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Gothic (Gothic & Alter)

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geschrieben von: nebulosa

@Urvater
nein, nicht nebulös sind meine worte. mir war nur ob des alters wegen, daß ich überhaupt noch zu den grufties gezählt werden darf, da du nun eine neue "dimension" in der gruft erschliesst.:D

leider waren deine geschenke so schnell vergriffen,daß ich kaum die chance gehabt eines zu ergattern.
ich besitze nur sehr wenig, dabei kommt es mir kaum auf materielles an... ein wenig licht... der deckenleuchter hätte es mir angetan.
sei es drum, egal. wer zu spät kommt, den bestraft das leben...:q

tja, mein sohn ist nun auch schon 23 jahre alt, die familie zerbrochen und habe zum glück noch ein bissl mehr als nichts. ich werde das beste daraus machen mit dem, mir am wichtigsten menschen, der zufällig aus den NW stammt.:)
jaja, 45 jahre alt und seit 79 mal schwarz, mal grau und wieder schwarz...
so ist das leben:D



geschrieben von: Urvater

@ Nebulosa :
Meine Entschuldigung ob der Worte, ich hab´s nur nicht verstanden.
Zum Alter: was zählt? Der Personalausweis oder der Mensch ?
Lass uns uns auch irgendwo glücklich schätzen mit der Erfahrung, die wir hinter uns haben und viele noch vor sich.
Materielle Werte: sekundär. Klar, ich hab gut reden, mir gehts in der Beziehung zwar keineswegs gut, aber immernoch durchschnittlich. ABER: Was zählt das, wenn man die zweite Chemotherapie grade hinter sich hat ? Irgendwie bist Du da vielleicht noch besser dran.
Danke für Deinen Beitrag.
Liebe grüße vom Urvater.



geschrieben von: nebulosa

@urvater
es tut mir sehr leid, wenn du gesundheitlich gehandikapt bist. ich weiß zum glück über meine schäden nicht bescheid. und die sind bestimmt vorhanden: seit fast 30 jahren raucher...naja kannst dir ja denken...
wir landen in der gruft!
oder...
streue die asche in den wind.
besser oder schlechter dran...
macht kaum einen unterschied,
wenn
wir uns dort wieder treffen.
dessen bin ich mir gewiss!
(wollte eigentlich löschen und editieren. lasse das aber mal so stehen)
lieben gruß
der nebu



geschrieben von: Urvater

Och, mach Dir mal nicht unnötig Gedanken. Also, ich rauche seit 40 Jahren, in den letzten drei Jahrzehnten wohl immer so 30 am Tag, und meine Lunge ist bestens. Im Krankenhaus haben sie mich letztens nach einer Lungentätigkeits-Untersuchung gefragt, ob ich Leistungssportler sei, war über dem Anzeigebereich. (Und Röntgenaufnahmen, die ich öfters hab, haben noch nie was gezeigt). Und was die Leber betrifft: ich bin mit Bier aufgewachsen (in Hof), trinke jeden Tag meine 2-3 Maß, und meine Leberwerte "können gar nicht besser sein" (Zitat Doktor nach der letzten Untersuchung im Februar). Also, bei diesen beiden Sachen besteht mit Krankheiten vielleicht ein Zusammenhang, es muss aber nicht so sein.
Falls es Dich interessiert (naja, ist schon sehr persönlich), mir gehts im Moment so gut wie nie. Der Krebswert ist im "normalen" Bereich, ich bin wegen meiner zuletzt häufigen Fehlzeiten (Lehrer) zum 1.1. frühpensioniert worden und kann nun ohne jegliche Verpflichtungen leben wie ich will (naja, 56 % Rentensatz tut schon weh). Wenn nicht diese Unsicherheit wäre, ob nochmal was kommt, wäre ich der zufriedenste Mensch der Welt. Gleichzeitig bin ich aber auch ein Typ, der mächtig viel innere Kraft aktivieren kann (deswegen auch der jetzt gute Zustand trotz düsterer Prognosen), und die aktiviere ich auch...
Liebe Grüße
Der Urvater



geschrieben von: Solstice

Zitat:
Original geschrieben von Urvater
Och, mach Dir mal nicht unnötig Gedanken. Also, ich rauche seit 40 Jahren, in den letzten drei Jahrzehnten wohl immer so 30 am Tag, und meine Lunge ist bestens. Im Krankenhaus haben sie mich letztens nach einer Lungentätigkeits-Untersuchung gefragt, ob ich Leistungssportler sei, war über dem Anzeigebereich. (Und Röntgenaufnahmen, die ich öfters hab, haben noch nie was gezeigt). Und was die Leber betrifft: ich bin mit Bier aufgewachsen (in Hof), trinke jeden Tag meine 2-3 Maß, und meine Leberwerte "können gar nicht besser sein" (Zitat Doktor nach der letzten Untersuchung im Februar). Also, bei diesen beiden Sachen besteht mit Krankheiten vielleicht ein Zusammenhang, es muss aber nicht so sein.



Ich hör jetzt mal lieber weg...;)



geschrieben von: Möppe

Hallo zusammen,

ich lese hier schon länger mit, ohne angemeldetes Mitglied gewesen zu sein.
Mal eine vorsichtige Anmerkung: Warum seid ihr "Nachwuchs-Goths" sooo sicher, dass ihr diesen Lebensstil ein Leben lang behalten werdet? Kann es teilweise nicht vielmehr sein, dass sich hier im Forum manche "selbst in die Tasche lügen", weil eben "anders sein" auch schon wieder cool ist?
Versteht mich nicht falsch, ich will hier keinem auf den Schlips treten, auch wenn er noch so schwarz sein mag...

Die Möppe aus der Neutralität



geschrieben von: Urvater

@ Möppe :

Von Schwarzen erwarte ich nicht, dass sie ein Leben lang so bleiben. Schon garnicht von den ganz jungen Schwarzen. Es ist doch so, dass jeder Mensch durch seine Lebenserfahrung, die immer größer wird, dazulernt. (Ohne Wertung gemeint!).
Klar, das Anderssein hat schon was. Mir gefällts, mich von den 6,25 Mio UPPS-Sehern, von den Jauch-Fans und den ganzen Leuten abzuheben, die lieber eine Meinung übernehmen, als selber denken zu müssen und Gefahr zu laufen, von der Mehrheit nicht geliebt zu werden. Aber das sagt ein Punk mit deselben Berechtigung, oder ein Zeuge Jehova...
Zum eigentlichen Punkt dieses Threads:
Das Wort "Arroganz" ist ja nun absolut negativ belegt. "Selbstwert" wäre vielleicht einfacher zu handhaben.
Also, ich meine schon, dass man, wenn man mehr und tiefer nachdenkt als andere, sich aus eigenem (!) Antrieb moralisch verhält und sich zudem bewusst ist, dass man von anderen Menschen immer dazulernen kann (und dafür ist erst mal Toleranz die Voraussetzung), doch zu einem gewissen Selbstwert berechtigt ist.
Da passt es auch nicht, die jungen Schwarzen (z.B.) nicht ernst zu nehmen; sie sind noch viel mehr auf der Suche nach sich selbst als ältere Menschen und haben dazu noch viel weniger Lebenserfahrung. Das ist also ihr gutes Recht, was auszuprobieren (in dem Fall das Schwarzsein) und dann auch nach einiger Zeit zu sagen - nee, das ist es für mich nicht.
Natürlich gibt es genug "Schwarze", denen es allein auf Anerkennung ankommt (siehe Schaulaufen beim WGT). Aber wenn sie das brauchen - warum sollten wir es ihnen verweigern und überheblich sein ? Es sind doch verschiedene Sachen, ob ich mich an jemandes Anblick erfreue oder mit ihm ein schönes Gespräch führe.
Zu Schwarzsein-Schwarzbleiben kann ich (glaube ich) schon was dazu sagen, ich lauf seit 35 Jahren in Schwarz rum. Hat sich noch nichts Besseres ergeben - für mich persönlich. Aber deswegen mach ich kein Dogma draus.



geschrieben von: Sirius

Naja, ob die Zeugen Jehovas wirklich zum eigenständigen Denken fähig sind, ist wohl ein Thema für sich :D
Ich behaupte jetzt mal so in den virtuellen Raum hinein, das sich die "schwarze Lebenseinstellung" sicherlich dann für längere Zeit (ich vermeide bewußt die Formulierung "auf ewig" oder "für immer") manifestiert, wenn man das Teenie-Alter hinter sich gebracht hat und sich in den mittleren 20ern befindet. In diesem Alter vollzieht sich das Leben/der Alltag bei den meisten Leuten doch in relativ geregelten Bahnen und es hat sich im inneren eine bestimmte Art und Weise "eingebrannt", das ganze zu interpretieren. Ebenso interessiert es doch ab einem bestimmten Alter wirklich niemanden mehr, in welchem Outfit man herumläuft - oder?
Individualität ist enorm wichtig. Gleichtzeit passt man sich ja gezwungenermaßen doch an. Es gilt, den Weg des geringsten Widerstands (von der "breiten Masse") zu finden und gleichzeitig trotzdem etwas besonderes zu sein, das sich irgenwie von eben jener grauen Masse abhebt.



geschrieben von: Urvater

Da setz ich noch einen drauf.
Wenn man sich in den mittleren 50ern bewegt, dazu noch mit gesicherter Pension, dann kann man machen was man will.

In Festival-"Vollausstattung" in eine Verkehrskontrolle kommen...
Mit schwarzlackierten Fingernägeln einkaufen gehen...
Sich in schwarzen Foren amüsieren ( nicht überheblich gemeint !!)



geschrieben von: Möppe

*lach*
Sprichst Du aus eigener Erfahrung?



geschrieben von: Urvater

Durchaus.
Es ist schon ein gutes Gefühl, als Pensionär keinem Menschen mehr was "recht machen" zu müssen. Bis auf meine Familie und gaaanz wenige gute Freunde ist mir völlig egal, was der Rest der Welt von mir hält, was über mich geredet wird...
Andrerseits bin ich natürlich auch schon lange drüber raus, provozieren zu wollen, negative Reaktionen auszulösen - was solls ??? (Das zeugt ja nur davon, dass man wahrgenommen, also irgendwie geliebt werden will, siehe auch Chaoten in der Schule).
Im Rahmen meiner Möglichkeiten kann ich machen was ich will, und keiner quatscht mir rein bzw. hat mir reinzuquatschen. Schöner Zustand.



geschrieben von: Möppe

Hm, geht mir genauso. Kann das eventuell dran liegen, dass man sich (ich bin 33) mit den Jahren einfach ungezwungener gibt, dass man einfach mehr "in sich ruht"?
Kleine Anmerkung offtopic: Ich wohne in der Schweiz, muss zu Konzerten in Deutschland IMMER über die kontrollierte Grenze. Und die Zollbeamten gucken schon lange nicht mehr merkwürdig...oder fällt es mir einfach nicht mehr auf? Ich denke noch ein bisschen drüber nach...



geschrieben von: Sirius

@Urvater:
Ich glaube gar nicht mal, das man so lange (bis Mitte 50) warten muß, um sich die von Dir beschriebenen Freiheiten herausnehmen zu dürfen. Erlaubt ist, was gefällt.
Aber es stimmt schon, je älter man wird, desto weniger interessiert man sich für das hohle Geschwafel der anderen. Die Freunde wissen ja bescheid, die Familie gewöhnt sich auch irgendwann daran und der Rest der Welt kann mir ma... den Schuh aufblasen :D



geschrieben von: Urvater

@ Sirius :
Naja, es haben es nicht alle so einfach wie ich. Wenn ich mir vorstelle, ich wär jetzt (mit 56) Filialleiter einer Sparkassenzweigstelle oder eines Supermarkts... irgendwo muss das Geld ja herkommen und es wäre unredlich von Schwarzen zu erwarten, dass sie aus Prinzip auf berufliche Möglichkeiten verzichten, ... dann könnt ich mich sicher nicht so frei bewegen wie jetzt als ( nach zwei Chemotherapien ) zwangsweise frühpensionierter Hauptschullehrer. (Allerdings muss ich dazu anmerken, dass ich auch im aktiven Dienst jede Freiheit hatte. Mein Schwarzsein war akzeptiert, die nahmen mich alle als Menschen mit einer kleinen, aber liebenswerten und z.T. auch interessanten Marotte)
Und klar ist auch, dass man mit der Zeit nicht mehr danach strebt, von allen geliebt zu werden. (Hat nichts mit Hassen zu tun, einfach gegenseitig tolerieren, aber auch nicht mehr)
Mit meiner Familie hab ich kein Problem, meine (zweite) Frau hab ich über den Seducer kennengelernt und wir haben 2001 im Rahmen des Herbstnächte-Festivals auf Burg Rabenstein geheiratet, und mein Sohn (aus erster Ehe) spielte dort mit seiner Band den Eröffnungsgig.
Die andern Freunde, außer den Schwarzen, die ich habe, nehmen mich so wie ich bin. Die das nicht taten, wenige, mit denen habe ich nichts mehr zu tun. Das waren keine Freunde.



