[der beste AntiKriegsfilm?] - German Gothic Board

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der beste AntiKriegsfilm?

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geschrieben von: cloud

Ein Antikriegsfilm soll ja so richtig abschrecken, so - das ist so eine schlimme Sache ich werd Pazifist!
Leider sind die allermeisten Antikriegsfilme die allerbesten Kriegsfilme - Wow, geile Action, richtig harte Jungs und andere Dinge die den Zuschauer eher mitreißen als abschrecken.
Welcher AntikriegsFilm ist wirklich abschreckend und warum?



geschrieben von: Lisuf

Moins!

Es gibt zwar einige "Juwele", die immer als die Antikriegsfilme hingestellt werden, aber diese entfalten heute mit Sicherheit nicht mehr die Wirkung wie im Jahr ihres Erscheinens. "Platoon" beispielsweise ist ein guter Film, aber heutzutage werden die Greuel, für dessen Darstellung dieser Film damals gelobt wurde, kaum noch wahrgenommen. Er kritisiert zwar viele Missstände (man, sieht das mit drei "s" angefuckt aus), aber durch die regelrechte "Schwemme" an Antikriegsfilmen stumpft man leider irgendwie ab.

Zudem sind die alltäglichen Bilder in den Nachrichten mehr Antikriegsfilm als jegliches kommerziell produziertes Werk. Erschreckend fand ich zum Teil noch "James Ryan", aber größtenteils ist das auch nur Effekthascherei der Kohle wegen. Ich will Herrn Spielberg nichts Schlechtes unterstellen, aber die meisten, die ich kenne, die den Film gesehen, gaben als Kritik: "Nette Metzelorgie!" ab. Ich fand sehr übel, wie einfach Leute sterben können, z. B. der Typ, der eine Kugel an den Helm bekommt, dies nicht fassen kann, ihn abnimmt und ansieht und von der nächsten getroffen wird. Oder ein anderer Typ, der am Strand nach seinem Arm sucht oder ein Soldat, der einfach durch das ganze Gerödel ertrinkt. Das fand ich erschreckend und zeigt vielleicht das Problematische an Kriegen: Unspektakuläres Beenden eines vielleicht nicht sonderlich außergewöhnlichen, aber dennoch fortführenswerten Lebens...
Nicht, dass ich je spektakulär abtreten will, aber niemand hat es verdient, für eine Sache zu kämpfen (egal, wie heroisch das in Hollywood auch aussehen kann und mag) und diese Absicht damit vergolten zu kriegen, als Kugelfang in den ersten paar Millisekunden abzutreten.

Ich wüsste aber auch nicht, wie man dies filmisch oder erst einmal nur schriftlich umsetzen kann, damit es wirklich erschüttert. Man muss dies wahrscheinlich miterlebt haben, um dies alles nachvollziehen zu können. He, klingt jetzt blöd, aber mein Opa fand "Ryan" und "Stalingrad" scheinbar richtig erschütternd, weil er den II. Weltkrieg mitmachen musste. Die Vietnamfilme gingen ihm erstaunlich wenig an die Nieren.

Wer bitterböse Ironie mag (so hab ich das zumindest gedeutet), mag vielleicht "Starship Troopers". Nicht schlagen, ich weiß, dass das eine beabsichtigt aufwendige Metzelorgie ist, aber irgendwie empfinde ich das Teil als pure Ironie, weil Barbie & Ken (so sehen zumindest viele der Rekruten aus) einfach so nacheinander weggemetzelt werden, obwohl sonst alles so idyllisch schien...


Li



geschrieben von: cloud

Es gibt diesen deutschen schwarz/weiß Film in dem eine Gruppe Jungs gegen Ende des zweiten Weltkriegs eine wertlose Brücke verteidigen sollen. Als Beispiel



geschrieben von: JakeLaMotta

Mmh, da kann ich nur Kubrick´s "Full Metal Jacket" empfehlen. Ist meiner Meinung nach der beste Antikriegsfilm, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.



geschrieben von: Hastur

die letzten glühwürmchen... is zwar "bloss" ein anime aber trotzdem einer der besten anti-kriegs filme die ich kenne



geschrieben von: kyo_sama

@hastur:
ja, und das gerade, weil hier nicht "metzelorgien", sprich das kriegsgeschehen selbst, im vordergrund stehen, sondern das elend, was ein krieg den menschen bringt/hinterlässt....

es werden dinge gezeigt, oder nur angedeutet, die in einem ein subtiles gefühl des unbehagens auslösen, die den menschen bilder vor das innere auge führen, die wohl niemand, selbst der hartgesottendste kerl, "cool" finden kann....

