[Gothic (Szene & Arroganz)] - German Gothic Board

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Gothic (Szene & Arroganz)

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geschrieben von: Seneca

Jeder Toleranz kennt Grenzen, sogar klare Grenzen.
Was hier oft mit Toleranz verwechselt wird ist schlicht, keinen Standpunkt zu haben, und sich nicht festzulegen.



geschrieben von: AngelusNoctis

@Dyspenthes
Mir scheint Du verwechselst mich mit jemandem.



geschrieben von: AngelusNoctis

@Dyspenthes
Tja, irgendwie schon angenehm das ich nicht jener jemand bin. Denn persönliche Beschimpfungen oder Beleidigungen haben für mich bei Diskussionen nichts verloren.



geschrieben von: Mestigoth

Keen Wunna, wenn die alle Äinschl heißen. :D



geschrieben von: Schadowelb666

Zitat:
Original geschrieben von gothic_karo
hallo


Ich bin seit 2 Jahren in der Szene, war vorher metaller. Seit 6 Jahren kleide ich mich schwarz aber aus einen anderen Grund ursprünglich.

wenn extreme bekannt sind in der Szene, in magazinen mit bildern waren, bands kennen ,
lassen sie dich unter anderen extremen dumm da stehen.
???Was wíllst du null acht fünfzehn bei uns ??

Jeder ist besser als der andere und verkauft seine seele, da frag ich mich
was ist aus der Szene geworden.
Erlangen von Macht und Arroganz, besser zu sein als man ist?

Ist das alles im leben?? was ist mit freunden auf die ich wirklich zählen kann, es giebt wichtigere dinge, nicht auffallen ist alles...

Wenn ich mal auffallen will dann zieh ich mir bunte klamotten an, weil mich die meisten nur in schwarz kennen.....
aber das mach ich nicht weíl ich es nicht will.....

toleranz?? einfaches wort aber das gibt es nicht für dich, wenn du nicht so gekleidet bist wie die extreme es will.
Also mach ich das auch immer mehr......dann kann man sagen jeder goth will sich von der masse abdrängen, und im entdeffekt sieht jeder aus wie der andere???

gruss der nacht
Da frag ich mich was nun???



Grüße..
Man man dan kann ich dich eigentlich nur fragen was hast du für Freunde.... und noch gleich eine andere Frage an dich hat es sinn deine liebe oder deine Freundschaft solchen Menschen zu geben ?
denk immer dran Spinner gibt es in jeder Richtung bei der einen mehr bei der anderen weniger.. z.B. bei den Hoppern gibt es größten teils nur Spinner genau wie bei den Rechten, aber bei den Linken und Metalern, Gothicern ist mir bis jetzt eigentlich sehr selten einer richtig dumm gekommen. IST MEINE MEINUNG!!

Also net verzweifeln sind halt nur Menschen;)



geschrieben von: widjomaster

Zitat:
toleranz?? einfaches wort aber das gibt es nicht für dich, wenn du nicht so gekleidet bist wie die extreme es will.

ist ja schön und gut dass mag schon oftmals (leider) so sein, aber dass is arroganz von den anderen...
wenn man erst von anderen tolleriert wird wenn man so aussieht wie die anderen ist das leider einfach nur erbärmlich...

das ganze problem an der sache ist halt, dass mit der zeit immer und immer mehr ``schwarze menschen´´ in die szene gekommen sind, welche halt nicht wirklich ``schwarz´´ sind (ich mach hier grad ne ziemlich radikale einteilung, aber nur zu vereinfachung)
somit ist es dann klar dass diejenigen die schon länger dabei sind sich schon in einer weise auf den arm genommen fühlen und natürlich irgendeine abgrenzung finden müssen gegenüber den anderen... dass problem hierbei ist nur dass dann irgendwann auch die nicht ganz so schwarzen Schwarzen gesagt haben dass sie auch ``true´´ (die genzen begriffe true, fake, etc. sind alle ziemlich kritisch zu sehen, da es immer im auge des betrachters liegt wer was ist....) sind und somit quasi ne szene in der szene entstanden ist bzw. schlicht und ergreifend sowas wie ne cliquen-bildung.

jetzt ist halt die frage wer überhaupt noch wirklich true ist bzw wen man toleriert und wer als erster da war, was denn jetzt ausschlaggebend ist und so weiter....

