[die Nacht] - German Gothic Board

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die Nacht

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geschrieben von: Shadowflyer

Kälte umhüllt mein Herz,
voll dunkler Trauer,
so hart ist der Schmerz,
er liegt auf der Lauer,
läßt mich nicht gehen,
umnebelt mein Verstand,
ich konnt ihn fast sehen,
als mein Glück mir entschwand!

Nun bin ich gefallen wie ein Narr,
geglaubt an der Liebe Macht,
und mein Herz - es ist so starr,
geführt von der Geliebten Names Nacht!

So fällt der Schattenlord,
in Kälte, Dunkelheit und Einsamkeit,
geschlagen in seinem Hort,
verloren in des Vertrauens nachhaltigkeit!

------------------
Wenn Du denkst, Du liegst am Boden....dann geht es noch tiefer! Traue niemals dem Gefühl der Liebe



geschrieben von: Crysania

My Lord,

schön das du endlich zu uns gefunden hast.
Erstmal herzlich willkommen, doch nun zu
deinen Zeilen ...
Sie berühren mich sehr .. sie berühren mich so sehr wie sie es früher auch schon getan haben .. und ich lese wiederum den Schmerz mit dem du deine Zeilen verfasst herraus ..

Ich hoffe du erhascht manchmal noch einen Blick auf einen Sonnenstrahl .. auch der Schattenlord braucht Hoffnung ..

Liebe Grüße
Cry

------------------
And on a cold winter's night, the tears of the grey moon fell into a silent, lonely lake...



geschrieben von: Shadowflyer

*einnebelentführtdichindiehallenderschatten*
*diegroßehallesokahlundlehrnurdertronundderschatte
n*

Lady Crysania...

ja, nun habe ich einen Weg hierher gefunden... ich werde sehen wie mich die Dunkelheit hier umhüllt...

Hoffnung? Lady Crysania...Hoffnung auf was?
Auf Erlösung?
Doch wie ich Euch schon ein mal fragte, ist ERLÖSUNG nicht der verkehrte Weg?

Läßt uns unser Schmerz nicht fühlen, das wir leben?
Was versteht Ihr unter "Erlösung"?
Vielleicht...wenn Euch eine Antwort einfällt...dann wäre ich froh zu wissen, WAS denn wirklich mit "Erlösung" zu verstehen ist...

Ich danke Euch....
*einehandbewegung*
*nebelbringteuchzurück*
*stille*



geschrieben von: Mac

Ich kann dem Schattenlord nur eins sagen:

Hoffnung ist alles was wir haben!

*zwinker*@TrinityGoth.

------------------
Du bist das Sein das das Nichts überzeugt das das Alles in der dunkelsten Stunde des Lichts
"in dubio pro reo" spricht!

Mac
Mod of:
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Babylon5 Forum at Excalibur.de
Lyrics-Forum at Sternentau!
Und Moderator des "Alle lieben Mac" Forums :D auf Sternentau!



geschrieben von: Crysania

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Mac:
Hoffnung ist alles was wir haben!
[/quote]

... mein lieber Schattenlord ... hör auf das
was Mac sagt ...
Gibt es nicht immer etwas auf das wir Hoffen können ?? Einen Grund zur Freude .. gibt es nicht immer HOFFNUNG ? ein sonnenstrahl ...

... düstere gedanken - und ein sonnenstrahl !

lerne wieder zu hoffen ! .. und vergiss dabei nicht zu leben

Cry


------------------
And on a cold winter's night, the tears of the grey moon fell into a silent, lonely lake...



geschrieben von: Shadowflyer

Was ist HOFFNUNG?

Ist es nicht der Wunsch nach Erlösung?
Doch wenn ich erlöst werde, was ist dann?

Ist der Schmerz nicht das, was uns noch zeigt das wir leben?
Ist Hoffnung nicht nur ein Trugbild, das uns glauben läßt das es besser wird?
Ich sah so viele... und ich sah die Hoffnung in Ihren Herzen.... und *flüster* ich sah sie alle Scheitern...

Ist Hoffnung nicht nur ein Trugbild des Lichtes, das uns vorgaukeln will, das es besser wird und wenn wir es dann geschafft haben uns wieder enttäuscht?

Doch weiß ich, kann Hoffnung nicht ohne Schmerz entstehen ...wie auch Schmerz nicht ohne die Hoffnung entsteht...
Denn wenn ich kein Schmerz empfinde, worauf kann ich dann hoffen?

*ingedankenversunken*
*einengrußaneuchalle*
*indenschattenverschwindend*



geschrieben von: Sam_Naseweiss

Eine kleine Geschichte zum Ansporn gegen den großen Feind Leben bzw. um die Launen des großen Freundes Leben besser zu vertragen.