~



geschrieben von: Lisuf

Zitat:
Original geschrieben von JakeLaMotta
Mmh, da kann ich nur Kubrick´s "Full Metal Jacket" empfehlen. Ist meiner Meinung nach der beste Antikriegsfilm, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


Das ist auch meiner Meinung nach ein Film, der zwar die Härte, Brutalität usw. des Krieges zeigt, aber die Masse ist zu blöd, das als abschreckendes Beispiel zu sehen, sondern heroisiert das Ganze. Wenn ich allein diese Zivilversager beim Bund ansehe, die schon einen Ständer bekommen haben, wenn man den Film erwähnte, wird sich Kubrick sicher im Grabe regelrecht hin- und herrollen.
Ich verstehe, dass verschiedene Szenen einen gewissen Kultfaktor haben, weil sie ziemlich einprägsam gedreht wurden, aber das war sicher nicht der Sinn dieses Films, dass mittlerweile jeder zweite Spruch beim Idiotenverein Bundeswehr einem Antikriegsfilm entnommen ist.
Deshalb suche ich immer noch nach dem ultimativen Kriegsschocker, wo niemand mehr etwas falsch deuten kann, aber das wird wohl sehr schwierig, ich könnte so etwas aber ebensowenig umsetzen.


Li



geschrieben von: Hastur

das problem ist: ein anti-kriegs-Schocker wird nie funktionieren, jedenfalls nicht auf dauer. dazu stumpfen die menschen zu schnell ab



geschrieben von: Pitch-Black

Da finde ich den Film "Good morning Vietman" sehr gut, mit Robin Williams.



geschrieben von: Realgeist

Ältere Filme können auf der Schockebene nicht so viel ausrichten denke ich, die müssen es mehr psychisch versuchen, da damals eben noch nicht so extreme Gewalt ins Kino oder im Fernsehen kam.

Mein Favorit ist James Ryan, das er sowohl extreme Gewalt als auch psychische Einwirkungen darstellt. Einziger Minuspunkt ist die am Ende vielleicht etwas übertriebene USA-Darstellung.



geschrieben von: Schneetabse

"Kommet und sehet"
russischer Film. authentisch. SS-Division "Totenkopf" während "Verbrannte Erde" irgendwo in einem kleinen russischen Dorf.
Krieg?
Hab mich früher sehr dafür interessiert, Technik, Politik, Schicksale das ganze eben... aber seit dem Film:
Krieg? Lieber kotzen.



geschrieben von: charuna

Ein Film wäre noch "Apocalypse now" ist allerdigs sehr lange und nicht sehr (meiner Meinung nach) strukturiert. Er geht in die psychischen Abgründe der menschlichen Seele und beleuchtet die problematischen Auswirkungen des Krieges auf den Menschen. Ich hatte allerdings stellenweise Probleme den Film zu verstehen. *schulterzucken*

Ein anderer Film, ich weiss nicht mehr genau, wie er hiess, war eigentlich eine Serie (mehrteilig), aber jede mehr oder weniger abgeschlossen und in Kinofilm-Qualität. Diese Serie beleuchtet eigentlich fast die gesamte Problematik eines Krieges und er ist relativ neu, spielt aber soviel ich weiss während dem zweiten WK.

Hat von euch jemand den Film "We were Soldiers/Brothers" gesehen? Dieser Film wurde als Anti-Vietnamkriegsfilm angegeben, während dem Film kam bei mir das grosse Ko.... :mad: Der Film ist alles andere als Antikrieg, im Gegenteil er entschuldigt das Verhalten der US-Soldaten im Vietnamkrieg, wofür es meiner Meinung nach kein Recht gibt! Also schaut ihn nicht, er würde nur eure Nerven strapazieren... :eek:



geschrieben von: JakeLaMotta

@Lisuf Kubrick würde sich nicht nur hin- und herrollen, der würde bestimmt schon anfangen zu "rotieren", wenn er das hören könnte. ^^

@charuna Nee, "We were Soldiers" hab´ ich noch nicht gesehen, aber ich schaue mir eh US-PropagandaFilme nich´ so gerne an. ;) Ist der wirklich so sch....?

Aber mal so gefragt, brauchen wir eigentlich überhaupt Anti/Kriegsfilme, die uns immer vor Augen halten sollen, wie schrecklich Kriege sind? Muss das Geschehen denn erst verfilmt werden, damit wir zu der Meinung kommen? Im Grunde genommen sind die Filme doch für einen gesunden Menschenverstand überflüssig...Oder müssen wir damit einfach öfters mal wieder konfrontiert werden, damit nichts von den schrecklichen Taten in "Vergessenheit" gerät?



geschrieben von: charuna

Ja wirklich. Das schlimmste fand ich, dass er als Antikriegsfilm propagiert wurde, aber die Amerikaner wurden verherrlicht, sie brachten absolut idiotische Argumente, zur unterstützenden Entschuldigung und Erklärung für den Krieg. Die Vietcongs kamen in dem Film nur einmal zu Wort und dann liessen sie ihn so unmögliches Zeug sagen und Beleidungen aussprechen, dass man "eigentlich" mehr Sympathie für die US-Soldaten entwickeln würde. Ebenso grauenhaft ist der Patriotismus und Epos in dem Film, mich hat es einfach nur gegraust!
Aber von Mel Gibson (Braveheart und the Patriot) kann man eigentlich nicht mehr erwarten... *schulterzucken*



geschrieben von: JakeLaMotta

Hehe, da hab´ ich doch grad´ eben ein tolles Review über diesen Film gefunden, der genau das wiederspiegelt, was du gesagt hast. Nee, den Film muss ich mir wohl echt nicht antun. Das nenne ich wirklich mal Gewaltverherrlichung und Patriotismus der übelsten Sorte. Solche Filme braucht kein Mensch...

We were Soldiers

PS: Auch die Kommentare zu dem Film sind lesenswert. Da sieht man einmal, was es für Schwachköpfe gibt...



geschrieben von: fragment

Wundert mich, dass hier noch niemand "Im Westen nichts neues" erwähnt hat. Erst gestern hab ich mir die restaurierte Originalfassung angesehen. Keine Effekthascherei, nichtmal Filmmusik und trotzdem brauchte ich etwas Zeit um mich zu erholen.



geschrieben von: Lisuf

@charuna
Bezüglich des Verständnisses von "Apocalypse Now" kann ich Dir nur beipflichten. Da der film thematisch ja in den 60'er Jahren angesiedelt war, kann ich mir ja durchaus vorstellen, dass einige Szenen bekifft gedreht wurden. Ich will Coppola nichts Mieses nachsagen, aber stellenweise war der ja Surrealismus pur.

@We were Soldiers
Nachdem ich mit Gibson Braveheart gesehen hatte, war ich ja noch ganz zufrieden, doch dann kam "The Patriot" und ich dachte mir, das kennst Du das doch, bloß beim letzten Mal ist Gibson noch im Kilt rumgeflitzt, also hab ich mir den Film nicht angetan. Dann gab es "We were Soldiers", extrem clever eingedeutscht als "Wir waren Helden", da hat mir allein der deutsche Titel so einen Arschtritt verpasst, dass ich mir das nicht mal des Kritisierens wegen ansehen wollte, was ich durchaus gern mache. Seit wann sind Soldaten ausnahmsweise Helden??? Das ganze auch dann noch, wenn es um einen ANTIkriegsfilm geht? Und tschüss, dachte ich mir...

Wie war eigentlich "Windtalkers" mir Nicolas Cage, ich hab den nicht gesehen, keine Zeit oder so?

"Geboren am 4. Juli" wurde zwar auch immer hoch angepriesen als Antikriegsfilm, aber irgendwie ist das entweder zu lange her oder der Film war wirklich nicht so berauschend, als ich den vor ?10? Jahren gesehen habe.

Kennt jemand Oliver Stones "Salvador" oder "San Salvador". Den fand ich von den Bildern her heftig, wenn bei mir im Oberstübchen alles richtig hängengeblieben ist. Es geht zwar "nur" um den Krieg in Salvador aus der Sicht eines Reporters, aber gerade das hat mich gefesselt.


Li



geschrieben von: SmeaGollum1

@ cloud
der schwarz/weiß Film mit den Jungen und der Brücke heißt schlicht: "Die Brücke". Hab den Film mit zwölf Jahren gesehen und war danach ziemlich fertig (Zittern etc.).



geschrieben von: charuna

@Lisuf "Windtalker" hat meiner Meinung nach das Thema Krieg überhaupt nicht behandelt, es ging viel mehr um Rassismus, Verantwortung seinen Kollegen gegnüber und Kameradschaft....
Die amerikanische Flagge tauchte jedoch einige Male zuviel auf. Der Film ist höchstens was zum unterhalten, jedoch ist er von der Brutalität der Szenen her überhaupt nicht vergleichbar mit "Thin Red Line" (welcher ich nie zu Ende geschaut habe, ist zu sehr an "Saving Privat Ryan" angelehnt und genauso brutal). Ich denke es ist auch kein Antikriegsfilm, jedoch würde ich behaupten auch keine Verherrlichung, es ist irgendwie neutral, aber wenn ich eine Einordnung machen müsste, eher patriotisch. Die Geschichte handelt eigentlich nur von diesen Indianer, welche die Codierung der Befehle vornehmen und ihren Beschützern. Das patriotischste am Film ist das Verhalten und Sprechen der Indianer, was ich in dieser Hinsicht überhaupt nicht verstehe. Ihr müsst euch ein eigenes Bild darüber machen... Aber er ist nicht der schlechteste Film, den ich gesehen habe!

Ich denke ebenso, dass wirkliche Antikriegsfilme nicht möglich sind, da man unbewusst meistens eine Position einnimmt, bzw. eine Seite mehr beleuchtet als die andere und somit die Menschen wieder zu einer Einheit macht. Durch den Verlust der menschlichen Individualität in diesen Filmen, ist es Schwierig die Probleme des Krieges für Menschen zu erläutern und an ihnen aufzuzeigen. Man ist zwar schockiert aber man hat nicht die geringste Beziehung zu diesen Menschen und wird den ganzen Tag mit schrecklichen Nachrichten aus der ganzen Welt konfrontiert, so dass es schwierig wird wirklich etwas wie Schockierung bei Menschen auszulösen. Wir sind einfach zu abgestumpft in dieser Hinsicht. Und wenn dieses Gefühl aufkommt, haben wir immer noch im Hinterkopf, es ist nur ein Film... da kann er noch so authentisch sein.
Der schlimmste/beste Antikriegsfilme sind für mich die Nachrichten!



geschrieben von: Vargo

Zitat:
Original geschrieben von Hastur
die letzten glühwürmchen... is zwar "bloss" ein anime aber trotzdem einer der besten anti-kriegs filme die ich kenne


Aye, bei keinem Film zuvor hab' ich geheult, da schon. Ist wirklich nur empfehlenswert. Was ich auch sehr gut finde, sind die meisten Antikriegsfilme aus den 50iger und 60iger Jahren. Die waren zwar Teilweise zu patriotisch angehaucht, aber auch mitunter die beklemmensten. (Es muss nicht immer splatter sein, wie bei James Ryan.)



geschrieben von: Lisuf

Zitat:
Original geschrieben von charuna
[BDer schlimmste/beste Antikriegsfilme sind für mich die Nachrichten! [/B]


Bingo! Genau so sehe ich das auch...

