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Liebe - eure Sichtweise

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: GabrielleLian

Hallo, ich weiß nicht, ob es dieses Thema schon gibt oder nicht, aber ich möchte gerne von euch wissen:
- Was ist Liebe?
- Woran merkt man, wenn man jemanden liebt?
- Wann liebt man?

Also eigentlich alles rund ums Thema Liebe. Ich bitte aber darum, es ernst anzugehen. Dieses Thema ist sehr wichtig für mich, denn ich will einfach wissen, wie ein jeder dieses seltsame Wort für sich definiert.
Nebenbei, wo ist der Unterschied, eurer Meinnung nach, zwischen den Aussagen "Ich bin verliebt/ verknallt?" und "Ich liebe ..." ?

Ich hoffe, dass das hier das richtige Forum ist, denn ich will, das dieses Thema echt mal unter allen Gesichtpunkten kommentiert wird (Religion, Tradition, Erfahrungen und was es noch so alles gibt)

Würde mich über antworten freuen

Gabrielle



geschrieben von: TheTurningPoint

Das lässt sich in wenigen Worten nicht sagen. Viele meiner Ansichten finden sich in dem Büchlein "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm wieder, das eigentlich zu allen von dir genannten Fragen Antworten anbietet.

Es gibt aber auch hier in den Nachtwelten schon etliche Threads zum Thema "Liebe". Versuch's mal über den Link "Suchen" rechts oben.



geschrieben von: magus666

Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
Das lässt sich in wenigen Worten nicht sagen. Viele meiner Ansichten finden sich in dem Büchlein "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm wieder


buch lesen! ubedingt ... ist echt nicht schlecht ... und danach nicht vergessen: eigene meinung bilden (so wie auch sonst überall im leben ;) )



geschrieben von: GabrielleLian

Danke erstmal...hmm ich weiß Liebe ist son komisches Thema, und kommt bestimmt häufig vor. Was ich aber wissen will, wie jeder einzelne das von euch sieht, ich habe da schon meine eigene Meinung drüber. Und die steht! Es wäre halt nur gut zu wissen, wie andere das sehen, und ob ich damit alleine stehe...Naja aber gut, vielleicht ist es bei mangelnder Resonanz dann besser, diesen Thread zu schließen...wer weiß, ob noch was kommt...



geschrieben von: LaChatte

He, der Thread ist ja noch gar nicht lange auf! Nicht aufgeben...

In Umberto Eco's "Name der Rose" sagt William von Baskerville zu seinem Schüler Adson von Melk: "Wahre Liebe sucht immer das Wohl des geliebten Wesens."

Das kann ich nur unterschreiben - und das Wohl des geliebten Wesens kann eben manchmal auch durchaus darin bestehen, dass man ihm seine Abwesenheit schenkt - etwas vom Schwersten überhaupt.



geschrieben von: Wistaire

Hmm - was ist für mich Liebe?
Das in Worten auszudrücken ist ganz schön schwer.

Fang ich mal lieber mit Verknalltsein an. Das ist für mich einfach Schwärmerei - man findet jemanden toll aus irgendwelchen Gründen, daraus kann dann Verliebtheit entstehen - muß aber nicht und kann auch einfach wieder verschwinden.

Verliebt sein, find ich herrlich, immer diese Schmetterlinge im Bauch und die ganzen Begleiterscheinungen. Der andere ist immer im Kopf dabei den ganzen Tag. Auch seh wichtig finde ich dann den ersten körperlichen Kontakt, da kann man oft merken, ob man wirklich verliebt ist - und ob es das richtige ist und passt.

Bei richtiger Liebe gehört für mich viel dazu - Vertrauen, Geborgenheit, sich in der Nähe des anderen wohl fühlen, Treue, Leidenschaft, Zärtlichkeit, für den anderen da zu sein, ihn so akzeptieren, wie er ist - als ganz eigenen Menschen, Offenheit und Ehrlickeit, kleine Gesten, gemeinsame Interessen - aber auch eigene haben. Wenn ich liebe, dann mit ganzem Herzen, mit Haut und Haar. Routine und Selbstverständlichkeiten gehören für mich nicht dazu, ebensowenig wie Lügen und jemanden verändern wollen...

Wahrscheinlich könnte ich da jetzt einen Roman schreiben - was möchtest Du noch wissen?



geschrieben von: Montrose

Als mal eine ziemlich ernste Sache kaputt ging, habe ich wochenlang nachts im Traum immer diese Person gesucht. Ich bin da im Traum Landschaften, Städte, Dörfer, Häuser, Straßen durchwandert. Das war total schrecklich. Das bringt mich aber auf den Gedanken, daß Liebe (unter anderem) so etwas wie ein Suchverhalten ist. Man möchte unbedingt wissen, wo der andere ist, ob es ihm gut geht, ob er da ist. Soweit meine bescheidene Meinung zu diesem Thema.



geschrieben von: Seelenblind

Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
Das lässt sich in wenigen Worten nicht sagen. Viele meiner Ansichten finden sich in dem Büchlein "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm wieder, das eigentlich zu allen von dir genannten Fragen Antworten anbietet.

Es gibt aber auch hier in den Nachtwelten schon etliche Threads zum Thema "Liebe". Versuch's mal über den Link "Suchen" rechts oben.



Das Buch halte ich für absoluten Humbug. Es verwissenschaftlicht die Liebe und reduziert sie pauschal auf ein "Geben und Nehmen". Ich habe dieses Buch nur unter schulischem Druck gelesen und mich durchgequält, ich finde es nahezu schändlich, was Fromm mit dem Begriff der Liebe anstellt.

Für mich ist Liebe eine Art geistige Symbiose und das Verlangen, einander und miteinander alles zu Teilen, keine Geheimnisse zu haben, sich zu öffnen. Es ist für mich eine Art Metagefühl, dem vieles zugrunde liegt. In unserem Leben dreht sich alles nur im Glück und Pech, um Schönes und Unschönes. Darum geht es doch, das ist der Grund, weshalb wir so handeln, wie wir es tun... Egoistisch, aber auch menschlich. Strebhaft, aber auch rücksichtsvoll. Jeder versucht sein Glück zu finden und jeder hat unterschiedliche Vorlieben, unterschiedliche Arten, dieses Glück zu erreichen.
Doch in einem Punkt sind wir uns alle einig: Die Liebe ist die schönste Erfahrung von allen. Das Superlativ der Gefühlsebene.
Und eben deshalb, weil sich die ganze Welt nur um Schönes und Unschönes dreht, denke ich dass die Liebe auch der Sinn oder zumindest eines der Sinne unseres Lebens ist.
Als einen solchen größten Sinn ist die Liebe für mich das höchste auf Erden. Doch eines, da nähere ich mich ausnahmsweise wohl einmal dem Christentum, denke ich, dass diese Liebe auch sonst zwischen Menschen vorhanden ist, die nichts näheres miteinander zu tun haben.
Was die Liebe zudem wohl noch zur menschlich humansten Eigenschaft emporheben würde.
Die Liebe ist für mich weniger ein "Geben und ein Nehmen" als vielmehr ein "Schenken und ein Bekommen". Zuneigung, Solidarität, Vertrauen, Zweisamkeit und Einfühlsamkeit als Waren zu behandeln, wie Fromm es pflegt, halte ich für inhuman. Es gibt nunmal grenzen, wo Prinzipien und Tatsachen enden, meiner Meinung nach beginnt dieser Bereich in unserem Kopf und endet auch eben dort. Über alles andere lässt sich streiten.



geschrieben von: Urizen

Zitat:
"Liebe ist nur die Angst vor der Einsamkeit in den Herzen der Menschen"
von unbekannt

Dieses Zitat fällt mir immer ein, wenn dieses Thema angesprochen wird. Ich glaube nicht an sowas wie "Liebe". Im Endeffekt läufts eh aufs Bett hinaus.

Das ganze drumherum (Zweisamkeit, Vertrauen usw.) halt ich für Geplänkel; Je nach Art der Beziehung (Dauer-Beziehung oder nur Bettgeschichte) jedoch notwendig/nicht notwendig.

Ja..klingt nicht gerade romantisch, aber was soll ich mich verstellen. Vielleicht lieg ich in dieser Ansicht falsch - Mag sein...oder auch nicht





geschrieben von: Montrose

Zitat:
Ich glaube nicht an sowas wie "Liebe". Im Endeffekt läufts eh aufs Bett hinaus.


Wenn Deine Theorie richtig wäre, würden Leute, sobald sie ausgepimpert haben und somit befriedigt sind, sich sofort trennen oder gleich in die nächste "Runde" starten. Nun, das erste ist offensichtlich nicht der Fall, weil es längerfristige Beziehungen gibt, die selbst dann noch funktionieren, wenn die Sache nicht mehr ganz so heiß" ist. Und das mit der nächsten Runde ist auch nicht plausibel, denn man kann nicht 24 Stunden am Tage im Bett rummachen.

edit:umgekehrt kann man jemanden total erregend finden, ohne die Person zu lieben.

Dies zeigt doch, daß die Gleichung Liebe = Sex falsch ist.



geschrieben von: Lilas

Ich finde, Liebe ist das schönste und doch traurigste Spiel der Menschen. Denn manchmal denke ich, wir lieben nur, um in anderen das zu finden, was wir in uns selbst vergeblich suchen.



geschrieben von: Leon4

Zur Frage 'Verknallt=Verliebt' sag ich nur: NEIN. Verknallt ist für mich einfach nur dass,wenn man (in meinem Fall)ein Mädchen mehr mag als die anderen.Wenn man gerne mit ihr zusammen ist ,etc. Verliebt sein bedeutet für mich, sich dieser Person zu öffnen,mit ihr zu fühlen,und glücklich zu sein wenn man bei ihr sein kann.



geschrieben von: Scheol

Hmm...ich will auch mutig sein und versuchen Liebe zu definieren obwohl wir alle wissen das es nicht geht weil sie jeder anders lebt/erlebt.

Und doch sind wir von ihr verzaubert und suchen sie wie ein Heroinsüchtiger der sein Dealer braucht.

Hier wurde erwähnt das Liebe einfach nicht existiert und das sie nur die Angst vor der Einsamkeit ist.
Viele halten hier das Bild der romantischen Liebe aufrecht, aber so falsch ist das nicht.

Es liegt im Trieb des Menschen sich fortzupflanzen.
Selbst wenn beide Sex hatten ist die Gier nicht befriedigt solange nicht ein Kind dabei rauskam. Und dann setzt der Erziehungs/Aufziehungs Trieb ein. Wenn das Kind ein eigenständiger Mensch geworden ist vermissen sehr viele Verheiratete Paare etwas. Nun, viele Ehen scheitern dadurch. Nur ganz wenige schaffen es diese Romantik die wir uns alle wünschen aufrecht zu erhalten.

Nur dürfen wir Liebe nur so betrachten?
Nein!
Sie würde ihre Magie verlieren, die Lust zu lieben würde in uns sterben und wir wären sehr arme Menschen.
Man muß alle Seiten an ihr sehen, eher erleben.

Für mich heißt Liebe soviel wie:

Ständig das Wohl des anderen, Besorgtheit, absolute Treue (wo fängt sie an/wo hört sie auf?), Sex (dabei spielt es keine Rolle wann, nur eine Liebe vollkommen ohne ist keine, wo ist da noch das verlangen den anderen zu spüren), das verschenken des Herzes.

Letzteres ist mir sehr wichtig, meine Freundin hat es bekommen.
Und es läuft immer darauf hinaus...Schmerz.
Liebe tut hauptsächlich weh, bringt uns Paranoia, man will den Partner nicht verlieren.
Ich bin krankhaft Eifersüchtig gerade weil ich sie liebe.
Meine Angst sie nicht mehr "haben" zu können ist unermeßlich.
Aber es beruht auf Gegenseitigkeit.
Somit ist Treue gegeben, nur kann man auch wenn man es weiß die Eifersucht nicht abstellen.

Hier wurde erwähnt das "jemanden verändern zu wollen" nicht dazugehört.
Zu- und Widerspruch.

Auf der einen Seite:
Wenn ich jemanden vorgebe zu lieben aber ihn umkrempeln will ist die Liebe oberflächlich und nicht real. Ich liebe doch den Menschen, also würde ich mit einer kompletten Veränderung das zerstören was ich vorgebe zu lieben.

Auf der anderen:
Es gibt ausnahmen. Der Versuch einen Menschen zu verändern kann auch aus Liebe passieren solange es sich um einzelne Dinge handelt.
Z.B. Meine Freundin ist in einer staatlich anerkannten Gemeinde.
Trotzdem ist es eine Freikirche, also für mich Sekte.
Ich hatte knapp ein halbes Jahr Zeit mehr darüber zu erfahren (Baptismus) und ich bin auf Rassenhaß gestoßen.
Auch das sie glauben das Frauen dreck sind weil schließlich die Frau dem Apfel nicht widerstehen konnte.
Meine Freundin plagen Depressionen, sie fängt einfach ohne Grund in einer nicht traurigen Situation an zu weinen.
Sowas macht einen fertig. Deswegen versuche ich sie zu heilen wo es nur geht. Das heißt auch ihr die Augen zu öffenen, was aber nicht damit zusammenhängt das ich ihr das Christentum ausreden will. Sondern einzig und alleine ihre Gemeinde die sie ohne zu Lügen fast mehr liebt als mich.
Und diese Gemeinde zerstört sie mit allen Mitteln.
Um sie daraus zubekommen muß ich ein paar Sachen an ihr verändern.
1. Den Mut zu Zweifeln.

