ich ein Wesen mit einem wirklich freien Willen erschaffen will warum gebe ich ihm dann nur die Alternative des ewigen Todes oder des ewigen Lebens? Ist doch eigentlich klar wofür sich das Wesen dann entscheiden wird.
Mir wurde als Kind gepredigt: Sei dankbar dafür das Jesus dafür gesorgt hat das wir noch Chancen auf das ewige Leben haben.
Gott meint es gut mit uns.
Da sag ich mir doch: Toll Jesus hat uns aus dem Unheil errettet das Gott uns auferlegt hat. Warum soll ich dankbar dafür sein das ich die Schuld für etwas bekomme was meine Vorfahren getan haben?
Soll ich auch so handeln wie Gott und alles verallgemeinern?
Z. B. ein türkischer Mitbewohner hat meine Freudin angegraben.
Soll ich das dann allen vorwerfen oder was?
Für mich scheinen wir für Gott wenn er existiert eine Art Spiel oder besser ein Experiment zu sein



geschrieben von: TheDark

Hi,

@ Ianus
Die kirche, die christliche religion ist nicht nur Die Katholische Kirche und nicht der vatikan. Was ist mit der evangelischen Kirche? den freien christlichen kirchen ? den christen, die nicht in einer kirche organisiert sind ?
:D

Wiso habe die mayas götter gehabt oer die rrömer, was ist mit grichen und den zulus ????
wieso Glauben all das die wissen schaft richtig ist und glauben an eine urknall theorie ??
Meines erachten ist religion der älteste versuch des menschen die entstehung der erde zu erklären als auch das wesen des menschen selbst. die ab einen gewissen punkt zu selbst läufer werden.
Kann mir jemand von euch erklären, wie die erde und das universun entstanden ist ?
Bitte aber keine urknall geschichte oder eine geschicht einer mystischen ursuppe wo ne bakterie rauskrabbelt. diese thorie habern genauso viel recht wie die Biebel oder der Koran



geschrieben von: BlackShaolin

Christentum....

naja das ist so eine Sache damit,
die orginal Bibel existiert nur noch zum Teil; und wird laut Gerüchten im Vatikan unter strengsten Sicherheitsauflagen unter Verschluss gehalten.

Aber so sind die Katholiken halt, alles was denen nicht koscher erscheint oder eine Gefahr für Sie bedeuten könnte wird vernichtet oder weggeschlossen.
Die Evangelisten hingegen scheinen mir etwas lockerer mit dem Thema Christi umzugehen, da sie sich eher nach dem neuen Testament orientieren.

Glauben an sich ist reine Definitions- bzw. Betrachtungssache !

Damit ist jetzt nicht nur religiöser Glaube gemeint !

Euer ergebener Ronin



geschrieben von: Dorniel

Du meinst Protestanten, Evangelisten sind Markus, Johannes, Lukas und Matthäus.( 4 Menschen die zur Zeit Jesus oder ein paar Jahre später gelebt haben und aufgeschrieben haben welche Wunder er vollbracht hat z.B.)



geschrieben von: TheDark

@Dorniel
ich wuste garnicht das Gemeine leute um Christi herun schreiben konnten. war es nicht ach dar nicht nur die geistlichen die damals schreiben konnten?



geschrieben von: Dorniel

Ich muss dir ganz ehrlich sagen mit den Biographien der 4 Evangelisten habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt. Es konnten sicherlich schon mehr schreiben als "nur" die Geistlichen.
Aber ich denke das waren dann schon aus reicheren Familien oder Adel (aber im großen und ganzen hast du recht alles sehr vereinzelt sicherlich). Dazu muss ich sagen, dass die Evangelisten wohl geistliche gewesen sind (nicht 100%ig ich werde mich um genaueres kümmern).
Jedenfalls habe ich früher selbst ein Problem damit gehabt. Meine Familie ist evangelisch, also sind es Evangelisten. Ist schon verwunderlich und ich weiß auch nicht warum das so ist aber wenn man evangelisch ist, ist man Protestant. (Evangelisten sind wirklich nur die 4).



