Weihnachten steht vor der Tür, alles scheint sich zu freuen, nur man selbst schwelgt in Trauer.
Ich will Weihnachten nicht bei meiner verhassten Familie sein.
Ich will nicht, dass es wie die letzten Jahre wird:
Mein Stiefvater kommt besoffen aus der Kneipe und schnauzt alle an, wärend sich meine Mutter wieder im Badezimmer einschließt, weil er sie nicht in Ruhe lassen kann und mein kleiner Bruder seine Sachen pagt und mitten in der Nacht wegläuft.
Weihnachten, soll doch das Fest der Liebe, Freude und Familie sein und alle freuen sich auf dieses Fest.
Nur ich nicht, ich hasse Weihnachten, mit schrecken denke ich an die vergangenen Weihnachten zurück und mit schrekcen schaue ich den noch kommenden entgegen.
Ich will fliehen, doch wohin?
Man will mir helfen, doch trotz der Hilfe scheint alles, vergebens.
Ich will zu Hause feiern, denn zu Hause ist dort wo ich mich wohlfühle und ich fühle mich nirgends wohl und kann auch nirgends zu Hause sein.
Heimatlos werde ich vermutlich wieder durch die einsamen Strassen ziehen, auf der Suche nach einem Ort wo ich hingehöre, wo ich mich geborgen und zu Hause fühle.
Warum gibt es Weihnacht?????
geschrieben von: Norbert Schato
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Weihnacht: geweihte Nacht
Geschichte:
vor der Nacht des 24/25. Dezember (Geburt Jesus) gab es eine Fastenzeit von 4 Wochen die allerdings langsam (nicht überall) umgewandelt wurde in die Adventszeit (adventus-Ankunft[des Herrn])
Es gilt auch als Fest der Familie, in der die Menschen glücklich sind sich an die Hände fassen und Gott loben und danken dass er seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gebracht hat.
Fantasie
Die Mütter erinnern sich wieder an ihre Kindheit und wollen dass es ein unvergesslicher Abend wird. Die Wohnung wird geputzt ein Baum, mit Lichtern und Kugeln, das Essen muss perfekt gelingen, die braven Kinder kommen nach Haus, der Vati kommt nach Haus strahlend lächelnd hilft der Mama. Der kleinen Geschwister glaubend das es den Weihnachtsmann wirklich gibt erwarten sehnsüchtig den Abend und freuen sich über die kleinen Geschenke der Eltern die der Weihnachtsmann/Christkind gebracht hat, die älteren Geschwister erzählen den Kleinen wo der Weihnachtsmann/Christkind wohnt schmücken es zahlreich aus.
Realität
Weihnachten ist die Zeit im Jahr wo es den meisten Streit in den christlichen Landen gibt. Wenn überhaupt dann bringt der Vater den Baum nach Hause meist ne Krücke die Frau ist wie immer entsetzt 'Das ist doch ne Missgeburt' regt sich tierisch auf, der Vater in seiner Ehre gekränkt schreit zurück.
Oder das Essen brennt an der Vater versucht zu beruhigen, die Mutter will davon nichts hören schluchzt und jammert.
Die kleinen Geschwister machen Zoff helfen nicht mit, Brüllerei und Türen knallen sind die Folge. Meist haut einer der beiden ab um 'frische Luft zu schnappen'
Oder noch besser die Mutter passiv bereitet alles vor der Vater trifft sich mit einigen Kollegen nach der Arbeit in der Kneipe (deren Kollegen haben meist keine Familie, Single, oder haben keine Lust auf den Bälgern die sie zu Hause erwarten (Armut, Frau in jungen Jahren schwanger geworden, Leben verpfuscht) rumzuplagen, gehen meist noch zu anderen Frauen'Verhältnissen'
Der Vater kommt besoffen nach Hause, die Frau den Tränen nahe wie er das schöne Weihnachtsfest zerstören könne, die Hand 'rutscht' mal wieder aus, die Kinder sind psychisch durch das Geschrei, Liebesentzug geprägt, geraten vielleicht sogar noch selbst in die Schusslinie und werden geschlagen usw.
