[schlagzeilen von gestern...] - German Gothic Board

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schlagzeilen von gestern...

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geschrieben von: Any Body

... als ich gestern auf dem weg zu einer veranstaltung im auto saß und die radionachrichten vernahm, war ich etwas erstaunt über die meldungen, die ein sehr bekannter fussballverein der deutschen bundesliga über einen spieler verlauten liess.

... ich fragte mich, ob es dem spieler, der erkrankt sei, helfen würde, wenn man alle welt mitteilt, wie es um ihn steht... es wurde kurz beschrieben, welche ursachen möglicherweise dazu führten, dass er erkrankt war, es wurde sein alter in manchen meldungen vom tage hervorgehoben und auch seine privatsphäre und die probleme innerhalb dieser an die öffentlichkeit gezerrt... alles mit der begründung, dass er den kontakt in der derzeitigen phase zur öffentlichkeit abgebrochen hat um wieder gesunden zu können...

es wurden prognosen ausgesprochen wie lange es dauern könnte, bis er wieder "gesund" ist ... dass er sich derzeit in einer klinik aufhält in der nur engste familienmitglieder und freunde zutritt haben, dass er medikamentös behandelt wird... er will keinen weiteren kontakt nach außen hiess es.. und die meldungen seien dazu gemacht, die unkenrufe und gerüchte um die erkrankung des noch so jungen spielers zukünftig zu unterbinden... ob es ihm recht ist, dass es in die öffentlichkeit gelangt? wollte er wirklich, dass alle es wissen? hilft es ihm, dass derartige meldungen in die öffentlichkeit gesetzt werden? .... die fragen gingen mir durch den kopf...

"... er hat die veranlagung dazu", hieß es weiter, und " ... der erfolgsdruck und das versagen oder das ausscheiden durch verletzungen oder nichtteilnahmen an wichtigen spielen, hätten dazu geführt..." .... dachte darüber nach, dass es vermutlich ein typisches zeichen unserer gesellschaft ist, der erfolgsdruck... immer mehr und immer schneller... wohin wird es führen?... dachte darüber nach, wie viele in meinem näheren umfeld davon betroffen sind oder waren ... eine parallele ging mir durch den kopf, wie auch die aussage eines kollegen, der sich mit einem anderen kollegen etwas lauter darüber unterhielt, bzw. hinterfragte, ob der andere kollege wüßte, wie viele menschen sich in der heutigen zeit umbringen, weil sie dermaßen unter erfolgszwang stehen und weil zu wenig auf die individuellen bedürfnisse bzw. die emotionen der mitarbeiter eingegangen wird.. ( ein anderes wort hierfür Mobbing) ...

... verzweiflung, wut, enttäuschung, traurigkeit, resignation... was für eine ironie... und am ende überlebt doch derjenige am ehesten, der keine gefühle mehr hat, der "über leichen geht" und sich nicht um die gefühle anderer gedanken macht.....



geschrieben von: Selian

Zitat:
Original geschrieben von Any Body
...es wurden prognosen ausgesprochen wie lange es dauern könnte, bis er wieder "gesund" ist ... dass er sich derzeit in einer klinik aufhält in der nur engste familienmitglieder und freunde zutritt haben, dass er medikamentös behandelt wird... er will keinen weiteren kontakt nach außen hiess es.. und die meldungen seien dazu gemacht, die unkenrufe und gerüchte um die erkrankung des noch so jungen spielers zukünftig zu unterbinden... ob es ihm recht ist, dass es in die öffentlichkeit gelangt? wollte er wirklich, dass alle es wissen? hilft es ihm, dass derartige meldungen in die öffentlichkeit gesetzt werden? .... die fragen gingen mir durch den kopf...

Um den Spieler zu schützen hat der Verein erstmal vermeldet, der Spieler sei an Grippe erkrankt. Nun sei es des Spielers Wunsch gewesen, offen mit der Erkrankung umzugehen. „Was soll ich denn verheimlichen“, wurde er zitiert.

Ja, es ist sogar sehr hilfreich für den Spieler das es veröffentlicht wurde. Jeder wird an seinen Aufgaben gemessen, jeder von uns im Beruf oder im Studium genauso wie ein Profifußballer auch. Wenn er nun aus irgendeinem Grund seine Leistungen nicht mehr bringen kann, steht die Frage im Raum warum das so ist. Das Verständnis für seine fehlenden Leistungen ergibt sich aber erst aus dem Wissen das er Krank ist.

Das "Problem" bei einem Profisportler ist, genauso wie bei jedem Prominenten das er in der Öffentlichkeit steht und somit alles was die Person betrifft von Interesse ist, weshalb auch immer. Dieser Nachteil wird in der Regel aber mit einem äußerst komfortablen Leben ausgeglichen. Dabei muß man bedenken das der genannte Spieler mit gerade 23 Jahren in der Lage wäre sich aus dem Fußball zurückzuziehen um in Ruhe zu leben. Finanziell ist das für ihn kein Problem aber solange er das nicht macht, scheint ihm seine Fußballerkarriere wichtig zu sein, was ich nachvollziehen kann.

Meiner Meinung nach hat es ein "normaler" Arbeiter der an der gleichen Krankheit leidet wesentlich schwerer!



geschrieben von: Sirius

Naja, so ein Fußballspieler ist halt kein normaler Angestellter in irgendeiner Firma. Die Vereine blättern ja zumeist recht hohe Geldbeträge für die Spieler hin und wollen natürlich auch den maximalen Gewinn aus dem eingesetzten Kapital schlagen. Jeder Fußballverein wird mehr und mehr zum Wirtschaftsunternehmen, das knallhart kalkulieren muß - von daher ist es nicht verwunderlich, das man so genau, wie möglich voraussagen möchte, wann die "Mensch-Maschine" im Falle eines Ausfalls wieder Einsatzfähig ist, weil jener Ausfall eben doch mit imensen Kosten verbunden ist.
Das die Menschlichkeit da natürlich völlig auf der Strecke bleibt, scheinen sowohl Verein, als auch Fans in Kauf zu nehmen.



geschrieben von: Sneaky

Auch der Spieler nimmts in Kauf, mag sein er übersieht es am Anfang seiner "jungen Karriere" noch, aber ein paar Jahre später ist er dann als Fußballer wer, falls er gut ist. Und dann? Star auf dem Rasen muss doch prägen. Viele gute Sportler haben das Problem mit dem Ende der Karriere. Für viele kommts durch "Alter", für manche durch Krankheit. Wie gesagt, ein "normaler" Mensch der krank wird hats schwerer, finaziell gesehen, leichter dadurch dass die "breite Öffentlichkeit" nicht in sein Privatleben schielt.



geschrieben von: Sirius

Dem ich stimme ich mal so zu :)



geschrieben von: Any Body

Depressionen - sie entstehen m.E. dann, wenn es geschafft wurde, einem Menschen auf welche Weise auch immer zu brechen und es an die Öffentlichkeit bringen, mag für Menschen, die sich dazu entschlossen haben, eine derartige Position oder ein Amt einzunehmen, eine logische Konsequenz zu sein.

Fast so, wie die Stars, die heutzutage über öffentliche Castingsendungen im TV geboren werden. Es wird mitverfolgt, zu welchen Leistungen sie angetrieben werden, welchen Einsatz sie bereit sind, dazu zu zahlen, und die Menschlichkeit? - live Übertragung in Millionen Haushalte per TV, denn echte Gefühle verkaufen sich immer noch am besten.

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We got him ...

Am vergangenen Wochenende brach die Nachricht über die Gefangennahme von Saddam Hussein in die bundes- bzw. weltweiten Haushalte hinein. Dazu ein Video bzw. Bilder eines Mannes, der wie hiess es " sehr, sehr alt geworden ist".

Über das Thema wird hier auf Nachtwelten ja auch schon im Kaiser geschrieben. Habe mir dazu die Berichte noch einmal von verschiedenen Nachrichtensendern wie beispielsweise diesen, oder auch diesen durchgelesen.

Es ist nachvollziehbar, daß die Welt darüber froh ist, daß ein Mensch, der ein derartiges Schreckensregiem anführte, gefangen wurde, nach einer jahrelangen Hetzjagd hat er endlich aufgegeben. Doch wo wurde er gefaßt? In welch einem Zustand befand er sich? Irgendwo in der Nähe seiner alten Heimatstadt in einem in meinen Augen "Mauseloch".

Der Aufstieg und Niedergang einer Persönlichkeit, an deren Ideale einmal viele Menschen geglaubt hatten, denn sonst wäre er nicht zu dem geworden, was er mal war.

Kann mir über meine Gefühle oder auch über das Richtig oder Falsch keine klaren Gedanken machen und auch keine rechte Meinung bilden - doch wie so vieles macht es mich betroffen....

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Betroffenheit - oder auch das Gefühl etwas verloren zu haben...

Der Aufstieg und der Niedergang von Persönlichkeiten, die man irgendwie und irgendwann einmal kennenlernte und von deren Begegnungen oder Worten man irgendwie beeindruckt wurde... die irgendwie den eigenenen Weg beeinflußen... ob nun bewußt oder unbewußt...

Habe keine Erklärung dafür, warum mir die Gedanken an die virtuellen Persönlichkeiten, die mir in meiner Anwesenheit auf nachtwelten in den Sinn kamen... doch dem war halt einfach so...
Hier in den Nebelpfaden gibt es einen Beitrag "nachtspaziergang von noname" - hatte mich damals viel mit ihm unterhalten und es ging auch etwas über eine anonyme Unterhaltung hinaus. Wir haben sehr bewegende Gedanken ausgetauscht, bis er irgendwann nicht mehr geschrieben hat. Hatte verschiedene Versuche unternommen, noch ein Wort oder eine Silbe von ihm zu hören, doch monatelang nichts, bis ich schliesslich aufgab.

Zu einer Zeit in der mich ein Strudel ergriffen hatte, meldete er sich wieder zurück, doch ich antwortete nicht, hatte einfach keine Kraft mehr - vielleicht war auch die Enttäuschung über die Stille im Laufe der Zeit zu groß geworden, daß ich insgeheim auf selbe Art antwortete, wie er damals. Gleiches mit gleichem vergelten - eigentlich ein Sinnspruch, dem ich niemals folgen wollte, doch im Unterbewußtsein tat ich es oder tue ich es immer noch... vielleicht, vielleicht aber auch nicht...

So wie es mit noname passierte, gibt es noch einige andere nicks, die mir gern in Erinnerung rücken, doch heutzutage wohl eher der Vergangenheit angehören. Die Konsequenz daraus, keine weitere Nähe zulassen, damit die Enttäuschung oder auch der Verlust der einst liebgewordenen Menschen nicht zu groß wird, denn irgendwie blutet mein Herz immer noch...

Es ist normal, daß Menschen einen nur für eine gewisse Zeit begleiten, doch es fällt mir schwer, es zu akzeptieren oder damit umzugehen...



geschrieben von: Any Body

Entscheidungen...

.... es ist vielleicht kein Abschied für immer und vielleicht bleibt es ja so, wie es damals war, als alles anfing, sind Gedanken, die mich irgendwie schon immer begleitet haben, wenn es darum geht angeblich wichtige Entscheidungen fürs Leben zu treffen. Doch sind es wirklich immer alles Entscheidungen, die für das Leben des einzelnen wichtig sind, oder gar von Belang sind?

... in letzter Zeit wurde ich viel mit Entscheidungen anderer konfrontiert, Konsequenzen, weil es einfach so nicht mehr ging, wie es die letzten Tage, Wochen, Monate oder auch Jahre lief. Kommt mir vor, als wenn ich immer noch an dem Punkt stehe, und die Hand zum Abschied oben halte...

... irgendwie hängt mir ein Kloß im Hals, immer noch... und es tut irgendwie immer noch weh... immer noch.. egal welche Entscheidung es war... eigentlich ist es mutig von denen, die gehen, sich entschieden haben, einen anderen Weg zu gehen, diese Konsequenz zu ziehen und derartige Veränderungen herbei zu führen. Zu den Machern zu gehören... doch mit welcher bitteren Pille? Etwas liebgewonnenes aufgeben? Etwas wo man sich mal zuhause gefühlt hat und es immer noch tut, vielleicht?

... mutig, ja klar... sehr mutig... und bewundernswert, vielleicht passt das Wort Respekt besser. ... finde nicht die richtigen Worte... welche Worte sind schon passend... es tut mir weh, wenn diejenigen gehen, die ich mag... bin durch den Wind, Erinnerungen rauschen mir durch den Kopf, möchte gern mir etwas von der Seele schreiben... doch es gelingt einfach nicht...

Was bleibt außer einen guten Weg zu wünschen... sofern es denn einen weiteren Weg gibt?

Jeder trifft die Entscheidungen für sein Leben selbst und verhinderbar ist kaum etwas, man kann es vielleicht hinauszögern und zu einem gewissen Teil beeinflußen... doch ändern, oder verhindern, was nicht zu verhindern ist?

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geschrieben von: Any Body

Gemischte Gefühle
... verursachten kurze Blicke in die Fernsehnachrichten vor dem Osterwochenende, es wurden Bilder von Geiselnahmen gezeigt, es waren soweit noch in Erinnerung Japaner, bewegliche Bilder, wie die Geiselnehmer den Geiseln vor laufender Kamera eine lange Klinge an den Hals legten. Der Japaner hob vermutlich aus Reflex die verbundenen Hände an den Hals, machte auf mich einen flehenden Eindruck, nicht ermordet zu werden... Wie es weiter heißt, eine Drohung an die Japaner, sich aus dem Irak zurückzuziehen... weitere Bilder, nur ein paar Sekunden lang, verkohlte Amerikanische Leichen, auf die eingeschlagen wurde, wie hieß es im Kommentar, ... "nach ihrem erbärmlichen Tod geschändet"... mit Stöckern wurde auf sie eingeschlagen, wie auch an fahrende Autos gebunden... nicht einmal nach ihrem Tod haben Sie ihre Ruhe, dachte ich... gepeinigt und geschlagen aus Hass... es waren nur Sekunden, die ich es sah... Zur Beruhigung und um des besseren Verständnisses versuche ich verschiedene Zeitungsartikel zu lesen, warum ist es notwendig, daß die Amerikaner weiterhin das Land besetzen? Finde Artikel wie folgende , doch so recht verstehen kann ich es nicht. Warum ist es notwendig, weiterhin den Irak zu besetzen, nach der Gefangennahme von Saddam Hussein dachte ich eigentlich, hätten die Amerikaner ihr Ziel erreicht? ... Geht es Ihnen generell um die Macht über andere Völker, das Unterdrücken von Menschen, die Vereinnahmung der Bodenschätze? ... Wie weit wollen Sie noch gehen?...

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geschrieben von: Any Body

Momente der Ruhe

... viele gibt es nicht mehr, doch manchmal finden sie mich oder ich sie... meist an wochenenden, wenn die grenzen der leistungsfähigkeit weit überschritten sind, es scheint, daß nur noch ein häufchen mensch übrig geblieben ist... die anscheinend letzte energie wird zusammengerafft um an orten der ruhe und der stille wieder kraft zu tanken...

... sei es auch nur virtuell....

eigentlich unmöglich und ziemlich naiv gedacht oder in einen entsprechenden zustand versetzt... würde ich ein bild zeichnen meiner selbst, dann wäre es eine blasse schwarz, weiß skizze, die linienführung nicht glatt und eben sondern eher grob, zackig und ungenau... verursacht durch den zitternden arm, das zitternde handgelenk und die unsicherheit...

... schaue ich mich in den themen auf nachtwelten um, so reicht die neugier nicht aus, geduldig bis zum schluß zu lesen... es interessiert mich kaum (noch). ... dennoch bin ich hier... wie ein geist der in einem alten schloss herumspukt...

... warum bin ich hier?... es gab mal vor einiger zeit einen thread der so hieß, der ersteller dieses gedankens ist mittlerweile nicht mehr aktiv... doch die frage geht mir immer noch durch den kopf... kann mich nur an den namen der antwortenden erinnern... aber nicht mehr an die antworten.... fühle so etwas wie die stimmung, in der es vielleicht damals entstanden sein könnte.. doch das ist eine reine mutmaßung... meine sicht der dinge müssen nicht zwangsläufig mit der eines anderen übereinstimmen ....

... würde gern an poetischen gedanken weiterschreiben doch die konzentration reicht nicht... meine hände wollen nicht... sind müde, genauso müde wie die stimme... dem asthma sei dank, denn lachen geht schon gar nicht mehr, ohne danach in atemnot zu geraten.... zeichen, daß die grenzen zu oft überschritten wurden... denke ich... das video "the wall" ist immer noch unbesehen, da ich keinen videorecorder besitze... denke darüber nach, was wäre, wenn ich einfach aufhören würde... entscheidungen treffen würde, welche die derzeitige gewohnheit total auf den kopf stellen würde... was würde aus denen werden, die mir lieb sind?...

... wie lange hätte kafka gelebt, wenn er nicht an kehlkopftuberkulose gestorben wäre, was wäre passiert, wenn sein freund nicht gegen seinen willen seine werke veröffentlicht hätte?...

... ich weiß, fragen sind hier in den nebelpfaden nicht gern gesehen, mag sein, daß dieses thema jetzt verschoben wird... doch so recht zugehörig zu etwas ist es nicht... vielleicht dem lauten gemischtwarenforum dies und das?...

... schon wieder ist es passiert... aus den eben begonnenen gedanken bezogen auf die stimmung momente der ruhe... werden momente der unruhe...... es ist, als wenn sich etwas in mir aufbäumt, niemals zur ruhe zu kommen...

....

vielleicht ist es besser niemals mehr ein wort zu sprechen, auch nicht virtuell... wer weiß das schon und wen interessiert es wirklich?



geschrieben von: Any Body

Einfluß oder auch der Drang nach Perfektion

... mir sind des öfteren schon Menschen aufgefallen, die m.E. den Drang verspüren, perfekt zu sein oder zumindest, die "Fehler" , die sie einst gemacht haben könnten dahingehend auf andere zu übertragen, daß sie darauf drängen, das dererlei Fehler nicht vorkommen.

... Es scheint, als drängen Sie auf Perfektion, an jedem Detail wird herumkritisiert, was wahrhaftig mehr Zeit in Anspruch zu nehmen scheint, als es einfach meines Erachtens nehmen könnte, wenn es von ihnen selbst verrichtet wird .... Theoretiker, wichtig um Strukturen zu schaffen, die dann durch die Praktiker umgesetzt werden... eine Zweiklassengemeinschaft, die nicht ohne einander können... doch der Theoretiker schwebt in ener anderen Welt... mäkelt herum, warum dieses oder jenes nicht so perfekt umgesetzt wurde... manchmal ist der Nachsatz zu vernehmen... "hätte ich lieber selbst machen sollen, dann..." oder auch "warum hast du nicht..." Vorwürfe... überzogen dargestellt manchmal eine Denunzierung der Zugehörigen der anderen Gruppe...

... doch was wären die anderen, ohne die Kritik der Theoretiker oder auch Perfektionisten? ... es mir, als wenn manches "fehlerhafte" Detail den Theoretikern ein heftiger Dorn im Auge ist... fast eine Art Manie ... sie können wohl nicht anders... eine Antwort, die beruhigen sollte... das Hinterfragen beenden sollte... zumindest für eine Weile...

... bis mir aus Worten und alltäglichen Erzählungen nebenbei wieder auffällt, daß nur Perfektionisten gesucht werden und ihnen eine Chance das nächste Jahrhundert zu überleben eingeräumt wird... es scheint zumindest so... .. Warum dieses Drängen? Warum ist den den Söhnen eines Promovierten nur gestattet mit besten Ergebnissen aus der Schule kommen, warum sind die Töchter wohlhabender Eltern oftmals in Ballet-oder Klavierunterricht zu finden? ... Warum der Drang nach Schönheit, dem Streben nach Idealbildern, Idealfiguren? Geht es dabei um die Abgrenzung und Bildung von elitären Einheiten, das Anderssein oder um die Erlangung von Perfektion? ....

***

... Was hilft Perfektion, wenn die Basis nicht stimmt? ...



geschrieben von: Any Body

Kalendarium

Im Kalender ist das festgehalten, was einem wichtig ist, ursprünglich wurde mir durch meine Eltern und Großeltern mitgeteilt, dass hierin Geburtstage oder sonstige Feierlichkeiten einzutragen sind. Gewissenhaft wurden in jedem Jahr diese Daten übertragen, damit auch ja nicht vergessen wird, wann wer eventuell einen besonderen Tag feiert. .... Es fiel mir immer etwas schwer, die Termine zu behalten oder fortzuschreiben, da mir der Bezug zu den Personen fehlte. Später dann begriff ich, dass erwartet wurde, dass man sich etwas an diesem Tag schenkt. Doch waren die Wünsche wirklich geäußert und nicht erfüllt, dann war die Enttäuschung groß, doch wie heißt es so schön - gute Miene zum bösen Spiel, denn enttäuschen möchte man diejenigen nicht, die extra ins Geschäft gelaufen sind, um etwas für einen zu besorgen....

Nur Gedanken am Rande... eigentlich gar nicht Thema - hätte es auch "Zeit" nennen können....oder "Damals"....

War am überlegen, ob ich diesen Beitrag unter Julya's 12 Monate Beitrag setzen sollte, da die Hintergedanken eigentlich eher einen ähnlichen Gedankengang beinhalten... Der ursprüngliche Thread ist in Ruhe sanft übertragen, was heißt, derartige Gedankengänge sind abzustreichen, zu vergessen, sind endlich ruhen zu lassen... schließlich jährt es sich auch nur wieder... nein nicht gestern... morgen...

Die Folgen der Vergangenheit zeichnen sich hinter meinen Augen, alles logische Konsequenzen...

Habe Zeit, zu viel davon derzeit, meine Beschäftigungstherapie und Pläne für den heutigen Tag sind erledigt, die Zeitungen lesen oder gar in dem Buch weiterlesen, welches ich mit mir herumtrage, langweilt.

Es hat angefangen zu regnen... morgen ist der fünfte... eigentlich drängte sich das Datum nicht so heftig in den gedanklichen Kalender wie es mir momentan erscheint... vergiss es einfach wieder... änderbar ist es nicht mehr... vergangene Zeiten, sie sind nicht mehr einholbar .... lass es ruhen, es wurde schon so lange hier in das endgültige Forum verschoben, warum also immer noch kein Abschluß in meinem Kopf.... tot, tot... weg, endgültig vorbei und Dein Staub hat sich bestimmt schon mit der Erde vereint...



geschrieben von: Any Body

gedankenreisen
... gedanken, nur im inneren ohne schranken fliessend in einer art freiheit, wenn diese auch geschlossen ist, verborgen, dass kaum jemand diesen gewahr werden könnte...unendlich wie auch unergründlich, bewegend in geheimnisvollen sphären, zwischen den welten, eintauchend in das dunkle, mystische blau eines nachthimmels, fast schwarz, doch nur fast.

... manchmal könnte man auch meinen, es sei eine art gleichgültigkeit in allem, kurz-und mittelfristig den neuen alltag sehend, eine existenzsichernde zukunft betreffend, jedoch ohne leben, obwohl das leben durch den alltag bestimmt wird. leben und leben... eine philosophische frage...

... das geheimnisvolle wird nur sichtbar, wenn einige minuten mehr an kostbarer zeit der gemeinsamkeit und aufmerksamkeit zur verfügung gestellt wird, dabei ist nähe nicht unbedingt wichtig, physische nähe wohlgemerkt.... manchmal ist es irrelevant, dass jemand neben einem steht, insbesondere, wenn nur die hülle der person anwesend zu sein scheint... hüllen, graue gestalten, masken...

... gedanken verlieren sich in der unendlichkeit, in unkonkretem... undefinierbar... stille...



geschrieben von: Any Body

Kettenreaktion

das Eine ergibt das Andere, so simpel und einfach gestrickt wie alles, wenn man es denn so sehen will. Massenkaramboulage, ein Zitat:

Zitat:
11.06.1955

Beim 24-Std-Rennen von Les Mans kommt es zu einer Massenkaramboulage, bei der ein Mercedes "Silberpfeil" in die Zuschauermenge geschleudert wird. Es sterben 85 Menschen, über 200 werden teils schwer verletzt. Mercedes zieht sich bis in die neunziger Jahre vom Rennsport zurück.





geschrieben von: Any Body

Steinbrunnen

viele von Ihnen sind ausgetrocknet, nur wenn es viel regnet, dann steigt der Grundwasserspiegel und füllt möglicherweise einst vergessene Wasserreservoire wieder auf. Vielerorts bleibt es unbemerkt, denn Regentropfen hinterlassen auf dem weichen Moos kaum Geräusche. Manchmal entwachsen Mauerblümchen aus den Fugen, recken sich in luftige Höhem um etwas von dem Sonnenlicht zu erhaschen, damit sie sich besser entfalten können. ...



geschrieben von: Any Body

Reden ist billig

den Satz habe ich vor einiger Zeit einmal zu hören bekommen, die Überlegung stand an, einen Therapeuten zu Rate zu ziehen. Denke oft noch darüber nach....



geschrieben von: Any Body

Köder

mit gedanken über die gleichartigkeit bzw. gleichförmigkeit und alltäglichkeit der sinistre kultur wähle ich mir andere suchmaschinen und portale aus. wie lauten die schlagzeilen des tages?

lycos berichtet bereits über die niederlage der deutschen mannschaft bei der em... weiter gescollt finden sich allgemeine dauerbrenner-themen: etwas eigenwerbung, einkaufsempfehlungen, reiseziele-und pläne zur bevorstehenden urlaubssaison zu den schul-und semesterferien, die "geliebten" klingeltöne, die aufs mobile geladen werden können, passend zum thema em, wobei diese sich nach der niederlage der deutschen 11, sicher weniger gut absetzen lassen, da "wir" ja rausgekickt wurden...

und dann kommt es... der köder... auf der suche nach dem traumjob wird mit firmenwagen, mehr gehalt und besonderem equipment für zuhause geworben - einem laptop - und nebenan dann noch ein gewinnspiel mit aussicht auf eine digitalkamera.

wie attraktiv sind dererlei aussichten heute noch, frage ich mich - habe bereits zu viele lockangebote gesehen, manchmal daran teilgenommen, doch dann oftmals den glauben verloren, dass die hierin erwähnten lockmittel mich weniger motiveren können, sich daran zu beteiligen.

ab und zu liest man, dass es viele menschen gibt, die einem jagdfieber ausgebrochen sind und köder wie oben erwähnte gewinnspiele gern aufschnappen um das beste für sich möglichst kostenlos herauszuschlagen.

die "ebay-manie" wirkt auch so auf mich. viele verkaufen den letzten tand, der sonst den üppigen platz in keller-/boden oder garagenräumen einnehmen würde. erfolgreich verkauft an jemanden, der so dumm war, diesen tand einem abzukaufen. vielleicht ist damit das große geld zu machen? vielleicht aber auch nicht. - die preise für jegliche neuprodukte werden durch ebay sofort in den keller sinken - ein image ist schwer nur aufzubauen, dabei wird ebay doch von so vielen gelesen?... doch das kaufverhalten der verbraucher ist wie immer schlecht einzuschätzen. setzen wir also einen neuen trend und behaupten einfach, dass geld im leben unwichtig ist... nur die wirklichen, zwischenmenschlichen beziehungen und sozialkontakte zählen... vielleicht ergibt sich hier und da eine gelegenheit, dass seine arbeit, seine leistung durch eine hilfestellung unterstützt oder gar gefördert werden würde? steigere deinen bekanntheitsgrad, dann kommen die kunden von allein...

es braucht nur etwas an emotionen ...

und dann? .. gute nacht...



geschrieben von: Any Body

Aktionen - Reaktionen - Erwartungen?

... er/sie hat sich nicht (mehr) gemeldet... bei ihr/ihm dauert es nun mal ein wenig länger ... er/sie ist eben faul... er/sie kann nicht anders... erklärungen, teilweise selbstauflerlegt, die das gewissen möglicherweise beruhigen sollten und manchmal beim hören oder lesen eine art schlag darstellen. wo steht geschrieben, innerhalb welchen zeitraumes eine rückmeldung auf eine aktion zu erfolgen hat?

.. wer zu lange zögert, der verliert den anschluß, heißt es... zu oft gedacht, bewahrheitet es sich, eventuell geplante aktionen versiegen im nichtstun.... den schweinehund überwinden hatte ich es mal benannt, ist bereits ein weilchen her und ob derjenige noch in nachtwelten zugegen ist, weiss ich nicht. trage den ring nach wie vor am linken mittelfinger, den er mir bei seinem damaligen besuch gab. .... er hat mir damals trost und beistand gespendet, doch konnte ich ihm nicht das geben, was er sich erhofft hatte. ich mochte ihn/ mag ihn, weil er damals da war, als es mir schlecht ging und ich nicht ein und aus wußte, mag ihn deswegen immer noch, doch hab ich mich lange nicht gemeldet, weil eben diese die tiefe enttäuschung, die ich ihm damals bereitete, immer noch zugegen zu sein scheint, mehr erwartet oder gefordert wurde, als ich geben konnte, zu geben bereit war.

... habe vielleicht ebenso wie er, auf seiner seite stehend, agiert und damit ähnliche reaktionen bewußt oder unbewußt hervorgerufen, so dass sich kontakte abgeschwächt haben oder in einem tiefen schweigen versunken sind. ... irgendwann hören die aktionen und reaktionen auf, werden die erwartungen auf ein minimum reduziert, dass in einem gleichnis diese auch zu null dargestellt werden könnten. ... wiederbeleben, ja oder nein und falls ja, wie? ...

heute heiratet mein lieblingscousin, mein bruder hat es mir letzte woche erzählt, dass er heiratet, weil seine freundin schwanger sei... meine stiefmutter ist nicht eingeladen und will dort auch nicht hin, sagte sie... früher ging man als familie zu familienfesten, heute ist das anders... weil man früher es sich vielleicht gewünscht hat, nicht dorthin zu gehen... doch es scheint, dass etwas fehlt. ... so etwas wie zusammenhalt... familie... das wort sagt es doch aus, oder meine ich nur, dass es gleichzeitig bedeutet eine gemeinschaft zu sein? ... wandere ich über historische friedhöfe, dann zeigen sich familiengräber, alle werden nach jahren wieder vereint, wenn sie es vielleicht auch nicht mehr nicht bewußt wahrnehmen können, so ist doch das wissen darum zu lebzeiten beruhigend, könnte man meinen. mein opa hat zumindest jetzt schon dafür gesorgt, dass er später einmal neben seiner ersten frau begraben wird. er pflegt derzeit das grab und bedauert, dass er nicht mehr so gut gehen kann um es täglich zu tun. .... die familienmitglieder, die ihm sehr nahe stehen, werden weiterhin das grab pflegen, weil sie jetzt bereits bei ihm sind... doch ich bin hier ... an einem anderen ort... knapp 400 km entfernt... war ich doch als kind regelmässig dort, so fahre ich heute zu anderen orte, die in ähnlicher entfernung liegen... sehe das autobahnschild, zähle die kilometer, doch schaffe es nicht, dorthin zu fahren..

Feigling könnte man auch sagen, wurde mir auch bereits zugerufen, verneinen kann ich es nicht - es entspricht der wahrheit. kann den schweinehund einfach nicht überwinden und die zeitspanne einer eventuell notwendigen reaktion wird immer größer, dass kaum noch mit erwartungen zu rechnen ist.

...



geschrieben von: Any Body

Aus|ei'nan|der|set|zung

<f. 20> ernstes, energisches Gespräch; Streit; wir hatten eine (heftige) Auseinandersetzung (quelle: wissen.de)

Ein Wort, dass mir heute schon den ganzen Tag in Gedanken ist... neue Situationen... alte Situationen... Verhaltensweisen, Muster, wer geht wie mit wem um? und warum?

Komme zu dem Schluß, mit vielen Dingen konfrontiert zu werden, bei denen das Wort und dessen Definition trefflich ist. .... Ein Vorgesetzter scheint mit den Leistungen eines Mitarbeiters nicht zufrieden zu sein - die Verhaltensweise des aufgebrachten Vorgesetzten scheint dem Mitarbeiter heftiger zu treffen, als etwa auf die Reaktion und Aktion des Vorgesetzten zurückzuführen ist. Enttäuschungen scheinen Keimzelle der Gefühlsausbrüche zu sein.... Kein Vorankommen, Stillstand, Stille, Schweigen, ... Angst scheint aus den Verhaltensweisen des kritisierten Mitarbeiters hervorzutreten. Lähmende Angst, Hilflosigkeit auf beiden Seiten, Kurzschluss-Reaktionen oder geschäftlicher Alltag?... Entlassungen, Neueinstellungen ... man könnte auch leicht ironisch sagen, es wird nie langweilig...

Kontrollierte Aggressionen - Wortgefechte finden scheinbar weniger statt. ... sie brechen nicht aus... Das Vertrauen wurde möglicherweise verletzt, ... auf beiden Seiten... auf vielen Seiten... irgendwann bedarf es keiner Worte mehr... die Auseinandersetzungen finden im Inneren statt... Zweifel breiten sich aus...

Parallelen mit früher Erlebtem auch in anderen Welten, zeigen sich auf. .... Wenn man nicht mit der Vergangenheit abschliessen kann, dann bleibt einem der Weg in die Zukunft versagt... ähnliches habe ich hier auf nachtwelten mehr als einmal lesen können... .. der Zug ist abgefahren... ohne Dich oder ohne ihn, ohne sie abgefahren... wird ohne dich, ohne sie, ohne ihn abfahren... Wiederholende Auseinandersetzungen hier auf nachtwelten, immer wieder nach ähnlichen, scheinbar alten Mustern vorgehend.... Streitereien, Aggressionen, Zorn, Beleidigungen, Missverständnisse... Aneinandervorbeireden... Closen...

Zu oft schon, so scheint es, wurden manch alte "Streit"-Themen heftig an die Oberfläche gezerrt, erhitzten sich die Gemüter. Ob es nach derartigen Vorfällen wieder zu Versöhnungen gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis, doch ich vermute mal nicht....

- wie lange noch? ... wie lange noch wird es gut gehen... alle Anwesenden mit einem blauen Auge davon kommen, weil das Geld am Monatsende für die Finanzierung doch noch reicht, ....

... habe gerade einen nicht allzu alten Beitrag des Begründers gefunden, dass es noch ein paar Jährchen gut gehen kann... doch irgendwann es ein Ende haben wird... Ein erleichterndes Lächeln streift über meine Lippen... ja, hoffe ich mal, dass es so sein wird... noch ist es nicht soweit... vielleicht... doch ich kann mich auch irren... . irgendwann wird dann doch der Schalter umgelegt, nachtwelten geschlossen und all die wundervollen Dinge, die man hier und dort innerhalb dieser virtuellen Welt entdecken kann, verschwinden im Nichts, enden in einer Struktur, die nicht mehr als binärer Code gelesen werden kann...



geschrieben von: Any Body

Die Ballade vom Erlkönig

habe sie heute mehrfach gelesen um festzustellen, warum mich diese ballade so sonderbar berührt. dachte dabei an die schulzeit, die schon so lange zurückliegt... wir haben sie glaube ich auch in der schule gelesen... schon damals lief mir ein kalter schauer über den rücken, war mir mulmig zu mute...

mittlerweile habe ich sie mindestens fünf mal niedergeschrieben von daher noch einmal öffentlich

Zitat:
johann wolfgang von goethe

.... " ich liebe dich, mich reizt deine schöne gestalt; und bist du nicht wilig, so brauch ich gewalt."... " mein vater, mein vater, jetzt fasst er mich an! erlkönig hat mir ein Leids getan!"

dem vater grauset's, er reitet geschwind, er hält in armen, dach ächzende kind, erreicht den hof mit mühe und not; in seinen armen das kind war tot....


schon zu oft wurde gewalt angewendet um irgendwelche willen durchzusetzen, zu oft las ich über vergewaltigungen, kindesmisshandlung... wir haben glaube ich früher im unterricht über die aussagen, den inhalt von gedichten, balladen und poesie im allgemeinen gesprochen, vergleiche herangezogen, wie es in der realität ausschaut... es hat sich in all den jahren nicht viel verändert... ... es macht so hilflos... denke an diejenigen, die sich engagieren, denen zu helfen, denen ein leid zugetan wurde... es gibt so vieles, was unentdeckt bleibt, in der dunkelheit verschwindet...



geschrieben von: Cäcilia

Ich habe mit Begeisterung Deine Einträge gelesen. Deine Gedankenwege kamen mir sehr vertraut vor. Alles Liebe und gute Nacht.



geschrieben von: Any Body

Danke Dir, Cäcillia - Dir wie den übrigen Lesern auch eine gute Nacht -

***

Beeinflußbarkeit

behavioral control, eine mögliche Form der kognizierten Kontrolle (Kontrolle, kognizierte). Beeinflußbarkeit besteht, wenn eine Person die Möglichkeit wahrnimmt, ein Ereignis oder dessen Folgen durch ihr Verhalten modifizieren zu können.

spendiere mal ein paar Punkte aus dem xipolis.net -

***

gedankenreisen - retrospektive

etwas geschildertes scheint vertraut, ähnlich durchlebtes, gleichartigkeit, ohne individuellen wert... was macht eine persönlichkeit aus? was formt einen charakter?... fragen, oftmals bereits beantwortet, doch keine zufriedenstellende antwort gefunden... zu viele fragen ... zu viele gedanken...



geschrieben von: Any Body

Die Tauschbibliothek

wer der was ist eine tauschbibliothek, etwa diese gelbe telefonzelle?.... die buchstaben zumindest liessen darauf schliessen, die diagonal in weissen, fetten lettern aufgeklebt waren...

je näher man der telefonzelle kam, desto besser konnte man erkennen, dass hierin tatsächlich bücher standen, gebrauchte bücher....

wie funktioniert das, fragte ich meine begleiterin? wie kann man sich sicher sein, dass die bücher nicht einfach alle ausgeraubt werden, ein jeder auch wirklich ein buch für ein entnommenes einstellt? vertrauen, bekam ich als antwort, vielleicht ist es auch nur hier in diesem ort möglich, vermutete sie weiter.

der kleine ort, durch den wir streiften hat mittlerweile eine ziemlich alte geschichte, die sich auch vereinzelt an den häuschen ablesen lässt, alte fachwerkhäuser, krumm und schief... darüber hinaus wiesen neuartige skulpturen auf das alter der stadt hin. mindestens 500 jahre alt...

ich liebe alte häuser, sprach ich zu ihr... ich nicht, sagte sie, mir gefallen die kühlen konstruktionen aus glas und stahl. ... komisch, dachte ich, dass man schnörkellose, eher kalt wirkende möblierung mag, wenn anderweitig eine ausgediente gelbe telefonzelle als tauschbörse entzücken hervorrufen kann. es hat meines erachtens eher einen romantischen charme wenn fremde einander vertrauen und ihr hab und gut miteinander teilen.

moderne tauschbörsen oder besser die modernste tauschbörse ist ja bekanntlich ebay, doch bislang reizte es mich in keinster weise, dort stöbern zu gehen, auch wenn man möglicherweise das eine oder andere schnappchen schlagen kann.

wir verbrachten eine zeit in der kleinen telefonzelle und ich versuchte anhand der buchrücken die titel der bücher festzustellen... wie immer, wenn ich mich in buchläden aufhalte, könnte ich stunden verbringen, schmökern und eine masse an büchern und heften mitnehmen...

ich habe leider kein buch, welches ich hier einstellen könnte, wenn ich eines mitnehme, sprach ich zu ihr. ach, sagte sie, pappalapapp, ich stelle morgen hier eines für dich ein, nimm nur eines mit, wenn etwas passendes dabei ist.

einen augenblick überlegte ich, das buch "wolf solent", ich trage es neben tagebuch immer in meinem rucksack herum, in der hoffnung es irgendwann zu ende zu lesen... vielleicht sollte ich es hier lassen?... nein, nein, sprach sie.. brauchst du nicht... ich bringe morgen eines hin....

es war eine liebe geste.. bin ihr sehr dankbar dafür... das buch, welches ich mir mitgenommen habe, heißt "der spiegel", der titel in dänischer sprache, dachte eigentlich, dass es ein dänisches buch ist. somit etwas für meine stiefmutter, dachte ich. doch kurz hierin geblättert liess meinen ersten eindruck als irrtum stehen.... der spiegel ist 1964 in deutscher sprache erschienen ....

u.a. hierin zu finden von Herbert Eisenreich
Zitat:

Der Weg hinaus

Als wate er im Schlamm, so mühsam ging er; die Fußballschuhe hingen wie Blei gefüllt an seinen Beinen. Nur gewaltsam, wie gegen einen Orkan ankämpfend, hielt er die Richtung auf den dunklen, unbewegten Halbkreis vor ihm am Grunde der sich steilenden, von wimmelndem Leben quellenden Stufenwand des Stadions, auf jenen Halbkreis, der der Kabineneingang war. Den steuerte er an wie ein leckes Schiff bei schwerem Seegang den Hafen.
Hinter ihm war das unterbrochene Spiel wieder angepfiffen worden, das lenkte die meisten Augen von seinem Hinausgehn ab. Die aber, die neben und ober dem Kabineneingang standen, sahen ihn näherkommen, und je näher er kam, desto mehr Blicke sammelten sich auf ihm; wie eiserne Pfeilspitzen von einem Magneten angzogen lenkten diese Blicke sich auf ihn, gebündelt stachen sie auf ihn, einen unfreiwilligen Winkelried, ein. Und je näher er kam, desto artikulierter tobte es vor ihm los: Pfui-Salven, das Knattern zahlloser winziger Haß-Explosionen, herangetagen au den Wellenlinien greller Pfiffe. Gesichter sah er keine; abr er wußte, dass es dieselben Münder waren, die früher, all die stolzen Jahre lang, allsonntäglich ihren Beifall über ihn ergossen hatten, wenn er so spielte, wie sie es gerne sahen. ....

... Und was hatte man ihm, war wieder ein Spiel gewonnen, nicht alles nachgerühmt!. Dass er der beständigste Spieler sei, zuverlässig auf jedem Posten, ohne Formkrisen, ohne Launen; kein Star, sondern immer Teil der Mannschaft, ihr Motor und ihre Seele zugleich; und der fairste Fußballer seit langem.....

... Und jetzt stapfte er schwankenden Schrittes hinein in die Mauer vor ihm aus Gejohle, Pfiffen und Flüchen... Und alles, was ihn früher über das Spielfeld getragen, was seine Läufe beflügelt, was seinen Einsatz befeuert hatte: der Beifall, der Jubel, diese Woge von aufbrausendem Schrei, die aus dem Beton-Oval, einer einzigen riesigen Kehle, zum Himmel stieg und alsdamm wie ein linder Frühlingsregen erquickend über ihm niederfiel: das alles kam ihm jetzt, im nachhineine, unwirklich vor; ja ihm schien, als habe er sich all die Jahre lang verhört und als vernehme er erst jetzt, was die da oben all die Jahre lang wirklich geschrieen hatten, und als verstünde er erst jetzt, was dieses Schreien schon damals in Wahrheit bedeutet hatte. So torkelte er, wie ein blindgeschlagener Boxer auf den Schatten seines Gegners, darauf zu, im vernebelten Blick tat sich schwarz, mit jedem seiner Schritte sich in die Tiefe verfinsternd, der überdeckte Gang zu den Kabinen auf: ein brüllendes Maul inmitten einer zuckenden Grimasse. Und dieser Rachen tat sich auf, ihn zu verschlingen auf Nimmerwiedersehen.

Und das alles nur, weil er den Flügel nicht hatte halten können; der bursche mit seinen einundzwanzig Jahren war eben schneller als er, der schon zehn Jahre mehr auf dem Buckel hatte, und was für Jahre!....





geschrieben von: Any Body

... viel weiter brauch ich eigentlich nicht zu lesen, denn alles was jetzt noch folgen könnte, kann ich mir gut vorstellen. es überschneidet sich mit gedanken, die mir auch schon während anderer begebenheiten gekommen sind. die leicht aufmüpfig scheinenden jungen der nächsten oder übernächsten generation... mitte zwanzig und die ersten erfahrungen fürs leben gesammelt, die jungen erwachsenen, die bereits erste abschnitte ihres lebens hinter sich gelassen haben, vielleicht schon den partner fürs leben getroffen haben, verheiratet sind und möglicherweise ein kind zur welt gebracht haben... ein leben, welches vielleicht von dem einen oder anderen member auf nachtwelten weniger befürwortet wird oder gelebt werden kann, weil andere umstände es verhindert haben... die gründe sind vielschichtig... jeder hat seine eigenen...

... die generation, die danach kommt, sind die heranwachsenden, die möglicherweise ihren weg noch finden müssen, sich von den eltern abkapseln um ihr eigenes leben, ihre eigene persönlichkeit zu finden...

... denke an meine begleitperson an dem tag, diesem lieben wesen, die mir diese tauschbibliothek und damit auch das buch bescherte... ich hoffe, dass sie ihren weg finden wird... wenn ich etwas dazu beitragen könnte, dann würde ich es gern tun, wie bei vielen, die mir irgendwie besonders erscheinen.. jemand besonderes für mich ist.... doch eigentlich hat ein jeder seinen weg allein zu finden...

als beleg dafür, steht in diesem "Spiegel" noch eine weitere geschichte, die wie eine erkenntnis wirkt: sie stammt von Erich Kästner , der über seine erfahrungen zu einer damaligen zeit spricht. nachfolgend ein paar auszüge aus seinen zeilen...

Zitat:

Über das Auswandern

.... Ich aber fuhr nach Berlin zurück und bemühte mich in den folgenden Tagen und Wochen, weiter Gesinnungsgenossen von der Flucht ins Ausland abzuhalten. Ich beschwor sie zu bleiben. Es sei unsere Pflicht und Schuldigkeit, sagte ich, auf unsere Weise dem Regime die Stirn zu bieten. .... Hätten sie auf mich gehört, dann wären sie heute wahrscheinlich alle tot. Dann stünden sie, auch sie in den Listen der Opfer des Faschismus. ....Wenn es mir damals gelungen wäre, auch nur einen von ihnen zu überreden, den man dann gequält und totgeschlagen hätte? Ich trüge dafür die Schuld... Warum ich das erzähle? Um anzudeuten, weshalb ich mir nicht anmaße, anderen Menschen, und wären's die nächsten Freunde, in wichtige Entscheidungen hineinzureden. Von einem Menschen habe ich das Recht, Ideen zuliebe Opfer zu verlangen: von mir selbst. ....

... Ist der Wunsch, das gesunkene Schiff zu verlassen, wirklich so allgemein verbreitet? Ich hoffe, dass der Autor übertreibt. Ich fürchte, dass er Recht hat. "Schon die Absicht allein, schreibt er, beweist, dass die Jugend die Lust verloren hat, am Leben Deutschlands teilzunehmen". Die Lust verloren? Das klingt niederschmetternd. Es klingt, als ob jemand sagte: "Meine Eltern haben ihr Vermögen verloren, ich such mir morgen ein Paar neue!....

Heute zucke ich mich den Achseln und blicke aus dem Fenster. Wenn die jungen Leute erklären: " Wir wollen fort aus diesem zertrümmerten und mit Menschen bis zum Hals vollgestopften Land, um unser Glück woanders zu versuchen", so habe ich kein Recht, mich ihnen in den Weg zu stellen...

... Etwas andres ist das Interesse, ds ich an der Frage nehme. Denn die Frage und die Antworten darauf sind für die Zukunft unserer Heimat außerordentlich bedeutsam. Auch jetzt schon, wo an Möglichkeiten zur Auswanderung noch gar nicht zu denken ist..




....



geschrieben von: Any Body

Briefwechsel

es ist selten geworden, dass ein briefumschläge meinen briefkasten füttern, die nicht maschinell erstellt wurden...

... maschinell ist vielleicht nicht der richtige ausdruck... nicht als massendrucksache über verschiedene briefpoststrassen gelaufen, trifft es möglicherweise eher... oder: vielleicht auch nicht durch persönlichen assistenten mit namen pc digital erstellt...

.... als ich heute den briefkasten öffnete, lag ein kleiner dicker umschlag hierin. der absender und die anschrift wurden (noch) mit der schreibmaschine erstellt, also halbmanuell... rückseitig mit einen klaren klebestreifen versehen... etwas neutral vielleicht die briefmarke, doch das ist bei briefen, die maschinell oder auch halbmaschinell erstellt werden, typisch.

inliegend ein ebenso mit der schreibmaschine erstellter text. der farbauftrag auf dem papier ist ein anderer, wenn der brief mit einem rechner erstellt ist und über einen standarddrucker "ausgespukt" wird... ein teil ist handgemacht, insofern freut es mich.... denke darüber nach, wieviel minuten wohl notwendig waren, um den text fehlerfrei und ordentlich abzutippen...

...der charme der vorstellung wird durch die kenntnis, dass es neben personal computern auch elektronische speicherschreibmaschinen gibt, zerstört... .. der charme des ersten eindrucks ist leicht zu zerbrechen... .. doch eigentlich würde ich ihn gern noch etwas geniessen..

... die vorstellung, dass sich jemand zeit genommen hat um mir nach der schnellen mitteilung über den rechner noch einen brief zu schicken, lässt ein leises lächeln durch die gedanken streifen... .den briefumschlag geöffnet und auf das inliegende konzentriert... ... zu dem anschreiben ist noch ein kleiner, gefalteter altrosa umschlag gelegt, der noch etwas weiches beinhalten muss... rückseitig wurde der altrosa umschlag mit einem kleinen siegel versehen... das leider bereits aufgebrochen war- es hat vielleicht auch nicht gehalten?..... die oberfläche des blassfarbenen umschlags ist glatt, von der faltung her einem historischen brief nachempfunden... ... da hat sich wirklich jemand gedanken gemacht, eine bestimmte atmosphäre entstehen zu lassen, mit den mitteln, die heutzutage üblich sind.. geht mir durch den kopf....

.... doch vielleicht bin ich zu müde, um mich in diesen zauber der illusion fallen zu lassen.... es ist eben kein handgeschriebener brief mit siegel, er wahrt nur den anschein einer zu sein...



geschrieben von: Any Body

Ein Hauch von Liebe

Zitat:

... wenn ich ihm etwas zu essen mache, wenn er heimkommt, dann liebt er mich... *lach*...


die klassische rolle einer frau, die geheiratet hat und glücklich ist, so denke ich mir es zumindest... die wenigen kontakte, die zu den beiden bestehen, reichen in der regel um ein bild von glück zu sehen... und ich freue mich für sie... für mich ist es ein hauch von liebe der sich hierdurch zeigt...

... vielleicht ist es auch nur der eindruck, gebraucht zu werden, der hierdurch vermittelt wird... kannst du mir bitte das salz reichen - obwohl man es sich selbst auch mit leichtem aufwand selbst holen könnte... gehört vielleicht auch dazu... ein lächeln rundet diese harmonie ab.- ja gern, mein schatz - wäre eine mögliche antwort auf die bitte...

... es braucht nicht viel an zeit mit denjenigen, die man mag, denke ich,... die momente, den hauch von wärme gefühlt und an ihnen teilgenommen zu haben, sind einfach zu kostbar und währen noch lange in erinnerungen... zumindest bei mir...

... doch was ist, wenn die bitten nach dem salz überhauf nehmen? ... wenn das essen, welches abends zubereitet wird und den hungrigen partner nicht mehr gereicht wird... diese kleinen dinge, irgendwann passiert es vielleicht, dass die wärme nicht mehr bei der zubereitung eine rolle spielt... dass die gewohnheit das schöne verdeckt.... doch wird die veränderung erkannt?... vielleicht wenn es zu spät ist... verschiedene beobachtungen aus dem umfeld lassen mich zu dem schluss kommen...

.... ich möchte für dich schön sein, sagte sie zu ihm... . sehe ich sie mir an, so sieht sie aus die ein model aus der vogue, extrem dünne oberarme, ein schmaler hals und ein etwas größer wirkender kopf... keine frage, das leuchten in ihren augen lässt erkennen, wie wohl sie sich fühlt, dass sie mit sich zufrieden ist mit sich.... doch als etwas ungesund empfinde ich ihre dünnen oberarme schon...

... mir geht der gedanke durch den kopf, dass beide gern ein kind hätten, doch wird es bei einer so hageren gestalt wirklich möglich sein, ein kind zu gebähren?... die versuche sind bis jetzt gescheitert und die in der vergangenheit ausgesprochenen gedanken von ihr, unsere gemeinsam erlebte kindheit lässt mich eher zu dem schluss kommen, dass sie kinderlos bleiben wird... doch ich kann mich auch irren... schliesslich ist die bekundung oder der entschluss ein kind zu haben, ein zeichen wahrer liebe.. dieses bild in mir ist einfach nicht zu erschüttern...

... ansprechen sollte man dieses thema bei den beiden nicht, es ist überreizt, sie fühlt sich unter druck gesetzt, sagte sie... es ist zu verstehen... dennoch mache ich mir sorgen...


... ewig diese gedanken um sie, um andere... kann es einfach nicht abstellen... obwohl ich weiss, dass es eher nicht gewünscht wird... und es zeit wird, auch selbst einmal zu leben und versuchen, das umzusetzen, was mich durch andere immer so berührt..

...



geschrieben von: Any Body

Fremde?

... sie haben mir am wochenende wirklich einen sehr großen gefallen getan... es hat mich enorm aus der fassung gebracht, dass fremde menschen sich an ihrem freien tag damit befasst haben, dass ich heil und sicher wieder zurückfahren konnte....

.. sie haben mich außerordentlich in verlegenheit gebracht und doch war ich ihnen so dankbar... als ich einen kleinen obulus dafür geben wollte, haben sie abgewunken, mir gute ratschläge auf den weg gegeben, noch einmal versichert, dass ich mir keine gedanken machen brauche... es wäre nur der motorenlärm, der etwas gewöhnungsbedürftig sei, doch das kenne ich ja schon...

... wie oft passiert es einem, dass einem so viel hilfsbereitschaft wiederfährt...ich hätte auch mit der bahn zurückfahren können, oder einen leihwagen nehmen können... hatte mich bereits darauf eingestellt...

... eine heimat, ohne dass ich dort wirklich aufgewachsen bin, ein ort, der so viel sehnsucht in mir weckt... dieser art ereignisse tragen ein jedes mal wieder dazu bei, dass diese sehnsucht keine ruhe findet... ob es anders werden wird, wenn man wirklich dort lebt?...



geschrieben von: Any Body

Gemeinsamkeiten

... in begegnungen mit anderen, in unterhaltungen, in den unterschiedlichen sozialen welten... überall, so scheint es, wird nach ihnen gesucht, um sich einander näher zu kommen...

... ähnliche interessen und hobbies entscheiden sehr oft darüber, ob und wie ein weg miteinander gegangen wird.... zumindest mein eindruck... finden sich keine, so gleiten die ersten mühen, mehr voneinander wissen zu wollen, in die bedeutungslosigkeit ab...

***

Ersatzfamilien

...ich habe mir meine ersatzfamilie gesucht, bekam ich heute als antwort auf eine frage, von der ich gar nicht weiss, wie wir darauf gekommen sind.... wie gesucht? fragte ich... kann eine familie ersetzt werden? wie?.... meine freunde sind für mich meine ersatzfamilie, war die antwort... - schön, wenn man das sagen kann, dachte ich, es freut mich, dass es möglich ist, freunde zu haben, die so nahe zu einem stehen, dass sie ersatzweise die rolle übernehmen können, die eigentlich die familie zu erfüllen hat...

die frage, ob die freunde denn wirklich bereit sind, so viel verantwortung und möglicherweise last eines anderen zu übernehmen, kreist wie eine endlosschleife in meinem kopf...

wer sind diejenigen, die ich als freunde bezeichne? darf ich diejenigen überhaupt so nennen? was ist, wenn ich bislang der illusion erlegen bin, dass sie so etwas wie freunde für mich sind, aber ich nicht für sie?...

... gedanken drücken gegen die unsichtbare wand, doch können sie nicht durchbrechen...

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geschrieben von: Any Body

Vermögen - vermögend? - ein paar Definitionen...

Grundlagen

Vermögen, alle in Geld bewerteten dauerhaften Güter und Rechte wie Grundbesitz, Wertpapiere oder Bargeld einer Person, eines Unternehmens, aller privaten Haushalte, des Unternehmenssektors, des Staates oder der Volkswirtschaft. Der Vermögenszuwachs einer Periode ergibt sich aus den nicht verbrauchten Teilen der Stromgröße Einkommen, den Ersparnissen. Das Vermögen ist im Unterschied zum Einkommen eine Bestandsgröße.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht wird das in der Produktion eingesetzte Vermögen als Produktivvermögen (Realkapital) bezeichnet, zu dem das Anlagevermögen (z. B. Maschinen, Fahrzeuge) und das Vorratsvermögen zählen. Das Produktivvermögen bildet zusammen mit dem Wohnungsvermögen (Immobilienvermögen ohne Grund und Boden) das reproduzierbare Sachvermögen. Weitere volkswirtschaftliche Vermögensbegriffe sind das Gebrauchsvermögen (langlebige Güter der privaten Haushalte), das Geldvermögen und im weitesten Sinne auch das Humanvermögen oder Humankapital.

Vermögen,
1) Recht: die Gesamtheit der in Geld schätzbaren, die Schulden übersteigenden Güter und Rechte einer Person, z. B. Bargeld, Eigentum an Grundstücken und beweglichen Sachen, Forderungen u. a. Rechte.

Verweise gehen noch weiter in Richtung:
--> Landpacht
--> Hypothek
--> Wiederkauf
--> Rentenschuld
--> Kauf
--> Naturobligation
--> Baurecht
--> Schuldrechtsanpassung
--> Überhang

2) Wirtschaft: Summe aller in Geld bewerteten, dauerhaften Wirtschaftsgüter im Eigentum eines Wirtschaftssubjekts. In der Betriebswirtschaftslehre die auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände (Anlagevermögen, Umlaufvermögen); nach Abzug der Schulden ergibt sich das Reinvermögen. Vermögen gemäß Bewertungsgesetz ist die Summe der Einheitswerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens, des Grund-, Betriebs- sowie sonstigen Vermögens nach Abzug der Schulden und Lasten. (Volksvermögen)

Weitere Verweise führen zu:
--> Bewertung
--> Kapitalertragssteuer
--> Erbschaftssteuer
--> Steuerbilanz
--> Verlustabzug
--> Geldvermögen
--> Einkommensteuerung
--> Veräußerungsgewinn
--> Bilanz

Quelle: Der Brockhaus: in 15 Bänden. Permanent aktualisierte Online-Auflage. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus 2002, 2003, 2004.
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim

... beschreibt das wirklich das, was es ist? .... und wann ist man wirklich vermögend?....



geschrieben von: Any Body

vermutlich ist man vermögend, wenn jemand einem ein lächeln schenkt, welches um nichts in der welt zu kaufen ist... da es von herzen kommt...

***

Bilder vergangener Tage

es ist bereits dunkel und so genau kann ich mich nicht mehr erinnern, wie der weg zu jener stätte genau zu fahren ist... ich fahre vorbei, nehme die nächste abfahrt... fahre zurück... nehme die letzte abfahrt und fahre die hauptstrasse 80 entlang.. etwas fremd kommt mir die strassenführung schon vor... die felsen, an denen ich im letzten jahr vorbeifuhr befanden sich zu meiner rechten hand... nicht die linke... auch war die kurvenführung eine andere.... dennoch, ich fahre weiter... immer der strassenführung nach... erinnere mich an die ortschaften, bad sooen allendorf - die geburtsstadt meiner mutter... ich kann mich nicht erinnern, wie dieser ort ausschaut... es war immer nur der geburtsort meiner mutter, ohne bild -

ich fahre weiter... denn dieser ort war nicht mein ziel... schliesslich biege ich auf die b27 ab... von nun an wird das bild vertrauter... ja, ich kann mich erinnern... hier bin ich richtig... auf einem beleuchteten hinweisschild lese ich burg hanstein... die burg ludwigstein müsste demnach auch gleich folgen... burg hanstein ist im gegensatz zu burg ludwigstein hell erleuchtet und wird angestrahlt dort oben links auf der bergkuppe.... die wälder um die burg herum, heben sich nur sehr schwach vom nachtdunklem himmel ab... doch schliesslich kann ich den kontrast erkennen... die nächste kurve und die aufschrift burg ludwigstein lässt erkennen, dass mein erstes wochenendziel, wenn auch nur für wenige stunden, erreicht ist...

rasch fahre ich den hügel hinauf, an der alten kriegsgräber-gedenkstätte vorbei... denke daran, wie mein opa von seiner flucht aus russland und aus frankreich erzählte... denke daran, wie er erzählte, dass er immer wieder heimkehrte... zurück in die gegend, die schon immer seine heimat gewesen ist...

ich fahre weiter auf den parkplatz, der nur so von fahrzeugen vollgestellt ist... ein heftiges treiben, auch so so später stunde noch... die nachtweltler scheinen an diesem wochenende nicht der einzige verein zu sein, der burg ludwigstein als wochenendziel belagert hat....

an einem parkplatzbegrenzungszaun, unweit vom aufgang, liegt ein in zimmermanns-manier gekleideter mittzwanziger, der sich darüber amüsiert, dass er bereits mehrfach von einigen "nachtweltlern" angesprochen wurde, weil angenommen wurde, er "gehöre auch dazu"... nun ja, schliesslich trug er zylinder, und schwarze kleidung, die etwas ab der norm und ungewöhnlich aussah...

wie sich später herausstellte, gehörte er zu den "pfadfindern", die auf der burg nächtigten... der nächste tag hat es offenbart, denn die übrigen "pfadfinder" trugen auch diese zimmermannshosen, jedoch überwiegend mit einem grünen oberteil...

ich ging weiter richtung burg, in der hoffnung dort etwas wie ein büro zu finden, in dem zu erfragen wäre, wo sich denn jenes zimmer befände, in dem ich zumindest diese eine nacht verbleiben wollte... es fand sich so schnell niemand, der mir hierzu eine auskunft erteilen konnte... also machte ich mich auf, jenen rotschopf zu finden, dem dieses zusammentreffen auf eine gewisse weise zu verdanken ist...

doch selbst dieser rotschopf war nicht zu finden... statt dessen, eine freundliche stimme, die bereits einem gerade eingetroffenem paar ein wenig mit den organisatorischen dingen der veranstaltung vertraut machte... nachdem das einführungsgespräch endete, ging das pärchen auf den zeltplatz, in der hoffnung, jemanden zu finden, der beim nächtlichen zeltaufbau behilflich sein könnte.... der empfehlung zumindest zur folge, schien jemand mit nicknamen "Seneca" sich dieses amtes verantwortlich zu sehen, doch verfolgt habe ich die angelegenheit nicht weiter... der junge mann mit dem undercut und der freundlichen stimme, wandte sich mir zu und erkundigte sich nach namen und nicknamen.... kontrollierte kurz die übereinstimmung mit seiner liste und ging anschliessend mit mir zu dem kleinen flügel der burg, in dem vermutlich diejenigen nachtweltler, die rechtzeitig reserviert hatten, über das wochenende untergekommen waren...

er zeigte mir wasch-und toilettenräume und auch mein zimmer, welches leider ohne bettzeug ausgestattet war... doch zuvorkommend, wie schon zu beginn an, offerierte mir einer der mitorganisatoren, sein bettzeug mit dem hinweis und der entschuldigung, dass es kein antiallergisches bettzeug ist... er machte mich verlegen mit dem hinweis, denn eine entschuldigung war m.E. nicht notwendig... eher das gegenteil, hätte gleich daran denken können, dass eine jugendherberge kein bettzeug anbietet... nun denn...

es war angenehm kühl in dem zimmer, so dass es mir schwerfiel, wieder hinaus zu gehen und mich unters volk zu mischen... ich schritt auf den platz, hinunter zum grillplatz, wo sich einige versammelt hatten, um zu grillen und gemeinsam lieder zu singen... eine kurze weile schaute ich zu, doch wandte mich dann wieder ab... eine gruppe für sich, dachte ich... die andere gruppe saß oberhalb des zeltplatzes, versammelt an den tischen und bänken, die vermutlich speziell als kommunikationszentrum aufgebaut waren.... im gegensatz zu den eher folk-lastigen klängen, tönte an diesem ort, elektronische klänge aus den lautsprechern... ich schaute kurz in die runde, in der hoffnung ein bekanntes gesicht oder auch eine annähernd bekannte kontur zu erkennen - fand diese jedoch nicht und ging derweilen weiter richtung ausguck .... dieser lag auf der gegenüberliegenden bergseite des zeltplatzes ...

der ausguck gewährte einen blick auf den wald des gegenüberliegenden berges... auch hier war die kontur des waldes, die sich vom nachthimmel absetze, erst nach einer weile zu erkennen... mir fielen bereits die augen zu, so dass ich mich einfach mit dem rücken auf die holzbank legte, um so einfacher in den sternenhimmel hinauf zu sehen...



geschrieben von: Any Body

lange verweilte ich doch nicht mehr dort, die müdigkeit hatte gesiegt... ich zog mich ins zimmer zurück und schaute noch eine weile aus dem fenster in den nachthimmel hinaus, hörte den stimmen auf dem gang zu, bis ich irgendwann einschlief.

der nächste morgen begann für ein wochenende recht zeitig.. gegen 9.30 uhr machte ich mich auf die suche nach dem frühstücksraum... wie sich später herausstellte, gab es frühstück nur bis 9.00 uhr ... ein paar reste gab das frühstücksbuffet noch her, so dass mein magen also nicht hungrig bleiben musste.. doch es war irgendwie kein richtiges frühstück... eine tasse kaffee ist eindeutig zu wenig...

die nächsten bilder, die mich irgendwie beeindruckten oder eher den atem stocken liessen, war der blick auf die wolken, die sich aus den tälern erhoben und den geraden blick auf die jetzt dunkelgrünen wälder unterbrachen... einfach fantastisch...

dieses naturereignis schien auch noch jemanden heftigst zu beeindrucken... denn als ich den blick nach links schweifen liess, sah ich jenem rotschopf durch ihren schulterblick in die augen, die sich initiatorin der veranstaltung nennen darf. ...

bevor ich abreiste, um den weiteren stationen meiner wochenendziele zu erreichen, verweilte ich noch ziemlich lange im schatten auf der bank, nahe dem burgturm und genoss den ausblick auf die wälder, die ich in der nacht zuvor bereits als kontur erkennen konnte.... ich beobachtete das kommen und gehen, der chorsänger, der pfadfinder wie auch einiger nachtweltler, die den stimmen zur folge, wohl auf dem zeltplatz nächtigten...

ich denke, dass denen, die dem ganzen treiben am wochenende beiwohnten, sehr viel geboten wurde... dass es ein gelungenes treffen war und sich bestimmt einige engere kontakte ergeben haben..... werde die bilder so schnell nicht vergessen... ebensowenig wie die bilder, die auch von dem weiteren wochenendverlauf sich in meine gedanken eingefügt haben....

.....



geschrieben von: Any Body

Die Gesellschaft

jedes Wort, dass gegen Sie gerichtet wird, scheint auch immer gegen einen selbst gerichtet zu sein, denn schliesslich ist man ein Teil dieser - manchmal allzu verhassten Gesellschaft - ... ob nun gewollt oder nicht...

... lasse ich die Gedanken vorüberziehen, die mein Handeln und meine Gefühle in der vergangenen Woche bestimmt haben, dann gibt es einige Dinge, die mich sehr verletzt haben, mich in meiner Freiheit einschränkten, zu sein, wie ich bin... vielleicht waren es auch wieder einmal zu viele Gedanken, die ich zu nah an mich herangelassen hatte, dass sie mich verletzen konnten...

... oftmals hörte ich bereits, ich solle mir nicht so viele Gedanken machen... die Worte, die zum einen Ohr hineinkommen, gleich durch das andere Ohr wieder hinauszulassen.... Je mehr ich darüber nachdenke, desto logischer klingt es... und der Wunsch besteht, es auch dementsprechend zu vollziehen... nur mit der Umsetzung klappt es nicht...

... sehe ich , wie sich meine Mitmenschen miteinander unterhalten oder locker herumflapsen, dann fällt mir die hier so oft beschriebene Oberflächlichkeit auf, die genauer betrachtet, doch auch eine Art Grenzen-Abstecken bedeutet.

... Hey, lass Deine schlechte Laune nicht an mir aus, war ein Satz der mir auffiel. Dass ich diesen Satz einmal jemand gesagt hätte, fällt mir derzeit nicht ein, nur gedacht hab ich ihn schon einmal...

... auch ist mir aufgefallen, dass es einigen Menschen schwerer fällt, ihre Schwächen zuzugeben bzw. einzugestehen...

...Wie oft kommt es vor, dass in Situationen der Konfrontation mit den eigenen Schwächen, mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird und eine Auseinandersetzung geboren wird, die eigentlich eher einem Abwehrmanöver dienen sollte?... Was für eine Art Verhaltensweise ist das?... Gab es so etwas schon immer?...

... Antworten, die in dem wieder aktivierten "Anspruch" Thread bislang gegeben wurden, sind immer noch aktuell... und beeindrucken mich nach wie vor, beschreiben Ideallinien, von der leider nur zu oft abgewichen werden muss... einen Anspruch an eine Welt und die mit ihr verbundene Gesellschaft zu stellen, beschreibt ein hohes Ziel... vielleicht auch ein zu hohes, denn manchmal denke ich, lebt es sich besser, eher keinen Anspruch zu hegen, da dieser die Freiheit eines anderen in seinem Sein einschränken kann...

...



geschrieben von: Any Body

'Ei|fer|sucht <f. 7u; unz.> leidenschaftl. Streben nach Alleinbesitz, Geltung u.Ä.; Angst vor Nebenbuhlern od. Zurücksetzung; Eifersucht empfinden, erregen; aus Eifersucht handeln; er verfolgte sie mit seiner Eifersucht [eigtl. „Krankheit des Eiferns“] Quelle: wissen.de

GEOSKOP - GEO MAGAZIN 07/04 Durch die wilden Schluchten der Sahara

Verhalten: Eifersüchtige Lurchenfrau

Der Duft der Konkurrentin klebt an der Haut des untreuen Lurchs wie verräterischer Lippenstift am Hemdkragen eines Mannes. Wittert das Salamanderweibchen mit seiner feinen Nase den Betrug, kennt es keine Gnade. Das Tier baut sich drohend vor dem Partner auf, schüchtert ihn ein und beißt mitunter kräftig zu. Ein Verhalten, das an eifersüchtige Menschen erinnert, im Tierreich aber bislang unbekannt war.

Entdeckt wurde es durch ein amerikanisches Forscherteam von der University of Louisiana in Lafayette. Die Wissenschaftler hatten Paare und Einzelexemplare der in Nordamerika heimischen Rotrücken-Waldsalamander (Plethodon cinereus) zu Untersuchungszwecken aus dem Wald kurzfristig ins Labor umgesiedelt. Diese lungenlosen Salamander atmen mit der Haut und sind selbst zur Paarungszeit völlig unabhängig von Gewässern. Die Männchen wurden im Laborversuch von ihren Partnerinnen getrennt und einige zum Fremdgehen verleitet, indem man sie zu einem anderen Weibchen in eine benachbarte Box setzte. Andere wurden nach der Trennung allein in einer Box gehalten.

Kehrten die monogamen Männchen nach einigen Tagen in die heimatliche Kiste zurück, waren ihre Weibchen friedfertig wie zuvor. Über diejenigen, die geradewegs vom Seitensprung kamen, entlud sich hingegen der Zorn des Weibchens.

Zur Furie werden die betrogenen Weibchen vermutlich nicht ohne biologischen Grund. Sie leben unter Laub und Steinen und verteidigen feste Territorien gegen Eindringlinge. Die Jungen schlüpfen als fertige Mini-Salamander aus dem Ei. Die Schlupfrate hängt von der Brutpflege des Weibchens ab, dessen Gebiet wesentlich kleiner ist als das des männlichen Salamanders. Geht dieser jedoch fremd und bringt die Nebenbuhlerin auch noch mit ins heimatliche Revier, muss die Partnerin teilen, was an Nahrung sonst für den eigenen Nachwuchs bestimmt ist - oder ihre eigene Fitness wird durch Kämpfe mit der Konkurrentin geschwächt.

Allerdings, so räumen die Forscher ein, könnte es sich bei den tätlichen Angriffen auch um ein Missverständnis handeln: Womöglich hält die Partnerin den nach Weib riechenden Salamander für eine Konkurrentin, die es in die Flucht zu schlagen gilt.

....

:D



geschrieben von: Any Body

Glück Quelle: wissen.de


griechisch eudaimonia oder makariotes, lateinisch felicitas oder beatitudo, einerseits das Ziel allen menschlichen Strebens und Sehnens, andererseits der Zufall, das Geschick, das jenem Ziel den Inhalt gibt. Glück ist in der Philosophie immer aus dieser Zweideutigkeit verstanden worden, hinzu kam in späterer Zeit die Sakralisierung des Begriffs als Glückseligkeit im Jenseits. Aus der Erfahrung, dass das äußerliche Geschick nicht steuerbar ist, hat die griechische Philosophie das Glück mehr und mehr in die Freiheit und Jenseitigkeit eines theoretischen Lebensideals verlegt (Autarkie, Ataraxie), mit Ausnahme des Aristoteles, der zum Glück auch das Leben in der Gemeinschaft und den Besitz äußerer Güter (allerdings gemäß vollendeter Tugend) zählt. Das Christentum und die Wirkung der stoischen Philosophie bis in die Neuzeit haben den weltflüchtigen Zug des Glücks verstärkt, so dass Glück entweder in der jenseitigen Gottesschau nach dem Tode oder in der Zufriedenheit der Seele, die sich nicht durch äußere Leiden anfechten lässt, gesehen wird. Dem entspricht, dass - wie Geschichte und Erfahrung zeigen - das menschliche Streben tatsächlich nie zur Ruhe kommt, weil es nicht instinktgelenkt ist, sondern die spezifische Offenheit des Menschen für seine Welt verkörpert. In der neueren Philosophie wird daher auch entweder das Glück als etwas Äußerliches vom moralischen Handeln getrennt (so bei Kant) oder das Glück in einen subjektiven, durchaus zerbrechlichen psychischen Zustand des Gefühls verlegt (etwa von Nietzsche und Freud).

***

... wenn es mir auch lange nicht begegnete, so denke ich, habe ich es gestern mal wieder getroffen - und es ist ein schönes Gefühl, auch ohne diese ganzen Definitionen und Beschreibungen...

... ich habe beschlossen, euch einen Teil davon abzugeben, wenn es denn auf diese Art und Weise möglich ist...



geschrieben von: Any Body

Wochenrückblick - aus den Medien

Zitat:
Quelle euler/3sat/delta

Kreativität und Innovation

Die Komponenten durch die Neues entsteht

Kreativität ist die Bedingung für Innovation. Wie aber sind die beiden Begriffe definiert? In der Praxis werden die Begriffe oft durcheinander gebracht und sogar Fachleute tun sich mit einer scharfen Abgrenzung schwer. Eine präzise Erklärung findet man im Duden: Innovationen gelten als gegenständlich und sind Resultat eines eingerahmten Prozesses. Man spricht von innovativen Arbeitsmethoden oder Unternehmen. Kreativität hingegen ist ideell, und meint das geistige Substrat eines Menschen.

Umgekehrt aber ist Kreativität ohne Umsetzung, ohne Materialisierung wirkungslos. Der Grundstein für das individuelle kreative Potential wird bereits in der Kindheit gelegt. Die Förderung der Unabhängigkeit, die Freiheit auszuprobieren und fragen zu dürfen, sind Voraussetzung für ideenreiche und originelle Menschen. Ganz wesentlich ist auch die Wertschätzung durch die Eltern. Ohne gesundes Selbstvertrauen und den Mut frei zu denken, gibt es keine Kreativität und keine Innovation. Leider verkümmert das innovative Potential junger Menschen oft. Schuld daran sind die hierarchischen Strukturen in Schule, Ausbildung und Beruf, die Angst und Anpassung fördern. Die Lust, Dinge auszuprobieren wird zerstört. Und das Risiko, dass etwas nicht klappt, will schon gar niemand mehr eingehen.


Die Wirtschaft braucht kreative Köpfe

Aber die Wirtschaft braucht Menschen mit kreativem Potential. Dafür gibt es allgemeine Kreativitätstests die Antworten geben sollen. Doch diese sind meist wenig informativ, denn sie arbeiten zu unkonkret. Mittlerweile gelingt es aber Unternehmensberatern zumindest den innovativen Anteil eines Menschen zu ermitteln. Es gibt zwar noch keine Skala mit der Innovation absolut gemessen werden kann, aber als relationales Ergebnis können doch immerhin Potentiale verglichen werden. Das Feuer gilt in der Geschichte der Menschheit als Basisinnovation. Ebenso das Rad. Die Welt war eine andere nach solchen Durchbrüchen. Doch die Zeit der großen Individualerfinder wie Rudolf Diesel, Thomas Edison oder Steve Jobs scheinen vorbei. Heute forschen und entwickeln große Abteilungen an neuen Ideen. Aber seit dem PC wartet die Menschheit auf eine bahnbrechende Innovation, die den Alltag erneut durcheinanderwirbelt. Wer Innovationen will, muss auch risikobereit sein und die Bedingungen dafür schaffen.


Das Neue kommt durch den Menschen in die Welt. Wer aber die Menschen verängstigt und ihnen nicht vertraut, kann lange auf den Durchbruch warten. Dabei bedeuten Innovationen Märkte und Umsatz. Wie aber können Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu anregen innovativ zu werden? Die Antwort scheint einfach: Vertraue Deinen Leuten. Dazu bedarf es einer neu strukturierten Unternehmenskultur. Aus der Hierarchiepyramide entstehen Arbeitseinheiten, die als Ganzes funktionieren und eine Identifikation bieten. Wesentlich ist die Kommunikation untereinander, auch die zwischen den autonomen Teams, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Informationen sollten allen Mitarbeitern gleichermaßen zur Verfügung stehen. Zur Bewältigung konkreter Projekte können aus den Teams temporäre Arbeitsgruppen gebildet werden. Die interne Flexibilität ermöglicht dann schnelle Reaktionen auf externe Anforderungen. Doch die Möglichkeiten werden in den meisten Unternehmen noch nicht umgesetzt

-->Linkverweis





geschrieben von: Any Body

beeindruckt an dem oben beschriebenen beitrag hat mich die aussage, die im bezug auf die wichtigkeit der menschen und vertrauen getroffen wurde.

man könnte sagen, dass menschlichkeit und vertrauen doch noch eine bedeutung haben. verglichen mit den gegebenheiten an meinem arbeitsplatz, mit den "kämpfen" die man dort gegeneinander austrägt, und die manchmal mehr als fruchtlos enden.

im laufe der letzten drei jahre habe ich schon einiges an zwischenmenschlichen auseinandersetzungen erlebt, und doch bin ich noch da... verloren in dem glauben an das gute... naiv, ich weiss... doch so ist es nun einmal. es zieht sich wie eine rote linie durch mein leben und dass ich es irgendwann einmal ändern werde, denke ich nicht.

***

vertrauen, ein so wichtiger faktor in meinem leben, ohne dieses läuft bei mir gar nichts... man kann so viel zufriedenheit durch vertrauen erlangen... ... manchmal braucht man sich nicht einmal lange zu kennen, um vertrauen zu spüren. man agiert einfach danach.

***

die frage, ob ich irgendwann einmal meinen jetzigen arbeitgeber verlassen werde, steht im raum... wurde mir in der vergangenen woche gestellt... um mein idealziel der unabhängigkeit zu erreichen wird es vielleicht einmal so sein, doch noch nicht, habe ich geantwortet...

ideal wäre es als freier mitarbeiter mit homeoffice tätig zu werden an dem ort, zu dem es mich immer wieder hinzieht... und in gedanken bin ich an diesem wochenende auch dort...

denke an die menschen dort, die immer irgendwie für mich da waren, auch wenn man sich nicht getroffen und gesehen hat, oder ein persönliches gespräch möglich wurde... bin ich dort, so sind sie eigentlich immer da...

jeder auf seine weise... in seiner eigenen kleinen welt gefangen, fernab jener hektik und betriebsamkeit, die mir im alltag immer wieder begegnet...

***

... alltag, meine definition dieses begriffes lässt sich eher zeitlich eingrenzen: von montags bis freitags. komplett durchgebucht und eher mechanisch agierend... vergeblich etwas menschlichkeit finden, gefühle abstellen und ohren auf durchzug stellen, wenn dir jemand an den karren fahren will...

... wenn das mal so einfach wäre, wie es sich niederschreiben lässt...



geschrieben von: Any Body

Zitat:
Quelle: wissen.de
ver'ein|nah|men <V.t.; hat> Geld, Beträge, Gewinn vereinnahmen einnehmen; jmdn. vereinnahmen <fig.; umg.> ganz für sich beanspruchen, für eigene Zwecke einsetzen



... in möglichen anfängen kaum definierbar... bis es irgendwann wie in stein gemeisselt lesbar, fühlbar ist und die mauern einen so gefangen nehmen, dass kaum noch platz zum luftholen bleibt...

.. und wofür oder für wen?...



geschrieben von: Any Body

Das Wissen um die eigenen Schwächen

vielleicht auch besser bekannt als "erkenntnis" -

es kam mir zumindest so vor, dass der taxifahrer, der sich eigentlich sich als produzent sieht, mir von seinen schwächen erzählte... es schien ihm gleichermaßen bewußt gewesen zu sein, dass er jammerte, doch es musste wohl raus...

... auch kam es mir so vor, dass er sich dessen bewußt war, dass er mit seiner verhaltensweise "gleich sein eigenes grab schaufelte"...

... in den fast nur fünf minuten andauernden fahrt - zumindest kam es mir so vor, erzählte er mir so viel aus seinem leben, dass ich es kaum glauben wollte...

... er betonte immer wieder, er sei musiker, produzent um genau zu sein. er könne "eigentlich" alles, er sei gerade umgezogen, doch die wohnung im souterrain mit den viel zu niedrigen decken könnten nicht richtig abgedämmt werden... es war anders als er es sich vorgestellt habe... und von 3,40 Euro die stunde könne man auch nicht wirklich leben... seine damaligen studienkollegen, ja, sie hätten richtig "coden" gelernt, doch sind seit dem zusammenbruch des neuen marktes auch derbe abgestürzt... er hat sein geld, er sprach von 25.000 euro auch am markt verloren... stürze sich von einer unglücklichen liebe in die nächste... etc....

... nachdem ich aus dem taxi ausgestiegen war, fragte ich mich, wie viele taxifahrer es wohl in einer stadt gibt, die so wie er sich durch das leben schieben... von sich nicht viel erwartend, und doch hoffend, dass ein anderer ihm trotz dessen die hand reichte...



geschrieben von: Any Body

Substanzielles

... denke ich über die begegnung mit dem taxifahrer nach, so sehe ich manchmal auch mich, meine zukunft so.. irgendetwas hat ihn zerbrochen, hat ihn vielleicht nicht mehr an sich glauben lassen, hat ihn vielleicht in träumen leben lassen, die er jedoch nie wirklich zur realität hat kommen lassen... doch warum?... gab es niemanden mehr, der ihn unterstützt hat, oder hat er sich einfach nicht geöffnet bzw. offenbart?...

... sich offenbaren, bei dem wort fällt mir ein, dass man, wenn man absolut kein geld mehr hat, einen offenbarungseid leisten muss, dass die gläubiger davon ablassen, einen weiter mit seinen forderungen zu belasten... denke dabei an das was vor einigen jahren passiert ist... vielleicht oder vermutlich war es der grund, dass sich meine mutter umbrachte.. sie konnte nicht mehr, hat aufgegeben... sie hat sich vielleicht auch in träumen zu sehr verfangen, die sich nicht realisieren liessen...

... die gefahren lauern überall, wenn man zu viel und zu lange träumt... man hat doch eigentlich das eigene leben selbst in der hand, der taxifahrer hat es doch auch in der hand, er entscheidet sich, ob er weiterhin von 3,40 Euro lebt oder sich seinem hobby widmet, sich engagiert um damit geld zu verdienen, oder etwa nicht?...



geschrieben von: Any Body

auf der Suche nach Geborgenheit

so ähnlich lautete vor längerer zeit ein eintrag meinerseits... manchmal gehen mir die titel der beiträge meiner anfänge hier auf nachtwelten noch durch den kopf. einige von damals sind immer noch zugegen und aktiv, andere gegangen...

geborgenheit, sie wird vermutlich ausgelöst durch gemütlichkeit, kerzenschein, wärme eines anderen oder einer anderen, kaminfeuer, ruhige, wohlklingende musik... harmonie... ein wenig hatte ich an diesem wochenende davon.. doch gerade deswegen fällt es mir vermutlich jetzt auch so schwer, dem alltag wieder in die augen zu schauen und mich auf diesen einzustellen...

die worte, die ich las führten mich teilweise durch das wochenende, habe ich an anderer stelle hören können... rilke beispielsweise...

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.


Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.


Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rilke

das gedicht, es wurde von sneaky niedergeschrieben, es steckt so viel wahrheit darin und auch so viel melancholie... es werden vermutlich einige über die jahreswende wieder einsam sein... ich finde, es läutet die stimmung, die mich manchmal zu den feiertagen einholt bereits ein - doch will ich eigentlich nicht so schnell wieder von dieser eingenommen werden...

denke an diejenigen, die mir ans herz gewachsen sind, was sie wohl momentan tun, wie sie sich wohl fühlen?... zu viele fragen, zu viele stimmungen...

ich hoffe, es geht ihnen entsprechend gut und sie finden zeit zum geniessen und entspannen ... und auch geborgenheit...es ist ihnen sehr zu wünschen...

gute nacht nachtwelten



geschrieben von: Any Body

".... was macht es für einen unterschied ob ich 800 km entfernt bin oder 100km... in estland sind die leute zufriedener mit sich und ihrem leben... es gibt freie internet-cafés, die von der regierung in estland betrieben werden... 70% der dort lebenden menschen haben ein mobiltelefon und eine eigentumswohnung ist bereits für 7000 euro zu bekommen...

... ein land im wachstum, im aufbruch, nur 26% beträgt der prozentsatz für die koerperschaftssteuer... linear... kein staat, der sich selbst nur im weg steht bzw. sich selbst verwaltet... nur eine stunde nachdem meine email an den beauftragten staatsvertreter von estland abgesetzt war, hat er sich bereits mit einer sehr freundlichen rueckantwort zu mir gewandt...

... hast du schon einmal versucht, eine antwort von deutschen regierungsabgeordneten zu bekommen?... "

... die worte eines laengeren telefonats mit einem freund gehen mir immer noch durch den kopf... auf einige seiner fragen habe ich bereits geantwortet... bei anderen blieb ich stumm...

.. es macht schon einen unterschied ob er/sie 800 km weiter entfernt ist, doch gluecklicherweise gibt es internet und moderne kommunikationsmittel... doch die sehnsucht, sich wieder einmal in die augen zu schauen, miteinander zu lachen, sie bleibt... ein persönlicher kontakt ist etwas anderes, als wenn man nur miteinander telefoniert, oder vielleicht schreibt...

... positive aussichten hat er geäussert, von dem scheitern der umfrage erzaehlt, dass die mitarbeiter nicht mitziehen wollen, wenn es um den erhalt von "made in germany" geht. sie sind nicht bereit gewesen 2h mehr in der woche zu arbeiten, um eventuell ihren arbeitsplatz langfristig gesehen nicht zu verlieren... doch es steht fest... nach dem scheitern der umfrage ist es beschlossen... die produktion wird nach estland verlegt... einem jungen mitglied der europaeischen union ... seit maerz 2004 mitglied... im vergleich zur bundesrepublik ein land mit geringer staatsverschuldung...

... einerseits freue ich mich fuer ihn, dass er etwas aufbauen kann, welches ihn in seiner unabhaengigkeit noch bestaerkt... doch andererseits ein aus fuer den beliebten slogan "qualitaet made in germany"... die kosten hierfuer sind einfach zu hoch, der buerger nicht oder kaum noch bereit, dieses geld aufzuwenden um bewaehrte qualitaet zu tragen...

... es ist kein geld mehr in der kasse, die portemonnaies leer und der staat macht weiterhin schulden und verschuldet sich neu... wie geht das eigentlich?... wohin wird es uns fuehren, wie lange wird es einen vermeindlich unabhaengigen deutschen staat noch geben?...

... globalisierung bedeutet die mobilitaet des geldes, sprach er weiter... und er hat vermutlich auch recht... er geht dorthin, wohin ihn eine gesunde wirtschaft fuehrt, in der hoffnung dadurch zufriedener zu werden... die winter-und sommersonnenwende wird in estland gefeiert, sprach er weiter... es sind gesetzliche feiertage... und es gibt tage im sommer, da wird es nicht dunkel... die landschaft ist wunderschoen, die haeuser aus einer anderen zeit noch erhalten... kennst du talinn?... nein, habe ich geantwortet, ich kenne talinn nicht, doch ich werde mich informieren...

... vielleicht eroeffnest du fuer deinen jetzigen arbeitgeber einfach eine niederlassung in estland... dann koennen wir gemeinsam abende verbringen... eine idee, die mir auch kurzzeitig in den sinn kam, doch meinen arbeitgeber moechte ich in keinster weise in dieses noch "freie und unabhaengige" land einbringen. ... nein, zu sehr beherrschen andere kulturen mittlerweile den konsum der verbraucher... die preise bis aufs niedrigste gedrueckt, so dass es das wertgefuehl in deutschland selbst etwas erschaffen zu haben, erstickt wurde...

... unabhaengigkeit... fernab amerikanischer oder asiatischer einfluesse in wirtschaft und politik... fernab dieser einfluesse, die mein leben zeitweise zu zwaengen werden laesst... raus aus diesem goldenen kaefig... zurueck zur unberuehrten natur und zufriedenheit... in der hoffnung, dass es einem dort nicht zu einsam wird...

... ja die einsamkeit, sie wird mich vielleicht noch mehr einholen, sagte er, doch was macht es fuer einen unterschied, ob 800 oder 2 flugstunden von meinen freunden entfernt, wenn es jetzt bereits 100 km sind und ich euch nicht sehen kann?....

... vermutlich keinen, sagte ich... doch die vorstellung, erst einen flieger betreten zu muessen, liess traenen aufsteigen...



geschrieben von: Any Body

Zufriedenheit

wie wichtig ist die zufriedenheit mit sich selbst, mit dem was man möglicherweise erreicht hat, mit dem umständen in denen man derzeitig lebt? zufriedenheit im leben und mit dem leben. in einer nächtlichen unterhaltung ging es u.a. um dieses thema... beim durchlesen der titel der neu erstellten beiträge auf nachtwelten geht es möglicherweise auch um eine solche, doch wer weiss das schon ... hineininterpretieren lässt sich manches in das eine oder andere...

augenblicklich bin ich bis auf kleinere umstände soweit zufrieden, ruhig könnte ich auch sagen... es könnte vielleicht ein wenig mehr geld sein, um sich das eine oder andere leisten zu können insbesondere um diejenigen zu besuchen, die mir lieb sind, die ich gern vor ende des jahres noch einmal gesehen hätte...

sicher, es gibt auch momente oder gedanken, mit denen ich nicht zufrieden bin, als beispiel die tatsache, dass ich mir immer wieder zu viele gedanken um dieses oder jenes mache... oder dass ich grundsätzlich an freien tagen in eine art schlafkoma verfalle, doch so ist das vielleicht wenn man älter wird... es stört mich nicht weiter, da ich tue, was mir gefällt und manchmal ist es eben einfach "gar nichts"... faulenzen und einfach die zeit geniessen... welch ein schöner umstand.. ich glaube, ich könnte es ein weilchen so aushalten, ohne dass mir die decke auf den kopf fällt... zu viel troubel mag ich eh nicht... familie nur zu bestimmten zeiten und die anzahl der familienmitglieder auf maximal 3 weitere begrenzt... werden es mehr könnte ich sofort reissaus nehmen... insofern graut es mir ein wenig vor weihnachten, da zu erwarten ist, dass wenn ich mit meiner familie feiere, mehr als drei mitglieder anwesend sein werden... am liebsten nur baumschmücken und vielleicht lecker schmausen.. das weihnachten, welches ich letztes jahr erleben durfte, wird es so nur einmal geben und von daher lebe ich in diesem jahr mit abstrichen...

... mit abstrichen leben... bei diesen worten denke ich an einen guten freund, weitab von meinem wohnort lebend... er lebt bereits seit jahren mit abstrichen .... hat einiges durchgemacht und braucht nicht viel zum leben... bewundernswert, dass er mit so wenig auskommt... er ist zufrieden glaube ich, doch genau weiss ich es nicht... sein vermieter fängt an dieses ruhige und enthaltsame leben zu stören, genau hat er mir nicht erzählt, was dieser genau von ihm will, doch geht es um die wurzeln bzw. die wohnung, das haus, in dem man bereits einige zeit lebt, wird automatisch unruhe auftreten... es ist ihm zumindest zu wünschen, dass er seine heimat nicht auf einen anderen ort zu verlagern hat... doch unwahrscheinlich ist es nicht...

... zufriedenheit... es ist all jenen zu wünschen, die es derzeitig nicht sind...

in diesem sinne



geschrieben von: Any Body

...ich lebe als single schon immer, sagte er am telefon, d.h. wenn ich nach hause komme, dann mache ich meinen rechner an und widme mich meinen mp3-files...

***

...ich habe 12 jahre als single gelebt und ich werde wohl auch als single sterben... werde allein bleiben... nach jeder gescheiterten beziehung geht etwas mehr kaputt, bis irgendwann nichts mehr übrig bleibt...

***

...vergrab dich nicht, sondern versuche deine gedanken abzulegen, du musst mir versprechen, dass du am wochenende etwas unternimmst... dass du auf andere gedanken kommst...das grübeln allein hilft dir überhaupt nicht...

... du hast immerhin die möglichkeit aus fehlern, eigenen oder anderer (fehl-) entscheidungen zu lernen und es beim nächsten mal anders zu machen...

... randnotizen einiger gespräche... nichts ist neu, irgendwie bekannt... aufrecht stehen, nach vorn blicken mit selbstvertrauen die nächsten schritte gehen, einfach weiter gehen... egal in welche richtung, nicht jammern, nicht stehen bleiben... weiter... immer weiter... einfach immer weiter gehen und nicht im zweifeln ersticken...

...



geschrieben von: Any Body

hilflos und verletzt liegst du am boden, siehst die zeichen nicht, weil es keine gibt... hilflos und verletzt ist auch der oder vielleicht die andere... bilder von erlebtem schieben sich in die gedanken, paralleles denken, es lässt sich nicht vermeiden... woher denn andere eindrücke nehmen, wenn die erfahrung auf anderes verweist?

niemand soll verletzt werden und doch passiert es immer wieder, stumm werden messer in offene wunden gestoßen... es tut mir leid...




geschrieben von: Any Body

http://www.go.public.gedankenreisen.de/_hosanna_in_eutris/v100.jpg


Allen, die dieses hier lesen eine angenehme Zeit (der Ruhe)gewünscht

...



geschrieben von: Any Body

Silvester in einer Metropole

seit Tagen schon geht es... dieses Geknalle und Geböllere, ohne Ende, ein Grummeln dem nicht auszuweichen ist. Was immer wieder verwunderlich ist, dass insbesondere in den Wohnvierteln mit sozial schwächeren Mitbewohnern am Tag nach Silvester die meisten Papier-und Böllerreste auf den Straßen und Gehwegen zu finden sind.

Es war nach drei Jahren das erste Silvester, welches ich in meiner Heimatstadt verbrachte, die Jahre zuvor bin ich kurzerhand ausgerissen um leicht fremder Umgebung etwas Abstand vom Alltäglichen zu finden.

Das Gegrummel der letzten Raketen hat auch am Tag nach Silvester nicht aufgehört. Trotz etwas lauterer Musik kann ich dem Dröhnen nicht ausweichen. Wunderkerzen und Fondueessen find ich für den Silvesterabend noch ganz angebracht, aber diese Knallerei? Es war neblig gestern, den ganzen Tag über hat es sehr fein geregnet, so dass es keinen klaren Nachthimmel gab, an dem ein Feuerwerk hätte so recht wirken können. Von den Geldern, die gestern in die Luft geschossen wurde, hat der Zuschauer nicht viel sehen können... ausser natürlich die Überreste, doch von denen hatte ich bereits geschrieben.

Silvester und Neujahr, es sind nicht unbedingt Tage, die mir besonders am Herzen liegen. Zuvor erfolgen meist Rückblicke auf das Vergangene und es wird einem klar, was man möglicherweise hätte anders machen können. Doch andererseits gibt es auch Momente, die so schön waren, dass man sie nicht vergessen wird, deren man sich gern erinnert und die man möglicherweise noch einmal erleben wird.

Als ich gestern abend dann zum Veranstaltungsort fuhr, kam ich an den Landungsbrücken vorbei, die gegen 0.00 Uhr dann wie in den Jahren zuvor, in denen ich Silvester in der Metropole verbrachte, dermaßen übervölkert waren, dass man froh war, nicht ein Teil dieses Menschenauflaufes zu sein.

Endlich in den Veranstaltungsräumen angekommen, stellte sich überraschenderweise heraus, dass hier nicht allzu viele Menschen den Jahreswechsel feierten. An der Kasse war ein zusätzlich ein Spendentopf für die Opfer der Flutkatastrophe aufgestellt. Ich empfand dieses als äußerst positiv. Es wirkte wie eine Selbstverständlichkeit , dass der Veranstalter sich an einer Spendensammelaktion beteiligte. Jeder der Besucher konnte für sich entscheiden, ob er noch zusätzlich ein paar Euros stiftet oder nicht.