geschrieben von: Morbid Princess

Wenn ich das darf gehe ich jetzt nicht auf das laufende Gespräch sondern mal auf den Anfang ein.
Ich selbst bin 15 Jahre alt und fühle mich dem Gothic-Lebensstil hingezogen. Ich lebe 'schwarz', höre die entsprechende Musik, kann mich auch mit anderen Szenegängern indentifizieren und fühle mich in und mit diesem Lifestyle einfach wohl, auch wenn ich von Gleichaltrigen, Verwandten, Lehrern und was sonst noch alles so kommt dafür kritisiert werde.
Im Moment kann ich mir ein anderes Leben auch gar nicht vorstellen, nachdem was ich bei Freunden und Bekannten sowie eigenen Erfahrungen nach miterleben durfte. Deswegen gibt es doch auch so viele verschiedene Subkulturen- dass sich jeder irgendwie einfügen und wohlfühlen kann (was doch nicht gleichbedeutend dem Verlust der Individualität kommen muss).
Dazu brauche ich niemanden der mir sagt: "Jap, kleine, du bist true." und ich lasse mich auch von niemanden abbringen der meint: "Du Pseudo, du Wannabe, du bist kein Goth."
Und ich denke mal, gerade beim Gothic, das als Jugenkultur zählt, braucht man doch immer wieder 'Nachwuchs', nicht ;)
Ob ich mein Lebtag lang dabei bleiben werde, weiß ich nicht, und nach dem wie ich mich im Moment einschätze, würde ich jedoch sagen, dass ich das werde.
Und selbst wenn ich in ein paar Jahren sagen werde: "Das war's mit der schwarzen Szene.", so kann doch dennoch alles nicht umsonst gewesen sein, denn wie heißt es so schön, man lebt für den Augenblick und das tue ich doch auch. Im Moment ist es meines Befindens nach das Richtige und das ist in erster Linie doch das Einzige, was zählt.



geschrieben von: Solstice

Das ist eine gesunde Einstellung. ;)



geschrieben von: Urvater

@ Morbid Princess :

Da treibe ich mich hier in verschiedenen Threads, auch bei den Philosophen rum, suche nach "vernünftigen" Einstellungen, und dann kommst Du und bringst mit ein paar Worten alles auf den Punkt. Alle Achtung.
Ich kann das alles unterschreiben, nur - mit "Jugend"kultur bin ich nicht so einverstanden (Manno, ich bin 56 !!!)



geschrieben von: VivaMoz!

Ach, wisst ihr, das Alter eines Menschen -ganz gleich, ob Goth, Punk, Metaller oder sonstwas- ist mir ziemlich gleichgültig. Es kommt auf ganz andere Dinge an.

Klar, ich kann verstehen, daß einige von den jungen Leuten genervt sind, die, mit umgedrehten Kreuzen, Nieten und allem möglichen Kram behangen und extrem geschminkt in den Clubs auftauchen und unheimlich "evil" sind. Aber ich habe es mir abgewöhnt, diese Leute nur nach ihrem äusseren zu beurteilen. Wenn ich dahinter eine Lebenseinstellung oder zumindest die ehrliche Suche danach erkenne, finde ich es durchaus sympathisch und schaue diesen Menschen mit ein wenig Nostalgie nach... ich war auch mal so jung und habe gesucht... mit der Suche habe ich übrigens nie aufgehört.
Traue denen, die die Wahrheit suchen und misstraue denen, die vorgeben, sie gefunden zu haben.



geschrieben von: Morbid Princess

Zitat:
Original geschrieben von Urvater

Ich kann das alles unterschreiben, nur - mit "Jugend"kultur bin ich nicht so einverstanden (Manno, ich bin 56 !!!)



Okay, gut ;) Definitionen sind wie Schubladen und Schubladen müssen auch mal aufgeräumt werden. Dann lasse ich das lieber mit der 'Jugendkultur', jung ist ja wiederrum Definitionssache (ich bin für ne 18jährige jung und dieselbe ist für nen 30jährigen jung). Grade wo ja auch die Szene wohl zunehmenst Tag für Tag älter wird, wird diese nicht ewig eine Jugendkultur bleiben... und ganz geblickt habe ich das sowieso nicht, Jugendkultur, beschreibt man damit alle 'neueren' Subkulturen wie eben Gothic, Punk, HipHop, etc.

Zitat:
Als Jugendkultur werden die kulturellen Aktivitäten und Stile von Jugendlichen bezeichnet. Der Begriff wurde von Gustav Wyneken (1875–1964) geprägt. Der Kern einer Jugendkultur ist die Etablierung einer eigenen Subkultur innerhalb einer bestehenden Kultur der Erwachsenen, die den Heranwachsenden keine sie befriedigenden Ausdrucksmöglichkeiten für ihr als neu empfundenes Lebensgefühl anbietet.


Definition laut Wikipedia. Okay, gerade bei dir zählen 'die kulturellen Aktivitäten und Stile von Jugendlichen' wohl nicht mehr so ganz, jedoch ist -wenn man das mal alleine stellt- 'neu empfundenes Lebensgefühl' doch allemal richtig, da ich doch nicht ausschließen kann, dass auch ältere Menschen ein Lebensgefühl neu empfinden und auch finden können. Und wenn man mal den 'Präger' dieses Begriffes und dessen Geburts- sowie Todesdatum anschaut verwirrt mich das sowieso ein wenig ;)

Aber nungut, du hast mich überzeugt, 'Jugendkultur' als solches verstanden wie es gesagt wird, stimmt wohl nicht (mehr?) ganz. Gewöhne ich mir lieber mehr ausschließlich 'Subkultur' an ;)

((Passt dieser Post noch hier rein? Oder komme ich zuweit vom Thema ab?))



geschrieben von: blessthedark

Ich halte es auch für äusserst schwierig unsere gesellschaft in einen zweifelsfreien, unbestreitbaren rahmen zu stecken, von dem man behaupten könnte, alles darin ist "schwarz" und alles andere aussen herum ist es eben nicht.
In anbetracht des stetig steigenden alters der mitglieder, möchte ich behaupten, das der bereits erwähnte begriff "subkultur" meiner meinung nach noch am besten widerspiegelt, als was wir uns hier alle bezeichnen.
Aber auch das ist sicher wieder auslegungssache...

@ Urvater

auf leute wie dich, freue ich mich beim in kürze anstehenden WGT ganz besonders. Ich weiss nicht recht, wie ich es beschreiben soll, aber die ältere generation, beinahe rentner-paare oder auch ganze familien, die dann hier in schwarzen gewändern herumlaufen üben auf mich eine ganz besondere faszination aus. Da hat man den eindruck, das diese leute wirklich mit sich selber im reinen sind und sich selbst oder anderen nichts mehr beweisen müssen, wie du es auch selber gesagt hast.

So langsam stelle ich diese tendenz auch bei mir fest, obwohl ich natürlich noch weit davon entfernt bin, mich so frei wie du bewegen zu können.

