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gott?

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geschrieben von: trustinghim

ich frag mich gerade, was ihr alle für ein bild von gott und dem christentum allgemein habt....wenn ich das hier alles so lese, anscheinend kein gutes.....
ich frag mich warum.....
hattet ihr so schlechte erfahrungen mit christen?
ich verstehe, wenn man in der heutigen zeit nicht mehr viel von der kirche hält....denn das scheint tote religion zu sein....ich halte auch nicht viel davon.....aber es sind doch nicht alle "christen" so.....
naja....klärt mich mal auf.....



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim wenn ich das hier alles so lese..... [/B]


Ja das mit dem Lesen ist ´ne prima Idee, es sollten hier schon ein paar hundert Threads zum Thema geben :)

Was hälst Du eigentlich als Missionierer vom germanischen Götterglauben, Ihr habt doch schon aus Hel´s Reich die Hölle gemacht und den Ägypter Seth (Satan) zum Boss erklärt :p

E-Light



geschrieben von: JimmyVoice

Ich finde beim Christentum halt nicht die Antworten die ich gesucht habe und mein eigenes Leben hat mich eben halt meine Antworten woanders finden lassen. Ich kann mit der Bibel halt nichts anfangen. Ich hab nichts gegen Christen, aber deren Glauben ist nun mal nicht mein Glauben



geschrieben von: Fayve

ja das stimmt
es ist ja schon fast nen glaubenskrieg

jeder besteht darauf recht zu haben

nützt ja sowie so nichts

also ich bin kein christ
ich könn mich auch keiner religion so richtig anschließen und an einen gott glauben
aber die lehren einiger religionen sind echt interesant

und style (gotik,und sowas...)interesieren mich



geschrieben von: Duion

religion ist keine philosophie, sondern das christentum hat immer versucht alle philosophie zu zerstören.
religion = organisierte unwissenheit/ sozusagen feind der weisheit/wahrheit
philosophie = suche nach der wahrheit/freund der weisheit
also :mad:



geschrieben von: Montrose

Das Problem bei der philosophischen Wahrheit ist, daß man nur zur Wahrheit gelangt, wenn man sie auch dann erträgt, wenn sie sehr unangenehm ist. Die Philosophie kann einen in einer Wüste stehen lassen. Das spricht nicht für Religion als Alternative. Aber es soll darauf hinweisen, daß auch Philosophie ihren Preis hat, wenn sie diesen Namen verdient.

Die Religion als Instituion ist im besten Fall der Versuch, die Leute vor noch größerem Unfug - nämlich Eiferertum, und damit kann man ja bekanntlich jeden Unfig begründen - zu bewahren und vielleicht den einen oder anderen Anstoß zu geben. Im schlechteren Fall ist es pure Machtausübung und Gier.

Wenn man von Religion als spiritueller Erfahrung spricht, so bin ich der Meinung, daß man definitiv keine Entscheidungsfreiheit hat. Entweder Du hast solche Erfahrungen und kannst sie nicht abblocken, wann sie kommen. Oder Du hast diese Erfahrungen nicht, und dann kannst Du alles mögliche versuchen - Pilgerreise in alle Herrenländer, Seminare, Gurus, Bibellesen - und Du wirst diese Erfahrung dennoch nicht bekommen. Darum ging's übrigens bei Kain und Abel ;).

Natürlich könnte ich jetzt auch zeigen, daß viele philosophische Gedanken bis hin zum wissenschaftlichen Experiment aus christlich-philosophischen Traditionen stammen. Aber ich glaube, darum geht's im Moment gar nicht



geschrieben von: trustinghim

also.....1. ist es nicht verboten als christ fragen zu stellen...wir sind keine dummen menschen, die einfach blind irgendwas hinterher rennen.....und im übrigen sollte man wissen, dass theologie sehr viel von philosophie lebt....zum beispiel auch von nietzsche....philosophie ist eines der wichtigen fächer, wenn man theologie studieren will.....
2. man hat im christentum wohl die größte entscheidungsfreiheit überhaupt....angefangen bei adam und eva...gott hat ihnen den baum mit den apfel dran hingestellt....und er wollte sehen, wie sehr sie ihm vertrauen....hat ihnen die freihe entscheidung gelassen...er wollte ihnen ncihts vorenthalten oder so....und sie haben sich wissentlich gegen gott entschieden und sind seinem rat nciht gefolgt....sie hatten die freie entscheidung....genau wie jeder heute....



geschrieben von: JimmyVoice

Das Problem bei Adam und Eva ist doch die Erkenntnis daraus...hörst du nicht auf Gott, wirst du dafür bestraft und genau das zieht sich beim christentum halt durch....



geschrieben von: Desira

Zitat:
sie hatten die freie entscheidung....genau wie jeder heute....


