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Original geschrieben von Any Body
...es wurden prognosen ausgesprochen wie lange es dauern könnte, bis er wieder "gesund" ist ... dass er sich derzeit in einer klinik aufhält in der nur engste familienmitglieder und freunde zutritt haben, dass er medikamentös behandelt wird... er will keinen weiteren kontakt nach außen hiess es.. und die meldungen seien dazu gemacht, die unkenrufe und gerüchte um die erkrankung des noch so jungen spielers zukünftig zu unterbinden... ob es ihm recht ist, dass es in die öffentlichkeit gelangt? wollte er wirklich, dass alle es wissen? hilft es ihm, dass derartige meldungen in die öffentlichkeit gesetzt werden? .... die fragen gingen mir durch den kopf...
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11.06.1955
Beim 24-Std-Rennen von Les Mans kommt es zu einer Massenkaramboulage, bei der ein Mercedes "Silberpfeil" in die Zuschauermenge geschleudert wird. Es sterben 85 Menschen, über 200 werden teils schwer verletzt. Mercedes zieht sich bis in die neunziger Jahre vom Rennsport zurück.
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johann wolfgang von goethe
.... " ich liebe dich, mich reizt deine schöne gestalt; und bist du nicht wilig, so brauch ich gewalt."... " mein vater, mein vater, jetzt fasst er mich an! erlkönig hat mir ein Leids getan!"
dem vater grauset's, er reitet geschwind, er hält in armen, dach ächzende kind, erreicht den hof mit mühe und not; in seinen armen das kind war tot....
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Der Weg hinaus
Als wate er im Schlamm, so mühsam ging er; die Fußballschuhe hingen wie Blei gefüllt an seinen Beinen. Nur gewaltsam, wie gegen einen Orkan ankämpfend, hielt er die Richtung auf den dunklen, unbewegten Halbkreis vor ihm am Grunde der sich steilenden, von wimmelndem Leben quellenden Stufenwand des Stadions, auf jenen Halbkreis, der der Kabineneingang war. Den steuerte er an wie ein leckes Schiff bei schwerem Seegang den Hafen.
Hinter ihm war das unterbrochene Spiel wieder angepfiffen worden, das lenkte die meisten Augen von seinem Hinausgehn ab. Die aber, die neben und ober dem Kabineneingang standen, sahen ihn näherkommen, und je näher er kam, desto mehr Blicke sammelten sich auf ihm; wie eiserne Pfeilspitzen von einem Magneten angzogen lenkten diese Blicke sich auf ihn, gebündelt stachen sie auf ihn, einen unfreiwilligen Winkelried, ein. Und je näher er kam, desto artikulierter tobte es vor ihm los: Pfui-Salven, das Knattern zahlloser winziger Haß-Explosionen, herangetagen au den Wellenlinien greller Pfiffe. Gesichter sah er keine; abr er wußte, dass es dieselben Münder waren, die früher, all die stolzen Jahre lang, allsonntäglich ihren Beifall über ihn ergossen hatten, wenn er so spielte, wie sie es gerne sahen. ....
... Und was hatte man ihm, war wieder ein Spiel gewonnen, nicht alles nachgerühmt!. Dass er der beständigste Spieler sei, zuverlässig auf jedem Posten, ohne Formkrisen, ohne Launen; kein Star, sondern immer Teil der Mannschaft, ihr Motor und ihre Seele zugleich; und der fairste Fußballer seit langem.....
... Und jetzt stapfte er schwankenden Schrittes hinein in die Mauer vor ihm aus Gejohle, Pfiffen und Flüchen... Und alles, was ihn früher über das Spielfeld getragen, was seine Läufe beflügelt, was seinen Einsatz befeuert hatte: der Beifall, der Jubel, diese Woge von aufbrausendem Schrei, die aus dem Beton-Oval, einer einzigen riesigen Kehle, zum Himmel stieg und alsdamm wie ein linder Frühlingsregen erquickend über ihm niederfiel: das alles kam ihm jetzt, im nachhineine, unwirklich vor; ja ihm schien, als habe er sich all die Jahre lang verhört und als vernehme er erst jetzt, was die da oben all die Jahre lang wirklich geschrieen hatten, und als verstünde er erst jetzt, was dieses Schreien schon damals in Wahrheit bedeutet hatte. So torkelte er, wie ein blindgeschlagener Boxer auf den Schatten seines Gegners, darauf zu, im vernebelten Blick tat sich schwarz, mit jedem seiner Schritte sich in die Tiefe verfinsternd, der überdeckte Gang zu den Kabinen auf: ein brüllendes Maul inmitten einer zuckenden Grimasse. Und dieser Rachen tat sich auf, ihn zu verschlingen auf Nimmerwiedersehen.
