[Liebe zwischen Licht und Dunkelheit...teil 2] - German Gothic Board

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Liebe zwischen Licht und Dunkelheit...teil 2

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: DarkDesire

hallo ihr da draußen
jetzt möchte ich mich ganz gerne mal persönlich hier melden,nachdem schon gedichte von mir gelandet sind
sie sind von BB eingeschickt worden und ich bin ihr dankbar dafür,denn offenbar haben sie doch zum nachdenken angeregt
die gedichte beruhen übrigens auf wahren begebenheiten und es ist meine art,damit fertig zu werden und ich hoffe,daß es menschen gibt,denen ich damit irgendwie helfen kann und wenn´s nur der gedanke ist :kenn ich ,dieses gefühl
ich danke allen,die sich bereits zu den gedichten geäußert haben und wenn interesse besteht,können weiter folgen und vielleicht nicht nur von mir
mails sind ebenfalls willkommen
bis dann also
annika




geschrieben von: BlackBeauty

Hallo DarkDesire http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif

Mensch ich freu mich, daß du gekommen bist, klasse - dann muß ich nicht mehr nach deinen Gedichten suchen *g*.

Und natürlich besteht großes Interesse an Nachschub!

Fühl dich wohl hier...

------------------
Se non è vero, è molto ben trovato
Wenn es nicht wahr ist, ist es sehr gut erfunden.

(Giordano Bruno)

[Dieser Beitrag wurde von BlackBeauty am 07. Februar 2001 editiert.]



geschrieben von: DarkDesire

So da bin ich wieder und werde mal zwei weitere Gedichte ins Netz geben:
Schatten,Risse,Angst
Seele und Körper verkauft für Liebe
wie ein Tier im Käfig gehalten
tiefe Schatten in meinem Herzen
bestimmten lang meine Gefühle

Wie brennendes Eis alles zerstört
wie Wachs in seinen Händen geschmolzen
Tiefe Risse in meinem Herzen
Spuren von Verwüstung

geschmack von Blut und Eisen im Mund
tränen brannten in meinen Wunden
Tiefe Angst in meinem Herzen
naive Liebe war der Grund

mein Körper in Ketten gefangen
wie die Motte im Licht
ich wußte,daß es schmerzen wird,und doch
ließ ich ihn walten

ließ mich treiben von Lügen
ließ mich verletzen von klingen und Nadeln
tiefe Kratzspuren auf dem Rücken
nur mein Gesicht,das berührte er nicht

wahrte nach außen den Schein
was für ein sanfter Mann
zeigtsest nur mir Dein wahres Gesicht
ließest auf mich wirken wie Gift

wie eine Droge warst Du für mich
hast mich abhängig,willenlos gemacht
geküßt und gestreichelt wie ein undankbares Geschöpf
welches Dich nicht zu schätzen weiß

Du,Tier,aus einer anderen Welt
hast mich in die Dunkelheit gesperrt
geschwiegen stundenlang
angestarrt mit maßloser Gier nach Schmerz

Nun fühle ich nur Mitleid mit Dir
denn nie wirst Du die wahre Liebe erfahren
wie rein und sanft sie sein kann
in eines Mannes gestalt

Erinnerungen an Dich bleiben
gelernt habe ich aus deinen-meinen Fehlern
nie wieder werde ich all das erleiden
was Du unter Liebe verstandest

Nun habe ich die Fäden in der Hand
Dein Einfluß ist erloschen,keine Angst vor Liebe
keine Schatten in meinem Herzen
keine Risse in meinem Herzen





geschrieben von: DarkDesire

und nun das zweite

A piece of memories

Den Blick aus dem Fenster gerichtet
sitzt sie im Zimmer,im Hintergrund Musik
Musik,die sie braucht und ihr vertraut
sie nicht schmerzt,sondern beruhigt

Die Flügel,lahm vom Fliegen
kraftlos liegt sie am Boden
zu schwach,um sich zu rühren
schutzlos läßt sie ihn gewähren

Die Hoffnung kann er ihr nicht nehmen
er beugt sich hinab und lacht ihr ins Gesicht
sein schweißiger Geruch zieht in ihre Nase
und alles in ihr zieht sich zusammen

das leise Flüstern von Liebe
er nannte es Liebe und fand Spaß daran
die Flügel in Ketten,den Mund offen
nur nicht zum Reden