"Der Mensch ist frei, muss für sich selbst entscheiden und damit Verantwortung für alles was er tut und nicht tut übernehmen..." (Satre)
Fällt mir dazu nur ein ;)

Ich bin zwar Atheist, aber ich habe kein schlechtes Bild vom Christentum oder Gott. Es ist nur so, daß das nichts ist, was mich mitreisst und was ich für so wichtig halten würde, daß ich mein Leben danach ausrichte.
Ich glaube an materielle Dinge und an Magie (obwohl das ja nun irgendwo Blödsinn ist...).



geschrieben von: trustinghim

gott ist kein strafender gott...sonst wären wir wohl alle nicht mehr da....oder? also....gott ist gnädig und liebend...alles was er will, ist dich....wiel er dich als sein kind liebt....und genau deshalb lässt er dir ja die entscheidung: er oder du willst dein eigener herr sein....und die konsequenzen kennt jeder....aber trotzdem gibt es noch genug leute, die sich nciht für ihn entscheiden....
in keiner anderen religion ist gott mensch geworden...gott hat sich für uns so demütigen lassen...von seinen eigenen kindern ist er gequält worden....ist an seinem eigenen blut qualvoll am kreuz erstickt (ihr solltet mal medizinische berichte darüber lesen, was da alles passiert bis man tot ist....)und dann sagen wir noch: ach gott, der liebt uns doch eh nciht....lässt uns hier leiden....oder sonstwas.....und zweifeln ncoh irgendwas an....



geschrieben von: Desira

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
....ist an seinem eigenen blut qualvoll am kreuz erstickt


das war Jesus, nicht Gott ;)



geschrieben von: JimmyVoice

schliesslich ist Gott unsterblich ;)



geschrieben von: trustinghim

klar war das jesus....ich bin ne dumm....aber was glaubst du wer jesus war? gottes sohn....und in der bibel steht: gott selbst ist mensch geworden



geschrieben von: JimmyVoice

Jesus war ein Scharlatan, ein Schwindler....sagen die einen
Jesus war einfach nur ein Prediger mit guten Kenntnissen in der Medizin....sagen die anderen

Jesus der Sohn Gottes? Bisher gab es kein Vaterschaftstest, der das beweisen kann *g*

Nicht das jetzt falsches aufkommt, für mich existiert ein Gott.....aber wanders konnte man das von mir ja lesen. Meine Auffassung von Gott ist eben nicht die allgemeine Auffassung der Christen, wer sich genau damit beschäftigt und Gottglauben anderer Religionen vergleicht, dann sieht man auch das sich viele Auffassungen von Gott gar nicht so unterscheiden



geschrieben von: decay73

Nun, gegen das Christentum an sich ist grundsätzlich nicht viel einzuwenden (über den alttestamentarischen Gott lasse ich mich jetzt besser nicht aus).

Die Ideen (und Werte und Normen), die im Christentum gelten, sind so fasch nicht. Vielleicht hat Jesus sie ja auch bei einer Wanderung durch Tibet von den Buddhisten abgeschaut (erste Hinweise darauf scheint es ja zu geben) - aber das nur am Rande.

Darüber, daß die Religion nicht immer etwas Gutes daraus gemacht hat, brauchen wir uns ja anscheinend nicht zu steiten.


Was mir aber immer wieder bei einigen mißfällt, ist das Missionsgehabe und die Tatsache, daß sich manche Christen als etwas besseres verstehen.

Wenn du z.B. schreibst "man hat im christentum wohl die größte entscheidungsfreiheit überhaupt" so frage ich mich, warum ein Angehöriger einer anderen Religion oder gar ein Atheist diese Entscheidungsfreiheit nicht haben soll?


~decay~



geschrieben von: Desira

Gott ist in Jesus oder als Jesus Mensch geworden?
Hat er dann Werbung für sich selbst gemacht?