Mal etwas offtopic: Bei "Das fünfte Element" ist doch diese Szene, wo Milla Jovovich etwas über den Krieg lernt. Diese Erfahrung, wie sie in ihr abläuft, sollten alle durchlaufen können und müssen, um sich die Entsetzen des Krieges deutlich zu machen. Es ist eine zu dämliche menschliche Eigenschaft, sich selbst an die abnormalsten Sachen zu gewöhnen.


Li



geschrieben von: Pagsheep

@charuna:

Zitat:
Ein Film wäre noch "Apocalypse now" ist allerdigs sehr lange und nicht sehr (meiner Meinung nach) strukturiert. Er geht in die psychischen Abgründe der menschlichen Seele und beleuchtet die problematischen Auswirkungen des Krieges auf den Menschen. Ich hatte allerdings stellenweise Probleme den Film zu verstehen. *schulterzucken*


ich finde 2apocalypse now" DEN kriegsfilm überhaupt, gerade weil viele darin keine struktur erkennen. die wenigsten sehen auch im krieg selbst eine vorhandene struktur und wenn, dann nur in den inszenierten passagen, die wir aus den nachrichten her kennen (deswegen der regisseur im film selbst). für andere ist das gemetzel berauschend (exzessiver lsd genuss einiger protagonisten), andere gehen zugrunde.
"apocalypse now" ist für mich eine moderne fassung von dantes geschilderten höllenkreisen.
einen sinn darin, in der im film gezeigten handlung, zu sehen ist zwecklos; man kann wahnsinn nicht versuchen, zu verstehen.

"ich habe das grauen gesehen"



geschrieben von: fabper1980

Also ich bin auch der Meinung, das Apocalypse Now einer der besten Anti-Kriegsfilme ist. Der zeigt genau das , was ein Krieg mit dem Verstand des Menschen anrichten kann bzw. wie verschiedene Persönlichkeiten damit umgehen, fertigwerden und zu grunde gehen.
Genau das sollte auch ein Anti-Kriegsfilm vermitteln, den Wahsinn, der durch einen Krieg entsethen kann und den Schaden, den die Psysche erleidet ( und zwar für den Rest des Lebens - siehe Reaktion von Betroffenen, die an so einem Krieg teilgenommen haben und nun einen Film sehen, der die Erinnerungen in ihnen weckt ).
Filme wie *We were Soldiers* und *Windtalker* sprechen zwar ein (vielleicht) prisantes Thema an, um irgend einen Handlungsstrang in den Film rein zubekommen, aber die Regisseure dieser Filme haben , meiner Meinung nach, einfach nur versucht auf den Erfolg von Saving Privat Ryan anzuknüpfen, weil sie gemerkt haben, dass das Publikum darauf anspricht.
Dies haben sie aber mit dem dort gezeigten "Herorentum" und der Amerikanisch-Patriotische-Sichtweise versucht und die Filme ins lächerliche gezogen.

Welcher Film auch verkannt wurde ist nach meiner Meinung *Der schmale Grad*. Diesen könnte man auch noch zu solchen aufzählen, die als Anti-Kriegsfilm gelten.....so einbisschen :).

Ach ja , was auch noch dazu kommt ist die *ich glaube auf der 1 Seite erwähnte * Serie - Band of Brothers, dies ist eine Serie , die von Spielberg und Tom Hanks bzw. mehreren Produzenten produziert wurde. Meiner Meinung nach auch sehr Sehenswert!
http://www1.video.de/100_200_110_movie6974.html



geschrieben von: charuna

@fabper1980
Danke, wusste nicht mehr wie die Serie hiess!

@Pagesheep Das Wahnsinn nicht zu verstehen ist, weiss ich. Trotzdem, der Film ist meiner Meinung nach einfach zu lang, nach spätestens 2h fällt es mir irgendwie noch schwer dem Film zu folgen und noch mehr, wenn der Inhalt nicht besonders viel Sinn macht und schlussendlich habe ich den Film aus den falschen Beweggründen heraus gesehen, ich wollte Unterhaltung und etwas zum nachdenken, bzw. diskutieren und das ist bei "Apokalypse now" unmöglich!


@Lisuf meinst du nicht eher Jeanne d'Arc mit Milla Jovovich? Da gibt es eine Szene in der sie mitten im Kampfgetümmel steht und ab der Grausamkeit des Krieges durchdreht...
Aber in "Das 5. Element, gibt es glaube ich am Ende auch so eine Szene. Aber dieser Prozess ist nur bei unschuldigen Menschen möglich und solche gibt es heute kaum mehr.



geschrieben von: cloud

Apocalypse Now - und wieder so ein 'Wow, Krieg ist geil' Film - oder findet ihr den Hubschrauberangriff auf das Vietcongdorf wirklich so furchtbar und abstoßend?
Der schmale Grat - auser Langatmigkeit (da schließe ich mich Charuna an) nicht´s Nachdenklich/abstoßendes gesehen, oder hab ich zu oft gähnend weggezappt.



geschrieben von: Rasputin

Der oben erwähnte "Die Brücke", "Killing Fields" und "Apocalypse Now" zählen ohne Zweifel mit zu den wichtigsten Antikriegsfilmen.

Mein ungeschlagener Favourit ist allerdings "Welcome To Sarajevo"!!!! Sicherlich auch weil die Geschehnisse noch nicht solange her sind, regelrecht vor unserer Haustür stattfanden und auch aufzeigen wie fehlerhaft auch unsere "so menschliche" westeuropäische Politik funktioniert.

In diesem Zusammenhang ist auch Laibach Film zur "Occupied NATO Tour 94/95" als (für mich) bester "Antikriegsmusikfilm" zu empfehlen!



geschrieben von: Prisoner

wieso nennt man es eigentlich _anti-_kriegsfilm, und nicht einfach kriegsfilm - krieg ist immer schrecklich, unmenschlich und mit grauenhaftem leid verbunden.

wenn ich jemanden sehe, der nach einem kriegsfilm, mit den worten "cool" oder "boah, ist das geil", rauskommt, könnte ich schon explodieren. Dieser Mensch hat keine ahnung was krieg bedeuten kann.

wie gut, bzw. abschreckend ein (anti)kriegsfilm ist hängt imo ganz stark daran, ob der film wie ein film wirkt oder so realtistisch, dass man sich vorstellen kann, man befinde sich selbst im geschehen. Dann kommt es auch nichtsosehr darauf an, wieviele menschen sterben, oder wie "brutal" der film ist.
bsp: horrorfilme, ziemlich viele leichen, ziemlich viel blut. trotztdem (so empfind ich es) sind sie langweilig, im besten fall lustig (bei "freddy vr. jason" bin ich vor lachen aus dem sessel gerutscht")...

...was mich sehr bewegt hat war "zwischen himmel und hölle" ,
von oliver stone, der auch "platoon" und "geboren am 4.juli" gemacht hat.

oder über den 2.wk
"schindlers liste"
"der pianist"



geschrieben von: Die Wölfin

Die einzigen (Anti-)Kriegsfilme, die mich beeindruckt und gescholt haben, wurden alle schon erwäht. Das waren "im Westen nichts neues" und "Schindlers Liste".

Ansonsten fand ich noch bei "Forest Gump" die Kriegsscenen sehr gut (sofern man das so sage kann). "Apocalypse Now" ist auch nicht schlecht, wenn man nach den 100.000 km Fluß noch wach ist.

"Full Metal Jacket" hatte für mich eher sone "spicken wir das alles mal mit nene paar coolen Sprüchen und shcon ist der Krieg nurnoch halbsoschlimm" Wirkung.

Luv Wölfin



geschrieben von: Megahn

"Der schmale Grat" hat mich sehr bewegt. Er ist zwar extrem lang, aber die Gefühle der Soldaten,... die Gesichtsausdrücke, wenn der Kommandant sagt "Ab an die Front!",... die Wertlosigkeit des Menschen.
Mich wundert hier auch, dass noch niemand "Johnny got his gun" genannt hat. Metallica's One basiert auf diesem Film.
Zu guter letzt gab es da noch "Schindler's Liste" und "Good Morning Vietnam".

Liebe Grüße

- Megahn



geschrieben von: Trinity Goth

Schindlers Liste ist wohl eher kein Antikriegsfilm, sondern ein Film gegen Nazi Terror gegen Juden, den würd ich hier nicht aufzählen, das gleiche gilt für den Pianisten von Polanski. Das fällt unter ein anderes Genre.

Ich fand ebenfalls 'Black Hawk Down' sehr gut, auch wenn es so einige Leute gibt die diesen Film als Kriegsfilm auslegen, aber die Deppen gibt es wohl tonnenweise auf der Welt. Man möge mich bitte mit Mel Gibson Filmen verschonen *argh* ich hasse den Mann inzwischen.

Gruss
Trinity



geschrieben von: charuna

Das kann ich jetzt überhaupt nicht verstehen, für mich ist dieser Film neben We were Soldiers einer der schlimmsten patriotischen Filme, welche in den letzten Jahren ins Kino kam. Besonders bedenklich finde ich, wie dieser Film gefeiert wurde in Amerika! Und die Deklaration Antikriegsfilm war nirgends aber auch wirklich nirgends vorhanden...! Schon die wahre Hintergrundsgeschichte lässt mich an einem allfälligen Antikriegsfilm zweifeln. Der Einsatz war absolut hirnrissig und sollte ein Putschversuch der US-Regierung werden, ebenso war es kein Krieg im eigentlichen Sinn, sondern mehr eine Spezialeinheit, welche sich anmasste helfen zu können und die Welt zu retten. Entschuldige, aber schon allein der Untertitel "Wir lassen keinen Mann zurück." und dieses ganze Heldenepos- Zeugs passt nicht ganz in diese Sparte.
Hier mal ein Abdruck einer Kritik, der ich voll und ganz zustimmen muss!!!

http://www.outnow.ch/movies/2002/BlackHawkDown/



geschrieben von: Rasputin

Im Sinne dieser Diskussion mal n kleiner TV Tip für morgen: ;)

Morgen (14.01.2004), 23.00 - 23.45 (45 min.), VPS 23.30
Das Erste


Marschbefehl für Hollywood
Die US-Armee führt Regie im Kino

Sie sind Kassenschlager im Kino: "Top Gun" oder "Black Hawk Down", Kriegs und Actionfilme. Doch im Hintergrund führt die US-Regierung Regie: Kino ist Kommandosache. Das Militär begreift die Leinwand als Heimatfront.

Kriegs- und Action-Filme prägen das Bild vom Dienst an der Waffe - und das Bild der Amerikaner von sich selbst. Das US-Verteidigungsministerium hat dies erkannt und bestimmt hinter den Kulissen mit. Im "Büro für Filmangelegenheiten" der US-Armee erscheinen berühmte Hollywood-Regisseure freiwillig zum Rapport. Sie lassen ihre Drehbücher prüfen oder akzeptieren grobe Änderungen der Charaktere ihrer Helden. Manchmal werden Szenen komplett aus dem Film herausgeschnitten. Bei Gefallen gibt es Unterstützung in Millionenhöhe: Flugzeugträger, Bomber, Kriegsgerät. Das Pentagon misst seinen Erfolg an der Zahl neuer Rekruten.

Nachwuchsarbeit leistet das Militär nicht nur im Kino, sondern schon im Kinderzimmer. Der Irak-Krieg hatte gerade begonnen, da kamen für die Kleinen schon originalgetreue Spielsoldaten auf den Markt.

Die Dokumentation belegt die strategische Zusammenarbeit des Pentagon mit der Film- und Spielzeugindustrie. Etwa die Verfilmung des Dramas um Jessica Lynch und ihre Rettung aus den Fäng en der Saddam-Söldner. Stoff für ganz großes Kino. Dass diese Version der Geschichte nicht ganz mit der Wahrheit in der Wüste übereinstimmt - das finden alle Beteiligten in Ordnung.Filmregisseure zeigen, welche Szenen sie ändern mussten. Chefzensor und Mitarbeiter werden interviewt, Offiziere legen alle Akten offen. Zu Wort kommen auch jene, die sich wehrten - wie der Produzent von "Platoon".

Erstmals ist fast Unglaubliches zu sehen: Das US-Pentagon lieh für den Afghanistan-Krieg Kamerateams aus Hollywood, um Spezialeinsätze zu filmen. Daraus entstand eine Serie für das amerikanische Fernsehen, in der viele Helden zu sehen sind - aber keine Opfer kein Blut.



geschrieben von: Trinity Goth

@Charuna: Wer nach Ansehen von 'Black Hawn Down' Krieg noch toll findet ist gestört oder hat den Film nicht wirklich verstanden. Ich denke man muss bei diesem Film zwischen den Zeilen lesen und da wirkt dieser Film alles andere als kriegverherrlichend. Die ganze Sache wirkt eher sinnlos, so wie sie war und Helden findet man in diesem Film nicht meiner Meinung nach. Patriotisch sind die meisten Filme die mit dem dem Genre Krieg zu tun haben.

Gruss
Trinity



geschrieben von: Tom_Savini

Tja moinsen!
Der beste Anti-Kriegsfilm sollte natürlich ein Film sein der richtig schockt und damit meine ich richtig. Das was da aus Hollywood kommt is ja meist eher totaler Schwachsinn ausser "Full Metal Jacket" und "Apocalypse now"
Aber wenn ihr wirklich jemanden zum Pazifisten machen wollt empfehl ich euch "Men behind the sun" ich denk ma das 99% der Leute die schon nen normalen Anti-Kriegsfilm hart finden,den nicht verkraften werden.
Da gehts um ein japanisches Konzentrationslager im 2.Weltkrieg
in dem genau wie in den deutschen KZs grausame Experimente an Menschen durchgeführt werden.
Tja und da wir ja alle wissen,das asiatisches Kino super hart ist(die fangen da an wo der US/EURO Film aufhört) wird da alles gezeigt. Ich will hier nix darüber sagen aber es geht sehr krass unter die Haut.



geschrieben von: Brainslasher

@Tom
Also man behind the Sun. egal ob 1,2,3 oder 4. Teil würd ich nicht in diese kategorie setzen, da von Krieg recht wenig zu sehen ist, dort gehts eigentlich mehr um KZ-Schlächterei. Sind aber wirklich schockierend !

