Epica
Er stand auf, nach tausenden versuchen hatte er es endlich geschafft. Er stand. Doch die Schmerzen zwangen ihn wieder auf die knie. Er drohte wieder zu fallen, konnte sich aber gerade noch losreissen und lief davon. Er floh vor den Qualen und dem Leid. Er lief durch die ewige Dunkelheit, so schnell er konnte. Er lief eine endlos erscheinende Zeit. Bis er eines Tages merkte dass die Schmerzen nicht mehr so schlimm waren. Er blieb stehen, hatte immer noch angst ins wanken zu kommen und wieder zu fallen, aber er stand. Er stand in der Dunkelheit, spürte nichts mehr. War er tot? Wieso fühlte er sich so sehr leer? Ihm war es egal. Die Schmerzen waren weg. Doch wo war er? Er hatte sich verlaufen. Er sah sich um, doch in der Dunkelheit konnte er nichts erkennen. Er ging weiter, mußte nicht mehr laufen, die Leere blieb. Es verstrichen Jahre, ohne dass er es merkte. Er ging immer weiter, Schritt für Schritt. Dann sah er plötzlich ein Licht. Er lief darauf zu. Vor ihm schwebte ein Engel. Der Engel strahlte ihn an. Er hatte noch nie so etwas wunderschönes gesehen.Oder doch? Und er konnte sich wegen der Jahrelangen Dunkelheit nicht daran errinern? Der Engel sprach zu ihm und jedes seiner Worte klang so wunderschön dass er in den Bann des Engels gezogen wurde und ihm verfiel. Bewundernd sah er die vollkommene Schönheit an. Plötzlich flog der Engel auf ihn zu, packte ihn und flog mit ihm davon. Was für ein wundervolles Gefühl, endlich wieder zu fliegen. Aber wieso wieder? War er schon mal geflogen? Er konnte sich nicht errinern. Er genoss es durch die Wolken in Richtung der Sterne zu fliegen und er wußte auf einmal was diese Leere war die ihn so lange verfolgt hatte. Die Einsamkeit. Denn jetzt, wo er beim Engel war, war die Leere weg. Und alles was passiert war, war unwichtig. Die Qualen und das Leid vergangener Tage war vergessen. Alles war wunderschön. Er war erhellt durch das Licht des Engels und er war endlich glücklich. So flogen sie immer höher und er konnte sein Glück kaum fassen, als der Engel plötzlich den Griff ganz langsam lockerte, so dass er es nicht merkte und als er ihn dann loslies war der Schock sehr groß. Und er fiel wieder der Erde entgegen, er wußte er würde den Aufprall wohl nicht überleben. Wieso ist er blos so hoch geflogen? Und dann der Aufprall. Tiefe Schmerzen zerrissen ihn wieder. Auch die alten Wunden waren wieder aufgebrochen.Er war noch am Leben. Wär er doch blos gestorben.
Aus seinen Augen rann statt der Tränen warmes,rotes Blut. Sein Herz, das er so lange gepflegt hatte, das wieder zusammengewachsen war, war wieder zerbrochen. Er konnte sich nicht bewegen. Jede kleinste Bewegung schmerzte, selbst das Atmen fiel ihm schwer. Er wollte aufstehen, doch es ging nicht. Er lag wieder in der Dunkelheit .
Und er wird ewig liegenbleiben. Wenn er jemals aufstehen würde, würde er doch nur wieder fallen. Auch wenn irgendwann mal die Wunden wieder verheilt sein werden, ist es nicht besser liegenzubleiben?, anstatt wieder zu fliegen und dann wohl wieder den Aufprall verkraften zu müssen?
(07.01.2004)
geschrieben von: Epica
*Ich Vermisse...*
Ich vermisse mein Leben,
mein Leben bist du
ohne dich bin ich nichts
Ich vermisse mein Licht
Mein Licht bist du
ich lebe in der Dunkelheit
Ich vermisse meine Seele
Meine Seele hast du
Ich fühle nur schmerzen
Ich vermisse mein Herz
Mein Herz hast du
Es schlägt nur für dich
Ich vermisse meine Gedanken
Meine Gedanken sind bei dir
Die Sehnsucht quält mich
Ich vermisse die Wärme
Die wärme gibst du
Ich fühle nur kälte
Ich vermisse meine Liebste
Meine Liebste bist du
Ich liebe dich
(09.10.2003 Für meine Sandra)
geschrieben von: Epica
*Der Tag an dem die Hoffnung starb*
Lachende, laute Menschen begrüßen das neue Jahr
Du an meiner Seite, ist das Leben nicht wunderbar?
Deine Augen, dein Lachen, der Moment ist so schön
Wieso müssen solche Augenblicke immer so schnell vergehen?
Einsam und verloren blicke ich mich um
Da steh ich ganz alleine, alles um mich ist stumm
Nur mein Herz es schreit, was soll es sonst machen?
tot ist die Hoffnung, die Liebe und das Lachen
(07.01.2004)
geschrieben von: Epica
Ich lebte in der Dunkelheit war einsam und verloren
als du in mein Leben trattst, da ward ich neu geboren
Erleuchtet deines lichts dachte ich nicht daran
das jedes Licht auch blenden kann
Nur etwas Wärme ersehnte ich in dieser doch so kalten Welt
wollte endlich einmal glücklich sein, dazu brauchte ich kein Geld
nur du und deine Liebe hätten mich erretten können
aber keiner auf der Welt tat mir dieses gönnen
Ich machte den Fehler zu hoffen, verfiel dem Traum sogar
dass ich es selbst gar glaubte, dass das Leben ist wunderbar
aber es war nur der Schein, der mir etwas Freude schenkte
welcher meine Traurigkeit kurz vor der Realität ablenkte
Nun hat sie mich eingeholt die harte Wirklichkeit
ich werde wieder trauern in unendlicher Einsamkeit
alles scheint so sinnlos, wieso bin ich am leben?
entschwindet mir die kraft sogar nach meinem Glück zu streben
nur schmerzen gesehen, vor angst erfüllt
wieder von dunkler Kälte umhüllt
bleibt mir außer dem Traum nichts mehr
ich fühl mich einsam, verloren und leer
(11.01.2004)
geschrieben von: Epica
*Leben?*
Was ist Leben?