*decay recht geb*
ich bahupte einfach mal, ich habe sogar mehr Entscheidungsfreiheit als Christen, da ich mich nicht an religiöse Gebote halten muss. Nur an die weltlichen.



geschrieben von: trustinghim

ich weiß nciht....welche auffasung du von gott hast....sorry....
aber ich finde, es ist eindeutig, dass jesus gottes sohn war....also....er wird im alten testament oft genug angekündigt....
die prophetien haben sich alle bestätigt.....
also.....ich meine...die juden warten ja auch noch auf ihren messiahs....aber meiner meinung nach können sie da ncoh lange warten....er war ja shcon da



geschrieben von: JimmyVoice

Ob es nun gefällt oder nicht, Jesus war ein Jude.... bevor es Jesus gab, gab es schon lange das Judentum, aus dem dann durch Jesus , der Christentum entstand..... einige christen vergessen gerne das sie jüdischen ursprung haben ;)
die anderen sagen gerne, Ätschebätsche ihr Juden, wir haben einen Messiah und ihr nicht



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von decay73
Was mir aber immer wieder bei einigen mißfällt, ist das Missionsgehabe und die Tatsache, daß sich manche Christen als etwas besseres verstehen.

Wenn du z.B. schreibst "man hat im christentum wohl die größte entscheidungsfreiheit überhaupt" so frage ich mich, warum ein Angehöriger einer anderen Religion oder gar ein Atheist diese Entscheidungsfreiheit nicht haben soll?





ich verstehe, dass dieses "missionsgehabe" unheimlich nerven kann....aber wir sind von gott dazu aufgerufen worden, unseren glauben weiterzugeben.... und das nennt man im übrigen evangelisation....;o)
und....wir sind als christen ncihts besseres...wer das denkt, hat vieles nicht gecheckt.....traurig....ich fühl mich als nciht besseres....ich bin nur oft besser dran....

und jeder mensch hat diese entscheidungsfreiheit...ich habe nciht gesagt, dass diese sich auf christen beschränkt....gott liebt ja schließlich auch nciht nur christen.....



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von Desira
Gott ist in Jesus oder als Jesus Mensch geworden?
Hat er dann Werbung für sich selbst gemacht?

*decay recht geb*
ich bahupte einfach mal, ich habe sogar mehr Entscheidungsfreiheit als Christen, da ich mich nicht an religiöse Gebote halten muss. Nur an die weltlichen.



gott ist in jesus mensch geworden....(so theologisches zeugs hier...;o)
er hat nciht werbung für sich slebst gemacht oder so.....nein....

ich MUSS mich an ncihts halten....



geschrieben von: decay73

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
aber wir sind von gott dazu aufgerufen worden, unseren glauben weiterzugeben....

Dann muß man sich allerdings nicht wundern, wenn man irgendwann nur noch genervte Reaktionen erntet (um mal auf deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen)

Zitat:
ich fühl mich als nciht besseres....ich bin nur oft besser dran....



Und ich sage, daß ich besser dran bin...und nun? :)

~decay~



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von JimmyVoice
Ob es nun gefällt oder nicht, Jesus war ein Jude.... bevor es Jesus gab, gab es schon lange das Judentum, aus dem dann durch Jesus , der Christentum entstand..... einige christen vergessen gerne das sie jüdischen ursprung haben ;)
die anderen sagen gerne. Ätschebätsche ihr Juden, wir haben Messiah und ihr nicht



ich weiß das shcon...keine angst...ich weiß auch, dass die juden das auserwählte volk gottes sind....und das weiß ich auch als christ.....(viele juden sind heute auch messiahnische juden....;o)



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von decay73


Und ich sage, daß ich besser dran bin...und nun? :)




hast du jemanden, der immer für dich da ist? wirklich immer? jemanden, zu dem du immer kommen kannst...egal mit was...dem du alles erzählen kannst (gott weiß es zwar eh shcon....)?
jemand, der immer an deiner seite ist? der zu dir steht, egal was du gemacht hast? ich schon....



geschrieben von: decay73

Ja, den habe ich.



geschrieben von: trustinghim

hierzu noch ein gedicht....(kennt sicherlich eh fast jeder):
Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."


Margaret Fishback Powers



geschrieben von: JimmyVoice

sorry, aber mich als Gott würde es nerven wenn sich zig Millionen bei mir ausheulen wollen, wenn zig Millionen von mir das unmögliche verlangen....aber ich bin nicht Gott und habe auch nicht seine unendliche Geduld ;)


Gott weiss schon wie ich es meine :)



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von decay73
Ja, den habe ich.


ehrlicher weise will ich mal wissen, wer das sien soll? also.....ist ein mensch so vertrauenswürdig? dieser mensch wird dich auch mal enttäuschen...gott nciht



geschrieben von: decay73

Ich habe ja nicht gesagt, daß es ein Mensch ist.
Aber eben auch nicht ein Gott.

Du glaubst mir nicht? ;)

@Spuren im Sand:
Man kann das Wort 'Gott' durchaus quasi beliebig ersetzen.

~decay~



geschrieben von: trustinghim

*g* also....ja...wie würdest du es ersetzen?



geschrieben von: decay73

Nun, das verrate ich jetzt erst mal nicht, denn deine ursprüngliche Frage war ja, was man vom Christentum hält.

Dazu habe ich mich geäußert.

Ich will hier jetzt aber gar nicht die Frage, ob es Gott überhaupt gibt diskutieren. Das ist eine Frage des Glaubens und läßt sich nicht daher eigentlich gar nicht diskutieren.

Zum anderen habe ich die Befürchtung, daß alles, was ich dann schreiben werde, von dir nicht akzeptiert würde und du (wie schon so viele) versuchen würdest, mich in gewisser Weise von deiner Sichtweise zu überzeugen.

Das ist nicht nur ein sinnloses Unterfangen, sondern könnte dann auch dazu führen, das wir uns im "Kaiser" wiederfinden. Ich denke da hast weder du noch ich ein Interesse dran. :)

Es fände es nur schön, wenn auch ein Christ einen anderen Glauben so akzeptieren könnte, wie ich z.B. den christlichen Glauben.

~decay~



geschrieben von: trustinghim

es ist so, dass ich es akzeptieren kann.....ich hab nciht das gefühl, dass es bei mir nicht so wäre....nur man diskutiert halt gerne drüber....;)



geschrieben von: Sylpha

Wenn ich mal meine Meinung äußern darf...

Das Christentum bzw. die Kirche, hat zwar einige Fehler gemacht, z.B. die Inquisition, die Kreuzzüge und die Heuchlerei von manchen Gläubigen, aber sie hat auch Gutes getan.

Die christliche Kirche hat seit ihrer Existenz und seit sie großen Einfluss hat, dazu geführt, dass die Menschen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen und nicht mehr wegen Nichtigkeiten sich den Schädel einschlagen. Sie hat Normen und Werte aufgestellt, sowie geregelt, was zu tun ist.
Der christliche Glaube hat den Menschen Hoffnung gegeben, Dinge durchzustehen oder zu tun, die sie sonst nicht geschafft hätten.

Das kann man wohl nicht verneinen.

Ich selbst glaube an keinen Gott, aber weiß wohl, wie gut ein Glaube ist, egal ob nun christlich, jüdisch oder heidnisch. Der Glaube schließt den Menschen, der in ein Gemeinschaftstier ist zu einer solchen zusammen. Man fühlt sich zugehörig, hat Regeln, nah denen man lebt und Kraft.

Wie jede Religiom hat das Christentum an sich Widersprüche und Dinge, die ungerecht sind (meiner Meinung).
Jedoch kann man der Theorie des Christentums auch keinen Vorwurf machen, was die Umsetzung angeht. Vieles, was in der Bibel als gut gedacht war, wurde von der Kirche, der Institution und nicht dem Christentum selbst, verdreht. Also ein Unetrschied zwischen Theorie und Praxis.



geschrieben von: decay73

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
nur man diskutiert halt gerne drüber....;)

Und ich halte solch eine Diskussion grundsätzlich für nicht sehr 'produktiv', da sie meist zu gegenseitigen Angriffen und Provokationen führt.

Abgesehen davon wurde/wird es bereits an vielen Stellen diskutiert.

~decay~



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
hast du jemanden, der immer für dich da ist? wirklich immer? jemanden, zu dem du immer kommen kannst...egal mit was...dem du alles erzählen kannst (gott weiß es zwar eh shcon....)?
jemand, der immer an deiner seite ist? der zu dir steht, egal was du gemacht hast? ich schon....



Nun haben wir ja doch wieder mal eine schöne Diskussion über ´Gott´. Naja Nullum est iam dictum, quod non sit dictum prias (Es gibt nichts zu sagen, was nicht früher bereits gesagtwurde...)

An die Existenz eines Gottes zu glauen heisst, auf die Existenz einer unsterblichen Seele zu spekulieren.