1. Die Geschichte ist schon lange Geschichte
2. Die Wunschträume können wir uns an den Nagel hängen
3. Die Realität ist Alltag
geschrieben von: Sternenstaub
'If I am an angel, paint me with black wings ...'
An Weihnachten habe ich 'The vampire Armand' gelesen. Es hat mich fasziniert. Weihnachten hat mich fasziniert. Einfach alles. Bis 2001 habe ich nie Weihnachten gefeiert, da ich jüdischer Abstammung bin. Ich habe es nie vermisst - doch hat mich das Unbekannte gelockt. Dann durfte ich 'mitfeiern' und feierte sozusagen zwei Dinge. Ich feierte ein Fest, dass mir bis heute fremd ist, weil ich Atheistin bin. Und etwas was nicht das war, was es zu sein schien. Am zweiten Weihnachtstag fragte er mich, ob ich ihn heiraten will. Wir waren zu jung. Doch wir feierten trotzdem. Der Schnee war fast hüfthoch, er trug mich huckepack und seine Haare froren zu Eiszapfen. Das sind die Momente, an die ich mich gern erinnere. An 'Nothing else matters' und eine Metalparty. An den Schnee...
Die Kamera schwenkt...
Ein Jahr später sah es anders aus. Es war wieder das Dorf L. Doch es gab keinen Schnee. Dafür gab es Streit und Tränen, Tränen und Streit. Und einen Heiligabend, der ein Schein von Frieden war.
Die Kamera schwenkt wieder.
Ich erinnere mich an die Zeit vor dem letzten Fest. Wir waren zum zweiten Mal zusammen - und doch nicht. Es war die Zeit von falschen Wundern und stillen Rufen, von Sehnsucht und wirrem Schmerz. Doch Weihnachten war es zu Ende und ich flüchtete zu Wally. Auf ihrer grünen Couch fand ich ein wenig Ruhe. Seit Weihnachten ging es wieder bergauf.
Und dieses Jahr wird es wohl schön. Es ist immer noch nicht mein Fest. Doch ein bisschen Weihnachtsstimmung schleicht sich auch bei mir ein. Vielleicht, weil Weihnachten zum ersten Mal seit Jahren nicht traurig sein wird...zumindest hoffe ich es sehr.
geschrieben von: mathisschwester
weihnachten ist für mich nachwievor ein zauber!
das feuer in unserem küchenherd prasselt und im haus duftet es nach zimt und äpfeln. meine mama gibt sich alle mühe, das haus und den garten zu schmücken; sie ist begnadet und zaubert träume aus eis und licht. mein papa umgibt in dieser zeit etwas besonderes; hin und wieder 'erwischen' wir ihn dabei, wie er still in sich hineinlächelt und für stunden im keller verschwindet.
unten in der halle steht dann ab dem 1. dezember der uralte holzschlitten, auf dem wir 4 kinder alle schon die abhänge hinuntergerast sind und der sich auf dem nachhauseweg immer schwerer ziehen ließ....auf diesem schlitten werden all die liebevoll verpackten päckchen gehortet.
mein bruder markus hat am 19. dezember geburtstag. an diesem tag haben wir eigentlich schon immer unseren baum geholt. meine brüder und ich haben das in den letzten jahren erledigt - mit einem großen hölzernen schlitten über die felder bis in den wald. immer hatten wir plätzchen und heißen punsch dabei und es dauerte meist den ganzen nachmittag bis es schon dunkel wurde, bis wir zurück kamen.
das letzte mal sind wir zu viert in den wald als ich 12 jahre alt war. keine 5 monate später war andi tot.
danach war dieser tag nie wieder so, wie früher.
inzwischen wohnen alex und markus nicht mehr im selben haus, aber noch im selben, tiefverschneiten dörfchen. ich lebe in göttingen, doch immer wenn ich an weihnachten zu hause bin, gibt es das selbe ritual. nach dem essen packen wir uns dick ein und machen uns mit kleinigkeiten und schlitten zu einer tour durch das dorf auf. wir besuchen freunde und treffen bekannte und zischen spät in der nacht über die spiegelglatten straßen.