2. Das bilden einer eigenen Meinung (es geht schließlich um ihre Seele)

3. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

4. Das sie auch nicht gläubigen Menschen (also mir) zuhören und vertrauen kann. Und das nicht jeder Nicht-Baptist Dreck ist und in die Hölle kommt.

Nun, woran erkenne ich jetzt das ich sie Liebe?
Es ist die Sucht. Ich habe schon einige Beziehungen hinter mir nur die waren mehr auf Sex oder Kumpel und Knutschen Basis.
Hier ist es anders. Wenn sie mir weh tut weiß ich dass das Wort "Herzschmerz" nicht nur ein Gedanke sondern eine reale Reaktion ist die physikalisch schmerzt.
Wenn ich das Gefühl habe sie zu verlieren quäle ich mich richtig heftig.
Aber auch das Gefühl an einem Ort ohne Raum und Zeit zu sein.
Als wäre es der Himmel.
Man ist zufrieden, man braucht nichts (außer Zigaretten ;) ),
das Hirn schaltet ab und der Blick versinkt in den Anblick des Partners.
Man kann fast durch ihn durch sehen. Wenn man sich umarmt kann man nicht fest genug drücken, am liebsten möchte man sich in die Person reinlegen.
Es heilt tiefe Wunden und fügt neue dazu.
Es ist der schönste und böseste Trieb/Wunsch des Menschen.

Es ist ganuso schlecht wie gut, also neutral.
Doch wie Luft, ohne sie könnten wir nicht leben, würden nicht wissen das wir leben.

Ich habe mal gehört (wo weiß ich nicht mehr), das die Liebe die Essenz aller Gefühle ist.
Das ist vollkommen richtig.
Erst wenn man liebt kann man hassen. Von ihr geht alles aus, durch sie entsehen erst andere Gefühle.
Bevor man hasst muß man etwas geliebt haben und wenn wir geboren werden erfahren wir als erstes Liebe, die der Mutter.
Das ist das aller erste was wir spüren, jedenfalls glaube ich das.
Außer das es verdammt kalt im OP sein muß aber daran kann ich mich zum Glück nicht erinnern *g*

Nun, eigentlich habe ich viel gesagt und dennoch nichts.
Es bleibt wie es ist:

Liebe ist unbeschreibar!

bb
Scheol



geschrieben von: GabrielleLian

Huch, ist ja doch noch ganz viel zusammen gekommen....Schön...und auch so viele unterschiedliche Sichtweise, das find ich klasse!

Also für mich ist Liebe irgendwie alles: Man ist abhängig, dennoch frei, willenlos, kann aber dennoch sich und den anderen lenken. Ein ständiger Wechsel von Geben und Nehmen. Ein Wechselbad der Gefühle. Dominiered ist aber das Gefühle und das Wissen, das es jemanden gibt, der einem Halt gibt auch wenn er nicht da ist, ein Gefühl von "Ich werde gebraucht!" und halt blindes Vertrauen, man fühlt sich vollkommen, nimmt gerne Leid in Kauf, damit es beiden gut geht, ist bereit vieles Aufzugeben...Zwei Menschen in perfekter Harmonie, wobei Streitereinen dazu gehören, ohne die geht es nicht, aber auch sie machen es perfekt - Menschlich!!!! Die Symbiose aus zwei Individuen und wenn alles gut läuft, dann entsteht daraus etwas neues, ein Kind.... Liebe ist ein Band, das von zei entgegengesetzten Seiten angefangen wird zu knüpfen und naja am Ende fügt es sich zu einem ganzen zusammen...

Und verliebt sein, das ist meiner Meinung nach eine Vorstufe, bei einer Trennung schmerzhaft, aber Zeit heilt da viele Wunden...

Schwärmereien lösen sich permanenet ab, und danach auch schmerzahaft, aber meist fürs Ego, wenn man denjeigen/diejenige nicht erobern kann...

soweit dazu...vielleicht habe ich etwas vergessen, wenn ja dann schreibe ich es später noch hinzu......



geschrieben von: Malvina

Verliebt sein ist ein Gefühl des Glücks, welches aber nur bis zu einem bestimmten Punkt der Seele reicht. Wenn dieses Gefühl wachsen kann ist es möglich, dass daraus im Laufe von einigen Monaten Liebe werden kann.

Liebe ist für mich alles!
Sie ist Halt, Sehensucht, Geborgenheit, Lachen, Reden, Schmerz, ...

Ich bin nicht der Meinung, dass ich für Liebe alles tun würde. Weder im Sinne von "Ich tu alles um geliebt zu werden." Weil dann wird jemand anders geliebt aber nicht die Person die man eigentlich ist. Und auch im Sinne von "Ich tu alles für meine Liebe, also für die Person." Ich würde NIE einen Maineid leisten oder andere Dinge, die strafbar sind. Ich würde mich auch nie selber aufgeben nur um der Liebe gerecht zu werden.

Ich bin immer für meine Liebe da! Ich gebe ihr Halt so wie sie mir. Ich gebe Geborgenheit wie sie mir,...
Liebe besteht aus einem ständigen Geben und Nehmen.
Liebe bringt mich dazu aus mir das Beste zu machen und herauszuholen.
Es ist die Sonne in meinem Leben die jeden Tag aufs neue aufgeht, auch wenn es mal schwer ist.

Liebe erkennt man meist erst, wenn es schwierig wird. Die ersten Probleme auftauchen,...
Aber sie gemeinsam zu meistern, sachlich disskutieren und sich dabei nicht gegenseitig bis aufs äußerste zu verletzten, das ist für mich Liebe.
Sie besteht aus Respekt voreinander. Aus Hingabe auf beiden Seiten.

Es gibt ein Gedicht dazu, das genau das ausdrückt, was mir schwer fällt in Worte zu fassen:

Jemand hat mir zugelächelt
mir Mut gemacht
Zeit für mich gehabt
mir liebevoll auf die Schulter geklopft
sich von mir führen lassen
mir Vertrauen geschenkt
mir die Hand gereicht
mir Blumen gegeben
mir die Sterne gezeigt
mir übers Haar gestrichen
mich an sein Herz gedrückt
mich ernst genommen...