Doch was ist den die Seele ?
Im Grunde höre ich nur meine eigene Stimme im Kopf (Gedanken) in erlernter deutscher Sprache, d.h. hier kommt für mich eher ein biologischer Entwicklungsprozess unter Einfluss meiner geografischen Herkunft in Betracht. Eine beträchtliche Weiterentwicklung einiger Aminosäuren der Ursuppe mit ein paar Hormonen und sonstiger Körperchemie garniert und wir haben unser so fantastisches Gefühlsleben, was wir zum Teil den Tieren ja absprechen, weil nur der Mensch mehr ist, als die Summe seiner Einzelteile...

Wer einen Menschen langsam an Altersdemenz hat siechen sehen, wer ein Freund hat, der nach einm Unfall das geistig sabbernde Niveau eines Kleinkindes hat, der sieht im selben Körper unterschiedliche Wesen, die nichts miteinander gemein haben. Was macht den die Seele zwischenzeitlich. Trifft sie sich mit der Dreifaltigkeit zur Skatrunde, bis der Körper wieder Würmerfutter wird ?????

Es gibt keine Seele, es gibt keinen Gott und sollte ich mich wirklich irren, dann ist er mir sowas von egal...
Schick ´IHN´ ggfls doch mal vorbei, ich hätte da noch ein paar Themen offen...

E- don´ttrusthim- Light



geschrieben von: Selian

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
hast du jemanden, der immer für dich da ist? wirklich immer? jemanden, zu dem du immer kommen kannst...egal mit was...dem du alles erzählen kannst (gott weiß es zwar eh shcon....)?
jemand, der immer an deiner seite ist? der zu dir steht, egal was du gemacht hast? ich schon....



Was ist so besonders daran das du deinem Gott alles erzählen kannst? Ich kann meiner Schreibtischlampe auch alles erzählen, die Wirkung ist genau die gleiche. Solange dein Gott nicht auf Erden kommt und dir konkret und nachweislich hilft gibts da keinen Unterschied.



geschrieben von: JimmyVoice

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
ich frag mich gerade, was ihr alle für ein bild von gott und dem christentum allgemein habt....wenn ich das hier alles so lese, anscheinend kein gutes.....


Was ist denn so schlimm daran kein gutes Bild von Gott zu haben?Warum soll man deswegen gleich kein gutes Bild vom Christentum haben? Warum soll man dadurch wiederrum kein gutes Bild von Christen haben?
--------------------------------------------------------------------------------
Ich habe ein gutes Gottbild, sag ich mal so. Besser meine Meinung über Gott habe ich mir in erster Linie selbst gemacht.
Vom Christentum halte ich absolut nichts. Ist das schlimm? Nein keineswegs.
Über Christen versuch ich mir kein Bild zu machen, ich versuch da einfach neutral zu bleiben.

Jedem das seine halt :)



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von Selian
Was ist so besonders daran das du deinem Gott alles erzählen kannst? Ich kann meiner Schreibtischlampe auch alles erzählen, die Wirkung ist genau die gleiche.


*lol*, falls Du´n Feedback brauchst, kannst Du dir ja ´nen Hund suchen, der wedelt wenigstens mit dem Schwanz, wenn man mit Ihm redet *beg*

E-Light



geschrieben von: Selian

Zitat:
Original geschrieben von Evillight
*lol*, falls Du´n Feedback brauchst, kannst Du dir ja ´nen Hund suchen, der wedelt wenigstens mit dem Schwanz, wenn man mit Ihm redet *beg*

E-Light



Das wäre aber dann auch nix was man ein Wunder nennen würde, oder? Solange eine Unterhaltung mit Gott die Effektivität einer Unterhaltung mit meiner Schreibtischlampe besitzt, begnüg ich mich erstmal weiterhin mit Menschen. ;)



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
ich weiß nciht....welche auffasung du von gott hast....sorry......er wird im alten testament oft genug angekündigt....


Also Bruder des Glaubens, ich habe etwas im alten Testament rumgeschmökert, am Besten fand ich die Phasen der Ausrottung der Völker auf dem Gebiet, dass dem Volk Gottes ´zugesprochen´ wurde, die Anweisungen, all die zu ermorden, die anders denken oder fühlen und als Dein Zimmermann sich bequemte, eine Nichtjüdin zu heilen, weil doch jeder ´Hund ein Stück Brot om Tisch des Herrn erhält´ da wusste ich... f... you...