Wann lebt man?
Reicht es schon wenn das Herz Blut durch den Körper pumpt?
Lebt man dann schon?
Oder muß auch das Gehirn arbeiten?
Lebt man erst wenn man fühlt?
Wenn man den Schmerz fühlt ist man doch am leben, oder?
Ich fühle ihn, trotzdem komme ich mir tot vor.
Ohne Leben gibt es keinen tot.
Aber wo ist die Grenze?
Ist sie rein biologisch?
Oder bin ich tot, weil ich aufgegeben habe?
Werde ich jemals Leben?
Bin ich am Leben?
Hab ich jemals gelebt?
Was ist leben?
(11.01.04)
geschrieben von: Epica
*Einsamkeit*
Will die Augen nicht mehr öffnen habe angst davor zu sehen
wie die nächsten langen Stunden wieder in Einsamkeit vergehen
Keine Kraft mehr zu kämpfen, meinen Leiden zu entkommen
schon zu viel erlebt, zu lange im Tränenmeer geschwommen
in dem Meer, welches nie vertrocknet,von mir geweint
Millionen schmerzvoller Tränen, zu Fluten vereint
die welt scheint zerstört, die Hoffnung verschwunden
der Traum vom Leben, nur vom Schmerz erfunden
kein Mut und kein Wille, das Spiel des Lebens ist verloren
doch ists meine Schuld ,weil ich dir ewige Liebe geschworen
alles verloren, am Ende bleibt nur Einsamkeit
und die Errinnerung an eine längst vergangene Zeit
(11.01.04)
geschrieben von: Epica
*Blick in meiner tiefen Selbst*
Ich lasse meinen Blick umherschweifen,
doch sehe ich nichts als Wüste.
Öde und verlassen, ohne Vegetation
die an das Leben errinert,
welches einst hier pulsierte,
in einem schönen Wald,
voller bunter Blumen und hoher Bäume.
Lang ist es her, dass sie sich ausbreitete
und alles in den tot riss, was einst leuchtend blühte.
unaufhaltsam, und eiskalt zerstört sie das Leben.
Einzig eine schwarze Rose blieb von der Pracht
sie steht einsam, mitten im nichts.
Doch kann aus ihr neues Leben entstehen
wenn sie die Macht der Liebe spürt.
Nur dann wird der Boden wieder fruchtbar
und kann der Wald wieder wachsen.
Aber auch sie fängt langsam an zu welken
denn diese Macht ist ihr fremd.
Und auch diese einsame Rose wird vergehen,
denn alles Leben wird irgendwann verschwinden
denn noch unbarmherziger als die Wüste in mir,
ist einzig der Lauf der Zeit .
(12.01.04)
geschrieben von: Epica
*Schwarze Gedanken*
Jeden Tag muß ich daran denken
...auf dem Weg zur Uni...
da ist sie wieder die lange Gerade
etwa 400m,
100 km/h reichen
dann der Wald,
hunderte Bäume
die scharfe Kurve,
kommt immer näher
auch diesmal drehe ich am Lenkrad.
Jeden Tag muß ich daran denken,
doch meine Gegenwehr sinkt langsam
(16.01.04)
*Ergeben*
Nichts mehr was mich hier noch hält
in diesem grausamen Leben
weil meine Welt langsam zerfällt
ich spür ich hab mich längst ergeben
du gabst einst meinem Leben Sinn
liest mich hoffen, mein Herz strahlen
nun ist wieder alles hin
spüre nur noch Schreckensqualen
schlimmer werden meine Schmerzen
jede Sekunde tut so weh
schwächer wird der Schein der Kerzen
weil ich keine Zukunft seh
was soll ich tun, mich zu befreien?
bin nur noch Schatten, ohne Kraft
nicht mal mehr fähig laut zu schreien
in mir ein Loch der Trauer klafft
Andere haben Angst vor dem Tod
ich habe Angst zu leben
du warst einst Rettung aus der Not
ich weiß ich hab mich längst ergeben
(17.01.04)
geschrieben von: Epica
*Das Ende*
Lange gekämpft durch dieses Leben
immer wieder aufgestanden
lange gehofft
gequält gewartet
auf eine bessere Zeit...
doch nur Kälte gespürt,
kein Licht gesehen
nur Schmerzen...
der Wille verschwunden
die Kraft verbraucht
die Hoffnung nur ein Traum...
Leere füllt meine Seele
keine Tränen mehr
ich spüre es,
bald ist alles vorbei...
geschrieben von: Epica
Narben,verschieden tief, nicht sichtbar, außer du liest in meinen augen...
Täglich kommen neue dazu, doch die die sie mir zufügen merken es nicht
Wie sollten sie auch? Sie sehen nur die Maske die ich für sie aufsetze...
die ich für mich aufsetze, weil ich angst habe zu sehen wer ich bin, wie ich bin...
wochen, monate vergehen bis diese wieder verheilen, doch nur wenigen sekunden
genügen damit sie aufreißen...
selbstzerstörerisch lege ich mit Hand an, verletze mich selbst, weil ich merke dass ich mich hasse. Irgendwann sind sie tief genug, dann hab ichs geschafft...
geschrieben von: Epica
The desert
Once there was a desert, spread inside of me
It brought pain and sorrow,my brutal enemy
It took all my power,left me close to death
Everything did hurt ,even taking breath
Now another desert makes my heart beat fast
It gives me hope and strength,heals me of my past
Like beatiful Oasis,two eyes, they look at me
There’s nothing in this world which I like more to see
Because of fear I do not tell,what my heart really feels
Afraid I am, if you leave me, my future I would yield
What if you turn to a desert,that gnaws my life away?
