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Autumn

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geschrieben von: Sneaky

W.H.Auden / Autumn Song

Blätter fallen bunt und dicht
Ammenblumen dauern nicht
Ammen glitten in ihr Grab
Kinderwagen fahren ab.

Nachbarwispern links und rechts
schreckt uns Spiele des Geschlechts
kluge Hände müssen frieren
einsam kalte Knie berühren

Auf der Spur uns und schon nah
schreien Totenrotten Ah!
Steife Arme stechen Luft
lügen Liebe aus der Gruft

Klapperdürr im Krüppelhain
treiben Trolle Futter ein
Nachtigall und Eule schweigt
Gabriel der sich nicht zeigt

Deutlich, unerklimmbar glatt
ragt das Bergmassiv Anstatt
seines Felsquells kalten Schaum
trinkt man straflos nur im Traum



geschrieben von: Sneaky

R. Kipling

When Earth's last picture is painted
And the tubes are twisted and dried
When the oldest colors have faded
And the youngest critic has died
We shall rest, and faith, we shall need it
Lie down for an aeon or two
'Till the Master of all good workmen
Shall put us to work anew
And those that were good shall be happy
They'll sit in a golden chair
They'll splash at a ten league canvas
With brushes of comet's hair
They'll find real saints to draw from
Magdalene, Peter, and Paul
They'll work for an age at a sitting
And never be tired at all.
And only the Master shall praise us.
And only the Master shall blame.
And no one will work for the money.
No one will work for the fame.
But each for the joy of the working,
And each, in his separate star,
Will draw the thing as he sees it.
For the God of things as they are!

Wenns letzte Gemälde auf Erden
gemalt ist, der Pinsel verdirbt,
die Farben verblasst sein werden
der jüngste Kritiker stirbt
ist Ruhe, bei Gott, die wir brauchen,
Schlaf, zwei Äonen verwehen
bis der Herr den Gesellen bedeutet
aufs Neue ans Werk zu gehen..
Und die etwas taugten erfreuen
sich goldener Sitze, Paletten
bemalen zehn Meilen an Leinwand
mit Pinseln vom Schweif der Kometen
Modell sind Heilige, echte
Magdalena, Peter und Paul
ein Zeitalter dauert die Skizze
sie werden nicht müde und faul
Nur einer wird loben, der Meister
Nur einer wird tadeln, der Herr
Und keiner schaftt Kunst um des Geldes
Und keiner um Ruhmsucht mehr
Ein jeder aus Freude am Schaffen
im Stern, der ihm Wohnstatt ist
zeichnet das Bild seiner Augen
fürs Göttliche, so wie es ist



geschrieben von: Sneaky

nach dem englischen Original Witches Creed von Doreen Valiente

Nun hört von der Lehre der Wicca, die Nacht hat sie lange geborgen
vor düsteren Schicksalsschatten, doch tagt nun ein neuer Morgen

Geheimnis der Lüfte, des Feuers,des Wassers, der Enden der Erde,
vier Siegel die lösen und binden,im fünften, dem machtvollen „Werde“

Im ewigen Wandel der Welten,dem Kreislauf der Jahreszeit
erfahren wir uns in der Urkraft, dem Licht ist alles geweiht.

Vier Sabbate teilen das Jahr, geheiligt nach alten Lehren
Imbolc, Belteine, Lammas, und Samhain, die Toten zu ehren.

Vom Frühjahrs- und Herbstäquinox, dem lichtreichsten Tag, der dunkelsten Nacht
sprechen die alten Lehren, auch sie werden feiernd verbracht.

An Monden im Jahr sind es dreizehn; Und dreizehn im Kreis der Geweihten
Beschwören die Kraft des Vollmonds, im Wechsel der Jahreszeiten.

Die Macht dieser Lehren vererbte sich fort zwischen Frau und Mann
von einem Jahrhundert zum nächsten, schon seit das Leben begann.

Und ziehen mit Schwert, mit Athame die Sucher den Zirkel der Macht,
liegt abseits von beiden Welten, der Kreis, von vier Hütern bewacht.

Das darf diese Welt nicht wissen, Das Jenseits wird nichts verraten
wir rufen die alten Götter und wirken geheime Taten.

Die Säulen der Macht und der Gnade bewachen den Zugang zum Schrein
Dual ist die Macht der Schöpfung die Gottheit, die Kraft, deren Sein.

Tu das, was du willst -ist das Credo- in Liebe und keinem zum Tort,
denn das ist das große Gebot, nach altem Gebrauch und Wort.

Beachte das achtfache Wort,
Tu was du willst, nur keinem zum Tort.



geschrieben von: Sneaky

Invictus / William Henley

Out of the night that covers me
Black as the pit from pole to pole
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the horror of the shade
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how straight the gate,
How charged with punishments the scroll
I am the master of my fate,
I am the captain of my soul.

Unbesiegt

Aus meiner Nacht ganz ohne einen Schimmer,
voll Höllenschwarz bis zu der Erde Rand,
erhebe ich zu welchem Gott auch immer
Dank für die Kraft, die keiner überwand.

Im Würgegriff des Umstands, immer wieder,
gab ich kein Zucken von mir, keinen Schrei,
und knüppelte mich auch der Zufall nieder
dann blutete ich- unbeugsam und frei.

Jenseits der Tränen und der Waberlohen
liegt schon der Schatten da mit seinem Schrecken,
doch fanden mich die Jahre und ihr Drohen
stets ohne Furcht, und werden sie nie wecken.

Und ist der Weg noch so genau gerade,
stehen nur Strafen in dem Buch des Lebens:
Ich wähle mir die Schritte und die Pfade,
als Meister meines Seins und meines Strebens.



geschrieben von: Sneaky

Das englische Original ist von Robert Frost

Ich ahne, wem die Wälder hier gehören,
sein Haus im Dorf ist weit von hier, zu weit,
als dass er mich jetzt sieht, zu einer Zeit,
in der das Weiß sich legt aufs Grün der Föhren.

Mein Pferd scheint dieser Aufenthalt zu stören,
im Niemandsland, am Wald im Winterweiß,
am See mit seiner Schuppenschicht aus Eis,
es scheint den Schritt der längsten Nacht zu hören,

schnaubt, schüttelt sich, lässt sacht sein Zaumzeug klirren,
als wollte es mich wecken aus dem Bann
des weißen Wisperns in dem Flockenflirren,

des Lockrufs, den der Wald vor mir ersann.
Doch mein Versprechen drängt, nicht abzuirren,
es ist noch weit, bevor ich schlafen kann.



geschrieben von: Sneaky

If / R. Kipling

Steht in einer anderen Übersetzungsversion bereits hier, das ist ein weiterer Anlauf, das Gedicht besser in den Griff zu bekommen.


If you can keep your head when all about you
Are losing theirs and blaming it on you,
If you can trust yourself when all men doubt you,
But make allowance to their doubting, too;

If you can wait and not be tired by waiting,
Or being lied about, don’t deal in lies,
Or being hated, don’t give way to hating,
And yet don’t look too good, nor talk too wise;

If you can dream - and not make dreams your master;
If you can think - and not make thoughts your aim;
If you can meet with Triumph and Disaster
And treat those two impostors just the same;

If you can bear to hear the truth you’ve spoken
Twisted by knaves to make a trap for fools,
Or watch the things you gave your life to, broken,
And stoop and build’em up with worn-out tools:

If you can make one heap of all your winnings
And risk it on one turn of pitch-and-toss,
And lose, and start at your beginnings
And never breathe a word about your loss;

If you can force your heart and nerve and sinew
To serve your turn long after they are gone,
And so hold on when there is nothing in you
Except the will which says to them: „Hold on!“

If you can talk with crowds and keep your virtue,
Or walk with kings - nor lose the common touch,
If neither foes nor loving friends can hurt you,
If all men count with you but none too much;

If you can fill the unforgiving minute
With sixty seconds’ worth of distance run,
Yours is the Earth and everything that’s in it,
And - which is more - you’ll be a Man, my son!



Wenn du gelassen bleibst, wo alle ringsum fühlen
die Krise sei ganz wie ihr Kleinmut deine Schuld,
dir etwas zutraust, wenn sie zweifelnd nach dir schielen,
und ihnen Ängste zugestehst und Ungeduld;

Wenn du nicht müde wirst vor fest verschlossnen Türen,
verleugnet wirst und einer bleibst, der niemals lügt,
gehasst wirst, und nicht anfängst, selbst den Hass zu schüren;
nicht edel auftrittst, dir das schlichte Wort genügt;

Wenn du zu träumen weißt, doch nicht ins Traumland fliehst;
die Logik liebst, doch keinesfalls der Logik wegen;
der Niederlage wie dem Sieg ins Auge siehst:
zwei Blendern, die du nimmst wie Sonne oder Regen,

Wenn du es aushältst, dass dir jedes wahre Wort
zum Strick verdreht wird, mit dem Schurken Schlingen legen,
dein Lebenswerk zerbrach, dich bückst am gleichen Ort,
mit altem Werkzeug wiederum die Hand zu regen,

Wenn du’s vermagst, dein Hab und Gut auf einen Schlag
als Wetteinsatz beim Würfelspiel zu wagen,
verlierst und ganz am Anfang stehst nach diesem Tag,
doch nie ein Wort verlierst, dich deshalb zu beklagen,

Wenn du den Leib, den Geist, dein Herz kannst zwingen,
weit über alle Grenzen von Vernunft hinaus,
dich ausgebrannt und leer voranzubringen,
weil dich dein Mut ermahnt: Das hältst du aus,

