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Gedanken eines Christen

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geschrieben von: Innominata

Folgendes Mail habe ich von einer Freundin bekommen, welche Überzeugte Christin ist. Obwohl wir uns über den Glauben nicht einig sind, verstehen wir uns gut und die gemeinsamen Diskussionen über "Gott und Welt" sind äusserst interessant. Ich höre mir gerne ihre Meinungen an und denke darüber nach. Dieses Mail finde ich spannend zu lesen auch wenn man Atheist ist. Vielleicht ergibt sich auch hier eine kleine Diskussion über dieses Mail. Wie denkt manch einer von euch darüber? Und an Atheisten, habt ihr ebenfalls stark christliche Freunde und Bekannte? Wie verträgt sich euer "Glauben" mit ihrem bzw. ihnen? Bin mir nicht sicher ob die letze Frage richtig ankommt.
----------------------------------------------------------------------------------
Das Mail

Wie stehst du zu Jesus und der Kirche?

Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.

Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu
verschlingen.

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein
kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen,
ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern
können.

Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht
weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben,
aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht
erhalten, weil Du Dir nicht sicher bist, dass sie an irgend etwas glauben!

Komisch?.......................Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Traurig!

Stelle dir vor, folgendes passiert Dir:

Eines Morgens während eines Gottesdienstes sind 2000 Christen
überrascht, 2 Männer zu erblicken, die beide von Kopf bis Fuß in schwarz eingehüllt sind und Maschinengewehre tragen. Einer der Männer ruft: "Jeder, der bereit ist, eine Kugel für Christus zu erhalten, bleibe da stehen, wo er gerade steht!"
Sofort fliehen der Chor, die Diakone und die meisten der
Versammelten.
Von den 2000 bleiben nur ungefahr 20 stehen. Der Mann, der
gesprochen hatte,nimmt seine schwarze Verhüllung vom Gesicht, sieht den Prediger an und sagt:
"Okay Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt! Jetzt kannst Du mit
deinem Gottesdienst beginnen. Ich wünsche noch einen schönen Tag!"
Und die beiden Männer drehen sich um und gehen hinaus.

Merkwürdig, wie leicht es für Menschen ist, Gott zu leugnen,
und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle wird.

Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt, man brauche nicht zu glauben, zu denken, zu sagen oder zu
tun, was in der Bibel steht.

Dies ist eine wahre Geschichte, die vor knapp einem Jahr in einer
Zeitung in den Südstaaten erschien:

Es gab ein atheistisches Ehepaar, das ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als das Mädchen 5 Jahre alt war, stritten sich ihre Eltern. Der Vater erschoss vor den Augen seines Kindes erst ihre Mutter und dann sich selbst. Das Kind wurde daraufhin zu Pflegeeltern gegeben.
Die Mutter war Christin und nahm das Mädchen mit in die Kirche.
Die Pflegemutter erzählte der Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas von Jesus gehört hatte und bat sie, Geduld mit ihr zu haben.

In der Sonntagsschule hielt die Lehrerin ein Bild von Jesus hoch und fragte:
"Weiß einer von euch, wer das hier ist?"
Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte:
"Ich! Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern
starben, gehalten hat."



geschrieben von: decay73

Zitat:
Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.

Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu
verschlingen.

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein
kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen,
ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern
können.

Also das sind wohl eher Probleme zwischen Christen und (ich nenne es jetzt mal ganz plakativ so) ‚Pseudochristen‘.
Für einen Atheisten oder einem Gläubigen einer anderen Religion sind sie schlicht und ergreifend nicht relevant, denn man kann die 100 Euro dem Roten Kreuz geben, 60min meditieren, Kant für interessanter als die Bibel halten, und sich beim Dalai Lama in die vorderste Reihe stellen...

Zitat:
Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht
weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Das ist ebenfalls ein sehr allgemeines Problem und hat nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.

Zitat:
Komisch, wie wir der Zeitung glauben,
aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Das ist ein sehr langes Thema, welches man ausführlich diskutieren könnte.
Aber um es auch hier mal ganz knapp zu halten: Für mich ist die Bibel nichts anderes als eine von Menschen geschriebene Aneinanderreihung von Geschichten - aber durchaus von Geschichten, die teilweise ganz gute Tips für das sinnvolle Zusammenleben der Menschen beinhalten.

Zitat:
Stelle dir vor, folgendes passiert Dir:

Eines Morgens während eines Gottesdienstes sind 2000 Christen
überrascht, 2 Männer zu erblicken, die beide von Kopf bis Fuß in schwarz eingehüllt sind und Maschinengewehre tragen. Einer der Männer ruft: "Jeder, der bereit ist, eine Kugel für Christus zu erhalten, bleibe da stehen, wo er gerade steht!"
Sofort fliehen der Chor, die Diakone und die meisten der
Versammelten.
Von den 2000 bleiben nur ungefahr 20 stehen. Der Mann, der
gesprochen hatte,nimmt seine schwarze Verhüllung vom Gesicht, sieht den Prediger an und sagt:
"Okay Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt! Jetzt kannst Du mit
deinem Gottesdienst beginnen. Ich wünsche noch einen schönen Tag!"
Und die beiden Männer drehen sich um und gehen hinaus.

siehe oben :)

Zitat:
Merkwürdig, wie leicht es für Menschen ist, Gott zu leugnen,
und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle wird.

Die christliche Religion ist nicht die einzige, die verhindern möchte, daß die Welt zur Hölle wird.
Und selbst ein Atheist kann sich entsprechend verhalten.

Zitat:
Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt, man brauche nicht zu glauben, zu denken, zu sagen oder zu
tun, was in der Bibel steht.

Also ich will da nicht hin. Es wäre mir auf Dauer zu langweilig. ;)
Dann also lieber gar nichts, was auch dazu führt, daß ich erst gar nicht auf ‚den Himmel‘ warte, sondern versuche, es schon jetzt möglichst gut zu machen.

Zitat:
Dies ist eine wahre Geschichte, die vor knapp einem Jahr in einer
Zeitung in den Südstaaten erschien:

Es gab ein atheistisches Ehepaar, das ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als das Mädchen 5 Jahre alt war, stritten sich ihre Eltern. Der Vater erschoss vor den Augen seines Kindes erst ihre Mutter und dann sich selbst. Das Kind wurde daraufhin zu Pflegeeltern gegeben.
Die Mutter war Christin und nahm das Mädchen mit in die Kirche.
Die Pflegemutter erzählte der Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas von Jesus gehört hatte und bat sie, Geduld mit ihr zu haben.