Mir steht jetzt im Aug. hoffendlich noch mal ein beruflicher neuanfang bevor, bei dem ich auf jeden fall eine kleidervorschrift bekomme.
Das war in der kneipe noch anders, da konnte ich wenigstens legere schwarze sachen tragen, aber wenn das jetzt alles klappt, sehe ich dafür schwarz ;)
Aber wie war das...unsere finsteren gedanken kann uns keiner nehmen, ge *lol

DG Blessthedark



geschrieben von: Sacuri

argh, jetzt wurde der ganze beitrag nicht gesendet =.=''
also noch mal *seufz* (eignedlich hätte ich am liebsten die lange version, aber nochmal alles runterzuschreiben, dauert mir ehrlich gesagt zu lange >.<)

nun ich bin selbst erst 15 jahre jung und habe auch noch nicht viel erfahrung bei den gothics und sonstigen schwarzgesinnten
ich kenne mich nicht gut mit 'ihnen' aus, aber ich denek, man sollte das auch nicht zur pflicht machen, mir sind keine regeln bekannt!!
auch dass man keine 'BUFFALLOS' (oh je, wie schreibt man die? >.<'') trägt, ist immernoch ansichtssache und eine frage des geschmackes! wenn die ansichten da bei vielen gleich sind, meinetwegen (und nein, ich trage keine BUFFALLOS!)
aber ich zähle mich ehrlich gesagt nicht zu den 'real-gothics' auch nicht zu irgendeiner untergruppe derer
ich will nicht von anderen gesagt bekommen, ich wäre nicht würdig meinen lebensstil zu leben oder hätte nicht das recht meine musik zu hören
ich möchte nicht, dass sich andere den mund über mich zerreißen, weil sie mich irgendwo herumlaufen sehen und sich denken 'was ist die denn???!'

ich laufe meist schwarz herum, mit (allerdings auch etwas naturbedingt) bleicher haut, viel kajal (nicht aber übermäßig, mir alles schwarzzumalen, davon halte ich nicht soo viel), roten lippen und schwarzen nägeln, auch ketten oder ringe mit keltischem/mystischem oder drachensymbol fehlen nicht
doch ich packe mich nicht in eine schublade und drücke mir den stempel 'gothic' auf
ich will nicht rebellieren, ich laufe nicht einer (meine gegend überhaupt nicht beruhrender) modewelle nach, ich bin, was ich bin und wie ich fühle

mich nach dem schwarzen zu sehnen, die nacht zu erwarten, um den unendlichen sternenhimmel und das klare nachblau und -schwarz zu bewundern, ist wohl kaum verboten
leise tränen zu weinen, weil das herz schreit und in die nacht rennen will...
zu kitschig?
zu melancholisch?
zu egoitisch, weil mir SVV bekannt ist?
meiner meinung nach´nicht!
mir sind viele dunkle seiten bekannt, und viele auch wieder gar nicht
ich trage male an den pulsadern, das gefühl der schmerzerlösung hatte mich damals dazubewegt
die male sind nun älter und ungesehen, probleme selbst gelöst
warum werden die menschen verurteilt?
ich wollte damals wegrennen, nur für einen moment, war mir meines handelns nicht bewusst, nur die ablenkung hatte gezählt
und nicht, dass ich danach behaupten hätte könenn, ich würde zu einer gruppe dazugehören!
ich schäme mich trotzdem der vergangenheit und suche trost in der dunkelheit
kindlich?
vielleicht, aber auch menschlich!
ich will mich vor niemanden rechtfertigen, ich stehe jedoch zu meinem handeln und vorlieben!

ich höre musik, die man wahrscheinlich grob in industrial, dark pop, gothic (um mal zusammenzufassen) und metal packen würde, doch genaue definitionen kenne ich nciht und interessieren mich auch nicht sonderlich

mich hat einmal eine freundin auf meine antwort, dass ich kein gothic bin, gefragt, 'was man denn tun muss, um dazuzugehören?'
und das frage ich mich manchmal auch
ich kann ihr diese frage nicht beantworten, ich denke jeder sollte von sich selber entscheiden, ob er mit seinen bestehenden eigenschaften sich dazuzählt oder nicht!
ist man als junger mensch nicht ernstzunehmen, nur weil man jung ist, ein fakt, den man nicht ändern kann?
jeder jugendliche ist unterschiedlich, genau wie alle anderen menschen auch
es gibt erwachsene, die rollen spielen, das leben nicht ernstnehmen und ohne ziel sind
aber es gibt auch ernste jugendliche, durchaus sich der pflichten im leben bewusst und die schon früh mit leiden konfontiert worden sind
sind deren entscheidungen weniger wert, als die eines erwachsenen?

ich fühle mich zu einer recht untershiedlichen kultur ebenfalls hingezogen
ich lese liebend gerne kilos an manga, höre begeistert j-pop/-rock und visual kei-lieder, die ich fröhlich mitträllere
ist das so schlimm?
bin ich deswegen ein pseudo-goth, weil ich von verschiedenen kulturen eigenschaften und vorlieben besitze und mich nicht den gothics entsagen will?

vor etwa einer woche wurde mir zum ersten mal das gefühl gegeben, auch bei den älteren (die person ist mitte 30 und metaller) 'schwarzgesinnten' willkommen und akzeptiert zu sein
als ich das merkte, habe ich mich gefreut, es war aber nicht die freude, einfach nur eine rolle gut gespielt zu haben, sondern das menschliche gefühl der freude als mensch mit seinen eigenschaften akzeptiert zu werden
und ich denke, dieses gefühl sollte man anderen auch geben!
kann man den personen in's empfinden schauen, wenn man den äußeren schein nur kurz wahrnimmt?
nein, aber trotzdem wird man verurteilt

ich rede jetzt nicht von leuten, die wirklch zugeben nur einer modewelle und dem angeblichen 'massenzwang' nachzulaufen, denen die kleidung und sonstiges noch nicht einmal gefällt!
denn für die habe ich auch keine zustimmung übrig
wenn welche aber wie 'gothics angezogen' herumlaufen, weil ihnen das einfach gefällt und sie das aber zugeben, dass es nur beispielsweise der kleidungsstil gefällt, warum denn nicht?
ich finde, man sollte einfach tolleranter sein, es gibt so viele vorurteile, gerade gegen 'dunkle' und dann ist man den gleich- oder ähnlichgesinnten gegenüber auch noch genauso intolerant?
was bringt das denn?
was würde das eine kultur sein, die ein genaues regelbuch hat, aber behauptet, dass deren mitglieder frei sind?
dann kann man gleich zu einigen, der mir bekannten, hip hoppern gehen! (aber dies ist ein anderes thema)

nun, ich hoffe euch nicht zu sehr mit dem überlangen beitrag gelangwelt zu haben,

sayô,
sacuri



geschrieben von: Vampir_Masterin

hm in diesem alter verändern sich viele oder wissen nicht wohin die gehören könnten hm naja hab selber hier niemanden :(



geschrieben von: Froststaub

Zitat:
hm in diesem alter verändern sich viele oder wissen nicht wohin die gehören könnten hm naja hab selber hier niemanden


