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...daily

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geschrieben von: Carcas999

Es sind Tage die mich zum Nachdenken zwingen, Tage an denen ich lache und Tage an denen ich nur weinen möchte...
Tage die bestimmt sind von den Menschen die mich umgeben
Vieles verschweige ich oder schreibe es nur nieder, auf ein Stück Papier oder ritze es tief in meine Erinerungen ein...manches wird niemals vergessen.


23.1.04

Eigentlich gibt es nichts zu sagen...Sie sitzt alleine und gelangweilt herum in diesem Raum, wo die Sonne bunte Bilder an die dreckige Wand wirft und sie von einem auf und ab wellenden Lachen umgeben ist. Sie hasst dieses Gelächter, weil sie die Menschen die dahinter stecken so sehr liebt und weil sie dort sitzt und ausgeschlossen wird. Sie macht niemandem einen Vorwurf, denn sie weiss, sie ist selbst oft nicht besser und doch tut es weh und sie würde gern woanders sein. Ihr Blick ist leer, bis sie gefragt wird warum sie denn so böse schaut und sie kurz grinsen muss um dann wieder wegzuschweifen...zu dem Tor, dass noch immer verschlossen ist und vor dem er verweilt und darauf wartet die Schlösser zu sprengen, was er nur mit ihrer Hilfe kann. Doch hinter diesem Tor ist etwas ganz anderes. Irgendwo dort lauert er und all die anderen, denen sie alles zu verdanken hat. Auch das Mädchen ist wieder unter ihnen, die Monate sind schnell verstrichen und mit der Zeit hat sie sie auch weniger vermisst. Anfangs hat es weh getan, weil sie ganz allein dastand aber mit der Zeit gab es Ablenkung und nun steht sie wieder vor ihr als wäre nie etwas gewesen. Viel ist gewesen, aber es wird dauern bis sie sich alles erzählt haben....ihr Lächeln ist wieder da.

Vorgestern war es noch anders..sie fühlte sich wohl mitten unter ihnen und doch gibt es immer wieder die Momente in denen sie zurückgeschleudert wird und einsam auf dem Boden liegt und sich nicht dagegen wehrt. Manchmal flüchtet sie dann in seine warmen Arme, er weiss nichtmal was los ist und sie kann es nicht erklären.. es ist dieses Gefühl was sie auf jedem Schritt begleitet, mal versteckt es sich und mal nimmt es sie gänzlich ein.

Immer noch umgibt sie der beruhigende Patschoulieduft und so verfällt sie wieder in ihr Schweigen....



geschrieben von: Desira

...du bist niemand, der mich kennen kann, oder...? der text kommt mir fast schon zu sehr vor wie ich...(ich weiß, das schreib ich immer bei solchen texten...aber der hier ist nun mal extrem ähnlich...! Und gerade heute war es wieder so...)



geschrieben von: Carcas999

hallo desira,

ich denke nicht, dass ich dich kenne ... Vielleicht Telepathie :)
es freut mich dass jemand meine Worte nachvollziehen kann und ich werde diesen Thread benutzen alltägliche Begebenheiten niederzuschreiben

carcas



geschrieben von: Sternenstaub

la vie quotidienne...
der graue Alltag, das Fremdsein unter Menschen...

danke dass Du mich teilhaben lässt!

Alles Liebe,

V



geschrieben von: Carcas999

Ich habe zu danken, nicht ihr...

24.1.

Nennt man so etwas auch einen Tag? Sie nennt es nicht Tag, sie nennt es Höllenqual. Es war einer der schlimmsten Tage seit langem,vielleicht der schlimmste überhaupt. Schon kurz nach Mitternacht hatte es begonnen und alles seinetwegen. Natürlich sagte sie es wäre ihre Schuld und er solle sich keine Sorgen machen,aber sie konnte doch nichts für ihre Gefühle. So lange Zeit hat sie dieses Gefühl gelebt, es war das einzige was sie noch fühlen konnte und jetzt, ausgerechnet jetzt wo sie ihn am meisten braucht, wendet er sich ab und sagt es wäre besser für sie wenn sie einen Schlußstrich unter ihre Freundschaft ziehen. Es tut ihm leid. Mühsam errichtet und in sekundenschnell zerfallen. Auch vor dieser Freundschaft hatte sie ihn geliebt, wie nie jemanden zuvor und dann war sie glücklich dass sie sich näher gekommen sind auch wenn sie wusste sie durfte sich keine Hoffnungen machen. Und nun wo sie sich so nahe sind und sie nicht ohne ihn kann soll sie gehen?? Dieser Schmerz war schlimmer als jede Eifersucht, als jeder Schmerz den er ihr zuvor zugefügt hat. Sie weinte, diesmal nicht lautlos, sondern in lauten, abgehackten Schluchzern,bis sie auf ihrem Bett lag und es dort liegen sah wo es immer lag, auf ihrem Nachttisch. Sie griff danach und ritzte es langsam in ihre Haut. Bis die schon verheilten Wunden wieder bluteten und sie das Brennen spürte. Bis sie einschlief. Bis sie wieder erwachte mit von Tränen zugeschwollenen Augen und weiterweinte. Bis sie wieder einschlief weil die wirren Träume das einzige war was sie wirklich ablenkte und dann wieder aufwachte...
Den ganzen Tag hat sie nicht viel gesagt, selbst als sie im Schwimmbad war, voller glücklicher Menschen, sie saß am Rand. In ihrem Kopf das Lied was sie stumm vor sich hin sang und als sie in der Umkleidekabine saß, allein, ließ sie die Tränen wieder frei. So ging es weiter den Rest des Tages, nichts konnte ihr helfen. Und sie fror. Natürlich war es kalt draußen, Schneeflocken wirbelten leise zu Boden und wurden dann zu Schneeregen. Doch wenn man vor einer Heizung sitzt, eingewickelt in eine Decke und mit zwei warmen Pullovern an ist einem nicht kalt. Normalerweise...
Nun hatte sich die Kette versteift und verlängert. Abstand halten...war es wirklich dass was er wollte? So grausam konnte er doch nicht sein...



geschrieben von: no_deliverance

Carcas, verdammt, ich möchte dir irgendetwas sagen, was dir hilft, und nicht nur wieder "Ich weiß, wie du dich fühlst".
Aber es gibt wohl nichts anderes, denn "es geht vorbei" ist auch nicht weiter hilfreich, und gerade aus meinem Mund sollte das wohl nicht zu hören sein.
Bei mir war es genau das Selbe, "Abstand halten" hat er gesagt, wohl auch weil er nicht wusste, was tun. "Du kannst mich ja nicht für immer lieben" hat er gesagt, und "vielleicht wird unsere Freundschaft ja wieder".
Nun, jetzt habe noch immer nichts geschrieben, was dir irgendwie helfen könnte. Entschuldige.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute.



geschrieben von: Carcas999

...liebe no deliverance,
...ich weiss nicht was ich dir sagen soll...ich danke dir so...


Am Morgen des 25. 1.

Aufgewacht ist sie und alles tat ihr weh.Ihr Gesicht sah schon besser aus, nicht mehr ganz so entstellt und verquollen. Die roten Striemen brennen weiterhin, doch es sind ihr nicht genug. Noch einen und noch einen. Frisches Blut für ihn. Weinen kann sie immer noch. Doch mittlerweile sind die Abstände zwischen diesen Schüben länger geworden,nur der Kloß in ihrem Hals ist derselbe. Jedes seiner Worte ist in sie eingebrannt. Sie denkt an all die glücklichen Tage die sie gemeinsam verbracht haben und sie will all die schlechten Tage vergessen. Tage wie dieser. Wie soll denn das gehen, wie stellt er sich das vor...Abstand halten? sie wird ihn doch jeden Tag sehen, lachend sehen. Soll sie mit einer Augenbinde herumlaufen? Auch dann würde sie wahrscheinlich noch seinen Geruch bei ihr spüren. Sie könnte die Mauer um sich herum weiterbauen, noch dicker und noch höher. Aber sie will doch noch fühlen können, sie will kein totes Wrack sein, entstellt und leblos. Sie fragt sich wann sie ihn das nächste Mal sieht, schon heute nachmittag vielleicht. Wenn sie Glück hat. Und sie weiss sie wird in Tränen ausbrechen wenn sie ihn sieht und ihm an den Hals fallen wollen. Doch sie wird sich zurückhalten müssen und in einer Ecke verkriechen.
Wie gern würde sie alles herausschreien was sich in ihr angestaut hat die letzten 30 Stunden, doch sie ist stumm, sie kann es ihm nicht an den Kopf werfen wie einen schweren Stein, so dass es ihm wehtut.
Sie dachte sie beide könnten unterscheiden zwischen Freundschaft und Liebe. Sie hatte es zumindest versucht, so gut es ging und in letzter Zeit ging es recht gut (ob sie sich dass bloß eingebildet hat?) aber ihm anscheinend nicht gut genug.
...Scheisse, scheisse, scheisse...



geschrieben von: Carcas999

Am Abend des 25.

Sie ist müde und hat auch nicht mehr so viel geweint. Ihre Eltern haben es mitbekommen und natürlich direkt auf sich bezogen. Den lästigen Fragen ist sie so gut es ging aus dem Weg gegangen. Auch ohne diese Sache von gestern hat sie genug Probleme mit ihnen. Probleme bei der er ihr helfen könnte. Aber er beachtet sie ja nicht.
Sie ist zu ihrer Freundin gefahren, musste ihr unbedingt davon erzählen und es tat gut ihr die Tränen zu zeigen, zu zeigen was sie erlitten hat. Sogar ihren Willi, ihr liebstes Kuscheltier hat sie ihr überlassen, sie weiss das sehr zu schätzen. Später kamen noch andere dazu und sie haben sich unterhalten. Allerdings hat sie nichts mehr erzählt, sie hat geschwiegen oder vesucht an etwas anderes zu denken. Es ging nicht aber wenigstens haben die Tränen sich zurückgehalten. Die Striemen waren gut versteckt unter der Strumpfhose, sie konnte es einfach nicht erzählen. Morgen würde sie es machen, ganz bestimmt,dass hat sie sich vorgenommen. Morgen ist wieder Schule und morgen wird sie wieder vor ihm stehen. Ohne zu wissen was sie sagen soll, ob sie überhaupt etwas sagen soll. Sie will nicht in die Schule.



geschrieben von: gekitsu

carcas... mir kommt das alles so bekannt vor. ich hab ehrlich mit den traenen gekaempft als ich deine erlebnisse der letzten tage gelesen habe. obwohl das ganze schon 4 jahre her ist und ich gerade dabei bin, mich neu zu verlieben.

ich habe an die narben gedacht die auf meinem arm sind, die mir damals mit ihrem brennen geholfen haben, den anderen schmerz wenigstens kurz zu vergessen. aber er hat gelauert. im schatten des schnittes war er die ganze zeit... und als der schnitt aufhoerte zu schmerzen kam er wieder. schlimmer als vorher.

es kommt mir so bekannt vor... das gefasstsein im moment in dem man so etwas gesagt bekommt... ich wiess es noch, ich sass am telefon, hab mit ihr telefoniert, eigentlich nur um ihre stimme zu hoeren, wie jeden tag. jeden tag habe ich mich erkundigt wie es ihr geht, ob sie in ihrer entscheidung weiterkam. jedesmal verneinte sie. jedesmal habe ich ihr gesagt sie solle sich zeit lassen und sich so entscheiden dass sie gluecklich ist.
an diesem tag wars anders. sie sagte sie habe sich entschieden. am gezwungen festen klang ihrer stimme konnte man hoeren dass es ihr nicht leicht fiel, mir das zu sagen. ich ahnte es. und dan sagte sie es... sie hatte sich fuer den anderen entschieden.
ich war auch gefasst... etwa eine stunde lang war ich froh, dass sie den druck nicht mehr ertragen musste. war ich froh, dass endlich eine entscheidung da war. war ich froh, dass sie hoffentlich gluecklich wird.
und dann ist ein schmerz ueber mich hereingebrochen wie ich ihn bis dahin nicht kannte.
bei mir hat es ein jahr gedauert bis ich den schmerz bewaeltigt hatte.

ich wuensche dir von ganzem herzen, carcas, dass es bei dir schneller geht und du den schmerz genausogut verwindest wie ich.
heute ziept es immernoch wenn ich daran denke... aber es sind hauptsaechlich die erinnerungen an eine schoene zeit, an eine aufbluehende liebe, an ein sich zueinanderentwickeln, das leider sehr frueh aufhoerte.

liebe gruesse

raphael/gekitsu

ps.: mach morgen blau... ist gescheiter als sich der qual auszusetzen.



geschrieben von: Carcas999

gekitsu...

danke für deine worte und danke dass du deine erlebnisse mit mir teilst.
Freut mich dass du es geschafft hast, es zu überwinden und dich für jemanden neues zu öffnen und zugleich die schönen erinnerungen wahren kannst. ich hoffe mir wird das eines fernen tages gelingen.
Ich wünsche dir ganz viel Glück mit deiner frischen Liebe,möge es dieses mal besser laufen!

eine schöne Nacht
car



geschrieben von: Carcas999

26.1.

Willi sitzt neben iht. Die letzte Nacht hat er in ihremArm verbracht,genau wie den halben Nachmittag.
Sie ist dann doch zur Schule gegangen, das war immerhin besser als zuhause zu sitzen und sich noch mehr Gedanken zu machen. Und da war er. Anfangs hat sie ihn nichtmal angeschaut, es würde doch nur wehtun. Verkrochen hat sie sich,neben einer Freundin, die nur ihre fast schon wieder wässrigen Augen sah und sie wusste es geht ihr alles andere als gut.
Sie hat versucht ihm so gut es ging aus dem Weg zu gehen, was schwer war, hatten sie doch die gleichen Freunde und die gleichen Fächer. Zwischendurch schaute er sie immer wieder an, entweder er merkte was sie nicht merkte: nämlich dass sie ihn unentwegt anstarrt. Ohne zu wollen..sie musste einfach immer wissen wo er war,was er tat und sie schaute ihn gern an. Er begann zu lächeln und sie war gänzlich verwirrt.
Sollte sie zurücklächeln wie sie es sonst immer tun musste,weil sein Lächeln so warm war oder wegschauen. Sie schaute ihn weiterhin an,unbeweglich.
Danach sprachen sie wieder normal miteinander. Nicht wie enge Freunde, eher wie gute Bekannte, die sich eben jeden Tag in der Schule sehen und über alltägliches sprechen. Na gut..nicht ihren Alltag,eher seinen Alltag. bunt und fröhlich. Sie hatte wieder diese Bauchschmerzen und ihr war warm. Im Sportunterricht hatte sie ihe Stulpen angelassen, niemand sollte ihre Wunden bemerken, sie würden es doch nicht verstehen.
Sie setzte sie auf die Bank,erschöpft und niedergeschmettert und als sie aufstand stand er vor ihr. Er schaute sie an aus mitleidigen Augen, strich sanft über ihre roten Wangen und ein fragendes "Hm?" schwebte ihr entgegen. Kalt blickt sie ihn an. was soll dass? fragt sie sich. War er nicht derjenige der von Schlusstrich usw geredet hat? Warum tat er dann sowas. Dass er sie noch mehr verletzen wollte konnte und wollte sie nicht glauben.
Nun war es Abend, sie war totmüde, und las ein Gedicht von ihm. Das neueste. sie fragte sich ob es darum um sie ging..denn schreiben tat er noch nicht lange und sie wusste nicht was sie davon halten sollte. Von seiner scheinheiligen Art die eigentlich nur aus Unwissenheit und Schwäche geboren ist.
Und immer noch wusste sie nicht was in ihm vorging wenn er sie so leiden sah , geschweige denn dass sie wusste was sie tun sollte. Es kam ihr so auswegslos vor.
Das schlimmste was,dass sie sich nichtmal traute mit ihm zu reden....

~There is nothing but silence now around the one I loved
Is this our farewell?~



geschrieben von: Carcas999

27.1

Sie hat es satt. All das dumme Gelächter um nichts. Den ganzen Tag,überall. Das Mädchen neben ihr redet ihr die Ohren voll, sie hört nicht richtig zu, es interessiert sie kein bißchen und doch bleibt sie dort, sie will sie nicht verletzen. Ihre Gedanken sind an einem anderen Ort. Einem Ort zwischen der Festung und einer in trübes Licht gehauchte Lichtung. Sie war im Alltag gehalten auch wenn sie ganz anderes festhielt. Viel hatten sie heute nicht miteinander geredet, und immer liegt ein wenig verachtung in ihrer Stimme aber sein Lächeln ist echt.
Sie hatte ihr gestern gesagt sie würde ihr heute alles erzählen und die ganze Zeit überlegte sie wie sie es am besten anstellen sollte. Sie war froh als sie sie dann darauf angesprochen hat,sonst hätte sie es nur weiter hinausgezögert. Gleich sagte sie, bestimmt.Da betrat er den Raum ,mit dem üblichen unbeschwerten Grinsen. Sie sitzt zu weit weg aber dennoch hört sie jedes seiner Worte und starrt ihn an. Er blickt zu ihr während er weiter redete. Und dann wusste sie es war soweit,sie näherte sich ihm. Nicht um ihn zu umarmen oder anzulächeln, sondern um sie von ihm weg zu holen. Ihre Freundin. Mit bestimmtem Blick fragte sie ob sie mit ihr raus käme und da ging er, nichts hielt ihn mehr und es war ihr egal,zumindest redete sie sich dass sein.
Ihr Herz schlug bis zum Hals als sie den Ärmel hochzog und ihr den Arm hinhielt. Sie traute sich nicht ihr in die Augen zu blicken aber sie sah wie geschockt sie war. Viel gesagt hat ihre Freundin nicht, vielleicht war sie überfordet mit der Situation. dabei wollte sie doch gar nicht dass sie sich Sorgen um sie machte,sie wollte ihr nicht noch mehr Kummer machen und sie fühlte sich schuldig.

Nun war der Abend hereingebrochen und komischerweise fühlte sie sich weitaus besser als noch vor ein paar Tagen. Es freute sie dass sie das behaupten konnte und irgendetwas in ihr war anders...etwas hatte sich geändert...sie wusste nicht was es war und sie wusste nicht ob es bleiben würde aber es war da..und es war nichts schlechtes.
Auch wenn die Traurigkeit wieder über sie hereinbrach als sie das Lied hörte war es anders als je zuvor. Und stumm dankte sie all jenen die ihr helfen und geholfen haben.
Ein langer Weg lag vor ihr...und auch wenn sie ihn nicht ohne ihn beschreiten wollte..vielleicht ging es nicht anders.
Sie nahm einen weiteren Schluck des kühlen Wassers und ihre Augen schlossen sich für einen Moment und ließen die Tränen nicht an die Oberfläche dringen.



geschrieben von: no_deliverance

Carcas... Ich kenne das alles so gut, vor einem halben Jahr hätte ich all das schreiben können... außer dass ich nicht einmal die Kraft hatte, wütend zu sein, wütend auf seinen Entschluss, Abstand zu halten, und wütend auf seine Unfähigkeit mit meinen Gefühlen umzugehen. Ich hoffe, glaube, dass es bei dir anders ausgehen wird.

Ich denke an dich.



geschrieben von: Carcas999

28.1.

Da war es wieder. Der gute alte Schmerz...was sagte er da? Er hätte ihr die Schlüssel der Ketten an denen sie lag gegeben. Es läge an ihr sie auch zu nehmen... Aber er verstand nicht dass sie sie nicht nehmen konnte, dass sie das Schloß nicht allein öffnen konnte.
Eigentlich hatte der Tag nicht mal schlecht begonnen...Dennoch konnte sie sich nicht beherrschen, sie wollte sich in seine Arme stürzen und vor allem wollte sie die anderen nicht so niedermachen. Aber sie hatte das gefühl alle wollten sie mit ihrem Verhalten runterziehen, auch wenn dem nicht so war, sie würden alles tun um versuchen ihr zu helfen. Und doch hatte sie sie nur angebrüllt.
Denn irgendwann konnte sie sich nicht mehr zurückhalten, sie fühlte sich provoziert, von allem und jedem.
Nun beherrschte er wieder alles.
Es ging ihm schlecht, genau wie ihr. Waren sie doch Freunde. Und nun schien es ihr als wären sie Feinde, ohne dass es einer von beiden wollte. Doch er konnte seine Gefühle vor den anderen verbergen,hinter den strahlenden Augen, hinter dem Lächeln wofür er von allen so gemocht wurde. Sie konnte dass nicht. Und es tat weh ihm zuzusehen wie er seine üblichen Scherze machte. Nur damit sie nichts merken? Sie wünschte sie könnte dass.
Er wusste sie kannte ihn gut, vielleicht besser als sie dachte.

Viel lieber würde sie sich draussen in der schwarzen Kälte im Schnee wälzen. Doch der weniger Schnee der heute gefallen ist,ist schon längst geschmolzen, nur die weissen Rosen hängen noch an ihren Stängeln, erfroren seit dem Herbst und im Frühling, wenn die neuen Knospen kommen werden sie abfallen und vergessen sein. Sie konnten sich nicht mal zu einer vollen Blüte entfalten.
Es war keine Absicht. Dass machte es doch nur schlimmer...wenn er sie verletzte ohne es zu wollen...

Da kamen die Stimmen aus dem Flur, ihre Mutter schrie und ihr Vater erzählte ihr etwas,aber sie wies ihn scharf zurück. Sie wollte nichts hören. Sollte er seine Geschichten doch jemand anderem erzählen. Nicht ihr. Sie dachte nach. Sie nahm sich vor morgen von Angesicht zu Angesicht mit ihm zu reden. und sie wusste jetzt schon dass sie es mit hoher wahrscheinlichkeit nicht schaffen würde, es war so schwer mit ihm zu reden.
Und niemand konnte ihr helfen.
Und weg war er.



geschrieben von: Carcas999

30.1.

Sie hatten noch einmal miteinander geredet. Sie hatte ihm erklärt wie schlecht es ihr ging und dass sie versuchen sollten wieder normal miteinander umzugehen, wie Freunde es nunmal taten. Es wusste nichts zu sagen, doch er beteuerte er hätte sie vermisst in den paar Tagen "ohne" sie und er würde sich immer um sie kümmer wenn sie es brauchte. In den Tagen wo sie es brauchte hatte er es nicht getan, es machte sie traurig ihn so hilflos zu sehen. Er war jedoch nicht der einzige der auf ein positives Zeichen wartete.
Nun wusste sie es würde sich langsam,ganz langsam alles wieder einleben, wie es vorher war. Aber würde es dadurch besser werden? non,non,non
Immer noch war sie sehr verschlossen ihm gegenüber, sie wusste sie hatte ihm viel zu erzählen. Über die Sache mit ihren Eltern, über die Wunden an ihrem Arm und und und...Es würde dauern bis sie dazu fähig war, obwohl sie am liebsten jetzt schon damit herausbrechen würde, damit er weiss was er angerichtet hat, damit er weiss dass sie ihn so sehr braucht.
Die alten Wunden waren schon fast verheilt, nur noch ein paar dunkelviolette Krusten auf der Hand,sie mochte diese Farbe..und ein paar frischere, rote..nicht viele...Sie könnte nicht ewig alles verbergen, dazu hatte sie keine Kraft,irgendwann würde sie es auskotzen, wahrscheinlich im unpassensten Moment.
Und morgen war diese "Party", wie sie es nennen. Sie freute sich kein bißchen, aber sie würde dennoch hingehen, von Leuten umgeben die sie nicht mochte und noch weniger etwas mit ihnen zu tun haben wollte und überhäuft von fröhlichen Gesichten. lachen,tanzen und gräßliche Musik.

Alles würde werden wie vorher, er konnte ihr nicht helfen und sie würde weiterhin unter ihm verharren und leiden. Sie war sich sicher...



geschrieben von: Carcas999

4.2.

Nun war es Februar und aus der kalten Erde streckten die ersten Schneeglöckchen die Köpfe empor und schienen sie anzulächeln. Vielleicht taten sie dass sogar.
Und sie sog tief die warme Luft ein, es roch längt nicht mehr nach Winter und sie erinnerte sich an die vielen Sommer wo sie jeden Abend diesen für den Sommer so typischen Geruch roch.
Es war wieder einer dieser Tage an dem sie nichts begriff, am wenigsten sich selbst.
Zusammen hatten sie sich nach der Schule diesen Film angeschaut, wirklich sehenswert und er verdeutlichte das Chaos was auch in ihr herrschte. Die letzten Minuten in denen sie gar nicht anders konnte als lächeln. Als sie ruhig nebeneinander aus dem dunklen Kino in die dämmernde Frühlingsluft schritten.
Es erschien ihr alles so unwirklich, ungreifbar und sie sah sich selbst an dem Punkt an dem sie vor ungefähr einem Jahr stand. Es war zwar vieles geschehen in dieser Zeit, doch hatte sich nach all dem nichts verändert. Ja,die Zeit ist das schrecklichste aller Ungeheuer, besonders wenn sie davonzurasen scheint und man selbst stehenbleibt. So hilflos wie immer stand sie nun dort. bald würden mehr Blumen spriessen, es würde noch wärmer werden und sie würde nicht mehr im Dunklen aufstehen und zur Schule gehen müssen.
Jahreszeiten gingen an ihr vorbei und die Jahre liefen nur so vor ihr weg. Dabei war sie doch noch jung...und kaum hatte sie die Zeit begriffen, für sich halten können, entwischte sie ihr auch schon wieder.
Es war ein seltsames Leben.
Sie freute sich auf die Veilchen und Gänseblümchen die bald aus der zerschundenen Wiese spriessen würde.



geschrieben von: Carcas999

6.2.

Eis umgibt sie und flackernde bunte Lichter die sich in der glatten Oberfläche spiegel und ihr in den Augen brennen.
Keine Ruhe,keine Natur, bloß ein altes Eisstadion,was schon längst abgerissen werden sollte. Es steht noch.
Sie sieht ihn umherschlittern, das Grinsen wohlbehalten und die Hände dort wo sie nicht sein sollten.
Hass kam in ihr auf, Hass auf die Ungerechtigkeit, auf all diese Leute die doch ihre Freunde waren, auf ihn vor allem.
Es schnürte ihr das Herz ab, ganz langsam und sie hatte Sehnsucht...
Bis sie dann an der Hand genommen wurde und mit dem süßen blonden Mädchen,gemeinsam drehten sie ihre Runden, leise vor sich hinsingend.

"and i've held your hand through all of these years
but you still have all of me"

Sie wollte vergessen, dass was sie sah, jede Sekunde...Doch auch Lieder sind irgendwann zu ende und sie stellte sich zurück an die hölzerne Umzäunung und schaute stumm auf die Lichter. Blau,rot, gelb und wieder blau.
Blanke Kufen ritzen sich in das künstliche Eis.
Sie konnte nichts mehr sagen, den Rückweg nicht, nichtmal als er schon weg war. Sie wollte ihn zerreissen, in all die Stücke die er aus ihr gemacht hatte.
Sie passte nicht hierher....



geschrieben von: Carcas999

15.2.

Einen Brief hat sie bekommen,heute morgen,nach einer langen Nacht. Sie fand es eine schöne Idee, mal wieder einen "Mädchenabend" zu machen, ohne ihn... Und sie hatten Kinderspiele gespielt, gelacht und sich unterhalten. Nein,eigentlich haben die anderen drei sich unterhalten und sie hat geschwiegen,ihnen zugehört und einmal mehr gemerkt dass ihre Gedanken so anders aussehen, nicht so naiv und schön. Warum konnte sie ihre Gedanken niemandem mitteilen? Was es die Angst nicht verstanden zu werden? Die Angst sich nicht richtig verständlich machen zu können?
Aber zurück zu diesem Brief, geschrieben auf graues Papier mit einer leicht krakeligen dunkelblauen Schrift.
Sie setzte sich auf ihr Bett, inmitten des ganzen Chaos was mal ihr Zimmer war und begann zu lesen...begann zu weinen als sie die Verzweiflung und Wahrheit erkannte die aus diesen Worten sprang. Es war ein Brief ihrer besten Freundin, sie erzählte wie sie sich fühlte seitdem sie erfahren hatte von ihren Verletzungen, was für Vorwürfe sie sich machte und wie sie sich erklärte dass sonst niemand etwas davon bemerkt hat. Ihre Freundin schlug ihr vor sich doch in Therapie zu begeben, es gab niemand anderes der ihr helfen konnte...
Und sie weinte und weinte...diesen Gedanken hatte sie selbst nur unterbewusst getan und nun wurde er ausgesprochen, es war ein Gedanke mit dem sie sich einfach nicht abfinden wollte.
Nein...ausserdem müsste sie dann ihren Eltern davon erzählen und dass würde sie nie können. Nein.
Doch war es eigentlich der einzig richtige Gedanke, warum wehrte sie sich so dagegen? Irgendwie musste sie diesem Teufelskreis entrinnen..so konnte es nicht weitergehen...sonst könnte sie ihr Leben direkt hinschmeissen und dass sah sie als feige an...sie wollte doch noch so vieles erleben...soviel schönes entdecken.
Mit Willi im Arm und feuchten Augen ging sie nach unten. Ihre Mutter blickte sie an und sah dass sie geweint haben musste. Doch beide verloren kein Wort darüber...



geschrieben von: Carcas999

18.2.

Mittwoch..eigentlich fast ihr Lieblingstag in der Woche. hm.
Die letzten Tage waren wieder so niederschmetternd. Es waren diese ganzen Kleinigkeiten die sich so anhäuften, überhäuften. Manchmal waren es nur einzelne Worte, Sätze, die ihre Freunde selbst längt vergessen haben werden, oder auch Dinge die jemand nicht getan hat. Doch sie alle wissen davon nichts und das schlimmste ist sie scheinen es nicht zu merken...
Sie sagen sie wollen ihr helfen und wissen nicht dass sie es nur schlimmer machen, entweder gehen sie ihr aus dem Weg oder fragen wie es ihr denn geht mit einem mitfühlenden Lächeln..oder sie fragen warum sie denn immer so niedergeschlagen aussieht und dass sie ja nicht immer so "motzig" sein soll. Tze...
Es wäre vieles anders wenn sie sehen würden dass sie nur wegen diesen überflüssigen Fragen "motzt", weil sie dann auch wenn es ihr einen Moment nicht schlecht geht und sie einfach nur still ist zurückgeworfen wird... Dass sie das Gefühl hat ausgeschlossen zu werden sobald die anderen nur noch hinter ihrem Rücken reden...
Sie kann nicht mit ihnen darüber reden. Sie würden sich erstens doch nicht ändern und zweitens will sie ihnen nicht noch mehr auf die Nerven gehen als sie es so schon tut. Und es tut wieder so weh...

~ I find it kinda funny, I find it kinda sad
the dreams in which im dying are the best I've ever had~



geschrieben von: ange gardien

Warum lese ich das alles obwohl es mich so traurig
macht?

Vielleicht weil es so wunderschön geschrieben ist...


My path into the shadows
It seemed so well defined
A labyrinth of darkness
With no joy for me to find



geschrieben von: Carcas999

20.2.

Der Himmel war so schön blau und doch war es eiskalt.
Er, Jan war sein Name, wollte sie heute besuchen kommen, auch wenn sie sich ein wenig Sorgen machte wie dass wohl laufen würde und eigentlich gar nicht der Typ dafür war sich direkt mit "Fremden" zu treffen, hatte sie eingewilligt. Ihre Freunde hatten sich für diesen Tag zum Schwimmen verabredet, sie wäre zwar gern mitgegangen aber dass hätte sie so oder so nicht getann, sie wollte aus guten Gründen nicht. Und zu verlieren hatte sie auch nichts...
Nachdem sie sich nach einigem Warten alles abgefroren hatte stand er endlich dort und sie ging durch den Wind auf ihn zu...Eine warme Umarmung und sie schritten nebeneinander durch die Straßen, voller Menschen und voller Musik die sie beide nicht mochten.
Sie war ein wenig ratlos, so wollte sie doch dass er einen schönen Tag erlebt und nicht nur ihr Schweigen ertragen musste. Lange musste er es allerdings nicht ertragen, es war schnell gebrochen. Mit der Bahn flohen sie dann sozusagen aus den bunten Massen, die zur Karnevalszeit nun mal aus einer Stadt wie dieser nicht wegzudenken waren, auch wenn ihr das lieber wäre. Als sie dann im Warmen saßen und ihre Pizza aßen lachten sie gemeinsam und auch später im Kino noch...über kleine, schöne Dinge... verschmierten Nagellack, Filme aus noch nicht ganz so entfernten Kindertagen.... Doch auch solche Tage gehen irgendwann vorüber und er hatte noch einen langen Heimweg vor sich. Nach einer letzten Umarmung am Kölner Hauptbahnhof und einem lieben Geschenk war er dann wieder verschwunden...Durch die klare Nacht machte auch sie sich auf den Weg zurück und sie wollte nur noch nach Hause in ihr warmes Bett, sie war totmüde.
Später als sie dann in diesem Bett lang,zwischen den vielen Kissen und seiner Musik lauschte erfuhr sie dann dass er den Tag genauso schön fand wie sie und dass freute sie.
Ausnahmsweise war sie es die andere von zu vielen Sorgen ablenken durfte, auch wenn dass auf Gegenseitigkeit beruhte.

Und sie hatte etwas gelernt...
...dass es gar nicht so schwer war andere Menschen kennenzulernen und neue Freunde zu finden, wenn man ein wenig offen ist und sich nicht nur zurückzieht...
...dass man nicht suchen muss um solche Menschen zu finden, sie finden sich von selbst



geschrieben von: Carcas999

21.2.

Der Tag gestern war lang und so hat sie erstmal geschlafen den halben Tag oder in eine Decke eingekuschelt vor dem Fernseher gesessen. Irgendwann klingelte dann dass Telefon, ihr Bruder brachte es ihr ans Bett, wie meistens. Ihre Freundin war dran und lud sie zu sich ein. Wie früher, als sie so oft bei ihr übernachtet hat, es waren immer sehr schöne Tage, die sie ein halbes Jahr nicht erleben konnte, da ihre Freundin in Australien war...und nun war es wieder soweit.
Es war wirklich ganz wie früher..erst haben sie gekocht und sich dann mit dem Essen vor den Fernseher gesetzt und soviel gegessen bis sie Bauchschmerzen hatten...haben lange geredet, alte Lieder gemeinsam gesungen und sich dann irgendwann hingelegt, nebeneinander auf ihr ausgezogenes Bett. Ihre Freundin musste ihr beinahe die Worte aus der Nase ziehen aber irgendwann begann sie dann zu erzählen...Das Gespräch nahm eine andere Wendung als sie dachte...irgendwann begann ihre Freundin ihr eine richtige Rede zu halten..und erst jetzt begriff sie wie verschieden Meinungen doch sein konnten..nicht dass sie es vorher nicht gewusst hatte aber es war ihr nie so sehr aufgefallen, ihre gesamte Lebenseinstellung war eine andere...
Sie war immer schon ein wenig pessimistischer als ihre Freundin aber jetzt fühlte sie sich wie der Teufel persönlich und sie realisierte wie anders vieles hätte kommen können, wäre sie nich so wie sie ist...und wie anders sie wäre wenn alles anders gekommen wäre.
Sie sah ein dass man nur den Willen braucht um etwas zu ändern...und den hatte sie nicht immer
Ihre Freundin war nie richtig verliebt, so konnte sie nicht wissen wie dieses Gefühl einen bisweilen zerstörte und warum sie sich selbst das Leben "so kompliziert macht".
Tja
Irgendwann als es schon mitten in der Nacht sein musste schliefen sie beide ein...



geschrieben von: Carcas999

1.3.

Noch ein Monat...sie hat es satt die Monate an sich vorbeilaufen zu sehen, sie blicken nicht mal mehr zurück.
Es war zu viel...sie wollte einfach nicht mehr...
Geh aus du Licht...
Sie hatte sovieles wodrauf sie sich stützen könnte und das was (oder wen) sie eigentlich bräuchte war weit weg..
Sie kam einfach nicht mehr an ihn heran. Er erzählte ihr nichts mehr, er nahm sie nicht mehr in den Arm. Sie verstand nicht warum. Sie hatte Angst ihm viel zu erzählen, sie schaffte es einfach nicht, aber er? Wo war das Problem? Er wusste doch wieviel es ihr bedeuten würde? Worauf wartete er? Auf einen Anstoss von ihrer Seite?
Wenn sie ihn fragte wie es ihm geht kam von ihm nur ein selbstverständliches "gut,gut" , und sie wusste ganz genau es konnte ihm nicht gut gehen, nicht wenn er es so sagt, aber mehr erzählte er ihr ja nicht und wenn sie sagt es geht ihr schlecht fragt er nicht weiter nach...Stille, Stille und immer nur Stille!!
Gerade in dieser Zeit hätte sie von jemandem auf den sie sich angeblich immer verlassen kann ein wenig mehr erwartet..nur ein klein wenig!
War es denn zu viel verlangt?
Tränen überströmen das leidend blickende Gesicht.
Und wieder hatte sie gelogen, eine ihrer besten Freunde einfach angelogen obwohl sie versprochen hatte es nicht mehr zu tun...
Es tat ihr so leid...

please...please smile to me...



geschrieben von: Nachtelfchen

ein schatten meiner selbst aus vergangenen tagen...du drückst dich wunderbar und so treffend aus, car, obwohl es alles wahnsinnig weh tun muss. ich weiss nicht, ob irgendetwas, was ich sage, dir helfen könnte - aber du bist nicht alleine...



geschrieben von: Carcas999

danke elfchen!!

6.3.

Hilfe...hilfe...HILFE!!!
Gerade hat sie eine mail ihrer besten Freundin bekommen und nun macht sie sich solche Vorwürfe!
Natürlich stimmt es dass sie die gesamte Schulzeit aphatisch dagesessen hatte, den Tränen nahe und alle die die fröhlich waren um sie herum nur eines bösen Blickes gewürdigt hatte und die die sie gefragt haben was los seie angemeckert hat.
Nicht gerade nett, aber sie hatte nicht das Gefühl dass sie sich wirklich für sie interessieren würden. Ausserdem konnte sie sowieso nicht erklären was in ihr vorging..aber kaum sah sie die anderen lachen ging es ihr schlechter, vor allem wenn sie ihn sah.
L. meinte sie kommt nicht mehr an sie heran und hat nun gefragt warum dass alles...
Sie wusste es doch selbst nicht!!!

Es gab nichts zu sagen was sie nicht längst wüsste..alles andere kann sie nicht in Worte fassen..nichtmal in klare Gedanken...
Sie kam sich so dumm vor...so verdammt dumm...
Ein stummer Schrei entfuhr ihrem Inneren





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