SEINE Liebe (so es den Sadisten- Bastard ´Gott´ gibt) kannst Du für Dich behalten. Ich wäre Satanist, wenn ich an den Teufel glauben würde...

@Trustinghim Versuch Dich an mir (evillight@goldmail.de), bloß komm mir nicht mit Vertrauen auf das ´Gute´, denn das was ´Gut´ ist bestimmen jene, die überleben und nicht die friedfertigen Völker, welche durch ´Dein Volk´ und die Menschen Deiner Art ausgelöscht wurden... !!!!!!

Evillight

P.S: Versuch ggfls mal ´nicht(s)´ richtig zu schreiben, niemand ist vollkommen,aber ER wird Dir helfen...



geschrieben von: Christian220

Gäbe es Gott nicht, so müßte man ihn erfinden! (Voltaire) Die Angst zwingt das Volk in die Kirchen, zu den Religionen oder in die Partei. Oder in beide Möglichkeiten, falls es da oben ja doch noch etwas gibt, ist man vorsichtshalber abgesichert! Man ist klug...
Religion ist einesteils Opium für das Volk, welches es einlullt, und ihm die Eigenverantwortlichkeit für sein Denken und Tun abnimmt. (Absolution - kath. R.) Das ist bequem und führt unweigerlich zur Stagnation im Hinblick auf die verantwortungsbewußte Weiter- und Höherentwicklung unseres "Ich", dem wohl einzigen SINN unseres Mensch-Seins auf Erden.
Der MENSCH macht die RELIGION, die Religion nicht den Menschen! (K. Marx)
Der Himmel (u.d. Hölle) wurden von Menschen ERFUNDEN, denen die Erde nichts mehr zu bieten hat. Religion schuf sich einen MACHTAPPARAT durch die MORAL. (GUT und BÖSE) Tugenden, deren Übertretungen Schuldgefühle erwecken. (Ablasshandel und das Geld klang im Kasten, von den ärmsten für den Vertreter Gottes auf Erden!!! (Luther-Film, sehr einleuchtend). Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich denke schon.
Frdr. Nietzsche forderte eine "Moralinfreie Tugend". Also, selbständig und eigenverantwortliches Denken und Handeln. Größtmögliche Unabhängigkeit. Sicher, wohl der unbequemste aller möglichen Wege, aber: welch ein Ziel. Erstrebenswert.
Gruß Christian220



geschrieben von: Evillight

Zitat:
Original geschrieben von Christian220
...Der Himmel (u.d. Hölle) wurden von Menschen ERFUNDEN, denen die Erde nichts mehr zu bieten hat... [/B]


Schöne Zitate, wo ich mehrteils völlig mitgehe. Wer an den Gehalt eines ´Alten´ wie ´Neuen Testament´s´ glaubt, mag mir die Gnade eines Gottes erklären, der die Menschen Jericho´s auslöschte, weil diese nicht die ´Seinen´ waren...

Ich bin es wohl auch nicht und ich werde meine Heidenfeste feiern auch wenn diese IHM ´ein Greul´ sein sollte...

Wir leben im 21-zigsten Jahrhundert und führen solche Diskussionen *kopfschüttel*, mal sehen, ob mir der ´Trustinghim- Prediger´ etwas entgegenzusetzen hat...

Evillight



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von Selian
Was ist so besonders daran das du deinem Gott alles erzählen kannst? Ich kann meiner Schreibtischlampe auch alles erzählen, die Wirkung ist genau die gleiche. Solange dein Gott nicht auf Erden kommt und dir konkret und nachweislich hilft gibts da keinen Unterschied.


du wirst es wohl kaum glauben...aber gott hilft mir klar....jeden tag.....auch wenn er´s auf seine art und weise tut und nciht so wie du´s wohl gern hättest und er mal eben vorbeikommt, um mal hallo zu sagen und mir bei was zu helfen.....



