Wie ein Baum mit abgeschlagenen Ästen,
haltlos wie ein Blatt im Wind,
so fühle ich mich an manchem Tag
Unausgefüllt
wie ein unbeschriebenes Blatt Papier,
manchmal orientierungslos wie ein Wanderer
in der Ferne,
sehe ich mich selbst im Spiegel meiner Seele
Vielleicht ist es auch das Leben an sich,
welches mich nachdenklich macht,
wie wir leben,jeder für sich
Eingezwängt in grauen Betonbauten,
die Isolation folgt völlig unbewusst
Verursacht durch unser Denken
bilden sich nach und nach Mauern
in unseren Köpfen,
unüberwindbare Mauern,oft nicht einmal das
Ausgebrannt wie die Ruine eines Hauses,
ohne jede Zukunft wie ein Baum ohne Wurzeln,
wird einst sein das Ende
unserer Gesellschaft
Ausgebrannt und ohne Zukunft,
wir sind nur Gast in unserer eigenen Welt