Und das alles nur, weil er den Flügel nicht hatte halten können; der bursche mit seinen einundzwanzig Jahren war eben schneller als er, der schon zehn Jahre mehr auf dem Buckel hatte, und was für Jahre!....
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Über das Auswandern
.... Ich aber fuhr nach Berlin zurück und bemühte mich in den folgenden Tagen und Wochen, weiter Gesinnungsgenossen von der Flucht ins Ausland abzuhalten. Ich beschwor sie zu bleiben. Es sei unsere Pflicht und Schuldigkeit, sagte ich, auf unsere Weise dem Regime die Stirn zu bieten. .... Hätten sie auf mich gehört, dann wären sie heute wahrscheinlich alle tot. Dann stünden sie, auch sie in den Listen der Opfer des Faschismus. ....Wenn es mir damals gelungen wäre, auch nur einen von ihnen zu überreden, den man dann gequält und totgeschlagen hätte? Ich trüge dafür die Schuld... Warum ich das erzähle? Um anzudeuten, weshalb ich mir nicht anmaße, anderen Menschen, und wären's die nächsten Freunde, in wichtige Entscheidungen hineinzureden. Von einem Menschen habe ich das Recht, Ideen zuliebe Opfer zu verlangen: von mir selbst. ....
... Ist der Wunsch, das gesunkene Schiff zu verlassen, wirklich so allgemein verbreitet? Ich hoffe, dass der Autor übertreibt. Ich fürchte, dass er Recht hat. "Schon die Absicht allein, schreibt er, beweist, dass die Jugend die Lust verloren hat, am Leben Deutschlands teilzunehmen". Die Lust verloren? Das klingt niederschmetternd. Es klingt, als ob jemand sagte: "Meine Eltern haben ihr Vermögen verloren, ich such mir morgen ein Paar neue!....
Heute zucke ich mich den Achseln und blicke aus dem Fenster. Wenn die jungen Leute erklären: " Wir wollen fort aus diesem zertrümmerten und mit Menschen bis zum Hals vollgestopften Land, um unser Glück woanders zu versuchen", so habe ich kein Recht, mich ihnen in den Weg zu stellen...
... Etwas andres ist das Interesse, ds ich an der Frage nehme. Denn die Frage und die Antworten darauf sind für die Zukunft unserer Heimat außerordentlich bedeutsam. Auch jetzt schon, wo an Möglichkeiten zur Auswanderung noch gar nicht zu denken ist..
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... wenn ich ihm etwas zu essen mache, wenn er heimkommt, dann liebt er mich... *lach*...
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Quelle euler/3sat/delta
Kreativität und Innovation
Die Komponenten durch die Neues entsteht
Kreativität ist die Bedingung für Innovation. Wie aber sind die beiden Begriffe definiert? In der Praxis werden die Begriffe oft durcheinander gebracht und sogar Fachleute tun sich mit einer scharfen Abgrenzung schwer. Eine präzise Erklärung findet man im Duden: Innovationen gelten als gegenständlich und sind Resultat eines eingerahmten Prozesses. Man spricht von innovativen Arbeitsmethoden oder Unternehmen. Kreativität hingegen ist ideell, und meint das geistige Substrat eines Menschen.