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von Evillight

P.S: Versuch ggfls mal ´nicht(s)´ richtig zu schreiben, niemand ist vollkommen,aber ER wird Dir helfen...


okay...wenn du nicht mehr so viele rechtschreibfehler machst....;o)



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von Christian220
Gäbe es Gott nicht, so müßte man ihn erfinden! (Voltaire) Die Angst zwingt das Volk in die Kirchen, zu den Religionen oder in die Partei. Oder in beide Möglichkeiten, falls es da oben ja doch noch etwas gibt, ist man vorsichtshalber abgesichert! Man ist klug...
Religion ist einesteils Opium für das Volk, welches es einlullt, und ihm die Eigenverantwortlichkeit für sein Denken und Tun abnimmt. (Absolution - kath. R.) Das ist bequem und führt unweigerlich zur Stagnation im Hinblick auf die verantwortungsbewußte Weiter- und Höherentwicklung unseres "Ich", dem wohl einzigen SINN unseres Mensch-Seins auf Erden.
Der MENSCH macht die RELIGION, die Religion nicht den Menschen! (K. Marx)
Der Himmel (u.d. Hölle) wurden von Menschen ERFUNDEN, denen die Erde nichts mehr zu bieten hat. Religion schuf sich einen MACHTAPPARAT durch die MORAL. (GUT und BÖSE) Tugenden, deren Übertretungen Schuldgefühle erwecken. (Ablasshandel und das Geld klang im Kasten, von den ärmsten für den Vertreter Gottes auf Erden!!! (Luther-Film, sehr einleuchtend). Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich denke schon.
Frdr. Nietzsche forderte eine "Moralinfreie Tugend". Also, selbständig und eigenverantwortliches Denken und Handeln. Größtmögliche Unabhängigkeit. Sicher, wohl der unbequemste aller möglichen Wege, aber: welch ein Ziel. Erstrebenswert.
Gruß Christian220




sagte ich nicht schon an einer stelle, dass man wohl etwas falsch verstanden hat, wenn man meint als christ würde man nur das tun, was in der bibel steht und blind irgendwas hinterher rennen? also so gesehen ist das, was du hier sagst irgendwie schon hinfällig für mich.....(und du scheinst auch nur philosophen hinterher zu rennen.....) (ich geh in ethik....und hab auch ahnung)



geschrieben von: trustinghim

Zitat:
Original geschrieben von Evillight
Schöne Zitate, wo ich mehrteils völlig mitgehe. Wer an den Gehalt eines ´Alten´ wie ´Neuen Testament´s´ glaubt, mag mir die Gnade eines Gottes erklären, der die Menschen Jericho´s auslöschte, weil diese nicht die ´Seinen´ waren...

Ich bin es wohl auch nicht und ich werde meine Heidenfeste feiern auch wenn diese IHM ´ein Greul´ sein sollte...

Wir leben im 21-zigsten Jahrhundert und führen solche Diskussionen *kopfschüttel*, mal sehen, ob mir der ´Trustinghim- Prediger´ etwas entgegenzusetzen hat...

Evillight



okay...dann setz ich mal was dagegen.... 1. feierst du auch weihnachten und ostern, oder? ich glaube kaum, dass du auf dann auf deine geschenke verzichtest, weil es ein christliches fest ist......

2. sollte man wiessen, dass es einen unterschied zwischen altem und neuen testament gibt.....



geschrieben von: Tiberon

Weihnachten und christlich ... is klar ..
Zitat:
ich verstehe, dass dieses "missionsgehabe" unheimlich nerven kann....aber wir sind von gott dazu aufgerufen worden, unseren glauben weiterzugeben.... und das nennt man im übrigen evangelisation....;
ihr seid von eurem gott auch dazu aufgerufen, andersgläubige zu erschlagen ...


und Sylpha: mach mal die augen auf - dein post kann ich nur als absolut realitätsfremd bezeichnen



geschrieben von: Sylpha

Es ist schön, dass du eine Meinung hast, diese auch vertrittst, und an anderen Kritik übst.
Aber kannst du mir bitte erklären, was an meiner Meinung so "realitätsfremd" ist.
Ich bin gern bereit, andere Meinungen zu akzeptieren und auch zu diskutieren, und mich auch überzeugen zu lassen, aber biite erklär mir, was so falsch ist!

Ich habe, um es kurz zu fassen folgendes gesagt:
- die Kirche hat eine Gesellschaft aufgebaut und geregelt
- ein Glaube, egal an was, gibt Kraft
- dass es auch Widersprüche in Theorie und Praxis gibt.



geschrieben von: Selian

Zitat:
Original geschrieben von trustinghim
du wirst es wohl kaum glauben...aber gott hilft mir klar....jeden tag.....auch wenn er´s auf seine art und weise tut und nciht so wie du´s wohl gern hättest und er mal eben vorbeikommt, um mal hallo zu sagen und mir bei was zu helfen.....

Er hilft dir...Jeden Tag. Wobei denn und vor allem wie? Das muß ja eine göttliche Hilfestellung sein, denn sonst könntest du ja nicht wissen das es Gott war!?