In der Sonntagsschule hielt die Lehrerin ein Bild von Jesus hoch und fragte:
"Weiß einer von euch, wer das hier ist?"
Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte:
"Ich! Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern
starben, gehalten hat."

Ein Bild irgendeines hinduistischen Gurus hätte wahrscheinlich eine ähnliche Wirkung gehabt... :rolleyes:

Ansonsten: was andere um mich herum glauben ist mir reichlich egal (solange es keine nervigen Bekehrungsversuche abseits eines fruchtbaren Gedankenaustausches gibt). Darauf kommt es mir bei einem Menschen nicht an, sondern auf das, was er tut.

~decay~



geschrieben von: roddy

Zitat:
Original geschrieben von Innominata
Wie stehst du zu Jesus und der Kirche?

Eine Frage, über die ich immer wieder nachdenke. Jesus war für mich ein Prophet, nicht mehr und nicht weniger. Die Kirche hat gute und schlechte Seiten. Für beide Seiten lässt sich gut argumentieren. Ich hab kein Problem mit Menschen, die für eine Seite akzeptieren, Menschen die der anderen Seite nicht zuhören oder die Argumente der anderen Seite nicht zulassen sind mir nicht gerade sympathisch.

Zitat:
Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.


Die 100 Euro kannst du aber auch karitativen Einrichtungen geben, die nichts mit der Kirche zu tun haben. Halte ich nicht unbedingt für direkt abhängig von der Kirche. Nur weil die Kirche (auch) Gutes tut, ist es noch lange nicht so, dass niemand anders das tut. Das es traurig ist, sehe ich auch so. Aber auch verständlich.

Zitat:
Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.


Dienst an Gott ist Dienst an einem selbst. Der Gott an den ich glaube ist nicht so vermenschlicht, dass er sich daran aufgeilt, wenn Menschen vor ihm knien. Ich setze mich viel mit mir selbst, mit meinen Gefühlen, meinen Gedanken und meinen Zielen auseinander. Das kann ich im Dialog mit anderen besser, als beim Zuhören (im Gottesdienst). Auch beim Hören von nachdenklicher Musik kann ich das besser machen. Traurig ist es vielleicht, dass sich viele Menschen nicht die Zeit nehmen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ich fühl mich von der Kritik allerdings nicht angesprochen, obwohl ich nicht (bzw. äußerst selten) in die Kirche gehe

Zitat:
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.



Für mich ist beten auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Glücklich, wem dabei nichts einfällt. Es gibt auch andere Wege, sich bewusst zu machen, welche schönen Seiten das Leben bereithält, ausser Gott für Alles zu danken. Siehe oben, der Gott an den ich glaube, hat nichts davon, wenn man ihm dankt. Sich darüber freuen, dass andere ihn toll finden wäre eine menschliche Eigenschaft, die man Gott m.E. nur andichtet, weil es für einen Menschen unmöglich ist, sich ein Wesen wie Gott wirklich vorzustellen, wenn man es nicht als eine Art Mensch sieht.

Zitat:
Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu
verschlingen.



Es gibt viele Bücher, die in so schlechtem bzw. veraltetem Deutsch geschrieben sind und teilweise so langweilige Geschichten erzählen wie die Bibel. Mit einem Blick auf die Geschichte der Bibel, die vielen Übersetzungen, Überlieferungen usw., halte ich es nicht für sinnvoll jedes Wort was dort steht für bare Münze zu nehmen, wie es manche machen. Traurig finde ich das ehrlich gesagt nicht. Wer es lesen will, soll es tun. Ist sicherlich für einen Atheisten auch sehr interessant, weil das Buch viel Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft hat.

Zitat:
Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.


Viele Menschen gehen in die Kirche um sich selbst etwas zu beweisen. Halte ich für Schwachsinn. "Komisch, dass die Leute, die sich in der Kirche um einen der hintersten Plätze drängeln überhaupt in die Kirche gehen." würde ich für den richtigeren Satz halten.

Zitat:
Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein
kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen,
ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern
können.



Der Satz lautet in anderen Worten: "Komisch, dass wir uns kurzfristig Zeit schaffen können für etwas, das uns wichtig ist, aber nicht für etwas, das uns weniger wichtig ist.". Was ist daran komisch/traurig? Die Kirche ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Kirche (hat übrigens in anderen Worten Jesus schon gesagt).

Zitat:
Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht
weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.



"Die gute Nachricht" ist absolut wertend. Das klingt nach einer objektiven Wahrheit. Wer daran glaubt kann es ruhig weitererzählen, aber ich halte es für falsch es als unbedingt richtig und wichtig zu erachten, es weiterzugeben. Da es nichts weiter als etwas ist, das man glauben kann oder nicht. Es gibt auch kaum jemand, der Laveys Lehre über den Satanismus weitergibt oder den Koran vorließt.

Zitat:
Komisch, wie wir der Zeitung glauben,
aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.



Traurig, dass wir der Zeitung glauben. Gut, dass wir wenigstens die Bibel manchmal in Frage stellen, wenn wir das schon bei der Zeitung nicht tun. (Dieses "wir" ist allerdings ne _sehr_ krasse Verallgemeinerung)

Zitat:
Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht
erhalten, weil Du Dir nicht sicher bist, dass sie an irgend etwas glauben!



Finde ich auch traurig, dass es viele Menschen gibt, die sich überhaupt keine Gedanken machen und sich entweder keine Meinung bilden oder eine vorgefertigte (in unserer Gesellschaft dann meistens die der christlichen Kirche) ohne Vorbehalte übernehmen.

Zitat:
Stelle dir vor, folgendes passiert Dir:

Eines Morgens während eines Gottesdienstes sind 2000 Christen
überrascht, 2 Männer zu erblicken, die beide von Kopf bis Fuß in schwarz eingehüllt sind und Maschinengewehre tragen. Einer der Männer ruft: "Jeder, der bereit ist, eine Kugel für Christus zu erhalten, bleibe da stehen, wo er gerade steht!"
Sofort fliehen der Chor, die Diakone und die meisten der
Versammelten.
Von den 2000 bleiben nur ungefahr 20 stehen. Der Mann, der
gesprochen hatte,nimmt seine schwarze Verhüllung vom Gesicht, sieht den Prediger an und sagt:
"Okay Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt! Jetzt kannst Du mit
deinem Gottesdienst beginnen. Ich wünsche noch einen schönen Tag!"
Und die beiden Männer drehen sich um und gehen hinaus.



Sehr unwahrscheinlich, dass mir das passiert, bin nicht so oft in der Kirche. Und wenn doch: Ich würde nicht mein Leben hergeben für einen Menschen der vor 2000 Jahren mal auf der Erde gelebt hat, auch wenn er vieles sinnvolles gesagt und getan hat. Traurig, wenn die Menschen in der Kirche alle dort wären, weil sie alles glauben, was ihnen gesagt wird, gut dass viele differenzieren. Die Menschen die bei der Geschichte in der Kirche sitzen bleiben sind meines Erachtens im Prinzip im Bezug auf ihren Glauben nicht anders, als die Sektenmitglieder, die sich an Massenselbstmorden beteiligen.

Zitat:
Merkwürdig, wie leicht es für Menschen ist, Gott zu leugnen, und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle wird.


Das Gottes Wirken auf der Welt in Frage gestellt wird, halte ich für sehr nachvollziehbar. Die "Hölle" die aus unserer Welt geworden ist, wird nicht besser, wenn man sagt "Es gibt einen Gott, alles ist toll". Das ist nur naiv und nichts weiter.

Zitat:
Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt, man brauche nicht zu glauben, zu denken, zu sagen oder zu tun, was in der Bibel steht.


Diese Annahme stützt sich auf die Annahme, dass Gott barmherzig ist, was u.A. auch das Christentum verbreitet. Ich halte es für merkwürdig zu glauben, dass man einem Wesen wie Gott etwas beweisen muss, in dem man sagt oder tut, was in der Bibel steht. Die Aussagen des Denkens und Glaubens was in der Bibel steht halte ich für lächerlich. Niemand kann sich selbst vorschreiben, was er denkt oder glaubt. Wenn jemand anders versucht es jemandem vorzuschreiben sind das Methoden wie in der Inquisition und wie im Dritten Reich. Aussprüche wie dieser hier machen die Aussage vieler Kirchenanhänger, dass diese mittelalterlichen Methoden, die die Kirche immer angreifbar gemacht haben, veraltet sind rückgängig.

Zitat:
Dies ist eine wahre Geschichte, die vor knapp einem Jahr in einer
Zeitung in den Südstaaten erschien:

Es gab ein atheistisches Ehepaar, das ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als das Mädchen 5 Jahre alt war, stritten sich ihre Eltern. Der Vater erschoss vor den Augen seines Kindes erst ihre Mutter und dann sich selbst. Das Kind wurde daraufhin zu Pflegeeltern gegeben.
Die Mutter war Christin und nahm das Mädchen mit in die Kirche.
Die Pflegemutter erzählte der Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas von Jesus gehört hatte und bat sie, Geduld mit ihr zu haben.

In der Sonntagsschule hielt die Lehrerin ein Bild von Jesus hoch und fragte:
"Weiß einer von euch, wer das hier ist?"
Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte:
"Ich! Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern
starben, gehalten hat."



Vorhin hast du noch kritisiert, dass die Menschen glauben, was in der Zeitung steht und jetzt nimmst du für bare Münze, was da irgendein Schreiberling geschrieben hat? Ziemlich Inkonsequent in meinen Augen.



geschrieben von: Haevion

Zitat:
Original geschrieben von decay73
Ein Bild irgendeines hinduistischen Gurus hätte wahrscheinlich eine ähnliche Wirkung gehabt... :rolleyes:


Ein Bild mit einer Person, die dieses kleine Mädchen nicht namentlich kannte, aber seine Anwesenheit bemerkt hat, hätte gegen ein beliebiges anderes ausgetauscht werden können ? Ich denke nicht.



geschrieben von: Innominata

Danke für eure Beiträge.

@roddy, nicht ich habe diese Zitate selbst geschrieben, ich habe sie von einer Christin erhalten und habe sie hier reingelegt um eine Diskussion zu eröffnen und sie hat es sehr wahrscheinlich auch von irgendwo her. Ausserdem stimme ich in gewissen Punkten mit dir überein.

Dass die Welt zur Hölle wird, will niemand, es soll doch wohl nicht heissen, dass Ungläubige alle böse sind und das Unheil durch sie entstanden ist Wobei die meisten Kriege, Religionskriege sind.

Ein Mensch, der an sich selbst glaubt kann viel Gutes schaffen und sich selbst und anderen helfen. Aber Menschen sind halt Menschen und können sich irren, wenn es einen Gott gibt, dann glaube ich nicht, dass er erwartet, dass wir göttlich sein müssen. Wir sind halt menschlich, wir haben einen Körper und wir haben Bedürnisse und wir denken und haben eine Selbstverantwortung. Was ist daran schlecht? Zu wissen was nach unserem Leben kommt, ist uns nicht gegeben, wir wissen nur das Hier und Jetzt und das muss doch einen Sinn ergeben.

"Menschen glauben was in der Zeitung steht", ja das ist schon traurig. Auch hätte unsere Szene weniger Probleme, wäre das nicht so.
"Die Bibel in Frage stellen", erstens man kann an das glauben was einem aufgetischt wird oder zweitens mal selber darüber nachdenken und dann selber entscheiden ob das für einen gut ist oder nicht. Ich halte das Letztere für vernünftiger, aber nicht nur bei der Bibel sondern bei allem.



geschrieben von: Hastur

Zitat:
Original geschrieben von Innominata

Wie stehst du zu Jesus und der Kirche?


jeder soll glücklich werden wie er will, die kirche hat ohre berechtiung, aber keinen sinn für mich
Zitat:

Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.


sie sehen auch viel aus wenn ich sie jemand anderem gebe, und für jemanden der nichts hat sehen sie auch nach viel aus ... frage des standpunktes ...
Zitat:

Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.


ist für mich eins, ich hasse fussball .. die andere sache ist, was heisst GOTT dienen?kirchendiesnt hat damit nichts zu tun .. hm, frei nach dem alten testament ausziehen und ein paar leute verprügeln die mir mal was angetan haben?
Zitat:

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.


och, es geht ... allerdings bin ich immernoch der meinung, dass gott nen miesen humor hat und sage ihm das auch .. manchmal macht er aber auch was richtig :-)
Zitat:

Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu
verschlingen.


ich würde mal sagen das liegt a: am übersetzer der bibel und b: am buch selber ... es gibt übrigends bücher frei nach der bibel die sich richtig gut lesen ("der grosse boss" und "der juniochef")
Zitat:

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.


liegt i.d.r. an dem predigenden .. ich habe auch kirchen erlebt wo sich alles in die erste reihe drängte weil der typ auf der kanzel einfach nur top war ....

Zitat:

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein
kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen,
ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern
können.


macht bei mir keinen unterschied .. wenn es kirchliche ereignisse gibt die mich interessieren ...
Zitat:

Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht
weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.


die gute nachricht? wir sind alle sünder und haben eh keine chance uns selber reinzuwaschen und nebenbei sind wir auch noch alle verdammt?
Zitat:

Komisch, wie wir der Zeitung glauben,
aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.


öhm, der zeitung nehme ich auch nix ungeprüft ab ...
Zitat:

Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht
erhalten, weil Du Dir nicht sicher bist, dass sie an irgend etwas glauben!


.. oder weil sie spammails hassen ...
Zitat:

Komisch?.......................Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Traurig!

Dies ist eine wahre Geschichte, die vor knapp einem Jahr in einer
Zeitung in den Südstaaten erschien:

Es gab ein atheistisches Ehepaar, das ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als das Mädchen 5 Jahre alt war, stritten sich ihre Eltern. Der Vater erschoss vor den Augen seines Kindes erst ihre Mutter und dann sich selbst. Das Kind wurde daraufhin zu Pflegeeltern gegeben.
Die Mutter war Christin und nahm das Mädchen mit in die Kirche.
Die Pflegemutter erzählte der Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas von Jesus gehört hatte und bat sie, Geduld mit ihr zu haben.

In der Sonntagsschule hielt die Lehrerin ein Bild von Jesus hoch und fragte:
"Weiß einer von euch, wer das hier ist?"
Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte:
"Ich! Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern
starben, gehalten hat."


wie war das mit den zeitungen??

mal davon abgesehen, dass sie durchaus ein jesusbild früher gesehen haben kann (wir reden von den südstaaten, oder?) und diese bilder i.d.r. ja etwas beschützendes ausstrahlen sollen.



geschrieben von: LaChatte

- Zu Jesus bete ich ab und zu. In Kirchen gehe ich auch noch ganz gerne, bevorzugterweise dann, wenn kein Pfarrer drin ist.

- Für Hundert Euro kaufe ich ziemlich viel ein...

- Lieber ein Kirchgang als ein Fussballspiel - in der Kirche ist es wenigstens einigermassen warm und SO langweilig wie ein Fussballspiel ist meist nicht mal eine Messe

- ich weiss immer was zu erzählen - Freunden udn Gott

- Bestseller vermeiden es in der Regel, endlose Ahnenreihen aufzuführen - da kann man ja nicht anders als einschlafen dabei...

- wenn ich schon mal in eine Kirche gehe, dann möcht ich auch vorne sitzen...

- auch in die Kirche geh ich genauso spontan oder nicht spontan wie an andere Ereignisse

- ich verbreite durchaus auch die Gute Nachricht, und nicht nur Klatsch... man kanns sogar sehr angenehm verbinden, diese beiden Dinge... (übrigens: "Gute Nachricht" ist die wörtliche Übersetzung des Wortes "Evangelium")

- ich erlaube mir, sowohl bei der Zeitung wie auch bei der Bibel selbst zu denken

- und ja, das Bild eines Buddhas hätte wohl ähnlich gewirkt...

Und im Grossen und Ganzen ist das so ein Gesülze, das einem schon auf den Geist gehen kann - manipulativ und unehrlich... naja...



geschrieben von: Ianus

um es kurz und knapp zu sagen: man muss kein christ sein, um "christliches" zu tun.
nicht jeder, der nicht an gott glaubt, ist böse oder zumindest gleichgültig.

ich habe mehrere jahre ehrenamtlich in der kirche gearbeitet, ich habe gottesdienste für kinder gehalten.
aber ich habe ihnen nicht eingeschärft, dass sie unbedingt einem gott dienen müssen, sondern dass das dienen automatisch von innen kommt, wenn sie ihren mitmenschen gutes tun.

wie kann ein blinder gesetzestreu sein, wenn er die gesetze gar nicht lesen kann? er tut es aus überzeugung, das richtige zu tun.

und an die bibel nicht zu glauben? nun, die bibel ist ein tolles buch, wenn es um das soziale zusammenleben in einer gemeinschaft geht. aber diese verhaltensregeln an einem gott aufzuhängen entspricht heutzutage nunmal nicht mehr der "mode". aber dennoch werden sie mehr oder weniger eingehalten.

sollen menschen glauben, solange es zum besseren führt, für sie und ihre umwelt!



geschrieben von: Pittip

zu innominata: typische, simple christen propaganda. sonst nix.



geschrieben von: Innominata

Zitat:
Oder was meinst du mit "...was in der Bibel steht"?



@McManiaC, diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Wie schon zweimal angedeutet, habe ich diesen Text weder selbst geschrieben noch stimme ich dem Zeugs zu.

Der Text will auf jeden Fall schlechtes Gewissen einreden um die Leute wieder zur Kirche zu bekehren, aber das kennt man von der Kirche schon seit dem Mittelalter. Schon damals hiess es "wer nicht zahlt, kommt in die Hölle". Wobei dort die Glatteren hocken.



geschrieben von: roddy

@Innominata:

Kannst du nicht mal deine Freundin hier an den PC setzen und mit dem ganzen hier konfrontieren und um eine Antwort bitten?

Mich würde interessieren, ob sie gute Gegenargumente hat, sich verschanzt und einfach nur destruktiv dagegen redet oder ob sie drüber nachdenkt und vllt sogar dem einen oder anderen zustimmt (wegen mir auch gerne in Kombination mit guten Gegenargumenten).



geschrieben von: Hastur

hm .. zu "man muss kein christ sein um christliches zu tun" muss ich sagen, dass ich letztens mal ein gespräch mit ein paar christen (im missionierungswaht *fg*) hatte die mir ins gesicht sagten dass NUR christen (ihrer konfession, keine ahnung was es genau war) eine chance auf erlösung/paradis/whatever haben



geschrieben von: Menedemos

Also ich finde den Text von Innominata schon interessant, ganz egal, welchen Glaubens man anhängig ist. Ja selbst wenn man ganz ungläubig ist, kann er einem etwas sagen: Wieviel Zeit vertrödelst du mit nichtigen Dingen und wie wenig gehst du einmal in dich, tust die Dinge, die wirklich wichtig sind, wichtig für dich und wichtig für deine Mitmenschen?



geschrieben von: Roadkiller

Irgendwie kommt mir der ganze Text wie eine klare Bekehrungs/Überzeugungsmail vor...



geschrieben von: herbstliebe

typisch christen blabla...

@Roadkiller

ein christ ist schon christ, warum sollte man ihn bekehren wollen?

@ all

ich stimme Menedemos zu, der text hat etwas in sich und es lohnt ein wenig darüber nachzudenken. vielleicht sollte man den christlichen aspekt aussen vor lassen.

Zitat:
Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.


könnte auch heissen

komisch, dass 100 € nach so viel aussehen, wenn du es spenden müsstest, aber so wenig, wenn du damit einkaufen willst. (z. b. um dir die neuesten cd's zu kaufen)

Zitat:

Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.


könnte auch heissen

komisch, wie lang es dauert einen hilfebedürftigen für eine stunde zu unterstützen, aber wie schnell 60 minuten im internet vergehen.

Zitat:
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.


könnte auch heissen

komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir mit unserem alten nachbarn reden könnten, aber wir unseren freunden immer etwas zu erzählen wissen.

usw...

herbstliebe



geschrieben von: Pittip

wie ich schon sagte: sehr simple propaganda, nix weiter.
meines erachtens nicht wert drüber nachzudenken weil zu niedriges nivou.



geschrieben von: Alterkelte

Nun, als Buchreligion war das Christentum immer auf Missionierung aus, was erklärt, warum die Inhalte vergleichweise
dürftig sind, eher kaum erklärt werden oder widersprüchlich klingen.
Diese Mission setzt sich quasi immer nach Innen fort,
d.h. dass die Kirche immer versuchen wird, auch
die zu halten, die heute noch in die Messe gehen.
Leider mit z.T. inadäquaten Mitteln.
Mit dem Einreden von Schuldgefühlen, Angstmache usw.

Jesus ist vermutlich ein grösserer Prophet als ich zugeben wollte,
obgleich ich nicht alles restlos verstehe, was er gesagt haben
soll...
Allerdings ist die Art und Weise, wie man die "Frohe Botschaft"
schon sehr rüde, sodass die beste Botschaft ungehört
bleibt, wenn das Bodenpersonal Gottes
völlig uneinsichtig und stur ist und nichts anderes mehr
gelten lässt, als die Überlieferung, die so in dieser Form
eigentliche erst im Mittelalter entstanden ist...........



geschrieben von: Pittip

soso...wenn es also keinen "strafenden gott "gibt wie du meinst ist es ja im prinzip egal ob wir glauben?
nahc dem tot wird uns keiner was tun? :D



geschrieben von: ErodedMind

Ich frag mich warum Dir Deine Freundin diese Mail überhaupt geschickt hat...... Ich bin Christin und ich finde es einfach nur unfair, jemanden der solchen Müll verschickt einen Christen zu betiteln...

Zitat:
Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fussball vergehen.


Komisch wie selten sich die Gelegenheit ergibt Gott WIRKLICH zu dienen, weil ein normaler Mensch Hilfe garnicht annimmt, weil er ja keine braucht. Jedenfalls wird er das dir bestimmt nciht eingestehen...... Entweder dient man Gott immer oder garnicht, obwohl wie schon von vielen gesagt wurde, auch das nicht immer mit Christentum zu tun haben muss. Und natürlich ist es absolut verwunderlich, dass ein normaler Mensch an erster Stelle sein eigenes Leben geniesst und nicht das seines Gegenübers.

Keine Ahnung ob da so viele Leute drüber nachdenken, aber nur wer zufrieden ist, hilft dem anderen auch. Menschen spüren negative Gedanken förmlich....... (nur meine Erfahrung)


Zitat:
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer was zu erzählen wissen.


So. Jetzt spätestens fragt man sich doch, ob ein Kirchenfuzzi, der jemanden bekehren will, vom Herdentier ausgeht oder von einem lebendigen Menschen.
Ein Herdentier verbreitet Klatsch und Tratsch, und wer betet setzt sich ja auch mit sich selbst und seinen Fehlern auseinander. Wer sich nicht mit sich auseinandersetzen will, versteckt sich nur vor sich selbst. Also kein Gebet.
Ein normaler Mensch hat denk ich beiden gleich viel zu sagen, aber ein menschliches Gehirn will auch ein HÖRBARE Antwort und Anteilnahme.....


Zitat:
Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist 100 Seiten eines Bestsellers zu verschlingen.


Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich lese lieber über eine emotionale Auseinandersetzung zwischen was weiß ich, was ich auch mit mir in Verbinung bringen kann, anstatt von Brüdern zu hören die sich gegenseitig umbringen......


Zitat:
Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.


Und wenigstens wissen wir dass es die selbe Sorte von Idioten waren die beides verfasst haben. Was wirklich traurig ist, dass es ja schon seit Jahrtausenden existiert und die Leute es immer noch lesen.


Solche Spam-mails sind eine Beleidigung..... Deine Freundin sollte sich mal fragen was sie falsch gemacht hat, wenn sie sone Mail erhält.

Es ist allerdings auch verständlich dass das Christentum die Leute bekehren will. Es ist ja nicht so, dass wenn alle das selbe tun, dass es dann nicht einfacher wäre. Leider wird das Christentum derzeit und schon immer von machtgierigen Maschinen verbreitet wie mir scheint und nicht von Menschen. Leider sind manche Leute eben zu faul darüber nachzudenken was ein Andersgläubiger sagt. Immer nur blind drauf einreden und hoffen, dass man zuletzt aufgibt, oder wie.

Verdonnert mich ruhig. Das war nur meine persönliche Antwort und bin immer glücklich, wenn mir jemand eine bessere anbietet.



geschrieben von: Menedemos

Zitat:
Original geschrieben von Pittip


nicht wert drüber nachzudenken weil zu niedriges nivou.


:)



geschrieben von: Pittip

nivou. richtig. zu niedrig :)



geschrieben von: Montrose

@Innominata. Ich halte diese mail für strunzdumme Gehirnwäsche. Christlicher Glaube ist etwas anderes.



geschrieben von: DunklerSchatten

Ich bin selber ziemlich gläubig; deshalb gefällt mir diese Mail von deiner Freundin sehr... Trotzdem sehe ich auch ein Problem dabei, alle die laut der Mail falschen Dinge richtig zustellen...



geschrieben von: Innominata

Als ich Freundin geschrieben habe, hatte ich wohl ein bisschen zu weit gegriffen. In der Tat waren wir Freundinnen, vor mehr als drei Jahren. Wir lebten auseinander und verstanden uns nicht mehr gut. In diesen 3 Jahren hatte sie Schlimmes durchgemacht, doch wir waren zu dieser Zeit nicht mehr befreundet und ich habe das alles kürzlich erst erfahren. Sie erzählte mir was sie alles durchgemacht hatte und das es ihr leid täte was sie mir damals angetan hatte. Aber das ist nochmal eine andere Geschichte.

Sie bat mich um Verzeihung, ich habe ihr verziehen damit sie mit ihrer Vergangenheit abschliessen kann. Sie fand nach all diesen Vorfällen zu Gott. Das hat ihr sehr geholfen wieder ein neues Leben anzufangen und neue Kraft zu schöpfen. Seit sie den Glauben hat, gäbe es viele schöne Veränderungen in ihrem Leben und sie könnte sich ein Leben ohne Jesus nicht mehr vorstellen.

Nun ja, sie hat ein wenig versucht mich dazu zu bekehren, mich an dieser Freude teilhaben zu lassen. So lässt sich auch diese Mail erklären. Aber das hat nicht funktioniert, es geht halt nicht so einfach Bin auch mal mit ihr zu ihrer Church gegangen. Um es abzuklären, es ist keine Sekte. Man muss nichts zahlen und sich nicht anmelden. Man geht einfach rein und raus. Man, bis sie mich dazu überredet hat.

Nun, irgendwann war ich dort. Das war ein "Gottesdienst" wie ich ihn mir nie vorgestellt hätte. Es waren hauptsächlich junge Leute dort, auf der Bühne stand eine Band. Alle sangen dazu und klatschten. Danach kam die Predigt, sie wurde sehr lustig rübergebracht, ich musste auch ein paar mal schmunzeln. Das Thema dieser Predigt war "Wut im Bauch" und wie man damit umgehen kann, das alles basierend auf den christlichen Glauben.
Zum Schluss kam noch das Gebet, es war so voller Gefühl, viele beteten mit Tränen in den Augen, sie wurden richtig ergriffen.

Gläubiger bin ich seit dem Besuch in dieser Kirche nicht. Aber ich finde, dass diese Kirche den jungen Christen von heute was zu bieten hat. Denn ich habe das Gefühl, dass die "normalen" öffentlichen Kirchen und die heutige Jugend nicht in der gleichen Welt leben.



geschrieben von: Alterkelte

Herz Jesu..........trullalala



geschrieben von: Crow Girl

Zitat:
Wie stehst du zu Jesus und der Kirche?

Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.

Komisch, wie lange es dauert, Gott fur eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu
verschlingen.

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein
kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen,
ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern
können.

Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht
weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben,
aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht
erhalten, weil Du Dir nicht sicher bist, dass sie an irgend etwas glauben!





1. Warum sollte ich der Kirche 100 Euro geben? Gerade die katholische Kirche hat doch immer noch genug Reichtümer....

Da kaufe ich mir lieber etwas sinnvolles oder spende es den Armen.

2. 60 Minuten Fußball, das Schlimmste, das ich mir vorstellen kann, etwas langweiligeres gibt es nicht. Da sind mir Gottesdienste oder Meditationen (ich bin Buddhistin) schon lieber.

3. Beten oder meditieren, kein Problem, mit Freunden reden, auch keins, austauschen ist immer gut!

4. Auf Bestseller stehe ich nicht so, die Bibel finde ich aber auch nicht immer so spannend, sie ist mir zu wenig mystisch, da finde ich buddhistische Belehrungen schon weitaus spannender.

5. Wenn ich schon einmal in die Kirche oder in einen Tempel gehe, dann setzte ich mich bestimmt nicht hinten hin, was habe ich davon, wenn ich nichts mitbekomme.

6. Wenn jemand kein Christ ist, dann sind kirchliche Ereignisse für ihn einfach nicht so wichtig, dann kann man auch gut verstehen, daß er dann keine Zeit dafür findet, teilzunehmen.

Ein Christ würde sich ja auch nicht darum reißen, einer buddhistischen Meditation beizuwohnen.

7. Es gibt eben unterschiedliche gute Nachrichten. Alle können auf verschiedenen Ebenen wichtig sein, nicht alle Dinge, über die man sich unterhält, müssen aus Klatsch und Tratsch bestehen.

8. Ich glaube weder der Bibel noch der Zeitung unbesehen. Man muß alles prüfen, bevor man es glaubt.



geschrieben von: Michi017

hallo

ich bin neu hier und habe mir ein thema gesucht, wo ungefähr meine frage reinpasst; also seit mir nicht böse, wenn ich nicht mehr ganz beim thema bleibe:]

also: ich denke, dass man nicht sagen kann, die bibel sei wahr oder nicht, auf jeden fall nicht nach rationellem denken. aber man kann sich mit einem klaren verstand gedanken drüber machen, die weit reichen:

die bibel ist totalitär; sie duldet keinen gott neben dem biblischen. sie sagt außerdem oft, dass jeder, der nicht an diesen gott glaubt, "verloren" ist und nicht in den himmel kommt, sondern ewige qualen in der 'hölle' nach seinem tod ertragen muss.

was denkt ihr wäre, wenn die bibel wahr ist? würde ihr sagen: die bibel ist wahr, also sind auch die aussagen grundlegend (weil sie so total sind)? würde das auswirkungen auf euer verhalten (mal GANZ allgemein gesagt) haben??

vor dieser frage steh ich gerade: also, ja oder nein?

gruß,
michi



geschrieben von: Menedemos

Wie du schon sagst, die Bibel ist "totalitär"- Totalitäre Bücher sind niemals "wahr".

Das heißt zwar nicht, daß solche Bücher nicht auch einige Wahrheiten beinhalten können, auch im "Kapital" von Karl Marx steht einiges Richtiges, aber in seiner Gesamtheit würde ich ein solches Buch nicht als "wahr" bezeichnen.



geschrieben von: Fayve

-alles religion sind aus früchten von mystikern entstanden-



geschrieben von: Montrose

@Fayve. Dem stimme ich zu. Das schließt allerdings nicht aus, daß nachfolgend Religion auf andere Weise aufgegriffen wurde. Sei es in dem Versuch, die Erfahrung festzuhalten, ihren Inhalt zu erfassen oder sie im Alltag -sei es in guter Weise oder manipulativ- anzuwenden. Trotz Erfahrung denke ich manchmal auch, es muß eine Art Reinheit der Lehre, ein Dogma geben. Damit meine ich keine Moral, aber ein präziser Ausdruck, worum es eigentlich geht.

@Michi017. Eine sehr interessante Frage, ob Religion das Verhalten ändert/ändern soll. Die Gefahr ist halt, daß jemand nicht mehr mit sich selbst in Einstimmung handelt, sich entfremdet, sich zu hohe Ziele setzt. Religion und Moral ist ein sehr schwieriges Feld. Vielleicht ist es manchmal notwendig, "böse" zu sein. Und wer weiß, inwiefern dies nicht sogar gewollt ist. Interessanterweise kannte bereits das Alte Testament die Vergebung. Man denke nur an den Betrug Jakobs, oder Bitte um Vergebung in den Psalmen (welchen Sinn hätte diese Bitte gehabt, wenn der Beter nicht mit Vergebung gerechnet hätte). Auf der anderen Seite, durch falsches Handeln kann manches kaputt gemacht werden. Eine Antwort weiß ich auch nicht, aber Deine Fragen sind sehr berechtigt.



geschrieben von: Richard Wagner

In meinen Gedanken ist diese Ansicht deiner Freundin sehr komisch, da ich selber Christ bin, denke ich, dass sie die Bibel mal etwas genauer unter die Lupe nehmen sollte ... wir als Christen haben jesus zugesagt und Jesus war kein Mensch, der gesagt hat, geht 10 mal im Monat zur Kirche und betet zu mir immer um vergebung, sondern ich glaube er hat gelebt, um uns zu zeigen, dass wir so leben sollen, wie wir glauben es sei für richtig... Meine Wenigkeit wurde schon oft von Personen diskriminiert, um es so zu bezeichnen, jedoch trifft es nicht ganz den kern, da sie sagten, wie ich es vereinbaren könne, solche Texte zu vertreten und Christ zu sein. Meine Antwort dazu war nur: Warum soll man sich die Meinung anderer nicht anhören. Ich höre mir auch gerne Kritik an meinem Glauben an. Den wer an etwas glaubt, der behält seinen Glauben auch, deshalb denke ich sind solche Bekehrungsversuche falsch, da sie nur begrenzt in der Bibel vorgeschrieben werden. Es gibt Textstellen, da wird zur Verbreitung der Worte Jesus aufgefordert oder Textstellen, man solle den leuten von Gott erzählen, doch muss man dann so weit gehen, dass man den leuten vorhalte, ihr glauben sei schwach? Ihr Glaube sie falsch? NEIN! Vielleicht ist mein Glaube falsch vielleicht ist Satanismus falsch. Dies werdenm wir nuie erfahren, nur nach dem Tot, deshalb ist Tot nichts schlimmes für mich. Von daher ist diese Mail für mcih nur zu verachten.



geschrieben von: Vlad Mortem

Hmmmm...

Ich bin nicht nur Christ, sondern außerdem noch im Dienst der Kirche tätig und trotzdem gefällt mir der Text nicht.

Weil ich einfach keinen Sinn darin sehe, Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen. Damit entsteht dann exakt die Form von Glaube, die ich nicht mag.



geschrieben von: Vlad Mortem

ach - noch was...

Mich würde interessieren, was die Briefschreiberin oder auch Ihr davon haltet, daß ich gestern bei einem Konzert von "dead turns alive" war. Das ist an sich nichts Besonderes, allerdings ist Micha von dta überzeugter Christ und in einer location aufgetreten, wo unmittelbar vorher ein s/m-event war und der Obertitel lautete "Electronic Porn Party".
Ich finde, das hat was von Jesus: Da sein, wo bestimmt niemand Gott oder die Rede von ihm vermutet.



geschrieben von: ErodedMind

Zitat:
Da sein, wo bestimmt niemand Gott oder die Rede von ihm vermutet.


Das stimmt zwar, und ich finde es auch gut dass Du von der kirchlichen Vorgabe abweichst, das geistlich-göttliche und das menschlich-körperliche völlig voneinander abzukapseln und das eine als das Tabu des anderen anzusehn.
Allerdings würde ich es etwas anders formulieren. Gott und die Rede von ihm heraushören, woimmer man gerade ist, auch an den Orten wo man es nicht erwarten würde.

@ michi017:

Eine gute Frage..... ich glaube nicht, dass ich mich anders verhalten würde, wenn ich von heute auf morgen wüsste, dass das was in der Bibel steht "wahr" ist (genau genommen ist sie oft genug in sich selbst unstimmig, jedenfalls wirkt es so).
Denn das ist es wahrscheinlich nicht einmal, was dem Mensch daran zugute kommen soll. Schon das Wissen darum und dass es wahr sein KÖNNTE, beeinflusst uns. Das muss nicht heißen, dass gleich weniger Fehler gemacht würden. Aber das Einsehen darüber und trotzdem angenommen zu sein, macht es eben gerade aus.
Ich schließe mich also in dem Punkt mal Montrose an. (Obwohl ich es leider nicht so gut in Worte fassen kann). ;)



geschrieben von: Vlad Mortem

o.k. - mit der Formulierung kann ich auch leben



geschrieben von: Fayve

ich kann nicht so recht mit religionen leben
weil ich dann (wie bei den meisten religionen )
an einen gott glauben müsste

ich habe kein bock an eine höhere autoritäre macht zu glauben

aber mich interesiert für was eine religion steht
zum bsp.:hindusmus ,budismus oder andere



geschrieben von: Vlad Mortem

wer sagt, daß Gott notwendig eine höhere autoritäre macht sein muß ?

Er kann ja z.B. auch als "Liebe" vorgestellt werden...



geschrieben von: Michi017

Zitat:
Original geschrieben von Fayve

ich habe kein bock an eine höhere autoritäre macht zu glauben



das heißt, du weißt vielleicht, dass es eine gibt, verdrängst diese aber? das wäre ja so, wie wenn ich die autorität der polizei in einigen bereichen nicht anerkennen würde, weil ich nicht 'will' - klar, dann kann ich fortan mit gutem gewissen fensterscheiben einwerfen (mal banal gesagt), aber die strafe bleibt die gleiche...:(


ich habe etwas interessantes gefunden, was den gesamten konflikt mit der bibel und dem glauben dran super beschreibt:

http://www.agentur-c.ch/d/bibel/weg...Die_Bibel_d.pdf


michi



geschrieben von: CaligoCavus

Seid gegrüßt!

Das grundsätzliche Problem an der Sache ist, dass man nur wenig bist gar keine Gegenleistung erhält, wenn man der Kirche etwas gibt (Geld, Zeit, Glauben...). In der Bibel heisst es, dass Gott sich den Menschen offenbarte. Weshalb tut er dies heutzutage nicht mehr? Zudem bin ich nicht bereit an in höheres
Wesen zu glauben, das uns Gebote, wie "Du sollst nicht töten" auferlegt, und sich selbst nicht daran hält (siehe Sintflut).

post scriptum: Die Geschichte über das kleine Mädchen jagte mir doch tatsächlich einen Schauer über den Rücken.



geschrieben von: Montrose

Mir ist der von Mich017 empfohlene link ein bißchen zu blauäugig. Die meisten Argumente dort sind nicht haltbar. Weder wird die Welt ohne Gott ungerechter noch heilt Gott ständig irgendwelche Junkies etc. Mir wär's lieber, die Leute würden die Tür ohne solches Material finden. Glauben heißt nicht, sein Hirn an der Garderobe abzugeben.

