[Neue Wege] - German Gothic Board

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Neue Wege

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geschrieben von: paganeyes

Neue Wege


Viele Nächte zerren an mir,
viele Tage nur schwer zu verdrängen,
doch endlich gestellt,
endlich dem Schmerz ein Gesicht geschenkt.

Mauern, die fallen,
Türen, die öffnen,
ich wage den Schritt.

Neue Wege...
entstehen vor mir.
Neue Wege...
rufen nach mir.

Zulange spielte ich dieselbe Melodie,
ließ nicht ab von Gedanken,
die verzerrten mein Bild,
war gefangen von eigener Hand.

Schlösser, die brechen,
Schmerzen, die heilen,
endlich seh ich ins Verborgene.

Neue Wege...
entstehen vor mir.
Neue Wege...
rufen nach mir.

Ich folge zaghaft,
der neuen Idee.
Verharre noch oft,
doch wandre sie lang,
Hoffnung entsteht.

Ich wage neue Wege,
lege ab die Fesseln,
die mich hielten,
spreize neue Flügel
in unbekannte Winde.

Ohne Sicherheit
und doch getragen und gehalten,
lasse ich es zu,
dass neue Wege leiten.



geschrieben von: paganeyes

Spielzeit


Sie ist vorbei,
es ist beendet,
habe meinen Blick gewendet.
Deine Spielzeit,
die du brauchtest,
die du an mir triebst.

Zulange habe ich geschwiegen,
bin in deinem Sumpf getrieben,
deine Macht noch ungebrochen,
hat mich immer wieder,
ohne jede Gegenwehr,
versinken lassen in eine dunkle trübe Welt.

Meine Blicke waren schwer,
in meiner Seele alles leer,
ich hab dir gehorcht,
über deine Zeit hinaus,
doch vorbei ist nun die Qual.

Deine Spielzeit ist nun aus,
ich lasse meine Schmerzen raus,
wende meinen Blick in neue Welten,
lasse Licht und Sonne ein,
nichts, was mich zum Schweigen bringt,
alles wieder neu erklingt.



geschrieben von: paganeyes

Erinnerungen


In manchen Nächten,
ob warm, ob kalt,
ob Angst, ob Freude
spürst du ihre Nähe,
begleitend durch den Lebenswald,
stehen sie an deiner Seite.

Du siehst sie nicht,
du fühlst sie nur,
hast keine Angst, dich um zu sehen,
gehst deinen Weg vorwärts nur,
bist nicht mehr aufzuhalten,
sie wärmen dich,
sie schrecken dich,
doch halten sie dich nie mehr auf.

Sie treiben in dir frei umher,
doch läßt du sie nicht,
wie zuvor,
deinen Blick vor allem schrecken.
Gefühle, die nun längst vergangen,
leben ganz neu auf,
doch mit ganz neuer Sicherheit,
läßt du sie entstehen.

Alles was sie vorher waren,
ist nun lang vergangen,
sie schrecken nicht,
sie warnen nur,
und manchmal sind sie wärmend,
doch immer in Gedanken nur,
denn nun ist es vorbei.



geschrieben von: paganeyes

Elfenjunge

Zart klang deine Melodie durch mein dunkles Weltenmeer,
sanft lockten deine Töne mich dir immer näher,
du sahst mich an,
mit Augen so geheimnisvoll,
dass ich schützen wollte deine Seele.
Offen gabst du mir dein Leben preis,
warm nahm ich dich in mein Leben,
du bist mir mehr als du je denkst.

Deine Flügel,
leicht gebrochen schon,
doch ungebrochen dein Lebensmut,
ich seh dich an und frage mich,
wie ich dich schützen kann.
Elfenjunge aus dem Dunkel,
vertrauensvoll nimmst du meine Hand
und ich will helfen und dich schützen,
deinen Weg erleichtern dir.

