rosa watteknäul:
lila raupe, lila raupe, wo sind deine schwarzen streifen hin
lila raupe:
du kennst die strefen doch gar nicht. ich war sieben.
rosa watteknäul:
(weint)
warum?
lila raupe:
ick saß hinter dem sofa, ganz klein, aber immernoch viel zu groß.. es hat wehgetan und die tränen haben alles weggewaschen
rosa watteknäul:
lebst du noch
lila raupe:
vielleicht
(pustet das knäul weg)
tränenspuren verwischen die welt
geschrieben von: Londonnightgirl
wenn realität und traum sich trennen... dann verlierst du dich... du hast dich entschieden in welcher welt du leben willst...obwohl du nicht ohne die eine und auch nicht ohne die andre leben kannst... in der realität resignierst du manchmal... im traum bist du verletzlich... eine eigene welt die du dir schaffst... natürlich ist der traum der einfache weg... weil du nicht merkst was du aufgibst...
ick hoffe darauf läufts nicht hinaus...
mit freundlichen grüßen an die traumität
geschrieben von: Londonnightgirl
gestern... da wars...nur ganz kurz... das kleine Glühwürmchen... vermisst seit unserem Sommer... und schon wars wieder weg... platt gemacht... von unserem expressin myself gedanken... und verloren is dabei, dass was wirklich wir warn... zusammen und nicht allein...
geschrieben von: Londonnightgirl
Weltbenbummler, Vagabunden,
dekandente Schattenschemen-
schlagen wir uns Menschheitsstunden
rum mit göttlichen Problemen
wolfgang borchert
(borchert, seine kurzgeschichten grauenhaft... aber draußen vor der Tür... lests mal laut... wunderschön... nicht wahr mein kleiner fisch)
geschrieben von: Londonnightgirl
nichts zu verlieren
wer nicht wagt. der nicht gewinnt
viele leise stimmen flüstern
der blick schweift
blattlose bäume feuchter rauch
verstärkt den gedanken es sei ein traum
nichts zu verliern
ein lottospiel mit reißzähnen
hat es abgesehn
auf das schwächste glied
es is wertvoll
ick klammer mich daran fest
den gedanken so lieb gewonnen
es schmeichelt
heißt hoffnung
so hoch ist der preis
verlieren kann ich es
um zu bekommen
was mir missfällt
REALITÄT
eher bitter als süß
für torsten
geschrieben von: Londonnightgirl
Ist niemand jemand?
Der graue Käfer sitzt vor der Tür
bitterlich weint er so viele schwarze Tränen
kein Gras rauscht
niemand macht auf
niemand versteht seine kleinen schwarzen Tränen
die er für sich weint
drinnen lachen sie
und keiner versteht
brüllen quiecken schrein
"kleiner grauer blöder Käfer,
wieso klopfst du nicht?"
und niemand versteht
da dreht ihm auch jemand den Rücken zu
und immernoch weint er kleine schwarze Tränen.
geschrieben von: Londonnightgirl
der künstliche geschmack von erdbeeren
oder wieso grün genauso schmeckt wie rot
entstanden aus der lüge der ehrlichkeit...
mischte sie die farben neu...
daran schleckend genoss sie den traum...
was hatte ich gerade gesehn...
das glimmer flirren eines würmchens
grün sehr gelb
deswegen kann ich mich kaum erinner...
nur das gefühl ...
das passt zum wetter...
a bientot...
I hope...
geschrieben von: Londonnightgirl
der sommer
der letzte
war die schönste zeit meines lebens
alles hat gepasst
wir hatten
spaß
sehr naiv und ohne hintergedanken
wir wachten auf
nackt an einem see
wir warn da zusammen
kissenschlachten unter sternenhimmel
die welt lag vor unsren füßen
im naiven morgentau
wir griffen dannach
ohne es zu begreifen
aber jetzt begreif ich
das alles kaput geht
und nichts so bleibt wie es is
sehr traurig
geschrieben von: Londonnightgirl
Das Licht ist weiß
Ungefähr gar nicht echt
Das Herz ist schwer
Wie das Licht weiß
Farblos Tonlos
Trist im grau
Schaut sie nach oben
Ein Schmetterling
Mit nassen Flügeln
Die Fühler beben
Die Angst erfüllt den Raum
Grenzenlos Demut
Der Baum ist schwarz
Ohne Blätter
Wie sollte er auch
Gewollte Schönheit ließ seine Äste brechen
Da im Regen
Mit Mantel und Gummistiefeln
Ein recht großes Kind
Ohne kindlichen Ausdruck
Die Rinde so schwarz und so nass
Nimmt es in sich auf
Mit großer Gleichheit
Teilen sie den Trübsinn dieser Tage
Das Kind die Frau der Mann
Die stehen da nicht mehr
Auch nicht der Baum
Ein Kreuz viel schwärzer noch
Ohne Sinn und ohne Erinnerung
Verschluckt von der Größe
Steht es da
Und keiner kann mehr was sagen
geschrieben von: Londonnightgirl
Finden
Aber wo suchen
Verloren
In einem Traum
Gelähmt
Vom Stillstand
Hörig
Dem Verstand
Das Mädchen dreht sich um.
Die Traurigkeit hat den Glanz aus ihren Augen genommen, aber da ist niemand der sie in den Arm nimmt. Sie weiß sowieso nicht warum sie da ist.
Nichtig
Erscheint alles
Wichtig
Erscheint so unnötig
Richtig
War schon lange nichts mehr
Artig
Kann das Leben sein
Sie steht da.
Die Traurigkeit hat den Glanz aus ihren Augen genommen, niemand sieht das. Sind die Anderen wirklich glücklicher? Das glücklich sein so erstrebenswert und so falsch, wie komm ich hin, wo andre sorglos scheinen?
Schein
Heißt meistens sein
Mein
Ist des Jeden
Dein
Wurde irgendwo verloren
Sein
Heißt geben und nicht nehmen
Sie fällt, nicht bodenlos, sondern auf den Asphalt, der ist noch viel härter. Die Knie sind offen, das Herz nicht etwa gebrochen, sie spürt es einfach nicht mehr. Das weinen so schmerzlos so gewohnt.
Deshalb
Schauen wir nach oben
Weshalb
Suchen wir dort jemanden
Abnehmender Mond
Nicht anders als sonst auch
Zunehmender Mond
Kranke Blässe findet man überall