Als Antikriegsfilm würde ich eventuell " The Day after " oder "Wenn der Wind weht " ansehen.
In der heutigen Zeit, in der wir durch nuklearen Waffen bedroht werden, find ich solche Filme sehr abschreckend !



geschrieben von: Tom_Savini

Gut kann man so sehen aber im ersten Teil sieht man ja immer diese Gruppe Kinder die zu Killersoldaten erzogen werden und die Chinesen und Russen als "Maruta" also Feuerholz ansehen sollen.
Deswegen würd ich sagen dass das n anti-Kriegsfilm is.
Zumindest gibts irgendwo n Interview mit dem Regisseur ,der den Film selbst als antikriegsfilm einstuft.
Der wollte den Film deswegen machen weil die Japaner dieses KZ totschweigen.
Is aber ja egal ,wie du schon sagst ,schockierend is der so oder so.
Zu den Teilen 3+4 kann ich leider nix sagen,noch nit gesehn

In diesem Sinne bleibt friedlich



geschrieben von: ange gardien

Mich wundert das hier noch niemand "Das Boot" erwähnt hat.
Ein Film der für mich das Grauen des Krieges sehr subtil, ohne
große Knalleffekte darstellt. Symbolisch ist für mich das Ende
des Films wenn die Mannschaft wieder in ihren Heimat-
hafen einläuft, gefeiert wird, und kurz darauf von der Grausam-
keit des Krieges wieder eingeholt wird. Der Kapitän ( Jürgen
Prochnow ) der sterbend sein Boot sinken sieht. Hier wird klar
das es im Krieg keine Gewinner gibt.

Sehr bewegt hat mich auch der Film "Warriors" der vor einiger
Zeit auf ARTE im Fernsehen lief. In diesem Zweiteiler der auf
wahren Begebenheiten beruhen soll wird über britische
Blauhelmsoldaten in Bosnien berichtet, die dem Terror gegen
die Zivilbevölkerung tatenlos zusehen müssen. Einige von ihnen
zerbrechen an diesen Erlebnissen und finden sich zuhause in
England nicht mehr im Zivilleben zurecht.

Die meisten amerikanischen Filme sind für mich eher kriegs-
verherrlichend.



"Welch traurige Welt, in der es leichter ist ein Atom zu spalten
als ein Vorurteil"



geschrieben von: Skald Draugir

@charuna: Mit der Serie meinst Du wahrscheinlich "Band of brothers". Die ist schon echt gut gemacht, von der Antikriegswirkung her ähnlich wie "Der Soldat James Ryan", sind ja auch dieselben Produzenten usw.. Trotzdem, so ein RICHTIG-VOM-KRIEG-ANGEKOTZ-SEIN- Feeling hinterläßt es nicht.

Richtig heftig ist "Briefe eines Toten". Der spielt nach einem Atomkrieg, fällt also vielleicht nicht ganz genau unter diese Sparte. Aber etwas düstereres habe ich noch nie gesehen... da brauchte ich echt 2-3 Tage, um wenigstens wieder ansatzweise gut drauf sein zu können...



geschrieben von: Svartalfheim

Ich finde das "Der schmale Grad" einer der wenigen Filme die Krieg als das darstellen was es für Soldaten ist, die Hölle auf Erden. Allein die Gedanken des Hauptcharakters, der aus dem Paradies (bildlich gut durch die Südseeidylle dargestellt) in die Hölle der Schlacht gerissen wird sind ein faszinierend und für Kriegsfilme atypisch.
Vor allem wird ind dem Film für mich auch keine Sympathie für eine Seite aufgebaut. Die amerikanischen Sieger sitzen genauso geschockt und verwirrt da wie die überlebenden Japaner.
Selbst bei dem hochgelobten "Der Soldat James Ryan" werden die Amis wieder als die wahren Helden und übertapferen dargestellt. Während die Deutschen wieder mal die unmenschlichen Monster sind, man denke nur an den Scharfschützen zu Beginn oder den Gefangen der frei gelassen wird und am Schluss den Amerikaner ersticht.



geschrieben von: roddy

Sind zwar beide schon genannt worden, aber trotzdem nochmal:

Die Brücke & The Day After

Finde ich beide sehr gut, zeigen beide den wahren Schrecken über den Politiker "verhandeln". Es ist halt jeweils der Abstand, der alles verharmlost. Gut wäre, wenn eine aktuelle Produktion mit guten Mitteln aufzeigt, wie es vermutlich im Irak abgegangen ist. Vielleicht würde das ein Umdenken der Menschen mit sich bringen. Sieht man Filme z.B. über den zweiten Weltkrieg oder Vietnam liegt doch sehr oft der Gedanke nahe, dass "das alles ja heute sowieso nicht mehr so ist".



geschrieben von: LittleMissScary

ich hatte leider keine zeit,mir alle beiträge durchzulesen...aber ich fand den film,den Metallica in dem video von One haben,sehr schön....weiss jemand wie der heisst?irgandwas mit zurück in den krieg *denk*



geschrieben von: Tom_Savini

Hallo!
Der Film der in "ONE" ausschnittsweise gezeigt wird heisst

" Johnny gets his gun"

wenn ich mich richtig erinnere.

Ciao



geschrieben von: in vino veritas

meine Vorschläge:

Der schmale Grat -

Die Entwicklung der einzellnen Figuren sowie der Gegensatz zwischen Landschaftsaufnahmen die aus einem Reisefil stammen könnten und plötzlichen Kriegsgetöse, lassen einen schon nachdenklich werden (finde ich jedenfalls)


Black Hawk Down

Ich finde auch das dieser Film sehr oft zu oberflächlich als Propagandafilm abgetan wird. Wer zwischen den Zeilen liest bekommt eine ordentliche Portion Kritik zu sehen.
(Huch, auch die Marines brauchen Hilfe?)