Das drückt gut aus, wie es ist, wenn man geliebt wird. Und wenn man selber liebt gibt man genau jenes auch zurück.

Und genau so fühl ich für meinen Sonnenschein.
Aber ich habe in diesem Jahr festgestellt, dass es auch Liebe in einer Freundschaft geben kann.
Auf eine sehr gute Freundin von mir trifft genau dieses Gedicht auch zu.
Und es ist wirklich so, dass es nicht möglich ist nur eine Person zu lieben, wenn einem alle anderen egal sind.

"Liebe ist nicht in erster Linie eine Bindung an eine bestimmte Person,
sie ist eine Haltung, eine Erwartungsorientierung.
Wenn jemand nur eine einzige andere Person liebt,
und ihm alle übrigen Menschen gleichgültig sind,
dann handelt es sich bei seiner Liebe nicht um Liebe,
sondern um einen erweiterten Egoismus."

Dark Wishes
Malvina



geschrieben von: Wistaire

@ Malvina

Das hast Du wirklich schön ausgedrückt *dirzustimm*

@ Gabrielle Lian

Vieles aufgeben - nein, das würd ich nicht tun, denn ich bin ich, ich würde ihn schließlich auch so nehmen, wie er ist - man kann ja auch Kompromisse schließen ohne was aufzugeben

@ Scheol
Zitat:
Liebe tut hauptsächlich weh

Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen, Liebe soll doch gut tun, sicher gehört auch mal unsicherheit oder schmerz dazu - aber doch wohl hauptsächlich Schönes? Was gut tut?



geschrieben von: Liby

Moinsen...
Irgendwie ist's verrückt, dass es hier in Potsdam kaum jemanden gibt, den ich kenne, der so denkt wie ich. Und hier... Wah, drücken so viele das aus, was ich denke... Das nur so am Rande...
Verliebt/verknallt sein ist für mich eher so eine Schwärmerei... Wie ein Vorgänger schon erwähnte: Etwas, das nur bis zu einem bestimmten Punkt geht, nicht wirklich innig ist. Liebe... Ein damaliger Freund fragte mich, ob es Liebe überhaupt gäbe... Auch eine wunderbare Frage... Ich bin wohl fast noch zu jung, um dazu wirklich etwas sagen zu können. Vor allem nach der Enttäuschung der ersten "großen" Liebe vor nicht all zu langer Zeit.
Ich stell mir oft selber die Frage, ob ich einen Menschen nun wirlich liebe oder nicht... Und hey, ich kann's nie beantworten. Woher kommt dieses Gefühl der Liebe eigentlich? Dieses innige, endlose Gefühl.
Leiden und Liebe - kann man das nicht wunderbar "vereinen"? Liebe kann so wunderbar sein, ein inniges Gefühl (s.o.), oft unbeschreibbar - aber ist doch immer verbundne mit Leiden auf veschiedene Weisen... Entfernung bei Fernbeziehungen als Bsp.
Ich dneke zudem, dass es... Nun ya, mir geht es so, dass ich oft Geffühle verspüre, die ich gar nicht ausdrücken kann und auch nicht will, weil sie durch Worte ihren Wert bzw. die Bedeutung verlieren könnten. Kann man meiner Meinung nach sehr gut auf die Liebe beziehen...



geschrieben von: Le Dalois

Liebe ist für mich das Gefühl, das man jemandem entgegenbringt, der die eigenen tiefsten Bedürfnisse erfüllt.
Das können sein: Zweisamkeit, Bestätigung, das Bedürfnis, anderen helfen zu können, etc.

Nicht sehr romantisch, ich weiß...

Außerdem sind Liebe und Leid nur die Kehrseiten einer Medaille.



geschrieben von: Malvina

@ Wistaire
Danke! Auch wenn die Gedichte nicht meinem Geist entsprungen sind.

@ Liby
Du deiner Frage woher die Liebe kommt fällt mir noch ein schönes Gedicht ein:
Mein Herz, ich will dich fragen:
Was ist denn Liebe, sag?
„Zwei Seelen und ein Gedanke,
zwei Herzen und ein Schlag!“

Und sprich, woher kommt Liebe?
„Sie kommt und sie ist da!“
Und sprich, wie schwindet die Liebe?
„Die war´s nicht, der´s geschah!“

Und was ist reine Liebe?
„Die ihrer selbst vergisst!“
Und wann ist Lieb am tiefsten?
„Wenn sie am stillsten ist!“

Und wann ist Lieb am reichsten?
„Das ist sie, wenn sie gibt!“
Und sprich, wie redet Liebe?
„Sie redet nicht, sie liebt!“

Friedrich Halm

Ich denke, dass beantwortet wohl am Besten deine Frage.

@ Le Dalois
Klar ist Liebe nur eine Seite, aber was wäre es für eine Medaille, die nur eine Seite hat. Allerdings ist die zweite Seite der Liebe der Hass. Ich denke nicht, dass eines ohne das andere sein kann. Hass und Liebe sind zwei der stärksten Gefühle die wir kennen. Nur wenn man jemanden geliebt hat, kann man ihn später hassen. Sonst wäre er egal. Und wenn eskeinen Hass geben würde, würde uns die Liebe warscheinlich nicht mal auffallen.
Ich denke die Kehrseite zum Leid wäre wohl das Glück, und da ist es ebenso, wie sollte man das eine ohne das andere erkennen?

Dark Wishes
Malvina



geschrieben von: GabrielleLian

Vieles aufgeben war so gemeint, als das man bereit ist viel zu tun....wie schon gesagt,
Zitat:
Die Symbiose aus zwei Individuen
...jeder bleibt er selbst...ich würde mich nie für eine Person verändern, würde aber viel dafür tun, dass es ihm gut geht! Und ich nehme den Menschen ja so an wie er ist, verbiegen will ich ihn nicht! Dann könnte ich mir ja gleich eine andere Person suchen!!!
Ich denke auch, dass es deshalb so schwierig ist, mit einem Menschen glücklich zu werden, denn es prallen ja auch unterschiedliche Charaktere zusammen! Aber gerade das macht es auch so schön, ein langer Weg halt, um zueinander zu finden...Aber dennoch schön und erstrebenswert....

Naja schon schwierig, das ganze zu beschreiben...



geschrieben von: Die_Hoffnung

Ich weiß nicht, ob Spinnen lieben können.
Aber ich habe von ängstlichen Spinnen gehört.
Ab und zu kommt es vor, dass sich diese Spinnen erschrecken, wenn sich ihr umklammertes gefangenes Geschöpf wert, dann haben sie Angst, Dieses zu verletzen, während sie ihm ein Kleid weben!