Bitte was? Wolltest du vielleicht schreiben "In diesem Alter verändern sich eben viele, oder wissen nicht, wohin sie gehören. Habe ja selbst niemanden hier, der sich auch schwarz fühlt." oder etwas in diese Richtung?



geschrieben von: Nezumi

Ich denke mal das Ältere aus der Szene sich immer über die jüngeren "Neulinge" aufregen, das ist fast überall so, dabei sollte man nicht vergessen, dass man auch mal angefangen hat. ich meine, keiner ist morgens aufgewacht, komplett in schwarz und mit melancholischen Gedankengängen und allem drum und dran. Ich denke, da sollte man nicht allzu hart sein und nicht zu viele Vorurteile haben sondern erstmal abwarten. Klar gibt es die kleinen Mädels die meinen, wenn sie sich schwarz anziehen sind sie gleich Satanisten und ja soo böööse (siehe Claudi 666:D ) aber es gibt sicher auch 15 jährige die anders sind. Das Argument ganz am Anfang mit den Schuhen hat mich sehr amüsiert, ich weiß noch genau wie ich am Anfang krampfhaft auf meine Doc Martens gespart habe, denke dass halt am Anfang nicht jeder Geld für ein komplettes Outfit hat, aber das Argument war ja auch augenzwinkernd gesagt;)



geschrieben von: Froststaub

Ist es nicht irgendwo auch Privileg der älteren Generation, sich über die Jugend aufregen zu können? Wer weiß, ob wir das nicht auch in fünf Jahren tun werden und der Nachwuchs dann uns als Crux zu tragen hat ;)



geschrieben von: Urvater

Nezumi, das glaube ich nicht, dass es die Älteren sind, die sich über die "Szene"-Neulinge aufregen. Nach meinen Beobachtungen sind es eher die, die grade diesem Neulings-Staus entwachsen sind, vielleicht auch erst ein Jahr, und die sich dann wer weiß wie überlegen vorkommen. Die dann mit ihren 17 auf die 15-jährigen "Kinder" runterblicken... Naja, jeder Norditaliener braucht seinen Süditaliener ... traurig.

Es ist ganz einfach so, dass ein Mensch mit 15 eben viel weniger Lebenserfahrung sammeln konnte als einer mit 30, und natürlich stehen Eltern und Schule im Zentrum der Lebenswelt. Das war bei mir vor über 40 Jahren auch nicht anders. Umso erstaunlicher ist es manchmal (klar, in ganz wenigen Ausnahmen), wenn dann jemand mit 15 anfängt in einer Weise zu denken, wie es zum Schwarzsein eben dazugehört, selber denken ! Auch die ganz große Mehrheit -und das betrifft doch keineswegs nur die ganz jungen Menschen!- die es einfach schick findet, "schwarz" zu sein ( sei es aus modischen Gründen oder Protesthaltung ), sollte nicht so einfach abqualfiziert werden. Erstens ist es schon eine Leistung, das Anders-sein-wollen zu erkennen und dann noch irgendwie umzusetzen, und zweitens weiß man ja nie, was sich im Laufe der Zeit draus entwickelt. Ist es nicht ein ganz natürlicher Weg, sich über das Äußere dem Schwarzsein in tieferer Hinsicht erst mal anzunähern ? Und überhaupt, wie schwierig ist es, mit anderen Schwarzen in Verbindung zu treten, wenn man nicht irgendwie Dazugehörigkeit signalisiert ? Mit 30 ist das einfacher.
Letztlich sollten wir doch auch jedem Menschen zugestehen, dass er auf dem Weg zu sich selbst Neues erprobt (wie gesagt, deshalb auch meine Hochachtung, weil die meisten ganz jungen Menschen das gar nicht mehr tun !). Und wenn dann dabei herauskommt "nein, schwarz ist nichts für mich", dann ist das doch in Ordnung. Wir haben die Lebenserkenntnis auch nicht für uns gepachtet.

Euer Urvater



geschrieben von: Nezumi

@Urvater:

Das hast du gut geschrieben, hat mich nachdenklich gemacht. Und ich muss sagen, dass ich dir zustimme. Also zum einen dazu, dass es meist nur die etwas älteren sind die auf die anderen hinabblicken und auch, dass es schon mutig ist anders sein zu wollen und wiederum auch mutig dann festzustellen dass es nix für einen ist und einen anderen Weg einzuschlagen. Die Jugend ist ja eigentlich gradzum probieren da, damit man seinen Weg findet.



geschrieben von: Josch

Ja, das hat Urvater schön gesagt.

Ich stimme auch damit überein, dass wir etwas ältere (darf ich das mit 35 sagen?) uns in meinem Kreis nicht wirklich über die Jugend aufregen, oder diese belächeln. Nein, ich freue mich eher, wenn ich den Nachwuchs sehe. Allerdings scheint das bei einigen Jüngeren manchmal eher nicht so zu sein. Da kommen dann eher strange Kommentare oder ein paar Lästereien rüber. Aber ich glaube, wir waren früher ähnlich. ..



geschrieben von: Fieldy

ich denke ein gothic ist ein mensch der sich zu anderem hingezogen fühlt in das dunkle ungewisse zum beispiel ich meine KEINEN satanismus. das größste ungewisse ist denk ich ma der tot mit kommt nach ihm und so. ich spiele jetzt aber nicht auf das vorurteil soizit an. sondern das es in meinen augen sehr intelektuell is wenn man sich mit der zukunft beschäftigt. und net mit dem motto ich lebe jetzt und der rest interessiert mich net. das is goth man ist selbstbewusst man weissoder versucht wes herauszufinden was der sinn des lebends ist allein das fesselt einen schon,an dieser sehr schönen dunklen subkultur...oder nicht????


