Ein See ist zu finden im tiefsten Moor.
Kein Schlick, kein Schlamm, keinerlei Leben.
Das ihn füllende Wasser schimmert in einem Hauch
von silbernem Glanz.
Doch irgendwo dort
schwimmt ein Frauenkörper.
Auf dem Rücken liegend
lässt sie sich im Wasser schweben.
Schläft sie? Wacht sie?
Ist sie weit entfernt von ihrem See?
Er gehört ihr, denn sie erschuf ihn. Durch ihre Trauer,
die sie unsterblich machte, fielen die bitteren Tränen
einst in die braune Masse und machten sie klar.
Inmitten eines zu Tod verdammenden Lebens
bedeutet sie den Tod des Todes.
geschrieben von: Crysania
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von nikita: Inmitten eines zu Tod verdammenden Lebens
bedeutet sie den Tod des Todes.[/quote]
hallo nikita,
dieser eine satz ist mir aufgefallen ... darüber bin ich förmlich gestolpert .. der tod des todes ...
Kann der Tod des Todes denn als Hoffnung gesehn werden ? Oder als das Ende von allem ..
fragend
Crysania
[Dieser Beitrag wurde von Crysania am 26. Juni 2001 editiert.]
geschrieben von: Mac
in manchen moment schon kleine cry.
nur mit trauer trauer zu überwinden? vielleicht verstehe ich auch einfach nicht.
geschrieben von: nikita
Wenn es etwas gibt, das den Tod um seine Existenz bringen kann, dann finde ich das alles andere als eine Hoffnung oder etwas Gutes.
kisses
nikita
geschrieben von: Black Widow
nur mit trauer trauer zu überwinden?
muss man den tod denn gleich mit trauer verbinden? ich finde auch andere sachen können tot sein, im sinne von einem ende einer bestimmten lebensspanne, exemplarisch gesprochen von einer freundschaft, die dann wieder zum leben erweckt wird/ werden könnte.
geschrieben von: Crysania
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von nikita: Wenn es etwas gibt, das den Tod um seine Existenz bringen kann, dann finde ich das alles andere als eine Hoffnung oder etwas Gutes. [/quote]
hmm .. rabenschwarzes erstmal .. also du meinst wenn es eine möglichkeit gäbe dem tod zu entrinnen dann wäre das nicht gut ? dann wäre das keine hoffnung ? warum nicht ?
nachdenklich
Cry
geschrieben von: fade
nikita,
mein Engel...
Ich wollte dir lediglich mitteilen, dass ich deine Worte liebe... mehr als das... na du weißt schon... http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif
wünschte, eines Tages in einem von uns geschaffenen See zu ertrinken. *lächel*... wobei das noch viel Zeit hat, die wir zusammen verbringen können http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif
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"Wer bist Du?", fragte sie, als sie dem Leben gegenüberstand.
geschrieben von: Mac
oh ich hab doch schon einige tode überstehen müssen. vielleicht setze ich deshalb tod mit trauer gleich. ich vergesse immer wieder das nicht jeder so denkt wie ich. ein kleiner fehler den ich mir bis jetzt noch nicht abgewöhnen konnte http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif.
verstehen ist wie immer schwer. besonders das gegenseitige nicht wahr cry und niki.
"Alles was du willst.", antwortete das Leben ohne Bedenkzeit.
geschrieben von: nikita
*seufz*
@Crysania: Ich fühle mich stark an den Hexenkult gebunden, in dem gilt (und nicht nur da), dass nur Leben existieren kann, wenn Tod existiert.
Deswegen ist für mich der Tod ebenso wundervoll wie das Leben und deswegen finde ich die Vorstellung an die Eliminierung des Todes nicht sehr angenehm und hoffnungsvoll.