Zitat:
In der Bibel heisst es, dass Gott sich den Menschen offenbarte. Weshalb tut er dies heutzutage nicht mehr?

Wenn man die Stille zuläßt, tut er das auch heute noch hin und wieder.



geschrieben von: Vlad Mortem

und weil sich die Menschen nicht mehr so tief bücken, daß sie Gott ins Angesicht sehen können.
Hat mal ein kluger Rabbi gesagt - ich finde es gut



geschrieben von: LaChatte

Und ich dachte immer, Gott sei im Himmel - und Leute mit gesenkten Köpfen siehst du den ganzen Tag - ich behaupte mal, Gott ist unsichtbar, wenn man zu lange einen krummen Buckel macht, anstatt in die Ferne, Weite, Höhe zu schauen..



geschrieben von: Vlad Mortem

Gott ist überall - und übrigens auch in Dir oder mit Dir oder bei Dir.
Wenn Du ihn im Himmel suchst, wirst Du ihn dort finden.
Aber Jesus hat mal gesagt: Was ihr getan habt einem von meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Da richtet er unseren Blick schon nach unten, oder ?



geschrieben von: LaChatte

Das hast du schön gesagt:)

Nur sollten wir nie vergessen: vielleicht braucht gerade jetzt der Mann im Mond unsere Hilfe - die Aufmerksamkeit nach allen Seiten richten und dort handeln, wo Handeln nötig ist, bringt uns wohl am weitesten...

Aber dass Demut eine sehr wichtige Qualität ist, wenn es darum geht, Gott zu finden - ich nehme an, dass dein Rabbi das sagen wollte - ist essenziell. Hochmut ist sowas Hinterlistiges - hab ich schon ein paar mal merken dürfen...:rolleyes:



geschrieben von: Vlad Mortem

und wieder einer Meinung...
:)

@CaligoCavus

Das mit der Gegenleistung in der Kirche...
Hmmm - ich warte doch verzweifelt darauf, daß die Leute das erkennen und sich ihre Gegenleistung einfordern. Denn dann wäre eine offene Diskussion da und es würde sich was verändern, garantiert.



geschrieben von: ErodedMind

Gegenleistung der Kirche? Irgendwie hab ich das Gefühl, solangsam rutscht die Kirche ins Tauschwarengeschäft....... ich gebe Dir Geld und du mir eine neue Seele. Wenn man die Kirche 8mal rein auf Gebäude und gottesdienst bezogen) so ansieht wie sie gedacht war, erhält man sehr wohl eine Gegenleistung fürs Frühaufstehen. ;)
Es ist immer wieder schön gemeinsam zu feiern und zu beten und füreinander und nicht nur egoistisch zu glauben.
da ich jetzt aber mal davon ausgehe dass hier die Hierarchie der Kirche kritisiert wird, ist es ja nicht so dass die das ausschließlich in die eigene Tasche wirtschaften. (Das hoffe ich)

Zur Demut muss ich allerdings noch beifügen, dass man damit sehr schnell bequem werden kann. Manchmal ist es einfacher mit krummem Rücken dahinzuschleichen. Ich muss zugeben dass ich da slebst schnell in Versuchung komme einfach aufzugeben und mit der Niederlage all meiner Fehler einfach an der Realität vorbeiziehe. Es ist schwierig das Mittelmass zu finden zwischen dem, was man sich beugen muss und für Gott seine Kraft aufbringen, und wo man stark sein darf durch Gottes Kraft und sich weit in die Höhe recken. Sobald man seinen Hochmut und seine Depressionen überwunden hat sollte man hier aber ein relativ gesundes Verhältnis finden.:)



geschrieben von: Vlad Mortem

natürlich gibt die Kirche Gegenleistungen - z.B. im Bereich Lebensberatung, Seelsorge, Erziehungshilfe und Eheberatung.
Wenn das jemand wahrnimmt, dann bin ich froh. Denn das ist in der Regel billiger und seriöser als viele andere Anbieter.



geschrieben von: CaligoCavus

Ihr missversteht mich. Ich will Gott nicht hinter einer Wolke vermuten, wenn ich zum Himmel schaue. Ich will ihn nicht in den Verfärbungen meiner Bettwäsche zu erkennen glauben, will seine Umrisse nicht in einem verdreckten See wahrnehmen. Was ich will sind Beweise für seine Existenz...und Erklärungen; weshalb er zulässt, duldet, teilnahmslos mitansieht.
Was die Kirche anbelangt, so kann ich nicht wirklich eine Gegenleistung erkennen. Singen, in der Bibel lesen und beten kann man auch daheim. Zudem hat sie sich in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart unter Atheisten einen eher schlechten Ruf eingehandelt. Nun gut, die Kreuzzüge, die Inquisition oder Hexenverfolgungen entsprangen den Köpfen radikal - fanatischer Christen, wie wir sie heute nur noch selten in derart hochrangigen Positionen vorfinden. Jedoch ist es auch mit der Toleranz der heutigen Kirchen nicht weit her.
Trotz allem hoffe ich, mir mit diesem Beitrag nicht den Unmut der religiösen Mitglieder dieses Boards zugezogen zu haben. Ich akzeptiere die Kirche und ihre Anhänger, bin jedoch mit ihren Ideologien nicht einverstanden.

Gehabt Euch wohl!



geschrieben von: CaligoCavus

Vlad Mortem Eurem jüngsten Beitrag stimme ich zu. Jedoch zahlt man Kirchensteuer, auch wenn diese Gegenleistungen nicht in Anspruch genommen werden. Die Kirche ist sozusagen eine Art Versicherung. *lächelt*



geschrieben von: Vlad Mortem

also meinen Zorn ziehst Du Dir nicht zu.
Erstens habe ich schon viel Schlimmeres und vor allem schlimmer formuliertes gehört und zweitens kann hier doch wohl jeder sagen, was er denkt, solange es nicht beileidigend oder ausfallend wird.

Ich will nur mla auf Folgendes hinweisen: Auf der Basis eines immer noch recht breiten gesellschaftlichen Fundaments leistet "Kirche" sehr viel Arbeit, ohne die unsere Gesellschaft ärmer wäre.

Hand aufs Herz: Wer von Euch hat schon an Sterbebetten gesessen, einen verlausten Penner in seinem Haus bewirtet, seine Zeit für quengelnde Jugendliche aufgewandt etc.

Klar gibt es das auch anderswo - aber eben auch in der Kirche.





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