die frage der tolleranz stellt sich in dem zusammenhang dann ob man es mit sich selber vereinbaren kann dass wenn man irgndwo unterwegs ist auch solche leute akzeptieren kann, welche sich selber auch für szeneangehörig halten, jedoch in den eigenen augen nicht dazugehören...
diese frage lässt sich aber auch nicht lösen wenn man erst gar icht mit dem anderen redet, weil dass problem an der ganzen sache ist, dass man die menschen nach ihrem aussehen beurteilt, was vllt durch das argument dass sich jeder so anzieht wie er sich fühlt vertreten lässt, jedoch letzten endes zu einer abschottung von jedem gegenüber jedem führt, da jeder von sich überzeugt ist und somit dann auch den anderen prinzipiell erstmal kritisch beäugt....
in meinen augen ist somit tolleranz in keiner weise sich kleiden wie die anderen damit man akzeptiert wird, sondern mit selbstbewusstsein auftreten und VERSUCHEN mit den menschen mit welchen man etwas zu tun haben will ins gespräch zu kommen weil wenn die/der andere auch nur halbwegs tollerant ist dann lässst er das gespräch auch teilweise zu, und während dem gespräch merkt man dann auch ziemlich schnell ob man den anderen leiden kann oder nicht....

endlos langer text kurzer sinn: ich finds relativ schwachsinnig sich jetzt besonders extrem anzuziehen, damt die anderen einen akzeptieren, nur damit man dann nach geraumer zeit die nicht mehr extrem angezogenen selber nicht mehr akzeptiert, sondern man sollte meiner meinung nach(!), mal prinzipiell n bissel offener gegnüber menschen sein die kontakt mit einem aufnehmen wollen(was nicht heißt dass man ja wirklich mit jedem reden muss), weil es ja auch gut möglich sein kann dass jemand viel länger in der szene drin ist und viel mehr ahnung vom leben etc. hat und man wenn man denjenigen nicht akzeptiert sichs mit den eigentlichen ``schwarzen menschen´´ versaut, weil wie gesagt schwarz im kopf und nicht nur in den kleidern ist und in den kopf kann man glücklicherweise nicht hineinschauen



geschrieben von: fullmoon_

mir kommt das sehr bekannt vor... auch ich denke zur zeit so. wenn ich mal nich meine tollsten, extremsten klamotten anhab, werd ich von anderen goths schief angeschaut... manchmal ist es so, dass man auch dann auf grund der kleidung ausgeschlossen und nicht akzeptiert wird. nur wenn man geld hat ist man angesehen denn dunkle kleidung ist sehr teuer und ich kann mir auch nicht alles leisten. man wird zu sehr auf kleidung definiert und das sollte sich ändern... mir kommts vor als sei man nur ein richtiger ernstzunehmender goth wenn man vom äußeren her dementsprechend aussieht, je toller die klamotten, die frisur ist, und nicht wie die lebenseinstellung/gedanken aussehen. aber nciht jeder kann sich das leisten... also kann man nur ein "wahrer"goth sein wenn man superreich ist oder wie?? scheinbar sind wir auf dem falschen weg...
goths sind doch tolerant....
aber das ist nicht tolerant... wenn welche dumm angemacht werden, weil sie nicht extrem wie ein gothic aussehen (können)!!
darüber sollte mal nachgedacht werden....



geschrieben von: Lord_Fallerton

Gothic ist seit Anfang, spätens Mitte der Neunziger keine Subkultur mehr und dem heutigen Nachwuchs scheint das auch scheissegal zu sein. Als die ersten "Gothic"-Lieder in den TOP 100 waren sollte jedem klar gewesen sein, dass es von da an bergab geht. Kommerzielles Denken und Selbermachen steht sich in maximaler Entfernung gegenüber.



geschrieben von: Seneca

Inhalte kann jeder verkörpern. Für's erste wäre es dabei schon mal hilfreich sich ein paar echte persönliche Wertvorstellungen zuzulegen und dieses sowohl zu leben, zu vertreten als auch zu verteidigen.

Und siehe da...schnell fällt man als "Spaßbremse" aus der Szene *g*



geschrieben von: Darket

Zitat:
Diese "Szene" spiegelt auch nur ein Bild der Gesellschaft wider. Subkultur ist das schon lange nicht mehr.

Wieso nicht? Das Wort "Subkultur" drückt doch aus, dass sie nicht gänzlich autark ist und vom Rest der "Mainstream-Kultur" beeinflusst wird.



geschrieben von: Mestigoth

Richtig. Subkultur bedeutet nicht, gänzlich unabhängig von der restlichen Gesellschaft zu agieren. Beides beeinflusst sich gegenseitig und koexistiert. Letztlich wäre eine Subkultur ohne die "Superkultur" gar nicht möglich.