weihnachten hat für uns nicht viel mit dem glauben zu tun....wir feiern den winter, den schnee, die eiszapfen, die sternenklaren nächte und die wundervolle wärme, dass wir uns haben....
geschrieben von: stormrider_in
ich finde es wirklich schade dass viele hier so schlechte Erfahrung mit Weihnachten gemacht haben..
zugegebenermaßen ist für mich Heute Weihnachten auch nicht mehr so schön wie es früher einmal war..früher waren wir noch eine glückliche Familie (hab noch 2 Geschwister) und haben das Fest zu Hause in demselben Kreise gefeiert..heute sind die Geschwister ausgezogen, jeder hat seinen Partner, Schwester sogar verheiratet, ich hab natürlich auch meinen Freund..bloß ist halt jedes Jahr die Frage..wo verbring ich Weihnachten? naja eigentlich ist die Antwort schon klar für mich..natürlich zu Hause bei meinen Eltern..die Geschwister kommen halt nur kurz, vielleicht zum Essen..früher gabs halt großes Weihnachtsbaum schmücken, Geschenkeverteilen (nicht dass es mir nur darauf ankommt!), gemeinsames Essen und einfach gemütliches Beisammensein und Freuen..heute ist das nur auf einen Nachmittag beschränkt...naja aber wie ich sehe geht es manchen da noch schlechter..da kann ich mich also doch noch glücklich schätzen (und bin es ja eigentlich auch bloß merk ich das oft nicht)..
geschrieben von: Nebeltaenzerin
Seit dem ich 10 bin frage ihc mich nun warum in meiner Familie Weihnachten gefeiert wird. wir sind alle Atheisten.. von Kind auf. auch meine Eltern.
für mich gibt es mitlerweile wirklich keinen Grund zu feiern. jedes Weihnachten wird gestritten, mehr als das. man merkt die angespannte Stimmung... man spürt den unterschwelligen Hass.
meine Familie versuhct di eTradition aufrecht zu erhalten, während ich mcih vor allem nur flüchte. Weihnachten in frieden und voller glauben und Liebe zu feiern ist ein Traum für mich, siet demich ien kleines Kind bin. mitlerweile will ich an diesen Tagen nur allein gelassen werden, ich selber reagiere gereizt wenn irgendwer auch nur ein Wort an mich wendet.
am liebsten wäre es mir wenn einfach nicht merh gefeiert werden würde, nicht mit dem ganzen troubel. ich will weihnachten ienmla alleinverbringen, durch eine Stadt spazieren gehen und den abend für mich sein, feiern wie ich es mag.
wie ist es wenn Weihnachten für einen noch so eine feierliche und faszinierende stimmung ausstrahlt..?
geschrieben von: Katzenschatten
Das weiß ich auch nicht...
Früher war Weihnachten etwas sehr schönes, es gab die Vorberitung durch den Advent, an dem Weihnachstgeschichten vorgelesen wurden, am Heiligabend selbst war die Familie versammelt, man aß zusammen und es war einfach nur schön. Und dann die Geschenke...
In den letzten 13-14 Jahren... wurde es immer schlimmer. Diese Familie, auf die ich als Kind so stolz war wurde Fassade. Meine Mutter ein Dirigend der sein Orchester nicht kennt, mein Vater, der nur still dasitzt, eine Oma da (der einzige Seegen an diesen Tagen), die andere nicht erwünscht. Ein schlechtes Schauspiel...
Oma wurde nach Hause gefahren, Mutter begann zu trinken, ich flüchtete, konnte mich nicht mal mehr an den Geschenken erfreuen, die sowieso nur Dinge waren, die meine Mutter für mich wollte. Weihnacht; Tränen und Leid.
O-Ton Mutter: Wir machen das nur für Oma.
Letztes Jahr bin ich zu diesem Schauspiel nicht mehr angetreten, war mit meiner Katze alleine und habe geweint... für mich allein.
Vor diesem Mal habe ich Angst. Ich würde so gerne Weihnachten feiern, so richtig, glücklich. Meine Mitbewohnerin, die meine Situation kennt, gibt sich schon jetzt die größte Mühe mich in eine "weihnachtliche" Stimmung zu bringen, aber ich habe Angst. Am liebsten würde ich wegrennen, mich verkriechen wo mich keiner findet...
Ich habe Angst vor Weihnachten.
geschrieben von: Telecaster
Gestern im Supermarkt eine riesige Palette mit Schokoladeweihnachtsmännern gesehen, hätte große Lust gehabt, dort draufzuspringen und Kelterei zu spielen, bis die Schokolade fließt.
Wobei ich den Handel noch verstehen könnte, aber wer ist denn so stark blöd, bereits im Oktober Weihnachtsartikel tatsächlich zu kaufen?
I raffs nett.
geschrieben von: Loup de nuit
Weihnachten:(
Ein "Fest" geprägt von den cholerischen Anfällen eines alkoholisierten Menschen... Alle Jahre wieder....
Heutzutage besuchen wir die Familie tagsüber. Der Stress ist auch nach diesen vielen Jahren ungemein hoch, obwohl das Fam.mitglied sich zu benehmen versucht. Ich mag Weihnachten nur, weil ich dann nicht arbeiten muss.
Hoffentlich können wir dieses Jahr endlich einmal allein an einem fernen Strand und ohne Heucheleien diese Zeit verbringen.
geschrieben von: Finngirl
Es ist wirklich schade, dass viele von euch Weihnachten noch nicht so erlebt haben, wie es eigentlich sein sollte, bzw. wie man es sich oft wünscht.
Bei uns läuft es immer sehr harmonisch, friedlich ab. Dazu sollte ich erwähnen, dass meine Eltern und meine Oma sehr christlich sind, typisch Land eben.
Ein paar Tage vor Weihnachten holen wir irgendwo im Wald einen Weihnachtsbaum, den mein Vater am 24.12 ins Haus trägt und wir ihn im Wohnzimmer alle zusammen vormittags aufstellen und schmücken. Nachmittag über sind wir damit beschäftigt alles schön aufzuräumen und Ordnung zu machen. Abends gehts dann in die Kirche (wo ich gerne freiwillig mit gehe), danach gibt es Essen, meist etwas einfaches, anschließend wird meist ein Lied oder etwas vorgelesen. Darauf folgt dann der Teil, den ich als Kind so geliebt habe, die Geschenke... Den Abend lassen wir gemeinsam mit der ganzen Familie ausklingen.
Am 25.12 geht es morgens immer um 6 Uhr in die Kirche, was einfach nur traumhaft ist, weil die Kirche nur mit Kerzen beleuchtet ist. Anschließend gibt es frühstück. Abends kommen dann meine Cousinen und deren Eltern oder wir sind bei den, das wechselt jedes Jahr, und machen uns einen schönen, gemütlichen Abend.
Der 26.12. ist dann nur für "uns". Da entspannen wir alle und sind unter uns.
Trotz dass ich nicht sehr religiös bin, gefällt mir Weihnachten sehr gut, weil es bei uns so liebevoll gefeiert wird und man diese Tage genießen kann. Ich nutze diese Tage immer um sehr viel nachzudenken und im Stillen den Menschen zu danken, die ich so sehr liebe und immer für mich da sind.
geschrieben von: Merydan
Edit: Sorry, das sollte hier nur einmal stehen :rolleyes:
geschrieben von: Merydan
@Telecaster: Ich bin so blöd und kaufe jetzt schon Schokoladenweihnachtsmännner. Meinetwegen könnte da auch ein Hase stehen, ich bin nur Schokoladensüchtig :D
@Finngirl: Beneidenswert...
geschrieben von: Telecaster
@Merydan
aha, endlich mal einen auf frischer Tat ertappt.:D
Schokoladesucht ist ein feines Hobby, da stimme ich Dir zu, aber bitte, bitte, kannst Du nicht auf Ritter-Sport oder Milka ausweichen?
geschrieben von: Merydan
Meine Schokoweihnachtsmänner sind von Milka
...aber nicht immer ;)
geschrieben von: Telecaster
@Merydan
Gibt es nicht in der Bibel eine Stelle, wo jemand nur noch dasitzt und weint?