Wenn selbst als Teil der Menge dein Wort deines bleibt,
und bürgerlich, bist du auch Gast in Fürstenhallen,
nicht Freund noch Feind dich jemals zur Verzweiflung treibt,
du alle schätzen kannst, doch keinen über allen

Wenn du es schaffst die fordernde Minute aufzufüllen
mit einem Laufschritt pro Sekunde nur allein,
steht dir die Erde offen, ganz nach deinem Willen,
doch wirst du, was viel mehr ist, Sohn, ein Mann dann sein.



geschrieben von: Sneaky

Treibgut

Pangäa findet sich im Namen und im Sand
und in den Narben, die man heut noch sieht;
was nah des Magmas mit der Welt geschieht
ist nur Tektonik, keines Gottes Hand.
Laurasien verschwand, Gondwanaland,
die Sintflut kam und ging, das Leben zieht
solang es Hoffnung gibt, ein letztes Lied,
vom Tal zum Meer, vom Wasser an den Strand.

Da Berge bersten, Meere Wüsten bilden,
Zerfall das Ziel aufgrund des Erbguts ist,
misstraue ich elysischen Gefilden
und glaube doch dem Glück, das du mir bist.
Und trägt es nicht für alle Ewigkeit,
so hat es - Gää gleich - doch seine Zeit.



geschrieben von: Sneaky

Rudyard Kipling / The Betrothed ca. 1885

Open the old cigar-box, get me a Cuba stout,
For things are running crossways, and Maggie and I are out.

We quarrelled about Havanas - we fought o'er a good cheroot,
And I knew she is exacting, and she says I am a brute.

Open the old cigar-box - let me consider a space;
In the soft blue veil of the vapour musing on Maggie's face.

Maggie is pretty to look at - Maggie's a loving lass,
But the prettiest cheeks must wrinkle, the truest of loves must pass.

There's peace in a Larranaga, there's calm in a Henry Clay;
But the best cigar in an hour is finished and thrown away –

Thrown away for another as perfect and ripe and brown -
But I could not throw away Maggie for fear o' the talk o' the town!

Maggie, my wife at fifty - grey and dour and old -
With never another Maggie to purchase for love or gold!

And the light of Days that have Been the dark of the Days that Are,
And Love's torch stinking and stale, like the butt of a dead cigar –

The butt of a dead cigar you are bound to keep in your pocket -
With never a new one to light tho' it's charred and black to the socket!

Open the old cigar-box - let me consider a while.
Here is a mild Manila - there is a wifely smile.

Which is the better portion - bondage bought with a ring,
Or a harem of dusky beauties, fifty tied in a string?

Counsellors cunning and silent - comforters true and tried,
And never a one of the fifty to sneer at a rival bride?

Thought in the early morning, solace in time of woes,
Peace in the hush of the twilight, balm ere my eyelids close,

This will the fifty give me, asking nought in return,
With only a Suttee's passion - to do their duty and burn.

This will the fifty give me. When they are spent and dead,
Five times other fifties shall be my servants instead.

The furrows of far-off Java, the isles of the Spanish Main,
When they hear my harem is empty will send me my brides again.

I will take no heed to their raiment, nor food for their mouths withal,
So long as the gulls are nesting, so long as the showers fall.

I will scent 'em with best vanilla, with tea will I temper their hides,
And the Moor and the Mormon shall envy who read of the tale of my brides.

For Maggie has written a letter to give me my choice between
The wee little whimpering Love and the great god Nick o' Teen.

And I have been servant of Love for barely a twelvemonth clear,
But I have been Priest of Cabanas a matter of seven year;

And the gloom of my bachelor days is flecked with the cheery light
Of stumps that I burned to Friendship and Pleasure and Work and Fight.

And I turn my eyes to the future that Maggie and I must prove,
But the only light on the marshes is the Will-o'-the-Wisp of Love.

Will it see me safe through my journey or leave me bogged in the mire?
Since a puff of tobacco can cloud it, shall I follow the fitful fire?

Open the old cigar-box - let me consider anew -
Old friends, and who is Maggie that I should abandon you?

A million surplus Maggies are willing to bear the yoke;
And a woman is only a woman, but a good Cigar is a Smoke.

Light me another Cuba - I hold to my first-sworn vows.
If Maggie will have no rival, I'll have no Maggie for Spouse!



Die Verlobte

Mach auf die Zigarrenkiste, gib eine Kuba heraus,
grad laufen die Dinge verquer, mit Maggie und mir ist es aus.

Wir stritten uns über Havannas und gold’nen Zigarrenduft.
Ich denk, sie ist etepetete, und sie schimpft mich herzlos und Schuft.

Nun öffne die alte Kiste und lass Gedanken mich spinnen,
in sanftem bläulichem Duft Maggies Gesicht mich entsinnen.