Woran merkst du, das Gott dir geholfen hat?



geschrieben von: Tiberon

nur zu gern Sylpha:

Um in einer Gemeinschaft zu leben, braucht man kein Christentum und schon gar keine Kirche. Gemeinschaften entstehen auch so von ganz allein. Normen und Werte sind keine päpstlichen Erfindungen. Und wo die Kirche Hoffnung gegeben hat, war sie Mutter der Ängste und Vater der Not.

2000 Jahre Kirche - und wann hat der Papst versucht mal wirklich was im Interesse der Menschen zu tun? Nie hat Sie ihren Enfluss wirklich genutzt, um mal was Anständiges zu tun.

Gut, es gibt Armenspeisung usw. - doch sind die erstens nicht vom Vatikan bezahlt und zweitens verblassen sie bei der Gegenüberstellung mit dem durch den christlichen Glauben angerichteten Leid.
Aber was sind schon die handvoll Kräuteromas die man verbrannt hat ...
was die klugen Köpfe, die wegen Irrglaubens starben
was die Andersgläubigen, die man erschlagen, verbrannt, ... hat
was ...
aber zum Glück bekommen ein paar Penner warme Suppe:rolleyes:


Das Christentum nicht ganz so, aber die Kirche als Krebsgeschwür zu bezeichnen, ist fast schon Schönmalerei!

Zitat:
Das Christentum bzw. die Kirche, hat zwar einige Fehler gemacht, z.B. die Inquisition, die Kreuzzüge und die Heuchlerei von manchen Gläubigen, aber sie hat auch Gutes getan.

Die christliche Kirche hat seit ihrer Existenz und seit sie großen Einfluss hat, dazu geführt, dass die Menschen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen und nicht mehr wegen Nichtigkeiten sich den Schädel einschlagen. Sie hat Normen und Werte aufgestellt, sowie geregelt, was zu tun ist.
Der christliche Glaube hat den Menschen Hoffnung gegeben, Dinge durchzustehen oder zu tun, die sie sonst nicht geschafft hätten.





geschrieben von: Sylpha

Danke ersteinmal für deine prompte Antwort!

Ja, dass Gesellschaften auch allein entstehen können, das kann ich mir gut vorstellen. Aber das Christentum ist in manchen Teilen eine sehr friedfertige Religion. Zum Beispiel, dass man auch die andere Backe hinhalten sollte.
Bevor du jetzt nen Tobsuchtsanfall bekommst ;) , ich weiß von mir selbst, dass ich eine der letzten bin, die soetwas tun würde, das geb ich auch ehrlich zu, aber es ist rein für die Gesellschaft besser zu vergeben, als zu rächen!

Ich wurde auch von einem ehemaligen Mitschüler (evangelisch) beschimpft und angeschnauzt, eben, weil ich auch in meiner alten Schule meine Meinung über die Praxis gesagt habe, und das ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Aber ich versuche eben auch das Gute zu sehen.

Ich finde auch, dass die Kirche viele Sauereien begangen hat und manche Gläubige heute noch welche begehen. Und ich wollte mit meinem Posting keinesfalls die Kirche als etwas unantastbares darstellen, nein. Wie du vielleicht gelesen hast, bin ich selbst Atheistin und wenn ich den christlichen Glauben für so gut befinden würde, wie es zu sein scheint, würde ich auch zur Kirche übertreten. Aber dem ist nicht so. Ich wollte nur die guten Dinge hervorheben, die die Kirche, in meinen (!) Augen getan hat. Glaube mir, dass ich beide Seiten sehe. Und dass ich auch der Meinung bin, dass die Kirche ihre Macht falsch eingesetzt hat, etc. pp.

Die Staffelungen im Preis für Beerdigungen, die Behauptung, mit einer Beichte, wäre eine Tat gegessen, und vor allem eben jene Widersprüche zwischen Theorie und Praxis...
Die Verbrechen, die sie begangen hat. Aber das hat weniger mit der reinen Theorie zu tun.

Ich denke, dass wir da schon einer Meinung sind, ich habe meinen Post vielleicht etwas zu einseitig geschrieben, als ich denke.

Und die Armenspeisung gibt es auch von der Volkssolidarität und anderen nicht christlichen Vereinen, sofern ich mir das nicht einbilde.

Mit sehr freundlichen Grüßen!
Sylpha





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