Die Nacht insgesamt danach verlief ruhig. Es war angenehm, dass es nicht so überlaufen war, man hatte Platz auf der Tanzfläche und konnte sich zumindest für ein paar Stunden ganz in die Musik fallen lassen. Glücklicherweise hat man den einen oder anderen getroffen, der einem über die Jahre hinweg bereits mehrfach über den Weg lief, wenn man die eine oder andere Party mitfeierte. Vertraute Gesichter... ein paar Wenige nur, die einem dann vergessen lassen, dass man sich in einer Metropole befindet, in der es übermässig viele Alleinlebende gibt...

....



geschrieben von: Any Body

Gegenteilige Definitionen

manchmal scheint es man kommt aus bestimmten gedanken-kreisen nicht heraus. ein möglicher weg, der einem nach außen hin das prädikat der "eiseskälte" verleiht ist möglicherweise folgender:

emotionen abschalten und die wörter, die einem im kopf herumschwirren und möglicherweise die psyche belasten nur noch als definitionen betrachten.


Zitat:
quelle: wissen.de

• Zwang

Psychologie
Bezeichnung für eine psychische Erkrankung, bei der sich bestimmte Denkinhalte oder Handlungsimpulse immer wieder aufdrängen und nicht unterdrückt werden können, obwohl erkannt wird, dass sie unsinnig sind. Wird diesen Impulsen nicht nachgegeben, stellt sich intensive Angst ein.

• Zwangsvorstellung

eine sich zwanghaft aufdrängende Vorstellung, die Denken und Handeln des Menschen wider seinen bewussten Willen bestimmen kann. Zwangsvorstellungen, zumeist von Angstgefühlen begleitet, können sich zu Zwangsneurosen verdichten.


• Zwang

Strafrecht
die Anwendung körperlicher oder seelischer Druckmittel zur Erzwingung von Handlungen oder Unterlassungen; kann geschehen durch physische Gewalt oder Drohung; Tatbestandsmerkmal verschiedener Straftaten gegen die persönliche Freiheit; im bürgerlichen Recht Nichtigkeits- oder Anfechtungsgrund von Rechtsgeschäften. Nötigung

• Zwang

Verwaltungsrechtunmittelbarer Zwang
obrigkeitliche Anwendung physischer Gewalt einschließlich des Waffengebrauchs (Zwangsmittel) gegen Personen und gegen rechtswidrig errichtete oder eingerichtete Gegenstände (z. B. Beseitigung nicht genehmigter gewerblicher Anlagen); besonders häufig im Polizeirecht. Nach dem Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes vom 10. 3. 1961 wird unmittelbarer Zwang durch körperliche Gewalt, ihre Hilfsmittel und durch Waffen ausgeübt. Körperliche Gewalt ist jede unmittelbare körperliche Einwirkung auf Personen oder Sachen. Hilfsmittel der körperlichen Gewalt sind insbesondere Fesseln, Wasserwerfer, technische Sperren, Diensthunde, Dienstpferde und Dienstfahrzeuge. Waffen sind die dienstlich zugelassenen Hieb- und Schusswaffen, Reizstoffe und Explosivmittel.


• Angststörungen

Angst, das Empfinden allgemeiner, durchdringender Furcht, ist eine Emotion, die jeder haben kann. Ein gewisses Maß an Angst ist normal und unter Umständen sogar hilfreich. Menschen mit Angststörungen haben dieses Gefühl jedoch in unpassenden Situationen und in einem solchen Ausmaß, dass ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigt ist. Es gibt mehrere Arten von Angststörungen, deren Ursachen bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden konnten.

• Freiheit

nach der allgemeinsten, ursprünglichen Bestimmung die Abwesenheit von Zwang und die Unabhängigkeit von Notwendigkeit oder Zufall. Diese Definition entspricht auch der Wortgeschichte und der zunächst sozialen Bedeutung des Begriffs: Das von einer indogermanischen Wurzel ausgehende "fri" hängt mit "Freund" zusammen und meint die Stammesverwandten, deren Gegensatz die Unfreien (Sklaven, Kriegsgefangene) sind. Denselben Ursprung haben das griechische und das lateinische Wort für "frei": eleutheros und liberale. Freiheit erlangte später eine positive Bedeutung als Einordnung in das gemeinsame Gesetz (Autonomie, Autarkie).

Unabhängig von sozialen und geschichtlichen Zuordnungen bedeutet Freiheit im negativen und allgemeinen Sinn: so zu handeln, wie man will, worunter auch Willkür zu begreifen ist; positiv gewendet bedeutet der Begriff: Selbstbestimmung des Menschen, indem er sich unabhängig von äußeren und inneren Zwängen macht und selbst auch Ursprung seines Wollens ist. Dazu gehört ebenfalls die Überwindung der Willkür, die dauerhafte Willensfreiheit ermöglicht. Freiheit ist daher immer einerseits politisch bestimmt (vor allem in ihrem negativen Aspekt), andererseits gekennzeichnet durch die Herrschaft des Intellekts, weil nur die geistige Bestimmung als frei vorgestellt wird. - Einen besonderen Ausdruck hat der Begriff der Freiheit in der Philosophie des deutschen Idealismus gefunden, der von Kants Bestimmung des Willens durch seine eigene allgemeine Form (kategorischer Imperativ) bis zu Hegels Auffassung der Geschichte als "Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit" reicht.

Die politische Freiheit hat ebenfalls verschiedene Bedeutung: als Freiheit des Einzelnen im Staat bis zur völligen Entmachtung des Staates ("Nachtwächterstaat" des Liberalismus, Anarchismus), als in den Grundrechten festgelegte bürgerliche Freiheit (Glaubens-, Presse-, Versammlungs-, Vereins-, Eigentumsfreiheit) oder aber als Freiheit des Staates bzw. Volkes selbst (Bündnisfreiheit, Souveränität u. Ä.). - In Übertragung politischer Begriffe auf wirtschaftliche Verhältnisse fordert der Sozialismus Freiheit der Arbeiterklasse, d. h. die Beseitigung der Ausbeutung der Arbeitenden durch das Kapital. - Im Recht ist die Freiheit des Einzelnen (Freiheitsdelikte, Freiheitsrechte), der dem Staat nachgeordneten Verbände (Selbstverwaltung) und der Staaten (Souveränität, Freiheit der Meere) besonders geschützt.




...



geschrieben von: Any Body

Wünsche

ich wünschte die entscheidungen, die mir derweil im kopf herumschwirren, sie wären bereits von gestern... wären gefällt und in maßnahmen und schritte umgeleitet. ... doch ich weiss, sie sind es noch nicht.. gedanken, über mögliche vorgehensweisen, retrospektiven zu einer möglichen argumentation, abschätzen von verhaltensweisen derjenigen, denen sie mitzuteilen sind, überlegungen, welche konsequenzen daraufhin getroffen werden... einen ansatz zum ausstieg habe ich bereits gemacht und möglicherweise hat man diese ersten zeichen auch bereits berücksichtigt....

drei jahre versuche ich mich nun an der front zu behaupten, gegen den strom zu schwimmen und argumentativ zu belegen, was wichtig ist... worauf zu blicken ist... doch es ist dieses zuhören, habe den eindruck, dass es mir nicht gelingt, gehör zu verschaffen, so dass sie auch wissen, was gemeint ist... dass sie verstehen, dass sie wertschätzen und anerkennen...

bei durchsicht der aktuellen meldungen fand ich wieder einmal einen spiegel, wichtig für diejenigen, die meinen sonst immer alles zu wissen... der spiegel der leser... er spiegelt das dar, was insgeheim der eine oder andere auch weiss, jedoch nicht auszusprechen vermag... vielleicht ein anlass um konsequenzen zu ziehen, die verantwortung für das belegen des dritten platzes an stelle des ersten zu ziehen... es wäre eine gelegenheit ... doch andererseits auch eine chance, es ihnen unter die nase zu reiben, dass sie mir mehr zuhören sollten... doch vielleicht ist der zug bereits abgefahren... oder vielleicht bin ich bereits abgesprungen... so genau vermag ich meinen augenblicklichen zustand nicht einzuschätzen.

ich sollte mich auf andere gedanken konzentrieren, vielleicht doch eher spontan verreisen und alles für ein paar stunden hinter mir lassen...

schaue ich auf meine kollegen, so wirken sie derzeitig leicht entmutigt, der letzte kampf, der unser eingeschworenes team auseinanderbringen sollte, er hat seine opfer gebracht... sie haben es geschafft ... drei von jetzt insgesamt sieben... nein, die wogen sind mir zu heftig, ich werde gehen, den stürmen hält selbst ein ostfriese nicht stand... dabei sind wir so ein tolles team...

.. und wie steht es mit den privaten kontakten?... bislang habe ich sie noch nicht gepflegt, es wäre so leicht, noch sind sie da... doch das eis, es scheint nicht schmelzen zu wollen... nur ahnungen und intuitives lässt den zusammenhalt spüren...

... augenblicklich ist mir danach zu mute zu sagen, dass ich einfach nicht mehr mag... ich habe genug, doch drehe ich mich um, sehe ich, was bei all dem kraftaufwand der letzten drei jahre zu stande kam... und aufgeben, neu anfangen, ist es der rechte weg? ist die zeit reif dafür?

... ich wünschte die entscheidungen und schlagzeilen, sie wären von gestern...



geschrieben von: Any Body

... die Sache mit der Geschäftsethik...

ein paar Tage aussteigen, Grippe sei Dank, wenn da nicht unbedingt die Kopfschmerzen und diese Übelkeit wäre... bin ein wenig im www. unterwegs... und stolpere über aktuelle Umfragen, u.a lautete eine Frage:

• Gibt es in Ihrem Unternehmen eine gute Geschäftsethik?


Lang, lang ist's her, dass diese Philosophie durch einen meiner Arbeitgeber gepflegt wurde, vielleicht ist es bei HP oder IBM der Fall, aber in der heutigen Zeit?

Die Antworten der Umfragen wurden durch einen Abstimmen- Mausklick freigegeben:


Irgendwie war es klar, dass der letzte Punkt die meisten Stimmen bekommen hat, es ist doch überall zu sehen, zu spüren - das Humankapital Mensch wird seit einiger Zeit wie ein leicht auswechselbares Gut gehandelt. ... leider...

Eine weitere Frage zielt auf den Traumjob in der IT-Branche ab, gibt es so etwas eigentlich noch? Kann man wirklich von einem Traumjob sprechen, wenn man jeden Tag damit rechnen sollte, sich anderweitig umzuschauen?

Der Beruf des Systemadministrators führt vor dem des Programmierers und Produkttester/Evaluierung. Denke an meinen Kollegen der für die Wartung, Einrichtung und Pflege des Firmennetzwerkes zuständig ist. ... Ein sehr netter Mensch, doch einsam, denke ich - er hat sich durch seine Arbeit einen Ausgleich zu einem "normalen" Leben geschaffen, Single seit einigen Jahren... und ob er überhaupt noch einmal eine Freundin haben wird, wagt er zu bezweifeln, hatte er mir mal in einem Gespräch mitgeteilt. ... ein feiner Kerl, eigentlich sind es die Admin's meistens ... zumindest soweit ich zurückdenken kann, alle die ich bislang kennenlernte, waren feine Kerle... nur mit dem lieben können, ist das so eine Sache....

In einem Bericht im Fernsehen blieb der Satz hängen, dass Freundschaften in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen würden, dass jedoch das Zusammenleben in einer Partnerschaft in den kommenden Jahren abnehmen werde... die Gründe bekomme ich augenblicklich nicht mehr zusammen...

... eigentlich wollte ich noch eine Kolumne für eine andere Community schreiben, doch derzeitig bin ich nicht in der Stimmung, rechte Worte in einen Zusammenhang zu bringen... mir geht das "Leben" in den nachtwelten durch den Kopf... die Wochenberichte von einst, die alten Threads, die sich mittlerweile überholt haben und gelöscht wurden und die ewigen Dynamik Diskussionen, die im Endeffekt nur dafür gesorgt haben, dass sich einige Member immer mehr zurückgezogen haben.

... doch das Letztgenannte hat eigentlich nichts mehr mit der Einleitung dieses Abschnittes zu tun, von daher beschliesse ich erst einmal an dieser Stelle....



geschrieben von: Any Body

zwi|schen|mensch|lich [Adj. , o.Steig.] zwischen den Menschen (vorhanden, stattfindend); ~e Beziehungen; der ~e Bereich
quelle:wissen.de

... was findet statt? findet etwas statt?... wann ... warum und wieso ist das eigentlich wichtig?...



geschrieben von: Any Body

.... aber....

...aber... wenn ich dieses wort schon höre, stellen sich bei mir sämtliche nackenhaare hoch...dabei bedeutet aber eigentlich nur, dass anschliessend ein einwand, eine begründung und sei sie auch noch so fadenscheinig, folgt...

... eine sachliche frage, von dem-/derjenigen gestellt bedingt nicht immer eine sachliche antwort, vorausgesetzt es kommt hierauf überhaupt eine... ein logischer zusammenhang für den einen, bedeutet noch lange nicht, dass sie auch vom anderen so angesehen und verstanden wird...

... ich ärgere mich ist eine klare aussage, doch vielleicht sehe nur ich es so und für den anderen bedeutet es etwas anderes... wenn man den habitus, die mimik und gestik desjenigen nicht sieht, wie soll man die-/denjenigen der es äussert denn verstehen?...

... he du, warum hast du das gemacht, denkst du nicht, du warst da etwas voreilig?... manchmal kommt es mir vor, ich habe einen kleinen mann im ohr, der erst aufwacht und mich daran erinnert, wenn das sogenannte "kind bereits in den brunnen gefallen ist"... etwas positiv sehen, dass möglicherweise übermut zu diesem oder jenem ergebnis geführt haben könnte, der immer dann zu tage tritt, wenn man sich für eine sache begeistert, kommt vermutlich nicht jedem in den sinn... verständlich, oder?...

momentan ärgere ich mich über mich selbst ... das ist fakt... und daran wird derzeitig auch nichts ändern lassen...

:(





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