Umgekehrt aber ist Kreativität ohne Umsetzung, ohne Materialisierung wirkungslos. Der Grundstein für das individuelle kreative Potential wird bereits in der Kindheit gelegt. Die Förderung der Unabhängigkeit, die Freiheit auszuprobieren und fragen zu dürfen, sind Voraussetzung für ideenreiche und originelle Menschen. Ganz wesentlich ist auch die Wertschätzung durch die Eltern. Ohne gesundes Selbstvertrauen und den Mut frei zu denken, gibt es keine Kreativität und keine Innovation. Leider verkümmert das innovative Potential junger Menschen oft. Schuld daran sind die hierarchischen Strukturen in Schule, Ausbildung und Beruf, die Angst und Anpassung fördern. Die Lust, Dinge auszuprobieren wird zerstört. Und das Risiko, dass etwas nicht klappt, will schon gar niemand mehr eingehen.
Die Wirtschaft braucht kreative Köpfe
Aber die Wirtschaft braucht Menschen mit kreativem Potential. Dafür gibt es allgemeine Kreativitätstests die Antworten geben sollen. Doch diese sind meist wenig informativ, denn sie arbeiten zu unkonkret. Mittlerweile gelingt es aber Unternehmensberatern zumindest den innovativen Anteil eines Menschen zu ermitteln. Es gibt zwar noch keine Skala mit der Innovation absolut gemessen werden kann, aber als relationales Ergebnis können doch immerhin Potentiale verglichen werden. Das Feuer gilt in der Geschichte der Menschheit als Basisinnovation. Ebenso das Rad. Die Welt war eine andere nach solchen Durchbrüchen. Doch die Zeit der großen Individualerfinder wie Rudolf Diesel, Thomas Edison oder Steve Jobs scheinen vorbei. Heute forschen und entwickeln große Abteilungen an neuen Ideen. Aber seit dem PC wartet die Menschheit auf eine bahnbrechende Innovation, die den Alltag erneut durcheinanderwirbelt. Wer Innovationen will, muss auch risikobereit sein und die Bedingungen dafür schaffen.
Das Neue kommt durch den Menschen in die Welt. Wer aber die Menschen verängstigt und ihnen nicht vertraut, kann lange auf den Durchbruch warten. Dabei bedeuten Innovationen Märkte und Umsatz. Wie aber können Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu anregen innovativ zu werden? Die Antwort scheint einfach: Vertraue Deinen Leuten. Dazu bedarf es einer neu strukturierten Unternehmenskultur. Aus der Hierarchiepyramide entstehen Arbeitseinheiten, die als Ganzes funktionieren und eine Identifikation bieten. Wesentlich ist die Kommunikation untereinander, auch die zwischen den autonomen Teams, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Informationen sollten allen Mitarbeitern gleichermaßen zur Verfügung stehen. Zur Bewältigung konkreter Projekte können aus den Teams temporäre Arbeitsgruppen gebildet werden. Die interne Flexibilität ermöglicht dann schnelle Reaktionen auf externe Anforderungen. Doch die Möglichkeiten werden in den meisten Unternehmen noch nicht umgesetzt
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Quelle: wissen.de
ver'ein|nah|men <V.t.; hat> Geld, Beträge, Gewinn vereinnahmen einnehmen; jmdn. vereinnahmen <fig.; umg.> ganz für sich beanspruchen, für eigene Zwecke einsetzen
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quelle: wissen.de
• Zwang
Psychologie
Bezeichnung für eine psychische Erkrankung, bei der sich bestimmte Denkinhalte oder Handlungsimpulse immer wieder aufdrängen und nicht unterdrückt werden können, obwohl erkannt wird, dass sie unsinnig sind. Wird diesen Impulsen nicht nachgegeben, stellt sich intensive Angst ein.
• Zwangsvorstellung
eine sich zwanghaft aufdrängende Vorstellung, die Denken und Handeln des Menschen wider seinen bewussten Willen bestimmen kann. Zwangsvorstellungen, zumeist von Angstgefühlen begleitet, können sich zu Zwangsneurosen verdichten.
• Zwang
Strafrecht
die Anwendung körperlicher oder seelischer Druckmittel zur Erzwingung von Handlungen oder Unterlassungen; kann geschehen durch physische Gewalt oder Drohung; Tatbestandsmerkmal verschiedener Straftaten gegen die persönliche Freiheit; im bürgerlichen Recht Nichtigkeits- oder Anfechtungsgrund von Rechtsgeschäften. Nötigung
• Zwang
Verwaltungsrechtunmittelbarer Zwang
obrigkeitliche Anwendung physischer Gewalt einschließlich des Waffengebrauchs (Zwangsmittel) gegen Personen und gegen rechtswidrig errichtete oder eingerichtete Gegenstände (z. B. Beseitigung nicht genehmigter gewerblicher Anlagen); besonders häufig im Polizeirecht. Nach dem Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes vom 10. 3. 1961 wird unmittelbarer Zwang durch körperliche Gewalt, ihre Hilfsmittel und durch Waffen ausgeübt. Körperliche Gewalt ist jede unmittelbare körperliche Einwirkung auf Personen oder Sachen. Hilfsmittel der körperlichen Gewalt sind insbesondere Fesseln, Wasserwerfer, technische Sperren, Diensthunde, Dienstpferde und Dienstfahrzeuge. Waffen sind die dienstlich zugelassenen Hieb- und Schusswaffen, Reizstoffe und Explosivmittel.
• Angststörungen
Angst, das Empfinden allgemeiner, durchdringender Furcht, ist eine Emotion, die jeder haben kann. Ein gewisses Maß an Angst ist normal und unter Umständen sogar hilfreich. Menschen mit Angststörungen haben dieses Gefühl jedoch in unpassenden Situationen und in einem solchen Ausmaß, dass ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigt ist. Es gibt mehrere Arten von Angststörungen, deren Ursachen bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden konnten.
• Freiheit
nach der allgemeinsten, ursprünglichen Bestimmung die Abwesenheit von Zwang und die Unabhängigkeit von Notwendigkeit oder Zufall. Diese Definition entspricht auch der Wortgeschichte und der zunächst sozialen Bedeutung des Begriffs: Das von einer indogermanischen Wurzel ausgehende "fri" hängt mit "Freund" zusammen und meint die Stammesverwandten, deren Gegensatz die Unfreien (Sklaven, Kriegsgefangene) sind. Denselben Ursprung haben das griechische und das lateinische Wort für "frei": eleutheros und liberale. Freiheit erlangte später eine positive Bedeutung als Einordnung in das gemeinsame Gesetz (Autonomie, Autarkie).
Unabhängig von sozialen und geschichtlichen Zuordnungen bedeutet Freiheit im negativen und allgemeinen Sinn: so zu handeln, wie man will, worunter auch Willkür zu begreifen ist; positiv gewendet bedeutet der Begriff: Selbstbestimmung des Menschen, indem er sich unabhängig von äußeren und inneren Zwängen macht und selbst auch Ursprung seines Wollens ist. Dazu gehört ebenfalls die Überwindung der Willkür, die dauerhafte Willensfreiheit ermöglicht. Freiheit ist daher immer einerseits politisch bestimmt (vor allem in ihrem negativen Aspekt), andererseits gekennzeichnet durch die Herrschaft des Intellekts, weil nur die geistige Bestimmung als frei vorgestellt wird. - Einen besonderen Ausdruck hat der Begriff der Freiheit in der Philosophie des deutschen Idealismus gefunden, der von Kants Bestimmung des Willens durch seine eigene allgemeine Form (kategorischer Imperativ) bis zu Hegels Auffassung der Geschichte als "Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit" reicht.
Die politische Freiheit hat ebenfalls verschiedene Bedeutung: als Freiheit des Einzelnen im Staat bis zur völligen Entmachtung des Staates ("Nachtwächterstaat" des Liberalismus, Anarchismus), als in den Grundrechten festgelegte bürgerliche Freiheit (Glaubens-, Presse-, Versammlungs-, Vereins-, Eigentumsfreiheit) oder aber als Freiheit des Staates bzw. Volkes selbst (Bündnisfreiheit, Souveränität u. Ä.). - In Übertragung politischer Begriffe auf wirtschaftliche Verhältnisse fordert der Sozialismus Freiheit der Arbeiterklasse, d. h. die Beseitigung der Ausbeutung der Arbeitenden durch das Kapital. - Im Recht ist die Freiheit des Einzelnen (Freiheitsdelikte, Freiheitsrechte), der dem Staat nachgeordneten Verbände (Selbstverwaltung) und der Staaten (Souveränität, Freiheit der Meere) besonders geschützt.