Ich schrei’ laut,
Meine Wut hinaus.
In die Welt derer,
Die beurteil'n, bewerten und verurteil'n.
Die nicht versteh'n, dass deren Leben
Nicht über and'rer steht.
Ich schrei’ laut,
Meinen Schmerz hinaus. -
In die Welt derer,
Die nicht fühlen, denken und begreifen wollen.
Die gestorben sind, obwohl sie noch leben.
Ich schrei’ laut, um die ander'n aufzuwecken.
Ich schrei’ laut, um die ander'n aufzuschrecken.
Ich schrei’ laut -
Ich hab' viel zulange -
Still geweint.
Ich wandere in meiner Seele.
Es riecht modrig, ja es stinkt.
Kein Gang ist beleuchtet, alles dunkel.
Ich fühle mich in ihr verloren.
Sie ist so fern, obwohl sie nah bei mir ist.
Ein Teil meiner selbst soll sie sein,
Und doch ist sie mir unbekannt.
Ich wandere in meiner Seele.
Ich suche einen Lichtblick,
Einen Ausweg. Raus aus ihr.
Aber, ich habe mich verlaufen.
Hab’ sie verloren, finde sie nicht.
Ich bin in ihr, aber wo ist sie?
Wo bin ich? Wo stehe ich?
Ich wandere in meiner Seele.
Habe Angst, Angst vor dieser Seele.
Angst für immer in ihr verloren zu sein.
Aus dem Nichts,
Spricht die Seele:
Mir geht es so wie dir!
Ref.:
Die Welt um mich,
Sie dreht sich nicht.
Sie dreht sich schon,
Doch nicht um dich.
Stillstand in der Bewegung.
Verlorene Gefühle, in meinen Gedanken.
In Worte fassen, kann ich sie nicht.
Mein Schrei zerspringt, in tausend Scherben.
Zerbrochenes Glück, am Boden zerstört.
Nichts mehr zu sagen, nur noch zu schweigen.
Mit dem Rücken an der Wand,
Blick in die Zukunft.
Die Vergangenheit los werden.
Will weglaufen,
Doch ich komm' nicht weg.
Bin nicht wirklich, vorwärts gekommen,
Renne und stehe doch am Fleck.
Alles nur in Zeitlupe,
Standbild – Eingefroren – Nutzlos.
Bin am Ende, des Anfangs angekommen.
Die Zeit steht Still.
Ich rannte, doch zurück.
Alles ist Wirklichkeit,
Der Traum ist ewig.
Bin wach und schlafe doch.
Die Sinnlosigkeit im Sinn.
Die Lüge in der Wahrheit.
Die Schwäche in der Stärke.
Das Ich im Sein.
Alles verschwommen, zu Eins.
Geschlagen, Getreten, Missbraucht...
Die Wunden des Körpers sind verheilt.
Verloren, Vergessen, Verdrängt...
Die Narben der Seele sind blutgetränkt.
Du wolltest vergessen, was geschah,
Doch im Unterbewusstsein ist alles noch nah.
Erinnerst dich an all deine Schmerzen,
Die tief eingebrannt sind, in deinem Herzen.
Noch immer fühlst du dich schwach,
So wie damals, als alles begann.
Du wirst es begreifen, irgendwann,
Nicht du, sie waren willensschwach.
Die Vergangenheit kommt immer wieder.
Wir singen die gleichen Lieder.
Die Melodie ist immer neu, der Text, der Sinn
Bleibt ewig gleich.
Doch verstand ich ihn bis heute nimmer,
Muss ich's ewig hören, für immer?
Solange bis ich ihn verstehe?
Bis der Sinn verständlich wird?
Der Text ist einfach, ist banal;
Die Einfachheit, sie ist genial.
Es ist nicht kompliziert,
Wir denken nur komplex.
Doch dürfen wir den Text nicht denken,
Wir müssen uns're Gefühle darauf lenken.
Der Gedanke zerstört das Gefühl
Und der wahre Sinn wird dadurch verschleiert.
Der Tod ist voller Traurigkeit.
Er will doch keinem etwas böses tun.
Er sucht nur Freunde
Die sich freuen,
Dass er da ist.