Stöhne,so laut und gemein
ihr Körper war ganz sein
gejagt,gehetzt bis zum Schluß
und zum Abschied ein todbringender Kuß

du hast zerstört und gequält
zu lange hat sie ihn gelassen
kam aus ihrem Marionetten-Dasein nicht raus
schrie geradzu nach dieser Liebe

erst ein Kuß hier,dann ein Hieb da
Armen und Beinen jede Kraft genommen
keine Gelegenheit ausgelassen
nichts an Schmerzen ließ er ihr entgehen

ein stummer Schrei,den Blick nach oben
hilfesuchend wand sie sich unter ihrem Peiniger
so kalt wie er,war auch der boden,die Treppe,der Aufzug,der Keller,der Wald,die Bank,das Wasser

das Funkeln in seinen Augen,wie kann sie es vergessen??
den Duft,den er verströmt,eingeatmet minutenlang
Ohnmacht??Was soll´s,es wurd weitergemacht
leere Versprechungen,Reue und ach,es tut mir so leid

Was ist Prinzessin,stell Dich hin oder knie nieder
zieh Dich aus,ganz langsam und bedacht
geh ins Licht,damit ich Dich seh und zeige mir
was ich so gerne hab,berühr Dich ganz sanft
hör auf zu zittern,ich hab Dich doch so lieb

keine Angst,meine kleine Prinzessin
tanze für mich,tanze
dreh Dich im Kreise und sag´s mir ins Gesicht:
Ich brauche ES und ich brauche Dich

angewidert von seinem Lachen
dreht sie sich und fängt an,sich zu spalten
den Körper kannst Du haben
aber bleibe fern von meinen Gedanken

Komm zu mir und leg Dich hin
Du weißt,wie ich Dich gerne seh
wehr Dich ruhig und bäum Dich auf
je mehr,desto besser,nur eines noch:
Zitter besser nicht

Du bist sehr böse gewesen ,nun sage mir
was soll´s heute für eine Strafe sein??
Du willst doch,daß ich Dir verzeih
sei still und mach die Augen zu,ich vergebe Dir noch einmal
sei wieder meine brave Prinzessin und laß mich rein

Annika Heldt




geschrieben von: DarkDesire

was soll ich sagen,da ich gerade im schreibwahn bin kommt doch noch ein drittes dazu,aber dann reicht´s für heute

Die letzte Träne irrt mein Gesicht hinab,
verschwindet
aufgesogen von der vertrockneten Einöde
meines verlassenen Lebens

Du,mein Licht,das mir einst Wärme gab
verfolgst mich heute erbarmungslos
läßt mich entrinnen
in die dunkelsten Winkel meiner Seele
nicht flüchten vor der letzten Wahrheit
so harmlos Einsamkeit genannt

eine rote Flut bahnt sich durch die Nacht
langsam,
zwei fiebrige Augen starren in das Nichts
doch weine nicht mein Kind
es ist nur die Hülle,die folgt
schon längst erloschen ist das Feuer

So das war´s endgültig für heute
bis bald
Annika Heldt



geschrieben von: flamingtears

"verführt" ?
wie ein tier stürmtest du auf mich zu.
wilden blickes und verwegen.
fest entschlossen, unaufhaltsam.
ohne auch nur einen kleinen gedanken
an meine offen dargelegte
zerschund’ne seele zu verschwenden.
heisse küsse auf kühler haut.
mein innerstes verkrampft, nach aussen gekehrt
mein körper aufs äusserste gespannt.
willentlich missverstanden von dir und übergangen.
bald schon gebrochen der letzte wiederstand.
kraftlos die eigen auferlegte grenze überschritten.
gesetze sind zum brechen da?
am ende dein freudig erregtes blitzen in den augen,
mein zerissenes herz endgültig entzweit.
geplagt von der schuld
dein versprechen an mich
selbst gebrochen zu haben.


------------------
'mein leben ist ein permanentes fegefeuer, unterbrochen von gelegentlichen katastrophen ...'



geschrieben von: DarkDesire

Hi Flamingtears,
habe soeben Dein Gedicht gelesen.
Da man Gedichte nicht interpretieren sollte,lasse ich das auch und kann nur sagen:
es hat Wirkung gezeigt und zum nachdenken bewegt
ich hoffe,daß ich noch mehr von Dir lesen werde



geschrieben von: Mac

Entschuldige, ich kann im Moment meine Gedanken nicht wo weit ordnen etwas sinnvolles zu posten abe res kommt sicherlich noch etwas von mit!





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