:) acj ja fast vergessen das alter is meiner meinung auch egal und ich komme aus papenburg das is ähh im emsland joa da gibt es also in pbg sehr wenig goth und da ich erst 17 bin und damit noch zur schule gehe habe ich halt klassenkameraden die leider so kommt es mir vor aggro sind .. da falle ich wie das schwarze scharf leicht auf.. aber es ist mit egal wenn so ein aggro also sagt ich wäre ein satanist oder ein mensch der bluttrinkt.... was natürlich net stimmt is es mir egal ich höre gar net hin.. fakt ist man soll seinen weg den man sich vorgenommen hat auch einhalten. so jetzt glüht meine tastatur und ich habe meinen kleinen beitrag geleistet

DG aus papenburg

Fieldy



geschrieben von: Vampir_Masterin

hey so jung und hast es so schön in die worte gefasst!
und die alten guten mitschuler die sind meistenst zu oft dumm unwissen und so also doch besser nicht hin zu hören :cool:



geschrieben von: Wohlstandskind

Ich bin erst 15 Jahre alt und kann natürlich nicht sagen, was mich in der Zukunft erwarten wird. Ich weiss aber, dass mich die gothic-Szene oder zumindest ihre Ideologie sehr anspricht und interessiert. Es kann sein, dass das nur aus der vermeintlichen Einsamkeit und der Pubertät resultiert (?), aber nein, dass vermute ich eigentlich nicht.
Es ist wohl eher so, dass man halt erst (+/-) in diesem Alter sich mit solchen Dingen richtig auseinandersetzen kann.
Es wird wohl nicht sehr viele "Kinder" geben, die sich als goth bezeichnen. Aber ansonsten spielt das Alter glaub ich keine Rolle.



geschrieben von: Solstice

Wenn es Dich interessiert, lern es kennen, prüfe Dich selbst, ob Du etwas damit anfangen kannst und lass Dich nicht durch irgendjemanden beeinflussen. Dann ist der Einstieg in die Szene (Gott, klingt das blöd...) genauso ein Selbstläufer, wie der Ausstieg, wenn sie Dir nichts (mehr) geben kann.



geschrieben von: Urvater

@ Wohlstandskind :

Über Deinen Beitrag habe ich mich sehr gefreut.
Du hast Recht, in Deinem Alter sind wohl noch nicht so viele dazu bereit, sich wirklich umzusehen, was die Welt so alles bietet ... in dem Fall die Möglichkeit, bei den "Schwarzen" irgendwie Seelenverwandte zu finden. Du hast das gebracht.

Du hast Dir aber auch selbst eine schwere Aufgabe gestellt. Mit der Selbstdarstellung der "Schwarzen" klarzukommen, das ist der eine Teil. Es ist nicht so einfach, unter die Oberfläche zu sehen. Wenn sie mit "schwarzem Outfit" einhergeht - schwierig !
Das Board hier ist voller Selbstdarsteller !!!

Und wenn auf dieses verzichtet wird, weil es garnicht nötig ist - noch schwieriger.

"Ideologie" ist ein noch heißeres Thema. Da gibt es viele Schubladen- und Schlagwortdenker hier.

Bleib Deiner Linie treu, sieh Dir alles aus der Distanz an, und lass Dir Zeit mit dem Urteil, was von den Schwarzen Dir entspricht und was nicht. Sei dabei kritisch. Und wenn dabei herauskommt, das ist doch nicht das, was Du gesucht hast, sei nicht enttäuscht. Immernoch tausendmal besser als nicht gesucht zu haben.

Ich wünsche Dir, dass sich Deine Erwartungen erfüllen. Wenn sie das zu mehr als 50% tun, ist das schon mehr als im täglichen Leben.

Liebe Grüße vom Urvater ( vom anderen Ende der Altersskala...)



geschrieben von: Lyana

Auch ein kurzes Statement von mir..

als ich gerade meinen Lebenslauf in nem andren Thread ausgefüllt habe, habe ich mich schon .. nennen wir es gewundert.. dass wirklich so viele junge Leutz hier rumwuseln.. dann hab ich das hier gefunden und nun erklärt sich mir so einiges..

Mal kurz zu mir.. Ich bin 20, also selbst noch kein Urgestein, aber ich denke, ich hab das hinter mir, was einige noch vor sich haben.. als ich 15 war, war ich auch auf dieser "ich-bin-der-mega-gothic-und-soooo-böse-Tour" .. nur noch in schwarz rumgerannt und natürlich auch die passenden Leute dazu gesucht.. ich fand mich echt cool damals.. ;) .. heute isses mir im Nachhinein.. joa, nich peinlich, aber vielleicht so etwas in der Art.. weil das eigentlich nur so´n Klischee-Spiel war.. bloß böse Aussehen und zack - Gothic.. meine ""Freunde"" haben sich auch schnell verabschiedet.. und da habe ich einfach gemerkt, dass es sinnlos ist, sich in irgendwas reinzupressen...

Heute sag ich selbst, für mich, dass ich es unnötig finde, in schwarz rumzulaufen, damit ich bloß dazugehöre.. Meine Freunde akzeptieren mich so, wie ich bin.. und ich bin grundsätzlich die Bunteste von allen. Aber ich bin auch diejenige, die am meisten abgeht, wenn irgendwer was gutes auflegt .. und ich kann mich über die selben Themen unterhalten, wie alle andren "schwarzen" aus meiner Gruppe auch.. warum also mein pinkes Top zu Hause lassen?!
Ich bin ja nicht bei denen oder hier im Board, um Leute zu finden, die sich alle gleich anziehen, sondern ich will Leute finden, die so denken, wie ich es tue ( natürlich nicht immer, aber in manchen Gebieten.. ) und ob sie dann n schwarzes oder n rotes Shirt tragen interessiert mich reichlich wenig..

;)

das dazu..




geschrieben von: DrusillaMuffels

Hey,
also ich bin 16 (werd im September 17) und bei mir ist das irgendwie total von selber gekommen, das alles.
Ich hab früher schon viel Schwarz getragen, einfach nur weil ich es schön fand, ich fand, dass ich gut aussah. Ich hatte nicht die geringste Ahnung von gothik und hab mich auch nicht so gefühlt. Ich war immer voll down wenn mich jemand Satanist oder Vampir genannt hat. Ich war in Schulchor und da kamen so ein paar 5-Klässlerinnen an und meinten: "Du bist ja eigentlich voll nett. Wir dachten immer du wärest ne Satanistin, weil du immer in Schwarz rumläufst"
Was ich damit sagen will. Nicht jeder (egal in welchem Alter) der in Schwarz rumläuft hällt sich für einen Gothik.
Mitlerweile ziehe ich zwar noch mehr Schwarz als andere Faben. Aber mir ist es eigentlich auch egal, was ich an habe. Die Gedanken zählen. Die kamen bei mir fast von selber (Ich war ca. 13 oder 14).
Ich bezeichne mich selber nicht als Gothik, aber als sehr interessiert und nachdenklich. Das Alter spielt für mich keine Rolle. Leider ist es aber wirklich so, dass ich das Gefühl habe, wenn ich mich so anziehen würde, wie man sich einen Gothik vorstellt und mich jemand ausfragen würde, dass ich dann nicht die Antworten geben würde, die von einem Gothik zu erwarten sind. Ich finde nämliche manche Gothik Klamotten sehr hübsch, würde sie aber genau aus dem Grund nciht anziehen, weil ich mich nicht für einen halte.