Richtiger wäre, zu sagen, dass sie keine Szene mehr ist. Szene findet sich auf Veranstaltungen, Treffen, Konzerten etc. Und wenn das nicht gegeben ist, wie mittlerweile vielerorts, dann ist es eben vorbei mit der Szene.

Ich sehe keine wirkliche Kommerzialisierung der eigentlichen Subkultur, sondern nur eine Kommerzialisierung ihrer Derivate. Es ist eben wie mit der Neuen Deutschen Welle. Während der ursprünglichen NDW-Bewegung der Nährboden entzogen wurde, schickte man billige Pop-Bands als "NDW" in die Charts und züchtete damit eine Popkultur. Und so ist's momentan mit der Schwarzen Szene.



geschrieben von: Darket

Versteh mich nicht falsch, ich bin einer Meinung mit Dir. Der Begriff "Subkultur" drückt meiner Ansicht nach nur aus, dass es sich um eine Kultur handelt, die sich unter einer Mainstream-Kultur entwickelt hat und logischer Weise von ihr beeinflusst wird. "Wir" haben auch früher in einer Gesellschaft mit eigener Kultur gelebt und waren von ihr beeinflusst. Szenemitglieder waren schon immer Mitglieder auch der Gesellschaft, die die Szene umgibt. Ich denke weniger, dass die Szene bemerkt hat, dass es außen rum noch etwas gibt, ich glaube eher dass die Gesamtgesellschaft realisiert hat, dass es uns gibt. Mit allen Licht- und Schattenseiten. Das ganze hat natürlich tatsächlich auch Vorteile: es stört sich z.B niemand daran, dass ich bei der Arbeit genauso rumlaufe wie sonst auch. Finde ich sehr angenehm. Du hast aber dahingehend recht, dass die Schattenseiten ziemlich dominant sind. Mir persönlich geht mittlerweile die Faszination ab, die ich vor Jahren noch gespürt habe, wobei das allerdings auch daran liegen kann, dass auch ich älter geworden bin. Von Musik müssen wir garnicht reden, das ist schlecht für meinen Blutdruck *g*



geschrieben von: Trauerwesen

Natürlich ist es nach wie vor eine Subkultur, es gibt nach wie vor die Codes, die man woanders nicht findet und andere Dinge, die eine Subkultur ausmachen.

Man kann vielleicht immer weniger von einer Counterculture sprechen, eben weil sich das ganze den großen Mechanismen immer mehr fügt.



geschrieben von: Schwarzer Prinz

Zitat:
Original geschrieben von Trauerwesen
Natürlich ist es nach wie vor eine Subkultur, es gibt nach wie vor die Codes, die man woanders nicht findet und andere Dinge, die eine Subkultur ausmachen.

Man kann vielleicht immer weniger von einer Counterculture sprechen, eben weil sich das ganze den großen Mechanismen immer mehr fügt.



Ach Du meinst so Codes wie Stachelhalsbänder, die anzeigen, dass man ein "Sub" ist ?? Jaja, die bekommt die Bezeichnung "Subkultur" doch gleich eine ganz andere und fast schon nachvollziehbare Bedeutung ;)



geschrieben von: Trauerwesen

Nein, so einfach ist es nicht. Ein Code muss nicht zwangsläufig etwas sichtbares sein, sondern kann auch sehr abstrakt existieren.



geschrieben von: Schwarzer Prinz

Zitat:
Original geschrieben von Trauerwesen
Nein, so einfach ist es nicht. Ein Code muss nicht zwangsläufig etwas sichtbares sein, sondern kann auch sehr abstrakt existieren.


EXAKT !!! Zb. der relativ abstrakte und neopostpunkklassisch anmutende Code, dass GOFFS tolLerant sind :)



geschrieben von: paimon

Hallo gothic_karo

Heut zu Tage ist es einfacher toleriert zu werden ( ob in schwarzer Jeans oder schwarzes Shirt), auch wenn es vielleicht nicht den Anschein hat. Ich selber bin nun seit fast 20 Jahren in der Szene und ich bemerke wie die Szene sich im laufe der Zeit verändert hat.
Denn wenn ich Heute auf die Strasse gehe sehe ich das die Szene offener geworden ist, als zu meiner Anfangszeit. Welches ich teilweise klasse finde aber auf der anderen Seite, möchte ich manchmal auch schreiend davon laufen. Wenn ich sehe wie sich einige versuchen gegenseitig zu kopieren

auf Seite 1 geschrieben von Seneca

Zitat:
Vieleicht versuchen einige ihre Kreise zu schützen, indem Neuankömmlinge erstmal abgelehnt werden.(haben wir früher auch so gemacht!)