Lost I will be and my hope will at last go astray
geschrieben von: Epica
Ich liege auf dem Boden
winde mich
kann nicht atmen
zusammengekauert
Tränen fließen
kalt
Diese Schmerzen
Wieso hören sie nicht auf?
Bitte
keuchender Husten
Ich schlag um mich
verkrampft
es tut so weh
mein Herz
raus hier
frei sein
wie nur?
geschrieben von: Epica
Ich schließe die Augen und sehe dein Gesicht
Tränen begleiten meine Gedanken
Errinerungen an die Zeit mit dir
Dein Lachen ließ mein Herz strahlen
Dein Anblick verzauberte mich stets aufs neue
Jede Sekunde mit dir meine Erfüllung
Leider erkennen wir erst was wir hatten
wenn wir es vermissen
geschrieben von: Epica
Der Wurm
Du hast ihn mir eingepflanzt,mit deinen worten „es ist aus“
er ist tief in meinem herzen und bahnt sich fressend seinen weg durch mich hindurch...
ich fühle nur Leere... Der Wurm verursacht sie....Er höhlt mich aus,sättigt seinen Hunger an meinem Fleisch...das atmen fällt schwer...ich winde mich...ich spüre jeden kleinen biß...er wird immer dicker...wo er war bleibt ein kaltes nichts...irgendwann wird er vielleicht Müde sein und schlafen,wenn ich glück habe für immer.Nur Schmetterlinge sind in der Lage diese Leere zu füllen,
sie geben kraft,vielleicht etwas Hoffnung...oft haben sie schon geholfen,auch wenn sie mich sicherlich nie mehr vollständig ausfüllen werden,aber sie wecken auch den Wurm...Es ist ein unaufhaltsamer Teufelskreis...
denn nur dadurch dass die Schmetterlinge in uns sind,kommt auch der Wurm,
und der gewinnt am Ende immer...
geschrieben von: Epica
Ich kann nicht schlafen...schon mehrere Nächte nicht...Übelkeit und Kopfschmerzen quälen mich...ich sitze da und starre ins nichts...jegliche Kraft und Wille sind abhandengekommen...
So vergeht die zeit...mir kommt der gedanke was zu essen...den Luxus hab ich mir schon seit drei Tagen nicht gegönnt...ich hab nichts runtergekriegt...das erklärt die Bauchschmerzen die mich bei jeder Bewegung zusammenzucken lassen...ich entschließe mich eine Tiefkühlpizza vom nächsten Supermarkt zu holen...sie hab ich natürlich dabei,für den Fall dass ich es endlich schaffe...das Tageslicht schmerzt als ich hinaustrette...der Anblick von Menschen läßt mich erschauern...“was machst du noch hier?“ frag ich mich...schnell in den Supermarkt...die kalte Pizza unterm Arm,stell ich mich an die Kasse...meine roten Augen, von Tränen und von mangelnden Schlaf gezeichnet, ziehen Blicke auf sich ...ich versuch sie zu ignorieren...eine Frau mit einem Kinderwagen stellt sich an eine Kasse nebenan...ich sehe das Baby...ich wäre gerne mal Vater geworden schießt es mir durch den Kopf...ich fühle mich plötzlich fehl am Platz...ich gehöre hier nicht hin...ich würde gerne schreien,ich kann kaum atmen...meine Brust verkrampft sich...ich blicke das kleine Kind an...es lächelt mir zu...es hat mein Mitgefühl...denn man kann keinem wünschen in der heutigen Zeit geboren zu werden...während Tränen meine Wangen benässen ziehe ich sie, steck sie in meinen Mund und drück ab...überall warmes rotes Blut,nach einem kurzen Moment entsetzter Stille,lautes Geschrei...das Baby weint, doch ich höre schon längst nicht mehr...ich bin frei...
geschrieben von: Epica
will sterben
nie mehr weinen
keine Schmerzen mehr
keine Sorgen
fort sein
erlöst
geschrieben von: Epica
Tritt mich!
Stoß das Messer in die Brust!
Laß mich bluten!
Verletze mich!
Schrei mich an!
Köpfe mich!
Hasse mich!
Ich werde nie so sein wie du mich willst
geschrieben von: Epica
Deine Art kotzt mich an,
Ich hasse dich!
Immer wieder die Frage,
wieso verfolgst du mich?
Eine beschissene Witzfigur,
mehr bist du nicht
sieh dich blos mal an,
dein Scherbengesicht.
Es ist meine Freude
dich leiden zu sehen
Wenn du dich windest
will ich gar nicht mehr gehen
Wie gerne würd ich
Dein Blut vom Messer wischen,
dir Schmerzen bereiten
ohne schlechtes Gewissen
Stirb endlich!