Gibt es denn keine Gothic-Figuren aus Schoko, die Du kaufen könntest, ich muß mal bei Milka anrufen und eine neue Konsumentengruppe anmelden.:D :eek: :( :rolleyes:
geschrieben von: Katzenschatten
Hinzufügend möchte ich noch sagen, dass
meine Mitbewohnerin sich um mein Weihnachten Gedanken gemacht hat, wie ich ein schönes Weihnachten erleben darf.
Es hat mich wirklich gerührt, als sie kam und wegen der Weihnachtsplanung mit mir sprach. Ich habe fast geheult, plötzlich über die Themen Baum, Essen, Spaziergang, Plätzchen usw. nicht als kaltes Muss sondern als.... ja, etwas warmes zu denken.
Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben, es tut so gut, aber gleichzeitig habe ich auch eine riesige Angst davor.
Ich will nicht vor dem Baum stehen und heulen wie ein Kind, aber ich glaube, genau das wird passieren...
*maunz*
Bin kein Stein, das habe ich gemerkt....
An dieser Stelle: Danke Kerstin!
wishes
Katzenschatten
geschrieben von: DerPsychopath
Weinachten war in der Kindheit das grösste für mich!
Jeder hatte gute Laune und meine Eltern pfeiften Weinachtmelodien den ganzen Tag!
:)
Ich blicke gerne zurück an diese Zeit wenn die ganze Familie und verwandten bei uns waren. Der Weinachtsbaum war einfach ein Traum eines jeden kindes!
Dan Starb meine Kleinste Schwester wegen frühgeburt am (glaube ich) 12.12.1999 ja danach war Weinachten nichtmehr das was es mal war!!
Das Feeling und der Zauber waren raus keine vorfreude mehr da keine glücklischen weinachtsmelodien die gepfifen wurden es war nurnoch ein geschenkeaustausch mit Weinachtsmusik!
Bis letztes Weinachten! Ich weiss nicht was es ausgelöst hat aber das Feeling war wieder da! Bei uns allen :)
Es war wieder so wie früher (naja mal abgesehen davon das ich den Weinachtsbaum ein wenig fade fand :P )
Dieses Jahr wird Weinachten wohl noch besser als es je war!
Meine Eltern guter Laune meine Schwestern die sich wieder den ganzen Tag zoffen und sich auf die Nerven gehen da sie es nicht abwarten können bis zu bescherung! (die sind 15 und 7 hehe die 7 Jährige gewinnt haushoch)
Die verwandtschafft kommt und unser Wohnzimmer ist wieder übersäht mit Geschenken!
Und meine Freundin für die ich mir was ganz tolles überlegen werde!
Das einzige was ich vieleischt vermissen muss ist mein älterer Bruder aber er hat sich vorgenommen auch zu kommen (also steht es immer 30% das er kommt das is bei ihm recht viel)
Ich? hmmmmm ich werde den ganzen Tag gut drauf sein, Scheisse labern und meinen Freunden und der Famile auf die nerven gehen :q
Naaa nur Spass Gut gelaunt dem Tag entgegen treten dan werd ich :D
So genug Gelabbert
geschrieben von: 2morow
für mich ist weihnachten eigentlich immer mit stress verbunden.
ich musste meist denn ganzen tag mit der familie verbringen
(auszuhalten ist allerdings max. 1 h, besonders mit meiner schwester). den baum zu schmücken endet meist damit das ich mit dem behang bombadiert wurde, was sehr schmerzhaft sein kann! also hab ich mich (wenn es nich grad essen gab) in meinem zimmer verkrochen und musik gehört oder ähnliches.
abens gings dann immer zwangsweise in die kirche, nach der rückkehr kam mein onkel. dann gabs geschenke.
dannach wieder der rückzug ins zimmer.
aber vielleicht wirds ja dieses mal anders, vielleicht werde ich ja von meinem drachen eingeladen.
das würde mich wirklich freuen!!
geschrieben von: DerPsychopath
Dein Drache sagt: "Du bist Herzlich eingeladen zu uns zu kommen"
Bei uns is immer ein Platz für Engel im Hause (und wenn nicht stecken wir dich auf den Weinachtsbaum dan hast du die ehre zu sagen Hey ich bin die Spitze vom Baum :P )
geschrieben von: more
Weihnachten steckt für mich voller kleiner wundervoller Gedanken.