Corun

"Sieh her" sagte der Meister. Ich blickte zu ihm auf, Blut und Tränen trübten meinen Blick. "Ich lehre dich kämpfen!"
Ich fühlte mich schwach. Mein Körper, wundenübersät, widerstand meinem Willen, der ihm aufzustehen befahl, und so blieb ich auf den Knien liegen.
In meiner Brust hämmerte der Schmerz. Die Rüstung, die sie schützte, war durchdrungen und aus dem Krater ronn mein Leben in rotbraunen Spuren hinab - langsam wie eine Schnecke, schleimige und schmutzige Spuren über einen Spiegel ziehend.
Der Meister legte eine Hand auf meine Schulter. Ich spürte seine Kraft und seine Absicht, mir Mut zu spenden, doch ich war ein geöffnetes Gefäß, aus dem die Seele ungeschützt nach draußen pulsierte, in der Kälte der Luft erstarrte und verdarb, während in mir drin die letzte Quelle der Wärme einem schwarzen Loch glich, das den äußeren Tod ansaugte und mir das letzte Glimmen meines Lebens zu rauben drohte.
"Der Kampf da draußen, der geht schon so seit tausend Jahren." Er schwieg einen Moment. "...So viele sind schon gestorben, oder schlimmer, verblaßt! Wir wissen nicht, warum wir kämpfen, aber nach jeder Schlacht geht über dem Feld wieder die Sonne auf. Dieselbe Sonne, die schon immer den Gefallenen die letzte Ehre erwiesen, aber auch das trotzige Lächeln der Überlebenden gesegnet hat."
"Unsere Arme schmerzen, unser Herz schlägt schwach, einige Schlachten hinterlassen Wunden, die nie richtig heilen werden, andere machen uns stärker...aber letztendlich wird uns alle die große Müdigkeit ereilen, und wir werden schlafen." Er schwieg und schloß einen Moment die Augen. "....Vielleicht auch träumen, wer weiß das schon, es mag uns eine Hoffnung sein..." Er öffnete wieder die Augen. "Aber jetzt leben wir, die Schlacht ist geschlagen und wir lachen der Sonne entgegen...warte nicht auf das Glück, es gibt kein Glück, das einen ereilt, warte nicht auf einen Grund zu lachen - lache einfach, schaffe dir das Glück..denn es ist leichter, sich zum Lachen zu zwingen, als den Schmerz der Traurigkeit zu ertragen!"
Er blickte mich an, sah auf die rostbraune Öffnung in meinem Panzer und hob mein Schwert auf. "Nimm dein Schwert, dort brennt ein Feuer." Er deutete auf die Reste einer Kampfmaschine, die neben uns lag und in einer unheiligen schwarzvioletten Flamme brannte.
"Nimm dein Schwert, erhitze es in der Feuersglut der Verdammnis und brenne dir damit deine Wunde aus...auf daß sie sich schließe und deine Seele ihren Halt in deinem geschundenen Leib finden möge."
Einen Moment zögerte ich..."Sei endlich hart zu dir selbst! Du mußt dich selbst lieben können, damit du geliebt werden kannst, und leben wirst du nur, wenn du leben willst."
Er stand auf und sagte: "Sieh diesen Himmel, sieh die Vögel, wie sie mit ihrem Gesang die eisige Ruhe der Schlacht verdrängen, sieh den Schmetterling dort auf deiner Rüstung, wie er sich an dem getrockneten Blut labt....Ich liebe die Ruhe nach dem Kampf, den Schmerz, der uns das Leben verkündet, und die sanfte Stille des Waldes, in dem ich nach den Schlachten Ruhe finde und die Hoffnung auf das Glück kommender Tage..." Der Meister lächelte zu mir. "Vielleicht treffen wir uns wieder, auf einem Feld wie diesem hier, oder aber auch irgendwo in der tröstenden Ruhe des Waldes als Erholung suchende Wanderer! Mag sein, wir lauschen in verstohlenen Winkeln dem Gesang von Feen, die sich sanft im Takte ätherischer Klänge wiegen..."

"Wir tragen unser Bewußtsein durch Raum und Zeit, Bote unseres Selbst, gesendet voller Sehnsucht....."


sorry anders als so kann ich nichts beisteuern...

Gruß Sam





geschrieben von: Chant

Lieber Shadowflyer...

was mir dazu einfällt ist ein Zitat von Vaclav Havel:

Hoffnung

ist eben nicht Optimismus.
Es ist nicht Überzeugung,
dass es gut ausgeht
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
gleich wie es ausgeht


Grüße,
Chant




geschrieben von: Mac

*Chants Zitat nickend zustimme*



geschrieben von: Shadowflyer

*ausdenschatteneinestimmeflüstert*
*manhörtdietrauerinihr*

Lady C.
werte Sires....

Ich danke Euch...
doch *inderstimmestocke* doch was ist, wenn man versucht, sich an seinem letzten Hoffnungsschimmer zu klammern... und verraten wird?

*schmerzhaftekälteinderstimme*
was ist, wenn man seinen Mut zusammen nimmt, seine letzte Kraft...wenn man anfangen möchte, sich zu halten und doch nur in einem intregiertem Spiel verliert?

Wie...*dieSiresanschaut* WIE *mitstarkerstimmefrag* soll ich da hoffen?
Ihr kennt meine Geschichte.... meine Vergangenheit.... doch traf ich eine Frau... so zart und sanft ... und doch willensstark... und sie spielte ein Spiel...
verriet den Hoffnungsschimmer, den ich Ihr entgegen brachte....

Lady C.
ich weiß, das ich mich an Euch halten könnte, doch weiß ich, das es im moment wohl der falsche Augenblick wäre...

So möchte ich Euch nun wieder verlassen....
und werde mich am nächsten Wochenende wieder hier her gesellen...

Euer
Shadowflyer
Lord of Shadows
Gefallener in Liebe
Gebrochener in Vertrauen

*stillekehrtein*
*kältedesverratesbleibtinderluftzurück*





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