geschrieben von: TheDark

Dorniel,
ich auf gewachsen mit 50% Evangelen und den rest Katholiken.
Ich selbs bezeichne mich als freier Christ, also keiner kirche angehörig.
nichts desto trotz Gemeine aus dem volk bleiben gemeine aus den volk. Was aber nicht heist, daß Sie es persönlich diktiert haben uns es sich haben vorlesen lassen.



geschrieben von: Malonius

sei gegrüßt,

ich denke:

wenn jesus heut noch einmal auf der welt wäre, ich glaube er würde zum buddhismus übertreten.:cool:



geschrieben von: JimmyVoice

Christentum ist ja auch nicht das Maß aller Dinge. Es ist sowieso die jüngste Religion, andere sind viel viel älter.
Mir gibt und gab es eh keine Antworten.
Jesus starb für mich? Für andere? Nee, nur für sich.



geschrieben von: Haevion

Zitat:
Original geschrieben von andersrum
was war es für ein mensch, der all dies in die wege leitete?
er muss tief verzweifelt gewesen sein, denn was für einen
grund sollte man sonst haben, etwas zu erschaffen, wenn man sich nicht daran festhalten oder darauf zurückgreifen will?
natürlich hängt das auch von den verschiedenen definitionen von
"glauben" ab: für mich bedeutet das wort glauben, etwas nicht zu wissen, aber denken oder hoffen, das es existiert.

ich denke, dieser mensch konnte nicht wissen, wieviele menschen sich an seiner idee festhalten würden, und wozu es benutzt wird.

im grunde genommen war es also eine gute sache´, aber wird nicht alles gute zu etwas bösem genutzt?!



Es ist kein Mensch.
Von daher ist das ein grundlegender Fehler,
wenn Du davon ausgehst, dass Emotionen dabei
eine Rolle gespielt haben (könnten).



geschrieben von: Lady-Butterfly

Irgendjemand schrieb hier : glauben hiesst nicht wissen....
das stimmt doch was wären wir menschen ohne unserem glauben?
ich meine NICHT den glauben an gott jesus oder die Kirche...
den ich kann glauben OHNE an all das zu "glauben" *ein wenig verwirrend aber ich hoff ihr versteht mich*

ich meine Jesus...gut und schön, er war Jude....kein Christ so wie die Kirche ihn heute hinstellt.....
und soweit ich informiert bin, wollte Jesus, dass man zwar das weitergibt was er angefangen und erschaffen hat, aber er woltle es nicht so wie es heute existiert....

ich finde die kirche ist einfach nur eine instituion von leuten die anch der macht und der kontrolle über die menschen gieren....
ich glaube an einige lehren Jesu....denn sie sind in fast allen religionen gleich...alles basiert auf einer grund Relgion *wenn ich das so sagen darf*.....
doch haben sich die vielen religionen alle in die verschiedensten richtungen entwickelt...doch welche davon ist die richtige?
der der christen? die der Juden? die der Muslime? die der Buddisten?............




geschrieben von: JimmyVoice

Zitat:
Original geschrieben von Lady-Butterfly


doch welche davon ist die richtige?
der der christen? die der Juden? die der Muslime? die der Buddisten?............


Es geht nicht um richtig oder falsch, sowas gibt es eh nicht, jedenfalls nicht wirklich, dies ist Dualität. Das duale(gegensätzliche) gibt es nur in dieser Welt.

Buddhisten sind Atheisten, für sie gibt es keinen Gott, nur das Selbst.

Richtig oder falsch, möglich oder unmöglich,nicht wichtig, entweder es ist oder es ist nicht,aber auch das ist egal...den Gott existiert so oder so..ob man an ihn glaubt oder nicht glaubt,das ist Gott total egal. Gott ist auch jede Religion egal, denn Gott selber ist nicht religiös..Gott ist kein Jude, Moslem, Christ, Hinduist...sondern NUR GOTT



geschrieben von: Lady-Butterfly

ich wollte eigentlich auch gar nciht wissen,ob es ein richtig oder falsch gibt.... hab mich da ein wenig unglücklich ausgedrückt....





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker