Tief im Grabe ward getragen blühend weiß der Unschuld Kleide, doch beschmutzt von all der Liebe sahst Du hier die Rose blühen, die ritzte Deine Haut mit Augen, doch zu stumm warst Du um zu klagen, denn einst der Honig Deine Lippen sanft benetzte.
Da fällt die Erde kalt und schwer, taub auf Deiner Gedanken Ruhe und stechend, schreiend
kalt umspülend spricht die Nacht mit Dir durch Sterne, die blinzeln wie des Feuers Flammen und geschlafen hast Du stille.
Der Wind, er wirbelt um das Spinnrad, das des Blutes feinste Quelle, schwach hört er auf zu atmen, erstickt an Fetzen unverbrauchten Lebens.
Und der Welten Meere weinen, bitter und in steter Freude, gefüllt mit Tränen dunkelrot, die rinnen wie in reißend Bächen, ruhig im Walde friedlich plätschernd.
Da sitzt Du nun am bebend Ufer, kannst gar nicht mehr weiter gehen, der Mond, er lächelt kalt und wissend, im bläulich Schimmer schläfst Du ein.
Die Federn spielen sanft im Winde, mit ihren Wurzeln fest verankert, da im süßen Fleisch der Flügel, die umgeben von des Leuchtens schwarzem Schein.
Dein Körper warm und eisig weiß, erhebt sich, doch nur langsam spreizt Du Deine Schwingen, voller Hoffnung, tief im Herzen, stürzt Du rückwärts in die Lüfte, umgeben von der Rosen dunklen Blätter, stechend scharf wie Messers Schneide.
Das Blut, es rinnt herab an Deinen Armen, quillt hervor aus Deinem lächelnd Munde.
Sterbend nun bist Du gefallen, hier zu mir, in meine rettend Arme...
Bitte entschuldigt die Länge dieses Eintrags, doch vermochte ich nicht, ihn zu kürzen..
Mit samtenen Grüßen,
Nachtblut
geschrieben von: nikita
Klingt als sei die tragische Wahrheit durch deinen gesenkten Blick in ein Ausmaß von Poesie verwandelt worden.