Heimfahren in Eis und Schnee, ganz langsam, genauso wie der Verkehr um einem herum... Es schneit, ist glatt, ich muss aufpassen wo ich hinfahre... Und in mir ist es warm und ich freue mich so endlich meine Mutter wiederzusehen, meine Schwester, meinen Bruder... Ich mache das Radio an und leise singt es: driving home vor christmas...
Ich stehe in der Küche, über und über voller Schokolade und ich ärgere mich, weil meine Chillipralinen mal wieder nicht die Form behalten haben. Aus dem Ofen kommt schon der Duft von Zimt, der anderen Plätzchen... Es ist warm in meiner Wohnung und draussen ist es kalt und still...
Ich bastel mit klammen Fingern die Lichterkette an meinem Balkon, ich friere und doch bin ich seelig... Drinnen wartet Glühwein auf mich, und Plätzchen...
Es gibt noch tausende dieser schönen kleinen Erinnerungen, für mich ist Weihnachten das Fest der Familie. Zuckersüß und vielleicht ein wenig kitschig, aber in den wenigen Wochen vergisst man seine kleinen Reibereien und versucht anderen Freude zu machen...
geschrieben von: Willow
... ich glaube dies wird nach 20 Jahren das erste Weihnachten auf das ich mich freuen werde...
Ich habe Weihnachten (und eigentlich alle Familiären Festlichkeiten) mein ganzes Leben lang gehasst und bestmöglichst ignoriert...
Die letzten Weihnachten bin ich allein losgezogen um Freunde zu besuchen... um ein wenig hier und da mitzufeiern... um am Ende dahin zu gehen was sich bereits nicht mehr mein zu Hause nennt und zu wissen das du eigntlich nirgendwo hingehörst!
Dieses mal werde ich zum ersten mal wirklich ,,Zu Hause'' feiern!
Seit 3 Monaten habe ich mein eigenes zu Hause. Eine ganze kleine Welt nur für mich!!! Ich werde mir Freunde einladen...einen Tannenbaum kaufen...Plätzchen backen... eine Kerze anzünden ... ebend alles was dazu gehört! Mal so richtig schön das Klichee ausfüllen. Ich brauch keine Geschenke oder soetwas. Für mich ist es eh ein Plichttag an dem man ein paar Menschen etwas schenken muss... es ist überflüssig, wenn ich geliebten Menschen eine Freude machen will brauche ich keinen festgelegten Tag dafür. Sondern entscheide dies spontan. Als Fest der Familie habe ich es sowieso schon abgestempelt. Vielleicht wird sich später einmal dieses Gefühl wieder einstellen...
Außerdem habe ich bis heute noch nicht kapiert, was ungläubige Menschen diesen Tag überhaupt feiern!?
Es stammt streng religiös aus dem Christentum... Was gibt es für den Rest also zu feiern?
Ich glaube ich werde es dieses Jahr auch nur feiern damit ich endlich einmal nicht das Gefühl habe allein zu sein.
Wenn alle feiern fühlt man sich automatisch ausgeschlossen wenn man selber nichts zu feiern hat.
Das einzigste was mich traurig stimmt, ist das meine Oma ( der einzigste Mensch den ich nach meiner Schwester aus meiner Familie wirklich liebe) dieses Weihnachten wahrscheinlich nicht mehr erleben wird... Sie liegt bereits im Krankenhaus. Dann gibt es nur noch meine Schwester die mir annähernd das Gefühl gibt eine Familie zu haben...
Alles liebe euch allen
Will
geschrieben von: Leelah
Beitrag editiert.
Persönliche Streitereien gehören hier nicht hin.
Macht es unter euch aus.
Beurteilen, was wahr ist, oder was nicht, kann hier eh keiner.
decay
geschrieben von: rose_of_pain
Wieso is denn dieser Thread einfach eingeschlafen?