Der Tod ist voller Traurigkeit.
Niemand begrüßt ihn
Wenn er da ist.
Alle freuen sich
Wenn er draußen bleibt.
Er ist nicht willkommen,
Dass macht ihn einsam.
Der Tod ist voller Traurigkeit..
Alle fürchten sich vor ihm,
Dabei tut er doch nur seine Pflicht!
Er will ja nicht - Er muss!
Der Tod ist voller Traurigkeit.
Er hat beschlossen fern zu bleiben -
Jetzt ist er fort -
Niemand stirbt mehr - Und nun?
Meine Gedichte erzählen Geschichten,
Geschichten zum Nachdenken.
Sie erscheinen traurig,
Erscheinen als ein Teil von mir,
Doch sind sie niemals mein Ganzes.
Die meisten Gedichte reimen sich nicht,
Erscheinen für viele im falschen Licht.
Denken, ich wäre unglücklich.
Denken, ich wäre verbittert.
Denken, mein Leben wäre ein Scherbenhaufen.
Ja! Ich war unglücklich.
Ja! Ich war verbittert.
Nein! Es ist kein Scherbenhaufen.
Das jetzige Leben hat mich stark gemacht.
Es hat mich verändert.
Bin nicht der, der ich mal war.
Ohne dieses Leben,
Würde ich nicht so schreiben können.
Denkt nicht über mich nach.
Erfassen werdet ihr mich niemals.
Meine Geschichten sind nur ein Teil,
Dieses momentanen Lebens
Und niemals das Ganze
Aller meiner Leben.
Bin nicht Lyrik,
Bin nicht Prosa.
Ich bin Nichts von allem.
Bin nur ein Gedankengang
In Strophenform.
Als ich geboren wurde,
Wusste ich nicht wer ich bin.
Jetzt wo ich eine Weile lebe,
Weiß ich es noch immer nicht.
Es gibt keinen Zweifel,
Ich bin hier und ich bin!
Aber wer und was bin ich?
Bin ich Körper?
Geist?
Seele? -
Hier bin ich momentan alles!
Aber was ist Hier?
Meine Vergangenheit?
Meine Gegenwart?
Meine Zukunft? -
Hier bin ich nur Gefangener der Zeit!
Ist der Weg den ich gehe:
Der Anfang?
Das Ende?
Nur die Hälfte? -
Ich bin viele Wege gegangen!
Wenn ich, ich bin,
Warum bin ich,
Der, der ich bin?
Bin ich von Gott gemacht?
Von meinem früh'rem Leben?
Meinem jetzigen?
Von mir Selbst? -
Ich bin das Ziel meines Weges!
Die Sonne ist untergegangen,
Der Mond ist erwacht.
Trotz dunkler Nacht
Ist mein Herz hell erleuchtet.
Dein Licht brennt in mir
Und möge es für immer scheinen.
Du meine liebste Sonne auf Erden.
Das Leben hat mir
Meine Kraft geraubt.
Nur innere Leere,
Keine Zufriedenheit.
Das Leben hat mir
Meine Hoffnung genommen.
Eine Hoffnung,
Die mich am Leben hielt.
Verloren,
Ohne gefunden zu haben -
Hab' ich jemals gesucht? -
Hab' ich jemals gelebt?
Ich lebte nur dahin,
Immer mit der Hoffnung,
Dass da noch was käme,
Dass es besser werde.
Hab' aber nichts getan,
Nur gehofft,
Nur gewartet.
Hab' die Zeit vergeudet,
Sie verstreichen lassen.
Bin müde vom Warten,
Müde von der Hoffnung.
Will nur schlafen,
Für immer schlafen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt -
Bin schon vorher gestorben,
Weil ich nichts tat,
Nur wartete.
Gib mir ein Zeichen, nur ein kleines.
Gib mir Kraft, nur ein wenig.
Gib mir Mut, nun ein bisschen.
Gib mir Liebe, nur einen Funken davon.
Gib mir einen Gedanken, der mich erfreut.
Gib mir ein Gefühl, das mich erhellt.
Gib mir ein Lächeln, der mich erstrahlt.
Gib mir einen Grund, dich zu erhören.