PS: Der Name Hoffnung hat etwas mit meiner Weltanschaung zu tun!

Hoffnung und Träume geben dem Leben die Energie das Leben zu erhalten, somit dürfen Träume und Hoffnung niemals sterben, denn mit Ihnen würde auch das Leben sterben.

Eine meiner Hoffnungen ist, dass es die Liebe wirklich gibt!



geschrieben von: Hastur

verliebt sein:

ein feuer das dich verbrennt,stockender athem,der kloss im hals wenn du sie(ihn) siehst,das glücksgefühl wenn sie dich anlächelt ... verliebt sein ist ein rausch , wird es erwiedert schweben engel mit harfen um dich herum und die berühmten rosa wolken benebeln deine sicht.

(und irgendwann:die wolken verziehen sich, die engel packen die harfen ein und gehen einen saufen ...)

liebe: liebe ist wie ein licht das mir den weg zeigt. für mich heisst es, dass ich jemanden gefunden habe dem ich vertraue,der mir halt gibt, ohne die person die ich liebe bin ich nicht komplett und zusammen sind wir viel mehr als nur 2 menschen. Liebe heisst für mich ruhe,geborgenheit. Sicher, das kribbeln,die freude,das glücksgefühl bei jeder geste des anderen ist immer noch da aber es verzehrt nicht, es wärmt.
verliebt bin ich um der guten und schönen dinge an meinem gegenüber, lieben tue ich auch um der fehler willen(und jeder hat die).

ändern um der liebe willen ... manchmal, lieben heisst für mich auch, dass ich die bedürfnisse des geliebten menschens respektiere und versuche ihm entgegenzukommen, aber nicht selbstaufgabe. ...


ok, alles ein wenig verworren. ich wünsche mir manchmal, dass man für einen kurzen moment einen anderen menschen seine eigenen gefühle und gedanken geben kann .. dann könnte ich euch zeigen was liebe für mich ist :-).


@liby ... bei uns gibts menschen die denken? *fg*

liebe gibt es, aber liebe muss nicht ewig sein und sie ist niemals selbstverständlich



geschrieben von: Liby

@Hastur: lol ^^ Entschuldige diese unkeusche Behauptung *gg*

...und dieses Gedicht ist wunderschön... Vielen lieben Dank für diese Bereicherung, Malvina =)



geschrieben von: Malvina

@ Liby
Nichts zu danken.
Ist ja auch leider nicht von mir. Also musste ich mir ja auch nicht den Kopf zerbrechen ;-))

Ich stell langsam fest, dass viele hier eine ähnliche Meinung zum Thema Liebe haben und diese doch völlig unterschiedlich sind.
Oft bedeuten die Worte die man wählt mehr, als einem bewusst ist.

@ Hastur
*zustimmendnick* Gut gesprochen!!!!
Vor allem, was das Entgegenkommen betrifft.

Zwei Menschen, zwei Meinungen und doch zwei Teile der gleichen Seele. Das ist noch etwas, was mir zu dem Thema einfällt.

Dark Wishes
Malvina



geschrieben von: Schattenwesen

Zitat:
Original geschrieben von GabrielleLian
- Was ist Liebe?
- Woran merkt man, wenn man jemanden liebt?
- Wann liebt man?



Für mich bedeutet wahre Liebe, dass man sich mit einem Menschen zu jedem Zeitpunkt der Beziehung eine Zukunft vorstellen kann ... dass man diesen Menschen nie wieder gehen lassen möchte, sich vollkommen verbunden fühlt. Dass nur der Andere genügt, damit man sich rundum wohl fühlt... Man hat das Gefühl, da ist jemand, der dich vervollständigt, der dir all das gibt, was dir bisher fehlte. Du würdest mit diesem Menschen ganz allein bis ans Ende der Welt oder auf eine einsame Insel gehen, und dennoch wärst du glücklich.
Verliebt ist man in den ersten Wochen/ Monaten- das ist die Zeit der Herzklopfens und des Nervösseins... man ist ganz aufgeregt den Anderen zu sehen und bemüht sich sich auch ja von der allerbesten Seite zu prsäsentieren. Tja, dieses Verliebtsein schwindet dann irgendwann und wird von der Liebe ersetzt. An diesem Punkt zerschellen viele Beziehungen, weil das "Kribbeln" plötzlich fehlt. Leider wird Verliebtheit allzu oft mit Liebe verwechselt. Wie viele Pärchen haben schon nach 3 Monaten geheiratet, nur um nach einem Jahr zu merken, dass das Kribbeln plötzlich fort war und die Beziehung so keinen Sinn mehr machte?
Doch da ist dann die Liebe. Eine wunderschöne, tiefe Verbundenheit, man kann sich total fallenlassen...

Das ist meine Ansicht dazu in Kurzform...



geschrieben von: Wistaire

@Schattenwesen
Da kann ich Dir aber nicht ganz zustimmen, das die Verliebtheit schwindet, denn man kann lieben und die Verliebtheit trotzdem behalten - allerdings ist das wohl eher selten, wenn das passiert - aber wunderschön...



geschrieben von: black_dämon

Liebe ist, wenn man nich mehr ohne den/die Menschen sein kann, wenn ophne ihn/sie alles sinnlos erscheint.
Der unterschied zwischen lieben und verliebt sein ist, dass man am anfang in einen Menschen verliebt ist. Da sieht man nur die positiven Seiten an ihm. Doch nach einiger Zeit lässt das nach und man merkt, dass sdieser Mensch auch Schwächen hat. wenn man jemanden wirklich liebt, akzeptiert man ihn mit all seinen Schwächen. Oder man merkt, dass einen diese Schwächen zu sehr nerven; dann war es wohl doch nicht der/die Richtige.



geschrieben von: VampireMiyu

Liebe?
Verliebtsein?
Verknalltsein?

Verknalltsein würde ich mit Schwärmerei glaich setzten... wenn zb ein Popstar unerreichbar ist, man Tagträume erlebt aber weis ihn niemals erreichen zu können, man weis, dass alles nie real sein wird...

Verliebtsein... dass ist schwerer zu bschreiben... aber aus meiner sicht ist es das gefühl, wenn einer einem nicht mehr aus dem kopf geht, man nicht mehr ohne ihn sein will, und alles sinnlos erscheint, diese erste Ekstase, die jeden in seinen bann zieht und das leben einfach nur herrlich schön macht.

aber die wahre liebe ist ein gefühl darüber hinaus. die innere verbundenheit, die absolute sicherheit dass immer jemand da is, der einen auffängt wenn man fällt. jemand mit dem den rest seines leben verbingen will. jemand dessen schwächen man anerkennt, den man von ganzen herzen liebt, auch wenne s schweirigkeiten gibt...

liebe ist soviel mehr als man in worte fassen kann... soviel mehr als man jemanls sagen könnte... liebe ist jemanden ohne worte zu verstehen. ihm jeden wunsch von den augen ablesen zu können und das ohne ihn anzusehen...