Maggie ist wirklich ne Hübsche und liebenswert noch dazu,
doch bleichen selbst schönste Wangen, auch Liebe gibt einmal Ruh.

’Ne Larranaga bringt Frieden, Gelassenheit eine Clay,
doch selbst mit der besten Zigarre ists nach ner Stunde vorbei.

Vorbei, entsorgt für ne frische, gebräunt und vom besten Blatt,
mit Maggie geht das mitnichten, das gäbe Geschrei in der Stadt!

Maggie, mein Weib noch mit fünfzig, ergraut und bockig wie Ziegen,
und keine andere Maggie für Geld oder Liebe zu kriegen!

Das Licht der Tage wird dunkeln zur Nacht ohne jegliches Fest,
die Liebesfackel erlöschen wie’n alter Zigarrenrest.

Der Rest einer alten Zigarre, und den in der Jacke bewahren –
vergammelt und schwarz wie er ist, nichts Neues in kommenden Jahren.

Mach auf die Zigarrenkiste, das will überlegt sein, genau.
Da, eine milde Manila, die lächelt wie eine Frau.

Der bessere Part ist welcher?, Knechtschaft - ein Ringlein rund?,
ein Harem von bräunlichen Schönen, fünfzig in einem Bund?

Ratgeber, weise und still, Tröster, aufs beste bewährt,
und keine von fünfzig die eifert, wird anderen Gunst gewährt.

Gedanken am Morgen schärfend, Trost in Zeiten voll Kummer,
Friede im Abenddämmern, Balsam für meinen Schlummer.

Das werden die Fünfzig mir schenken, ohne um Ausgleich zu flennen,
beseelt nur vom Wunsch einer Suttee, gehorsam zu sein und zu brennen.

Das werden die Fünfzig mir schenken. Sind sie verbraucht und verbrannt
sind fünfzig mal fünf und noch mehr als Diener sofort bei der Hand.

Plantagen im fernen Java, das Inselreich der Antillen,
schicken mir frische Bräute, den leeren Harem zu füllen.

Nach Kleidung muss ich nicht schauen, noch Essen und anderen Dingen,
solange die Möwen brüten, die Himmel Monsunregen bringen.

Als Parfüm die beste Vanille, Teeblätter, für Haut wie seiden
Mormone und Moor der’ s liest, soll mich um den Harem beneiden.

Die Maggie hat mir geschrieben, ich soll einen Schlussstrich zieh’n
unter das Winseln der Liebe oder den Gott Nikotin.

Im Dienst von Amor da hab ich zwölf Monde knapp erfahren,
doch Priester des Weihrauchs bin ich seit sieben gewichtige Jahren.

Das Dunkel des Junggesellen erleuchtet die fröhliche Glut
gerauchter Zigarren in Freundschaft und Arbeit, Vergnügen und Wut.

Dann schaue ich in die Zukunft mit Maggie und mir allein,
das Licht, das die Sümpfe erleuchtet, ist’s Irrlicht der Liebe allein.

Ob das für die Reise reicht? Lässt sie im Sumpf mich stecken?
wenns Tabakrauch schon verdunkelt, soll ich nach dem Lichtlein mich strecken?

Mach auf die Zigarrenkiste, lass nochmal mich überlegen
Wer ist denn die Maggie, um euch, alte Freunde, hinwegzufegen?

Da gibt’s Millionen von Maggies, die nähmen mich sicher nach Brauch,
Frauen sind nichts als Frauen, Zigarren weit mehr als nur Rauch.

Steck an eine frische Cuba, ich ehre das ältere Wort
will Maggie nicht einen Rivalin, dann schick ich halt Maggie fort.



geschrieben von: Sneaky

The Barefooted Friar / Sir Walter Scott
(aus dem Roman “Ivanhoe)

I'll give thee, good fellow, a twelvemonth or twain,
To search Europe through, from Byzantium to Spain;
But ne'er shall you find, should you search till you tire,
So happy a man as the Barefooted Friar.

Your knight for his lady pricks forth in career,
And is brought home at even-song prick'd through with a spear;
I confess him in haste---for his lady desires
No comfort on earth save the Barefooted Friar's.

Your monarch?---Pshaw! many a prince has been known
To barter his robes for our cowl and our gown,
But which of us e'er felt the idle desire
To exchange for a crown the grey hood of a Friar!

The Friar has walk'd out, and where'er he has gone,
The land and its fatness is mark'd for his own;
He can roam where he lists, he can stop when he tires,
For every man's house is the Barefooted Friar's.

He's expected at noon, and no wight till he comes
May profane the great chair, or the porridge of plums
For the best of the cheer, and the seat by the fire,
Is the undenied right of the Barefooted Friar.

He's expected at night, and the pasty's made hot,
They broach the brown ale, and they fill the black pot,
And the goodwife would wish the goodman in the mire,
Ere he lack'd a soft pillow, the Barefooted Friar.

Long flourish the sandal, the cord, and the cope,
The dread of the devil and trust of the Pope;
For to gather life's roses, unscathed by the briar,
Is granted alone to the Barefooted Friar.

Mein Sohn, blicke um dich: Zwölf Monde und mehr,
von Spaniens Küste zum Marmarameer:
Ncoh jedermanns Glück verblasst und verweht
vor dem eines Mönchs, der nur barfüßig geht.

Der Rittersmann greift für sein Liebchen zum Speer,
im Abendrot tragen sie sterbend ihn her.
Ich salbe ihn eilig, die Hausfrau erfleht
den Trost eines Mönchs, der nur barfüßig geht.

Der König? Geh fort, mancher adlige Mann
zog gern für den Zobel die Kutte schon an.
Trieb jemals ein Mönch schon den Unverstand
und gab für den Purpur sein schlichtes Gewand?

Ein wandernder Mönch weiß sich immer willkommen,
die Früchte der Erde werden ihm frommen.
Er zieht in die Welt, und ein jedes Haus steht
weit offen dem Mönch, der nur barfüßig geht.

Zum Mittagsmahl wird er als Gast hoch geehrt,
den Ehrensitz hat ihm noch keiner verwehrt.
Ein Essen, ein Feuer, wenn kalt der Wind weht,
sind Vorrecht des Mönchs, der nur barfüßig geht.

Zum Abendbrot wird er willkommen geheißen,
man bringt ihm vom Starkbier, von sämtlichen Speisen.
Was kümmert's die Frau, wenn der Hausherr krumm steht,
sitzt warm nur der Mönch, der stets barfüßig geht.

Hoch lebe Sandale und Kordel stets fort,
die Abscheu vor Satan, des Fischermanns Wort.
Die Rosen des Lebens - kein Dorn widersteht -
gehören dem Mönch, der stets barfüßig geht.



geschrieben von: Sneaky

William Shakespeare
LXXI

No longer mourn for me when I am dead
Than you shall hear the surly sullen bell
Give warning to the world that I am fled
From this vile world with vilest worms to dwell

Nay, if you read this line, remember not
The hand that writ it, for I love you so
That I in your sweet thoughts would be forgot
If thinking on me then should make you woe.

O, if, I say, you look upon this verse
When I perhaps compounded am with clay
Do not so much as my poor name rehearse,
but let your love even with my life decay

Lest then the wise world should look into your moan
And mock you with me after I am gone.

Du sollst um meinen Tod nicht länger trauern,
als es das Grabgeläut der Welt verkündet,
dass ich aus der Beengtheit ihrer Mauern
zur Erde ging, wo der Zerfall mich findet.

Und wirst du später diese Zeile finden,
dann denke nicht an des Verfassers Hand,
ich liebe dich zu sehr, dich hier zu binden,
geschweige denn aus jenem fernen Land.

Und wirst du dann in diesen Versen lesen,
wenn ich schon Staub bin, Asche und nicht mehr
lass deine Liebe los und mich verwesen,
und meinen Namen sag ihn nicht mehr her.

Sonst wird die Neugier dieser Welt dein Klagen
um mich als Spott von Mund zu Munde tragen.



geschrieben von: Sneaky

Die Glut, die auf den Wanderdünen lag
fraß seine Netzhaut und er wurde blind
vor Sonnenuntergang am sechsten Tag.
Doch in den Ohren wisperte der Wind
von etwas Größerem als Menschen sind,
geleitete ihn durch die lange Nacht,
wie es ein Vater tut mit seinem Kind.

Er fühlte sich im Beisein einer Macht
die einem Blinden so verborgen blieb,
wie es das Erdloch war, in dessen Schacht
ein Heer von Ameisen den Sand zerrieb.
Dort starb er hart, vom Schicksal ausgelacht.
Das Licht des siebten Tages tastet seicht
nach Knochen, die der Sand schon schmirgelnd bleicht.



geschrieben von: Sneaky

Shakespeare 130

Ihr Blick strahlt nicht voll Glanz, so wie das Sonnenlicht,
auch küsst das Meer Korallen mit mehr Purpurrot,
ihr Busen kennt das Weiß der Altaigipfel nicht
und Lilith`s Locken stehen ihr nicht zu Gebot.

Das tiefe Rot der Edelrosen von Shiraz,
erblüht in Gärten, nicht jedoch auf ihren Wangen,
Parfümduft ist in blauem Venezianerglas,
doch nicht im Atemhauch aus ihrem Mund gefangen.

Sie kann mit ihrer süßen Stimme wohl gefallen,
doch nicht wie Nachtigallenschlag, der Klang von Geigen,
geht sie spazieren, hört man ihre Schritte fallen,
vor Göttergrazie muss sich ihre Anmut neigen.

