[Leblose Nacht] - German Gothic Board

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Leblose Nacht

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: Montrovant

In lebloser Nacht
Sehe, was sie hat gebracht
Ein Meer aus Dunkelheit
Die entfernten Sterne spiegelt, unerreichbar weit

Blicke schweifen zum Horizont
Die Erinnerung an einen Tag, sie kommt
Doch fühle nicht mehr diese Schmerzen
Festhaltend in der Tiefe..

In endloser Nacht
Schwache Sterne leuchten,
Gespiegelt in Bächen, Flüssen
Ein Meer aus Dunkelheit

Knie mich nieder, betrachte die Oberfläche,
Gekrönt mit silbernem Nebel
Immer tiefer wandern die Blicke,
Ein Tief aus schwarzem Nichts

Angestrengter schließlich
Entdecken einen leichten Schimmer,
Kaum wahrnehmbar,
Unerreichbar weit entfernt

Greife hinein, durch die Oberfläche
Berühre sanft den hellsten Stern
Doch entgleitet er aus den Fingern
In die Tiefen der Gewässer

Jede Welle, die so erzeugt
Erlischt den Glanz
So setze ich mich und blicke
Auf Ewig in das stille Wasser

Glück und Trauer,
So sehe ich ihn wenigstens leuchten
In den Wassern aus purem Schwarz
Doch in unerreichbarer Tiefe...




geschrieben von: Euryale

Ein wunderschönes Gedicht. Ich finde es zeugt von viel Gefühl und Fantasie.
Montrovant, sag mir doch bitte, was dich veranlasst hat, solch eine Poesie zu verfassen?!

In Erwartung...

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geschrieben von: Montrovant

Ich grüsse Dich Euryale!!

Vielen Dank, freut mich, dass Dir das Gedicht gefällt. Was mich dazu veranlasst hat? Hm, Hoffnungslosigkeit, genaueres möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben. Das würde hier nicht hingehören.


Dark Greetings......Montrovant



geschrieben von: Euryale

Salve...

Kann ich gut verstehen...Hast du noch andere geschrieben?

In Erwartung...

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geschrieben von: Montrovant

Hi Euryale!!

Ja, zwei, drei. Die müssten ein paar Seiten zuvor bzw. weiter unten stehen. Vielen Dank für Dein Interesse!!

Dark Greetings.....Montrovant



geschrieben von: Euryale

Salve...

Mein Intersse gilt also einem gutem Dichter...die anderen Gedichte sind nämlich auch sehr schön.
Heutzutage trifft man ehrlich gesagt nicht viele, die solch Gedichte verfassen können. Aber kein Wunder. bei der heutigen HioHopSpacker-Generation...schuldigung für meine Ausdrucksweise...gehört hier nicht hin...

Schönen Abend...

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geschrieben von: Montrovant

Vielen Dank Euryale!!

Ich weiß ganrnicht, was ich jetzt schreiben soll... http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif Es freut mich, dass Dir die anderen Gedichte auch gefallen!! Naja, trotzdem, ich muss noch besser werden *lächel*


Greetings.........Montrovant





geschrieben von: Phalène

Sanfte Grüße

Dein Gedicht gefällt mir sehr
und es passt doch irgendwie zu meinem, nicht?

Phalène


Die Wünsche der Schlafenden 03.08.2001



Der Moment ihrer Geburt
Als Helios,
Strahlender Sonnengott, wiedergeborener Apollon, Gott der Götter
Sich ergibt,
Versinkt am Horizont in roter Glut.
In flatternden Gewändern
Stürmen die Reiter der Nacht
Über die einsamen Felder,
Hüllen die Welt in ihren schwarzen Umhang.
Schweigend liegen sie da, verloren.
Doch die Musik der rauschenden Blätter im Wind
Lockt sie.
Sie erscheinen
Leise und unwirklich.
Beschworen durch die Träume tausender Träumender,
Erdacht und gemalt
Auf das Papyrus der Gedanken.
So werden sie geboren,
Im Herzen, in der Seele.
Streben sie mit goldenen Schwingen.
Hinauf, hinauf
Zum funkelnden Meer der Sterne,
Die an das Himmelszelt geheftet
Mit Ruhe und Sorgfalt.
Reisen,
So weit die Sehnsucht in den Adern sie trägt.
Dunkles Blut.
Zum unerreichbaren Ziel.
Bis leise kriechende Lichtfinger sie in Ferne vertreiben,
Ihnen Verbannung gebieten,
Sie sterben lassen.
Ertrunken in einem Strom aus Ängsten.
So versteifen sich ihre Flügel.
Sie fallen hernieder,
Geschwächt, ihr Atem rinnt.
Verwischt ist ihr Antlitz
Mit dem ersten Augenaufschlag
Mit dem ersten Lichtstrahl, der die Iris liebkost.

Vergangen die Wünsche der Schlafenden...

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Wandere umher, sehe kein Licht, suche Dich so sehr und finde Dich nicht. Wo bist Du nur, Du Sonne meines Lebens...wo bist Du nur...wo?

[Dieser Beitrag wurde von Phalène am 14. August 2001 editiert.]





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