Diese Welt,
kalt und leer,
niemals deine Heimat,
doch mit Liebe in den Herzen,
derer die dich brauchen,
wärmt sich deine Silberseele.
Elfenjunge aus dem Dunkel,
überrascht nahm ich dich zu mir,
du bist in meinem Leben
und nie mehr ist es leer,
deine Augen,deine Hand,
all deine Lieblichkeit,
ich brauche dich,
doch noch viel mehr,
den Glanz in deinen Augen.

Elfenjunge aus dem Dunkel,
es ist nicht lange her,
doch schon wie eine Ewigkeit.
Dein Lächeln zieht mich an wie licht
deine Schmerzen mag ich heilen,
doch ob ichs kann oder nicht,
ich bleib an deiner Seite.


Ich hab dich lieb, Hiero



geschrieben von: paganeyes

So why do I cry

I'm lying here
outside my world
feeling cold and alone
shadows all around
my sight is still banned
from a little dream star
just a vanishing dream
a fading memory
still an aching feeling
So why do I cry
for a vanishing dream.

Why do I cry
for a false glittering star
never been alive
never more than a lie
just a vanishing dream
broken up like my smile
I still feel your words
but like a fading memory
you're leaving my life.

So why do I cry
for a vanishing dream
hen it's my wish to let it fly
and back to my world
without your false smile
I know it's the best
So why do I cry
for a vanishing dream.

You brought me to life
light up the sun in the dark
lingered my pain
and burned me inside
now for my wish
you're leaving my life
So why do I cry
for vanishing dream.

I feel your laughter
everything was a lie
everything a game for you
you had your play
So why do I cry
for a vanishing dream
for it was just a lie



geschrieben von: paganeyes

NARR IM KAMPF

Eine Wolke am Horizont.
Die Sonne zeigt sich schon lange nicht mehr.
Dunkel und grau,
der Nebel, der mich umfängt.
Man stirbt viele Tode vor dem Ende.
Am schmerzlichsten den der Hoffnung.

Hoffnung, die mich quält.
Hoffnung,
auf Liebe,
auf Glück.
Glaube ist verrückt.

Jag mich durch dunkle Wälder.
Spiel mit meiner Angst.
Droh mich zu töten.
Nichts gleicht dem Schmerz,
den die Hoffnung für mich birgt.

Kein Tod so qualvoll,
wie die Erkenntnis,
dass Hoffnung nur ein Traum.
Kein Schmerz so tief,
wie das Wissen,
dass Liebe nur Illusion,
um das Leben zu ertragen,
um jeden Atemzug zu tun,
den man benötigt.

Wenn du erkennst,
dass nie jemand so grausam mit dir spielt,
als du selbst.
Die größte Macht dich zu verletzen,
hast nur du.
Und ohne es zu wissen,
verwendest du sie -
Jeden Tag - Jede Stunde.
Jede Hoffnung, die du trägst.
Jeden Traum, den du ersehnst.
Jede Liebe, die du träumst.
Alles ein Hieb in deine Seele,
der mehr schmerzt, als jedes Schwert.

Die Wunden, die du trägst,
von andern geschlagen,
gleichen einem Hohn,
gegen die, die du selber schlägst.

Nie mehr ertragen, als durch eigene Hand.
Und doch immer mit klarem Sinn
und offenen Augen
laufen wir in die Arme der Hoffnung.
In die Flucht,
die eingebildete Liebe zu geben vermag.
Nicht das Leben ist grausam,
sondern du bist es.

Wie eine Motte zum Licht,
einem Träumer gleich,
laufen wir frei und ohne Zwang
der Hoffnung folgend unserem Ende entgegen.
Der letzte Schlag,
geführt von eigener Hand,
ist der, der uns zerbricht.
Doch erheben wir uns in das grausame Spiel,
das Leben sich nennt.
Immer wieder.
Von Träumen geführt,
dem Schmerz entgegen.

Von Hoffnung und Träumen getötet,
ist das schlimmste, was der Tod an sich birgt.
Kein andrer hat die Kraft,
dich so zu brechen,
wie du selbst.
Mit Eifer gehst du daran, es zu tun.
Mit Freude im Blick,
läufst du dem nächsten Hieb entgegen,
denn Hoffnung und Liebe sind dein Schild.