Dann bin ich frei
du treibst mich zum wahnsinn
wie sehn ich herbei,
den Tag der Erlösung,
wenn nach meinem Blick
in einen Spiegel
niemand schaut mehr zurück
geschrieben von: Epica
Wieso? Wieso muß das immer so sein? wieso endet alles immer darin dass Tränen fließen und dass Suizidgedanken immer deutlichere Formen annehmen...
was bringt die Zukunft? lohnt es sich noch? ändern wird sich nichts...
alles ist halt relativ...der Blickwinkel zählt...aber egal wie man es betrachtet, diesmal gibts kein entrinnen...
wie lange hält es noch aus? selbst das tapferste Herz bricht irgendwann ein, leistet keinen Widerstand mehr...
wieso ist man so wie man ist? ich wär gern einer von ihnen...von denen die blind sind, die nur mit Augen sehen...vielleicht bin ich ja auch blind...nur ich seh es nicht...
vielleicht bin ich taub, und höre die leitende Stimme nicht...
gefangen bin ich,in den Schranken die einem vom Leben auferlegt werden...nur wenn man sich früh genug erhebt und kämpft ist es möglich zu überleben...
die Hoffnung stirbt zuletzt,
aber sie stirbt!
es ist zu spät...
geschrieben von: Epica
Die allergrößte Kunst ist,
sein Leben zu vollenden,
ohne jemals den Drang zu verspüren
mit der nächstbesten Axt
auf sich einzuschlagen
geschrieben von: Epica
Klaffende leere
Kopfleere
sinnlos, monoton
alles vorbei?
Oder erst der Anfang?
Einsamkeit
Gedanken , sinnlos
Warum? Will ich noch?
Wieder hier...wo auch sonst
In meiner Welt
Müde.
Ich war weg.
Ich wollte weg.
Oder nicht?
Zurückgekehrt,
kalt
leer
blut, mein blut
ich sehe den weg
den weg hinaus
ein lächeln
ich wende mich ab
tiefer hinein
in meine Welt
Niemand folgt
Unsicher dunkel
Schreie
doch wessen?
Meine?
Nichts
Nichts wird sich ändern
Bis das der tod mich scheidet
laß mich raus
hilfe
ich werde erdrückt
laß mich,ich will weg
nein, ich laß dich nicht
bis das der tod uns scheidet
ich bin du
du bist ich
du gehörst mir, du gehörst hierher
wir sind vereint
ewig
nie wirst du entkommen
ich hole dich her, immer und immer
ich finde dich, egal wo du bist
du gehörst her, ich gehöre her
du bist ich
wir sind eins
hilfe
raus, nur weg hier
werd ich verrückt? bin ich krank?
nein, sind wir nicht
dein leben ist mein
ich hab dich gefunden
du gehörst mir
bis das der tod dich scheidet
geschrieben von: Epica
Hab keine angst
gleich ist es vorbei
nur ein schritt
ein schritt bis zur ewigkeit
ich wollte schon immer fliegen
die arme ausbreiten
sich fallenlassen
wie im traum
du verlierst den boden unter den füßen
du fällst obwohl du still liegst
als ob deine seele fällt
ein vogel im nächsten Leben
keine gedanken
keine sorgen
nur fliegen
ausgebreitete arme
geschlossene augen
nur einen schritt getan
der windzug des fallens
die gute alte erdgravitation
die erde kommt näher
eigentlich nähere ich mich ihr
den Lichtern entgegen
die sterne und die brücke im rücken
das wars also
adieu
geschrieben von: Epica
Triste fin
sie ist wieder da
unbemerkt hat sie sich angeschlichen
mich in ihren bann gezogen
angst,kälte
tonnenschwere auf der brust,
ich hab dir das schwert gereicht
du hast zugestossen
das herz durchbohrt
mir den letzten rest kraft geraubt
den willen genommen
durch haß ersetzt
haß auf mich
triste destin
selber schuld
ich hätte es ändern können
doch hab ichs nicht
wollt ich nicht?
sinnlose gedanken
sinnlose qualen
ist nicht alles sinnlos?
mit jedem anfang beginnt ein ende
so ist die natur
meine natur
sinnlos
bald ist es soweit
der letzte weg
ich seh ihn vor mir
sah ihn oft...
anstatt umzudrehen
den weg zurückzugehen
bleib ich stehen
wie bin ich hergekommen?
ist stets die frage
jedes mal stehe ich ein stückchen näher
näher an ihr
ich sehe sie
die letzte hürde
ich gehe keinen schritt
ich bleibe stehen
als wäre es mir neu, gehen zu können
als wäre ich gelähmt
oft bin ich aufgewacht
ihre existenz vergessen
den weg
bis ich wieder dort stehe
ein stückchen näher an ihr
der hürde
bald werde ich sie mit ausgestrecktem arm berühren können
dann ihre kälte spüren
sie wird mich zur verzweiflung bringen
mir die sicht nehmen
den verstand rauben
bis es keinen platz mehr gibt
kein schritt mehr möglich
irgendwann werde ich sie nehmen
das erscheint klar
und dann?
die letzte ruhe?
geschrieben von: Epica
Ich rufe dich
Du hörst mich nicht
Ich sehe dich
in meinem Herzen
eine Träne fließt
bleibt nicht allein
ein richtger Fluß
bahnt seinen Weg
der Atem schwer
die Brust verkrampft
mein Arm gestreckt
berührt dich nicht
es ist so kalt
so leer in mir
die Dunkelheit
umhüllt mich
wo bist du nur?
Hörst du mich nicht?
Ich sehe dich doch vor mir
Komm her zu mir
Ich wache auf
Ich schreie nach Erlösung
Wie kann es sein?
Wie soll es gehen?
Ich winde mich vor Schmerzen
Gefangen bin ich
In der Welt
Die ich für mich erschuf
Denn ohne dich erlischt das Licht
Der Wille er ist fort
geschrieben von: Epica
Mediale Gewalt
macht unsere Herzen kalt.
Keine Liebe, kein halt
nur ein Funke Hoffnung.
Das trockene Gras fängt Feuer.
Feuer,Teuer Ungeheuer...