So das war jetzt ein wenig lang und hoffentlich nicht zu off-topic.
LG Drui



geschrieben von: LunaticSister

Na ja, liegt wohl echt daran, dass 15 noch zu dem pubertärem Alter gehört und ich hab da so bei Bekannten meine Erfahrungen gemacht. Diese laufen echt heftig gruftig rum und schieben nur depri und nach ein paar Jahren, wenn man sie wieder sieht und sie älter geworden sind, sie gar nicht wieder erkennt, denn sie laufen total normal rum.
Also war es nur eine Phase, in der sie sich ausprobiert haben.
Also, nimm es bitte niemandem übel, wenn du noch nicht für ernst genommen wirst, das kommt noch.
Ich denke, dieses haben schon mehrere erlebt und haben deswegen so einige Vorbehalte.



geschrieben von: Azrat Alagazar

Nehmt Es mir bitte nicht übel das ich mir alle 30 Seiten nicht vollkommen durchgelesen habe aber jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.....Also ich kann jeden hier verstehen der was gegen Mainstream-Gohtic´s hat aber ich kann auch jeden verstehen, der nicht ständig in ''Schwarz'' rumläuft......In Bezug auf diese Mainstream-Gothic´s:
Das mit den den Schuhen hat mir gefallen auch wenn Ich nicht ständig auf die Schuhe gucke und meisten nur ins Gesicht schaue und lächele.....Dann kann ich Es sowieso nicht verstehen war diese Leute immer denken müssen, das Gothics nur aus Schwarzen Sachen und ''dunkler Musik'' und was weiß der Teufel(Genau der, das hab ich auch schon gegen Kopf geknallt bekommen) was noch besteht....Ist Gothic nicht eigentlich nur ein Wort, wie Gut und Böse? Gott und Teufel? Beschreibt Es nicht einfach nur Induvidualität? Einen Freien Geist? Eigene Meinung? Musik? Poesie? Literatur? Ist es so wichtig ''dazu'' zu gehören? Als nach meiner Meinung beschreibt Es gerade diese Dinge und nach meiner Meinung ist das ''dazu'' zu gehören nicht so wichtig, wie sein eigenes Leben......Es tut mir Leid wenn mein Text ungeahnte Grenzen annimmt aber ich möchte mich auch mal aufregen wie andere Auch :q :D
Weiterhin muss ich dazu sagen, Ich persönlich laufe nicht den ganzen Tag in Schwarz oder sonstwas rum, sondern sehe sagen wir mal für die meisten Menschen ''Normal'' aus.....Das hängt zwar eher damit zusammen, dass ich meine Ausbildung behalten möchte und mein Leben somit Leben kann anstatt damit das ich nicht dieses sogenannte ''Gothic'' lebe......Ich bin zwar selbst erst "18" aber fühle mich von ganzem Herzen zu dieser Definition hingezogen und das wird hoffentlich auch so bleiben. Desweiteren fühle Ich mich auch schon seid ich 13 bin dazu hingezogen .....Und das ich gerne mal Schwarz trage oder durchaus etwas Bizarr aussehe, heißt das noch lange nicht das Ich in diesem Fall ein Klischee-Gothic bin und so sollte das jeder sehen.....
Ja, mal sehen vielleicht fällt mir im Laufe der Tage noch mehr ein, dann bombadier ich Euch erneut voll. Mein Durst danach ist noch lang nicht gestillt.
Bis dahin
Carpe Noctem
Mit freundlichen Grüßen Azrat Alagazar



geschrieben von: ChaosKätzchen

Wundervollen guten Abend allen zusammen

Nun ich finde, dass ich jetzt auch einfach mal den Mund aufmache und etwas dazu sage. Wie schon oft gesagt wurde, trifft man heute allerlei skurile Gestalten auf Deutschlands Straßen, wer denn nun wirklich "true" oder nur ein Freizeit-Gruftie ist, finde ich wird aber eigentlich recht schnell klar. Andererseits sagst du aber auch, dass du dich mit Narmalos und Hoppern nicht verstehst. Dies wiederum kann ich nicht nachvollziehen. Sind das nicht wieder Vorurteile, die gerade wir immer so abwerten? Gut es fragt mich nun nicht wirklich einer nach meiner meinung, aber ich denke man sollte immer erst mit einer Person reden und sie dann beurteilen. Zwar muss ich zugeben, dass ich mit der Spezies Hopper auch nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht habe, aber die werden meist älter und auch (manchmal) etwas vernünftiger. Hm.. Jetzt könnte ich wieder auf die schlauchende Frage "Was ist eigentlich Gothic?" kommen. Für die einen ist es ein Modetrend für die anderen eine Musikrichtung... Für mich ist es eine Lebenseinstellung ^^ Meine Freundin ist ein "Skatergirl" und ich finde das steht ihr auch sehr gut vom Denken ähnelt sie aber eher einem Gothic.. Hoffe habe mich nicht zu sehr lang gehalten..

Carpe Noctem!
Das ChaosKätzchen *miaow*



geschrieben von: TheSiren

Wenn jemand sagt,dass ich ein Pseudo bin, da ich gerade mal 16 Jahre alt bin, dann zeig ich dieser Person einfach den Mittelfinger.
Sowas interessiert nicht und regt mich auch nicht auf ;)



geschrieben von: sigma-enigma

ich bin auch "erst" 15, werde im nov. 16 und habe bis jetzt zum glück noch keine probleme gehabt.
da müssen wir einfach durch, bis wir 18 sind! *g*



geschrieben von: Blair-Hunter

Also ich bin grad neu hier und hab mal ein bisschen durch das Forum gestöbert und bin dabei auf diesen Thread gestoßen!

Also ich bin auch 15 Jahre alt, bin aber trotzdem schon ne ganze Weile in der Szene. Ich fühle mich einfach wohl so wie ich bin, auch wenn manche von mir denken, dass ich ein Satanist bin nur weil ich mich gerne in Schwarz kleide und so...
Und die Goths, welche schon etwas länger in der Szene sind, können uns eigtl nicht wirklich Vorurteile machen, denn jeder hat mal klein angefangen! Bei mir war das nicht so, dass ich von einem Tag auf den anderen auf einmal Goth war, diese Entwicklung hat sich über einen längeren Zeitraum gebildet.



geschrieben von: ScherbenKönigin

ich kenne das nur allzu gut ... ich wurde oft genug wegen meinem alter als pseudo beschimpft ... allerdings hat jeder der sich mit mir richtig unterhalten hat was anderes behauptet die toleranz der gothics ist zwar einzigartig aber nicht vollkommen ... naja eigentlich hat das alter nichts damit zu tun , man ist wie man ist natürlich regen diese wochenend-grufties irgendwo auf aber nur weil es einige davon gibt heisst es nicht dass alle so sind :(


