Ich las soeben Eure "Vergängliche Ewigkeit". Ein sprachlich sehr schönes Werk, die Worte fließen harmonisch dahin. Das Reimschema bedarf keiner Kritik; man erkennt mühelos die umfassenden bzw. umschließenden Reime, welche Ihr in den vier Strophen gewählt. Die Silbenzahl variiert ein wenig, jedoch stört dies nicht weiter. Zum Inhalt lässt sich nicht viel sagen, da die "Vergängliche Ewigkeit" als abstrakter Begriff nur durch Euch genauer interpretiert werden kann.
Fazit: Dieses Gedicht ist ein Grund mehr, das Schreiben fortzusetzen. *lächelt*
Caligo
geschrieben von: bloodflower7
Hallo twosides:
Ich finde dein Gedicht einfach sehr schön. Vom Stil und vom Sprachlichen her einfach klasse. Die Idee mit den Reimen gefällt mir auch gut. Kann mich meinem Vorgänger nur anschliessen !
Ich finde die Idee "Vergängliche Ewigkeit" ist auch gut umgesetzt worden. Schreib auf jeden Fall weiter !
Gruß, bloodflower
geschrieben von: Twosides
Ich danke euch für euer Lob, sowas höhrt man immer wieder gerne.
Ich habe soeben mein neustes Werk gepostet und wäre dankbar für eine Kritik.
Eine nette Parabel auf die alltäglichen Kämpfe im Leben.
Es hat nicht die Flüssigkeit wie das Gedicht an die vergängliche Ewigkeit.
Die erste Zeile ist ziemlich abgehackt, ich finde es liest sich besser wenn du aus der ersten Zeile
"Er ist ein Krieger dieser Welt" machst.
Die zwei darauffolgenden Verse sind nicht sehr gut gelungen. Der darin enthaltene Gedankengang ist fragmentiert, das fügt sich nicht an den ersten Vers an.
Nicht den Sieg wirst du erringen
nur der Tod ist dein eigen Lohn
weder Ruhm noch Ehre bringen
bleibt letztendlich nur Spott und Hohn
die dritte Zeile in diesem Vers beziehe ich auf Tod. Der wird keinen Ruhm usw bringen
er wird keinen Ruhm, keine Ehre bringen?
was übrig bleibt sind Spott und Hohn?
Bist Spielball dem grotesken Schicksal
erhält dir deinen Reim, aber du musst keine "sprachlichen Opfer" an den Genitiv bringen.
Bist Spielball dem grotesken Schicksal
das grausamer noch ist als der Tod
erleidest zynische Qual
im bleichen Morgenrot.
im letzten Quartett hast du einen längeren Satz drin. Der schwarze Schnee ist auch zu gut um ihn nicht zu verwenden.
Das "Grabe" klingt dafür nicht gut.
Schwarzer Schnee, der auf`s Grab Dir fällt?
Es ist kein schlechtes Gedicht, nur Pech das du es hinter ein gelungeneres gepostet hast
:) :)
geschrieben von: Twosides
Ich habe in diesem Gedicht einige Abstriche gemacht, weil ich wollte das die Silbenzahl diesmal genau stimmt.
Zitat:Schwarzer Schnee auf dein Grabe fällt
Dieser Satz scheint zwar länger, jedoch ist die Zahl der Silben gleich. Allerdings wäre es sprachlicher wohl etwas besser gegangen. Ähnlich sieht es bei "Spielball des grotesken Schicksal"
aus.
Nächstes mal ist es wahrscheinlich klüger die Abstriche bei der Silbenzahl und nicht bei der Sprache zu machen. :)
geschrieben von: Sneaky
Die genau gleiche Silbenzahl ist es nicht, sondern es geht ganz genauso auch um den Rhythmus beim Lesen.
Pfahl z.B. ist genauso ein einsilbiges Wort wie "und". Aber lesen und aussprechen ist was anderes bei beiden. Der Lesefluss wird sowohl von der Silbenzahl als auch von der Betonung beeinflusst.