A leave in the wind....
Miyu



geschrieben von: Konkalit_4

Liebe ist eine Lüge, Lüge existiert nicht oder nur in den wenigsten Fällen. Die meisten Menschen schieben die Liebe vor um sich nicht eingestehen zu müssen das alle zwischenmenschlichen Beziehungen reines Geschäft sind.

Ein Beispiel: Mit 16 war ich mit einem Mädchen zusammen, verlobt, meine erste Beziehung damals, ich war noch nie jemand der so lebensfroh und optimistisch ist, aber damals begann ich aufzublühen. Bis ich dann eines tages erfahren oder besser gesagt live mitbekommen habe, wie sie mich betrogen hat, ich hab gehört wie sie über mich redeten:" Ach der Idiot merkt doch sowieso nichts...wieso bist du mit dem Versager überhaubt noch zusammen...blabla" Von da an wurden mir 2 Dinge klar, erstens das dies niemals Liebe war, und zweitens das es so in diesem Maße auch keine Liebe gibt, da ich diese Dinge immer wieder bei Freunden und Bekannten erlebe. Ich habe damals einen schrecklichen Fehler begangen meine wut und meinen Hass auszulassen und dafür auch meine Strafe bekommen. Seitdem, ist gut 4 Jahre her, habe niemals wieder jemanden an mich herangelassen, meinen Hass auf die Menschheit komplettisiert und bekomme auch immer wieder genügend Argumente, die diesen Hass berechtigen. Sobald sich etwas anbahnt, ein Mädchen sich mir nähert, was bislang 2x vorgekommen ist, die vorher nur befreundet war, breche ich jeglichen Kontakt ab, ich will dieses Risiko niemals wieder eingehen, lieber sterbe ich einsam und allein als noch mal mein Herz rausgerissen und vor die Füße geworfen zu bekommen. Soviel, meine Meinung dazu, danke fürs eventuelle Lesen...



geschrieben von: Tapio Bearking

Liebe... ist der Dolch, der dir in die Brust gestossen wird, wenn du es am wenigsten erwartest. Du kannst kaum noch atmen, das Herz schmerzt.
Liebe... ist das reißende Seil beim Bungiejumping. Der größte Kick, aber mit einem tödlichen Ende.
Liebe... ist etwas, was ich nicht vermissen würde, wenn mir es nicht aller Furz lang vorgekaut wird.
Nein, Liebe erzeugt nur unnötige Schmerzen. Ich gehöre zu den Menschen, die lieber allein bleiben. Das ist einfacher... Liebe sorgt nur für unnötige Komplikationen.



geschrieben von: kien

Ich kenne jemanden, der sagt, dass er Liebe einfach nicht untergliedern will. Er will es nicht zerlegen. Ich finde es persönlich schon sehr wichtig diese Liebe einzuteilen. Wenn dich nämlich jemand nachher fragt "Liebst du mich" und derjenige antwortet "keine Ahnung" ist das schlecht für die fragende Person, denn sonst kommt sie in ihrem Leben vielleicht nicht weiter, kann sich auf nichts einstellen und hofft einfach nur das ganze Leben lang.

Geschwisterliebe, Elternliebe, Schwärmerei...so viele Arten der Liebe kann man zu den Menschen aufbauen und man kann sie zu 100% erklären, wenn man es will.

Es gibt einen Menschen, den ich kenne, der sich die Liebe zu seiner Freundin (die er seit der Jugendzeit kennt) nicht eingestehen will, weil er denkt "das darf ich nicht, sie ist meine Freundin". Es wäre schlimm für ihn, wenn er die Gefühle zugeben würde. Außerdem denkt er "warum soll ich es zugeben, wenn sich an der Situation sowieso nix ändern würde, weil sie mich nie lieben wird..."

Schwärmerei ist bei mir, wenn ich Leute wegen ihres Charakters, ihres Aussehens oder irgendwelchen Dingen, die Standard sind. Die Person muss also nix besonders sein. Ich kann den bestimmten Grund aufzählen und auch schlechte Dinge über diese Person sagen, was mir an ihr nicht gefällt usw.

Liebe, wie sie andere fühlen, ist bei diesen Mensch wie folgt:

Sie verlieben sich, sehen zu 99% die schlechten Dinge beim Menschen als gut an (Lügen, schlechter Charakter usw.). Sie sind also Blind vor Liebe. Sie mögen die Leute, egal wie sie sind, oder werden. Sie lieben sie immer. Viele Menschen können genau aufzählen, weswegen Sie den Menschen mögen.

Bei mir ist es ganz anders: Ich liebe kaum Menschen. Ich suche sehr nach bestimmten Leuten. Das wichtigste ist bei mir die SEELE! Sonst nix. Egal was sie tun (außer sie Leben nicht nach den 10 Geboten, bzw machen vorsätzlich diese Fehler), egal was sie sagen, was sie sind, egal welches Alter, egal ob krank oder sonst was. Ich werde diese Menschen lieben. Ich kann niemals sagen "Ich mag dich wegen dem und dem" sondern nur "Ich liebe deine SEELE."

Aber leider haben so wenige Menschen eine gute reine Seele. Kinder haben diese auch schon oft nicht mehr. Schade.



geschrieben von: HeaveninHell

ich denke so etwas wie "die" liebe gibt es nicht mehr
dazu wurde sie zu oft benutzt um uns zu schaden, es fällt uns immer schwerer an die liebe zu glauben , den 3 kleinen worten "ich liebe dich" beachtung und respekt zu schenken...
je weiter wir uns entwickeln , desdo mehr verliert die liebe ihren wahren wirklichen sinn...
vergleichen wir nur einmal die altertümliche mit der modernen liebe...



geschrieben von: Waldemar

Nur wer wirklich weiß was leiden ist. Wer erkennt, dass alles auf dieser Welt auf Leid gebettet ist und alles seinen Preis hat. - Ich unterstelle sogar eine emotionale Intelligenz, nämlich mit seinen eigenen Gefühlen umzugehen und darauß Zusammanhänge zu erkennen .. Nur wer den Schmerz nicht fürchtet, läßt auch die Liebe in sein Herz. Die Liebe gibt erst meinem Leben einen Sinn.. und schön, dass ich lieben darf.. auch wenn sie nochso schmerzhaft sein kann! Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.. und somit auch die Liebe :)



geschrieben von: Bina

Wann ist man glücklicher?
Wenn man geliebt wird oder wenn man liebt?

Die Liebe macht glücklich, wenn man liebt! Das Gefühl zu haben, jemanden zu kennen, dem man sich öffnen möchte, dem man "Gutes" tun kann, dem man vertrauen kann.
Eine weiter schöne Sache, wenn es dazu gegenseitige Gefühle sind, aber ich denke, dass das nicht primär ist.

Jeder Teenager möchte doch auch verliebt sein.. Die Liebe in sich zu finden ist das wahrlich die schönste Erfahrung.



Wie auch schon oft gesagt, bringt die Liebe Schmerz mit sich.
Liebe zeichnet sich durch Sehnsucht aus... Dieses Verlangen, nicht immer erreichbar, kann einen auffressen, aber macht einen doch so glücklich dabei.

Liebe ist das einzige Gefühl, dass durch Sehnsucht solch eine Vielfältigkeit an Emtionen in den Menschen hervorrufen kann.



geschrieben von: Sadujan

Ich hab über Liebesbeziehungen vor Kurzem einen Text geschrieben... ist ein bisschen zu viel zum Reinkopieren, deshalb nur den Link: http://front.fr.ohost.de/include.ph...tid=1&themeid=0



geschrieben von: Asgards_Rune

ich habe lange nach der Antwort auf diese Frage gesucht.......und hab das gefunden:

Liebe? ??Ist Liebe nicht jenes Gefühl, das einem den Schweiß auf die Stirn treibt, obwohl man bei minus zehn Grad durch den Eisregen spaziert? Ist Liebe nicht die höchste Form der Folter, wenn man sie nicht erlebt? ??Liebe? ??Nennt man es nicht Liebe, wenn zwei Menschen glauben, dass sie nur ein Mensch sind? Entsteht Liebe nicht, weil sie die einzige Alternative zum Suizid ist? ??Liebe???Gehört Liebe nicht zu jenen Empfindungen, die Steine zum Kochen bringt und selbst als kleine Träne ganze Meere überlaufen lässt???Liebe???Gibt es sie überhaupt? Oder ist Liebe der Betrug, der diese Welt atmen lässt? ??Liebe...??...ist Zweifel, Gewissheit und Unvernunft in Einem. Sie ist vernünftig, ungewiss, wechselhaft und ewig. Sie ist da, wenn man sie sieht. Sie ist unsichtbar, wenn man nicht an sie glaubt. Sie ist manchmal schwarz und manchmal weiß. Sie ist tot und doch nicht tot.??Liebe???Ist das andere Wort für ‚Leben’! ???Schatz,.....Ich liebe Dich



geschrieben von: FavoleAngel

Für mich ist Liebe ein Gefühl, das immer stärker ist
als der Verstand. Erst dann kann man von Liebe sprechen.
Wenn man für eine Person ALLES (wirklich ALLES) tun würde,
und sie wenn nötig so weitgehend beschützen würde,
dass man sein eigenes Leben dafür geben würde.
Ja, so stark ist wahre Liebe.

Wegen der Frage nach dem Unterschied:
"Ich liebe - " meine Mutter/ meine Schwester/ meine beste Freundin/ einfach Menschen, bei denen ich meine innere Ruhe finden kann, bei denen ich mich nicht verstellen muss....

"Ich bin verliebt - " in meinen Partner/ in eine Person,
die mich allein durch ihre Anwesenheit nervös macht,
die in der Lage ist, mich bis an den Rande des Wahnsinns zu treiben, mit ihren Berührungen, mit ihren Worten....

LG, Favole -.^



geschrieben von: Arimahn

Pragmatisch gesehen ist Liebe nichts anderes als der Sieg der Gene über den Verstand. Man verliebt sich weil ein archaischer Teil des Gehirns das Signal gibt dass diese oder jene Person ein guter Partner wäre. Das ist letztlich eigentlich nichts Gutes.

Fiktional gesehen unterscheide ich zwischen der "gewöhnlichen" und der "poetischen" Liebe. Die poetische ist die Form die von der Kunst zum höchsten der Gefühle stilisiert wurde - Zu recht! Nur sind nach meiner (bewusst elitär-arroganten) Meinung nicht viele Menschen überhaupt zu solchen Gefühlshöhen (Und -tiefen) fähig.

Da kommt die gewöhnliche Liebe ins Spiel. Instinktive (hauptsächlich sexuelle, gestehen wir es uns doch ein.) Anziehung, Schmetterlinge im Bauch, solche Sachen. Solche Liebe geht schneller als man meint kaputt und, schlimmer noch, verwandelt sich in Hass, was letztendlich auch nur ein eingebautes Mittel zur Verarbeitung des Verlustes ist.

Hohe Liebe endet nicht einfach irgendwann. Sie verändert sich höchstens, bleibt aber nichtsdestotrotz eine tiefe Zuneigung zum anderen. In ihrer stärksten Phase führt sie zur völligen Aufopferungsbereitschaft für den anderen, zu einem "Ich würde für dich sterben". Und ich rede nicht von dahingesagten Schleimereien.



geschrieben von: Gabriel Bell

Hm die pragmatische Sicht ist sicherlich als solche zutreffend, allerdings finde ich gerade beim Thema Liebe gibt es keinen Grund, sie pragmatisch anzugehen. Liebe kann nicht funktionieren, wenn man sie zerlegt...sie kann nicht funktionieren, wenn man sie analysiert. Wenn man sich seinen Lebenspartner aus einem anderen Grund, als aus "wahrer Liebe" (wie in Arimahns letztem Abschnitt) aussucht, dann wird sie irgendwann nicht mehr da sein. Alle Gründe, wie die Wahl des Partners als geeigneten Familienvater oder bestmögliche Zukunftsplanbarkeit mit einer bestimmten Person verurteilen die Chance auf eine wahre Liebe zu einer minimalen.
Wie findet man wahre Liebe?
Einerseits darf man sich nicht an den einfachen Signalen des Körpers festmachen - darf Partner nicht nur triebgesteuert auswählen...andererseits darf man keine Vernunftsfaktoren in seine Wahl einfließen lassen - keine Rechnungen, kein "der/die ist arm - das kann nicht gutgehen". Wenn Liebe funktionieren soll, dann muss sie aus Emotion entstehen - nicht aus Trieb und nicht aus Vernunft. Ich höre den wissenschaftlichen Ansatz nicht sehr gerne, denn er zerstört Hoffnung, er rationalisiert und wenn man sich bei aller Erfahrung, die man im Verlauf gescheiterter Beziehungen sammelt, eines nicht nehmen lassen darf, dann den Funken Einfalt, auch bei der nächsten Liebe wieder zu hoffen...



geschrieben von: Arimahn

Hey, man kann versuchen rational darüber zu entscheiden aber es wird gar nicht klappen. Diesen Funken Einfalt KANN man nicht ersticken, er wird immer da sein.