Three Kings

eine böse und überspitzte Satiere


Zitat:
Sehr bewegt hat mich auch der Film "Warriors" der vor einiger
Zeit auf ARTE im Fernsehen lief. In diesem Zweiteiler der auf
wahren Begebenheiten beruhen soll wird über britische
Blauhelmsoldaten in Bosnien berichtet, die dem Terror gegen
die Zivilbevölkerung tatenlos zusehen müssen. Einige von ihnen
zerbrechen an diesen Erlebnissen und finden sich zuhause in
England nicht mehr im Zivilleben zurecht.


hab ich gesehen, ein richtig guter Film

und welchen Film ich noch sehr gut fand ist

No Mans Land, ein Film über den Krieg in Bosnien mit einem sehr bitteren Ende

( )http://www.arsenalfilm.de/nomansland/index.html



geschrieben von: alphaquadrant

ich schließe mich an mit

- der schmale grat ( sehr gute schauspieler, aber uch nicht zu verachten der gute soundtrack und die vielen schönen aufnahmen, welche den film leicht surealistisch erscheinen lassen, ebenso die gedanken der männer aus dem "off" gesprochen, hat ein paar längen aber im gesamt werk gesehen, viieel besser als z.b. james ryan

- das boot ( braucht man ja wohl net zu erklären )

- die brücke v. arnheim (auch sehr gute schauspieler, die schlacht wurde auch rel. realistisch dargestellt, wenn ich mich richtig errinnere )

- apocalypse now ( zu recht ein klassiker )

negativ beispiele:

we were soldiers, windtalkers, pearl harbour (*kotz*)



geschrieben von: dark cronos

Hi Leute

mich wundert es, dass hier noch nicht Steiner, das Eiserne Kreuz erwähnt wurde. Kein (Anti)kriegsfilm hat mich so getroffen wie dieser. Er zeigt den 2. Weltkrieg während des Russlandfeldzuges aus der Sicht eines deutschen Unteroffiziers, der den Krieg als sinnlos ansieht und versucht zu überleben. Ein aristokratischer Offizier lässt sich an die Front versetzen, um sich das Eiserne Kreuz, eine art Tapferkeitsmedaillie, wenn ich mich nicht irre, zu verdienen. Dieser versucht buchstäblich alles, um ausgezeichnet zu werden.
Der Film besticht wohl durch die authentisch wirkendenden Charaktere und die dargestellte Sinnlosigkeit des Krieges aus der Sicht des gemeinen Soldaten. Über die brutale darstellung der Schlachten kann ich nicht viel sagen, ich habe den Streifen vor ca. 2 Jahren im Fernsehn gesehen, höchstwahrscheinlich zensiert. Was mich geschockt hat waren die Protagonisten, und wie weit sie gehen, um ihre Ziele zu erreichen.

ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen, und hat mir wesentlich besser gefallen als die hier aufgezählten Filme wie James Ryan, Full Metal Jacket und Platoon, die ich gesehen habe.

mfg
cronos



geschrieben von: alphaquadrant

steiner ist ein ziemlich guter film, da hast du recht.

teil 2 soll allerdings eher schlecht sein.



geschrieben von: LordUngol

Steiner 2 ist ziemlich beschissen. Nicht einmal der gute Richard Burton schien zu mögen, was er da spielen musste: Von der Aussage her in etwa das Gegenteil von Teil 1!

Der beste Antikriegsfilm aller Zeiten ist für mich "The Deer Hunter" oder auch "Die durch die Hölle gehen" mit Robert De Niro und Christopher Walken (Die Russisch-Roulette-Szene!!!). Dieser Film lässt einen fühlen, wie ständige, sinnlose Gewalt den Menschen kaputt macht.

Sehr gut ist auch "Full Metal Jacket". Auch sehr intensiv und nachvollziehbar - besonders durch die fast kammerspielartigen Kriegssituationen.

"Apokalypse Now" ist zwar genial gemacht, aber irgendwie fasziniert er viel mehr als er abschreckt. *schulterzuck*



geschrieben von: Lenore

Ich kenne nciht wirklich viele Anit-Kriegs-Filme, aber "Full Metal Jacket" hat mcih persönlich sehr abgeschreckt. Aber eher der "erste Teil" des Film wo es um den Drill in der Kaserne geht.

Aber auch Kriegs-Verherrlichende Filme schrekcen mich ab. Kann die faszination für Krieg einfach nciht nachvollziehen.



geschrieben von: Gnom1218

Hab ich das überlesen, oder warum hat hier noch keiner "Im Westen nichts Neues" genannt? Das ist für mich einer der besten Antikriegsfilme. "Le Pantalon" ist auch sehr gut. Da geht es um einen französischen Soldaten im ersten Weltkrieg, der erschossen wird, weil er den Befehl eines Vorgesetzten nicht befolgt die bkutige Hose eines gefallenen Kameraden anzuziehen...
Ist "Paths of Glory" von Stanley Kubrick eigentlich schon genannt worden?



geschrieben von: Seneca

Der Beste Antikriegsfilm den ich kenne, trägt den Titel "84. Charly MoPic".

Der Film stellt einen Dokumentarfilm nach, man sieht die Handlung ausschließlich aus der Sicht einer Handkamera. Es geht um die Geschichte eines Army-Kamerateams, das eine long-range-recon-patrol im vietnamesischen Bergland begleitet.





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