Hier brennen, dort ertrinken
im Konsumwirrwarr versinken.
So ist sie, unsere Welt,
hier zählt nur das eine: Geld.
Die Scheinchen scheinen
den Blick zu benebeln.
Wir folgen dem Schein
zum besseren Sein.
Das Leben genießen,
in vollen Zügen.
Ein tiefer Zug
bleibt nicht genug.
Weltmeisterschafft im Verletzen,
jeder macht mit, alle sind gut. Darin.
Mitgefühl? Es ist zu kühl, nicht cool.
Cool ist wer schlägt.
Meine Uhr ist Cool.
Sie schlägt weil sie es muß.
Dreckige Luft.
Lunge brennt.
Sauerstoff ist zuversicht.
Darum ist verzicht schlicht schlecht.
Unser Leben bleibt ungerächt.
Vorerst.
Mensch, ändere dich
Ein müder Blick
richtung Spiegel
ein Nicken...
immerhin...
du hast es probiert...
ich drücke ab
...
geschrieben von: Epica
Verwirrt,
bin ich Irre oder irre ich mich?
Herr Wirt,
einmal vergiftet werden bitte!
Danke
Was ist blos los?
Ich will nach links
doch geh ich nach rechts.
Eigentlich gehe ich geradeaus,
ich merke nur nichts mehr.
Es ist hell, also gähne ich.
ich habe Hunger also schlafe ich.
Unlogisch...
Gedankenlos...
immer nur Nieten...
scheiß Gedankenlose...
doch bin ich auch eine...
Niete...
einsam, alleine...
Perspektivlos, zum halben Preis
weil es nicht anders geht...
weil es gar nicht geht...
das Leben schleicht...
schleppt sich kriechend vorran
eine zähe Masse...
wie ausgekotzte pechschwarze
Gummibärchen...
ein dilatantes Fluid...
echt toll...
tollwütig...
mit Schaum vorm Mund...
beiße ich mich...
dann rasier ich mich fertig...
hoffend...
dass die klinge verrutscht...
doch nichts bleibt..
nur Verwirrung
geschrieben von: Epica
Das Leben spricht
Hallo du...da bin ich. Will doch sehen wie es dir geht...du bist mir doch einer der Liebsten. Ich amüsier mich immer köstlich wenn ich dich sehe, wie du es immer wieder probierst und doch scheiterst. Wie du Tränen verschwendest...denkst du es hilft zu weinen du Weichei?
Du bist so erbärmlich. Was? Du willst dass ich dich verlasse? Du willst sterben? Das ich nicht lache, den gefallen tue ich dir nicht. So leicht kommst du nicht davon. Ich hab noch viel vor mit dir.
Außerdem würdest du mir fehlen. Halt still, ich will dir eben das Herz rausreißen...gut so...und nun schütte ich es aus. Was haben wir denn da? Das ist ja wie geschenke auspacken an weihnachten..
Wo kommt das stückchen hoffnung da auf einmal her? Respekt!! ich habe dich wohl unterschätzt...
Hoffnung ist was ganz feines...vor allem mit Kartoffeln in einer Blut-Tränen sauce...lecker...und was ist das? Der Wunsch geliebt zu werden? Soll das ein scherz sein? Hey...das kannst du doch nicht ernst meinen...den respekt von grade nehme ich zurück...du spinnst...sieh dich doch mal an...du bist eine Laune der Natur...wie so etwas wie du überhaupt existieren kann frag ich mich...und dann so ein wunsch...mensch...bitte realistisch bleiben...
naja...ich verzeihe dir...mal schauen was wir da noch alles haben...was sehe ich da? Kraft,Mut Träume...nicht schlecht...das wird ein festmahl...mhmhmmh...lecker...keine angst...du kriegst auch etwas von mir...kann dich ja nicht mit diesem loch im herzen umherirren lassen...hier...ein bißchen selbsthass, suizidgedanken...und das beste Liebe...ich sehe du hast viel liebe.naja noch ein bißchen mehr schadet nicht...denn wie heißt es so schön? Nur wer hoch fliegt fällt auch tief...und wenn du es mal irgendwie schaffen solltest hoch zu kommen werde ich ein wind sein der dich immer höher hebt, bis an den äußersten rand des universums, dann laße ich dich los...das wird ein spaß...und ich werde dafür sorgen dass du nicht auf dem grund aufschlägst, sondern in einen vulkan fällst, damit du schön verglühst...ich will dich leiden sehen, sehen wie du dich vor schmerz windest...denn deshalb bist du ja hier...zu meiner belustigung...eigentlich dürfte ich dir dies gar nicht erzählen...ihr sucht ja schon lange nach dem Grund warum ihr lebt...aber wie gesagt, ich mag dich...die anderen sind schwer zu knacken, da kann ich mich nicht austoben...bei dir kann ich meiner kreativität freien lauf lassen...was sehe ich da? Du hast schon ein bißchen was von deiner Vergangenheit verdrängt und vergessen...ich gebe mir mühe dir faszinierende begebenheiten zu servieren und du huldigst dem gar nicht...du vergisst das so einfach...nun...da muß ich mir eine strafe überlegen...ein bißchen chaos hier, ein bißchen sorgen, ach was solls...mächtige sorgen und kummer...ich will dich traurig sehen...so daß jeder atemzug weh tut...ich werde dich innerlich zerdrücken so daß du den wunsch hast zu platzen...ach ja das macht spaß...wie ich sehe weinst du...du weichei...ein nichtsnutz bist du...das gefällt mir...
