[Das Leben, die Liebe, der Tod] - German Gothic Board

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Das Leben, die Liebe, der Tod

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Leid

Werter Leser,
ich bitte um Nachsicht, da meine Wenigkeit bisher eher selten an die Öffentlichkeit getreten ist. Wozu Nachsicht, werdet Ihr Euch sicher fragen. Vielleicht aus dem Grunde, das dieses Werk aus meiner Feder, selten jemand las. Mit Sicherheit hege ich Befürchtungen Euer gusto zu verletzen, dennoch wage ich Euch nach Eurer Meinung zu fragen - zu folgenden Zeilen:

-------

Das Leben, die Liebe, der Tod

Ich blicke Dich an, doch bemerkst Du mich nicht.
Aufmerksam lausche ich Deinen Worten.
Deute jede Deiner Bewegungen.

Wenn ich Dich in meiner Nähe weiß
Schlägt mein Herz, wie rasend ...

Und aufgeregt starre ich Dich an,
ganz einfach weil ich nicht anders kann,

Bermerktest meine Nähe Du doch nur,
so wie Deine Gegenwart mich erfüllt -
Deine Lippen, Deine Augen, Deine Stimme

Doch ich bin Luft, Du beachtest mich nicht,
Und ich verschwimme
löse mich auf
traue mich nicht
Dich anzusprechen

Mein Herz wird schwer,
wie gerne ich Doch bei Dir wär' .

Und in düsterer Agonie - frage ich mich wie,
könnt' ich Deine Aufmerksamkeit erregen.

Ich nehm' meinen Dolch und stürz mich hinein,
in Deiner Nähe, in meiner Pein.

Und während mein Leben meinen Körper verläßt,
ich stürze, falle zu Boden - ich blicke starr

Und wundere mich was mein Leben einst war.



geschrieben von: AngelofDeath

wow,dieses Gedicht sehr gut findet und nur sagen kann diese Gefühle kenne ich aus eigener Erfahrung.....



geschrieben von: The Sin

Warum sollte der Tod nicht die(er)lösung sein????? Ist er denn so grausam????
Nichts auf der Wlt kann grausamer sein als ein gebrochenes Herz????

Schönes Gedicht....lässt einen schon nachdenken was ein gebrochenes Herz so anstellen lässt...möchte doch hoffen das du dies nicht tust...wäre schade...bleib noch ein Weilchen auf Erden...ein neues Herz wird euch erobern....und lachen könnt ihr dann wieder....

Gruß und Kuß

THE SIN

------------------
The Sin



geschrieben von: Crysania

Dunkle Grüße,

nun die Situation die du beschreibst ist und allen und auch mir wohl bestens bekannt,
der oder die Geliebte nimmt einen nicht wahr ..

Verzeih wenn ich das jetzt mal so ganz pauschl und villeicht auch plump sag, ich will dich damicht nicht verletzten, aber wie wärs wenn du einfach mal eben jene Person ansprächst ? Einfach so ... wenn es denn Möglich ist ... denn das Leben zu beenden ohne jede Chance genutzt zu haben ... is denk ich ... nun mir fehlt das richtige Wort ... aber ich denk man sollte immer alles erst ausprobieren .. besonders wenn es um soetwas wie die zuneigung eines Menschen gehn bevor man überschnell handel ..

Nachdenkliche Grüße
Cry



geschrieben von: Leid

Nein, wartet. Bitte versteht mich nicht falsch. Das Gedicht ist kein Hilferuf, sondern eher Verarbeitung. Indem ich meine Furcht, Wut und Trauer so ausdrücke, ertrage ich die Situation besser. Ich habe nur einmal die Dummheit begangen.

Und ich glaube nicht, das ich den selben Fehler noch einmal begehen werde.

Sterben

Meine Gedanken kreisen,
Hilflos bin ich ihnen verfallen.
Ich weiß weder ein noch aus,
fühle mich verlassen.

Würde es jemand merken,
wäre ich nicht mehr da?

Meine Schuld lastet schwer auf mir.
Eine Schuld die ich nicht zu tragen vermag.
Warum?
Du sagtest, Du liebst mich.
Du sagtest, ohne mich könntest Du nicht leben.

Jetzt glaube ich Dir.

Aber ich hasse Dich auch.
Was hast Du mir angetan?
Ich folge Dir,
In das Vergessen.

Kein Schmerz mehr, keine Schuld mehr, keine Angst.
Ich schreibe einen Brief,
finde keine Worte.

Ich Weine.
Lebewohl.

Ich steige in meine Badewanne,
das Wasser ist warm.

Zitternd,
Aber nicht vor Kälte,
tue ich, was ich tun muß.

Glaube ich.

Zweimal,
Ein kurzer Schmerz, der vergeht.
Warm läuft mir mein Leben,
Aus dem Körper.

Das Wasser färbt sich rot.
Tue ich das richtige?

Tränen,
ich weine.

Warum?

Müde,
Ich verlasse diese Welt.
Meine Augen schließen sich ein letztes mal.


Trauer,
Was habe ich getan?

Dunkelheit,
Vergessen,
Licht?

Wärme,
Geborgenheit,
Liebe.

Ich möchte darauf zugehen,
aber etwas hält mich zurück.

Es zieht an mir,
ich fühle Angst.
Stürze in ein tiefes Loch.

Plötzlich:

Ruhe und Frieden,
Langsam öffne ich meine Augen.
Ich finde mich in einem Zimmer.

Mutter?
Auf einem Stuhl,
Sie schläft,
hält meine Hand.


Ich lebe.
Heiße Tränen laufen mir die Wangen hinab,
Leise weine ich.
Doch nicht leise genug.


-------------

Bitte diesmal nicht falsch verstehen.

Euer
Leid

[Dieser Beitrag wurde von Leid am 16. März 2001 editiert.]



geschrieben von: Stern

Als ich Dir sagte ich liebe Dich,
wandest du Dein Gesicht von mir ab.
Ich war verzweifelt!
Ich ging nach Hause und löschte mein Leben aus.
Und jetzt, stehst du vor meinem Grabe, du kleiner Wicht.
Mit Tränen in den Augen!...und denn Worten
Ich liebe Dich!



geschrieben von: Crysania

dunkle grüße, Leid ..

na gut *schmunzel* kein hilferuf .. ob ichs wirklich wie n ruf auf gefasst habe, nein eigentlich nicht .. aber du hast nach Meinung gefragt .. das war meine Meinung .. ich find dein Gedicht selbst schön geschrieben .. und das zweite ebenfalls .. lass mehr von dir hörn ..

@stern:
den spruch kenn ich so ähnlich:

Als ich dir sagte, ich liebe dich,
drehtest du dich um und gingst fort.
Ich hatte Tränen in den Augen,
als ich fortging, mein Lebenzu beende.
Heute seh ich dich an meinem Grabe stehn,
und du hast Tränen in den Augen,
als du sagst:
und ich liebe dich..

liebe grüße
Cry


------------------
And on a cold winter's night, the tears of the grey moon fell into a silent, lonely lake...



geschrieben von: Namida

@Leid
Ein sehr interessantes Gedicht, das mich wirklich berührt hat. Es ist dir wirklich gut gelunge, das Sterben zu beschreiben. Das ist wahnsinnig schwer!

eine tief gerührte
Nami(da)



geschrieben von: unimportant

das is ein sehr gutes gedicht
bringt mich echt zum nachdenken
denn wer hat sowas nicht schon mal erlebt?

aber will man sich deswegen gleich umbringen?
find ich sehr sinnlos

ich bin ir:ma 's meinung: der tod ist nicht erlösungen!
der tod ist der weg um von allem weg zu rennen
doch ist flucht das wahre?

klar is es schwer wenn eine person einen nicht will
aber dieses gefühl vergeht wieder

irgendwann bekommt jeder was a will!





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