Du Narr im Kampf,
nur Spielzeug der Götter,
grausam verlacht.
Der Schlag lässt dich sinken,
doch dein dummes Herz
wispert mit aller Macht.


„Beim nächsten Mal,
steh auf.
Geh deinen weg,
und du wirst sehn...“
Alles es verspricht.
Nur Glückseligkeit.
Und getrieben vom eigenen Glauben,
stehst du auf und rennst erneut.
Denn dieses Mal,
ja, dieses Mal, ist es soweit.

Du Narr im Kampf,
das sich Leben nennt,
so voll Glauben,
voller Träume vom Glück,
läufst erneut in dein sogenanntes Leben.
Deinen Weg entlang, mit nichts als Schutz,
außer Liebe und Hoffnung.
Zum bald letzten Schlag,
du rennst.
Der dir bricht das Genick.

Nun ist es soweit,
vorbei das Streben,
gefallen durch Glaube an dein Glück.
Doch selbst jetzt,
im Wandel von Leben zu Tod
wispert dein Herz:

„Du kriegst noch ein Leben,
versuch es erneut.
Du wirst es erleben.
Es wird sich lohnen dein Streben...“

Du Narr im Kampf.
Du wählst den Weg erneut,
der schon einmal dich brach
und wieder nur mit dem Schutz der Hoffnung,
rennst du deinen Hieben entgegen.

Du Narr, wie soll es anders sein.
Du dumme Kreatur,
glaubst du, du hast gelernt.
Nie wird es anders sein.

Hör auf das Lachen im Wind.
Dein Leben zum Spaß der Götter bestimmt.
Auf ewig du rennst,
mit nichts als Belohnung,
nur Tod und Schmerz, durch eigene Hand.

Drum jage mich durch den tiefsten Wald.
Spiel mit meiner Angst.
Drohe mich zu töten,
doch lasse mich nie wieder
Hoffnung als Schild zum Leben tragen.
Nie wieder erkennen, dass nicht nur du ein Narr,
sondern auch ich,
wo ich mit offenem Auge und wahren Herzen glaube
an das Leben.



geschrieben von: paganeyes

Neue Wege..


Neue Wege..
wie ein Hohn klingt es in meinen Ohren..
wie kann ich neue Wege gehen,
wenn Altes an mir haftet,
wenn so manche Macht nicht schwächer,
sondern stärker an mir zieht..


Wie die Flamme,
hell im Schein, im Innern heiß,
brennen meine Ketten.
Selbst angelegt und zugezogen,
bin verschenkt und leer gesogen.
Hab das Feuer so ersehnt..


Neue Wege..
Worte, die von Mut erzählen,
doch ists nur ein neuer Mantel,
eine Deckung für schon längst Erlebtes,
doch festgekrallt und ohne Frage lauf ich weiter hinterher.


Wärme, Nähe, Liebe,
alles Abglanz aus der Ferne,
nur als Traum für mich erkannt,
hab mich an was gebunden,
dass ich selbst nichtmal verstand.
Nun hälts mich fest,
und ohne Widerstand treib ich im Strudel,
den ich mir selbst gewählt,
als passend für mich fand..


Neue Wege..
ich treib auf ihnen hin,
veränder nur das Schlimmste hier,
doch das, was wirklich mich zerdrückt,
ist auch mein Flügelschlag,
ohne diese Kraft wär ich nicht mehr ich,
doch mit ihr werd ichs nie..



geschrieben von: paganeyes

Der Rabe, der sich für ein Schnabeltier hält


Es gibt einen Ort,
ganz tief versteckt,
in einem Land ganz nah, ganz fern.
Ich betrete es mit einem Lächeln,
immer geführt von deiner Hand.
Ein Geschenk, das mich bezaubert,
das mich gefangen hält.
Du trägst Magie in dir,
widmest sie mir, wann immer ich sie brauche.
Unglaublich, verrückt und voller Leben.