Ich will nicht viel, bin genügsam.
Ich will nicht fordern, bin gut im nehmen.
Ich verlange nicht, bitte nur um einen Gefallen.
Ich rede nicht mit dir - Rede nur mit mir.
Ich bin der Meister meines Lebens.
Ich bin der Meister meines Glück's.
Ich habe mich geschaffen -
Ich werde mich zerstör'n.
Wir haben uns verloren
Und wiedergefunden.
Stehen nun enger beisammen als zuvor.
Wir haben unsere Liebe zerstört
Und haben sie wieder aufgebaut.
Schöner und besser als zuvor.
Man kann nur wiederfinden,
Wenn man verloren hat.
Man kann nur wiederaufbauen,
Was man zerstört hat.
Es gibt immer ein Zurück,
Man muss nur wollen.
Nichts ist wirklich zu Ende,
Man muss den neuen Anfang wollen.
Gefunden, verloren, gefunden.
Aufgebaut, zerstört, aufgebaut.
Lass uns nicht mehr verlieren,
Lass uns nicht mehr zerstören.
Wir brauchen und wir lieben uns.
Wir haben verstanden, weil wir
Verloren und zerstört hatten.
Wir gehen gemeinsam vorwärts,
Besser und enger als zuvor.
Sehnsucht nach dem Tod ist
Eine Sehnsucht nach dem Leben.
Ein Leben frei von Leid,
Frei von Schmerz.
Anders, besser als dieses.
Der Freitod, ein Weg den man gehen muss,
Wenn nichts in Ordnung scheint?
Wenn kein anderer Ausweg mehr zu sehen ist?
Alles getan, um hier neu zu leben?
Ein neues Leben nach dem Tod ,
Das besser ist als jetzt?
Eine Flucht vor sich nur,
Eine Flucht vor dem Handeln.
Fliehe nur, du wirst keine bess’re
Friedlichere Welt finden.
Du hast dafür nichts getan.
Lebe dein Leben, so lange du
Dein Leben, noch leben kannst. -
Erlebe jetzt dein Leben, denn du wirst
Dein Leben nicht überleben. -
Lebe als wär’s dein letzter Tag,
Lebe als wär’s deine letzte Nacht.-
Lebe endlich!
Deine Augen still und starr in die Ferne gerichtet,
Dein Mund leicht offen, bettelt nach etwas Luft.
Deine leisen Worte klingen wirr, sprechen von Dingen,
Die nicht von dieser Welt scheinen.
Dein Benehmen gleicht dem eines Kindes.
Alt bist du geworden und doch kehrst du am Ende,
Zu deinem Anfang zurück.
Deine Gedanken sind voll mit alten Erinnerungen.
Erinnerungen an deine Kindheit.
Erinnerungen an die Wurzel deines Lebens,
So als passierte es gerade jetzt.
Plötzlich redest du von deinem Vater, der dich besucht.
Niemand von uns kann ihn sehen. Er ist schon lange tot.
Doch du streckst deine Arme aus, bereit mit ihm zu gehen.
Die Bettdecke wird dir zur Last, sie behindert dich, sie hält dich fest.
Dein Körper fühlt sich kalt an, doch du frierst nicht.
Wirr sollst du sein. Unruhig sollst du sein,
Unruhig weil die Krankheit ihren Preis fordert.
Unruhig bist du, da dir ein neuer unbekannter Weg bevorsteht.
Du bist klarer im Verstand als wir.
Du siehst, was wir noch nicht sehen können.
Für dich ist das Tor zu einer neuen Ebene geöffnet.
Du bist bereit, du wirst gehen, wirst loslassen,
Wirst alles Vergangene hinter dir lassen.
Deine Augen sehen in die neue Welt,
Dein Vater wird dich auf deinen letzten Weg begleiten.
Und wir? - Wir bleiben hier, bleiben in diesem Leben.
Du lässt uns nicht zurück, du gehst nur vor.
Gehst in die Dimension, die für uns noch verschlossen ist. -
Du hast es geschafft
Die Leute sagen er sei anders, er sei nicht wie sie.
Er würde nicht in ihre Gesellschaft passen.