Einzig wenn man wirklich Zeit seines Lebens niemanden mehr findet in den man sich verlieben kann sieht es düster aus... Ein beängstigender Gedanke.



geschrieben von: Gabriel Bell

Vor dem hab ich auch Angst...ist sehr beängstigend irgendwie...
Der Gedanke, dass man sich eines Tages damit abfinden muss, dass man am Ende eine weitere Person war, die im Leben nur die normale, zeitbegrenzte Liebe kennenlernen durfte...

Ob wir etwas besser Karten haben, weil wir drüber nachdenken?



geschrieben von: Arimahn

Introspektive führt eher zu Depression als das glückliche "nicht kapieren" dass die geistige Unterschicht ausmacht.



geschrieben von: Gabriel Bell

Hm...andererseits...findet man nicht eher den passendsten Partner, wenn man man selbst ist? Und ist man nicht irgendwie oft mehr man selbst, wenn man leidet? Soll jetzt nicht abgedroschen oder nach so typischem Dauerdepri klingen...aber gehts dir net auch oft so, dass sich nichts so falsch anfühlt, wie anhaltende Zufriedenheit?



geschrieben von: schwester_S

Zitat:
Original geschrieben von FavoleAngel
Für mich ist Liebe ein Gefühl, das immer stärker ist
als der Verstand. Erst dann kann man von Liebe sprechen.
Wenn man für eine Person ALLES (wirklich ALLES) tun würde,
und sie wenn nötig so weitgehend beschützen würde,
dass man sein eigenes Leben dafür geben würde.
Ja, so stark ist wahre Liebe.

Wegen der Frage nach dem Unterschied:
"Ich liebe - " meine Mutter/ meine Schwester/ meine beste Freundin/ einfach Menschen, bei denen ich meine innere Ruhe finden kann, bei denen ich mich nicht verstellen muss....

"Ich bin verliebt - " in meinen Partner/ in eine Person,
die mich allein durch ihre Anwesenheit nervös macht,
die in der Lage ist, mich bis an den Rande des Wahnsinns zu treiben, mit ihren Berührungen, mit ihren Worten....

LG, Favole -.^





geschrieben von: schwester_S

sorry, war gerade zu schnell mit auf "Antworten" drücken...

Ich wollte dem nur zustimmen - ich bin ganz Deiner Meinung... Noch besser gesagt: Du hast mir aus der Seele gesprochen!



geschrieben von: DesmodusDracule

Bis jetzt hab ich mit Liebe immer nur Schmerz in verbindung gebracht.
Keiner kann dir so weh tun wie wenn jemand den du liebst dich verletzt.

Liebe ist ein natürlicher Instink dem man sich nicht unterwerfen kann. Ohne ihn würde es die Menschheit nicht geben. Und das ist der einzige Grund zu lieben.... um für Nachfahren zu sorgen.

Der Mensch ist kein Wesen das unzertrennlich ist.
Sollte man seine Liebe verlieren, nach einer Trauerphase ist Mensch bereit sich auf etwas neues einzulassen... wegen des natürlichen Fortpflanzungsinstinkts.

Ich denke nicht das es die große Liebe gibt.
Man kann aber eine Liebe unvergessen machen.
Sowohl in traurigen als auch schönen Erinnerungen.

Ich denke Liebe ist, wie auch Kopfschmerz, nur ein Signal



geschrieben von: Dark Will

jop genauso isses.

das, was wir liebe nennen, ist nur ein tierischer instinkt, der zur fortpflanzung gehört. klingt traurig, ist aber so.



geschrieben von: Gabriel Bell

Und zuviel Rationalisierung hat nichtmal der Medizin gutgetan, wie man an diversen immernoch existenten Vorurteilen gegenüber der Psychiatrie erkennen kann.

Ich will nicht sagen, dass die Theorie von der Liebe als tierischem Instinkt Unsinn wäre, aber wäre Liebe ausschließlich das, so würde sich eine Diskussion darüber wohl nicht zwingend lohnen, da man diese Info an jeder Straßenecke aufschnappen kann...



geschrieben von: Anaximander

Zitat:
Ich will nicht sagen, dass die Theorie von der Liebe als tierischem Instinkt Unsinn wäre, aber wäre Liebe ausschließlich das, so würde sich eine Diskussion darüber wohl nicht zwingend lohnen, da man diese Info an jeder Straßenecke aufschnappen kann...


Liebe ist kein tierischer Instinkt, aber Liebe ist die verfeinerte, sublimierte, kompliziertere Version eines solche Instinktes. Mehr aber auch nicht ;)

Mich wundert es immer ein wenig, dass die meisten Menschen Probleme mit der Vorstellung haben, dass auch die Liebe nichts weiter als ein naturalistisches Phänomen ist, das sich genauso gut evolutions- und neurobiologisch erklären lässt, wie der Speichelflussreflex eines Hundes. Muss denn die Liebe unbedingt irgendetwas metaphysisches sein, um lohnenswert zu sein? Macht Liebe denn weniger Spaß, wenn man über ihre biologischen Ursachen bescheid weiß?



geschrieben von: Gabriel Bell

Nun ja...ja sie macht dann weniger Spaß...aber die Sichtweisen sind sicherlich verschieden - ich hab in der Hinsicht denke ich sowieso nen leichten Knacks, weil ich bisher noch immer vor der Vorstellung fliehe, nur ein Tier zu sein....ich find Liebe sinnlos, wenn sie nurn Mechanismus ist - ich finds generell sinnlos, Zeit mit Dingen zu verbringen, von denen mir irgendwann auffällt, dass ich mich nicht selber dafür entschieden hab, sondern nur irgendn "Ding" in mir. Leider hab ich auch Angst, dass die vielen Kausalitätsphilosophen vielleicht damit recht haben, dass ich mich nie wirklich entscheiden konnte.
Ich trenne gerne Gefühle und Triebe, möchte darin zwei verschiedene Dinge gesehen wissen. Dass Sexualität ein Trieb ist war mir immer bewusst, allerdings hatte ich Liebe immer anders gesehen...etwas besonderes, wegen dem man es seinem Trieb manchmal gestattet, die Kontrolle zu übernehmen...
Najo muss wohl recht albern klingen :D





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