[Irgendwann einmal...] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1



Irgendwann einmal...

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Namida

Irgendwann einmal,
warst du der,
mit dem ich reden konnte,
warst du der,
der mir zuhörte,
mir dinge anvertraute,
die ich zuvor,
nicht einmal ahnen konnte.

Irgendwann einmal,
war ich dem leben so nahe,
dem tod so fern,
dass es schien,
niemand könne mich ihm mehr entreißen.
Ich nannte dich "Freund"
konnte auf dich bauen,
du warst da,
wann immer ich dich brauchte.

Irgendwann einmal,
zeigtest du mir einen Weg,
halfst mir auf die Füsse
um die ersten Schritte
tun zu können,
gabst mir Schutz,
vor den ersten Gefahren,
und die Hoffnung,
dass ich ankommen würde.

Irgendwann einmal
war alles vorbei
so plötzlich,
wie es gekommen war,
du sagtest noch,
unsere wege werden sich trennen,
du sagtest,
es sei nicht für immer,
wir würden uns wiedersehen.

Irgendwann einmal,
warst du dann weg,
ich blieb auf dem Weg,
kam Schritt um Schritt weiter,
doch mir fehlte ein Freund,
der ihm kannte,
ihn vor mir gegangen war,
und mir Rat gab,
wenn ich ihn brauchte.





geschrieben von: Little Devil

Boah....... das is der Hammer. Genauso hab ich es erlebt, schon oft...... Aber ich frage mich immer wieder, warum das so ist? Nur wird mir diese Frage nie beantwortet werden.

Liebe Grüße



geschrieben von: Crysania

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Namida:

du sagtest noch,
unsere wege werden sich trennen,
[/quote]

... noch schmerzhafter ist wenn es einem nicht gesagt wird, sondern man es nur spüren MUSS ... wunderschön liebe namida .. wirklich .. aber wahnsinnig traurig ..

Cry





geschrieben von: Namida

@Little Devil: Ja, es ist wahrhaft unglaublich, wie schnell sich Wege, trennen, von denen man dachte, dass sie ewig paralell laufen. Nichts bleibt für immer ... irgendwie. Noch nicht einmal die Freundschaft.

@Cry: Du hast recht! Es ist auch eher das Wehtun, sondern eher das nicht verstehen können. Die Welt ändert sich so schnell und mit ihr ändert sich alles ...

Nami(da)



geschrieben von: Namida

Ein Freund

Du sagtest mal,
es gebe nicht viele,
die du einen Freund nennst,
und du gabst mir das Gefühl,
ich sei einer davon,
tief drinnen.

Du halfst mir mal,
als ich dringend
jemanden brauchte.
Du warst einfach da,
reichtest mir eine Hand,
und zogst mich raus.

Du konntest mir mal
Fragen beantworten,
die ich nie zuvor gestellt hatte,
hattest mein Vertrauen,
egal worum es ging
ich zählte auf dich.

Du warst einmal,
ein Freund für mich,
ich dachte,
ich würde dich verstehen,
doch ich musste sehen,
wie sehr ich mich irrte...




geschrieben von: Little Devil

Auch ein sehr schönes, für mich bewegendes Gedicht, das wieder einige alte Erinnerungen schmerzlich hervorbringt. Oft frage ich mich, ob es überhaupt wahre Freunde im Leben gibt. Die Antwort darauf wird wohl NEIN sein.

Liebe Grüße



geschrieben von: Namida

Ich weiß nicht, Little Devil, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Auch wenn ich bisher auch noch keinen "echten" und "ewigen" Freund gefunden habe. Vielleicht gibt es da draußen ja noch jemanden... Wenn, dann lohnt sich das Warten!

Alles Liebe
Nami(da)

P.S.: *anmerk* beide Gedichte handeln übrigens von derselben Person...



geschrieben von: Little Devil

Hi Namida

Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Leider. Da ich schon oft sehr tief verletzt worden bin. Freunde sind meist nur "echte" Freunde, solange sie ebenfalls alleine sind.....

Meine Erfahrungen sind wie in Deinen Gedichten, vielleicht sollte ich diese Gedichte mal verschicken.

Ich hoffe, daß sich bei Dir das Warten lohnt und Du einen "echten" Freund findest.

Liebe Grüße




geschrieben von: Black Widow

Blick

In Deinen Blicken ich erstarre,
Endlos scheint mir der Moment.
Durch Deine Augen blickt ganz klare,
Blaue Sehnsucht mir empor.
Meine Nerven wie Zement,
Ich in meiner Gestalt verharre,
Kamst du plötzlich mir zuvor.
Deine Hand die meine nahm,
So die Starre meiner bricht,
Deine Liebe allzu warm,
So nie die Herzensglut erlischt.
Denn lange Zeit war ich wie Eis,
Kalt und starr und leblos matt.
Lange Zeit war mir mein Geist,
Eine tote Geisterstadt.
Deren Leben bloß erwachte,
Als Dein Blick den meinen traf.
Deren Liebe sich entfachte
Aus dem kalten, dunklen Schlaf.


ich wollte dieses gedicht erst garnicht schicken, da es für einen sehr lieben menschen ist... aber die letzten zeilen trafen euer gespräch ganz gut... sie handeln von langwieriger hoffnung...

Gruss BW



geschrieben von: Crysania

.. ich kann mich auch hier mal wieder wiederholen ... ein guter Freund sagte zu mir vor einiger Zeit .. ab einem gewissen Alter (und Alter hat hier nichts mit körperlichem Alter zu tun) sucht man sich seine Freunde aus ..

Ich denke im ganzen Leben findet man kaum echte Freunde .. und ewige Freunde gibt es nicht ..

Ich war auch am überlegen ob ich deine beiden Texte an eine "Freundin" schicken soll um sie vllt ein letztes Mal wachzurütteln, aber ich hab es aufgegeben, denn nützen würde es nicht wirklich etwas ..

Woher kann man eigentlich wissen, wer ein echter Freund ist und wer nicht ? Müssen echte Freunde greifbar sein ? Im Haus um die Ecke wohnen .. oder kann es auf Dauer reichen das ein echter Freund hunderte von Kilometern weg wohnt .. ?

Mit diesen Fragen
Cry





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker