Ich war allein.
Jemand kam und machte mich vertrauen
in ihn.
Ich vertraute -
und es ließ mich ohnesgleichen schön werden.
Jemand wurde des Vertrauens gewiss,
Jemand wiegte sich in meinem Vertrauen.
Und begann, achtlos zu werden.
Doch ich vertraute weiter-
und es ließ mich erblinden.
Jemand verließ meine Gefühle,
Jemand war sich seiner Tat nicht bewusst.
Meine Seele weinte-
und es ließ mich zu Stein werden.
Irgendwer machte mich wieder vertrauen
in ihn.
Ich vertraute Irgendwem-
und die Macht erneut zu vertrauen,
gab mir Flügel.
Irgendwer war wie Jemand,
doch wie sollte ich es sehen,
denn meine Augen waren blind!
Und so wurde der Engel aus Stein
immer schöner,
immer härter,
und der Bach der Tränen
floss immer stetig aus ihren blinden Augen.
Doch ich hörte nie auf zu vertrauen.
Und ich bekam zurück,
was mir Jemand und Irgendwer genommen,
von Menschen,
denen ich Namen geben kann.
kisses
nikita
P.S.: Anscheinend habe ich mich mit meinem an AngelofDeath gerichteten Gedicht bei euch unbeliebt gemacht, aber es würde mich doch freuen, wenn ihr mir eure Meinungen zu meinen Gedichten mitteilen würdet...
geschrieben von: Namida
Liebe Nikita,
Ein wunderschönes Gedicht, wahrhaft.
Doch mir drängt sich eine Vermutung auf: vielleicht ist nur die Schale, der Panzer des Engels aus Stein und darin schlummert ein wunderbares Wesen in seiner Metamorphose, das nur auf den richtigen Moment wartet, aus der steinernen Hülle entkommen zu können und seine Flügel ausbreiten zu können!?
Carpe Noctem
Nami(da)
geschrieben von: Montrovant
Hallo Nikita!!
Ein wirklich schönes und trauriges Gedicht. Jemandem blind vertrauen zu können ist so selten, fast einmalig, leider. Wenn man jemandem zu viel vertraut, kann es blind machen, man übersieht einfach Fehltritte. Und es ist schwer wieder vertrauen zu finden, sollte man erstmal enttäuscht worden sein. Aber ohne jemandem zu vertrauen kann man auf Dauer nicht leben, deshalb vertraut man wieder blind...
Dark Greetings.........Montrovant
geschrieben von: nikita
Huhu ihr,
also... zu dem, was Namida sagte:
Es gibt generell Menschen, denen ich vertraue. Einige (!) davon haben es "verdient" (bzw. sie wissen es zu schätzen und missbrauchen mein Vertrauen nicht) und andere eben nicht.
Diese "anderen" bekommen als Folge ihres Handelns das Stein zu sehen, mein Erstarren gegenüber ihnen.
Und die, die wirklich wahre Freunde sind (eben die mit den Namen), die sehen die, die unter dem Stein ist.
Und Montrovant, dir kann ich nur zustimmen.
Vertrauen ist der Hoffnung sehr ähnlich, beide sind soetwas wie Lebenserhalter.
kisses
nikita
geschrieben von: Lady Bathory
helas nikita,
sind wierklich sehr schöne zeilen die du geschrieben hast die mich tief berührt haben.
man muss wierklich wählen wem man heute noch vertrauen kann. bin selber oft genug auf die schnautze gefallen weil ich wie du zu oft blind vertraut habe... leider ist es sehr schwer jemanden zu finden dem man vertaruen kann und der einen dann noch versteht...
doch gibt es solche leute *s* nach langem suchen habe auch ich welche gefunden. man muss halt immer wieder den mut aufbringen und vertrauen...
dark greetings *knicks* Lady
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Das Feuer in meinem Herzen ist am sterben den Eifer den ich hatte,ist gegangen Das Feuer in meinen Augen ist am sterben der Traum denn ich hatte, ist verschwunden
geschrieben von: fade
Ich vertraue dir mehr als blind. *lächel*
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"Wer bist Du?", fragte sie, als sie dem Leben gegenüberstand.