Und doch, bei Gott, ist sie mir teuer, wert und lieb,
mehr als es eitle Übertreibung je beschrieb.



geschrieben von: Sneaky

R. Kipling
Dulce Et Decorum

A GREAT and glorious thing it is
To learn, for seven years or so,
The Lord knows what of that and this,
Ere reckoned fit to face the foe -
The flying bullet down the Pass,
That whistles clear: " All flesh is grass."

Three hundred pounds per annum spent
On making brain and body meeter
For all the murderous intent
Comprised in "villainous saltpetre".
And after?- Ask the Yusufzaies
What comes of all our 'ologies.

A scrimmage in a Border Station-
A canter down some dark defile
Two thousand pounds of education
Drops to a ten-rupee jezail.
The Crammer's boast, the Squadron's pride,
Shot like a rabbit in a ride!

No formulae the text-books know,
Will turn the bullet from your coat,
Or ward the tulwar's downward blow.
Strike hard who cares - shoot straight who can
The odds are on the cheaper man.

One sword-knot stolen from the camp
Will pay for all the school expenses
Of any Kurrum Valley scamp
Who knows no word of moods and tenses,
But, being blessed with perfect sight,
Picks off our messmates left and right.

With home-bred hordes the hillsides teem.
The troopships bring us one by one,
At vast expense of time and steam,
To slay Afridis where they run.
The "captives of our bow and spear"
Are cheap, alas! as we are dear.


Ein edles, hehres Ding ists doch,
für sieben Jahre oder mehr,
Gott weiß was lernen, noch und noch,
bevor man fit ists fürs Gewehr,
den Schuss vom Bergpass, der verkündet
dass alles mal zur Erde findet.

Dreihundert Pfund pro Jahr braucht’s gut,
bis Hirn und Herz geformter sind,
fürs böse Spiel das man so tut,
mit Pulver. Wo sie nachher sind?
Da frag mal bei den Yusafzais,
ob es denn hilft, was man so weiß.

Ein Grenzgefecht, ein Pfad zu Pferd
durch eine Schlucht, schon gehen flöten
zweitausend Pfund Ausbildungswert
im Feuer von 10-Pence Musketen.
Der Stolz des Heers, der Lehranstalt,
karnickelmäßig abgeknallt.

Kein Axiom, euklid-erdacht,
kein Buch, das ein Gelehrter schrieb,
hält Kugeln ab in einer Schlacht,
pariert je einen Säbelhieb.
Hau drauf, wer mag, schieß scharf, wers kann,
leicht besser machts der arme Mann.

Ein Schwertgehänge, camp-geklaut,
zahlts Schulgeld eines Kurrumbengels,
der zwar kein Satzkonstrukt je baut,
doch mit dem Blick des Todesengels
gesegnet ist und wie geschmiert
die Kameraden abserviert.

Auf jedem Hügel neue Horden
von Patrioten, einzeln nur
schifft man uns ein, Afridis morden,
wo sie auch sind, Verschwendung pur.
Das was man „unters Joch je zwingt“
Ist billig, wo wir teuer sind.



geschrieben von: Sneaky

Nun hat der Kreis der Zeiten sich geschlossen,
nach Wembley kam das Spiel von Bloemfontein
und hoppala, da ging der Ball hinein,
Frank Lampard hat das 2:2 geschossen.
Nö? War kein Tor? Nun stehen wie begossen,
elf Briten auf dem Platz, ein Land schreit "Nein"
so hart kann nur das Fußballschicksal sein.
Nur, Mitleidstränchen sind mir nicht geflossen.

Und doch, ein Gschmäckle ist zurückgeblieben:
Was wäre wenn? Das kann man sich schon fragen,
hätt man sonst auch ein 4:2 geschrieben,
wer würde diese Meinung ernsthaft wagen?
Der Konjunktiv ist das was wir nicht lieben,
da fällts viel leichter "wir sind quitt" zu sagen.



geschrieben von: Sneaky

Komm , lesen wir im Buch der prallen Lüste,
dass Venusmuscheln nachtigallig kehlen,
die Lava überschäumt in stolzen Stelen,
Mangrovendünste vor der Perlenküste
um abgrundtiefe Ankergrotten schwelen.
Da hängt der Himmel voller Apfelbrüste,
die Schlangen züngeln an den Eichenpfählen
sich zur Erkenntnis hin. Wenn ich nicht wüsste,

dass mir das lyrische Äquivalent
von Diabetes Typus 1 hier droht,
dann naschte ich, falls es mal nicht so brennt
an diesem Mix in zukünftiger Not.
Doch noch fehlt nebst erforderlichem Spin
'ne Megatonne Lyrikinsulin.



geschrieben von: Sneaky

Jahwe, Herr der Weltenrunde,
grummelte im Himmelsschloss,
Engel brachten manche Kunde,
die am Sabbat-Tag verdross.

Adam trieben Langeweilen,
um und um in Edens Land,
Jahwe nahm statt Donnerkeilen
erstmal Zuflucht zum Verstand,

lauste sich gleich Menschenaffen,
Adams Lage schien prekär,
nichts zu tun als nur zu gaffen,
kam ja nicht von ungefähr.

"Gib ihm eine Frau zum Ausgleich"
grinst des Himmels Seneschall,
Luzifer, dem wars nach Staatsstreich,
Aufstand, Chaos, Sündenfall.

"Muskelkraft, Verstandesgröße
ohne Sinn macht Adam Stress,
Hektik braucht der, Weiberblöße,
vorlaut, nervig, keck und kess.

Nimm das Glockenblumenwiegen,
von der Lava Flammenglut,
Rippenstöße von den Ziegen,
von den Füllen Übermut.

Sanftes Schnurren von der Katze,
herzhaft Eitelkeit vom Pfau,
Krallen von der Tigerpratze,
ein paar Tropfen Edentau.

Zähneklappern bei Gewitter,
Höcker von dem Trampeltier,
Sternenstaub und Sonnenflitter
Fußballhass und Nein zum Bier.

Von den Enten nimm Geschnatter,
und garniers mit Federnflaum,
reichlich Gift von jeder Natter,
Duft vom schönsten Zedernbaum.

Würde, Eleganz von Schwänen,
reichlich Goldgier hol beim Wicht,
Schmollmund rein, gekränkte Tränen,
Rührs gut um bei Neumondlicht".

Jahwe nahms und warf das Ganze
in den Kessel, "Fiat Lux,
ist verbraucht, sag halt Emanze"
krönte Luzifer den Jux.
(double, double toil and trouble,
fire burn and cauldron bubble).

Und die Folgen dieser Sage
kennen Frau und kennen Mann:
Dass seit Anbeginn der Tage
keiner mit und ohne kann.



geschrieben von: Sneaky

Komm mit hinaus, der Winterhimmel weckt
erstarrtes Land mit frischem Flockenfall,
statt blauer Augen blick aus Eiskristall
zum Ufer, wo der See das Land erschreckt.
Sein Spiegelglanz verlockt und folgt verloren
mit Spinnwebspur dem katzenleisen Gang,
die Kälte lässt in dem, was uns misslang,
den Schmerz zersplittern, schickt uns neugeboren

in eine Schneenacht, die den Neumond liebt,
die jeden Schritt verfolgt mit einem Wind,
der Spuren wegwischt, der der Spur vergibt,
dass sie verraten könnte, was wir sind.
Lass uns am Wegkreuz tanzend auferstehen
und keinen Sonnenaufgang wiedersehen.



geschrieben von: Sneaky

Es dauert nicht mehr lange
bis hin zur Geisterstunde,
wenn ihr noch wollt, rückt näher,
noch näher, schließt die Runde,
mag sein sonst wird euch bange.

Das Land war sehr viel jünger,
doch älter als die Träume,
und Schwärme wilder Tauben
durchzogen Himmelsräume.

Das Schlagen ihrer Flügel
klang wie die See bei Flut
an kreideweißen Klippen
es nur bei Westwind tut.

Das Meer war voller Fische,
die Wasserstraßen fanden,
vom Laichplatz, der sie weckte,
wo Fluten sacht verlanden,

nach dort wo Gletscher kalben
aus einem Eis das Kraft
von Gestern in sich fühlte,
das seine Wanderschaft

auf jedem Kontinent
noch nicht vergessen hatte,
das Berge hob und schleifte,
wie Katzen eine Ratte.

Das Dunkelgrau der Buckel
von Elefantenherden
war endlos wie das Stampfen
von Karibous und Pferden.

Die Perlenküsten schliefen
im Schutze der Korallen
Poseidon selber ging
gebannt durch seine Hallen.

Da wuchsen dichte Wälder
so weit ein Adler sieht
im Kreis der Kompassrose,
so weit ein Falke zieht.

Wenn sie in Brand gerieten,
dann durch den Blitz der Götter-
es gab sie damals wirklich,
seid still, ihr jungen Spötter.

