Nasser Staub auf allen Wegen,
jede Blume hängt vom Regen,
ach die Sonn´ ist weggezogen,
nirgends blüht ein Regenbogen.
Es weint das tief verhüllte Land,
in meinem Herzen hallt Dein Klage wieder,
wirf zum Staub mich nieder,
und meine Tränen rinnen in den Sand.
Das süße Leid hat ganz Dich überwunden,
welch dunkle Lust die Du noch nie empfunden,
ist glühend in Dir angefacht,
wie reich Geliebter warst Du zu nennen,
glaubtest Du mich doch zu kennen,
nun erst schaust Du in meinen tiefsten Schacht.
Ach was für Liebe schläft dort unten,
die Oben zum Leben nicht genug Raum gefunden!
Drum hüll´ mich ein in Deine Decken,
mit einem Flüstern lull´ mich ein,
früh am Morgen magst Du mich wecken,
in der Tages jüngstem Schein.
Ich hab´ mich müd´ an Dir ergangen,
mein Aug´ ist matt von Deiner Pracht,
nun ist mein einziges Verlangen,
im Traum zu ruhen in Deiner Nacht!
c/19.03.01 by Phoenix
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carpe noctem
Phoenix
geschrieben von: Stonehenge
Willkommen auf N8welten, Phoenix
wirklich wunderschön geschrieben, Dein Gedicht :o)
Besonders eine Stelle hat mich zum Nachdenken angeregt: "Liebe, die nicht Raum gefunden.."
Wie wahr und doch traurig ist es daß so viel Liebe sich nicht entfalten kann und einfach verpufft oder sich in Schmerzen wandelt.
Ich denke jeder Mensch ist in der Lage Liebe zu geben, wenn er das wirklich will und daran glaubt.
Grüße, Stonehenge
geschrieben von: -Phoenix-
Hey, danke.......
meine erste antwort *freu*
aber du hast meinen sinn dahinter nicht erkannt, darum möchte ich erklären....
jeder ist schon mal verletzt worden, besonders in der liebe, und jedes mal verschliesst du dich ein wenig mehr vor den gefühlen. das gedicht soll ein aufruf sein, trotz schmerz und verlusst sollte man keine mauern aufbauen, die dich selber hindern. nicht andere werden durch diese mauern gestoppt, sonder du. so sehr ich die menschen und ihre gesellschaft verachte, so offen sollen meine augen sein. genauso mein herz, sonst verletze ich mich selber zu unrecht.