Komisch sei er, verstehen könne man ihn nicht.
Er würde so anders handeln, so unberechenbar sein.
Sie würden gerne sehen, dass er sich anpasst um
In ihrer Mitte ein Teil von Ihnen zu sein.
Sie würden ihn gerne aufnehmen,
Aber er müsse sich natürlich ändern.
Die Leute um ihn sind so anders, sind nicht wie er.
Sie passen nicht zu ihm, er versucht sie ja zu verstehen
Aber sie handeln so engstirnig, sind so was von berechenbar.
Er weiß sie würden ihn gerne in ihrer Mitte aufnehmen,
Doch er will nicht, er will nicht anpassbar sein,
Er will sich nicht ändern, er will nicht in der Masse untergehen.
Sie ändern sich für ihn ja auch nicht.
Jeder geht seinen eigenen Weg, ob mit oder ohne anderen.
Keiner ist wirklich anders als die anderen, jeder ist sich selbst.
Sich ändern heißt nicht sich anpassen.
Jeder ändert sich Tag für Tag, auch ohne die anderen.
Besser ein Einzelgänger zu sein, als in der Gesellschaft anderer unterzugehen.
Angepasste gibt es viele, zu viele die nicht mehr auf sich selber hören.
Manchmal tut es weh, anders zu sein, sich unverstanden zu fühlen.
Es gibt Augenblicke, da will man ein Teil der anderen sein.
Es gibt Augenblicke, da will man nicht anders sein, weil es weh tut.
Es gibt Augenblicke, da will man nur verstanden werden.
Es gibt Augenblicke, da will man dazugehören.
Nur wozu?
Ich bin kleiner und schwächer als du,
Doch schau in meinen Augen.
Sie sind voller Hass,
Sie sind voller Entschlossenheit.
Du standest mir lange genug im Weg
Deine Zeit ist vorbei,
Du hast es nur noch nicht begriffen.
Schau in meine Augen und seh meine Wut,
Schau tief hinein und begreife,
Begreife das Ende deiner Selbstherrlichkeit,
Das Ende deiner Herrschafft.
Seh in meine Augen und höre meine Worte,
Die dich niederbrüllen
Du hast nichts mehr zu sagen,
Du hast bei ihr nichts mehr zu suchen.
Damals war ich schwach, habe zugelassen,
Dass du meinem Glück im Wege standest.
Heute werde ich mit allen Mitteln kämpfen.
Seh in meine Augen und sieh darin dein Ende.
Mein Leben ist eingefahren,
Weder vorwärts noch rückwärts.
Stillstand, unbeweglich seit Jahren.
Dahingelebt Tag für Tag, Jahr um Jahr.
Dahingeplätschert die Zeit.
Ändern wollte ich es immer,
Doch es fehlte die Kraft und der Mut.
Es fehlte der Anlass - Es fehlte der richtige Grund.
Es gibt jetzt nichts mehr was mich hier noch hält.
Ja ich fühle es - Bald beginnt eine neue Zeit.
So kann es nicht weitergehen.
Genug an andere gedacht, genug Rücksicht genommen.
Jetzt bin ich dran, nein wir sind dran.
Ich bin bereit alles zu verlassen,
Bereit für den Schlussstrich,
Bereit endlich MEIN Leben zu leben.
Bereit für den Neuanfang - Mit dir.
Ich verlasse nicht viel -
Ich verlasse nur mein altes Leben.
Gefangen in der Vergangenheit,
Stehst du auf der Stelle,
Immer mit der Angst vor dem Morgen.
Deine Gegenwart empfindest du leidvoll.
Lass los, lass einfach los,
Lass dich fallen, lass dich treiben,
Lass dein Leben laufen -
Es geht weiter, immer weiter.
Sieh nicht rückwärts – Sieh nach vorn.
Morgen ist nicht gestern – Nie mehr!
Die Einsamkeit, sie ist dein Meister.
Die Zweisamkeit, sie macht dir Angst.
Allein - Gefangen in der Stille.
Allein - Willst du doch nicht sein.
Lass los, lass einfach los,
Lass dich fallen, lass dich treiben,
Lass dein Leben laufen -
Es geht weiter, immer weiter.