Weihnachten…hm…..
Ich habe mir gerade vorhin die „Kupfermuckn“ gekauft. Das ist die Obdachlosenzeitschrift (so heißt das nicht, oder?) in Linz.
„Verschwommen wie ein Märchen“ ist der Titel.
Einige s/w Bilder und auch Gedichte sind wirklich gut.
Der Verkäufer meinte, das wären die letzten, in der Zentrale gibt’s keinen Nachschub mehr.
Anscheinend ist unser schlechtes Gewissen um Weihnachten herum lauter. Vielleicht versuchen die Ärmeren (*kopf schüttel*) aber einfach nur, mehr zu verkaufen, weil es kalt wird.
Ich freue mich jetzt vor allem, mehr noch als auf Familie oder Kekse oder Geschenke oder Ferien, auf die Kirche. Wer hätte das gedacht, aber am 24. Dezember bin ich wirklich gern im Gottesdienst.
Am „Heiligen Abend“, wenn es schon dunkel wird kommen alle, ganz besonders die, die das Jahr über nie da waren. Es gibt natürlich das übliche, Bibel, Gebet,…
Aber ich liebe es, wenn Weihnachtslieder gesungen werden, die für mich ganz natürlich dazugehören, und dann drehen sie das Licht herunter, bis es fast ganz dunkel wird.
Es gehen ein paar Helfer durch die Reihen, mit Kerzen (die am Friedenslicht entzündet werden) und zünden die Teelichter an, die am Eingang ausgeteilt wurden.
Meine Familie sitzt hinten oben und ich kann beobachten, wie die Kirche langsam erhellt wird, als würden die Lichter einer Stadt erwachen.
Jeder hat sein eigenes Lichtchen, das ein bisschen Helligkeit und Wärme spendet. Am Ende strömen die Lichtpunkte zum Ausgang und verschwinden in der Nacht.
*lächel* mein kleiner Rettungsreifen, ganz egal, wie kommerziell und künstlich Weihnachten auch wird.
So, wieder recht chaotisch geworden. ^^,
Aber bitte schreibt doch noch etwas von euch, solange noch Zeit ist!
geschrieben von: Deacan
Es ist angenehm still...
85m² gehören jetzt mir allein... die Wohnung ist leer, hier steht kein Baum, es riecht nicht nach Zimt oder Apfelsinen, es brennt keine Kerze.
Ich blicke auf die vergangenen Tage zurück. Ja, es gab Einladungen. Da sind die Eltern meiner besseren Hälfte. Aber sie gehören nicht in mein Leben - zu verschieden sind unsere Welten. Und dieses Jahr kann ich einfach nicht so tun als würde mir das "Fest" gefallen.
Zum Glück meldete sich mein Kreislauf vorhin, und mit ständig blutender Nase mag ich nicht raus gehen. Wer will das schon?
Meine leibliche Mutter hat sich natürlich nicht bei mir gemeldet... warum auch? Immerhin bin ich das Produkt einer zufälligen Begegung - ungewollt, ungeliebt, gehasst. Ich weiß, das mein Halbbruder die kommenden Tage wieder bei ihr verbringt... und auch er meldet sich nicht hier.
Das Telefon schweigt.
Es scheint mich auszulachen. Belogen und betrogen von der eigenen Familie. Im Dreck sitzen gelassen von der eigenen Familie. Und eben jene Familie, die mir auch noch ihre Schulden versuchte aufzubürden... eben jene Familie erwartet tatsächlich, das ich alles schlucke. Und mich melde... hey, es ist doch Weihnachten. Da kann man doch vergeben, oder? Und am ersten Weihnachtstag ziehen wir dich wieder schön quer durch den Dreck...
Ich frage mich ernsthaft, in welcher Welt ich lebe.
Ich wünsche aber allen ein frohes Fest...
Deacan
Was mir bleibt sind die Erinnerungen an das letzte Jahr, da gab es einen lieben Anruf von meiner Pflegemutter... seit August aber lebe ich mit dem Wissen, das die Zeit nicht stehen bleibt - sie hat meinen einzigen aufrechten "Verwandten" eingeholt.