Irgendwie hat mich das in der ersten Zeit traurig gemacht ich wurde von der gesellschaft und meinen mitschülern nciht angenommen weil ich anders gedacht habe und mich nicht angepasst habe und die älteren goths haben mich auch nicht angenommen wie ich bin deswegen bin ich seit dem einzelgänger was das angeht weil ich mich nicht mehr so wirklich traue kontakt zu goths aufzunehmen ...



geschrieben von: -Dunkelschrei-

Guten Abend zusammen!
Es stimmt schon, das man mit 15 Jahren (auch mein Alter) sich wohl erst einmal austestet, man schaut was man will und so weiter. Natürlich gibt es auch Mitläufer in der Szene, die gibt es überall. Aber man kann einfach nicht die Leute in Gruppen einteilen so wie: "18+ oder 5 Jahre dabei = True; unter 18 = dumme kiddie-mitläufer gothics". Das ist meiner Meinung nach eine viel zu starre Ansicht. .. Ich persönlich versuche auch nicht vollkommen dem Klischee zu entsprechen, vollkommen einen auf depressiv raushängen zu lassen und so weiter. Ich bin einfach derjenige, der ich bin! Ich fühle mich einfach wohl in Gesellschaft von Gothics, obwohl ich mit den 18+ leuten in meiner Heimat noch nichts zu tun hatte... woran das liegt?? Was weiß ich.



geschrieben von: Themisto

Da stell ich mir die Frage mit wievielen Jahren ihr euch offiziell Gothic genannt habt und wann es anfing?
Oder wäre das jetzt extremstes Off-topic?


Themisto



geschrieben von: LunaticSister

Zitat:
Original geschrieben von Themisto
Da stell ich mir die Frage mit wievielen Jahren ihr euch offiziell Gothic genannt habt und wann es anfing?
Oder wäre das jetzt extremstes Off-topic?
Themisto



Im Grunde ist es eine berechtigte Frage und ich bin so frei und fange mal an.

Also, ich habe mit 13/14 langsam angefangen schwarz zu leben. Erst waren es die Haare, welche nach einem missglücktem Versuch, erst beim zweitem Versuch wirklich schwarz waren (vorher so lila-grau wie bei ner Oma). :)
Ei paar schwarze Klamotten hatte ich auch und Schuhe, aber dann wurde dies bewusst immer mehr. Und als das Make-up dazu kam wurde es immer extremer. Jedoch bevor es so extrem war, hatte ich keine Ahnung, dass es so eine Subkultur wie Gothic überhaupt gibt. Bei mir gab es also keinerlei Beeinflussung. Und mir war klar, dass es auch nur eine Phase sein kann. Na ja, jedenfalls war es immer extremer geworden und beschäftigte mich dann in der Zeit mit vielen Themen, wie Vampire, Dunkle Romantik, etc. pp genauer und erfuhr dann erst von der Subkultur. Da wusste ich erst "was ich bin", also ich konnte dem Ganzen einen Namen geben. Das war wohl so mit 15-16 (kann mich nicht mehr so recht entsinnen, bin ja schon so alt). :) Trotzdem war mir noch immer bewusst, dass es auch schnell wieder vorbei sein kann, besonders wenn eine Phase ihren Höhepunkt erreicht hat und man alles dieser Szene mitgemacht hat, so glaubt man jedenfalls. Doch es ging immer weiter und weiter bis heute. Mit 19/20, dachte ich mir immer mehr, dass ich wohl ein Goth bin. ;)

So, ich hoffe, es wurden einige Fragen durch mein "intimes" Geständnis und eure Neugier wurde ein wenig gestillt. :p



geschrieben von: Seneca

Zitat:
Original geschrieben von Themisto
Da stell ich mir die Frage mit wievielen Jahren ihr euch offiziell Gothic genannt habt und wann es anfing?
Oder wäre das jetzt extremstes Off-topic?


Themisto



Ungefähr drei Jahre lang. Zwischen meinem 27. und dem 29. Lebensjahr habe ich mich noch als Goth bezeichnen lassen....ungefähr zu meine, 29. Geburtstag habe ich diese Bezeichnung abgelegt, und verweigere mich seitdem allen verallgemeinernden Verunglimpfungen dieser Art.

Gothic kann man zwar hören, aber nicht sein...!



geschrieben von: Fatal*Desire

Ich nenn mich seit ungefähr 6 Monaten schwarz.
Gothic nenne ich mich nur, wenn ich jemand außenstehendem vermitteln will/ muss zu welcher Szene ich mich zähle.
Damals hatte ich eine ziemliche Umbruchsphase und einen ziemlichen Tiefpunkt in meinem Leben. Ich habe angefangen, nach dem, was in mir ist zu leben und es nach außen hin auszuleben. Damals bin ich nach außen hin schwarz geworden und habe erkannt, dass es in der schwarzen Szene vieles gibt, dem ich mich zugehörig fühle.
Schwarz ist meine Seele aber schon lange. Jetzt weiß ich nur, wie ich es betiteln und ausdrücken kann.



geschrieben von: DrusillaMuffels

Ich nenne mich überhaupt nicht Gothik. Ich sehe weder so aus, noch höre ich die richtige Musik dafür. Ich denke einfach nur viel, trage schwarze Klamotten (aber ganz normale Hosen und Shirts) und halte nciht viel von dieses oberflächlichen, aufgesetzten Fröhlichkeit.



geschrieben von: Urvater

Tun wir mal so, als wäre "Gothic" definiert und es gäbe keine Abneigung gegen Etiketten und Schubladen; dann wäre meine Antwort:

Musikmäßig seit 1964. Kennt Ihr die Yardbirds? Reinster Goth, nur eben mit den damaligen Mitteln. ("Heart full of soul", "Still I´m sad", "A better man").

Mit Vorliebe für schwarze Kleidung: seit 1971.

Unter Erfüllung aller Klischees (nur in schwarz, Wohnung, Lebensgefühl -außer Dauerdepri, damit kann ich nicht dienen- , Musik, Freundeskreis etwa seit 1998.



geschrieben von: Themisto

Vielleicht ist die Bezeichnung 'Goth' ungünstig gewählt von mir. Sagen wir besser: Zugehörig zu einer Gruppierung.
Oder so.
Ich bin es ja (noch?) nicht wirklich und komme mit meinen 20 manchmal vor als wäre ich viel zu alt mich noch irgendwo dazu gehörig zu fühlen, weil ich das nicht seit der Pubertät betreibe. Oder als 'Poser' weil mich erst ein schwarzer Komi dazu inspiriert hatte.

@Urvater
Yardbirds? 'Haha said the clown' find ich lustig :).





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