Dieses Misstrauen find ich sehr gut, denn nicht Jeder passt in eine Gruppe, und um streitereien zu vermeiden sollte man Neuankömmlinge immer erst einmal prüfen.

Dies klingt zwar sehr arrogant von mir, aber das ist nicht so gemeint, da es noch viele Leute gibt, die sich damit brüsten einen Grufti zu kennen, da uns immer noch das "Unnahbare" anhaftet und damit angeben wollen

Lieben Gruß
Eure Paimon



geschrieben von: Frau Abgebrueht

Die ganze Diskussion beruht auf irgendwelchen Annahmen, "Hopper sind fast alle Spinner und Gothics ja gar nicht", "Aufgestylte Leute sind doch alle eitel und schließen alle anderen aus", "Wenn ihr euch extrem anzieht, wollt ihr nur akzeptiert werden", "Die Entwicklung der Szene ist so und so" ... und bla und bla und bla.

Mir würde inzwischen nicht mal im Traum einfallen "ungestylt" aus dem Haus zu gehen. Sowas wie "aufstylen" gibts bei mir nämlich nicht. Das gehört einfach zu meiner Person, das habe ich für mich entdeckt und es macht mir Spaß so auszusehen, da geht es nicht um Gruppenzwang.
Natürlich bin ich dann auch arrogant und selbstbewusst, wenn ich mich stundenlang herrichte, sehe ich nun mal schöner aus als ein verschwitztes Mädchen mit verschmiertem Kajal in schwarzem Shirt und Hose. So eine Person passt vom Äußerlichen her nicht in meine Vorstellungen. Da mögen sie noch so schwarz denken.
Und das hat nichts mit Gothic zutun, ungepflege, hässlichere Menschen werden überall eher abgelehnt als Gepflegte.
Das ist der erste Eindruck und ich habe nicht vor mich dort zwingen zu müssen jemanden zu akzeptieren weil es sonst in irgendwelche moralischen Vorstellungen nicht passt.

Generell kommt es auf die Ausstrahlung an, und ein Mensch der einfach schlampig und langweilig aussieht, ist meiner Meinung nach auch langweilig und nicht unbedingt eine große Persönlichkeit... das merkt man an der Ausstrahlung.
Ich verlange nicht, dass alle aufgebrezelt rumlaufen... aber verlangt dann nicht von mir, alle und alles zu akzeptieren. Schließlich darf jeder von uns seine Wertvorstellungen selbst bestimmen.


Was mir dazu noch einfällt, man hört öfters so etwas wie: "Mein Gott, siehst du denn jeden Tag so aus?? Und du machst dich sogar fürs Edeka so fertig???" ..... Man wird genauso verurteilt, und zwar ist man dann eingebildet und eitel und oberflächlich und hält zu viel von sich und so weiter und ihr wisst schon. Bei mir hat es was mit meiner Psyche zutun, ungestylt ertrag ich mich nicht, ja schwache Persönlichkeit mhm mhm, und wenn ich mich jeden morgen so herrichte wie ich mich mag, darf ich mich selbst ja wohl lieben dürfen? Selbstverliebtheit und Selbsthass liegen oft nah beieinander. Stichwort Narzissmus. Und bei Persönlichkeitsstörungen sind viele von uns ja anfällig. Oder sagen wir eher: Viele "Kranke" sind für die Szene anfällig...

Also dann... adjö!



geschrieben von: fxsend

Zitat:
Original geschrieben von Frau Abgebrueht


Natürlich bin ich dann auch arrogant und selbstbewusst, wenn ich mich stundenlang herrichte, sehe ich nun mal schöner aus als ein verschwitztes Mädchen mit verschmiertem Kajal in schwarzem Shirt und Hose. So eine Person passt vom Äußerlichen her nicht in meine Vorstellungen. Da mögen sie noch so schwarz denken.



Beauty lies in the eye of the beholder, Frau Abgebrueht.