ich sehe du bist schon fast am ende...jetzt laße ich dich leiden...doch ich komme wieder...hier noch dein herz...sodele...alles gut zugeschnürrt und fertig bist du...hey...mach nicht so ein gesicht...wir sehen uns bald wieder...vielleicht wirst du es ja wieder schaffen dass ich mir ein wenig Hoffnungseintopf machen kann? Naja...ich laße dich jetzt mal wieder raus...aber vergiss nicht, ich beobachte dich...und ich kann jederzeit eingreifen wenn du probierst nicht nach meinen regeln zu spielen. Jetzt lauf schon los...was für ein feines kerlchen das doch ist...
geschrieben von: Epica
verloren
zerschmettert
alleine
nicht einmal
Tränen
übrig
Versager
des Lebens
schmerzen
nur schmerzen
kehle
zugeschnürrt
brust
zerdrückt
seele
verdammt
keine wahl
mehr
muß
mich
erlösen
geschrieben von: Epica
Und so liege ich wieder da...
der geschundene Körper und die verletzte Seele suchen ruhe, doch finden sie keine...ich starre an die decke...Gedanken aus vergangenen Tagen im Geist...warum blos? warum ich? ich beginne durchzudrehen...die brust ist schwer...ich verkrampfe...kaum atmen...ein tiefer erdrückender schmerz...ich will schreien, doch nichts ertönt, ich will weinen, alles rauslassen, doch keine Träne will hinaus in die Nacht...ich winde mich...die minütlichen Blicke zur Uhr immer aufs neue entsetzt...die Zeit steht still...steht still und lacht mich aus...ich beginne mir weh zu tun...doch kein kratzen, schlagen oder schneiden bringen erlösung, nichtmal linderung...so liege ich da, immernoch...die ewigkeit komprimiert in einer nacht...und morgen gehts weiter...hoffnungslos...schlaflos
geschrieben von: Epica
Ich segle durch das Leben
doch fehlt der Hafen den ich ansteuern kann
ziellos treibe ich umher
fehlt der Wind, dann fehlt der Mut
weht der Wind, dann wird das Meer unruhig
ein Unwetter zieht auf
riesige Wellen ergreifen mich
spielen mit mir
ich kann mich nicht wehren
der Natur ausgeliefert
sie werfen mich um
ich beginne langsam zu sinken
ich gehe unter
ein Wrack im Meer des Lebens
geschrieben von: Epica
Es wird Zeit...
letztendlich
das Spiel ist aus
der Vorhang fällt
bald
das Ende
geschrieben von: Epica
Halte die Zeit an...
der moment soll ewig währen...
die unendliche tiefe deiner augen...
deine nähe...
du liegst in meinen armen...
unendlichkeit umhüllt uns...
wir breiten die arme aus...
wir fliegen...
hinfort...
fort von dieser welt...
greif nach den sternen...
sorglos...
glücklich...
wir sind vereint...
bis in alle Ewigkeit
ich liebe dich!
geschrieben von: Epica
Ungeduld...
bald muß doch endlich einer kommen...
warte schon so lange...
da...da ist einer...
ein paar schnelle schritte...
der fahrer probiert noch zu bremsen,
aber zu spät...
erschrocken springt er aus seinem lastwagen...
den tränen nahe und schockiert...
doch als er den blick meiner augen
aus den resten meines gesichtes sieht,
versteht er und lächelt...
“gern geschehen”
geschrieben von: Epica
Vorhang auf...
rererererererererere...
immer wieder hier...
und warum?
Wegen ihm...
er trägt meine klamotten
er liegt neben dir
er ist da,
an meiner stelle
Was kann ich tun?
Ich will weg von dir
will dich nie mehr wieder sehen
will nur dass alles aufhört...
aber ich kann nicht...
dafür liebe ich dich zu sehr...
meine liebe frisst mich auf...
in deiner nähe bin ich zuhause
kann ich lachen, habe ich kraft
bin ich fort spüre ich angst
quälende, lähmende..
du hast allem Sinn gegeben...
ich stehe an einer kreuzung...
wohin wirst du mich stossen?
Ich sehe den einen weg...
die letzte chance...
wir werden eins
verschmelzen,
schweben
in richtung himmel
für immer vereint...
die anderen wege
erzählen von schrecken
leid...
zerfall...
ich habe angst...
ich weiß nicht ...
wie lange die kraft reicht...
was bleibt ist die utopie...
die letzte hoffnung...
noch ist nichts zuende..
noch werde ich kämpfen...
für dich...
für uns...
aber jede bewegung der zeiger
macht mich
schwächer...
geschrieben von: Epica
Wer spielt muß damit rechnen
zu verlieren
weint nicht um mich
ich bin schon lange tot
geschrieben von: Epica
Niedergeschlagen...
immer nur niederschläge...
die Frage nach dem sinn...
schien geklärt...
doch nun zerläuft es...
das bild was ich mir ausmalte...
durch meine tränen...
durch mich selbst...
habe es probiert...
aber nicht verstanden...
doch nun fügt es sich zusammen...
das neue bild...
gemalt vom leben...
real...
ich bin mein feind...
ich bin schuld...
das bild zeigt mich...
alleine...
festgekettet...
mit narben übersäht...
meine rechte hand würgt mich...
meine linke jagd mir monoton
ein messer in die brust...
mein verstand dreht durch...
überfordert...
ich wollte zu viel...
jetzt hab ich nichts...
die frage lautet, wieso?
grinsend antwortet der mann im spiegel
weil du es nicht verdienst...
du darfst nicht glücklich sein...
und das wirst du nie...
dafür sorge ich...
fühle mich krank...
krank im geiste...
die gedanken verworren....
ausweglos...
müde...
irgendwann läßt die kraft nach...
was wenn irgendwann gleich ist?
vorwürfe...
hass...
kein klarkommen..
ich blicke raus...
erkenne nicht ob tag oder nacht...
ich sehe gesichter...
bewegte lippen...
höre nichts...
nur die stimme...
in mir...
die mich beschimpft...
eine stimme die mich mit worten schlägt...
verprügelt...
mich halbtot liegenläßt...
ohne abwehrkraft...
ohne willen...
ein krüpel...
mehr nicht
geschrieben von: Epica
Kein du mehr
kein ich...
verschmolzen zum
WIR
pure,reine Liebe
Leidenschaftlich
eng umschlungen
für immer
dich zu berühren
deine haut
an meiner zu spüren
deinen atem...
dein Körper
schmiegt sich an mich...
Augen...
strahlend...
zeugen von vollkommenheit
Blicke...
verlaufen, ineinander...
zwei herzen..
schlagen im Takt
zwei seelen vereint
die Welt gehört uns
nichts wird uns trennen
unbesiegbare Liebe
des Lebens Sinn...
trauriger
unerfüllter Traum
geschrieben von: Epica
Ich balanciere auf dem Seil...
hoch oben ...
nicht gesichert...
Wind und Kälte rauben mir die Kraft...
ich schwanke...
unsicher...
ein Wunsch
sich einfach fallen lassen
aufgeben..
gebe ihm nicht nach...
Tränen in den Augen...
blei an den Füßen...
atemlos...
kurz vorm absturz...
das Ziel...
die andere Seite...
ich hoffe...
DICH zu finden...
vom Herzen getrieben...
der Verstand ausgeschaltet...
das seil droht zu reissen...
...es reisst...
verliere den halt...
ein tiefer sturz...
ein aufprall
kriege ihn nicht mit...
bin längst tot...
innerlich...
...aber noch hält es...
stück um stück...
ich kämpfe mich voran...
kraftlos...
innerlich ausgelaugt...
nur die Hoffnung,
erleuchtet den Weg...
da...
da ist sie...
die andere Seite...
freudentränen..
der Erleichterung...
alles wird gut...
nur noch ein schritt..
das Ziel ist erreicht...
ich blicke mich um
doch finde ich dich nicht...
verzweifelt suche ich...
immer und immer wieder...
doch alles war vergeblich...
du bist nicht da...
ich springe...
ein tiefer sturz...
ein aufprall
kriege ihn nicht mit...
bin längst tot...
innerlich...
...aber noch hält es...
stück um stück...
ich kämpfe mich voran...
kraftlos...
innerlich ausgelaugt...
nur die Hoffnung,
erleuchtet den Weg...
da...
da ist sie...
die andere Seite...
freudentränen..
der Erleichterung...
alles wird gut...
nur noch ein schritt..
das Ziel ist erreicht...
da bist du...
du hast auf mich gewartet..
du fällst mir um den Hals...
es ist alles so schön...
wie ich es mir erträumt habe...
alles ist so...
ich wache auf...
die realität stürzt auf mich ein...
zerdrückt mich...
ich kappe das seil...
mache eine schlinge um meinen hals...
das andere ende um den baum...
ich springe vom stuhl...
ein kurzes Zappeln...
vorbei...
geschrieben von: Epica
Die großen Lose gezogen...
aussichtslos...
perspektivlos...
trostlos...
überall lodern Flammen...
mein Leben brennt...
nur ein löchriger Eimer...
und ein Brunnen...
doch was zum löschen bleibt
wenn ich den Eimer hochgekurbelt habe
ist nur ein tropfen,
den die Flammen
lachend aufsaugen...
überall brennt es...
nur das Feuer in mir droht zu erlöschen...
keine wahl...
nur eine Möglichkeit...
ich zünde mich an...
irgendwann erreicht das Feuer mein inneres...
die Lösung?
geschrieben von: Epica
Es gibt keinen!
Lange hatte er sich gefragt worin der sinn des lebens besteht.
Nun hatte er endlich die antwort auf die Frage gefunden.
Und er lebte glücklich und zufrieden bis zu seinem Lebensende...
die restlichen 3 minuten...
geschrieben von: Epica
Die Tür
Sie tauchte zum ersten mal auf, da war ich 17. Kurz nach dem Unfall. Die Komplexe, der Selbsthass, Schuld und Trauer haben sie erschaffen. Doch damals war die Tür fest verschlossen, auch wenn ich ständig darüber nachdenken mußte, ich wäre nie über die Schwelle getreten. Mit der Zeit verblasste sie und ich vergass um ihre existenz...bis ich 23 war...da ging alles ganz schnell...sie tauchte wieder auf und kurz nach ihrer rückkehr begann sie sich zu öffnen. Dann Neujahr 2004. Die Tür war halbgeöffnet, da machte Sie sie ganz auf und ich stürmte drauf los. Kurz bevor ich hindurchtrat blickte ich mich um. Doch ich war mir sicher...hier gibt es nichts mehr...ich war mit einem Bein schon hindurch, als eine ältere Dame mich zurückzog...ich lief weg...die Tür immer neben mir...sie fing auch an mit mir zu reden...komm...du willst es doch...ich blieb im folgenden stark...und schaffte es sie zu schließen...aber ich schaffte es nie sie verschwinden zu lassen...aber mit der zeit konnte man damit leben...nur seit kurzem ist sie wieder geöffnet...und eben dies macht mir angst...denn es keimt reue auf, dass ich damals nicht die andere seite betrat...die Tür ist offen...sie probiert mich hineinzuziehen...anzulocken...sie saugt mich auf sich zu...ich klammere mich fest an allem was ich finde...aber die kraft reicht nicht um dem sog standzuhalten...langsam rutsche ich der geöffneten tür entgegen...
geschrieben von: Epica
Das was keinen anfang fand,
dennoch so ernst war
ist vorbei...
auch wenn du was anderes sagst...
kraftloses häufchen...
nichts anderes bin ich mehr...
ich trete ein...
tränenreiches Tränenreich
deine Meere werd ich füllen...
ein sprung in die fluten
auf dass meine Lungen sich füllen...
ertrunken in meinem Tränenmeer...
ist doch eh egal
geschrieben von: Epica
Nehmt euch in acht...ein teufel muß ich sein...da ich es nicht wert bin geliebt zu werden...kommt mir nicht zu nahe...ich bringe nur unheil...das sogenannte leben scheißt auf mich...also werde ich dieses mal zurückscheißen und ihm zeigen dass es nichts wert ist,
daß ich darauf verzichten kann...ich war immer nett und lieb zu allen...weil ich dachte dass sei das richtige...weil ich dachte das würde mir helfen,mit allem klar zu kommen...sachen zu verarbeiten...und freunde zu haben...aber das sogenannte leben lehrt : "sei dir selbst das wichtigste, sonst kommst du unter meiner herrschaft nicht klar!"...und so ist es...ich kriege nichts mehr hin...einfach am ende der kräfte...der letzte funken wille und hoffnung...der auch nur auf realitätsverdrängung basierte, ist nun erloschen...was bleibt ist dunkles entsetzen...eine zerfetzte seele...ein verstand der sagt "ich wußte es, aber du mußtest ja unbedingt auf deine gefühle hören..." ja, gefühle...brechreiz, atemnot,erdrückt werden,krämpfe...das fühle ich...alles ist leer...sinnlos...ich bin den sinn los...wieso?...weil ich ein teufel sein muß...das schicksal spielte wohl poker mit dem unglück und hat mein leben eingesetzt und verloren...ja, so ist das...ein dämon bin ich...warum sollte gott sich sonst abwenden? verdammt...in alle ewigkeit...ich sollte dädalus und ikarus nachahmen...nur ohne wachsflügel...ich sollte fallschirmspringen,ohne schirm...während eines formel 1 rennens auf der bahn joggen...die messerschärfe an mir testen...oder in einem experiment zeigen dass meine arme doch besser brennen als die beine... ich sollte mir nen punkt auf die stirn machen und mit der pistole zielschießübungen...wieso kann ich nicht einfach tot umfallen...ich kenne liebe menschen, die so gestorben sind, und so viel hinterlassen...wieso müßen die sterben? wieso MUß ich leben? wenn man die ungerechtigkeit durch das Leben dividiert, erhält man eine 1...aber ich will nicht den eindruck erwecken ich würde hier jammern...oh nein...das ist alles nur eine feststellung... das Leben liefert tag für tag neuen zundstoff für meine selbstmordbombe...ich schreibe hier nicht wieder dass ich mich umbringen werde...ooooh...rettet mich...alles ist sooo scheiße...oh nein...bei meinem glück würde ohnehin irgendwas schief laufen bei dem versuch...im grunde bin ich heute schon gestorben...wenn ich ehrlich bin...bin ich schon lange tod...aber das verdrängen hat mich wenigstens träumen lassen am leben zu sein...und nun bleibt nichts mehr...genau das bin ich...nichts...lieber gott...falls es dich gibt...dann laß mich morgen nicht wieder aufwachen...ich will das alles nicht mehr sehen...bitte...
geschrieben von: Epica
Nobelpreisverleihung, ich komme...rein phänomenologisch betrachtet habe ich 2 dinge bewiesen...erstens...es gibt gott nicht, da ich aufgewacht bin...zweitens...bin ich heute früh in einer blutlache aufgewacht...das einschlafen fiel natürlich schwer...aber irgendwann passierte es doch...auf jeden fall bin ich um 4 uhr aufgewacht..und überall blut...ich hatte nasenbluten...ich kann mich nicht erinnern jemals nasenbluten gehabt zu haben...nur einmal...ich kann mich nicht genau entsinnen wann das war...aber wenn wir davon ausgehen dass die situation ähnlich war, und noch das prinzip meines alten physik lehrers nehmen "einmal ist keinmal, und zweimal ist immer", dann dürfte dies der bewei sein, dass wenn die seele stirbt, dies mit nasenbluten einhergeht...mancheiner mag sagen...watt redet der fürn scheiß...aber beweist mir das gegenteil....
geschrieben von: Epica
Niemand sieht die tränen...
niemanden kümmert es...
ob lebendig oder tod...
kein unterschied...
unerhörte hilfeschreie...
zerfressen...
alles egal...
geschrieben von: Epica
Der erste Gedanke bist du...
wo du wohl bist?
wie es dir grad geht?
warum bist du nicht bei mir?
tränen brechen aus mir raus...
längst habe ich aufgegeben mich dagegen zu wehren..
ich will bei dir sein...
will dich in den arm nehmen und an mich drücken
könnte dich stunden lang angucken während du schläfst...
dich streicheln...
deine nähe ist mein zuhause...
dein lachen meine sonne...
deine stimme meine atemluft...
du bist mein leben...
ein heimatloses leben...
in trister kalter dunkelheit...
erstickend...
du bist nicht da...
ein törichter gedanke war es zu glauben
dass du ausgerechnet mich liebst...
wer bin ich schon...
nur ein kleines einsames herz
das um erlösung fleht...
ungehört...
hilfos
trostlos...
mein letzter gedanke
du
geschrieben von: Epica
Du hast gewonnen... ich gebe auf...du hast mich immer wieder auf die knie gezwungen...mich sogar zu boden geschleudert...aber ich bin immer wieder aufgestanden...
nun, da ich wacklig stehe, will ich einfach nicht mehr, es geht nicht mehr...ich werd mich von alleine auf den Boden legen und nicht mehr aufstehen