Sieh nicht rückwärts – Sieh nach vorn.
Morgen ist nicht gestern – Nie mehr!
Dein Leben ist ein Scherbenhaufen,
Dein Schicksal treibt dich in den Wahn.
Willst nicht mehr - Willst aufgeben
Willst alles beenden – Für immer!
Lass los, lass einfach los,
Lass dich fallen, lass dich treiben,
Lass dein Leben laufen -
Es geht weiter, immer weiter.
Sieh nicht rückwärts – Sieh nach vorn.
Morgen ist nicht gestern – Nie mehr!
Ich gehe die Straße entlang und da seh’ ich sie.
Die Penner, die Obdachlosen,
Die besoffen auf der Straße liegen.
Ich seh' sie am Rande der Gesellschaft,
Einer Gesellschaft die nur Gewinner kennt.
Diese hier haben verloren, haben nichts mehr.
Ich bekomme Mitleid.
Doch ich halte inne und plötzlich
Überkommt mich ein Gedanke;
Ich steh' am Rande,
Am Rande ihrer Gesellschaft.
Ich bin ein Fremder in ihrer Welt,
War in dieser noch nie.
Ich weiß nicht wie es ist,
Auf der Straße zu leben.
Sie wissen mehr von meinem Leben,
Als ich von ihrem.
Sie führten mal ein Leben wie ich,
Mit Wohnung, mit Arbeit, mit Sicherheit.
Mit allem drum und dran.
Keiner von ihnen wollte die Seite wechseln,
Keiner von ihnen wollte alles verlieren.
Keiner von ihnen wollte dieses jetzige Leben.
Keiner von ihnen will angestarrt werden.
Wer bin ich, dass ich über sie richte?
Wer bin ich, dass ich sie verachte?
Wer bin ich?
Bin ein Mensch und habe kurz vergessen,
Dass auch sie Menschen sind.
Wir alle stehen nur am Rande,
Am Rande der Gesellschaft,
Am Rande des Abgrundes.
Verachte nicht die,
Bei denen du auch mal landen könntest.
Wer weiß schon, wo man morgen steht.
Der Baum bleibt ungeschmückt.
Die Geschenke bleiben ungeöffnet.
Die Gans, erkaltet fast unberührt.
Weihnachten wird allein geblieben.
Trist und grau der Heilig Abend,
Einsam und freudlos die folgenden Tage.
Letztes Weihnachten war schön,
Da war der andere noch da.
Geblieben sind die Tränen,
Die man zum Abschied vergoss.
Fast überwunden, ist die Trauer wieder da.
Die Welt ist schlecht, du möchtest sie ändern,
Indem du die anderen verändern willst.
Du glaubst, wenn die anderen sich ändern,
Wird sich die Welt ändern?
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Wie willst du andere lieben,
Wenn du dich selbst nicht liebst?
Wie willst du andere verstehen
Wenn du dich selbst nicht verstehst?
Wie willst du anderen helfen,
Wenn du dir selbst nicht helfen willst?
Wie willst du andere ändern,
Wenn du dich selbst nicht ändern kannst?
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Einer allein, kann die Welt nicht verändern.
Ändert sich jeder einzelne,
Dann hat die Welt sich geändert.
Solange jeder bleibt wie er ist,
So bleibt auch diese Welt - Wie sie ist.
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Eine bessere Welt, davon träumt jeder
Eine Welt die so anders ist als diese
Eine Welt ohne Hass, ohne Neid,
Ohne Ungerechtigkeit.
Diese Welt gibt es schon.
Ja sie ist vorhanden,
Nicht hier, nicht diese, nicht unsere.
Auf leisen Schwingen in die Nacht entflieh'n,
Vorbei an alten Gemäuern in die Ferne zieh'n.
Hinauf zu den Bergen der Weisheit gelangen,
Geradezu in den Hallen der Demut gefangen.
Reisen will ich, in andere Dimensionen.
Rasten will ich, in der Welten Illusionen.
Hinüberziehen, zu des Wahnsinns Randes.
Niederlassen, in des Menschen Verstandes.
Ein Reisender der Zeit bin ich.
