[Falsche Liebe] - German Gothic Board

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Falsche Liebe

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geschrieben von: devilslady

Ihr meint ihr kennt mich?
Kennt ihr mich?
Meint ihr das?
Meint ihr ihr könnt den Menschen erkennen, der ich bin?
Irrglauben, Trugschluß, falsche Oberflächlichkeit!
Was seht ihr?
Ihr meintet ihr seht mich?
Das lachende Wesen,
das schöne Wesen!
begünstigt vom Schicksal
ausgelassen , verrückt!
Was seht ihr?
Ihr meintet ich sei stark, unabhängig, stärker als ihr selbst?
Ihr meintet ich müßte nicht um Glück betteln,
denn ihr glaubt , es würde von selbst zu mir kommen!
Glaubt ihr das wirklich?
Schenkt ihr euren Worten Glauben?
Traurige, schlechte Maske die ihr doch nicht durchschaut
oder nicht durchschauen wollt?
Oh wie verblendet ihr doch seid!
Habt ihr jemals in meine Augen geschaut?
Habt ihr jemals den Menschen gesehen, der in der Verzweiflung durch die Nacht irrt, der Tränen Kind?
Habt ihr jemals nach dem Grund meiner verzweifelten Tage gefragt, den dunklen Schatten unter meinen Augen,
die ich versuche mit einem Lächeln zu verdecken?
Solange ich lachen kann, seid ihr mir nah
Vorgetäuschte, falsche oberflächliche Liebe!
Wie oft habe ich versucht euch zu erklären, doch ihr gebt lieber dem äußeren Schein nach, als in das Innere eines Menschen zu schauen!
Es ist leichter mit einem fröhlichen Menschen zu leben, nicht?
Man müßte Trost spenden, Liebe geben!
Aber das könnt ihr nicht!
Nein ihr wollt nicht verstehen!
Lebt weiter in eurer kalten Welt mit euren kleinen Problemen! Wißt ihr eigentlich was Probleme sind?
Habt ihr jemals meinen Schrei durch die Nacht hallen hören,
den Schrei eines verzweifelten Menschen, auf der Suche nach nur einem winzigen Stück Glück und Liebe?
Habt ihr mich jemals mich im Drecke winden sehen, wenn die Angst und der Schmerz meinen Körper durchfraß?
Jämmerliches Dasein, doch auch ein Dasein, daß ich nicht einfach aufgeben kann!
Ihr seht mich kämpfen?
Seht ihr das?
Macht mich das in euren Augen so stark?
Es ist leicht jemanden Stärke zuzusprechen, denn ein starker Mensch braucht keinen Zuspruch , nicht?
Doch ihr irrt, und ihr wißt es, doch wollt es nicht sehen,
wie nah mein Leben am Abgrund ist!






geschrieben von: Stern

hi dl,

wie wahr, wie wahr,
was du hier schreibst.
mir hats gleich mal eine gänsehaut aufgezogen beim lesen deiner worte, denn sie sind so real gewählt, daß es mir schaudert.
es ist verdammt schwierig einen menschen zu finden der einem so sieht wie man wirklich ist und der einem auch mal fragt wie es einem geht ohne bei der antwort "schlecht" sich wegzudrehen und weitergeht.

mir geht es auch oft so, jedoch habe ich einen menschen der immer hinter mir steht, aber leider sehr weit entfernt von mir ist.

falls dir mal danach ist dir was von der seele zu quatschen, dann mail mir doch einfach.

stärkende grüße

stern *



geschrieben von: Namida

Bewundernd direkt ausgedrückt...
Leider zeigen sich die wahren Freunde nur, wenn es einem schlecht geht.
Wie du schon sagst: Mit einem glücklichen Menschen ist leicht leben, aber mit einem verzweifelten?

Alles Liebe und viel Glück
Nami(da)



geschrieben von: Leid

Der Stolz

Manchmal frage ich mich, was ich tue wenn mir kein Ausweg bleibt,
das Gefühl der Hilflosigkeit und des Stolzes mich in die Enge treibt,
und ich nicht weiß, was ich als nächstes tu' ...

Die Faust geballt, stehe ich in der Dunkelheit und weine,
weil niemand meine Schwäche sehen kann und darf.
Tröstlich umgibt mich die Nacht,
und ich überdenke noch einmal mit mehr Bedacht,
meine Gedanken:

Ist es Schwäche?
Oder keine?

Vielleicht sehe ich einmmal, den Mut den es dafür bedarf,
sich zu öffnen, zu zeigen und schließlich zu verstehen,
daß ich Gefühle habe, wie alle Menschen.

Ich trete in das Licht, die Sonne scheint mir ins' Gesicht,
und ein sanfter Wind streicht mir über die Haut.
Aber ich fühle die kühle in meiner Brust, als etwas heißes erlischt.

Mein Stolz ist wie eine unsterbliche Flamme.
Meine Liebe ist diese unsterbliche Flamme,
und nur eine Träne vermag diese Unsterblichkeit zu nehmen.
Ein loderndes Inferno in meinem Inneren. Doch nur ein Gefühl von vielen.

Bist auch Du in der Lage zu verstehen, wer - was und wie ich bin?


Ich kenne dieses Gefühl, dieses Gedicht ist nun schon einige Jahre alt. Letztenendes trägst Du nur den Sieg davon, wenn Du NICHT wirst, wie Dich die anderen sehen. Und es ist tröstlich, wenn man wenigstens einen Menschen hat, der mehr als nur Dein Äußeres kennt.

Dein Leid



geschrieben von: Mac

was ist wenn ich angst vor jenen habe die mich kennen? was ist wenn ich sie vertreiben will ob ihrer kenntnis? was soll ich sein wenn ich mich nichtmal selbst sehe?





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