Ihr meint, das sei kein Märchen
für fünf nach Mitternacht?
Steht morgen auf und sucht das,
worüber ihr jetzt lacht.



geschrieben von: Sneaky

Das hier ist das sog. Meistersonett aus dem Sonettenkranz "Piece Work" von Alan Reynolds. Wen das Original interessiert, das gibts im Web zu finden. Google + "Alan Reynolds + Piece Work + Sonnet redouble" findens. Mal sehen, wie weit ich mit der Übersetzung komme

XV
Die Theorie? Geh in dich, schnapps, zeigs frei,
gehäutet, frisch am Marktstand aufgehangen,
gib acht, wer sich erschrickt bei deinem Schrei,
das warst mal du. So zahlst du dein Verlangen
nach Gönnern und den Blutdurst ihrer Leben.
Schreibs auf, wer blecht und sich damit belastet,
sieh wie die Tropfen plötzlich Schlamm ergeben
im Staub der Erde. Hast du dann gerastet,

ganz kurz, des Anstands wegen, renn mal los
gib alles aus für Spiegel, um zu sehen
bist du nun hip geworden oder bloß
nur dünner? Doch das Denken wird vergehen,
Familie und Job dazu, das alles
verkaufst du Stück für Stück im Sog des Falles.



geschrieben von: Sneaky

Alan Reynolds / Piece Work / I-III
I
Verkaufst du Stück für Stück im Sog des Falles?
Nicht jeder S&M Fan bohrt in Zähnen,
doch dich hält nichts. Das scheint dir ein und alles.
Hör auf! Komm, leg mit einem Kranz dein Sehnen,
mit einem nur, ins Grab. Es hat dich umgetrieben.
Vom Morgenrot bis hin zum Abendämmern
bist du gerannt, hast dich dem Rush verschrieben
jetzt wächst der Schatten. Viel zu lang schon hämmern

in dir Ideen, die zum Wahnsinn führen.
El Cid - mit deinem Traum - hätte gehandelt,
du schreist im Schlaf nur, kannst die Kraft nicht spüren.
Sie hätte dich bewaffnet und verwandelt
zur letzten Schlacht geschickt mit einem Schrei.
Die Theorie? Geh in dich, schnapps, zeigs frei.

II
Die Theorie (geh in dich, schnapps, zeigs frei)
kann trösten, retten. Hier, versuchs heut Nacht.
Ich helf dir üben. Sind wir eins, wir zwei,
entweicht der Dämon, der dich grinsen macht,
wenn mancher, der nichts weiß, von Kriegen spricht.
Du hasts gelernt, die Jahre totzuschweigen,
gehst einfach fort, doch weit bringt dich das nicht.
Der Spiegel wird mir deine Tränen zeigen.

Dein Herz ist hart, verlachen sie die Toten,
für deine Stoa applaudier ich dir.
Doch wetzt später du deinen Stahl nach Noten
und weinst Scharniere rostig, bist du mir
der Schrecken meines Alters. Zeig kein Bangen,
gehäutet, frisch am Marktstand aufgehangen.

III
Gehäutet, frisch am Marktstand aufgehangen?
Ja, suchen wir in den Erinnerungen,
bis wir zum Bild von jenem Fink gelangen,
mit weggebranntem Schnabel. Diese Jungen,
du hättest sie erschossen, doch zum Glück
hast du nur einen Stein gehabt, dein Schlag
brach Knochen, Tote blieben nicht zurück.
Wir rannten. Und so mancher Schulalltag

hat dich den Trick gelehrt, “warum“ zu sagen,
wenn jeder „Action“ schrie. Du gabst der Meute
stets Kontra, wurdest gut im hinterfragen,
was planlos schien. Das wirst du wohl noch heute,
Wortfallen stellen und notierst dabei:
Gib acht, wer sich erschrickt bei deinem Schrei.



geschrieben von: Sneaky

THE HOST is riding from Knocknarea
And over the grave of Clooth-na-bare;
Caolte tossing his burning hair
And Niamh calling Away, come away:
Empty your heart of its mortal dream.
The winds awaken, the leaves whirl round,
Our cheeks are pale, our hair is unbound,
Our breasts are heaving, our eyes are a-gleam,
Our arms are waving, our lips are apart;
And if any gaze on our rushing band,
We come between him and the deed of his hand,
We come between him and the hope of his heart.
The host is rushing ’twixt night and day,
And where is there hope or deed as fair?
Caolte tossing his burning hair,
And Niamh calling Away, come away.

Die Jagd nimmt vom Hügel des Monds ihren Lauf
quer über das Grab von Clooth-na-bar,
Caolte schüttelt sein brandrotes Haar
und Niam ruft weithin, "sitzt auf , sitzt auf".
Macht frei eure Herzen von sterblichem Traum,
die Winde erwachen, Blattwirbelzeit
erbleicht sind die Wangen, das Haupthaar befreit
Blasebalglungen, in Augen brennt Raum
die Arme sind Schwingen, die Lippen entzerrt
im Blick, der uns sieht, zerfällt jedes Band
des Willens vom Tun seiner eigenen Hand,
der Hoffnung des Herzens, als schnitte ein Schwert.
Die Jagd stürmt im Truglicht in vollem Lauf
kein Hoffen, kein Tun, das je schöner war
Caolte schüttelt sein brandrotes Haar
Und Niam ruft weithein, "sitzt auf, sitzt auf."





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