Ein Wanderer durch Gezeiten, mehr nich'
Immer in die Zukunft blickend
Der Vergangenheit entrückend
Die Gegenwart kann mich nicht halten,
Tut sie doch nur meine Momente verwalten.
So zieh ich immer weiter, wie ein Zeitenreiter.
Ruhelos und mit Kraft, bis die Ewigkeit geschafft.
Dies ist nun wirklich ein reiner Text, den ich zur besseren Lesbarkeit etwas in Form brachte
Anfang einer Begleitung
Ich betrat sein Zimmer, er schaute mich fragend an.
Ich sah die Frage, in seiner Stirn geschrieben.
Wird er bei meinem Anblick leiden?
Doch ich sah kein Leid, ich sah nur einen Menschen der von „seiner“ Krankheit gezeichnet ist.
Einen Menschen dessen Körper ein anderer war.
Ich versuchte nicht mir vorzustellen, wie dieser Körper einmal aussah, als dieser noch „gesund“ war.
Ich ging auf ihn zu, ganz normal und natürlich und so sprach ich auch mit ihm.
Ich wirkte zwar unsicher, weil ich ihn vorher nicht kannte, aber ich sprach mit ihm wie mit einem alten Bekannten.
Ich sah seine Verwunderung, doch auch hier dachte ich nicht weiter darüber nach.
Wir unterhielten uns und sprachen nicht über seinen jetzigen Zustand.
Es war einfach nicht wichtig.
Natürlich wusste ich das er sterben wird, vielleicht wusste er es auch.
Aber das war in diesem Moment unbedeutend.
Ich ging einfach auf ihn zu und lächelte.
Ich wirkte angespannt, aber nicht traurig.
Ich brachte trotz allem eine gewisse Fröhlichkeit mit rein und er?
Er lächelte zurück.
Das Eis war gebrochen und eine Freundschaft auf Zeit begann.
Ach der Mensch, der glaubt doch glatt
Er wäre die Krönung der Evolution,
Er wäre die beste Schöpfung Gottes,
Das Nonplusultra der Vollkommenheit.
Ach der Mensch, einfältig und beschränkt
Sehen tut er schlecht, hören noch viel weniger.
Denken, denken kann er - so denkt er.
Doch sein Verstand, eingeschränkt,
Glaubt er doch nur was er sieht.
Ach der Mensch, unwissend ist er geboren -
Viele sterben auch noch so.
Nichts gelernt, nichts verstanden,
Strebt nach Reichtum, nach Macht,
Will nicht sehen, dass er am Ende -
Nichts davon mitnehmen kann.
Nächtelang kaum geschlafen,
Die Gedanken ließen es nicht zu.
Eine Entscheidung war zu treffen.
Eine wichtige, wichtig für die Zukunft
Eine gewisse Sicherheit war aufzugeben
Eine Sicherheit, die einem nur noch quälte
Alles so belassen? Es doch wagen?
Entscheiden, immer dieses entscheiden müssen.
Die Entscheidung ist getroffen.
Für den Moment, war sie richtig.
Das wichtigste daran:
Endlich wieder schlafen können -
Bis zu einer neuen Entscheidung.
Einfach war mein Leben nicht,
Zuviel gesch'en, was mich nach unten trieb.
Zuviel Leid gespürt und gesehen.
Es gab eine Zeit, da wollte ich nicht mehr,
Wollte nicht mehr in einer Welt sein,
Die mir soviel Last aufgebürdet hatte.
Ich ging nicht, ich blieb und erkannte,
Wenn auch spät, das ich nicht bestraft,
Sondern belohnt wurde.
Ein „junges“ Leben noch und doch soviel Erfahrungen.
Heute kann ich mich in anderen Reinversetzen,
Kann ihnen zuhören, kann sie nehmen wie sie sind.
Mich kann kein Schicksal anderer erschüttern,
Mitleid gegenüber and'ren, kenn ich nicht mehr,
Mitleid mit mir, hatte ich genug.
Es geht weiter, auch wenn man unten ist.
Stelle dich deinem Leid,
Wachse in dem du dein Leben annimmst.