An diesem Ort gibt es alles,
was man sich erträumt,
und mehr, soviel mehr,
das es einem den Atem raubt.
Hier leben Wesen,
die unserem Leben all den Zauber geben,
der sonst fehlt.

Ich ging an deiner Hand,
staunend, fasziniert und voller Liebe.
Still schlichen wir uns durch die Wälder,
unser Blick fiel auf zauberhafte Wesen,
dann hießest du mich ans Ufer zu sehen.

Dort saß er,
dicht am Ufer.
Deine Worte flogen leise mir zu:
„Das ist Emil,
er ist ein Rabe, doch hält er sich für ein Schnabeltier.“
„Er hält sich für ein Schnabeltier?“
Du sahst mich an und gingst langsam auf ihn zu.
„Er ist, was er ist,
und so liebe ich ihn,
doch wünscht er sich ein andres Leben,
so wie so mancher, den ich kenn.
Er lernt wie du,
zu lieben und zu sein.
Wird erkennen, dass sein Wesen Liebe ist.“


Sanft beugtest du dich hinunter,
flüstertest ihm etwas zu,
nahmst ihn auf und kamst zu mir zurück.
„Er wird dich begleiten und beschützen,
so wie ich es tu,
doch bin ich fort, so sieh ihn an und ich bin da.“
Mit Tränen in den Augen nahm ich ihn auf meine Hand.

Soviel schenkst du mir,
so wenig ich auch verdien’ ,
stehst mir bei,
zeigst mir Wunder.
Der Tag, an dem wir uns trafen,
oft verflucht, oft bedankt.
Wann immer ich versinke,
bereitest du mir einen neuen Weg,
dort, wo ich ende,
führst du mich weiter,
Mauern, nie mehr Hindernis.
Mein Dank, viel zu gering,
doch es ist nur mehr als wahr,
wo immer ich bin,
da bist auch du.



geschrieben von: paganeyes

Feuergeister

Fremde Klänge erreichen mein Ohr,
neugierig wende ich den Kopf,
lausche wilden dumpfen Trommeln,
folge der Musik,
durch das Dunkel führt mein Weg.

Langsam lenke ich meine Schritte,
nähere mich dem Ursprung
dieser klangvollen Magie,
wild und dröhnend,
frei und ungezwungen.

Fasziniert von diesen Tönen,
zögere ich nicht,
durchs Dickicht führen meine Schritte,
erreichen einen Platz,
auf dem ein Feuer hell erlodert.

Ungezügelte Freude schlägt mir entgegen,
ungezähmte Lust dringt in meine Seele,
gebannt verfolge ich das Treiben.
Menschen tanzen um das Feuer.

Wilde Seelen, ohne Halt,
geben sich dem Feuer hin.
Verfangen in den Anblick,
näher ich mich ihnen.

Plötzlich stehe ich mittendrin,
bevor mein Weg führt mich zurück,
greift mich eine Hand.

Ich blicke in ein Gesicht,
grotesk gezeichnet im hellen Feuerschein.
Leben tanzt in dunklen Augen,
das Wissen um meine Sehnsucht,
liegt ihm klar und offen.
Wildes Lachen läßt ihn zittern.

Mit einem Ruck zieht er mich dem Feuer näher,
die Wärme wird erdrückend heiß,
immer lauter erschallt des Feuers Klang,
und geführt von fremden Tönen,
beobachtet von wilden Wesen,
gebe ich mich hin.

Lasse meine Seele fliegen,
in des Feuers Tanz.
Mein Körper spürt die Flammen,
umarmt willig nur die Hitze
als willkommenes Geschenk.

Mein Weg leitet mich tiefer hinein
und hier an diesem Ort,
finde ich, was immer ich gesucht.
Ich trete in das Feuer
und verglühe mit einem Lächeln.

So mein Körper auch verbrennt,
meine Seele tanzt in hellem Schein
und reiht sich ein in ihren Reigen,
wilde Ungezügeltheit läßt mich ihren Rufen folgen.

Feuergeister-
wild und frei,
halten mich umfangen,
riefen hier nach mir,
und mit magischem Tanz,
befreiten mich die Flammen.





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