Es rammte sich in die Nerven, plötzlich hörte und merkte man nichts mehr. Von weitem vernimmt der Mensch den Schrei, er kommt immer näher und frißt sich in den Kopf.
Plötzlich ist alles still. Ein weites gelbes Feld erstreckt sich bis zum Horizont. Es ist ruhig, nur der Wind streicht das Haar über die Stirn. Die Sonne scheint. Auffallend ist die geometrische Genauigkeit des Feldes. Raps, es riecht nicht, aber es muss wohl Raps sein. Der Mensch läßt sich fallen und wird vom Raps gepolstert.
Da fiept es plötzlich im Ohr, dass der Kopf droht zu explodieren. Der Mensch spaziert auf den Tiefen des Ozeans. Sein Weg ist gesäumt von Farbenfrohen Diagonalen aus Korallen. Fische schweben umher. Vor ihm erstreckt sich die Wiege der menschlichen Weisheit. Die verlorene Stadt. Die verbotene Stadt.
Das Trommelfell reißt, der Kopf öffnet sich, er hat keine Zeit mehr zu schreien. Aus seinem Kopf entspringt sein leuchtendes Spiegelbild, die Augen verblinden. Der Körper fällt zusammen, als wäre er plötzlich hohl. Die Fische laben sich an der neuen Mahlzeit.
Der Spiegel entschwindet durch den Ozean in die Weiten der Stadt. Seine durchsichtige Gestalt hebt sich kaum von Wasser ab.