Du wirst nicht bestraft und du bist nicht allein,
Anderen geht es wie dir. Wenn du zu Grunde gehst,
Dann nur, weil du nicht gewillt warst, zu wachsen.
Die anderen können dich aufgegeben haben,
Aber du bist dein Mittelpunkt, nur du kannst selber wachsen,
Wenn du dich deinem Schicksal stellst.
Stelle dich, es lohnt sich.
Hast du keine eigene Kraft, dann hol sie dir.
Es lohnt sich zu bleiben, stärker zu werden.
Es lohnt sich, nicht für andere, nur für dich.
Aufgeben? Aufgeben ist leicht,
Doch der leichte Weg ist nicht immer das beste.
Zu schwach zum kämpfen?
Du bist stark genug, um aufgeben zu können.
Nutze diese Stärke und wachse.
Wachse über dich hinaus!
Dunkle Träume beherrschen die Nacht.
Der Alptraum, am Tage verschwunden.
Wiederholt sich, wie eine Endlosschleife.
Immer wiederkehrend um den Schlaf geraubt.
Träume, aus der Tiefe der Dunkelheit.
Träume, die aus der Realität der Seele entspringt.
Träume, das Spiegelbild uns'rer unterdrückten Realität.
Träume sind nur Gefühle, tief in uns drin.
Dunkle Träume, ein seelischer Konflikt.
Etwas ist nicht in Ordnung, etwas liegt in der Luft.
Fürchte dich nicht vor deinen dunklen Träumen.
Löse deine inneren Konflikte, löse deine Ängste.
Irgendwann kommen helle Träume.
Da steh ich nun,
Mit dem Rücken an der Wand.
In die Enge getrieben,
Wie ein hilfloses Reh.
Ängstlich und zitternd,
Der Rückweg abgeschnitten.
Es hilft nur noch,
Die Flucht nach vorn.
Volles Risiko,
Rein in das kalte Wasser,
Schwimmen oder untergeh'n.
Die Wahrheit, liegt nicht irgendwo da draußen
Sie wurde mit dir geboren, du hast sie nur
Beim Schreck der Geburt verloren.
Such' sie nicht bei anderen, suche sie bei dir,
Schau' nach innen, schau' bis in deine Seele rein
Die Wahrheit, sie war nie weg -
Sie ist immer in dir gewesen.
Ewig leben, der Traum vieler Menschen
Nie sterben, nie das Ende seh'n
Das Leben zu kostbar, um es zu verlier'n
Das Leben ist nicht immer schön,
Oftmals eine Qual, das Glück nicht da,
Das Schicksal zu grausam,
Das Leben nicht mehr haltbar.
Die einen wollen immer leben,
Da anderen es früh beenden.
So unterschiedlich beide,
Doch so gleich sie sich sind.
Beide reden nicht vom Sterben,
Schweigen sich darüber aus.
Sterben - darüber spricht man nicht.
Man tut es einfach.
Gerade erst begonnen, ist er schon beendet,
Unzählige Male geboren und
In der nächsten Sekunde gestorben.
Er kennt keine Zukunft, nur Gegenwart
Oft in Vergessenheit geraten, selten sich an ihn erinnert
Der eine oder andere von ihm bleibt für ewig
Der schönste für lange Zeit, die weniger schönen
Werden in die Verbannung geschickt.
Verdrängt und vergessen.
Wir wollen ihn halten
Und verlieren ihn doch.
Aber keine Angst,
Es kommt immer wieder ein neuer Moment des Augenblicks
Eine Stille umgibt meine Ohren
Ich fühle eine Leere in mir
Ich merke das ich allein bin
Nicht das ich Einsamkeit spüre
Nein, ich bin nicht einsam
Bin nur allein
Obwohl ich mich nicht allein weiß
Ich denke immer an dich
Nur du bist so weit weg
Es waren und sind noch paar Tage,
Wo wir nicht miteinander reden können
Du fehlst mir so, so unendlich
Ich will diese Tage nicht mehr
Ich will nicht mehr
Das wir uns notgedrungen anschweigen.
Ich will mit dir jeden Tag reden
Ich will dich jeden Tag haben
Du fehlst mir und
Ich liebe dich