Zudem, die wahre Schönheit eines Menschen nur an seinem Äußeren festzumachen, das ist schon sehr ... oberflächlich. Wieviele interessante Menschen magst Du in Deinem Leben bisher schon übersehen haben, weil Dir ein kurzer Blick genügt, um deren Wesen zu erfassen? Nimm Dir die Worte meiner Vorrednerin zu Herzen und denk über Deine Prioritäten nach. Die Welt hat mehr als nur eine Dimension.



geschrieben von: Nachtfeuer

Das es arrogante Personen in der "Szene" gibt ist ein ganz normales Phänomen. Die Personen die dieser selbsternannten "Szene" angehören haben verschiedene Mentalitäten und kulturelle Hintergründe. So wirken einige Personen auf ihr Umfeld Arrogant und andere nicht. Wenn allerdings eine Person auf ihr Umfeld arrogant wirken möchte, so ist dies ihr gutes recht. Mann muss sich ja dann nicht mit diesen Personen abgeben.
Die Einteilung der Szene im Mitläufer und Fundamentalisten ist eigentlich nur wieder eine formale Einteilung von Menschen in Schubkästen. Für jedes Szenemitglied bedeutet "Schwarz zu sein" etwas anderes. Manche tragen eben aufwendige Klamotten und andere eben nicht. Das muss jedem selbst überlassen werden, wie er sich da verhalten möchte. Es wäre wünschenswert wenn die eignende Individualität jedes einzelnen geachtet würde.



geschrieben von: starfish

Zitat:
Man wird genauso verurteilt, und zwar ist man dann eingebildet und eitel und oberflächlich


ne andere auffassung gibt auch dein seltsames geschreibsel nich her. was soll also das geflenne?



geschrieben von: VelvetShadow

ich finde das manche schon arrogant rüberkommen.. ab und zu mags vielleicht nur so scheinen und ist gar nicht so. aber ich bin auch der meinung das viele gar nicht so tolerant sind, wie sie vorgeben, es zu sein.. das find ich ein bisschen schade! ich frag mich, muss man denn erst richtig extrem aussehen und so weiter, um dazu zu gehören?
ich finde, mittlerweile zählt echt mehr der schein. möglichst krass geschminkt sein usw. wenn du nich den äußerlichen kriterien entsprichst, wirste gleich blöd angeschaut.. so ungefähr:" eh, guck dir mal die an, was macht die eigentlich hier!" könnt mich da jetzt noch länger drüber auslassen, aber ich lass es lieber...



geschrieben von: Nemo666

Hier muss ich VelvetShadow recht geben. Wenn man nicht extrem genug angezogen ist oder diese Band nicht hört oder das nicht glaubt/denkt etc ist man kein "echter" Goth, jeder kann sich doch anziehen wie er möchte und jeder hat seinen eigenen,ja Geschmack. Die Individualität des Einzelnen ist es doch was das Gesamtbild bestimmt (bestimmen sollte). Denk ich jetzt mal so...

Wenn dem nicht so ist sollten wieder mal alle gleich sein und wer nicht dazu passt darf nicht mitspielen...hatten wir schon mal in der Geschichte, hat zum Glück nicht geklappt...

Meine Ansicht...



geschrieben von: Aurely Autumn

@VelvetShadow: Dass viele Goten nur vorgeben tolerant zu sein und in Wahrheit das genaue Gegenteil sind, ist wohl leider tatsächlich so. Gerade heute habe ich von einer Bekannten gehört, dass sie auf SG wegen ihres Profilfotos angepöbelt wurde, das angeblich nicht "schwarz" genug war. Also da hört es für mich echt auf, denn das ist absolut oberflächlich. Und solche und andere Beispiele kenne ich massig.

Allerdings habe ich auch schon oft erlebt, dass sich oft gerade Leute aus der Szene, die optisch eher unscheinbar rüberkommen, ziemlich arrogant geben, vielleicht um damit irgendwas zu kompensieren.
Da musste ich selbst schon manches optische Vorurteil widerrufen. Unscheinbar=nett und aufgestylt=arrogant kann man so echt nicht sagen, es gibt alles.
Am schlimmsten sind finde ich immer die Leute, denen ihre Szenezugehörigkeit und die Demonstration derselben so wichtig sind, dass sie dafür bereit sind sämtliche Gebote der Höflichkeit und des guten Sozialverhaltens abzustellen. Also die, denen es besonders wichtig ist, nur mit bestimmten Leuten gesehen zu werden und die deshalb nicht mit allen reden etc.

Allerdings bin ich mit vorschnellen Urteilen über die innere Grundhaltung einer Person in den letzten Jahren auch vorsichtig geworden. Denn ich habe es selbst schon erlebt, dass mich Leute vorschnell als "arrogante Tussi" abgestempelt haben, obwohl ich nur extrem schüchtern bin und deshalb nicht jeden gleich munter anlabern kann. Und das finde ich umgekehrt auch nicht toll.

Daher: Prüfe stets genau, ehe du urteilst!





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