Antlitz verborgener Qualen
Aufgeleckte Gefühle quellen aus den Wunden
zersprungene herzen in der wärme der nacht
du verdrubst deine hoffnung an den ufern der melancholie
deine flamme versank in den fluten der hoffnungslosigkeit
ausgeblutet,aufgespiesst
verloren,vergessen,gestorben
in der masse der lügen untergegangen
niemand hörte deine schreie,
niemand sah wie du deine seele verbargst
vor den speeren der menschen die dich haßten
versteckt in dunkelster nacht,
in der finsterniß des lebens
aufgesetzte maske,undurchschaubar
geheimnisvolle schriften,uralte bücher
geschichten längst vergagener zeiten
in deinen gedanken wirklichkeit
auf den ruinen deines lebens
baust du das schloß deiner träume
voller hoffnung,im fahlen licht des mondes
stehst du auf den zinnen deines innersten
geschrieben von: BlackBeauty
Hallo Vampyre,
dein Gedicht gefällt mir wirklich sehr gut ...
------------------ Se non è vero, è molto ben trovato
Wenn es nicht wahr ist, ist es sehr gut erfunden.
(Giordano Bruno)
geschrieben von: Mac
Ist schon was wahres dran. Das man heute sich oft nur noch in seine Fanatasie verkriechen kann um die Augen vor der Welt zu verschliessen. Zu viel wahres möchte ich meinen, oder besser es ist leider nur zu wahr.
Macht einen ganz schön traurig..........
geschrieben von: Stonehenge
Hallo Vampyre,
Schönes Gedicht, da ist viel Wahrheit drin enthalten (leider). Ich glaube ohne Träume und Fantasie wäre ich am Leben schon längst verzweifelt, sie hat mir manchmal die einzige Hoffnung erhalten... etwas was mir keiner nehmen kann auch wenn ich noch so tief im Dreck versinke...